Cancellation service N°1 in Germany
Contract number:
To the attention of:
Cancellation Department – Blau
Oscar-Walcker-Straße 3
20355 Hamburg
Subject: Contract Cancellation – Certified Email Notification
Dear Sir or Madam,
I hereby notify you of my decision to terminate contract number relating to the Blau service. This notification constitutes a firm, clear and unequivocal intention to cancel the contract, effective at the earliest possible date or in accordance with the applicable contractual notice period.
I kindly request that you take all necessary measures to:
– cease all billing from the effective date of cancellation;
– confirm in writing the proper receipt of this request;
– and, where applicable, send me the final statement or balance confirmation.
This cancellation is sent to you by certified email. The sending, timestamping and integrity of the content are established, making it equivalent proof meeting the requirements of electronic evidence. You therefore have all the necessary elements to process this cancellation properly, in accordance with the applicable principles regarding written notification and contractual freedom.
In accordance with the Consumer Rights Act 2015 and data protection regulations, I also request that you:
– delete all my personal data not necessary for your legal or accounting obligations;
– close any associated personal account;
– and confirm to me the effective deletion of data in accordance with applicable rights regarding privacy protection.
I retain a complete copy of this notification as well as proof of sending.
Yours sincerely,
12/01/2026
So kündigen Sie Ihren Blau Mobilfunkvertrag schnell und einfach
Über Blau
Blau ist eine etablierte Mobilfunkmarke in Deutschland, die zur Telefónica Deutschland Holding gehört und über das O2-Netz operiert. Seit ihrer Gründung hat sich Blau als kostengünstige Alternative zu den großen Netzbetreibern positioniert und bietet eine breite Palette an Prepaid- und Postpaid-Tarifen für unterschiedliche Kundenbedürfnisse an. Das Unternehmen richtet sich insbesondere an preisbewusste Verbraucher, die Wert auf flexible Vertragsbedingungen und transparente Preisgestaltung legen.
Die Marke Blau zeichnet sich durch ihre einfache Tarifstruktur und den Verzicht auf komplizierte Zusatzoptionen aus. Kunden können zwischen verschiedenen Allnet-Flat-Tarifen, Datenpaketen und reinen Prepaid-Angeboten wählen. Die Verwaltung des Kundenkontos erfolgt primär über die Blau-App oder das Online-Kundenportal, was die Handhabung für technikaffine Nutzer besonders komfortabel macht.
Mit Millionen von Kunden in Deutschland gehört Blau zu den bedeutenden Mobilfunkanbietern im Discount-Segment. Das Unternehmen nutzt die Infrastruktur des O2-Netzes, das in den letzten Jahren erheblich ausgebaut wurde und mittlerweile eine gute Netzabdeckung in städtischen und ländlichen Gebieten bietet. Die Zentrale von Blau befindet sich in Hamburg, wo auch die Kündigungsabteilung angesiedelt ist.
Abonnementpläne und Preise
Postpaid-Tarife von Blau
Blau bietet verschiedene Postpaid-Tarife an, die sich durch unterschiedliche Datenvolumen und Leistungsmerkmale auszeichnen. Diese Verträge haben in der Regel eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten und verlängern sich automatisch um jeweils 12 Monate, sofern nicht rechtzeitig gekündigt wird. Die monatlichen Grundgebühren variieren je nach gewähltem Tarif und enthaltenen Leistungen.
| Tarif | Datenvolumen | Telefonie/SMS | Monatlicher Preis |
|---|---|---|---|
| Blau Allnet L | 8 GB | Allnet-Flat | ab 9,99 € |
| Blau Allnet XL | 15 GB | Allnet-Flat | ab 14,99 € |
| Blau Allnet Plus | 20 GB | Allnet-Flat | ab 19,99 € |
| Blau Allnet Max | 30 GB | Allnet-Flat | ab 24,99 € |
Die genannten Preise verstehen sich als Aktionspreise und können nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit ansteigen. Alle Postpaid-Tarife beinhalten eine Flatrate für Telefonate und SMS in alle deutschen Netze sowie die EU-Roaming-Option ohne Aufpreis. Die Datengeschwindigkeit ist auf maximal 25 Mbit/s im Download begrenzt, was für die meisten Alltagsanwendungen ausreichend ist.
Prepaid-Optionen
Neben den klassischen Vertragstarifen bietet Blau auch flexible Prepaid-Tarife an, die ohne Vertragsbindung auskommen. Diese Option ist besonders für Kunden interessant, die maximale Flexibilität wünschen und keine langfristige Bindung eingehen möchten. Prepaid-Tarife können monatlich gekündigt oder pausiert werden, ohne dass Kündigungsfristen beachtet werden müssen.
