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PKV Private Krankenversicherung

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PKV Private Krankenversicherung kündigen | Postclic
PKV Private Krankenversicherung
Königinstraße 28
80802 München Germany
Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail






Vertragsnummer:

An:
Kündigungsabteilung – PKV Private Krankenversicherung
Königinstraße 28
80802 München

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes PKV Private Krankenversicherung. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.

Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:

– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.

Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.

Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:

– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.

Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.

Mit freundlichen Grüßen,


26/02/2026

zum Behalten966649193710
Empfänger
PKV Private Krankenversicherung
Königinstraße 28
80802 München , Germany
REF/2025GRHS4

Wichtiger Hinweis zu den Grenzen des Dienstes

Im Interesse der Transparenz und Prävention ist es wichtig, an die Grenzen zu erinnern, die jedem dematerialisierten Versanddienst innewohnen, selbst wenn dieser zeitgestempelt, verfolgt und zertifiziert ist. Die Garantien betreffen den Versand und den technischen Nachweis, niemals jedoch das Verhalten, die Sorgfalt oder die Entscheidungen des Empfängers.

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So kündigen Sie Ihre PKV Private Krankenversicherung

Über PKV Private Krankenversicherung

Die Private Krankenversicherung (PKV) stellt in Deutschland eine Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung dar und richtet sich insbesondere an Selbstständige, Freiberufler, Beamte und Angestellte mit einem Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze. Anders als die gesetzliche Krankenversicherung basiert die PKV auf dem Äquivalenzprinzip, bei dem die Beiträge nach individuellem Risiko und gewähltem Leistungsumfang berechnet werden. In Deutschland gibt es über 40 verschiedene private Krankenversicherungsunternehmen, die unterschiedliche Tarife und Leistungspakete anbieten.

Die PKV bietet ihren Versicherten häufig umfangreichere Leistungen als die gesetzliche Krankenversicherung, darunter freie Arztwahl, Chefarztbehandlung, Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus sowie alternative Heilmethoden. Zu den größten Anbietern zählen die Allianz Private Krankenversicherung, die Debeka, die DKV, die HUK-COBURG und die Signal Iduna. Die Allianz Private Krankenversicherung AG mit Sitz in München gehört zu den führenden Anbietern am deutschen Markt und betreut mehrere Millionen Versicherte.

Die Entscheidung für eine private Krankenversicherung ist langfristig und sollte gut überlegt sein, da die Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung an strenge Voraussetzungen gebunden ist. Dennoch gibt es verschiedene Gründe, warum Versicherte ihre PKV kündigen möchten: steigende Beiträge im Alter, veränderte Lebenssituationen, der Wunsch nach einem Tarifwechsel oder die Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung.

Abonnementpläne und Preise

Die Private Krankenversicherung funktioniert grundlegend anders als ein klassisches Abonnement. Die Beiträge werden individuell kalkuliert und hängen von verschiedenen Faktoren ab: dem Eintrittsalter, dem Gesundheitszustand bei Vertragsabschluss, dem gewählten Leistungsumfang und dem gewünschten Selbstbehalt. Jüngere und gesündere Personen zahlen in der Regel niedrigere Beiträge als ältere Versicherte oder solche mit Vorerkrankungen.

Tarifstrukturen in der PKV

Private Krankenversicherungen bieten verschiedene Tarifmodelle an, die sich in Leistungsumfang und Preis unterscheiden. Grundsätzlich lassen sich Basis-, Komfort- und Premiumtarife unterscheiden. Der Basistarif entspricht in seinen Leistungen weitgehend der gesetzlichen Krankenversicherung und ist für alle PKV-Unternehmen verpflichtend anzubieten. Komfort- und Premiumtarife bieten darüber hinausgehende Leistungen wie freie Krankenhauswahl, Chefarztbehandlung, Heilpraktikerleistungen und Zahnersatz zu höheren Erstattungssätzen.

