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Arcor
Speditionstr. 21
40221 Düsseldorf Germany






Kontraktnummer:

Til opmærksomheden af:
Annulleringsafdeling – Arcor
Speditionstr. 21
40221 Düsseldorf

Emne: Kontraktannullering – Certificeret e-mailmeddelelse

Kære hr. eller fru,

Jeg meddeler dig hermed min beslutning om at opsige kontrakt nummer vedrørende Arcor-tjenesten. Denne meddelelse udgør en fast, klar og utvetydig hensigt om at annullere kontrakten, gældende på den tidligst mulige dato eller i overensstemmelse med den gældende kontraktlige opsigelsesperiode.

Jeg anmoder venligst om at du træffer alle nødvendige foranstaltninger til at:

– ophøre al fakturering fra annulleringens ikrafttrædelsesdato;
– bekræfte skriftligt den korrekte modtagelse af denne anmodning;
– og, hvis relevant, sende mig slutopgørelsen eller saldobekræftelsen.

Denne annullering sendes til dig via certificeret e-mail. Afsendelsen, tidsstemplingen og indholdets integritet er etableret, hvilket gør det til ækvivalent bevis, der opfylder kravene til elektronisk bevis. Du har derfor alle de nødvendige elementer til at behandle denne annullering korrekt, i overensstemmelse med de gældende principper vedrørende skriftlig meddelelse og kontraktfrihed.

I overensstemmelse med forbrugerbeskyttelsesloven fra 2015 og databeskyttelsesbestemmelserne anmoder jeg også om at du:

– sletter alle mine personlige data, der ikke er nødvendige for dine juridiske eller regnskabsmæssige forpligtelser;
– lukker eventuelle tilknyttede personlige konti;
– og bekræfter for mig den effektive sletning af data i overensstemmelse med gældende rettigheder vedrørende beskyttelse af privatlivets fred.

Jeg beholder en fuldstændig kopi af denne meddelelse samt bevis for afsendelse.

Med venlig hilsen,


11/01/2026

at beholde966649193710
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REF/2025GRHS4

So beenden Sie Ihren Arcor-Vertrag unkompliziert

Über Arcor

Arcor war einst einer der bekanntesten deutschen Telekommunikationsanbieter, der sich insbesondere durch günstige Internet- und Telefontarife einen Namen machte. Das Unternehmen wurde 2007 von Vodafone übernommen und in die Vodafone-Unternehmensstruktur integriert. Obwohl die Marke Arcor heute nicht mehr aktiv vermarktet wird, existieren noch zahlreiche Altverträge, die unter dem Namen Arcor laufen. Diese Verträge werden mittlerweile vollständig von Vodafone verwaltet und betreut, was sich auch im Kündigungsprozess widerspiegelt.

Für Kunden mit bestehenden Arcor-Verträgen bedeutet dies, dass sämtliche vertragliche Angelegenheiten, einschließlich Kündigungen, über die Vodafone GmbH abgewickelt werden müssen. Die rechtliche Nachfolge liegt vollständig bei Vodafone, weshalb auch alle Kündigungsschreiben an die entsprechenden Vodafone-Adressen gerichtet werden müssen. Dies sorgt gelegentlich für Verwirrung bei langjährigen Kunden, die noch unter dem ursprünglichen Arcor-Vertrag gebucht haben.

Die Integration von Arcor in den Vodafone-Konzern brachte zahlreiche Veränderungen mit sich. Während die technische Infrastruktur schrittweise modernisiert wurde, blieben viele der ursprünglichen Vertragsbedingungen für Bestandskunden zunächst erhalten. Dies führte zu einer heterogenen Vertragslandschaft, in der sowohl alte Arcor-Konditionen als auch neuere Vodafone-Tarife parallel existieren. Für Kündigungswillige ist es daher besonders wichtig, die spezifischen Bedingungen ihres individuellen Vertrages genau zu kennen.

Abonnementpläne und Preise

Historische Arcor-Tarife

Die ursprünglichen Arcor-Tarife waren für ihre Zeit durchaus attraktiv gestaltet und boten verschiedene Kombinationen aus Internet- und Telefondienstleistungen. Viele Bestandskunden nutzen noch heute Tarife, die seit der Übernahme durch Vodafone nicht mehr aktiv angeboten werden. Diese Legacy-Tarife unterscheiden sich oft erheblich von den aktuellen Vodafone-Angeboten, sowohl in der Preisgestaltung als auch in den enthaltenen Leistungen.

