
Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany

Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Sportspass
Kurfürstenstraße 72
10787 Berlin
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Sportspass. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
14/01/2026
Erfahren Sie, wie Sie Ihre Sportspass-Mitgliedschaft kündigen
Über Sportspass
Sportspass ist ein deutscher Fitness-Service, der Mitgliedern flexiblen Zugang zu einem Netzwerk von Fitnessstudios, Schwimmbädern, Wellnesseinrichtungen und Sportanlagen in ganz Deutschland bietet. Mit einer einzigen Mitgliedschaft können Nutzer verschiedene Sporteinrichtungen in ihrer Stadt und bundesweit nutzen, ohne sich langfristig an ein einzelnes Studio binden zu müssen. Das Konzept richtet sich besonders an Menschen, die Abwechslung beim Training schätzen und verschiedene Sportarten ausprobieren möchten.
Die Sportspass GmbH hat ihren Sitz in Berlin und arbeitet mit zahlreichen Partnerstudios zusammen, die den Mitgliedern zur Verfügung stehen. Das Angebot umfasst klassische Fitnessstudios, Yoga-Studios, Schwimmbäder, Kletterhallen und weitere Sporteinrichtungen. Nutzer können über eine App oder Website verfügbare Einrichtungen finden und buchen. Dieses flexible Modell hat in den letzten Jahren an Popularität gewonnen, da es den veränderten Bedürfnissen moderner Sportler entgegenkommt.
Trotz der Vorteile entscheiden sich manche Mitglieder für eine Kündigung – sei es aus finanziellen Gründen, wegen mangelnder Nutzung, einem Umzug in eine Region mit weniger Partnereinrichtungen oder weil sie zu einem traditionellen Fitnessstudio zurückkehren möchten. In solchen Fällen ist es wichtig, die korrekten Kündigungswege und Fristen zu kennen, um die Mitgliedschaft ordnungsgemäß zu beenden.
Abonnementpläne und Preise
Sportspass bietet verschiedene Mitgliedschaftsmodelle an, die sich in Preis, Leistungsumfang und Flexibilität unterscheiden. Die genauen Konditionen können sich ändern, daher sollten aktuelle Mitglieder stets die neuesten Informationen auf der Website oder in ihren Vertragsunterlagen prüfen. Grundsätzlich gibt es jedoch verschiedene Tarifstufen, die unterschiedliche Nutzungsintensitäten abdecken.
Typische Tarifmodelle
Die Mitgliedschaftspläne variieren in der Regel nach der Anzahl der monatlichen Besuche und dem geografischen Zugangsbereich. Einige Tarife beschränken sich auf bestimmte Städte oder Regionen, während Premium-Mitgliedschaften bundesweiten Zugang ermöglichen. Auch die Anzahl der Check-ins pro Monat kann begrenzt sein – von wenigen Besuchen für Gelegenheitsnutzer bis zu unbegrenztem Zugang für intensive Sportler.
| Tariftyp | Ungefährer Preis | Leistungsumfang |
|---|---|---|
| Basis | 30-50 Euro/Monat | Begrenzte Besuche, ausgewählte Studios |
| Standard | 50-70 Euro/Monat | Mehr Besuche, größeres Netzwerk |
| Premium | 70-100 Euro/Monat | Unbegrenzte Besuche, alle Partner |
Vertragslaufzeiten und Bindungsfristen
Bei Vertragsabschluss sollten Mitglieder besonders auf die Mindestlaufzeit achten. Viele Fitness-Mitgliedschaften in Deutschland haben eine Mindestvertragslaufzeit von zwölf Monaten, was auch bei flexiblen Konzepten wie Sportspass der Fall sein kann. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich der Vertrag üblicherweise automatisch, sofern nicht fristgerecht gekündigt wird. Es gibt jedoch auch Angebote mit kürzeren Laufzeiten oder sogar monatlich kündbare Optionen, die meist etwas teurer sind.
