Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany
Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – mhplus
Ludwigstraße 10
10115 Berlin
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes mhplus. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
12/01/2026
So beenden Sie Ihre Mitgliedschaft bei mhplus erfolgreich
Über mhplus
Die mhplus Betriebskrankenkasse ist eine gesetzliche Krankenkasse mit Sitz in Ludwigsburg, die bundesweit tätig ist und rund 600.000 Versicherte betreut. Als Betriebskrankenkasse bietet mhplus umfassende Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung sowie zahlreiche Zusatzleistungen an. Die Krankenkasse entstand aus der Fusion mehrerer Betriebskrankenkassen und hat sich zu einem modernen Gesundheitsdienstleister entwickelt, der besonderen Wert auf persönliche Beratung und innovative Gesundheitsangebote legt.
Die mhplus zeichnet sich durch ein breites Spektrum an Gesundheitsleistungen aus, die über den gesetzlichen Mindeststandard hinausgehen. Dazu gehören Präventionskurse, alternative Heilmethoden, Bonusprogramme und spezielle Tarife für verschiedene Versichertengruppen. Die Krankenkasse verfügt über ein dichtes Netz an Geschäftsstellen in Baden-Württemberg und darüber hinaus, wobei auch digitale Serviceangebote eine zunehmend wichtige Rolle spielen.
Als gesetzliche Krankenkasse unterliegt mhplus den Bestimmungen des Sozialgesetzbuches und bietet damit die gleichen Grundleistungen wie alle anderen gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland. Die Unterschiede liegen vor allem in den Zusatzleistungen, dem Service und dem Beitragssatz, der sich regelmäßig ändern kann.
Mitgliedschaft und Leistungsumfang
Versicherungsschutz bei mhplus
Die Mitgliedschaft bei mhplus umfasst den vollständigen gesetzlichen Versicherungsschutz, wie er im Sozialgesetzbuch V definiert ist. Dies beinhaltet ärztliche Behandlungen, Krankenhausaufenthalte, Medikamente, Heil- und Hilfsmittel sowie Vorsorgeuntersuchungen. Darüber hinaus bietet mhplus verschiedene Wahltarife und Zusatzleistungen an, die individuell gewählt werden können.
Zu den besonderen Leistungen der mhplus gehören erweiterte Zuschüsse für Zahnersatz, Kostenübernahme für professionelle Zahnreinigung, Zuschüsse zu Sehhilfen und Hörgeräten sowie umfangreiche Präventionsangebote. Die Krankenkasse unterstützt auch alternative Heilmethoden wie Osteopathie, Homöopathie und Akupunktur mit zusätzlichen Leistungen, die über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen.
Beitragsstruktur und Zusatzbeitrag
Der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung setzt sich aus dem allgemeinen Beitragssatz und dem kassenindividuellen Zusatzbeitrag zusammen. Während der allgemeine Beitragssatz für alle gesetzlichen Krankenkassen gleich ist, kann der Zusatzbeitrag von jeder Kasse selbst festgelegt werden. Die mhplus passt ihren Zusatzbeitrag regelmäßig an die wirtschaftliche Situation an, wobei Versicherte bei Erhöhungen ein Sonderkündigungsrecht haben.
| Beitragsart | Anteil Arbeitnehmer | Anteil Arbeitgeber |
|---|---|---|
| Allgemeiner Beitragssatz | 7,3% | 7,3% |
| Zusatzbeitrag | Variabel (komplett) | 50% des Zusatzbeitrags |
Kündigungsbedingungen bei mhplus
Rechtliche Grundlagen der Kündigung
Die Kündigung einer gesetzlichen Krankenversicherung wie mhplus unterliegt klaren gesetzlichen Regelungen, die im Sozialgesetzbuch V verankert sind. Grundsätzlich gilt eine Mindestbindungsfrist von zwölf Monaten ab Beginn der Mitgliedschaft. Nach Ablauf dieser Frist können Versicherte mit einer Kündigungsfrist von zwei Monaten zum Monatsende kündigen. Diese Regelung soll einerseits die Planungssicherheit der Krankenkassen gewährleisten, andererseits aber auch die Wahlfreiheit der Versicherten schützen.
