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DAK kündigen leicht gemacht | Postclic
DAK
Postfach 11 40 42
20404 Hamburg Germany






Numero di contratto:

All'attenzione di:
Ufficio Disdette – DAK
Postfach 11 40 42
20404 Hamburg

Oggetto: Disdetta del contratto – Notifica tramite email certificata

Gentili Signori,

Con la presente comunico la mia decisione di recedere dal contratto numero relativo al servizio DAK. Questa notifica costituisce una volontà ferma, chiara e inequivocabile di disdire il contratto, con effetto dalla prima data possibile o in conformità al termine contrattuale applicabile.

Vi prego di adottare tutte le misure necessarie per:

– cessare ogni fatturazione a decorrere dalla data effettiva di disdetta;
– confermarmi per iscritto la corretta ricezione della presente richiesta;
– e, se del caso, inviarmi il rendiconto finale o la conferma del saldo.

La presente disdetta vi viene inviata tramite email certificata. L'invio, la marcatura temporale e l'integrità del contenuto sono stabiliti, rendendolo una prova equivalente che soddisfa i requisiti della prova elettronica. Disponete quindi di tutti gli elementi necessari per trattare regolarmente questa disdetta, in conformità ai principi applicabili in materia di notifica scritta e libertà contrattuale.

In conformità al Codice del Consumo e alle normative sulla protezione dei dati, vi chiedo inoltre di:

– eliminare tutti i miei dati personali non necessari ai vostri obblighi legali o contabili;
– chiudere ogni account personale associato;
– e confermarmi l'effettiva cancellazione dei dati secondo i diritti applicabili in materia di protezione della privacy.

Conservo una copia integrale di questa notifica nonché la prova di invio.

Cordiali saluti,


11/01/2026

da conservare966649193710
Destinatario
DAK
Postfach 11 40 42
20404 Hamburg , Germany
REF/2025GRHS4

So beenden Sie Ihre Mitgliedschaft bei der DAK-Gesundheit

Über DAK

Die DAK-Gesundheit zählt zu den größten und traditionsreichsten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland. Mit einer Geschichte, die bis ins Jahr 1774 zurückreicht, betreut die DAK-Gesundheit heute über 5,5 Millionen Versicherte bundesweit. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts unterliegt sie der staatlichen Aufsicht und bietet ihren Mitgliedern umfassenden Krankenversicherungsschutz nach dem Sozialgesetzbuch.

Die DAK-Gesundheit hat ihren Hauptsitz in Hamburg und unterhält ein dichtes Netz von Servicezentren in ganz Deutschland. Das Leistungsspektrum umfasst die gesetzlich vorgeschriebenen Regelleistungen sowie zahlreiche Zusatzangebote in den Bereichen Vorsorge, alternative Heilmethoden, Zahngesundheit und digitale Gesundheitsservices. Besonders hervorzuheben sind innovative Programme wie das Diabetiker-Coaching, spezielle Angebote für Schwangere und umfangreiche Präventionskurse.

Als gesetzliche Krankenkasse bietet die DAK-Gesundheit einen transparenten Beitragssatz, der sich aus dem allgemeinen Beitragssatz und einem kassenindividuellen Zusatzbeitrag zusammensetzt. Die Mitgliedschaft steht grundsätzlich allen gesetzlich Versicherten offen, unabhängig von Alter, Gesundheitszustand oder Einkommen. Dies unterscheidet die gesetzliche von der privaten Krankenversicherung grundlegend.

Die DAK-Gesundheit legt großen Wert auf digitale Services und bietet ihren Versicherten eine umfassende App sowie ein Online-Portal für die Verwaltung ihrer Versicherungsangelegenheiten. Dennoch bleiben traditionelle Kommunikationswege wie der Postverkehr für rechtlich bedeutsame Vorgänge wie Kündigungen unverzichtbar und werden von der Krankenkasse weiterhin vollumfänglich unterstützt.

Mitgliedschaft und Beitragsstruktur

Beitragssätze und Kostenstruktur

Die Beitragsstruktur bei der DAK-Gesundheit folgt den gesetzlichen Vorgaben für alle gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland. Der Gesamtbeitrag setzt sich aus dem allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent und einem kassenindividuellen Zusatzbeitrag zusammen. Bei der DAK-Gesundheit liegt der Zusatzbeitrag aktuell bei 1,7 Prozent, was zu einem Gesamtbeitragssatz von 16,3 Prozent führt.

