HKK kündigen leicht gemacht | Postclic
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Lettre de résiliation rédigée par un avocat spécialisé
Expéditeur
HKK kündigen leicht gemacht | Postclic
HKK
Hans-Böckler-Allee 108
30173 Hannover Germany






Vertragsnummer:

An:
Kündigungsabteilung – HKK
Hans-Böckler-Allee 108
30173 Hannover

Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes HKK. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.

Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:

– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.

Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.

Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:

– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.

Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.

Mit freundlichen Grüßen,


11/01/2026

zum Behalten966649193710
Empfänger
HKK
Hans-Böckler-Allee 108
30173 Hannover , Germany
REF/2025GRHS4

So kündigen Sie Ihre HKK Krankenversicherung erfolgreich

Über HKK

Die HKK (Handelskrankenkasse) ist eine der traditionsreichsten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland mit Sitz in Hannover. Gegründet im Jahr 1904, blickt die HKK auf eine über 100-jährige Geschichte zurück und betreut heute bundesweit mehr als 800.000 Versicherte. Als gesetzliche Krankenkasse unterliegt die HKK dem Sozialgesetzbuch V (SGB V) und bietet ihren Mitgliedern die gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen sowie verschiedene Zusatzleistungen an.

Die HKK positioniert sich als eine der günstigsten Krankenkassen in Deutschland und wirbt mit einem niedrigen Zusatzbeitrag. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, qualitativ hochwertige medizinische Versorgung zu fairen Preisen anzubieten. Mit einem breiten Netzwerk an Geschäftsstellen und einem modernen Online-Service versucht die HKK, den unterschiedlichen Bedürfnissen ihrer Versicherten gerecht zu werden.

Die Krankenkasse bietet neben den Standardleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung auch verschiedene Bonusprogramme, Zusatzleistungen im Bereich der Naturheilkunde und präventive Gesundheitsmaßnahmen an. Trotz dieser umfangreichen Leistungen entscheiden sich manche Versicherte für einen Wechsel zu einer anderen Krankenkasse – sei es aus finanziellen Gründen, aufgrund des Serviceangebots oder wegen persönlicher Präferenzen.

Geschichte und Entwicklung der HKK

Die HKK wurde ursprünglich als Krankenkasse für Handelsangestellte gegründet und hat sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer bundesweit tätigen gesetzlichen Krankenkasse entwickelt. Nach der Öffnung des Krankenkassenmarktes in den 1990er Jahren stand die HKK allen Versicherten offen und expandierte kontinuierlich. Heute gehört die HKK zu den mittelgroßen gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland und zeichnet sich durch ihre solide finanzielle Basis und ihre Mitgliederorientierung aus.

Leistungsspektrum und Besonderheiten

Die HKK bietet alle gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung an, darunter ärztliche Behandlungen, Krankenhausaufenthalte, Medikamente, Hilfsmittel und Präventionsmaßnahmen. Darüber hinaus hat die Krankenkasse verschiedene Zusatzleistungen im Portfolio, wie erweiterte Vorsorgeuntersuchungen, Zuschüsse zu alternativen Heilmethoden und spezielle Programme für chronisch Kranke. Das digitale Angebot umfasst eine App für die Verwaltung von Versicherungsangelegenheiten und die elektronische Gesundheitsakte.

Beitragssätze und Kostenstruktur

Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung setzen sich in Deutschland aus dem allgemeinen Beitragssatz und dem kassenindividuellen Zusatzbeitrag zusammen. Der allgemeine Beitragssatz ist für alle gesetzlichen Krankenkassen gleich und wird gesetzlich festgelegt. Der Zusatzbeitrag variiert jedoch zwischen den einzelnen Krankenkassen und wird von jeder Kasse individuell festgelegt.

BeitragsartProzentsatzBemerkung
Allgemeiner Beitragssatz14,6%Gesetzlich festgelegt
Zusatzbeitrag HKKVariabelGehört zu den niedrigsten in Deutschland
Arbeitgeberanteil7,3%Bei Angestellten
Arbeitnehmeranteil7,3% + ZusatzbeitragBei Angestellten

Beitragsberechnung für verschiedene Versichertengruppen

Die Höhe der Krankenversicherungsbeiträge hängt von verschiedenen Faktoren ab. Bei Arbeitnehmern wird der Beitrag vom Bruttogehalt berechnet, wobei Arbeitgeber und Arbeitnehmer sich die Kosten teilen. Selbstständige zahlen den vollen Beitrag selbst, können jedoch zwischen verschiedenen Berechnungsgrundlagen wählen. Rentner zahlen Beiträge auf ihre Rente und eventuelle weitere Einkünfte. Studenten profitieren von einem vergünstigten Beitragssatz, der pauschal festgelegt ist.

