Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany
Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – SpeedFitness
Am Alten Flughafen 1
10318 Berlin
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes SpeedFitness. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
14/01/2026
So kündigen Sie Ihr SpeedFitness-Abo erfolgreich
Über SpeedFitness
SpeedFitness ist ein deutsches Fitnessstudio-Konzept, das sich auf effizientes und zeitoptimiertes Training spezialisiert hat. Das Unternehmen bietet seinen Mitgliedern die Möglichkeit, in kurzer Zeit maximale Trainingsergebnisse zu erzielen. Mit Standorten in verschiedenen deutschen Städten richtet sich SpeedFitness vor allem an Menschen, die wenig Zeit haben, aber dennoch nicht auf ihre Fitness verzichten möchten. Das Konzept basiert auf modernen Trainingsmethoden und technologisch unterstützten Geräten, die ein besonders effektives Workout ermöglichen sollen.
Die SpeedFitness GmbH hat ihren Hauptsitz in Berlin und betreibt ihre Studios unter einem einheitlichen Franchise-Konzept. Das Unternehmen legt Wert auf eine moderne Ausstattung, qualifizierte Trainer und flexible Öffnungszeiten, um den Bedürfnissen berufstätiger Menschen gerecht zu werden. Die Studios sind in der Regel kompakt gestaltet und konzentrieren sich auf die wesentlichen Trainingsgeräte und -bereiche, was das Konzept von traditionellen Großfitnessstudios unterscheidet.
Mitglieder schätzen an SpeedFitness besonders die kurzen Trainingseinheiten, die bereits ab 20 Minuten effektiv sein sollen. Das Angebot umfasst verschiedene Trainingsbereiche wie Kraft- und Ausdauertraining sowie teilweise auch Kursangebote. Die Philosophie des Unternehmens basiert darauf, dass regelmäßiges, aber zeitlich begrenztes Training nachhaltiger ist als sporadische, lange Trainingseinheiten.
Abonnementpläne und Preise bei SpeedFitness
Verfügbare Mitgliedschaftsmodelle
SpeedFitness bietet verschiedene Mitgliedschaftsmodelle an, die sich in Laufzeit, Leistungsumfang und Preis unterscheiden. Die genauen Konditionen können je nach Standort variieren, da einzelne Studios als Franchise-Partner agieren können. Grundsätzlich stehen Mitgliedern jedoch mehrere Optionen zur Verfügung, um das passende Modell für ihre individuellen Bedürfnisse zu finden.
Die Mitgliedschaften unterscheiden sich hauptsächlich in der Vertragslaufzeit und den damit verbundenen monatlichen Kosten. Längere Vertragsbindungen gehen in der Regel mit günstigeren Monatsbeiträgen einher, während flexible Modelle mit kürzerer Laufzeit tendenziell teurer sind. Zusätzlich gibt es oft unterschiedliche Pakete, die verschiedene Zusatzleistungen wie Personal Training, Ernährungsberatung oder die Nutzung mehrerer Standorte beinhalten können.
| Mitgliedschaftstyp | Laufzeit | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Basis-Mitgliedschaft | 12 Monate | Einzelstudio-Nutzung |
| Flex-Mitgliedschaft | Monatlich kündbar | Höherer Monatsbeitrag |
| Premium-Mitgliedschaft | 12 oder 24 Monate | Alle Studios nutzbar, Zusatzleistungen |
Preisgestaltung und Zusatzkosten
Die Preise bei SpeedFitness bewegen sich im mittleren bis gehobenen Segment der Fitnessstudio-Landschaft in Deutschland. Neben den monatlichen Mitgliedsbeiträgen können zusätzliche Kosten anfallen, etwa für die Aufnahmegebühr, die bei Vertragsabschluss fällig wird. Diese einmalige Gebühr deckt administrative Aufwände und die Erstellung des Mitgliedsausweises ab.
Einige Standorte bieten Sonderaktionen an, bei denen die Aufnahmegebühr erlassen wird oder reduzierte Monatsbeiträge für die ersten Monate gewährt werden. Es ist ratsam, vor Vertragsabschluss alle Kostenkomponenten genau zu prüfen und sich über eventuelle Rabattaktionen zu informieren. Zusatzleistungen wie Personal Training, spezielle Kurse oder Ernährungsberatung werden in der Regel separat berechnet und sind nicht im Standard-Mitgliedsbeitrag enthalten.