Es ist wichtig zu verstehen, dass die Kündigung einer gesetzlichen Krankenkasse nicht bedeutet, dass man ohne Versicherungsschutz dasteht. In Deutschland besteht eine Versicherungspflicht, sodass die Kündigung bei mhplus automatisch mit dem Wechsel zu einer anderen gesetzlichen Krankenkasse oder unter bestimmten Voraussetzungen zu einer privaten Krankenversicherung verbunden ist. Die neue Krankenkasse muss vor der Kündigung feststehen.
Ordentliche Kündigung nach Mindestbindungsfrist
Nach Ablauf der zwölfmonatigen Mindestbindungsfrist können Mitglieder ihre Mitgliedschaft bei mhplus ordentlich kündigen. Die Kündigungsfrist beträgt zwei Monate zum Monatsende. Das bedeutet, dass die Kündigung spätestens zwei Monate vor dem gewünschten Austritt bei der Krankenkasse eingegangen sein muss. Wer beispielsweise zum 31. März aus der mhplus austreten möchte, muss die Kündigung spätestens am 31. Januar versenden.
Für die Berechnung der Mindestbindungsfrist ist der Tag des Versicherungsbeginns maßgeblich. Dieser ist in der Regel der erste Tag der Mitgliedschaft, der auf der Mitgliedsbescheinigung vermerkt ist. Viele Versicherte übersehen diese Frist und wundern sich, wenn ihre Kündigung nicht akzeptiert wird, weil sie noch innerhalb der Bindungsfrist liegt.
Sonderkündigungsrecht bei Beitragserhöhung
Ein besonders wichtiges Kündigungsrecht besteht bei Erhöhung des Zusatzbeitrags. Wenn mhplus ihren Zusatzbeitrag erhöht, haben alle Mitglieder ein Sonderkündigungsrecht, unabhängig davon, wie lange sie bereits Mitglied sind. Die Kündigung muss innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe der Beitragserhöhung erfolgen und wird zum Ende des übernächsten Monats nach Zugang der Kündigung wirksam.
Dieses Sonderkündigungsrecht gilt auch dann, wenn die Beitragserhöhung minimal ausfällt. Die Krankenkasse ist verpflichtet, ihre Mitglieder rechtzeitig über die Beitragsanpassung zu informieren. Die Information erfolgt in der Regel schriftlich, und ab diesem Zeitpunkt beginnt die einmonatige Kündigungsfrist zu laufen. Es ist ratsam, die Kündigung zeitnah nach Erhalt der Mitteilung zu versenden.
Weitere Sonderkündigungsrechte
Neben der Beitragserhöhung gibt es weitere Situationen, die ein Sonderkündigungsrecht auslösen können. Dazu gehört der Wegfall der Versicherungspflicht, beispielsweise wenn das Einkommen die Jahresarbeitsentgeltgrenze übersteigt und ein Wechsel in die private Krankenversicherung möglich wird. Auch bei Umzug in einen Bereich, in dem mhplus nicht vertreten ist, kann unter Umständen ein Sonderkündigungsrecht bestehen.
Studierende haben besondere Kündigungsrechte, wenn sich ihr Status ändert, etwa beim Übergang vom Studium in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Auch Änderungen bei der Familienversicherung können Kündigungsrechte nach sich ziehen. In all diesen Fällen sollten Versicherte die spezifischen Fristen und Bedingungen genau prüfen.
Wie man mhplus per Post kündigt
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Die Kündigung per Post, insbesondere per Einschreiben mit Rückschein, ist die sicherste und rechtlich zuverlässigste Methode, um eine Mitgliedschaft bei mhplus zu beenden. Im Gegensatz zu digitalen Kommunikationswegen bietet das Einschreiben einen gerichtsfesten Nachweis darüber, dass die Kündigung tatsächlich bei der Krankenkasse eingegangen ist und zu welchem Zeitpunkt dies geschehen ist. Dieser Nachweis ist entscheidend, wenn es später zu Unstimmigkeiten über die Einhaltung von Kündigungsfristen kommt.
Bei einer ordnungsgemäßen postalischen Kündigung können Missverständnisse weitgehend ausgeschlossen werden. E-Mails können im Spam-Ordner landen, Online-Formulare können technische Fehler aufweisen, und bei telefonischen Kündigungen fehlt oft die schriftliche Bestätigung. Das Einschreiben mit Rückschein hingegen dokumentiert den gesamten Zustellvorgang lückenlos. Der Absender erhält eine unterschriebene Empfangsbestätigung zurück, die im Zweifelsfall als Beweis dient.