Kostenvergleich mit anderen Krankenkassen

Die HKK positioniert sich traditionell im unteren Preissegment der gesetzlichen Krankenkassen. Der niedrige Zusatzbeitrag macht sie besonders für preisbewusste Versicherte attraktiv. Dennoch sollten Versicherte bei einem Vergleich nicht nur auf den Preis achten, sondern auch das Leistungsspektrum, den Service und die Erreichbarkeit der Krankenkasse berücksichtigen. Manche Versicherte entscheiden sich trotz höherer Beiträge für eine andere Krankenkasse, wenn diese bessere Zusatzleistungen oder einen umfangreicheren Service bietet.

Kündigungsbedingungen und rechtliche Grundlagen

Die Kündigung einer gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland unterliegt strengen rechtlichen Vorgaben, die im Sozialgesetzbuch V (SGB V) geregelt sind. Diese Regelungen dienen dem Schutz der Versicherten und stellen sicher, dass niemand ohne Krankenversicherungsschutz dasteht. Es ist wichtig, die verschiedenen Kündigungsfristen und -bedingungen genau zu kennen, um einen reibungslosen Wechsel zu gewährleisten.

Ordentliche Kündigung

Die ordentliche Kündigung ist die häufigste Form der Beendigung einer Mitgliedschaft bei einer gesetzlichen Krankenkasse. Versicherte können ihre Mitgliedschaft bei der HKK ordentlich kündigen, wenn sie mindestens 12 Monate Mitglied waren. Die Kündigungsfrist beträgt zwei Monate zum Monatsende. Das bedeutet, dass die Kündigung spätestens zwei Monate vor dem gewünschten Austrittstermin bei der HKK eingehen muss. Wenn Sie beispielsweise zum 31. März austreten möchten, muss Ihre Kündigung bis spätestens 31. Januar bei der HKK vorliegen.

Sonderkündigungsrecht bei Beitragserhöhung

Ein besonders wichtiges Kündigungsrecht besteht bei einer Erhöhung des Zusatzbeitrags. Wenn die HKK ihren Zusatzbeitrag erhöht, haben Versicherte ein Sonderkündigungsrecht. In diesem Fall können Sie innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe der Beitragserhöhung kündigen, unabhängig davon, wie lange Sie bereits Mitglied sind. Die Kündigung wird dann zum Ablauf des übernächsten Monats nach Zugang der Kündigung wirksam. Dieses Sonderkündigungsrecht soll Versicherte vor unerwarteten Kostensteigerungen schützen und ihnen die Möglichkeit geben, zu einer günstigeren Krankenkasse zu wechseln.

Kündigung bei Statuswechsel

Bei bestimmten Statuswechseln endet die Mitgliedschaft bei der HKK automatisch oder es besteht ein sofortiges Kündigungsrecht. Dies betrifft beispielsweise den Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung, wenn das Einkommen die Versicherungspflichtgrenze überschreitet. Auch bei Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit als Haupterwerb kann unter bestimmten Umständen ein Wechsel in die private Krankenversicherung möglich sein. Beamte, die verbeamtet werden, können ebenfalls in die private Krankenversicherung wechseln.

Wichtige Fristen im Überblick

KündigungsartVoraussetzungKündigungsfrist
Ordentliche KündigungMindestens 12 Monate Mitgliedschaft2 Monate zum Monatsende
Sonderkündigung bei BeitragserhöhungErhöhung des Zusatzbeitrags1 Monat nach Bekanntgabe
Kündigung bei StatuswechselWechsel in PKV möglichVariabel je nach Situation

Nachweis der Anschlussmitgliedschaft

Ein wichtiger Aspekt bei der Kündigung einer gesetzlichen Krankenkasse ist, dass Sie einen Nachweis über die Aufnahme bei einer neuen Krankenkasse benötigen. In Deutschland besteht Versicherungspflicht, das heißt, Sie dürfen nicht ohne Krankenversicherungsschutz sein. Die neue Krankenkasse stellt Ihnen eine Mitgliedsbescheinigung aus, die Sie der HKK vorlegen müssen. Erst wenn dieser Nachweis vorliegt, wird die Kündigung wirksam. Dies schützt Sie davor, versehentlich ohne Versicherungsschutz dazustehen.