Kündigungsbedingungen bei SpeedFitness
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Die Kündigung einer Fitnessstudio-Mitgliedschaft unterliegt in Deutschland klaren rechtlichen Regelungen. Gemäß § 314 BGB kann ein Dauerschuldverhältnis wie ein Fitnessstudio-Vertrag aus wichtigem Grund außerordentlich gekündigt werden. Wichtige Gründe können beispielsweise ein Umzug, eine Krankheit oder andere Umstände sein, die die Nutzung des Studios unmöglich oder unzumutbar machen. Für eine ordentliche Kündigung gelten jedoch die vertraglich vereinbarten Fristen und Bedingungen.
Das Gesetz zur Regelung von Verträgen über Fernabsatzgeschäfte und andere Fragen des Verbraucherrechts sieht zudem vor, dass Verträge, die online oder außerhalb der Geschäftsräume abgeschlossen wurden, innerhalb von 14 Tagen widerrufen werden können. Diese Widerrufsfrist beginnt mit Vertragsabschluss und muss schriftlich erfolgen. Bei SpeedFitness-Verträgen, die im Studio selbst unterschrieben wurden, gilt dieses Widerrufsrecht allerdings nicht.
Kündigungsfristen und Vertragslaufzeiten
Die Kündigungsfristen bei SpeedFitness richten sich nach dem gewählten Mitgliedschaftsmodell und sind in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Unternehmens festgelegt. Bei Verträgen mit fester Laufzeit von 12 oder 24 Monaten ist eine ordentliche Kündigung in der Regel erst zum Ende der Mindestvertragslaufzeit möglich. Die Kündigungsfrist beträgt üblicherweise drei Monate zum Vertragsende.
Wird die Kündigung nicht fristgerecht eingereicht, verlängert sich der Vertrag automatisch um einen weiteren festgelegten Zeitraum, meist um weitere 12 Monate. Bei flexiblen Mitgliedschaften ohne feste Mindestlaufzeit gelten kürzere Kündigungsfristen, typischerweise zwischen einem und drei Monaten zum Monatsende. Es ist wichtig, die genauen Fristen im eigenen Vertrag zu überprüfen, da diese je nach Standort und Vertragsmodell variieren können.
| Vertragstyp | Kündigungsfrist | Hinweise |
|---|---|---|
| 12-Monats-Vertrag | 3 Monate zum Vertragsende | Automatische Verlängerung um 12 Monate |
| 24-Monats-Vertrag | 3 Monate zum Vertragsende | Automatische Verlängerung um 12 Monate |
| Flexible Mitgliedschaft | 1-3 Monate zum Monatsende | Je nach Vertragsgestaltung |
Sonderkündigungsrechte und außerordentliche Kündigung
Neben der ordentlichen Kündigung gibt es bestimmte Situationen, in denen Mitglieder ein Sonderkündigungsrecht haben. Ein Umzug in eine Region, in der kein SpeedFitness-Studio erreichbar ist, stellt einen solchen Grund dar. Hierfür muss in der Regel ein Nachweis über den neuen Wohnsitz erbracht werden, etwa durch eine Meldebescheinigung. Die Entfernung, ab der ein Sonderkündigungsrecht besteht, ist oft in den AGB festgelegt oder richtet sich nach der Rechtsprechung, die üblicherweise eine Entfernung von mehr als 30 Kilometern als zumutbar ansieht.
Auch eine längerfristige Krankheit oder Verletzung, die das Training unmöglich macht, kann ein Sonderkündigungsrecht begründen. In diesem Fall ist ein ärztliches Attest erforderlich, das die Trainingsunfähigkeit bestätigt. Schwangerschaft wird ebenfalls häufig als Kündigungsgrund akzeptiert. Bei Arbeitslosigkeit oder erheblichen finanziellen Einschnitten kann unter Umständen ebenfalls eine außerordentliche Kündigung möglich sein, wobei entsprechende Nachweise wie Bescheide der Arbeitsagentur vorzulegen sind.
Wichtig ist, dass bei allen Sonderkündigungen die Gründe nachvollziehbar dokumentiert und der Kündigung beigefügt werden müssen. Die Kündigung sollte auch in diesen Fällen schriftlich und am besten per Einschreiben erfolgen, um einen rechtssicheren Nachweis zu haben.