Für Arbeitnehmer bedeutet dies, dass der Beitrag paritätisch zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgeteilt wird. Jede Partei trägt 8,15 Prozent des beitragspflichtigen Einkommens. Selbstständige und freiwillig Versicherte müssen den vollen Beitragssatz selbst tragen, haben jedoch die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Berechnungsgrundlagen zu wählen.

VersichertengruppeBeitragssatzBesonderheiten
Arbeitnehmer8,15% (Arbeitnehmeranteil)Arbeitgeber trägt weitere 8,15%
Selbstständige16,3% (Gesamtbeitrag)Mindest- und Höchstbeitrag gelten
Rentner8,15% (Rentneranteil)Rentenversicherung trägt weitere 7,3%
StudentenFester BeitragssatzCirca 110 Euro monatlich

Leistungsumfang und Zusatzangebote

Die DAK-Gesundheit bietet neben den gesetzlich vorgeschriebenen Regelleistungen eine Vielzahl von Zusatzleistungen an. Dazu gehören erweiterte Vorsorgeuntersuchungen, Zuschüsse zu Naturheilverfahren, professionelle Zahnreinigung, Osteopathie-Behandlungen und spezielle Gesundheitsprogramme für chronisch Kranke. Diese Zusatzleistungen können ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung für oder gegen einen Kassenwechsel sein.

Besonders hervorzuheben sind die digitalen Gesundheitsangebote der DAK-Gesundheit, darunter Online-Coachings, Gesundheits-Apps und Videosprechstunden. Die Krankenkasse investiert kontinuierlich in die Digitalisierung ihrer Services, um den Versicherten einen zeitgemäßen und komfortablen Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen zu ermöglichen.

Kündigungsbedingungen und rechtliche Grundlagen

Gesetzliche Rahmenbedingungen für Krankenkassenwechsel

Das Recht zum Wechsel der Krankenkasse ist im Sozialgesetzbuch V (SGB V) geregelt und stellt ein wichtiges Grundrecht für alle gesetzlich Versicherten dar. Die Kündigungsbedingungen sind dabei klar definiert und schützen sowohl die Interessen der Versicherten als auch die der Krankenkassen. Grundsätzlich gilt eine Mindestbindungsfrist von zwölf Monaten, bevor eine ordentliche Kündigung möglich ist.

Die ordentliche Kündigung kann nach Ablauf der zwölfmonatigen Mitgliedschaft mit einer Kündigungsfrist von zwei Monaten zum Monatsende erfolgen. Dies bedeutet, dass die Kündigung spätestens zwei Monate vor dem gewünschten Austrittstermin bei der DAK-Gesundheit eingehen muss. Die Kündigungsfrist beginnt mit dem Zugang des Kündigungsschreibens bei der Krankenkasse, nicht mit dem Absendedatum.

Sonderkündigungsrecht bei Beitragserhöhung

Ein besonders wichtiges Recht für Versicherte ist das Sonderkündigungsrecht bei Erhöhung des Zusatzbeitrags. Erhöht die DAK-Gesundheit ihren kassenindividuellen Zusatzbeitrag, haben Mitglieder das Recht, die Mitgliedschaft außerordentlich zu kündigen, ohne die reguläre Kündigungsfrist einhalten zu müssen. In diesem Fall ist die Kündigung bis zum Ende des Monats möglich, in dem die Beitragserhöhung wirksam wird.

Die Krankenkasse ist verpflichtet, ihre Mitglieder rechtzeitig über eine bevorstehende Beitragserhöhung zu informieren. Diese Information muss mindestens einen Monat vor Inkrafttreten der Erhöhung erfolgen. Das Sonderkündigungsrecht gilt auch dann, wenn der Zusatzbeitrag nur minimal erhöht wird – die Höhe der Erhöhung spielt rechtlich keine Rolle.

Weitere Kündigungsszenarien

Neben der ordentlichen Kündigung und dem Sonderkündigungsrecht bei Beitragserhöhung gibt es weitere Situationen, in denen ein Kassenwechsel möglich ist. Dazu gehört der Wegfall der Versicherungspflicht, beispielsweise durch den Wechsel in die private Krankenversicherung oder durch Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit mit entsprechendem Einkommen. Auch bei einem Umzug ins Ausland oder dem Ende der Familienversicherung können Sonderregelungen greifen.