Deutsche Gerichte erkennen das Einschreiben mit Rückschein als zuverlässigen Zugangsnachweis an. Dies ist besonders wichtig bei zeitkritischen Kündigungen, etwa wenn das Sonderkündigungsrecht bei Beitragserhöhung genutzt werden soll. Die Beweislast liegt dann bei der Krankenkasse, sollte diese behaupten, die Kündigung nicht erhalten zu haben. Ohne diesen Nachweis müsste der Versicherte im Streitfall beweisen, dass er die Kündigung rechtzeitig abgeschickt hat.
Erforderliche Angaben im Kündigungsschreiben
Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Pflichtangaben enthalten, damit mhplus die Kündigung eindeutig zuordnen und bearbeiten kann. Zu den unverzichtbaren Angaben gehören der vollständige Name des Versicherten, das Geburtsdatum und die Versichertennummer. Diese Informationen finden sich auf der Gesundheitskarte und ermöglichen eine zweifelsfreie Identifikation des Mitglieds.
Darüber hinaus sollte das Kündigungsschreiben eine klare Kündigungserklärung enthalten, die unmissverständlich den Willen zum Ausdruck bringt, die Mitgliedschaft zu beenden. Es empfiehlt sich, den gewünschten Kündigungstermin anzugeben, beispielsweise "zum nächstmöglichen Zeitpunkt" oder ein konkretes Datum zu nennen. Bei Nutzung eines Sonderkündigungsrechts sollte dies ausdrücklich erwähnt und begründet werden.
Die aktuelle Adresse des Versicherten muss im Schreiben angegeben sein, damit mhplus die Kündigungsbestätigung und weitere Dokumente zustellen kann. Eine eigenhändige Unterschrift ist zwingend erforderlich, um die Authentizität der Kündigung zu gewährleisten. Ohne Unterschrift kann die Krankenkasse das Schreiben als unwirksam zurückweisen. Das Datum des Schreibens sollte ebenfalls vermerkt sein, um die Einhaltung von Fristen nachweisen zu können.
Korrekte Adressierung und Versand
Die Kündigung muss an die korrekte Adresse der mhplus gesendet werden, um rechtswirksam zu sein. Die zuständige Anschrift für Kündigungen lautet:
- MH Plus GmbH, Ludwigstraße 10, 10115 Berlin
Es ist wichtig, diese Adresse exakt zu verwenden und keine alternativen Adressen von Geschäftsstellen oder Servicezentren zu nutzen. Kündigungen, die an falsche Adressen gesendet werden, können zu Verzögerungen führen oder im schlimmsten Fall als nicht zugegangen gelten. Die Hauptverwaltung ist die zentrale Stelle für die Bearbeitung von Mitgliedschaftsangelegenheiten.
Der Versand sollte unbedingt als Einschreiben mit Rückschein erfolgen. Diese Versandart kostet zwar einige Euro mehr als ein normaler Brief, bietet aber den entscheidenden Vorteil des Zugangsnachweis. Bei der Post wird das Einschreiben mit Rückschein dokumentiert, und der Empfänger muss den Erhalt mit seiner Unterschrift bestätigen. Diese Empfangsbestätigung geht an den Absender zurück und sollte sorgfältig aufbewahrt werden.
Digitale Unterstützung durch Postclic
Für Versicherte, die den Kündigungsprozess vereinfachen möchten, bietet der Service Postclic eine praktische Lösung. Postclic ermöglicht es, Kündigungsschreiben digital zu erstellen und anschließend als physischen Brief mit Sendungsverfolgung zu versenden. Der Service übernimmt dabei die professionelle Formatierung des Schreibens, stellt sicher, dass alle erforderlichen Angaben enthalten sind, und kümmert sich um den postalischen Versand inklusive Nachweis.
Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und der Bequemlichkeit: Nutzer müssen nicht selbst zur Post gehen, können den Status ihrer Sendung online verfolgen und erhalten einen digitalen Nachweis über den Versand und die Zustellung. Postclic archiviert alle Dokumente digital, sodass sie jederzeit abrufbar sind. Dies ist besonders hilfreich, wenn später Nachweise für die rechtzeitige Kündigung benötigt werden.
