Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany
Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Fressnapf
Europaring 1
40589 Düsseldorf
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Fressnapf. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
12/01/2026
So beenden Sie Ihre Fressnapf-Mitgliedschaft erfolgreich
Über Fressnapf
Fressnapf ist Europas führender Fachhändler für Heimtierbedarf und betreibt in Deutschland über 900 Filialen. Das Unternehmen wurde 1990 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Krefeld, wobei die rechtliche Adresse der Fressnapf Tiernahrung GmbH & Co. KG am Europaring 1 in 40589 Düsseldorf liegt. Mit einem breiten Sortiment an Tiernahrung, Zubehör und Dienstleistungen für nahezu alle Haustierarten hat sich Fressnapf als feste Größe im deutschen Einzelhandel etabliert.
Das Unternehmen bietet nicht nur klassische Einkaufsmöglichkeiten in den Filialen, sondern auch einen umfangreichen Online-Shop unter www.fressnapf.de. Kunden können zwischen verschiedenen Services wählen, darunter Lieferabonnements für Tiernahrung, die Friends-Kundenkarte mit Bonusprogramm und diverse Zusatzleistungen. Diese Serviceangebote binden Kunden teilweise vertraglich, was bedeutet, dass bei Beendigung der Geschäftsbeziehung eine ordnungsgemäße Kündigung erforderlich sein kann.
Fressnapf beschäftigt in Deutschland mehrere tausend Mitarbeiter und arbeitet eng mit Tierheimen und Tierschutzorganisationen zusammen. Das Sortiment umfasst über 15.000 Artikel für Hunde, Katzen, Kleintiere, Vögel, Fische und Reptilien. Neben Eigenmarken wie Select Gold oder Real Nature führt das Unternehmen auch zahlreiche bekannte Markenprodukte im Sortiment.
Abonnementpläne und Preise bei Fressnapf
Das Fressnapf Friends Programm
Das zentrale Kundenbindungsprogramm von Fressnapf ist die Friends-Karte, die kostenlos erhältlich ist und verschiedene Vorteile bietet. Mitglieder sammeln bei jedem Einkauf Punkte, erhalten exklusive Rabatte und profitieren von Sonderaktionen. Die Mitgliedschaft selbst ist kostenfrei, bindet Kunden jedoch an das Unternehmen und erfordert bei Beendigung eine formelle Kündigung, um die Datenlöschung zu gewährleisten.
Die Friends-Karte bietet folgende Hauptvorteile: Sammeln von Bonuspunkten bei jedem Einkauf, personalisierte Angebote basierend auf dem Kaufverhalten, Geburtstagsrabatte für das Haustier, exklusive Produktproben und Zugang zu besonderen Veranstaltungen in den Filialen. Viele Kunden schätzen diese Vorteile, möchten aber aus Datenschutzgründen oder bei Wechsel zu anderen Anbietern ihre Mitgliedschaft beenden.
Futterabo und Lieferservices
Fressnapf bietet verschiedene Abonnement-Modelle für regelmäßige Futterlieferungen an. Diese Abos können je nach gewähltem Produkt und Lieferrhythmus unterschiedlich gestaltet sein. Kunden legen fest, welches Futter in welchen Intervallen geliefert werden soll – typischerweise alle 4, 6 oder 8 Wochen. Die Preise richten sich nach den gewählten Produkten und können von 20 Euro bis über 100 Euro pro Lieferung reichen.
Die Abo-Services bieten meist einen Preisvorteil von 5-10% gegenüber Einzelkäufen sowie kostenfreie Lieferung ab bestimmten Bestellwerten. Allerdings binden diese Abonnements Kunden vertraglich und erfordern eine rechtzeitige Kündigung, wenn der Service nicht mehr benötigt wird. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn das Haustier verstorben ist, die Futtersorte gewechselt werden soll oder ein günstigerer Anbieter gefunden wurde.