Wie man HKK per Post kündigt

Die Kündigung per Post, idealerweise als Einschreiben mit Rückschein, ist die sicherste und rechtlich zuverlässigste Methode, um Ihre Mitgliedschaft bei der HKK zu beenden. Im Gegensatz zu telefonischen oder rein digitalen Kündigungen haben Sie bei der postalischen Kündigung einen eindeutigen Nachweis über den Zugang Ihrer Kündigung. Dies ist besonders wichtig, um rechtliche Sicherheit zu gewährleisten und eventuelle Streitigkeiten über den Kündigungszeitpunkt zu vermeiden.

Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist

Die Kündigung per Einschreiben bietet mehrere entscheidende Vorteile gegenüber anderen Kündigungsmethoden. Erstens erhalten Sie einen offiziellen Nachweis darüber, dass Ihr Kündigungsschreiben bei der HKK eingegangen ist. Der Rückschein dokumentiert das genaue Datum der Zustellung, was bei der Einhaltung von Kündigungsfristen von entscheidender Bedeutung sein kann. Zweitens ist die schriftliche Kündigung per Post in Deutschland die gesetzlich anerkannte Form der Vertragskündigung und wird von allen Gerichten als Beweis akzeptiert.

Telefonische Kündigungen sind bei Krankenkassen grundsätzlich nicht möglich, da die Schriftform gesetzlich vorgeschrieben ist. Auch E-Mail-Kündigungen werden nicht von allen Krankenkassen akzeptiert, da sie nicht immer die rechtlichen Anforderungen an eine Kündigung erfüllen. Die postalische Kündigung per Einschreiben ist daher der Goldstandard und sollte immer bevorzugt werden, wenn Sie rechtliche Sicherheit wünschen.

Inhalt des Kündigungsschreibens

Ein ordnungsgemäßes Kündigungsschreiben sollte bestimmte Pflichtangaben enthalten, um rechtlich wirksam zu sein. Dazu gehören Ihre vollständigen persönlichen Daten, insbesondere Name, Adresse und Versichertennummer. Die Versichertennummer finden Sie auf Ihrer Gesundheitskarte. Geben Sie deutlich an, dass Sie Ihre Mitgliedschaft kündigen möchten, und nennen Sie den gewünschten Kündigungstermin. Falls Sie sich auf ein Sonderkündigungsrecht berufen, sollten Sie dies explizit erwähnen und begründen.

Das Kündigungsschreiben sollte außerdem das aktuelle Datum enthalten und von Ihnen eigenhändig unterschrieben sein. Eine digitale Unterschrift oder das Fehlen einer Unterschrift kann dazu führen, dass die Kündigung nicht anerkannt wird. Formulieren Sie höflich und sachlich, auch wenn Sie mit dem Service der HKK unzufrieden waren. Eine emotionale oder vorwurfsvolle Formulierung ist nicht notwendig und kann den Prozess unnötig verkomplizieren.

Die korrekte Adresse für Kündigungen

Kündigungsschreiben an die HKK sollten an die offizielle Hauptadresse der Krankenkasse gesendet werden:

  • HKK - Die Krankenkasse, Hans-Böckler-Allee 108, 30173 Hannover

Verwenden Sie ausschließlich diese Adresse für Ihre Kündigung. Senden Sie das Kündigungsschreiben nicht an lokale Geschäftsstellen oder andere Adressen, da dies zu Verzögerungen bei der Bearbeitung führen kann. Die Hauptverwaltung in Hannover ist für die Bearbeitung von Kündigungen zuständig und stellt sicher, dass Ihr Anliegen korrekt und fristgerecht bearbeitet wird.

Der Versand als Einschreiben mit Rückschein

Für den Versand Ihrer Kündigung sollten Sie unbedingt die Option "Einschreiben mit Rückschein" bei der Post wählen. Diese Versandart kostet zwar etwas mehr als ein normaler Brief, bietet Ihnen aber maximale Sicherheit. Sie erhalten eine Sendungsnummer, mit der Sie den Versandstatus online verfolgen können. Nach Zustellung des Briefs erhalten Sie den Rückschein mit dem Datum der Zustellung und der Unterschrift des Empfängers zurück. Bewahren Sie diesen Rückschein unbedingt auf, da er als rechtsgültiger Nachweis für die fristgerechte Kündigung dient.