Der Service stellt sicher, dass das Kündigungsschreiben an die korrekte Adresse gesendet wird und alle formalen Anforderungen erfüllt. Dennoch bleibt die rechtliche Wirksamkeit identisch mit einer selbst verfassten und versendeten Kündigung per Einschreiben. Postclic ist lediglich ein Hilfsmittel, das den administrativen Aufwand reduziert und die Zuverlässigkeit des Versands erhöht.
Bestätigung der Kündigung abwarten
Nach dem Versand der Kündigung sollten Versicherte auf die Kündigungsbestätigung von mhplus warten. Die Krankenkasse ist verpflichtet, den Erhalt der Kündigung zu bestätigen und das genaue Datum des Mitgliedschaftsendes mitzuteilen. Diese Bestätigung sollte innerhalb von zwei bis drei Wochen eintreffen. Falls keine Bestätigung erfolgt, ist es ratsam, bei mhplus nachzufragen und dabei auf das Einschreiben mit Rückschein zu verweisen.
Die Kündigungsbestätigung sollte sorgfältig geprüft werden. Sie muss das korrekte Austrittsdatum enthalten und bestätigen, dass keine weiteren Verpflichtungen bestehen. Sollten Unstimmigkeiten auftreten, etwa weil mhplus ein anderes Kündigungsdatum nennt als erwartet, muss dies umgehend geklärt werden. Der Rückschein des Einschreibens dient dabei als wichtiger Beleg für den rechtzeitigen Zugang der Kündigung.
Gründe für eine Kündigung der mhplus
Wechsel zu günstigeren Krankenkassen
Einer der häufigsten Gründe für die Kündigung der mhplus ist der Wunsch, zu einer Krankenkasse mit niedrigerem Zusatzbeitrag zu wechseln. Da die Grundleistungen aller gesetzlichen Krankenkassen identisch sind, können Versicherte durch einen Wechsel ihre monatlichen Beiträge senken, ohne auf Leistungen verzichten zu müssen. Bei einem durchschnittlichen Einkommen können selbst geringe Unterschiede im Zusatzbeitrag über das Jahr gerechnet mehrere hundert Euro Ersparnis bedeuten.
Viele Versicherte vergleichen regelmäßig die Beitragssätze verschiedener Krankenkassen und wechseln, wenn sie eine günstigere Alternative finden. Online-Vergleichsportale erleichtern diese Recherche und zeigen transparent, welche Krankenkasse in welchem Bundesland die niedrigsten Beiträge erhebt. Allerdings sollte bei einem Wechsel nicht nur der Preis, sondern auch das Leistungsspektrum berücksichtigt werden.
Unzufriedenheit mit Service und Leistungen
Auch Unzufriedenheit mit dem Service kann ein Kündigungsgrund sein. Manche Versicherte berichten von langen Wartezeiten bei der telefonischen Erreichbarkeit, langsamer Bearbeitung von Anträgen oder unfreundlichem Verhalten in Geschäftsstellen. Wenn solche Probleme wiederholt auftreten und die Kommunikation mit der Krankenkasse als belastend empfunden wird, entscheiden sich Mitglieder für einen Wechsel zu einer Kasse mit besserem Service.
Auch das Leistungsangebot kann ausschlaggebend sein. Obwohl die Grundleistungen gesetzlich vorgegeben sind, unterscheiden sich die Krankenkassen bei Zusatzleistungen erheblich. Wer bestimmte alternative Heilmethoden nutzen möchte, spezielle Vorsorgeuntersuchungen wünscht oder Wert auf umfangreiche Bonusprogramme legt, sucht möglicherweise eine Krankenkasse, die in diesen Bereichen mehr bietet als mhplus.
Umzug und regionale Verfügbarkeit
Ein Umzug kann ebenfalls ein Kündigungsgrund sein, insbesondere wenn Versicherte Wert auf persönliche Beratung vor Ort legen. Obwohl mhplus bundesweit tätig ist, konzentriert sich das Geschäftsstellennetz auf bestimmte Regionen. Wer in eine Gegend zieht, in der mhplus keine oder nur wenige Geschäftsstellen unterhält, entscheidet sich möglicherweise für eine regional stärker vertretene Krankenkasse.