Die Kenntnis der eigenen Vertragsbedingungen ist essentiell für eine erfolgreiche Kündigung. Mitglieder sollten ihre ursprünglichen Vertragsunterlagen aufbewahren und prüfen, welche Kündigungsfrist für ihren spezifischen Tarif gilt. Diese Information findet sich in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie in der Vertragsbestätigung, die bei Abschluss der Mitgliedschaft zugesandt wurde.
Kündigungsbedingungen
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Das deutsche Vertragsrecht bietet Verbrauchern umfangreichen Schutz bei Mitgliedschaften und Abonnements. Gemäß dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) müssen Kündigungsfristen klar kommuniziert werden, und bestimmte Verbraucherrechte können nicht durch Allgemeine Geschäftsbedingungen ausgeschlossen werden. Bei Online-Verträgen besteht zudem ein vierzehntägiges Widerrufsrecht ab Vertragsabschluss, innerhalb dessen der Vertrag ohne Angabe von Gründen widerrufen werden kann.
Für Fitnessstudio-Mitgliedschaften und ähnliche Verträge gelten spezielle Regelungen. Die Kündigungsfrist darf bei Verträgen mit bestimmter Laufzeit maximal drei Monate zum Vertragsende betragen. Bei Verträgen auf unbestimmte Zeit ist eine Kündigungsfrist von einem Monat üblich. Sportspass unterliegt als deutscher Anbieter diesen gesetzlichen Vorgaben, die in den AGB entsprechend umgesetzt sein müssen.
Kündigungsfristen bei Sportspass
Die konkreten Kündigungsfristen hängen vom gewählten Tarif ab. Standardverträge mit zwölfmonatiger Mindestlaufzeit erfordern typischerweise eine Kündigung sechs Wochen vor Ablauf der Vertragslaufzeit. Wird diese Frist versäumt, verlängert sich der Vertrag automatisch um einen weiteren Zeitraum – oft um weitere zwölf Monate oder um einen kürzeren Zeitraum mit monatlicher Kündigungsmöglichkeit.
| Vertragstyp | Kündigungsfrist | Hinweise |
|---|---|---|
| 12-Monats-Vertrag | 6 Wochen zum Laufzeitende | Automatische Verlängerung bei Versäumnis |
| Monatlich kündbar | 1 Monat zum Monatsende | Höhere monatliche Kosten |
| Nach Mindestlaufzeit | 1-3 Monate | Je nach Tarif unterschiedlich |
Sonderkündigungsrechte
In bestimmten Situationen besteht ein außerordentliches Kündigungsrecht, das eine vorzeitige Beendigung der Mitgliedschaft ermöglicht. Dazu gehören beispielsweise ein Umzug in eine Region, in der keine Partnereinrichtungen verfügbar sind, eine ärztlich attestierte Erkrankung oder Verletzung, die sportliche Aktivitäten dauerhaft unmöglich macht, oder eine wesentliche Verschlechterung der vertraglichen Leistungen durch den Anbieter.
Für eine Sonderkündigung müssen entsprechende Nachweise vorgelegt werden – etwa eine Meldebescheinigung bei Umzug oder ein ärztliches Attest bei gesundheitlichen Gründen. Die Kündigung sollte in diesen Fällen umgehend nach Eintritt des Kündigungsgrundes erfolgen und die Situation klar darlegen. Auch hier ist die Schriftform per Einschreiben zu empfehlen, um einen rechtssicheren Nachweis zu haben.
Wie man Sportspass per Post kündigt
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Obwohl wir im digitalen Zeitalter leben, ist die Kündigung per Post mit Einschreiben nach wie vor die rechtssicherste Methode zur Beendigung von Verträgen in Deutschland. Der Hauptvorteil liegt im dokumentierten Zustellnachweis: Bei einem Einschreiben mit Rückschein erhalten Sie einen offiziellen Beleg darüber, dass Ihr Kündigungsschreiben beim Empfänger angekommen ist und wann genau dies geschehen ist.