Moderne Alternativen für den Briefversand

In der heutigen digitalen Zeit gibt es auch moderne Dienstleister wie Postclic, die den Versand von wichtigen Dokumenten per Post vereinfachen. Solche Services ermöglichen es Ihnen, Ihr Kündigungsschreiben online zu erstellen und digital zu versenden, wobei der Dienstleister dann den physischen Brief für Sie druckt, kuvertiert und als Einschreiben verschickt. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis, der professionellen Formatierung und dem digitalen Nachweis über den Versand.

Postclic und ähnliche Dienste bieten zusätzlich den Komfort, dass Sie Ihr Kündigungsschreiben nicht selbst zur Post bringen müssen. Sie können den gesamten Prozess bequem von zu Hause aus erledigen und haben dennoch die Sicherheit eines nachverfolgbaren Einschreibens. Der digitale Versandnachweis ist rechtlich gleichwertig mit dem klassischen Rückschein und kann bei Bedarf als Beweis vorgelegt werden. Dies ist besonders praktisch, wenn Sie wenig Zeit haben oder die nächste Postfiliale weit entfernt ist.

Bestätigung der Kündigung abwarten

Nach dem Versand Ihrer Kündigung sollten Sie auf eine schriftliche Kündigungsbestätigung der HKK warten. Die Krankenkasse ist gesetzlich verpflichtet, Ihnen den Erhalt der Kündigung zu bestätigen und das Datum des Vertragsendes mitzuteilen. Sollten Sie innerhalb von zwei Wochen keine Bestätigung erhalten, empfiehlt es sich, telefonisch bei der HKK nachzufragen. Bewahren Sie alle Unterlagen, einschließlich des Rückscheins und der Kündigungsbestätigung, mindestens drei Jahre lang auf.

Gründe für eine Kündigung der HKK

Die Entscheidung, eine Krankenkasse zu kündigen, wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Obwohl die HKK als eine der günstigsten gesetzlichen Krankenkassen gilt, gibt es dennoch Gründe, warum Versicherte einen Wechsel in Erwägung ziehen. Das Verständnis dieser Gründe kann Ihnen helfen, eine fundierte Entscheidung über Ihre eigene Krankenversicherung zu treffen.

Finanzielle Überlegungen

Auch wenn die HKK bereits zu den preisgünstigsten Krankenkassen gehört, können sich die Beitragssätze ändern. Eine Erhöhung des Zusatzbeitrags ist ein häufiger Grund für einen Kassenwechsel, da Versicherte in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht haben. Manche Versicherte finden bei anderen Krankenkassen noch günstigere Konditionen oder attraktivere Bonusprogramme, die die Gesamtkosten senken können. Auch wenn die Unterschiede oft nur wenige Euro pro Monat betragen, summieren sich diese Beträge über Jahre hinweg zu beachtlichen Summen.

Serviceangebot und Erreichbarkeit

Der Service einer Krankenkasse spielt eine wichtige Rolle für die Zufriedenheit der Versicherten. Manche Menschen bevorzugen Krankenkassen mit einem dichteren Netz an Geschäftsstellen oder längeren Öffnungszeiten. Andere legen Wert auf einen besonders guten telefonischen Support oder moderne digitale Services. Wenn die HKK in diesen Bereichen nicht die persönlichen Erwartungen erfüllt, kann dies ein Grund für einen Wechsel sein. Besonders in ländlichen Regionen kann die Erreichbarkeit von Geschäftsstellen ein entscheidender Faktor sein.

Zusatzleistungen und Gesundheitsprogramme

Während alle gesetzlichen Krankenkassen die gleichen Pflichtleistungen anbieten müssen, unterscheiden sie sich deutlich in ihren Zusatzleistungen. Manche Krankenkassen bieten umfangreichere Leistungen im Bereich der alternativen Medizin, höhere Zuschüsse für Zahnersatz oder bessere Programme für chronisch Kranke. Wenn Sie spezielle Gesundheitsbedürfnisse haben, kann eine andere Krankenkasse möglicherweise besser geeignete Leistungen anbieten. Auch im Bereich der Präventionsprogramme und Gesundheitskurse gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den Kassen.