Typische Arcor-Tarife umfassten DSL-Anschlüsse mit Geschwindigkeiten zwischen 6 und 16 Mbit/s, kombiniert mit Telefon-Flatrates ins deutsche Festnetz. Die monatlichen Grundgebühren lagen je nach Paket zwischen 20 und 40 Euro. Hinzu kamen oft einmalige Anschlussgebühren sowie Kosten für die Hardware wie Router oder Modems. Im Vergleich zu heutigen Standards waren diese Tarife zwar langsamer, dafür aber oft ohne versteckte Kostenfallen konzipiert.

Aktuelle Vertragskonditionen für Bestandskunden

Bestandskunden mit alten Arcor-Verträgen befinden sich häufig in einer besonderen Situation. Einerseits profitieren manche von Bestandsschutz und zahlen vergleichsweise günstige Preise für ihre Dienste. Andererseits haben sich die technischen Möglichkeiten und Marktpreise so stark entwickelt, dass neuere Tarife oft ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Dies ist einer der Hauptgründe, warum viele Kunden über eine Kündigung nachdenken.

TariftypGeschwindigkeitTypische Kosten (historisch)Vertragslaufzeit
DSL Basic6 Mbit/s19,99 - 24,99 €/Monat24 Monate
DSL Komfort16 Mbit/s29,99 - 34,99 €/Monat24 Monate
DSL Premium16 Mbit/s + Extras39,99 - 44,99 €/Monat24 Monate

Zusatzleistungen und versteckte Kosten

Neben den Grundgebühren können bei Arcor-Altverträgen verschiedene Zusatzkosten anfallen. Dazu gehören beispielsweise Gebühren für Auslandsgespräche, Mobilfunkanrufe oder Premium-Services. Auch die Bereitstellungsgebühren bei Vertragsabschluss waren mit 50 bis 100 Euro nicht unerheblich. Manche Kunden zahlen zudem noch Mietgebühren für ältere Router-Modelle, obwohl diese längst abbezahlt sein könnten. Eine genaue Prüfung der monatlichen Rechnung kann hier Einsparpotenziale oder zusätzliche Kündigungsgründe aufdecken.

Kündigungsbedingungen

Rechtliche Grundlagen in Deutschland

Die Kündigung von Telekommunikationsverträgen unterliegt in Deutschland strengen gesetzlichen Regelungen. Das Telekommunikationsgesetz (TKG) sowie das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) bilden die rechtliche Grundlage für Vertragskündigungen. Seit der TKG-Novelle von 2021 haben sich einige wichtige Änderungen ergeben, die auch für Arcor-Bestandskunden relevant sind. So gilt beispielsweise, dass nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit eine monatliche Kündigungsfrist von nur einem Monat einzuhalten ist.

Besonders wichtig ist das Schriftformerfordernis bei Kündigungen. Eine Kündigung muss zwingend in Textform erfolgen, wobei die postalische Variante per Einschreiben als sicherste Methode gilt. Dies schützt beide Vertragsparteien und sorgt für Rechtssicherheit. Mündliche Kündigungen oder telefonische Vereinbarungen haben keine rechtliche Bindungswirkung und sollten daher unbedingt vermieden werden.

Kündigungsfristen bei Arcor-Verträgen

Die Kündigungsfristen bei Arcor-Altverträgen richten sich nach den ursprünglichen Vertragsbedingungen sowie den gesetzlichen Vorgaben. Die meisten Arcor-Verträge hatten eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten. Nach Ablauf dieser Frist verlängern sich die Verträge in der Regel automatisch um jeweils weitere 12 Monate, sofern nicht rechtzeitig gekündigt wird. Die Kündigungsfrist beträgt dabei typischerweise drei Monate zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit.

Seit der TKG-Reform 2021 gilt jedoch eine wichtige Neuregelung: Nach Ablauf der ersten Mindestvertragslaufzeit dürfen Verträge nur noch mit einer Kündigungsfrist von einem Monat verlängert werden. Dies bedeutet, dass Bestandskunden mit alten Arcor-Verträgen, deren Mindestlaufzeit bereits abgelaufen ist, von dieser verkürzten Frist profitieren können. Es empfiehlt sich, die eigenen Vertragsunterlagen genau zu prüfen, um den optimalen Kündigungszeitpunkt zu ermitteln.