TarifartLeistungsumfangDurchschnittliche Kosten (30-jährige Person)
BasistarifGKV-Niveauca. 350-450 € monatlich
KomforttarifErweiterte Leistungenca. 400-600 € monatlich
PremiumtarifUmfassende Leistungenca. 600-900 € monatlich

Beitragsentwicklung und Alterungsrückstellungen

Ein wichtiger Aspekt der PKV sind die Alterungsrückstellungen. Diese werden während der Vertragslaufzeit gebildet, um Beitragssteigerungen im Alter abzumildern. Trotzdem steigen die Beiträge in der PKV im Laufe der Zeit, was hauptsächlich auf steigende Gesundheitskosten, den medizinischen Fortschritt und das höhere Alter der Versicherten zurückzuführen ist. Viele Versicherte unterschätzen diese Beitragsdynamik bei Vertragsabschluss, was später zu finanziellen Belastungen führen kann.

Zusätzlich zu den Krankenversicherungsbeiträgen fallen in der PKV separate Beiträge für die Pflegepflichtversicherung an. Diese sind gesetzlich vorgeschrieben und orientieren sich an den Beiträgen der sozialen Pflegeversicherung. Selbstständige müssen diese Beiträge vollständig selbst tragen, während Angestellte einen Arbeitgeberzuschuss erhalten.

Kündigungsbedingungen

Die Kündigung einer privaten Krankenversicherung unterliegt strengen gesetzlichen Regelungen, die im Versicherungsvertragsgesetz (VVG) festgelegt sind. Diese Regelungen schützen sowohl die Versicherten als auch die Versicherungsunternehmen und stellen sicher, dass niemand ohne Krankenversicherungsschutz dasteht, da in Deutschland eine Krankenversicherungspflicht besteht.

Ordentliche Kündigung

Die ordentliche Kündigung einer PKV ist zum Ende des Versicherungsjahres möglich. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate zum Ablauf des Versicherungsjahres. Das Versicherungsjahr entspricht nicht zwingend dem Kalenderjahr, sondern beginnt mit dem Datum des Vertragsbeginns. Wenn ein Vertrag beispielsweise am 1. April begonnen hat, endet das Versicherungsjahr jeweils am 31. März des Folgejahres. Die Kündigung müsste dann spätestens bis zum 31. Dezember beim Versicherer eingehen.

KündigungsartKündigungsfristVoraussetzungen
Ordentliche Kündigung3 Monate zum VersicherungsjahresendeNachweis einer Anschlussversicherung
Sonderkündigung bei Beitragserhöhung1 Monat ab BekanntgabeBeitragserhöhung durch Versicherer
Außerordentliche KündigungSofortWichtiger Grund (z.B. Rückkehr in GKV)

Sonderkündigungsrecht bei Beitragsanpassung

Erhöht die Versicherung die Beiträge, steht dem Versicherten ein Sonderkündigungsrecht zu. Dieses kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe der Beitragserhöhung ausgeübt werden. Die Kündigung wird dann zwei Monate nach ihrem Zugang beim Versicherer wirksam. Wichtig ist, dass dieses Sonderkündigungsrecht nur bei Beitragserhöhungen greift, die nicht auf eine Änderung des Risikos des Versicherten zurückzuführen sind, sondern beispielsweise auf allgemeine Kostensteigerungen im Gesundheitswesen.

Außerordentliche Kündigung

Eine außerordentliche Kündigung ist bei wichtigem Grund möglich. Dazu zählen beispielsweise die Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung aufgrund einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung unterhalb der Versicherungspflichtgrenze oder die Aufnahme einer Beamtentätigkeit mit Anspruch auf Beihilfe. In diesen Fällen kann die Kündigung mit sofortiger Wirkung erfolgen, sobald die neue Versicherung beginnt.

Besondere Regelungen und Einschränkungen

Bei der Kündigung einer PKV müssen Versicherte beachten, dass sie einen Nachweis über eine Anschlussversicherung vorlegen müssen. Dies dient dem Schutz vor Versicherungslücken und der Einhaltung der allgemeinen Krankenversicherungspflicht. Ohne diesen Nachweis wird die Kündigung in der Regel nicht wirksam. Zudem gehen bei einem Wechsel zu einem anderen PKV-Anbieter die Alterungsrückstellungen nur teilweise mit, was zu höheren Beiträgen beim neuen Versicherer führen kann.