Zusätzliche kostenpflichtige Services
Neben den Abonnements bietet Fressnapf weitere Dienstleistungen an, die teilweise vertraglich gebunden sind. Dazu gehören Grooming-Services in ausgewählten Filialen, Tierpensionen während der Urlaubszeit und Trainingsangebote für Hunde. Auch diese Services können Vertragsbeziehungen darstellen, die einer ordnungsgemäßen Kündigung bedürfen.
| Service | Typische Kosten | Vertragsbindung |
|---|---|---|
| Friends-Mitgliedschaft | Kostenfrei | Keine, aber Datenverarbeitung |
| Futterabo Klein | 20-40 Euro/Lieferung | Monatlich kündbar |
| Futterabo Groß | 60-100 Euro/Lieferung | Monatlich kündbar |
| Grooming-Abo | 30-80 Euro/Monat | Variabel je nach Vertrag |
Kündigungsbedingungen bei Fressnapf
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Die Kündigung von Verträgen mit Fressnapf unterliegt den allgemeinen deutschen Rechtsvorschriften, insbesondere dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). Bei Dauerschuldverhältnissen wie Abonnements gilt grundsätzlich das Recht zur ordentlichen Kündigung. Verbraucher sind durch verschiedene gesetzliche Bestimmungen geschützt, die faire Kündigungsbedingungen gewährleisten sollen.
Gemäß den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von Fressnapf können die meisten Abonnements mit einer Frist von in der Regel 14 Tagen zum Ende des jeweiligen Lieferzyklus gekündigt werden. Bei der Friends-Mitgliedschaft ist eine Kündigung jederzeit möglich, da es sich um eine kostenfreie Kundenkarte handelt. Wichtig ist jedoch, dass die Kündigung in Textform erfolgt und nachweisbar beim Unternehmen eingeht.
Kündigungsfristen und Vertragslaufzeiten
Die konkreten Kündigungsfristen bei Fressnapf variieren je nach Art des Services. Futterabonnements haben typischerweise keine Mindestvertragslaufzeit und können mit einer Frist von 14 Tagen vor der nächsten geplanten Lieferung gekündigt werden. Dies bedeutet, dass Kunden relativ flexibel bleiben und nicht langfristig gebunden sind.
Bei der Friends-Karte existiert keine klassische Kündigungsfrist, da es sich nicht um einen kostenpflichtigen Vertrag handelt. Dennoch empfiehlt sich eine schriftliche Kündigung, um sicherzustellen, dass die persönlichen Daten gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gelöscht werden. Die Löschung muss innerhalb einer angemessenen Frist nach der Kündigung erfolgen, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen.
Widerrufsrecht bei Online-Bestellungen
Für Online-Bestellungen im Fressnapf-Shop gilt das gesetzliche Widerrufsrecht von 14 Tagen nach Erhalt der Ware. Dies ist von einer Kündigung zu unterscheiden und betrifft einzelne Kaufverträge, nicht jedoch laufende Abonnements. Das Widerrufsrecht erlaubt es Verbrauchern, ohne Angabe von Gründen vom Kaufvertrag zurückzutreten und die Ware zurückzusenden.
Beim Widerruf eines Online-Kaufs muss die Ware in einwandfreiem Zustand zurückgesendet werden. Fressnapf erstattet dann den Kaufpreis abzüglich eventueller Rücksendekosten. Bei Lebendfutter oder verderblichen Waren kann das Widerrufsrecht eingeschränkt sein. Auch hier empfiehlt sich die schriftliche Form per Post, um einen rechtssicheren Nachweis zu haben.
Gründe für eine Kündigung
Kunden entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für eine Kündigung ihrer Fressnapf-Services. Häufig genannt werden der Tod des Haustieres, der Umzug in eine Region ohne nahegelegene Filiale, finanzielle Gründe oder die Unzufriedenheit mit bestimmten Produkten oder Services. Auch Datenschutzbedenken führen dazu, dass Kunden ihre Friends-Mitgliedschaft beenden möchten.
Weitere Kündigungsgründe können der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter, Unverträglichkeiten des Haustieres mit den gelieferten Produkten oder die Bevorzugung lokaler, kleinerer Fachhändler sein. Manche Kunden möchten auch einfach flexibler bleiben und nicht an regelmäßige Lieferungen gebunden sein. Unabhängig vom Grund ist eine formgerechte Kündigung wichtig, um rechtliche Klarheit zu schaffen.
Wie man Fressnapf per Post kündigt
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Die Kündigung per Post, idealerweise als Einschreiben mit Rückschein, gilt in Deutschland als rechtssicherste Methode zur Beendigung von Vertragsverhältnissen. Im Gegensatz zu E-Mails oder Online-Formularen bietet der postalische Weg einen eindeutigen Zugangsnachweis, der vor Gericht verwertbar ist. Dieser Nachweis ist besonders wichtig, falls es später zu Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt kommt.