VertragsstatusKündigungsfristHinweis
Innerhalb MindestlaufzeitKeine ordentliche Kündigung möglichNur außerordentliche Kündigung bei wichtigem Grund
Nach Mindestlaufzeit (alt)3 Monate zum VertragsendeBei Verträgen vor TKG-Reform 2021
Nach Mindestlaufzeit (neu)1 MonatGemäß TKG-Reform ab Dezember 2021

Sonderkündigungsrechte

Neben der ordentlichen Kündigung existieren verschiedene Sonderkündigungsrechte, die eine vorzeitige Vertragsbeendigung ermöglichen. Ein wichtiger Fall ist die Preiserhöhung: Wenn Vodafone die Preise für bestehende Arcor-Verträge erhöht, steht Kunden ein Sonderkündigungsrecht zu. Dieses muss innerhalb von drei Monaten nach Bekanntgabe der Preiserhöhung ausgeübt werden. Die Kündigungsfrist beträgt dann lediglich einen Monat.

Ein weiteres Sonderkündigungsrecht besteht bei Umzug. Kann Vodafone am neuen Wohnort die vertraglich vereinbarte Leistung nicht erbringen, darf der Kunde außerordentlich kündigen. Auch bei erheblichen Leistungsstörungen oder dauerhaften technischen Problemen kann eine außerordentliche Kündigung gerechtfertigt sein. In solchen Fällen ist es ratsam, die Probleme vorher schriftlich zu dokumentieren und Vodafone zur Abhilfe aufzufordern.

Widerrufsrecht bei Neuverträgen

Kunden, die ihren Arcor-Vertrag erst kürzlich abgeschlossen haben, profitieren vom gesetzlichen Widerrufsrecht. Dieses beträgt 14 Tage ab Vertragsschluss und ermöglicht eine unkomplizierte Vertragsauflösung ohne Angabe von Gründen. Der Widerruf muss ebenfalls schriftlich erfolgen und sollte per Einschreiben versendet werden, um einen Nachweis zu haben. Nach erfolgreichem Widerruf werden bereits gezahlte Beträge zurückerstattet.

Wie man Arcor per Post kündigt

Warum die postalische Kündigung die sicherste Methode ist

Die Kündigung per Post, insbesondere per Einschreiben mit Rückschein, gilt als die rechtssicherste Methode zur Vertragsbeendigung. Im Gegensatz zu anderen Kündigungswegen bietet das Einschreiben einen unwiderlegbaren Nachweis darüber, dass das Kündigungsschreiben tatsächlich bei Vodafone eingegangen ist. Der Rückschein dokumentiert das genaue Datum des Zugangs, was bei späteren Unstimmigkeiten über die Einhaltung von Fristen entscheidend sein kann.

Viele Kunden fragen sich, warum sie nicht einfach online oder telefonisch kündigen können. Während einige Anbieter mittlerweile Online-Kündigungsformulare anbieten, sind diese rechtlich nicht immer eindeutig. Technische Probleme, fehlende Bestätigungen oder Missverständnisse können zu Komplikationen führen. Die postalische Kündigung hingegen schafft klare Verhältnisse und ist in der deutschen Rechtsprechung fest etabliert. Gerichte erkennen das Einschreiben als Beweis für den Zugang eines Schreibens an.

Ein weiterer Vorteil der postalischen Kündigung liegt in der Verbindlichkeit. Ein ordnungsgemäß formuliertes und unterschriebenes Kündigungsschreiben hat vor Gericht deutlich mehr Gewicht als ein Online-Formular oder ein Telefonat. Zudem können Sie das Schreiben in Ruhe formulieren, alle notwendigen Angaben überprüfen und sicherstellen, dass keine wichtigen Informationen fehlen. Diese Sorgfalt zahlt sich im Ernstfall aus.