Diese Nachweisbarkeit ist besonders wichtig, wenn es später zu Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt kommt. Nicht selten behaupten Unternehmen, keine Kündigung erhalten zu haben, oder es entstehen Missverständnisse über Fristen. Mit einem Einschreiben sind Sie auf der sicheren Seite und können im Streitfall beweisen, dass Sie fristgerecht gekündigt haben. Gerichte erkennen diese Form der Kündigung uneingeschränkt an.
Zudem ist die schriftliche Kündigung per Post in den AGB vieler Anbieter explizit vorgesehen oder sogar vorgeschrieben. Während einige moderne Dienste auch digitale Kündigungswege akzeptieren, kann die postalische Form niemals als ungültig abgelehnt werden, sofern sie korrekt adressiert und fristgerecht versendet wurde. Dies gibt Verbrauchern Rechtssicherheit und vermeidet spätere Komplikationen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur postalischen Kündigung
Vorbereitung des Kündigungsschreibens
Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Informationen enthalten, um eindeutig und rechtsgültig zu sein. Beginnen Sie mit Ihren vollständigen persönlichen Daten: Name, Adresse und idealerweise Ihre Mitgliedsnummer oder Kundennummer bei Sportspass. Diese Angaben ermöglichen es dem Unternehmen, Ihre Kündigung eindeutig Ihrem Kundenkonto zuzuordnen.
Formulieren Sie die Kündigungsabsicht klar und unmissverständlich. Verwenden Sie eindeutige Formulierungen wie "Hiermit kündige ich meine Mitgliedschaft bei Sportspass fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt" oder nennen Sie ein konkretes Datum, wenn Sie die Kündigungsfrist genau berechnet haben. Vermeiden Sie vage Ausdrücke oder lange Erklärungen – eine Kündigung muss keine Begründung enthalten, außer bei Sonderkündigungsrechten.
Fordern Sie eine schriftliche Kündigungsbestätigung an. Dies ist zwar nicht zwingend erforderlich, gibt Ihnen aber zusätzliche Sicherheit. Fügen Sie einen Satz wie "Bitte bestätigen Sie mir den Erhalt dieser Kündigung sowie das Vertragsende schriftlich" hinzu. Datieren und unterschreiben Sie das Schreiben handschriftlich – dies ist bei wichtigen Willenserklärungen wie Kündigungen üblich und verleiht dem Dokument zusätzliches Gewicht.
Die korrekte Adresse
Für die Kündigung Ihrer Sportspass-Mitgliedschaft verwenden Sie die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen angegebene Adresse. Diese ist wichtig, da Kündigungen nur dann fristwahrend sind, wenn sie an die korrekte Stelle gesendet werden:
- Sportspass GmbH, Kurfürstenstraße 72, 10787 Berlin
Überprüfen Sie die Adresse sorgfältig auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Fehlerhafte Adressen können zu Verzögerungen führen oder dazu, dass Ihre Kündigung als nicht zugegangen gilt. Schreiben Sie die Adresse deutlich lesbar auf den Umschlag oder verwenden Sie ein gedrucktes Adressetikett. Bei einem Einschreiben wird die Adresse zusätzlich von der Post erfasst, was die Nachverfolgung erleichtert.
Versand als Einschreiben
Gehen Sie mit Ihrem unterschriebenen Kündigungsschreiben in einem verschlossenen Umschlag zu einer Postfiliale. Wählen Sie die Versandart "Einschreiben Rückschein" – diese kostet zwar einige Euro mehr als ein normaler Brief, bietet aber den höchsten Nachweis. Bei dieser Versandart erhalten Sie nicht nur eine Sendungsnummer zur Verfolgung, sondern auch den unterschriebenen Rückschein zurück, der bestätigt, wer das Schreiben wann entgegengenommen hat.