Ein weiterer Vorteil der postalischen Kündigung ist die Einhaltung der gesetzlichen Textform gemäß § 126b BGB. Während eine E-Mail theoretisch auch Textform darstellt, kann bei der Post zusätzlich eine eigenhändige Unterschrift geleistet werden, was die Rechtssicherheit erhöht. Zudem können Unternehmen bei Online-Kündigungen technische Probleme geltend machen oder behaupten, die Nachricht sei nicht angekommen – beim Einschreiben ist dies ausgeschlossen.
Die Deutsche Post garantiert bei einem Einschreiben mit Rückschein, dass der Empfänger das Schreiben tatsächlich erhalten hat. Der Rückschein dokumentiert Datum und Unterschrift des Empfängers und dient als Beweis. Dies ist besonders relevant, wenn Kündigungsfristen eingehalten werden müssen und es auf den genauen Zugangszeitpunkt ankommt. Viele Verbraucherrechtsexperten empfehlen daher ausdrücklich die postalische Kündigung.
Erforderliche Angaben im Kündigungsschreiben
Ein rechtswirksames Kündigungsschreiben an Fressnapf sollte bestimmte Pflichtangaben enthalten, um Verwechslungen auszuschließen und die Zuordnung zu erleichtern. Dazu gehören der vollständige Name und die Adresse des Kündigenden, die Kundennummer oder Friends-Kartennummer falls vorhanden, sowie die genaue Bezeichnung des zu kündigenden Vertrages oder der Mitgliedschaft.
Wesentlich ist auch die eindeutige Kündigungserklärung mit dem gewünschten Beendigungstermin. Formulierungen wie "Hiermit kündige ich meinen Futterabo-Vertrag fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt" sind klar und unmissverständlich. Zusätzlich sollte um eine schriftliche Kündigungsbestätigung gebeten werden, damit der Kunde Gewissheit über die erfolgreiche Vertragsbeendigung hat.
Das Kündigungsschreiben muss mit Datum versehen und eigenhändig unterschrieben sein. Bei der Kündigung eines Futterabos sollten die Produktdetails angegeben werden, um Verwechslungen zu vermeiden. Falls die Kündigung aus wichtigem Grund erfolgt, etwa weil das Haustier verstorben ist, kann dies erwähnt werden, ist aber rechtlich nicht erforderlich. Die Angabe der Bankverbindung ist sinnvoll, wenn noch Guthaben aus dem Bonusprogramm ausgezahlt werden soll.
Die korrekte Empfängeradresse
Kündigungsschreiben an Fressnapf müssen an die offizielle Geschäftsadresse des Unternehmens gesendet werden. Die korrekte Adresse lautet:
- Fressnapf Tiernahrung GmbH & Co. KG, Europaring 1, 40589 Düsseldorf
Diese Adresse ist im Impressum der Fressnapf-Website angegeben und stellt die rechtsgültige Kontaktadresse für formelle Schreiben dar. Es ist wichtig, genau diese Adresse zu verwenden und nicht etwa die Adresse einer lokalen Filiale. Kündigungen, die an Filialen geschickt werden, müssen zwar weitergeleitet werden, dies kann aber zu Verzögerungen führen und im Streitfall problematisch sein.
Beim Versand als Einschreiben sollte der Absender sorgfältig und vollständig auf dem Umschlag vermerkt werden. So kann das Schreiben im Fall einer Nichtannahme oder Zustellschwierigkeit zurückgesendet werden. Die Verwendung eines Einschreibens mit Rückschein kostet zwar einige Euro mehr, bietet aber maximale Rechtssicherheit und ist daher die Investition wert.
Der Versandprozess Schritt für Schritt
Der erste Schritt zur postalischen Kündigung ist das Verfassen des Kündigungsschreibens mit allen erforderlichen Angaben. Das Schreiben sollte auf einem Computer erstellt oder handschriftlich in leserlicher Form verfasst werden. Nach dem Ausdruck wird das Dokument mit Datum versehen und eigenhändig unterschrieben. Es empfiehlt sich, eine Kopie für die eigenen Unterlagen anzufertigen.