Erforderliche Angaben im Kündigungsschreiben

Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Pflichtangaben enthalten, damit Vodafone den Vertrag eindeutig zuordnen und bearbeiten kann. Zu den unverzichtbaren Informationen gehören Ihr vollständiger Name und Ihre aktuelle Adresse. Ebenso wichtig ist die Angabe der Kundennummer oder Vertragsnummer, die Sie auf Ihren Rechnungen oder in den Vertragsunterlagen finden. Diese Nummer ermöglicht eine schnelle Identifikation Ihres Vertrages in den Vodafone-Systemen.

Weiterhin sollte das Kündigungsschreiben eine klare Kündigungserklärung enthalten. Formulierungen wie "Hiermit kündige ich meinen Vertrag" sind ausreichend und rechtlich bindend. Wichtig ist auch die Angabe des gewünschten Kündigungszeitpunkts. Sie können entweder ein konkretes Datum nennen oder "zum nächstmöglichen Zeitpunkt" schreiben. Letzteres ist besonders empfehlenswert, wenn Sie sich über die genauen Fristen nicht vollständig sicher sind.

Zusätzlich sollten Sie um eine schriftliche Kündigungsbestätigung bitten. Diese Bitte können Sie direkt im Kündigungsschreiben formulieren. Eine Kündigungsbestätigung gibt Ihnen Sicherheit darüber, dass Ihre Kündigung bearbeitet wurde und zu welchem Datum der Vertrag tatsächlich endet. Vergessen Sie nicht, das Schreiben eigenhändig zu unterschreiben – eine digitale oder eingescannte Unterschrift ist bei postalischen Kündigungen nicht ausreichend.

Die richtige Adresse für Ihre Kündigung

Da Arcor vollständig in Vodafone integriert wurde, müssen Kündigungen an die offizielle Vodafone-Adresse gerichtet werden. Es ist wichtig, die korrekte Anschrift zu verwenden, um Verzögerungen oder Zustellprobleme zu vermeiden. Die zuständige Adresse für Kündigungen lautet:

  • Vodafone GmbH, Speditionstr. 21, 40221 Düsseldorf

Diese Adresse ist der eingetragene Firmensitz von Vodafone Deutschland und die korrekte Anlaufstelle für alle vertraglichen Angelegenheiten ehemaliger Arcor-Kunden. Achten Sie darauf, die Adresse vollständig und korrekt auf Ihrem Kündigungsschreiben sowie auf dem Briefumschlag anzugeben. Fehler in der Adressierung können dazu führen, dass Ihr Schreiben verspätet oder gar nicht zugestellt wird, was die Kündigungsfristen gefährden könnte.

Der Versand per Einschreiben

Für den Versand Ihres Kündigungsschreibens sollten Sie unbedingt die Versandart "Einschreiben mit Rückschein" wählen. Diese Variante kostet bei der Deutschen Post aktuell etwa 4,85 Euro zusätzlich zum normalen Porto, bietet aber maximale Rechtssicherheit. Der Rückschein wird von Vodafone unterschrieben und an Sie zurückgeschickt, sodass Sie einen dokumentierten Beweis über den Zugang Ihres Kündigungsschreibens haben.

Alternativ können Sie auch ein "Einschreiben Einwurf" nutzen, das mit circa 2,65 Euro günstiger ist. Hierbei dokumentiert der Zusteller den Einwurf in den Briefkasten, ohne dass eine Unterschrift erforderlich ist. Diese Variante ist ebenfalls rechtssicher, bietet aber nicht die gleiche Beweiskraft wie das Einschreiben mit Rückschein. Für wichtige Kündigungen, insbesondere wenn Fristen knapp sind, empfiehlt sich dennoch die teurere Variante mit Rückschein.

Bewahren Sie alle Belege auf, die Sie von der Post erhalten. Dazu gehören der Einlieferungsbeleg sowie später der Rückschein. Diese Dokumente sollten Sie mindestens drei Jahre lang aufbewahren, falls es zu Unstimmigkeiten mit Vodafone kommen sollte. Fotografieren oder scannen Sie die Belege zusätzlich ein, um digitale Kopien zu haben.

Moderne Alternativen: Digitale Versandservices

In der heutigen digitalen Zeit gibt es auch moderne Lösungen, die den traditionellen postalischen Weg mit digitaler Bequemlichkeit verbinden. Services wie Postclic ermöglichen es, Kündigungsschreiben online zu erstellen und diese dann automatisch als Einschreiben versenden zu lassen. Dies spart den Gang zur Post und stellt dennoch sicher, dass alle rechtlichen Anforderungen erfüllt werden.