KündigungsartKündigungsfristVoraussetzungen
Ordentliche Kündigung2 Monate zum MonatsendeMindestens 12 Monate Mitgliedschaft
Sonderkündigung (Beitragserhöhung)Bis Monatsende der ErhöhungErhöhung des Zusatzbeitrags
Sonderkündigung (Wegfall Versicherungspflicht)SofortNachweis erforderlich

Wie man DAK per Post kündigt

Warum die postalische Kündigung der sicherste Weg ist

Obwohl wir im digitalen Zeitalter leben, bleibt die postalische Kündigung per Einschreiben der zuverlässigste und rechtssicherste Weg, um eine Mitgliedschaft bei der DAK-Gesundheit zu beenden. Der Hauptgrund liegt in der Beweisbarkeit: Ein Einschreiben mit Rückschein liefert einen eindeutigen Nachweis darüber, dass das Kündigungsschreiben die Krankenkasse erreicht hat und wann dies geschehen ist.

Im Streitfall kann dieser Nachweis entscheidend sein. Während E-Mails verloren gehen oder im Spam-Ordner landen können und Online-Formulare möglicherweise technische Probleme aufweisen, bietet der Postweg mit Einschreiben eine lückenlose Dokumentation. Dies ist besonders wichtig, wenn es um die Einhaltung von Fristen geht, die für die Wirksamkeit der Kündigung essentiell sind.

Darüber hinaus ist die postalische Kündigung gesetzlich ausdrücklich vorgesehen und von allen Krankenkassen zu akzeptieren. Während einige Krankenkassen zusätzliche digitale Kündigungswege anbieten, besteht keine Verpflichtung, diese zu nutzen. Die klassische schriftliche Kündigung per Post ist und bleibt der rechtlich abgesicherte Standard.

Die richtige Adresse für Kündigungsschreiben

Für die Kündigung Ihrer Mitgliedschaft bei der DAK-Gesundheit ist es wichtig, das Kündigungsschreiben an die korrekte zentrale Postfachadresse zu senden. Diese Adresse ist speziell für die Bearbeitung von Kündigungen und anderen wichtigen Mitgliederangelegenheiten eingerichtet:

  • DAK-Gesundheit, Postfach 11 40 42, 20404 Hamburg

Zwar verfügt die DAK-Gesundheit über zahlreiche lokale Servicezentren, die theoretisch auch Kündigungen entgegennehmen können, jedoch wird die Verwendung der zentralen Postfachadresse ausdrücklich empfohlen. Die zentrale Stelle gewährleistet eine schnellere und zuverlässigere Bearbeitung, da hier alle Kündigungen gebündelt und nach standardisierten Prozessen bearbeitet werden.

Inhalt und Aufbau des Kündigungsschreibens

Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Pflichtangaben enthalten, um rechtlich bindend zu sein. Dazu gehören Ihre vollständigen persönlichen Daten, einschließlich Name, Geburtsdatum und Versichertennummer. Die Versichertennummer finden Sie auf Ihrer Gesundheitskarte und ist für die eindeutige Zuordnung Ihres Schreibens unerlässlich.

Das Kündigungsschreiben sollte eine klare und unmissverständliche Kündigungserklärung enthalten. Formulieren Sie eindeutig, dass Sie Ihre Mitgliedschaft bei der DAK-Gesundheit kündigen möchten. Geben Sie an, zu welchem Termin die Kündigung wirksam werden soll, oder formulieren Sie "zum nächstmöglichen Zeitpunkt", falls Sie sich über die genauen Fristen unsicher sind.

Bei einer Sonderkündigung aufgrund einer Beitragserhöhung sollten Sie dies ausdrücklich erwähnen und auf Ihr Sonderkündigungsrecht verweisen. Fügen Sie gegebenenfalls das Informationsschreiben über die Beitragserhöhung als Kopie bei. Bei einem geplanten Wechsel zu einer anderen Krankenkasse können Sie die neue Krankenkasse bereits im Kündigungsschreiben nennen, dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich.

Der Versand als Einschreiben mit Rückschein

Der Versand Ihrer Kündigung sollte grundsätzlich als Einschreiben mit Rückschein erfolgen. Diese Versandart kostet bei der Deutschen Post derzeit etwa 4,85 Euro zusätzlich zum normalen Porto, bietet aber maximale Rechtssicherheit. Der Rückschein wird Ihnen zurückgeschickt und dokumentiert, wann genau Ihr Schreiben bei der DAK-Gesundheit eingegangen ist.