Die Prepaid-Tarife von Blau umfassen verschiedene Pakete mit unterschiedlichen Laufzeiten von 4 Wochen oder einzelnen Tagesoptionen. Kunden können ihr Guthaben über verschiedene Kanäle aufladen, darunter Online-Banking, Guthabenkarten im Einzelhandel oder automatische Aufladungen per Lastschrift. Die Tarifverwaltung erfolgt bequem über die Blau-App.
Zusatzoptionen und Gebühren
Blau bietet verschiedene Zusatzoptionen an, die gegen Aufpreis zum Grundtarif gebucht werden können. Dazu gehören zusätzliche Datenpakete, internationale Telefonie-Optionen und Premium-SMS-Dienste. Bei Überschreitung des inkludierten Datenvolumens wird die Geschwindigkeit auf 64 kbit/s gedrosselt, es sei denn, der Kunde bucht ein Speed-On-Paket hinzu.
Wichtig zu beachten sind auch mögliche Einrichtungsgebühren und Versandkosten für die SIM-Karte, die bei Vertragsabschluss anfallen können. Bei vorzeitiger Kündigung innerhalb der Mindestvertragslaufzeit können unter bestimmten Umständen Gebühren anfallen, wobei hier die gesetzlichen Regelungen zum Verbraucherschutz greifen.
Kündigungsbedingungen
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Die Kündigung von Mobilfunkverträgen in Deutschland unterliegt klaren gesetzlichen Regelungen, die im Telekommunikationsgesetz (TKG) verankert sind. Seit Dezember 2021 gelten neue Bestimmungen, die Verbrauchern mehr Flexibilität bei der Kündigung ihrer Verträge einräumen. Diese Änderungen haben erhebliche Auswirkungen auf die Kündigungsmodalitäten bei Anbietern wie Blau.
Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit dürfen Mobilfunkverträge nur noch mit einer Kündigungsfrist von einem Monat verlängert werden. Zudem ist die automatische Verlängerung auf maximal ein Jahr begrenzt. Diese Regelung soll verhindern, dass Kunden ungewollt über lange Zeiträume an ihren Anbieter gebunden bleiben und erleichtert den Wechsel zu günstigeren oder besseren Tarifen.
Kündigungsfristen bei Blau
Bei Blau gelten für Postpaid-Verträge mit 24-monatiger Mindestvertragslaufzeit spezifische Kündigungsfristen. Die ordentliche Kündigung muss spätestens drei Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit beim Unternehmen eingehen. Verpasst der Kunde diese Frist, verlängert sich der Vertrag automatisch um weitere zwölf Monate. Nach der ersten Verlängerung kann der Vertrag dann mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende gekündigt werden.
| Vertragsphase | Kündigungsfrist | Hinweise |
|---|---|---|
| Innerhalb Mindestlaufzeit (24 Monate) | 3 Monate zum Vertragsende | Ordentliche Kündigung |
| Nach erster Verlängerung | 1 Monat zum Monatsende | Gemäß TKG-Reform |
| Prepaid-Tarife | Keine Frist | Jederzeit kündbar |
| Sonderkündigungsrecht | Unverzüglich | Bei Preiserhöhung oder Umzug |
Sonderkündigungsrechte
Neben der ordentlichen Kündigung gibt es verschiedene Situationen, in denen Kunden ein Sonderkündigungsrecht zusteht. Bei Preiserhöhungen während der Vertragslaufzeit haben Kunden das Recht, innerhalb von drei Monaten nach Bekanntgabe der Änderung außerordentlich zu kündigen. Dies gilt auch für wesentliche Änderungen der Vertragsbedingungen, die den Kunden benachteiligen.
Ein weiteres Sonderkündigungsrecht besteht bei einem Umzug ins Ausland oder in Gebiete, in denen Blau keine ausreichende Netzabdeckung gewährleisten kann. In solchen Fällen muss der Kunde den Umzug nachweisen können, beispielsweise durch eine Meldebescheinigung oder einen Arbeitsvertrag. Auch bei Tod des Vertragsnehmers können Erben den Vertrag außerordentlich kündigen.
Portierung der Rufnummer
Kunden, die ihre Mobilfunknummer zu einem anderen Anbieter mitnehmen möchten, sollten die Rufnummernportierung rechtzeitig beantragen. Die Portierung kann bereits bis zu 123 Tage vor Vertragsende und bis zu 90 Tage nach Vertragsende erfolgen. Blau ist gesetzlich verpflichtet, die Rufnummernmitnahme zu ermöglichen und darf dafür eine Gebühr von maximal 6,82 Euro erheben.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Kündigung des Vertrags und die Rufnummernportierung zwei separate Vorgänge sind. Die Kündigung muss unabhängig von der Portierung fristgerecht erfolgen. Der neue Anbieter kann zwar bei der Portierung behilflich sein, die formelle Kündigung beim alten Anbieter liegt jedoch in der Verantwortung des Kunden.
