
Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany

Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Unity Media
Postfach 100327
50443 Köln
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Unity Media. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
12/01/2026
Erfahren Sie, wie Sie Ihr Unity Media-Abonnement kündigen
Über Unity Media
Unity Media war einer der größten Kabelnetzbetreiber in Deutschland und versorgte Millionen von Haushalten in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg mit Internet, Telefon und Fernsehen. Das Unternehmen wurde im Jahr 2019 vollständig von Vodafone übernommen und in die Vodafone-Marke integriert. Seitdem firmieren ehemalige Unity Media Kunden unter dem Vodafone-Dach, wobei die technische Infrastruktur des Kabelnetzes weiterhin genutzt wird.
Die Fusion bedeutete für viele Bestandskunden eine Umstellung, da Verträge, Kundenservice und Abrechnungssysteme schrittweise auf Vodafone migriert wurden. Trotz der Markenänderung bleiben viele Vertragsbedingungen aus der Unity Media Zeit bestehen, bis Kunden aktiv in neue Vodafone-Tarife wechseln oder ihre Verträge kündigen. Die Kündigungsadresse und formalen Prozesse orientieren sich heute an den Vodafone-Standards, wobei die postalische Kündigung nach wie vor der sicherste und rechtlich zuverlässigste Weg bleibt.
Unity Media bot seinen Kunden verschiedene Kombinationspakete aus Highspeed-Internet über Kabelanschluss, digitales Fernsehen und Festnetztelefonie. Die Geschwindigkeiten reichten von Basisanschlüssen bis zu Gigabit-Verbindungen, was besonders für datenintensive Haushalte attraktiv war. Der Kabelanschluss ermöglichte stabile Verbindungen mit hohen Download- und Upload-Raten, die DSL-Anschlüsse oft übertrafen.
Abonnementpläne und Preise
Obwohl Unity Media als eigenständige Marke nicht mehr existiert, laufen viele Altverträge unter den ursprünglichen Konditionen weiter. Diese Verträge unterscheiden sich teilweise erheblich von den aktuellen Vodafone-Angeboten, sowohl in der Preisgestaltung als auch in den enthaltenen Leistungen. Bestandskunden mit Unity Media Verträgen zahlen oft andere Preise als Neukunden, die direkt Vodafone-Tarife abschließen.
Typische Vertragskategorien
Die ehemaligen Unity Media Tarife gliederten sich in verschiedene Kategorien, die unterschiedliche Kundenbedürfnisse abdeckten. Internet-Only-Tarife richteten sich an Kunden, die ausschließlich Breitband-Internet benötigten, während 2play-Pakete Internet mit Telefonie oder TV kombinierten. Die beliebtesten 3play-Pakete enthielten alle drei Dienste in einem Vertrag.
| Tariftyp | Leistungen | Typischer Preisrahmen |
|---|---|---|
| Internet Basic | 50-100 Mbit/s | 19,99 - 29,99 € monatlich |
| Internet Premium | 200-500 Mbit/s | 39,99 - 49,99 € monatlich |
| 2play Kombi | Internet + Telefon/TV | 34,99 - 44,99 € monatlich |
| 3play Komplettpaket | Internet + TV + Telefon | 49,99 - 69,99 € monatlich |
Preisanpassungen und versteckte Kosten
Viele Kunden berichten von Preiserhöhungen nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit oder nach der Übernahme durch Vodafone. Was als günstiger Einführungspreis begann, verdoppelte sich teilweise nach 12 oder 24 Monaten. Zusätzlich fielen oft Kosten für Kabelrouter, TV-Boxen oder HD-Sender an, die nicht immer transparent kommuniziert wurden. Diese Preisgestaltung ist einer der Hauptgründe, warum viele Kunden eine Kündigung in Erwägung ziehen.