Bewahren Sie den Rückschein unbedingt auf, idealerweise zusammen mit einer Kopie Ihres Kündigungsschreibens. Diese Unterlagen dienen als Beweis für die fristgerechte Kündigung und können im Streitfall entscheidend sein. Es empfiehlt sich, diese Dokumente mindestens bis zum vollständigen Abschluss des Kündigungsprozesses und dem Erhalt der Kündigungsbestätigung aufzubewahren.

Moderne Alternativen: Digitale Unterstützung beim Postversand

Wer den Gang zur Post scheut oder keine Zeit für den persönlichen Versand hat, kann auf moderne Dienstleister wie Postclic zurückgreifen. Solche Services übernehmen den gesamten Prozess des Briefversands digital: Sie erstellen Ihr Kündigungsschreiben online, der Dienstleister druckt es aus, kuvertiert es und versendet es als Einschreiben an die DAK-Gesundheit.

Der Vorteil liegt nicht nur in der Zeitersparnis, sondern auch in der professionellen Formatierung und der digitalen Nachverfolgung. Sie erhalten eine Bestätigung über den Versand und können den Status Ihres Einschreibens online verfolgen. Die Kosten für solche Services sind in der Regel moderat und beinhalten bereits das Porto sowie die Einschreibengebühr.

Besonders praktisch ist dies für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Berufstätige mit wenig Zeit oder Personen, die sich bei der korrekten Formulierung unsicher sind. Die digitale Unterstützung beim Postversand verbindet die Rechtssicherheit des klassischen Briefwegs mit der Bequemlichkeit moderner digitaler Services.

Nach dem Versand: Was Sie erwarten können

Nach dem Versand Ihrer Kündigung sollten Sie innerhalb von zwei bis drei Wochen eine schriftliche Kündigungsbestätigung von der DAK-Gesundheit erhalten. Diese Bestätigung enthält das genaue Datum Ihres Austritts und wichtige Informationen zum weiteren Vorgehen. Sollten Sie innerhalb dieser Frist keine Bestätigung erhalten, empfiehlt es sich, telefonisch bei der DAK-Gesundheit nachzufragen.

Die Kündigungsbestätigung ist ein wichtiges Dokument, das Sie Ihrer neuen Krankenkasse vorlegen müssen. Erst nach Vorlage dieser Bestätigung kann die neue Krankenkasse Sie aufnehmen und die Mitgliedschaft beginnen. Ohne Kündigungsbestätigung ist ein nahtloser Übergang zur neuen Krankenkasse nicht möglich.

Gründe für einen Kassenwechsel

Beitragsunterschiede zwischen Krankenkassen

Einer der häufigsten Gründe für einen Wechsel von der DAK-Gesundheit zu einer anderen Krankenkasse sind Beitragsunterschiede. Obwohl der allgemeine Beitragssatz für alle gesetzlichen Krankenkassen gleich ist, können die kassenindividuellen Zusatzbeiträge erheblich variieren. Unterschiede von 0,5 bis 1,0 Prozentpunkten sind keine Seltenheit und können bei höheren Einkommen zu spürbaren monatlichen Ersparnissen führen.

Für einen Durchschnittsverdiener mit einem Bruttoeinkommen von 3.500 Euro monatlich kann ein Unterschied von 0,5 Prozentpunkten beim Zusatzbeitrag eine jährliche Ersparnis von etwa 210 Euro bedeuten. Bei Familien, in denen beide Partner versichert sind, verdoppelt sich dieser Betrag entsprechend. Diese Summen machen einen Kassenwechsel aus finanzieller Sicht durchaus attraktiv.

Unterschiede im Leistungsangebot

Neben den Beiträgen spielen auch die Zusatzleistungen eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für oder gegen eine Krankenkasse. Während die Regelleistungen bei allen gesetzlichen Krankenkassen identisch sind, unterscheiden sich die Zusatzangebote teilweise erheblich. Manche Kassen bieten großzügigere Zuschüsse zu Naturheilverfahren, andere punkten mit besseren Vorsorgeprogrammen oder umfangreicheren digitalen Services.

Für Familien können spezielle Angebote für Schwangere und Kinder ausschlaggebend sein, während sportlich aktive Menschen Wert auf Bonusprogramme und Zuschüsse zu Fitnesskursen legen. Chronisch Kranke profitieren von spezialisierten Disease-Management-Programmen, die nicht alle Kassen in gleichem Umfang anbieten. Ein Vergleich der Leistungen lohnt sich daher in jedem Fall.