Alternativ können Sie auch ein einfaches Einschreiben ohne Rückschein wählen, das etwas günstiger ist. Auch hier erhalten Sie eine Sendungsnummer und können online nachvollziehen, wann das Schreiben zugestellt wurde. Diese Variante ist für die meisten Kündigungen ausreichend. Bewahren Sie den Einlieferungsbeleg unbedingt auf – er ist Ihr Beweis dafür, dass Sie die Kündigung rechtzeitig abgeschickt haben.
Dokumentation und Nachverfolgung
Machen Sie vor dem Versand eine Kopie oder ein Foto Ihres Kündigungsschreibens für Ihre Unterlagen. Zusammen mit dem Einlieferungsbeleg und später dem Zustellnachweis haben Sie damit eine vollständige Dokumentation Ihrer Kündigung. Diese Unterlagen sollten Sie mindestens bis zum bestätigten Vertragsende aufbewahren, besser noch einige Monate darüber hinaus.
Verfolgen Sie die Sendung online über die Website der Deutschen Post mit Ihrer Sendungsnummer. So können Sie sehen, wann genau Ihr Kündigungsschreiben zugestellt wurde. Notieren Sie sich dieses Datum. Wenn Sie nach zwei bis drei Wochen keine Kündigungsbestätigung von Sportspass erhalten haben, kontaktieren Sie das Unternehmen und weisen Sie auf Ihre Kündigung hin, wobei Sie das Zustelldatum nennen können.
Moderne Alternativen für den Briefversand
Der traditionelle Gang zur Post kann zeitaufwändig sein, besonders für Menschen mit vollem Terminkalender. Moderne digitale Dienste bieten hier eine praktische Alternative, indem sie den gesamten Prozess des Briefversands digitalisieren. Services wie Postclic ermöglichen es, Kündigungsschreiben online zu erstellen und als echten, nachverfolgten Brief versenden zu lassen, ohne selbst zur Post gehen zu müssen.
Der Vorteil solcher Dienste liegt in der Kombination aus digitaler Bequemlichkeit und rechtlicher Sicherheit des Postwegs. Sie erstellen Ihr Kündigungsschreiben online, der Dienst übernimmt den Druck, das Kuvertieren und den Versand als Einschreiben. Sie erhalten einen digitalen Nachweis über den Versand und die Zustellung, der rechtlich gleichwertig mit dem klassischen Postweg ist. Dies spart Zeit und stellt sicher, dass alle formalen Anforderungen erfüllt sind.
Solche Dienste bieten oft zusätzliche Features wie Vorlagen für verschiedene Kündigungsarten, automatische Fristenberechnung und Erinnerungen. Die professionelle Formatierung und der zuverlässige Versand geben zusätzliche Sicherheit. Für Menschen, die häufiger Verträge kündigen müssen oder einfach den Komfort schätzen, kann dies eine sinnvolle Option sein, ohne auf die Rechtssicherheit des Postwegs verzichten zu müssen.
Kundenbewertungen und Tipps
Häufige Gründe für Kündigungen
Die Analyse von Nutzererfahrungen zeigt verschiedene wiederkehrende Motive für die Kündigung von Sportspass-Mitgliedschaften. Ein häufiger Grund ist die tatsächliche Nutzungshäufigkeit, die hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückbleibt. Viele Mitglieder stellen fest, dass sie den Service seltener nutzen als geplant, wodurch das Preis-Leistungs-Verhältnis ungünstig wird. In solchen Fällen kann eine klassische Mitgliedschaft in einem einzelnen Studio wirtschaftlicher sein.