Wie man SpeedFitness per Post kündigt
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Die Kündigung per Post, insbesondere per Einschreiben mit Rückschein, ist die rechtssicherste Methode, um eine Fitnessstudio-Mitgliedschaft zu beenden. Im Gegensatz zu mündlichen Kündigungen oder E-Mails bietet das Einschreiben einen eindeutigen Nachweis darüber, dass die Kündigung beim Empfänger angekommen ist. Der Rückschein dokumentiert das genaue Zustelldatum, was bei späteren Unstimmigkeiten über die Einhaltung von Kündigungsfristen entscheidend sein kann.
Viele Fitnessstudios, einschließlich SpeedFitness, verlangen in ihren AGB explizit die Schriftform für Kündigungen. Dies bedeutet, dass eine Kündigung per E-Mail oder telefonisch möglicherweise nicht akzeptiert wird. Die Textform, die E-Mails einschließt, reicht bei vielen Verträgen nicht aus – es muss die strengere Schriftform mit eigenhändiger Unterschrift eingehalten werden. Die postalische Kündigung erfüllt diese Anforderung zweifelsfrei.
Ein weiterer Vorteil der postalischen Kündigung ist, dass sie nicht auf technische Infrastruktur angewiesen ist. Es kann nicht behauptet werden, die E-Mail sei im Spam-Ordner gelandet oder nie angekommen. Das Einschreiben bietet einen gerichtsfesten Beweis, der im Streitfall vor Gericht verwendet werden kann. Gerade bei Fitnessstudio-Verträgen, bei denen es häufiger zu Auseinandersetzungen über Kündigungsfristen kommt, ist diese Absicherung wertvoll.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur postalischen Kündigung
Vorbereitung des Kündigungsschreibens
Das Kündigungsschreiben sollte alle wesentlichen Informationen enthalten, um eine eindeutige Zuordnung zu ermöglichen. Dazu gehören die vollständigen persönlichen Daten wie Name, Adresse und Geburtsdatum sowie die Mitgliedsnummer, falls vorhanden. Es ist wichtig, das Schreiben klar als Kündigung zu kennzeichnen und den gewünschten Beendigungszeitpunkt anzugeben. Formulierungen wie "Hiermit kündige ich meine Mitgliedschaft zum nächstmöglichen Zeitpunkt" sind eindeutig und lassen keinen Interpretationsspielraum.
Das Kündigungsschreiben muss handschriftlich unterschrieben werden, um die Schriftform zu wahren. Eine digitale Unterschrift oder ein eingescanntes Dokument ohne Original-Unterschrift könnte von SpeedFitness als nicht formgerecht zurückgewiesen werden. Es empfiehlt sich, das Schreiben in einem professionellen, sachlichen Ton zu verfassen und auf emotionale Ausführungen zu verzichten. Begründungen sind bei einer ordentlichen Kündigung nicht erforderlich, können aber bei Sonderkündigungen notwendig sein.
Versand als Einschreiben
Der Versand sollte unbedingt als Einschreiben mit Rückschein erfolgen. Hierfür geht man zur nächsten Postfiliale und lässt den Brief als "Einschreiben Rückschein" versenden. Die Kosten hierfür liegen bei etwa 4,85 Euro zusätzlich zum normalen Briefporto. Der Rückschein wird nach erfolgreicher Zustellung an die eigene Adresse zurückgeschickt und dient als Beweis für den Zugang der Kündigung.
Alternativ kann auch ein "Einschreiben Einwurf" gewählt werden, das günstiger ist, aber keinen unterschriebenen Rückschein liefert. Die Deutsche Post dokumentiert hier lediglich den Einwurf in den Briefkasten. Für maximale Rechtssicherheit ist jedoch das Einschreiben mit Rückschein vorzuziehen. Den Einlieferungsbeleg sollte man zusammen mit dem späteren Rückschein aufbewahren, idealerweise bis einige Monate nach Vertragsende, um bei eventuellen Nachforderungen einen Nachweis zu haben.