Einrichtungsgebühren von 50 bis 100 Euro waren bei Vertragsabschluss üblich, ebenso wie monatliche Gerätegebühren für gemietete Hardware. Wer eigene Geräte nutzte, konnte diese Kosten vermeiden, musste jedoch sicherstellen, dass die Hardware mit dem Kabelnetz kompatibel war. Die Gesamtkosten über die Vertragslaufzeit konnten dadurch erheblich von den beworbenen Monatspreisen abweichen.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigung eines Unity Media Vertrags unterliegt den allgemeinen deutschen Telekommunikationsgesetzen sowie den spezifischen Vertragsbedingungen. Seit der Übernahme durch Vodafone gelten die Vodafone-AGB, wobei Bestandsverträge ihre ursprünglichen Konditionen behalten, bis sie aktiv geändert oder gekündigt werden.
Mindestvertragslaufzeit und Kündigungsfristen
Die meisten Unity Media Verträge hatten eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten. Nach Ablauf dieser Frist verlängerten sich die Verträge automatisch um jeweils 12 Monate, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wurde. Die Kündigungsfrist betrug in der Regel drei Monate zum Vertragsende. Das bedeutet, dass die Kündigung spätestens drei Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit beim Anbieter eingehen muss.
| Vertragsphase | Kündigungsfrist | Beispiel |
|---|---|---|
| Während Mindestlaufzeit | Nicht ordentlich kündbar | Nur bei Sonderkündigungsrecht |
| Nach Mindestlaufzeit | 3 Monate zum Vertragsende | Vertrag endet 31.12., Kündigung bis 30.09. |
| Bei Preiserhöhung | Sonderkündigungsrecht | Innerhalb 4 Wochen nach Mitteilung |
| Bei Umzug | 3 Monate, ggf. Sonderkündigung | Wenn Leistung am neuen Ort nicht verfügbar |
Sonderkündigungsrechte
In bestimmten Situationen haben Kunden das Recht zur außerordentlichen Kündigung, auch während der Mindestvertragslaufzeit. Ein wichtiges Sonderkündigungsrecht besteht bei Preiserhöhungen. Wenn Vodafone die monatlichen Kosten erhöht, muss dies mindestens einen Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden, und Kunden können innerhalb von vier Wochen nach Erhalt der Mitteilung außerordentlich kündigen.
Bei einem Umzug außerhalb des Versorgungsgebiets oder an einen Ort, wo die gebuchte Leistung technisch nicht verfügbar ist, besteht ebenfalls ein Sonderkündigungsrecht. Allerdings muss dies nachgewiesen werden, und Vodafone kann alternative Lösungen anbieten. Bei erheblichen Leistungsstörungen, die trotz mehrfacher Reklamation nicht behoben werden, kann unter Umständen eine fristlose Kündigung möglich sein, wobei hier eine rechtliche Beratung empfehlenswert ist.
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Die Kündigung von Telekommunikationsverträgen ist durch das Telekommunikationsgesetz (TKG) geregelt. Seit der Reform 2022 wurden Verbraucherrechte gestärkt. Neue Verträge dürfen maximal 24 Monate Laufzeit haben, und nach Ablauf der Mindestlaufzeit muss eine Kündigungsfrist von nur einem Monat gewährt werden. Allerdings gelten für Altverträge, die vor der Reform abgeschlossen wurden, die ursprünglichen Bedingungen weiter.
Das Schriftformerfordernis ist bei Kündigungen besonders wichtig. Eine Kündigung muss schriftlich erfolgen, wobei die Textform ausreicht – das bedeutet, dass theoretisch auch E-Mails oder Faxe möglich sind. In der Praxis ist jedoch ein postalischer Brief mit Einschreiben die sicherste Methode, da nur so ein rechtssicherer Zugangsnachweis erbracht werden kann. Telefonische Kündigungen sind nicht wirksam.
Wie man Unity Media per Post kündigt
Die postalische Kündigung ist der zuverlässigste und rechtlich sicherste Weg, einen Vertrag mit dem ehemaligen Unity Media, jetzt Vodafone, zu beenden. Während andere Kommunikationswege theoretisch möglich sein könnten, bietet nur der Postweg mit Einschreiben einen rechtssicheren Nachweis, dass die Kündigung fristgerecht beim Anbieter eingegangen ist.