Wie man Blau per Post kündigt
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Obwohl digitale Kündigungsmöglichkeiten wie Apps und Online-Portale zunehmend angeboten werden, bleibt die postalische Kündigung per Einschreiben die rechtssicherste Methode. Der entscheidende Vorteil liegt im rechtsgültigen Nachweis des Zugangs beim Empfänger. Bei rechtlichen Auseinandersetzungen über den Kündigungszeitpunkt kann der Versandnachweis eines Einschreibens als Beweis dienen.
In der Praxis kommt es immer wieder vor, dass digitale Kündigungen aufgrund technischer Probleme nicht korrekt verarbeitet werden oder im System verloren gehen. Bei einer postalischen Kündigung mit Einschreiben erhält der Absender einen Beleg über die Aufgabe und kann im Zweifelsfall den Zustellnachweis anfordern. Dies schafft Rechtssicherheit und verhindert ungewollte Vertragsverlängerungen.
Zudem ist die schriftliche Kündigung per Post in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen vieler Anbieter explizit als zulässige Kündigungsform aufgeführt. Während digitale Kündigungswege an bestimmte Voraussetzungen geknüpft sein können, wie beispielsweise funktionierende Zugangsdaten zum Kundenportal, ist der Postweg immer verfügbar und unabhängig von technischen Systemen.
Erforderliche Informationen für das Kündigungsschreiben
Ein rechtswirksames Kündigungsschreiben an Blau muss bestimmte Pflichtangaben enthalten, um eindeutig identifiziert und bearbeitet werden zu können. Dazu gehören zunächst die vollständigen persönlichen Daten des Vertragsnehmers, einschließlich Name, Vorname und aktuelle Anschrift. Diese Angaben müssen mit den im Vertrag hinterlegten Daten übereinstimmen.
Weiterhin sollte das Schreiben die Kundennummer oder Vertragsnummer enthalten, die auf jeder Rechnung oder im Kundenportal zu finden ist. Die Mobilfunknummer selbst ist ebenfalls anzugeben, da sie als eindeutiges Identifikationsmerkmal dient. Diese Informationen ermöglichen es der Kündigungsabteilung, den Vertrag schnell und fehlerfrei zuzuordnen.
Der Kündigungszeitpunkt sollte klar formuliert werden. Idealerweise formuliert man die Kündigung zum nächstmöglichen Zeitpunkt oder nennt ein konkretes Datum. Bei Sonderkündigungsrechten ist der Grund der außerordentlichen Kündigung anzugeben und mit entsprechenden Nachweisen zu belegen. Das Schreiben muss handschriftlich unterschrieben sein, da eine Kündigung ohne Unterschrift als unwirksam gelten kann.
Die korrekte Adresse für Kündigungen
Kündigungsschreiben an Blau müssen an die offizielle Kündigungsabteilung gesendet werden. Die korrekte Postanschrift lautet:
- blau GmbH, Kündigungsabteilung, Oscar-Walcker-Straße 3, 20355 Hamburg
Es ist wichtig, diese Adresse exakt zu verwenden und das Schreiben ausdrücklich an die Kündigungsabteilung zu adressieren. Sendungen an andere Abteilungen oder Adressen können zu Verzögerungen bei der Bearbeitung führen. Der Standort in Hamburg ist die zentrale Anlaufstelle für alle kündigungsrelevanten Angelegenheiten von Blau-Kunden in Deutschland.
Versand als Einschreiben mit Rückschein
Für den Versand der Kündigung sollte unbedingt die Option Einschreiben mit Rückschein gewählt werden. Diese Versandart kostet bei der Deutschen Post derzeit 4,85 Euro zusätzlich zum normalen Porto und bietet den höchsten Grad an Rechtssicherheit. Der Absender erhält nicht nur einen Nachweis über die Aufgabe des Briefes, sondern auch eine unterschriebene Empfangsbestätigung zurück.
Der Rückschein dokumentiert das genaue Datum der Zustellung und trägt die Unterschrift des Empfängers oder eines bevollmächtigten Mitarbeiters. Diese Bestätigung ist im Streitfall ein gerichtsverwertbarer Beweis dafür, dass die Kündigung fristgerecht zugegangen ist. Der Zugang gilt rechtlich als erfolgt, sobald das Schreiben in den Machtbereich des Empfängers gelangt ist, also typischerweise bei Einwurf in den Briefkasten der Kündigungsabteilung.