Persönliche Lebensumstände

Veränderungen in der persönlichen Lebenssituation können ebenfalls einen Kassenwechsel motivieren. Bei einem Umzug in eine andere Region möchten manche Versicherte zu einer Krankenkasse wechseln, die dort stärker vertreten ist. Auch familiäre Gründe, wie der Wunsch, bei derselben Krankenkasse wie der Partner versichert zu sein, können eine Rolle spielen. Berufliche Veränderungen, wie der Wechsel in die Selbstständigkeit oder eine Verbeamtung, können ebenfalls einen Kassenwechsel oder sogar den Wechsel in die private Krankenversicherung nach sich ziehen.

Erfahrungen von Versicherten und praktische Tipps

Die Erfahrungen anderer Versicherter können wertvolle Einblicke in den Kündigungsprozess und die Qualität des Services bei der HKK bieten. Während jede Erfahrung individuell ist, lassen sich aus den Berichten vieler Versicherter einige allgemeine Muster und hilfreiche Tipps ableiten.

Positive Aspekte im Kündigungsprozess

Viele Versicherte berichten, dass der Kündigungsprozess bei der HKK unkompliziert und transparent verläuft. Die Krankenkasse bestätigt Kündigungen in der Regel zeitnah und informiert klar über das Vertragsende. Der Kundenservice ist bei Fragen zur Kündigung meist gut erreichbar und hilfsbereit. Besonders positiv wird häufig hervorgehoben, dass die HKK keine unnötigen Hürden aufbaut oder versucht, Versicherte zum Bleiben zu überreden. Die Bearbeitung erfolgt professionell und entspricht den gesetzlichen Vorgaben.

Herausforderungen und wie man sie meistert

Trotz der grundsätzlich positiven Erfahrungen berichten manche Versicherte von Herausforderungen im Kündigungsprozess. Eine häufige Schwierigkeit ist die korrekte Berechnung der Kündigungsfrist, besonders wenn es um Sonderkündigungsrechte geht. Hier ist es wichtig, sich genau über die geltenden Fristen zu informieren und im Zweifelsfall bei der HKK oder der neuen Krankenkasse nachzufragen. Eine weitere Herausforderung kann die Beschaffung der Mitgliedsbescheinigung der neuen Krankenkasse sein, die für die Wirksamkeit der Kündigung notwendig ist.

Praktische Tipps für einen reibungslosen Wechsel

Erfahrene Kassenwechsler empfehlen, den Wechselprozess frühzeitig zu planen. Beginnen Sie mindestens drei Monate vor dem gewünschten Wechseltermin mit der Suche nach einer neuen Krankenkasse. Dies gibt Ihnen ausreichend Zeit, Angebote zu vergleichen und alle notwendigen Unterlagen zusammenzustellen. Informieren Sie sich gründlich über die Leistungen und Konditionen der neuen Krankenkasse, bevor Sie Ihre Mitgliedschaft bei der HKK kündigen.

Ein weiterer wichtiger Tipp ist, alle Kommunikation mit der HKK schriftlich zu dokumentieren. Machen Sie Kopien aller Schreiben und bewahren Sie Versandnachweise auf. Dies kann im Streitfall entscheidend sein. Wenn Sie telefonisch mit der HKK kommunizieren, notieren Sie sich Datum, Uhrzeit und den Namen des Gesprächspartners sowie die besprochenen Inhalte. Diese Dokumentation kann später hilfreich sein, falls Unklarheiten auftreten.

Häufige Fehler vermeiden

Ein häufiger Fehler beim Kassenwechsel ist es, die Mitgliedschaft bei der alten Krankenkasse zu kündigen, bevor die Aufnahme bei der neuen Krankenkasse bestätigt ist. Dies kann zu Problemen führen, da die Kündigung ohne Nachweis einer Anschlussmitgliedschaft nicht wirksam wird. Warten Sie daher immer ab, bis Sie die Mitgliedsbescheinigung der neuen Krankenkasse erhalten haben, bevor Sie Ihre Kündigung bei der HKK versenden.