Ein weiterer häufig genannter Punkt ist die Verfügbarkeit und Qualität der Partnerstudios. Nicht in allen Städten oder Stadtteilen ist das Netzwerk gleich dicht, und manche Nutzer finden in ihrer Nähe nicht genügend attraktive Optionen. Auch die Buchbarkeit kann zum Problem werden, wenn beliebte Kurse oder Zeitfenster in Partnerstudios häufig ausgebucht sind. Dies kann die Flexibilität, die das Konzept eigentlich bieten soll, einschränken.
Finanzielle Überlegungen spielen ebenfalls eine Rolle. Die monatlichen Kosten für Sportspass können höher sein als für eine Einzelmitgliedschaft, besonders wenn man überwiegend nur eine Einrichtung nutzt. Bei veränderten Lebensumständen wie Jobwechsel, Umzug oder finanziellen Einschränkungen überdenken viele Mitglieder ihre Sportausgaben und entscheiden sich für kostengünstigere oder flexiblere Alternativen.
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Die Erfahrungsberichte bezüglich des Kündigungsprozesses bei Sportspass sind gemischt. Einige Nutzer berichten von einer reibungslosen Abwicklung: Nach Versand der schriftlichen Kündigung erhielten sie zeitnah eine Bestätigung, und die Mitgliedschaft endete wie vereinbart. In diesen Fällen verlief alles professionell und ohne Komplikationen.
Andere Mitglieder berichten jedoch von Schwierigkeiten. Dazu gehören verzögerte oder ausbleibende Kündigungsbestätigungen, Unklarheiten über das genaue Vertragsende oder Fälle, in denen trotz fristgerechter Kündigung weitere Abbuchungen erfolgten. Solche Situationen erfordern dann Nachfassaktionen, Kontaktaufnahmen mit dem Kundenservice und im schlimmsten Fall die Einschaltung von Verbraucherschutzzentralen oder rechtlichen Beratern.
Diese unterschiedlichen Erfahrungen unterstreichen die Wichtigkeit einer sorgfältigen Dokumentation. Mitglieder, die ihre Kündigung per Einschreiben mit Nachweis versandt und alle Unterlagen aufbewahrt hatten, konnten eventuelle Probleme deutlich leichter klären. Der rechtssichere Nachweis gab ihnen eine starke Position in Gesprächen mit dem Kundenservice oder bei der Rückforderung unberechtigter Abbuchungen.
Praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Fristen genau berechnen
Beginnen Sie frühzeitig mit der Planung Ihrer Kündigung. Suchen Sie Ihre Vertragsunterlagen heraus und identifizieren Sie das genaue Datum Ihres Vertragsbeginns sowie die Mindestlaufzeit. Berechnen Sie von dort aus, wann die frühestmögliche Kündigungsfrist beginnt. Berücksichtigen Sie dabei, dass die Kündigungsfrist meist vor dem Ende der Laufzeit liegt – bei einer sechswöchigen Frist und Vertragsende am 31. Dezember müsste die Kündigung beispielsweise spätestens Mitte November beim Unternehmen eingehen.
Planen Sie einen Puffer ein. Auch wenn die Post normalerweise zuverlässig ist, können unvorhergesehene Verzögerungen auftreten. Versenden Sie Ihre Kündigung daher nicht erst am letzten möglichen Tag, sondern einige Tage früher. So sind Sie auch bei Postlaufzeiten oder Bearbeitungszeiten auf der sicheren Seite. Eine Woche Puffer ist in den meisten Fällen ausreichend, bei wichtigen Fristen können auch zwei Wochen sinnvoll sein.
Zahlungen überprüfen
Kontrollieren Sie Ihre Kontoauszüge in den Monaten nach der Kündigung sorgfältig. Stellen Sie sicher, dass nach dem vereinbarten Vertragsende keine weiteren Abbuchungen mehr erfolgen. Falls doch, haben Sie mit Ihren Kündigungsunterlagen die Grundlage, um diese Beträge zurückzufordern. Kontaktieren Sie in einem solchen Fall umgehend den Kundenservice von Sportspass und legen Sie Ihre Nachweise vor.