Warum die postalische Kündigung am sichersten ist
Ein per Einschreiben versendeter Kündigungsbrief bietet mehrere entscheidende Vorteile. Erstens erhalten Sie einen offiziellen Nachweis über das Versanddatum und den Zugang beim Empfänger. Dies ist besonders wichtig, wenn es später zu Unstimmigkeiten über die Einhaltung von Kündigungsfristen kommt. Gerichte erkennen Einschreiben als Beweis an, während E-Mails oder telefonische Zusagen oft schwer nachzuweisen sind.
Zweitens schafft die Schriftform Klarheit über den Kündigungszeitpunkt und verhindert Missverständnisse. In einem Brief können Sie präzise angeben, zu welchem Datum Sie kündigen möchten, und alle relevanten Vertragsdaten nennen. Dies reduziert die Gefahr von Kommunikationsfehlern erheblich. Drittens dokumentieren Sie mit einem professionell formulierten Brief Ihre Seriosität und schaffen eine klare rechtliche Grundlage für den Fall von Streitigkeiten.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur postalischen Kündigung
Beginnen Sie mit der Zusammenstellung aller relevanten Vertragsinformationen. Sie benötigen Ihre Kundennummer, die Vertragsnummer, Ihre vollständige Adresse und das gewünschte Kündigungsdatum. Prüfen Sie in Ihren Vertragsunterlagen oder auf Ihrer letzten Rechnung, wann Ihr Vertrag frühestmöglich gekündigt werden kann. Berechnen Sie die Kündigungsfrist rückwärts vom Vertragsende, um sicherzustellen, dass Ihre Kündigung rechtzeitig ankommt.
Formulieren Sie Ihr Kündigungsschreiben klar und präzise. Der Brief sollte eine eindeutige Kündigungserklärung enthalten, alle Vertragsdaten auflisten und das gewünschte Kündigungsdatum nennen. Bitten Sie um eine schriftliche Kündigungsbestätigung und geben Sie an, dass Sie die Rücksendung eventuell gemieteter Geräte nach Erhalt der Bestätigung veranlassen werden. Unterschreiben Sie den Brief handschriftlich, da dies die Authentizität unterstreicht.
Die korrekte Adresse für Kündigungen
Senden Sie Ihre Kündigung an die offizielle Kündigungsadresse von Vodafone für ehemalige Unity Media Kunden:
- Unitymedia GmbH, Postfach 100327, 50443 Köln
Diese Postfachadresse ist die standardisierte Anschrift für alle schriftlichen Kündigungen. Verwenden Sie keine anderen Adressen, die Sie möglicherweise auf Rechnungen oder Werbematerialien finden, da dies zu Verzögerungen in der Bearbeitung führen kann. Die Verwendung der korrekten Adresse ist entscheidend dafür, dass Ihre Kündigung den zuständigen Bereich erreicht und fristgerecht bearbeitet wird.
Versand als Einschreiben mit Rückschein
Gehen Sie mit Ihrem unterschriebenen Kündigungsschreiben zur Post und versenden Sie es als Einschreiben mit Rückschein. Diese Versandart kostet zwar einige Euro mehr als ein normaler Brief, bietet aber maximale Rechtssicherheit. Sie erhalten einen Beleg über die Aufgabe des Briefes und später den Rückschein, der bestätigt, dass der Brief bei Vodafone angekommen ist und von einem Mitarbeiter entgegengenommen wurde.
Bewahren Sie sowohl den Einlieferungsbeleg als auch den zurückgesendeten Rückschein sorgfältig auf. Diese Dokumente sind Ihre Beweise dafür, dass Sie fristgerecht gekündigt haben. Sollte Vodafone später behaupten, keine Kündigung erhalten zu haben, können Sie mit diesen Nachweisen Ihre Rechte durchsetzen. Machen Sie sich Kopien aller Unterlagen für Ihre Akten.