Service und Erreichbarkeit

Auch die Qualität des Kundenservice kann ein Grund für einen Kassenwechsel sein. Manche Versicherte legen Wert auf persönliche Beratung in einer Geschäftsstelle vor Ort, während andere die Verfügbarkeit digitaler Services und telefonischer Hotlines priorisieren. Die DAK-Gesundheit verfügt zwar über ein dichtes Netz von Servicezentren, jedoch können regionale Unterschiede in der Servicequalität bestehen.

Lange Wartezeiten am Telefon, umständliche Online-Portale oder unzureichende Beratung werden von Versicherten häufig als Gründe für einen Wechsel genannt. In Zeiten zunehmender Digitalisierung erwarten viele Versicherte auch von ihrer Krankenkasse moderne, benutzerfreundliche digitale Angebote, die nicht alle Kassen gleichermaßen bieten können.

Kundenerfahrungen und praktische Tipps

Typische Herausforderungen bei der Kündigung

Viele Versicherte berichten von Unsicherheiten bezüglich der korrekten Kündigungsfristen. Ein häufiger Fehler ist die Verwechslung zwischen dem Absendedatum und dem Zugangsdatum des Kündigungsschreibens. Für die Fristwahrung ist ausschließlich der Zeitpunkt relevant, zu dem das Schreiben bei der DAK-Gesundheit eingeht, nicht das Datum, an dem Sie es absenden.

Eine weitere Herausforderung stellt die korrekte Berechnung der Zwölfmonatsfrist dar. Diese beginnt mit dem ersten Tag der Mitgliedschaft, nicht mit dem Tag des Versicherungsbeginns. Bei einem Kassenwechsel kann es daher vorkommen, dass die alte Mitgliedschaft noch einen Monat länger läuft als ursprünglich angenommen. Eine sorgfältige Prüfung der eigenen Mitgliedschaftsdauer ist daher ratsam.

Empfehlungen für einen reibungslosen Kassenwechsel

Für einen reibungslosen Kassenwechsel empfiehlt es sich, frühzeitig mit der Planung zu beginnen. Informieren Sie sich mindestens drei Monate vor dem gewünschten Wechseltermin über alternative Krankenkassen und deren Leistungen. Vergleichen Sie nicht nur die Beiträge, sondern auch die für Sie relevanten Zusatzleistungen und Serviceangebote.

Kontaktieren Sie Ihre Wunschkrankenkasse bereits vor der Kündigung bei der DAK-Gesundheit und klären Sie alle Fragen zur Aufnahme. Viele Krankenkassen bieten Unterstützung beim Wechselprozess an und können Ihnen wertvolle Tipps geben. Einige übernehmen sogar die Formalitäten der Kündigung bei Ihrer alten Kasse, wenn Sie ihnen eine entsprechende Vollmacht erteilen.

Achten Sie darauf, dass zwischen dem Ende Ihrer Mitgliedschaft bei der DAK-Gesundheit und dem Beginn bei der neuen Krankenkasse keine Versicherungslücke entsteht. In Deutschland besteht Versicherungspflicht, und eine Unterbrechung des Versicherungsschutzes kann rechtliche und finanzielle Konsequenzen haben. Die neue Krankenkasse sollte nahtlos an die alte Mitgliedschaft anschließen.

Dokumentation und Nachverfolgung

Eine sorgfältige Dokumentation aller Schritte im Kündigungsprozess ist unerlässlich. Fertigen Sie Kopien aller Schreiben an, die Sie an die DAK-Gesundheit senden, und bewahren Sie diese zusammen mit den Versandnachweisen auf. Notieren Sie sich Daten und Uhrzeiten von Telefonaten sowie die Namen der Gesprächspartner, falls Sie telefonischen Kontakt zur Krankenkasse aufnehmen.

Erstellen Sie eine Checkliste mit allen notwendigen Schritten und haken Sie erledigte Punkte ab. Dies hilft Ihnen, den Überblick zu behalten und nichts zu vergessen. Wichtige Punkte auf dieser Liste sollten sein: Kündigungsschreiben verfassen, als Einschreiben versenden, Rückschein aufbewahren, Kündigungsbestätigung abwarten, neue Krankenkasse informieren und Gesundheitskarte zurücksenden.