Bei unrechtmäßigen Abbuchungen können Sie diese auch über Ihre Bank zurückbuchen lassen. Für SEPA-Lastschriften haben Sie acht Wochen Zeit, um eine Rückbuchung zu veranlassen. Dies sollte jedoch nicht der erste Schritt sein – versuchen Sie zunächst, die Situation direkt mit Sportspass zu klären. Eine Rückbuchung kann zu zusätzlichen Komplikationen führen und sollte das letzte Mittel sein.
Kundenservice nutzen
Bei Unklarheiten oder Problemen scheuen Sie sich nicht, den Kundenservice zu kontaktieren. Oft lassen sich Missverständnisse durch ein direktes Gespräch klären. Halten Sie dabei Ihre Mitgliedsnummer, das Kündigungsdatum und idealerweise die Sendungsnummer Ihres Einschreibens bereit. Dokumentieren Sie auch diese Gespräche: Notieren Sie Datum, Uhrzeit, Namen des Mitarbeiters und die besprochenen Inhalte.
Wenn telefonische Kontakte nicht zum gewünschten Ergebnis führen, wechseln Sie zur Schriftform. E-Mails oder erneute Briefe haben den Vorteil, dass Sie die Kommunikation dokumentieren können. Setzen Sie klare Fristen für Antworten und kündigen Sie an, welche Schritte Sie bei ausbleibender Reaktion unternehmen werden – etwa die Einschaltung einer Verbraucherzentrale.
Verbraucherschutz einbeziehen
Bei ernsthaften Problemen oder wenn Sie sich unfair behandelt fühlen, können Verbraucherzentralen wertvolle Unterstützung bieten. Diese gemeinnützigen Organisationen beraten Verbraucher bei Vertragsfragen und können bei der Durchsetzung Ihrer Rechte helfen. Oft reicht bereits ein Schreiben der Verbraucherzentrale, um Unternehmen zu einer Lösung zu bewegen.
Auch Online-Plattformen für Verbraucherbeschwerden können hilfreich sein. Öffentliche Bewertungen und Beschwerden erhöhen den Druck auf Unternehmen, Kundenprobleme ernst zu nehmen. Gleichzeitig helfen Sie anderen Verbrauchern, informierte Entscheidungen zu treffen. Bleiben Sie dabei sachlich und faktenbasiert – emotionale oder übertriebene Darstellungen schwächen Ihre Position.
Nach der Kündigung
Sobald Sie die Kündigungsbestätigung erhalten haben und das Vertragsende feststeht, sollten Sie einige abschließende Schritte unternehmen. Falls Sie die Sportspass-App nutzen, können Sie diese nach Vertragsende deinstallieren. Überprüfen Sie, ob Sie eventuell hinterlegte Zahlungsdaten löschen oder das SEPA-Mandat widerrufen möchten, auch wenn nach Vertragsende ohnehin keine Abbuchungen mehr erfolgen sollten.
Bewahren Sie alle Unterlagen zur Kündigung mindestens ein Jahr lang auf. Dies gibt Ihnen Sicherheit, falls es zu späteren Unstimmigkeiten kommt. In seltenen Fällen können Unternehmen auch Monate nach Vertragsende noch Forderungen geltend machen – mit Ihrer vollständigen Dokumentation können Sie solche unbegründeten Ansprüche problemlos zurückweisen.
Wenn Sie weiterhin sportlich aktiv bleiben möchten, nutzen Sie die Zeit nach der Kündigung, um Alternativen zu evaluieren. Vielleicht ist eine klassische Studiomitgliedschaft, ein anderer Fitness-Pass-Anbieter oder auch das Training im Freien oder zu Hause mit Online-Kursen die bessere Option für Ihre aktuelle Lebenssituation. Die Erfahrungen mit Sportspass können Ihnen dabei helfen, Ihre Bedürfnisse und Präferenzen besser einzuschätzen.