Korrekte Adressierung
Die Kündigung muss an die richtige Adresse gesendet werden, um wirksam zu sein. Bei SpeedFitness ist dies die im Impressum angegebene Geschäftsadresse:
- SpeedFitness GmbH, Am Alten Flughafen 1, 10318 Berlin
Es ist wichtig, nicht an die Adresse des lokalen Studios zu schicken, falls diese abweicht, sondern an den Hauptsitz der Gesellschaft. Die Geschäftsadresse ist im Impressum der Website oder in den Vertragsunterlagen zu finden. Eine Kündigung, die an eine falsche Adresse geschickt wird, kann als nicht zugegangen gelten und die Kündigungsfrist nicht in Gang setzen.
Moderne Alternativen: Digitale Unterstützung beim Briefversand
Für Menschen, die den Gang zur Post scheuen oder keine Zeit dafür finden, gibt es mittlerweile digitale Dienste, die den Versand von Kündigungsschreiben übernehmen. Plattformen wie Postclic ermöglichen es, Kündigungen online zu erstellen und automatisch als Einschreiben versenden zu lassen. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und der professionellen Formatierung des Schreibens, die sicherstellt, dass alle rechtlich relevanten Angaben enthalten sind.
Solche Dienste bieten zudem einen digitalen Nachweis über den Versand und die Zustellung, der jederzeit abrufbar ist. Dies kann besonders praktisch sein, wenn man die physischen Belege nicht aufbewahren möchte oder befürchtet, diese zu verlieren. Die Kosten für solche Services sind meist moderat und beinhalten bereits das Porto sowie die Einschreiben-Gebühr. Für viele Nutzer stellt dies eine komfortable Alternative zum traditionellen Postweg dar, ohne auf die Rechtssicherheit eines Einschreibens verzichten zu müssen.
Kundenbewertungen und praktische Tipps zur Kündigung
Häufige Gründe für eine Kündigung
Die Gründe, warum Mitglieder ihre SpeedFitness-Mitgliedschaft kündigen, sind vielfältig. Ein häufiger Grund ist die mangelnde Nutzung des Studios aufgrund von Zeitmangel oder veränderten Lebensumständen. Viele Menschen stellen fest, dass sie trotz guter Vorsätze das Studio nicht regelmäßig genug besuchen, um den monatlichen Beitrag zu rechtfertigen. Auch berufliche Veränderungen wie ein Jobwechsel oder eine Versetzung können dazu führen, dass das Studio nicht mehr praktisch erreichbar ist.
Ein weiterer häufiger Kündigungsgrund sind finanzielle Überlegungen. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten überdenken viele Menschen ihre fixen monatlichen Ausgaben und entscheiden sich, auf die Fitnessstudio-Mitgliedschaft zu verzichten. Manche Mitglieder wechseln auch zu günstigeren Anbietern oder entscheiden sich für alternative Trainingsformen wie Home-Workouts oder Outdoor-Sport.
Unzufriedenheit mit dem Service oder der Ausstattung spielt ebenfalls eine Rolle. Wenn Geräte häufig defekt sind, die Öffnungszeiten nicht mehr zu den eigenen Bedürfnissen passen oder das Studio überfüllt ist, kann dies zu einer Kündigung führen. Auch zwischenmenschliche Aspekte wie Konflikte mit dem Personal oder anderen Mitgliedern werden gelegentlich als Kündigungsgrund genannt.
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Die Erfahrungen von Mitgliedern mit dem Kündigungsprozess bei SpeedFitness sind unterschiedlich. Einige berichten von einem reibungslosen Ablauf, bei dem die Kündigung problemlos akzeptiert und zum gewünschten Zeitpunkt wirksam wurde. Andere hingegen schildern Schwierigkeiten, etwa dass die Kündigung angeblich nicht angekommen sei oder dass versucht wurde, sie mit Verweis auf angeblich nicht eingehaltene Fristen zurückzuweisen.
Besonders wichtig ist es nach Erfahrungen vieler ehemaliger Mitglieder, auf die exakte Einhaltung der Kündigungsfrist zu achten. Wer seine Kündigung auch nur einen Tag zu spät einreicht, muss mit einer Verlängerung des Vertrags um weitere 12 Monate rechnen. Daher empfiehlt es sich, die Kündigung lieber etwas früher zu versenden und den Kündigungstermin klar zu benennen. Auch die Verwendung eines Einschreibens wird von praktisch allen Nutzern empfohlen, die ihre Erfahrungen teilen.