Ein weiterer häufiger Fehler ist die falsche Berechnung der Kündigungsfrist. Beachten Sie, dass bei der ordentlichen Kündigung die Frist von zwei Monaten zum Monatsende gilt. Wenn Sie beispielsweise am 15. Januar kündigen, wird die Kündigung erst zum 31. März wirksam, nicht zum 28. Februar. Planen Sie diese Fristen bei Ihrem Wechsel unbedingt ein, um eine lückenlose Versicherung zu gewährleisten.

Umgang mit offenen Leistungsfällen

Wenn Sie zum Zeitpunkt der Kündigung noch offene Leistungsfälle bei der HKK haben, wie beispielsweise laufende Behandlungen oder beantragte Kostenerstattungen, sollten Sie diese vor dem Wechsel klären. Die HKK bleibt für alle Leistungen zuständig, die während Ihrer Mitgliedschaft angefallen sind, auch wenn die Abrechnung erst nach Ihrem Austritt erfolgt. Dennoch ist es ratsam, alle offenen Angelegenheiten möglichst vor dem Wechsel zu regeln, um spätere Komplikationen zu vermeiden.

Nach der Kündigung: Was zu beachten ist

Nach erfolgter Kündigung und Wechsel zur neuen Krankenkasse sollten Sie Ihre Gesundheitskarte der HKK zurücksenden. Die Krankenkasse fordert Sie in der Regel dazu auf, aber es ist ratsam, dies proaktiv zu tun. Ihre neue Krankenkasse wird Ihnen zeitnah eine neue Gesundheitskarte ausstellen. Bis diese eintrifft, erhalten Sie eine Versicherungsbescheinigung, die Sie bei Arztbesuchen vorlegen können. Informieren Sie auch Ihre Ärzte und Apotheken über den Kassenwechsel, damit Abrechnungen korrekt erfolgen können.

Überprüfen Sie nach dem Wechsel Ihre erste Gehaltsabrechnung, um sicherzustellen, dass die Beiträge korrekt an die neue Krankenkasse abgeführt werden. Bei Selbstständigen sollte die Beitragszahlung entsprechend umgestellt werden. Falls Sie ein Lastschriftverfahren bei der HKK eingerichtet hatten, denken Sie daran, dieses zu kündigen und bei der neuen Krankenkasse neu einzurichten. Eine sorgfältige Überprüfung aller finanziellen Aspekte des Wechsels hilft, spätere Probleme zu vermeiden.

FAQ

Die HKK bietet eine Vielzahl von Zusatzleistungen an, die über die gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen hinausgehen. Dazu gehören unter anderem Bonusprogramme für gesundheitsbewusstes Verhalten, Leistungen im Bereich der Naturheilkunde sowie präventive Gesundheitsmaßnahmen. Diese Zusatzangebote sollen die medizinische Versorgung der Versicherten verbessern und fördern.

Die HKK positioniert sich als eine der günstigsten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland und wirbt mit einem niedrigen Zusatzbeitrag. Dieser Beitrag kann je nach individueller Situation variieren, ist jedoch in der Regel wettbewerbsfähig im Vergleich zu anderen Krankenkassen. Es lohnt sich, die aktuellen Beitragssätze der HKK mit anderen Anbietern zu vergleichen, um die beste Wahl zu treffen.

Um Ihre Mitgliedschaft bei der HKK zu kündigen, müssen Sie dies schriftlich tun. Bitte senden Sie Ihre Kündigung per Post als Einschreiben an die HKK. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Versicherungsnummer und Ihre Kontaktdaten angeben, um eine reibungslose Bearbeitung Ihrer Kündigung zu gewährleisten.

Die HKK bietet einen modernen Online-Service, der es den Versicherten ermöglicht, ihre Versicherungsangelegenheiten bequem von zu Hause aus zu verwalten. Dazu gehören Funktionen wie das Einreichen von Rechnungen, das Abrufen von Informationen zu Leistungen und das Aktualisieren persönlicher Daten. Dies erleichtert den Zugang zu wichtigen Informationen und spart Zeit.

Die HKK wurde 1904 als Krankenkasse für Handelsangestellte gegründet und hat sich über die Jahrzehnte zu einer bundesweit tätigen gesetzlichen Krankenkasse entwickelt. Nach der Öffnung des Krankenkassenmarktes in den 1990er Jahren wurde die HKK für alle Versicherten zugänglich und hat kontinuierlich expandiert. Heute betreut sie über 800.000 Versicherte und zeichnet sich durch ihre Mitgliederorientierung und solide finanzielle Basis aus.