Anschließend wird das Kündigungsschreiben in einen Briefumschlag gelegt und mit der korrekten Empfängeradresse versehen. Der nächste Schritt ist der Gang zur Postfiliale, wo das Schreiben als Einschreiben mit Rückschein aufgegeben wird. Die Mitarbeiter der Post stempeln das Schreiben und händigen einen Einlieferungsbeleg aus, der unbedingt aufbewahrt werden sollte.
Nach einigen Tagen erhält der Absender den Rückschein, auf dem die Zustellung dokumentiert ist. Dieser Rückschein ist der wichtigste Nachweis und sollte zusammen mit der Kopie des Kündigungsschreibens mindestens drei Jahre aufbewahrt werden. Falls innerhalb von zwei Wochen keine Kündigungsbestätigung von Fressnapf eingeht, empfiehlt sich eine telefonische Nachfrage oder ein erneutes Schreiben.
Digitale Unterstützung durch Postclic
Für Verbraucher, die den Kündigungsprozess vereinfachen möchten, bieten Services wie Postclic eine praktische Alternative. Postclic ermöglicht es, Kündigungsschreiben digital zu erstellen und automatisch als echten Brief mit Sendungsverfolgung zu versenden. Der Service übernimmt dabei die professionelle Formatierung, den Ausdruck und den Versand des Schreibens.
Der Vorteil solcher Dienste liegt in der Zeitersparnis und der Gewissheit, dass alle rechtlichen Anforderungen erfüllt sind. Nutzer müssen nicht selbst zur Post gehen und erhalten dennoch einen digitalen Nachweis über den Versand und die Zustellung. Dies ist besonders praktisch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder wenig Zeit. Die Kosten für solche Services sind überschaubar und oft günstiger als ein Einschreiben mit Rückschein bei gleichzeitig höherem Komfort.
Postclic und ähnliche Anbieter stellen sicher, dass das Kündigungsschreiben korrekt adressiert und fristgerecht versendet wird. Die digitale Dokumentation ermöglicht es, jederzeit auf die Versanddetails zuzugreifen. Für die Kündigung bei Fressnapf kann ein solcher Service eine sinnvolle Option sein, insbesondere wenn mehrere Verträge gleichzeitig gekündigt werden sollen oder wenn man auf Nummer sicher gehen möchte.
Kundenbewertungen und Tipps zur Kündigung
Erfahrungen von Kunden mit dem Kündigungsprozess
Die Erfahrungen von Kunden mit der Kündigung bei Fressnapf sind überwiegend positiv. Viele berichten, dass die Kündigung von Abonnements unkompliziert verlief und innerhalb der angegebenen Fristen bestätigt wurde. Besonders gelobt wird, dass keine aggressiven Rückgewinnungsversuche unternommen werden und die Entscheidung der Kunden respektiert wird.
Einige Kunden berichten jedoch von Verzögerungen bei der Kündigungsbestätigung oder davon, dass trotz Kündigung noch eine weitere Lieferung erfolgte. In den meisten Fällen konnten diese Probleme durch Kontaktaufnahme mit dem Kundenservice gelöst werden. Die Rücksendung ungewollter Lieferungen wurde in der Regel kulant gehandhabt, und bereits abgebuchte Beträge wurden erstattet.
Häufige Fehler bei der Kündigung vermeiden
Ein häufiger Fehler ist die Kündigung per E-Mail ohne nachweisbaren Zugang. Während Fressnapf E-Mail-Kündigungen grundsätzlich akzeptiert, fehlt hier der rechtssichere Nachweis. Wenn das Unternehmen später behauptet, keine Kündigung erhalten zu haben, steht der Kunde ohne Beweis da. Die postalische Kündigung per Einschreiben vermeidet dieses Risiko vollständig.
Ein weiterer Fehler ist die unzureichende Angabe von Vertragsdaten. Wer lediglich schreibt "Hiermit kündige ich", ohne anzugeben, was genau gekündigt werden soll, riskiert Missverständnisse. Besonders bei Kunden mit mehreren Abonnements oder Services ist die präzise Bezeichnung des zu kündigenden Vertrages unerlässlich. Auch die fehlende Unterschrift kann problematisch sein und die Rechtswirksamkeit der Kündigung in Frage stellen.