Alternativ kann auch ein einfaches Einschreiben gewählt werden, das mit 2,65 Euro günstiger ist. Hierbei erhält man einen Aufgabebeleg und kann online den Zustellstatus verfolgen. Allerdings fehlt die physische Empfangsbestätigung mit Unterschrift, weshalb das Einschreiben mit Rückschein die sicherere Variante darstellt, insbesondere bei wichtigen Kündigungen kurz vor Fristablauf.
Dokumentation und Aufbewahrung
Nach dem Versand der Kündigung ist es ratsam, alle Unterlagen sorgfältig aufzubewahren. Dazu gehören eine Kopie des Kündigungsschreibens, der Einlieferungsbeleg der Post und später der Rückschein. Diese Dokumente sollten mindestens bis zur Vertragsbeendigung und idealerweise darüber hinaus für drei Jahre aufbewahrt werden, da dies der gesetzlichen Verjährungsfrist für Ansprüche aus dem Vertragsverhältnis entspricht.
Es empfiehlt sich, zusätzlich Fotos oder Scans aller Dokumente anzufertigen und digital zu sichern. So sind die Nachweise auch bei Verlust der Originale verfügbar. Wenn Blau den Erhalt der Kündigung schriftlich bestätigt, sollte auch diese Bestätigung zu den Unterlagen genommen werden. Eine solche Bestätigung ist zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, bietet aber zusätzliche Sicherheit.
Unterstützung durch Postclic
Für Kunden, die den Kündigungsprozess vereinfachen möchten, bietet der Service Postclic eine praktische Lösung. Postclic ermöglicht es, Kündigungsschreiben digital zu erstellen und automatisch als nachverfolgten Brief zu versenden. Der Dienst übernimmt dabei die korrekte Formatierung des Schreibens, den Druck und den Versand als Einschreiben an die richtige Adresse.
Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und der Gewissheit, dass alle erforderlichen Angaben enthalten sind und die Kündigung professionell aufbereitet wird. Nutzer erhalten einen digitalen Nachweis über den Versand und können den Status der Zustellung online verfolgen. Dies ist besonders nützlich für Menschen, die keine Zeit haben, persönlich zur Post zu gehen, oder die sicherstellen möchten, dass ihre Kündigung formal korrekt ist.
Postclic eignet sich auch für Situationen, in denen die Kündigungsfrist knapp wird und schnelles Handeln erforderlich ist. Der Service gewährleistet, dass das Schreiben zeitnah versandt wird und dokumentiert den gesamten Prozess digital. Die Kosten für solche Dienste sind überschaubar und können sich durch die gewonnene Sicherheit und Bequemlichkeit rechtfertigen.
Kundenbewertungen und Tipps
Häufige Kündigungsgründe
Die Analyse von Kundenerfahrungen zeigt verschiedene wiederkehrende Gründe, warum Verbraucher ihren Blau-Vertrag kündigen. Ein häufig genannter Aspekt ist die Netzqualität, die trotz Verbesserungen in manchen Regionen noch nicht an die Leistung anderer Netzbetreiber heranreicht. Insbesondere in ländlichen Gebieten berichten Nutzer von Verbindungsabbrüchen und langsamen Datengeschwindigkeiten.
Ein weiterer Kündigungsgrund sind Preiserhöhungen nach Ablauf von Aktionszeiträumen. Viele Kunden schließen Verträge zu vergünstigten Konditionen ab, die nach einer bestimmten Zeit automatisch auf den regulären, deutlich höheren Preis ansteigen. Diese Preissteigerungen führen dazu, dass Kunden nach günstigeren Alternativen suchen und ihren Vertrag bei Blau beenden.
Auch der Kundenservice wird in Bewertungen kritisch erwähnt. Lange Wartezeiten bei der Hotline, schwer erreichbare Ansprechpartner und verzögerte Bearbeitung von Anliegen führen bei manchen Kunden zu Frustration. Wenn Probleme nicht zufriedenstellend gelöst werden, entscheiden sich Betroffene häufig für einen Anbieterwechsel. Positive Erfahrungen mit anderen Anbietern oder attraktive Wechselangebote sind weitere Motivationen für eine Kündigung.
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Kundenerfahrungen bezüglich des Kündigungsprozesses bei Blau sind gemischt. Viele Nutzer berichten von einer reibungslosen Abwicklung, wenn die Kündigung fristgerecht und mit allen erforderlichen Angaben eingereicht wurde. Die Kündigungsbestätigung erfolgt in der Regel innerhalb weniger Wochen, und der Vertrag wird zum angegebenen Zeitpunkt beendet.