Wie man PKV Private Krankenversicherung per Post kündigt

Die postalische Kündigung per Einschreiben ist die sicherste und rechtlich zuverlässigste Methode, um eine private Krankenversicherung zu kündigen. Im Gegensatz zu E-Mails oder telefonischen Kündigungen bietet die schriftliche Kündigung per Post einen rechtssicheren Nachweis über den Zugang beim Versicherer, was im Streitfall von entscheidender Bedeutung sein kann.

Warum die postalische Kündigung bevorzugt werden sollte

Die Kündigung per Einschreiben mit Rückschein ist die rechtssicherste Variante, da sie einen gerichtsfesten Nachweis über das Absendedatum und den Zugang beim Empfänger liefert. Während E-Mails technisch verloren gehen oder im Spam-Ordner landen können und telefonische Kündigungen keine schriftliche Form haben, garantiert das Einschreiben mit Rückschein, dass die Kündigung tatsächlich beim Versicherer angekommen ist. Dies ist besonders wichtig, da Kündigungsfristen exakt eingehalten werden müssen und eine verspätete Kündigung bedeutet, dass der Vertrag sich um ein weiteres Jahr verlängert.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur postalischen Kündigung

Schritt 1: Versicherungsunterlagen zusammenstellen

Bevor Sie das Kündigungsschreiben verfassen, sollten Sie alle relevanten Versicherungsunterlagen bereithalten. Dazu gehören die Versicherungsnummer, die Vertragsnummer und das Datum des Vertragsbeginns. Diese Informationen finden Sie auf Ihrer Versicherungspolice oder den jährlichen Beitragsmitteilungen. Prüfen Sie außerdem, wann Ihr Versicherungsjahr endet, um die korrekte Kündigungsfrist berechnen zu können.

Schritt 2: Kündigungsschreiben formulieren

Das Kündigungsschreiben sollte alle wichtigen Informationen enthalten: Ihre vollständigen persönlichen Daten (Name, Adresse, Geburtsdatum), die Versicherungsnummer, eine eindeutige Kündigungserklärung mit Angabe des gewünschten Beendigungstermins und die Bitte um eine schriftliche Kündigungsbestätigung. Das Schreiben sollte klar und unmissverständlich formuliert sein. Geben Sie an, zu welchem Zeitpunkt Sie kündigen möchten, beispielsweise zum nächstmöglichen Termin oder zu einem bestimmten Datum. Unterschreiben Sie das Schreiben handschriftlich.

Schritt 3: Korrekte Adresse verwenden

Senden Sie Ihre Kündigung an die offizielle Adresse Ihres Versicherers. Für die Allianz Private Krankenversicherung lautet diese:

  • Allianz Private Krankenversicherung AG, Königinstraße 28, 80802 München

Falls Sie bei einem anderen PKV-Anbieter versichert sind, finden Sie die korrekte Kündigungsadresse in Ihren Versicherungsunterlagen oder auf der Website des Anbieters. Verwenden Sie nicht die Adresse Ihrer örtlichen Geschäftsstelle, sondern immer die zentrale Kündigungsadresse.

Schritt 4: Versand als Einschreiben mit Rückschein

Versenden Sie das Kündigungsschreiben als Einschreiben mit Rückschein. Dies kostet bei der Deutschen Post aktuell etwa 4,85 Euro zusätzlich zum normalen Porto. Der Rückschein dient als Beweis, dass das Schreiben beim Empfänger angekommen ist. Bewahren Sie sowohl die Einschreibenquittung als auch den zurückgesandten Rückschein sorgfältig auf. Diese Dokumente sind Ihr Nachweis, dass Sie fristgerecht gekündigt haben.

Alternative: Digitale Versandlösungen nutzen

Für Versicherte, die den Gang zur Post scheuen oder sicherstellen möchten, dass alle formalen Anforderungen erfüllt sind, gibt es digitale Dienste wie Postclic. Solche Services übernehmen den gesamten Versandprozess: Sie erstellen das Kündigungsschreiben in professioneller Formatierung, drucken es aus, versenden es als nachverfolgbaren Brief und stellen einen digitalen Nachweis über den Versand bereit. Dies spart Zeit und bietet zusätzliche Sicherheit, da alle rechtlichen Anforderungen automatisch berücksichtigt werden. Der digitale Versandnachweis kann bei Bedarf jederzeit abgerufen werden.