Digitale Unterstützung beim Kündigungsprozess
Der traditionelle Weg zur Post kann zeitaufwändig sein, besonders wenn Sie beruflich eingespannt sind oder keine Postfiliale in der Nähe haben. Dienste wie Postclic bieten hier eine moderne Alternative, die die Vorteile der postalischen Kündigung mit digitaler Bequemlichkeit verbindet. Sie können Ihr Kündigungsschreiben online erstellen, und der Dienst übernimmt den professionellen Druck und Versand als nachverfolgtes Einschreiben.
Der Vorteil solcher Dienste liegt in der Zeitersparnis und dem digitalen Nachweis. Sie erhalten eine elektronische Bestätigung über den Versand und können den Status Ihrer Kündigung online verfolgen. Die professionelle Formatierung stellt sicher, dass alle rechtlichen Anforderungen erfüllt sind. Zudem entfällt der Gang zur Post, was besonders praktisch ist, wenn Sie die Kündigungsfrist nicht verpassen möchten und schnell handeln müssen.
Nach dem Versand der Kündigung
Nachdem Sie Ihre Kündigung abgeschickt haben, sollten Sie innerhalb von zwei bis drei Wochen eine schriftliche Kündigungsbestätigung von Vodafone erhalten. Diese Bestätigung sollte das Datum des Vertragsendes und Informationen zur Rücksendung gemieteter Geräte enthalten. Prüfen Sie die Bestätigung sorgfältig darauf, ob das genannte Enddatum mit Ihrer Kündigung übereinstimmt.
Falls Sie nach drei Wochen keine Bestätigung erhalten haben, sollten Sie proaktiv bei Vodafone nachfragen. Halten Sie dabei Ihre Einschreiben-Nachweise bereit. Manchmal kommt es zu Verzögerungen in der Bearbeitung, und ein Anruf kann klären, ob Ihre Kündigung ordnungsgemäß registriert wurde. Bestehen Sie auf einer schriftlichen Bestätigung, auch wenn Ihnen am Telefon versichert wird, dass alles in Ordnung ist.
Kundenbewertungen und Tipps
Die Erfahrungen ehemaliger Unity Media Kunden mit dem Kündigungsprozess sind gemischt. Während einige eine reibungslose Abwicklung berichten, schildern andere Schwierigkeiten mit der Vertragsbeendigung und der anschließenden Abrechnung. Diese Erfahrungsberichte können wertvoll sein, um sich auf mögliche Herausforderungen vorzubereiten.
Häufige Gründe für Kündigungen
Der häufigste Kündigungsgrund sind Preiserhöhungen nach Ablauf der Erstvertragslaufzeit. Viele Kunden berichten, dass sich ihre monatlichen Kosten nach 24 Monaten nahezu verdoppelten, ohne dass sich die Leistung verbesserte. Die Einführungspreise, mit denen geworben wurde, erwiesen sich als zeitlich begrenzte Rabatte, und die regulären Preise waren deutlich höher als bei der Konkurrenz.
Ein weiterer häufiger Grund sind technische Probleme und unzuverlässige Verbindungen. Obwohl Kabelinternet theoretisch hohe Geschwindigkeiten bietet, berichten manche Nutzer von Schwankungen in der Leistung, besonders zu Stoßzeiten am Abend. Wenn diese Probleme trotz mehrfacher Beschwerden nicht behoben wurden, entschieden sich viele Kunden für einen Anbieterwechsel.
Der Kundenservice ist ein weiterer kritischer Punkt. Nach der Übernahme durch Vodafone klagten viele Kunden über lange Wartezeiten in Hotlines, widersprüchliche Auskünfte und komplizierte Prozesse. Die Unzufriedenheit mit der Betreuung motivierte zahlreiche Kündigungen, selbst wenn die technische Leistung zufriedenstellend war.
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Kunden, die ihre Kündigung per Einschreiben verschickt haben, berichten überwiegend von erfolgreichen Vertragsbeendigungen. Die schriftliche Form mit Nachweis erwies sich als verlässlich, auch wenn die Bearbeitungszeit manchmal mehrere Wochen betrug. Wichtig war dabei, alle Fristen genau einzuhalten und die Kündigungsbestätigung sorgfältig zu prüfen.