Die Verfügbarkeit von Ansprechpartnern vor Ort ist für viele Versicherte ein wichtiger Faktor, besonders für ältere Menschen oder solche, die komplexe gesundheitliche Fragen haben. Auch wenn digitale Serviceangebote zunehmen, bevorzugen viele Mitglieder den persönlichen Kontakt in einer Geschäftsstelle. Ein Umzug bietet die Gelegenheit, die Krankenkassenwahl zu überdenken und gegebenenfalls zu einer lokal besser vertretenen Alternative zu wechseln.
Kundenbewertungen und praktische Tipps
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Die Erfahrungen von Versicherten mit dem Kündigungsprozess bei mhplus sind überwiegend positiv. Die meisten berichten, dass ihre Kündigung reibungslos bearbeitet wurde und die Kündigungsbestätigung zeitnah eintraf. Wichtig ist jedoch, dass alle formalen Anforderungen erfüllt werden und die Kündigung an die korrekte Adresse gesendet wird. Versicherte, die diese Punkte beachten, erleben in der Regel keine Probleme.
Einige Mitglieder berichten allerdings von Verzögerungen, wenn die Kündigung nicht per Einschreiben versendet wurde oder Angaben im Kündigungsschreiben fehlten. In solchen Fällen musste die Kündigung nachgebessert oder erneut eingereicht werden, was zu Verzögerungen beim Kassenwechsel führte. Dies unterstreicht die Bedeutung einer sorgfältigen Vorbereitung und des Versands per Einschreiben mit Rückschein.
Wichtige Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Vor der Kündigung sollten Versicherte unbedingt eine neue Krankenkasse auswählen und sich dort anmelden. Die neue Kasse prüft die Voraussetzungen für die Mitgliedschaft und stellt eine Mitgliedsbescheinigung aus. Erst wenn diese vorliegt, sollte die Kündigung bei mhplus eingereicht werden. So wird sichergestellt, dass keine Versicherungslücke entsteht, was in Deutschland aufgrund der Versicherungspflicht problematisch wäre.
Es empfiehlt sich, Kopien aller Dokumente anzufertigen und aufzubewahren. Dazu gehören das Kündigungsschreiben, der Rückschein des Einschreibens und die Kündigungsbestätigung von mhplus. Diese Unterlagen können später wichtig sein, etwa wenn der Arbeitgeber einen Nachweis über den Kassenwechsel benötigt oder wenn es zu Unstimmigkeiten bei der Beitragsabrechnung kommt.
Bei der Berechnung der Kündigungsfristen sollten Versicherte großzügig planen und die Kündigung lieber etwas früher als zu spät versenden. Wenn die Kündigung zu spät eingeht, verschiebt sich der Austrittstermin um einen Monat oder länger, was zusätzliche Beiträge bedeutet. Ein Puffer von einigen Tagen kann helfen, Probleme durch Postlaufzeiten oder unerwartete Verzögerungen zu vermeiden.
Nach der Kündigung: Übergang zur neuen Krankenkasse
Nach erfolgreicher Kündigung bei mhplus und Anmeldung bei der neuen Krankenkasse erhalten Versicherte eine neue Gesundheitskarte. Diese sollte bei allen Arztbesuchen und Apothekenbesuchen vorgelegt werden. Die alte Gesundheitskarte von mhplus sollte vernichtet werden, da sie nach dem Austrittsdatum nicht mehr gültig ist. Die neue Krankenkasse übernimmt automatisch alle laufenden Behandlungen und Versorgungen.
Wichtig ist, den Arbeitgeber über den Kassenwechsel zu informieren, damit die Beiträge künftig an die richtige Krankenkasse abgeführt werden. Der Arbeitgeber benötigt dafür die Mitgliedsbescheinigung der neuen Krankenkasse. Auch Dauerrezepte, Hilfsmittelversorgungen und laufende Therapien sollten der neuen Kasse gemeldet werden, damit die Kostenübernahme nahtlos fortgesetzt wird.
Versicherte sollten prüfen, ob bei mhplus noch Bonuszahlungen oder Rückerstattungen ausstehen. Viele Krankenkassen bieten Bonusprogramme, bei denen Versicherte für gesundheitsbewusstes Verhalten Prämien erhalten. Diese Ansprüche sollten vor dem Austritt geltend gemacht werden, da eine nachträgliche Abrechnung oft schwieriger ist. Auch offene Kostenerstattungen für Medikamente oder Behandlungen sollten vor dem Wechsel geklärt werden.