Wichtige Hinweise zur Kündigung

Beachten Sie, dass die Kündigungsfrist mit dem Zugang beim Versicherer beginnt, nicht mit dem Absendedatum. Planen Sie daher ausreichend Zeit für die Postlaufzeit ein. Bei knappen Fristen sollten Sie das Schreiben mindestens eine Woche vor Fristablauf versenden. Kündigen Sie niemals, bevor Sie eine Zusage für eine Anschlussversicherung haben, da sonst eine Versicherungslücke entsteht und Sie möglicherweise Probleme bekommen, eine neue Versicherung zu finden. Die gesetzliche Krankenversicherungspflicht muss lückenlos erfüllt sein.

Kundenbewertungen und Tipps

Häufige Kündigungsgründe

Die Gründe für eine Kündigung der privaten Krankenversicherung sind vielfältig. Der häufigste Grund sind stark gestiegene Beiträge, insbesondere im fortgeschrittenen Alter. Viele Versicherte haben bei Vertragsabschluss die langfristige Beitragsentwicklung unterschätzt und sehen sich später mit Beiträgen konfrontiert, die ihr Budget übersteigen. Ein weiterer häufiger Grund ist die veränderte Lebenssituation: Der Wechsel von einer selbstständigen Tätigkeit in ein Angestelltenverhältnis unterhalb der Versicherungspflichtgrenze ermöglicht die Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung.

Auch unzureichende Leistungen oder schlechter Kundenservice führen zu Kündigungen. Manche Versicherte berichten von langwierigen Erstattungsprozessen, abgelehnten Leistungsanträgen oder mangelhafter Beratung. Der Wunsch nach einem Tarifwechsel innerhalb der PKV oder zu einem anderen Anbieter mit besseren Konditionen ist ebenfalls ein häufiges Motiv. Dabei sollten Versicherte beachten, dass ein Wechsel zu einem anderen PKV-Anbieter mit Verlusten bei den Alterungsrückstellungen verbunden sein kann.

Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess

Die Erfahrungen mit der Kündigung einer PKV variieren je nach Anbieter. Grundsätzlich berichten Versicherte, dass die Kündigung selbst unproblematisch ist, sofern alle formalen Anforderungen erfüllt sind und die Fristen eingehalten werden. Schwierigkeiten entstehen häufig, wenn Versicherte die Kündigungsfristen nicht korrekt berechnet haben oder keinen Nachweis über eine Anschlussversicherung vorlegen können.

Einige Versicherer versuchen, Kündigungen durch Rückrufaktionen oder Tarifoptimierungsangebote zu verhindern. Dies ist grundsätzlich legitim, Versicherte sollten sich davon aber nicht unter Druck setzen lassen. Prüfen Sie solche Angebote sorgfältig und lassen Sie sich gegebenenfalls unabhängig beraten, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

Praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung

Informieren Sie sich frühzeitig über Ihre Kündigungsfristen und planen Sie den Kündigungsprozess mit ausreichend Vorlaufzeit. Drei bis vier Monate vor dem gewünschten Kündigungstermin sollten Sie mit den Vorbereitungen beginnen. Klären Sie zunächst, ob eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung überhaupt möglich ist, da dies an strenge Voraussetzungen gebunden ist. Personen über 55 Jahre haben in der Regel keine Möglichkeit mehr, in die GKV zurückzukehren.

Prüfen Sie alternative Tarife bei Ihrem bisherigen Versicherer. Ein interner Tarifwechsel ist oft einfacher und kostengünstiger als ein Anbieterwechsel, da die Alterungsrückstellungen vollständig erhalten bleiben. Viele PKV-Anbieter bieten günstigere Tarife mit reduziertem Leistungsumfang an, die dennoch eine gute Versorgung gewährleisten. Lassen Sie sich von einem unabhängigen Versicherungsberater oder der Verbraucherzentrale beraten, bevor Sie eine endgültige Entscheidung treffen.