Problematischer waren Fälle, in denen Kunden versuchten, telefonisch oder per E-Mail zu kündigen. Hier kam es häufiger zu Missverständnissen, nicht registrierten Kündigungen oder Streitigkeiten über Kündigungszeitpunkte. Einige Kunden mussten mehrfach kündigen, weil ihre erste Kündigung angeblich nicht angekommen war. Dies unterstreicht die Bedeutung des Einschreibens als Nachweis.
Praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Beginnen Sie frühzeitig mit der Kündigungsplanung. Markieren Sie sich das frühestmögliche Kündigungsdatum in Ihrem Kalender und setzen Sie sich eine Erinnerung einige Wochen vorher. So haben Sie genügend Zeit, das Kündigungsschreiben vorzubereiten und zu versenden, ohne in Zeitdruck zu geraten. Bedenken Sie, dass Postlaufzeiten variieren können und planen Sie einen Puffer ein.
Dokumentieren Sie jeden Schritt des Kündigungsprozesses. Fertigen Sie Kopien Ihres Kündigungsschreibens an, fotografieren Sie den Einlieferungsbeleg und archivieren Sie den Rückschein digital und physisch. Diese Dokumentation ist Ihre Versicherung gegen mögliche Probleme. Erstellen Sie einen Ordner mit allen vertragsbezogenen Unterlagen, einschließlich der ursprünglichen Vertragsunterlagen und aller Korrespondenz mit Vodafone.
Achten Sie auf die Rücksendung gemieteter Geräte. Vodafone wird Ihnen nach der Kündigungsbestätigung Anweisungen zur Geräterückgabe senden. Senden Sie auch diese Geräte per versichertem Paket mit Sendungsverfolgung zurück und bewahren Sie den Nachweis auf. Machen Sie vor dem Versand Fotos der Geräte, um deren Zustand zu dokumentieren. Verspätete oder fehlende Rücksendungen können zu hohen Kosten führen.
Umgang mit der Endabrechnung
Nach Vertragsende erhalten Sie eine Schlussrechnung von Vodafone. Prüfen Sie diese genau auf Fehler oder unberechtigte Forderungen. Häufige Probleme sind anteilige Monatsgebühren, die falsch berechnet wurden, oder Kosten für angeblich nicht zurückgegebene Geräte, obwohl Sie einen Rücksendenachweis haben. Widersprechen Sie schriftlich innerhalb von acht Wochen, wenn Sie Fehler feststellen.
Begleichen Sie unbestrittene Beträge fristgerecht, um Mahngebühren zu vermeiden. Bei strittigen Positionen können Sie den entsprechenden Betrag unter Vorbehalt zahlen und gleichzeitig Widerspruch einlegen. Dies verhindert, dass Ihr Fall an ein Inkassounternehmen übergeben wird, während Sie die Klärung betreiben. Dokumentieren Sie auch hier alle Schritte schriftlich.
Wechsel zu einem neuen Anbieter
Planen Sie den Wechsel zu einem neuen Internetanbieter sorgfältig, um Versorgungslücken zu vermeiden. Idealerweise sollte der neue Anschluss aktiviert werden, kurz bevor der alte Vertrag endet. Viele neue Anbieter übernehmen auf Wunsch auch den Kündigungsprozess beim alten Anbieter, allerdings ist es ratsam, dies selbst zu kontrollieren und parallel eine eigene Kündigung zu versenden.
Vergleichen Sie verschiedene Anbieter nicht nur nach dem Preis, sondern auch nach Vertragsbedingungen, Kündigungsfristen und Kundenbewertungen. Kurze Vertragslaufzeiten und faire Kündigungsfristen sind wichtiger als ein minimal günstigerer Preis. Achten Sie auf versteckte Kosten wie Einrichtungsgebühren, Gerätekosten oder Preiserhöhungen nach der Mindestlaufzeit. Die Erfahrungen mit Unity Media und Vodafone zeigen, wie wichtig diese Aspekte langfristig sind.