Allerdings gibt es auch Berichte über Komplikationen. Einige Kunden berichten, dass ihre Kündigung angeblich nicht oder zu spät eingegangen sei, obwohl sie rechtzeitig versendet wurde. In solchen Fällen wird deutlich, wie wichtig der Versandnachweis per Einschreiben ist. Ohne diesen Nachweis gestaltet sich die Argumentation gegenüber dem Unternehmen schwierig.
Problematisch wird es auch, wenn Kunden ihre Kündigungsfrist verpassen und der Vertrag sich automatisch verlängert. Dann sind sie für weitere zwölf Monate gebunden, was zu erheblichem Unmut führt. Deshalb ist es entscheidend, die Kündigungsfristen genau im Blick zu behalten und frühzeitig zu handeln. Ein Kalendereintrag einige Monate vor Vertragsende kann helfen, die Frist nicht zu versäumen.
Praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Um eine erfolgreiche Kündigung sicherzustellen, sollten Kunden zunächst ihre Vertragsunterlagen gründlich prüfen. Das Vertragsdatum und die vereinbarte Laufzeit bestimmen den frühestmöglichen Kündigungstermin. Diese Informationen finden sich im ursprünglichen Vertragsschreiben oder können im Kundenportal eingesehen werden. Eine frühzeitige Prüfung verhindert, dass wichtige Fristen verpasst werden.
Bei der Formulierung des Kündigungsschreibens sollte auf Klarheit und Vollständigkeit geachtet werden. Alle erforderlichen Daten müssen enthalten sein, und die Kündigung sollte unmissverständlich formuliert werden. Formulierungen wie "Hiermit kündige ich meinen Mobilfunkvertrag fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt" sind eindeutig und lassen keinen Interpretationsspielraum.
Der Versand sollte mit ausreichend zeitlichem Puffer erfolgen. Auch wenn die Kündigungsfrist beispielsweise drei Monate beträgt, ist es ratsam, das Schreiben vier Monate vor dem gewünschten Vertragsende zu versenden. So bleiben Reserven für eventuelle Verzögerungen bei der Post oder für den Fall, dass das erste Schreiben aus irgendeinem Grund nicht ankommt.
Nach dem Versand empfiehlt es sich, nach etwa zwei Wochen bei Blau nachzufragen, ob die Kündigung eingegangen ist und bearbeitet wird. Dies kann telefonisch oder schriftlich erfolgen. Falls keine Bestätigung vorliegt, kann frühzeitig reagiert und gegebenenfalls ein zweites Kündigungsschreiben nachgereicht werden. Proaktives Handeln verhindert böse Überraschungen kurz vor dem geplanten Vertragsende.
Nach der Kündigung
Nach erfolgreicher Kündigung sollten Kunden die Abschlussrechnung von Blau sorgfältig prüfen. Diese enthält alle bis zum Vertragsende angefallenen Kosten sowie eventuelle Gutschriften oder Rückerstattungen. Ungerechtfertigte Forderungen sollten umgehend schriftlich beanstandet werden. Die Abschlussrechnung ist auch wichtig für die eigene Buchhaltung und sollte aufbewahrt werden.
Wenn eine Rufnummernmitnahme geplant ist, muss diese rechtzeitig beim neuen Anbieter beantragt werden. Der neue Provider übernimmt dann die Kommunikation mit Blau bezüglich der Portierung. Wichtig ist, dass die Rufnummer zum Zeitpunkt der Portierung noch aktiv ist, weshalb der Wechsel idealerweise nahtlos zum Vertragsende erfolgen sollte.
Die SIM-Karte muss nach Vertragsende nicht zurückgesendet werden und kann entsorgt werden. Allerdings sollte sie aus Datenschutzgründen vorher zerstört werden. Automatische Abbuchungen oder Zahlungsaufträge, die mit der Mobilfunknummer verknüpft sind, müssen bei den jeweiligen Diensten aktualisiert werden. Dies betrifft beispielsweise Zwei-Faktor-Authentifizierungen oder SMS-Benachrichtigungen von Banken und Online-Diensten.
Abschließend lohnt es sich, die eigenen Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess zu dokumentieren. Diese Informationen können anderen Verbrauchern helfen und tragen zur Transparenz bei. Bewertungsportale bieten die Möglichkeit, sowohl positive als auch negative Erfahrungen zu teilen und so zukünftigen Kunden eine Orientierung zu geben.