Häufige Fragen und Missverständnisse

Ein häufiges Missverständnis betrifft die Möglichkeit, die Kündigung rückgängig zu machen. Grundsätzlich ist eine einmal ausgesprochene Kündigung bindend und kann nur mit Zustimmung der Krankenkasse zurückgenommen werden. Die DAK-Gesundheit ist nicht verpflichtet, einer Rücknahme zuzustimmen, zeigt sich in der Praxis jedoch oft kulant, wenn die Kündigung noch nicht vollständig bearbeitet wurde.

Viele Versicherte fragen sich auch, ob sie ihre Gesundheitskarte sofort nach der Kündigung zurücksenden müssen. Die Karte bleibt bis zum Ende der Mitgliedschaft gültig und sollte erst nach dem offiziellen Austrittsdatum an die DAK-Gesundheit zurückgeschickt werden. Eine vorzeitige Rücksendung kann zu Problemen bei der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen führen.

Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft laufende Behandlungen und Genehmigungen. Bewilligungen für bestimmte Behandlungen oder Hilfsmittel, die von der DAK-Gesundheit ausgestellt wurden, verlieren mit dem Ende der Mitgliedschaft ihre Gültigkeit. Bei der neuen Krankenkasse müssen diese Genehmigungen neu beantragt werden. Planen Sie daher wichtige Behandlungen nach Möglichkeit so, dass sie entweder vor dem Kassenwechsel abgeschlossen sind oder erst nach der vollständigen Aufnahme bei der neuen Kasse beginnen.

Abschließend lässt sich festhalten, dass ein Kassenwechsel von der DAK-Gesundheit zu einer anderen gesetzlichen Krankenkasse ein gut überlegter Schritt sein sollte. Die postalische Kündigung per Einschreiben bietet dabei die größte Rechtssicherheit und sollte bevorzugt werden. Mit sorgfältiger Planung, korrekter Einhaltung der Fristen und vollständiger Dokumentation steht einem erfolgreichen Wechsel nichts im Wege. Die Investition von Zeit und gegebenenfalls geringen Kosten für den sicheren Versand zahlt sich durch die Gewissheit aus, dass Ihre Kündigung ordnungsgemäß bearbeitet wird und Sie zum gewünschten Termin zu Ihrer neuen Krankenkasse wechseln können.

FAQ

Die DAK-Gesundheit bietet eine Vielzahl von Zusatzleistungen, die über die gesetzlichen Regelleistungen hinausgehen. Dazu gehören unter anderem innovative Programme wie das Diabetiker-Coaching, spezielle Angebote für Schwangere sowie umfangreiche Präventionskurse. Zudem werden alternative Heilmethoden und Leistungen im Bereich Zahngesundheit angeboten, die den Versicherten helfen, ihre Gesundheit proaktiv zu fördern.

Der Beitragssatz der DAK-Gesundheit setzt sich aus dem allgemeinen Beitragssatz und einem kassenindividuellen Zusatzbeitrag zusammen. Dieser Zusatzbeitrag kann je nach finanzieller Situation der Krankenkasse variieren, bleibt jedoch transparent und nachvollziehbar für alle Mitglieder. Die Mitgliedschaft steht grundsätzlich allen gesetzlich Versicherten offen, unabhängig von Alter, Gesundheitszustand oder Einkommen.

Um Ihre Mitgliedschaft bei der DAK-Gesundheit zu kündigen, müssen Sie dies schriftlich tun. Der Kündigungsbrief sollte per Post als Einschreiben an die DAK-Gesundheit gesendet werden. Achten Sie darauf, Ihre Mitgliedsnummer und Ihre persönlichen Daten anzugeben, um eine reibungslose Bearbeitung zu gewährleisten.

Die DAK-Gesundheit legt großen Wert auf digitale Services und bietet ihren Versicherten eine umfassende App sowie ein Online-Portal. Über diese Plattformen können Mitglieder ihre Versicherungsangelegenheiten bequem verwalten, wie z.B. die Einsicht in ihre Leistungsabrechnungen, die Beantragung von Leistungen oder die Nutzung von Gesundheitsangeboten. Diese digitalen Tools sollen den Zugang zu Informationen und Services erleichtern.

Die DAK-Gesundheit bietet eine Vielzahl von Programmen und Kursen zur Gesundheitsvorsorge an. Dazu gehören Präventionskurse in Bereichen wie Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung. Zudem werden spezielle Programme für Risikogruppen, wie das Diabetiker-Coaching, angeboten, um die Mitglieder aktiv bei der Verbesserung ihrer Gesundheit zu unterstützen.