Einige Mitglieder berichten auch davon, dass nach der Kündigung noch Rückwerbungsversuche unternommen wurden, etwa durch Anrufe oder E-Mails mit Sonderangeboten. Hier sollte man standhaft bleiben, wenn die Entscheidung zur Kündigung gefallen ist, und sich nicht zu einer vorschnellen Fortsetzung der Mitgliedschaft überreden lassen.
Wichtige Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Fristen im Blick behalten
Der wichtigste Tipp ist, die Kündigungsfristen genau zu kennen und einzuhalten. Es empfiehlt sich, im Kalender oder digital eine Erinnerung zu setzen, die rechtzeitig vor Ablauf der Kündigungsfrist warnt. Idealerweise sollte die Kündigung mindestens eine Woche vor Fristende versendet werden, um sicherzugehen, dass sie rechtzeitig ankommt. Bei einer dreimonatigen Kündigungsfrist zum Jahresende muss die Kündigung also spätestens Ende September beim Empfänger eingegangen sein.
Dokumentation ist entscheidend
Alle Dokumente rund um die Kündigung sollten sorgfältig aufbewahrt werden. Dazu gehören eine Kopie des Kündigungsschreibens, der Einlieferungsbeleg der Post und der Rückschein. Auch der ursprüngliche Vertrag und alle Unterlagen zur Mitgliedschaft sollten griffbereit sein, falls es zu Unstimmigkeiten kommt. Diese Dokumentation kann im Streitfall den entscheidenden Unterschied machen und beweisen, dass die Kündigung ordnungsgemäß erfolgt ist.
Lastschriften rechtzeitig widerrufen
Nach erfolgreicher Kündigung sollte überprüft werden, ob die Lastschrifteinzüge tatsächlich eingestellt wurden. Es kommt vor, dass trotz wirksamer Kündigung weiterhin Beiträge abgebucht werden. In diesem Fall sollte man umgehend das Fitnessstudio kontaktieren und die unrechtmäßigen Abbuchungen zurückfordern. Bei der Bank kann eine Lastschrift innerhalb von acht Wochen ohne Angabe von Gründen zurückgegeben werden. Sicherheitshalber kann man auch die Einzugsermächtigung bei der Bank widerrufen, sollte SpeedFitness nicht auf Kontaktversuche reagieren.
Schriftliche Bestätigung einfordern
Obwohl SpeedFitness nicht verpflichtet ist, eine Kündigungsbestätigung zu senden, kann es sinnvoll sein, im Kündigungsschreiben um eine schriftliche Bestätigung zu bitten. Dies gibt zusätzliche Sicherheit und zeigt, dass das Unternehmen die Kündigung zur Kenntnis genommen hat. Sollte keine Bestätigung eintreffen, kann man nach etwa zwei Wochen telefonisch oder schriftlich nachfragen, ob die Kündigung eingegangen ist und bearbeitet wurde.
Was tun bei Problemen mit der Kündigung
Sollte SpeedFitness die Kündigung nicht akzeptieren oder weiterhin Beiträge einziehen, gibt es mehrere Handlungsoptionen. Zunächst sollte man das Unternehmen schriftlich auf die erfolgte Kündigung hinweisen und alle Nachweise wie den Rückschein beifügen. Oft lassen sich Missverständnisse auf diesem Weg klären. Wichtig ist, auch in dieser Situation die Schriftform zu wahren und alle Kommunikation zu dokumentieren.
Führt dies nicht zum Erfolg, kann man sich an Verbraucherschutzorganisationen wenden, die bei der Durchsetzung der Rechte unterstützen können. Auch die Verbraucherzentralen bieten Beratung in solchen Fällen an. Als letztes Mittel bleibt der Gang zum Anwalt oder zum Amtsgericht, wobei bei geringen Streitwerten oft das vereinfachte Mahnverfahren ausreicht.
In jedem Fall sollte man hartnäckig bleiben und sich nicht einschüchtern lassen. Die Rechtslage ist bei ordnungsgemäßer Kündigung eindeutig auf Seiten des Verbrauchers. Mit den richtigen Nachweisen und etwas Beharrlichkeit lassen sich auch schwierige Kündigungsfälle in der Regel erfolgreich abschließen.