Dokumentieren Sie alle Schritte des Kündigungsprozesses sorgfältig. Fertigen Sie Kopien aller Schreiben an und bewahren Sie alle Nachweise auf. Falls der Versicherer die Kündigung nicht bestätigt oder Probleme auftreten, haben Sie so alle notwendigen Unterlagen zur Hand. Fordern Sie in jedem Fall eine schriftliche Kündigungsbestätigung an und warten Sie diese ab, bevor Sie Ihren alten Vertrag als beendet betrachten.

Alternativen zur vollständigen Kündigung

Bevor Sie Ihre PKV kündigen, sollten Sie auch Alternativen in Betracht ziehen. Ein Tarifwechsel innerhalb Ihrer bestehenden Versicherung kann die Beiträge senken, ohne dass Sie Ihre Alterungsrückstellungen verlieren. Die meisten Versicherer bieten verschiedene Tarifoptionen an, zwischen denen Sie wechseln können. Eine Erhöhung des Selbstbehalts ist eine weitere Möglichkeit, die monatlichen Beiträge zu reduzieren. Dabei übernehmen Sie einen höheren Anteil der Behandlungskosten selbst, was sich in niedrigeren Versicherungsprämien niederschlägt.

Für ältere Versicherte, die nicht mehr in die GKV zurückkehren können, gibt es den Standardtarif oder den Basistarif als kostengünstigere Optionen innerhalb der PKV. Diese Tarife sind gesetzlich vorgeschrieben und müssen von allen PKV-Anbietern angeboten werden. Sie bieten Leistungen auf dem Niveau der gesetzlichen Krankenversicherung zu reduzierten Beiträgen. Der Wechsel in diese Tarife ist ohne erneute Gesundheitsprüfung möglich und kann eine sinnvolle Alternative zur Kündigung darstellen.

FAQ

Die Private Krankenversicherung (PKV) bietet zahlreiche Vorteile gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Dazu gehören eine umfassendere Leistungspalette, wie beispielsweise die freie Arztwahl, Chefarztbehandlungen und die Möglichkeit, in Ein- oder Zweibettzimmern im Krankenhaus untergebracht zu werden. Zudem können Versicherte in der PKV von alternativen Heilmethoden profitieren, die oft nicht von der GKV abgedeckt werden.

Die Beiträge zur PKV werden individuell kalkuliert und basieren auf mehreren Faktoren, darunter das Eintrittsalter, der Gesundheitszustand bei Vertragsabschluss, der gewählte Leistungsumfang und der gewünschte Selbstbehalt. Jüngere und gesündere Personen zahlen in der Regel geringere Beiträge, während ältere Versicherte oder solche mit Vorerkrankungen höhere Kosten erwarten müssen.

Um Ihre PKV zu kündigen, müssen Sie ein schriftliches Kündigungsschreiben aufsetzen und dieses per Einschreiben an Ihre Versicherungsgesellschaft senden. Achten Sie darauf, die Kündigungsfrist einzuhalten, die in Ihrem Vertrag festgelegt ist. Es ist wichtig, dass Sie die Kündigung rechtzeitig vor dem gewünschten Wechseltermin versenden.

Zu den größten Anbietern der PKV in Deutschland gehören die Allianz, Debeka, DKV, HUK-COBURG und Signal Iduna. Diese Unternehmen bieten eine Vielzahl von Tarifen und Leistungspaketen an, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Versicherten zugeschnitten sind. Die Allianz beispielsweise ist bekannt für ihre umfangreiche Kundenbetreuung und innovative Zusatzleistungen.

Die Entscheidung für eine PKV ist langfristig und sollte gut überlegt sein. Es ist wichtig, die verschiedenen Tarife und Leistungen der Anbieter zu vergleichen und die eigenen gesundheitlichen Bedürfnisse sowie die finanzielle Situation zu berücksichtigen. Zudem sollten Sie sich über die Bedingungen für einen möglichen Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung informieren, da dies an strenge Voraussetzungen gebunden ist.