Solche Dienste bieten mehrere Vorteile: Sie müssen sich nicht um die korrekte Formatierung des Schreibens kümmern, erhalten automatisch einen digitalen Nachweis über den Versand und können den Status Ihrer Sendung online verfolgen. Zudem wird sichergestellt, dass alle notwendigen Angaben im Kündigungsschreiben enthalten sind. Die Kosten für solche Services sind oft vergleichbar mit dem manuellen Versand per Einschreiben, bieten aber deutlich mehr Komfort.

Besonders praktisch ist die digitale Archivierung aller Dokumente. Sie haben jederzeit Zugriff auf Ihr Kündigungsschreiben und alle Versandnachweise, ohne physische Ordner durchsuchen zu müssen. Gerade für Menschen, die viel unterwegs sind oder keine Zeit für Postbotengänge haben, stellen diese digitalen Lösungen eine zeitgemäße Alternative dar, ohne auf die Rechtssicherheit des postalischen Wegs verzichten zu müssen.

Nach der Kündigung: Was Sie beachten sollten

Nachdem Sie Ihre Kündigung abgeschickt haben, sollten Sie auf die Kündigungsbestätigung von Vodafone warten. Diese sollte innerhalb von zwei bis drei Wochen eintreffen. Falls Sie nach vier Wochen noch keine Bestätigung erhalten haben, sollten Sie sich telefonisch oder schriftlich bei Vodafone erkundigen. Bewahren Sie Ihre Versandbelege griffbereit auf, um nachweisen zu können, dass Sie fristgerecht gekündigt haben.

Prüfen Sie die Kündigungsbestätigung sorgfältig auf das angegebene Vertragsende. Manchmal kommt es vor, dass Anbieter ein späteres Datum ansetzen als rechtlich zulässig. In solchen Fällen sollten Sie Widerspruch einlegen und auf die korrekte Fristberechnung hinweisen. Nutzen Sie auch hier wieder den Postweg mit Einschreiben, um Ihre Position zu dokumentieren.

Denken Sie daran, dass Sie bis zum offiziellen Vertragsende weiterhin zur Zahlung der monatlichen Gebühren verpflichtet sind. Stellen Sie keine Zahlungen eigenmächtig ein, da dies zu Mahnungen und zusätzlichen Kosten führen kann. Erst nach dem bestätigten Vertragsende können Sie Lastschriftmandate widerrufen oder Daueraufträge stoppen. Bewahren Sie auch nach Vertragsende alle Unterlagen noch mindestens drei Jahre auf.

Kundenbewertungen und Tipps

Häufige Kündigungsgründe

Die Gründe, warum Kunden ihre Arcor-Verträge kündigen möchten, sind vielfältig. Ein Hauptgrund ist das veraltete Preis-Leistungs-Verhältnis. Viele Arcor-Altverträge bieten deutlich langsamere Internetgeschwindigkeiten als moderne Tarife, kosten aber ähnlich viel oder sogar mehr. Mit der Weiterentwicklung der Breitbandtechnologie sind DSL-Geschwindigkeiten von 6 oder 16 Mbit/s heute nicht mehr zeitgemäß, insbesondere in Haushalten mit mehreren Internetnutzern oder Streaming-Diensten.

Ein weiterer häufiger Kündigungsgrund ist der Kundenservice. Nach der Integration in Vodafone berichten manche Kunden von längeren Wartezeiten bei Anfragen oder Problemen bei der Zuordnung ihrer alten Arcor-Verträge. Auch technische Störungen, die nicht zeitnah behoben werden, führen zu Unzufriedenheit. Zudem locken Konkurrenzanbieter regelmäßig mit attraktiven Wechselprämien und Neukundenangeboten, die deutlich günstiger sind als Bestandstarife.

Manche Kündigungen sind auch durch veränderte Lebensumstände motiviert. Ein Umzug in eine Region mit besserer Glasfaser-Verfügbarkeit, der Wechsel in eine Wohngemeinschaft mit bestehendem Internetanschluss oder finanzielle Engpässe können Gründe sein, den bestehenden Vertrag zu beenden. Auch die zunehmende Verfügbarkeit von Kabel- oder Glasfaseranschlüssen macht ältere DSL-Verträge weniger attraktiv.

Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess

Die Erfahrungen von Kunden mit dem Kündigungsprozess bei Arcor beziehungsweise Vodafone sind gemischt. Viele berichten, dass die Kündigung per Einschreiben grundsätzlich problemlos funktioniert, sofern alle Fristen eingehalten werden. Die Kündigungsbestätigung trifft in den meisten Fällen innerhalb von zwei bis drei Wochen ein. Positiv wird auch hervorgehoben, dass nach erfolgter Kündigung keine aggressiven Rückgewinnungsversuche unternommen werden.

Kritik gibt es jedoch in Einzelfällen bezüglich der Bearbeitungszeit. Manche Kunden berichten von Verzögerungen bei der Kündigungsbestätigung oder Unklarheiten über das genaue Vertragsende. In solchen Fällen ist es wichtig, hartnäckig zu bleiben und die eigenen Rechte einzufordern. Die Versandbelege des Einschreibens sind hier Gold wert, da sie den rechtzeitigen Zugang der Kündigung beweisen.

Einige Kunden empfehlen, zusätzlich zur postalischen Kündigung eine Kopie per E-Mail zu senden oder den Kundenservice telefonisch zu informieren. Dies ist rechtlich zwar nicht notwendig, kann aber die Bearbeitung beschleunigen. Wichtig ist jedoch, dass die rechtswirksame Kündigung immer schriftlich per Post erfolgt – die zusätzlichen Kontaktaufnahmen dienen lediglich der Information.

Tipps für eine reibungslose Kündigung

Um Ihre Kündigung so reibungslos wie möglich zu gestalten, sollten Sie einige bewährte Tipps befolgen. Erstens: Kündigen Sie rechtzeitig. Berechnen Sie die Kündigungsfrist großzügig und verschicken Sie Ihr Kündigungsschreiben lieber einige Tage früher als nötig. So haben Sie einen Puffer für mögliche Verzögerungen bei der Post. Bedenken Sie, dass nicht der Absende-, sondern der Zugangszeitpunkt bei Vodafone entscheidend ist.

Zweitens: Dokumentieren Sie alles. Machen Sie Kopien oder Scans Ihres Kündigungsschreibens, bewahren Sie alle Postbelege auf und notieren Sie sich wichtige Daten wie den Versandtag und das auf der Kündigungsbestätigung genannte Vertragsende. Diese Dokumentation ist Ihre Absicherung, falls es zu Unstimmigkeiten kommt. Eine gut geführte Dokumentation kann Ihnen viel Ärger und möglicherweise auch Geld sparen.

Drittens: Prüfen Sie Ihre Vertragsunterlagen genau. Manchmal gibt es besondere Klauseln oder Bedingungen, die bei Ihrer Kündigung relevant sein könnten. Auch die Frage, ob Sie Hardware wie einen Router gemietet haben, ist wichtig. Gemietete Geräte müssen nach Vertragsende zurückgeschickt werden, sonst können zusätzliche Kosten entstehen. Informieren Sie sich rechtzeitig über die Rückgabemodalitäten.

Was nach der Kündigung zu beachten ist

Nach erfolgreicher Kündigung sollten Sie sich rechtzeitig um einen neuen Internetanbieter kümmern, falls Sie weiterhin einen Anschluss benötigen. Planen Sie einen nahtlosen Übergang, damit Sie nicht ohne Internet dastehen. Viele neue Anbieter bieten einen Wechselservice an, der den Übergang koordiniert. Beachten Sie jedoch, dass Sie den neuen Vertrag erst nach Erhalt der Kündigungsbestätigung von Vodafone abschließen sollten, um das genaue Enddatum zu kennen.

Überprüfen Sie nach dem Vertragsende Ihre Kontoauszüge, um sicherzustellen, dass keine weiteren Abbuchungen erfolgen. Falls doch noch Beträge abgebucht werden, können Sie diese innerhalb von acht Wochen durch Ihre Bank zurückbuchen lassen. Kontaktieren Sie parallel dazu Vodafone und klären Sie die Situation. Bewahren Sie alle Unterlagen auf, bis Sie sicher sind, dass alle finanziellen Angelegenheiten abgeschlossen sind.