Manche Kunden versäumen es, um eine Kündigungsbestätigung zu bitten. Ohne diese Bestätigung bleibt Unsicherheit, ob die Kündigung tatsächlich bearbeitet wurde. Es empfiehlt sich daher, im Kündigungsschreiben ausdrücklich um eine schriftliche Bestätigung mit Angabe des Beendigungstermins zu bitten. Falls diese nicht innerhalb von zwei Wochen eingeht, sollte nachgefasst werden.
Umgang mit der Friends-Karte nach der Kündigung
Nach der Kündigung der Friends-Mitgliedschaft sollte die physische Karte vernichtet werden, um Missbrauch zu verhindern. Fressnapf deaktiviert die Karte in seinem System, dennoch ist es ratsam, sie zu zerschneiden und zu entsorgen. Eventuell noch vorhandenes Bonusguthaben sollte vor der Kündigung eingelöst werden, da es nach Vertragsende verfällt.
Kunden sollten auch prüfen, ob die Friends-Karte mit anderen Services verknüpft war, etwa mit einem Futterabo oder dem Online-Konto. In diesem Fall müssen möglicherweise mehrere separate Kündigungen ausgesprochen werden. Es ist wichtig, alle Verknüpfungen zu lösen, um sicherzustellen, dass keine automatischen Abbuchungen mehr erfolgen und die Daten vollständig gelöscht werden.
Datenschutz und Löschung persönlicher Daten
Nach der Kündigung haben Kunden gemäß DSGVO das Recht auf Löschung ihrer personenbezogenen Daten. Fressnapf ist verpflichtet, diese Daten zu entfernen, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungsfristen bestehen. Für steuerrelevante Daten gelten beispielsweise Aufbewahrungsfristen von bis zu zehn Jahren, während Marketingdaten unmittelbar gelöscht werden müssen.
Es empfiehlt sich, im Kündigungsschreiben ausdrücklich die Löschung aller personenbezogenen Daten zu verlangen. Formulierungen wie "Ich bitte um Löschung aller meiner personenbezogenen Daten gemäß Art. 17 DSGVO" machen den Wunsch unmissverständlich deutlich. Fressnapf sollte innerhalb eines Monats über die durchgeführten Maßnahmen informieren. Falls dies nicht geschieht, kann eine Beschwerde bei der zuständigen Datenschutzbehörde eingereicht werden.
Alternative Optionen vor der Kündigung
Bevor Kunden sich endgültig zur Kündigung entschließen, lohnt es sich, alternative Optionen zu prüfen. Bei Futterabos besteht oft die Möglichkeit, die Lieferintervalle anzupassen oder das Abo vorübergehend zu pausieren. Dies ist sinnvoll, wenn man beispielsweise in den Urlaub fährt oder vorübergehend weniger Bedarf hat.
Auch ein Wechsel zu anderen Produkten innerhalb des Abos ist meist möglich. Wenn das Haustier das bisherige Futter nicht mehr verträgt, kann auf eine andere Sorte umgestellt werden, ohne das Abo komplett zu kündigen. Der Kundenservice von Fressnapf berät hierzu und kann individuelle Lösungen anbieten. Eine Kündigung sollte daher immer der letzte Schritt sein, wenn keine anderen Optionen mehr bestehen.
Nach der Kündigung: Was zu beachten ist
Nach erfolgreicher Kündigung sollten Kunden ihre Kontoauszüge prüfen, um sicherzustellen, dass keine weiteren Abbuchungen erfolgen. Falls doch noch Beträge abgebucht werden, sollte umgehend der Kundenservice kontaktiert und gegebenenfalls die Bank über die unrechtmäßige Abbuchung informiert werden. Innerhalb von acht Wochen können Lastschriften ohne Angabe von Gründen zurückgegeben werden.
Auch die Überprüfung des E-Mail-Postfachs ist wichtig, da Fressnapf möglicherweise noch Newsletter oder Werbung versendet. Falls dies der Fall ist, sollte der Abmeldung von Werbe-E-Mails widersprochen werden. Die Kündigungsbestätigung und alle relevanten Dokumente sollten mindestens drei Jahre aufbewahrt werden, um bei eventuellen späteren Fragen oder Problemen einen Nachweis zu haben.