Denken Sie auch an die Rückgabe gemieteter Hardware. Vodafone wird Ihnen in der Regel ein Rücksendeetikett zusenden. Verpacken Sie die Geräte sorgfältig und versenden Sie sie per Paket mit Sendungsverfolgung. Machen Sie vor dem Versand Fotos der Geräte und des verpackten Pakets als Beweis für den ordnungsgemäßen Zustand. So schützen Sie sich vor ungerechtfertigten Schadensersatzforderungen.

Alternativen zur Kündigung

Bevor Sie endgültig kündigen, sollten Sie prüfen, ob es Alternativen gibt. Manchmal lohnt sich ein Anruf bei der Vodafone-Kundenbetreuung, um über bessere Konditionen zu verhandeln. Besonders Kunden, die bereits eine Kündigung angedroht haben, erhalten oft Sonderangebote oder Tarifupgrades zu günstigeren Preisen. Dies kann eine Win-Win-Situation sein: Sie erhalten bessere Leistungen, und Vodafone behält einen Kunden.

Eine weitere Option ist der interne Tarifwechsel. Vodafone bietet mittlerweile deutlich modernere Tarife als die alten Arcor-Pakete. Ein Wechsel zu einem aktuellen Vodafone-Tarif kann höhere Geschwindigkeiten und bessere Konditionen bringen, ohne dass Sie den Anbieter wechseln müssen. Allerdings sollten Sie die Angebote genau mit denen der Konkurrenz vergleichen, da Bestandskunden oft nicht die besten Konditionen erhalten.

Schließlich gibt es auch die Möglichkeit, den Vertrag ruhen zu lassen, falls Sie vorübergehend keinen Internetanschluss benötigen, etwa bei einem längeren Auslandsaufenthalt. Dies ist jedoch nur in Ausnahmefällen möglich und muss mit Vodafone individuell vereinbart werden. In den meisten Fällen ist eine Kündigung und gegebenenfalls ein späterer Neuabschluss die praktikablere Lösung.

FAQ

Um Ihren Arcor-Vertrag zu kündigen, müssen Sie ein Kündigungsschreiben aufsetzen und dieses per Post (Einschreiben) an die entsprechenden Vodafone-Adressen senden. Beachten Sie, dass alle vertraglichen Angelegenheiten, einschließlich Kündigungen, über die Vodafone GmbH abgewickelt werden müssen, da die rechtliche Nachfolge bei Vodafone liegt.

Die ursprünglichen Arcor-Tarife waren für ihre Zeit sehr attraktiv und boten verschiedene Kombinationen aus Internet- und Telefondienstleistungen. Viele Bestandskunden nutzen noch heute diese Legacy-Tarife, die sich oft erheblich von den aktuellen Vodafone-Tarifen unterscheiden. Es ist wichtig, die spezifischen Bedingungen Ihres Arcor-Vertrags zu kennen, um zu verstehen, welche Vorteile oder Nachteile im Vergleich zu den neuen Angeboten bestehen.

Nach der Übernahme von Arcor durch Vodafone wurden alle bestehenden Verträge in die Vodafone-Unternehmensstruktur integriert. Dies bedeutet, dass alle vertraglichen Angelegenheiten, einschließlich der Verwaltung und Betreuung, nun vollständig von Vodafone übernommen werden. Die technischen Infrastrukturen wurden modernisiert, während viele der ursprünglichen Vertragsbedingungen für Bestandskunden erhalten blieben.

Um die spezifischen Bedingungen Ihres Arcor-Vertrags zu erfahren, sollten Sie Ihre Vertragsunterlagen überprüfen oder sich direkt an Vodafone wenden. Da Arcor nicht mehr aktiv vermarktet wird, können die Vertragsbedingungen variieren, und es ist wichtig, die Details Ihres individuellen Vertrags zu kennen, um Missverständnisse zu vermeiden.

Ja, es gibt Unterschiede in der technischen Infrastruktur zwischen den alten Arcor-Verträgen und den neuen Vodafone-Tarifen. Während die Infrastruktur von Arcor schrittweise modernisiert wurde, können einige der Legacy-Tarife von Arcor in Bezug auf Geschwindigkeit und Servicequalität von den neueren Vodafone-Angeboten abweichen. Bestandskunden sollten sich über die technischen Spezifikationen ihrer Tarife informieren, um sicherzustellen, dass sie die gewünschten Leistungen erhalten.