
Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany

Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Freenet
An der Strusbergstraße 2a
24143 Kiel
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Freenet. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
12/01/2026
So beenden Sie Ihren Freenet Mobilfunkvertrag
Über Freenet
Freenet gehört zu den etablierten Telekommunikationsanbietern in Deutschland und hat sich seit seiner Gründung als bedeutender Mobilfunk-Dienstleister positioniert. Das Unternehmen mit Sitz in Kiel bietet ein breites Spektrum an Mobilfunktarifen, Smartphone-Verträgen und digitalen Diensten an. Die freenet AG fungiert dabei als Mobilfunk-Serviceprovider, der Tarife in verschiedenen Netzen anbietet, insbesondere im Telefónica-Netz sowie teilweise im Vodafone-Netz.
Das Geschäftsmodell von Freenet basiert auf der Vermittlung von Mobilfunkverträgen verschiedener Netzbetreiber sowie eigenen Tarifangeboten unter verschiedenen Marken. Neben dem Hauptbrand Freenet betreibt das Unternehmen auch Marken wie mobilcom-debitel und klarmobil. Die Unternehmensgruppe beschäftigt mehrere tausend Mitarbeiter und betreibt ein weitreichendes Filialnetz in Deutschland. Kunden schätzen häufig die Flexibilität bei der Tarifwahl und die Möglichkeit, Verträge mit subventionierten Smartphones abzuschließen.
Die offizielle Adresse der freenet AG lautet:
- freenet AG, An der Strusbergstraße 2a, 24143 Kiel
Diese Adresse ist besonders relevant, wenn es um die postalische Kündigung von Verträgen geht, da nach deutschem Verbraucherrecht bestimmte Kündigungen in Schriftform erfolgen müssen. Die Zentrale in Kiel ist die maßgebliche Anlaufstelle für alle vertraglichen Angelegenheiten, einschließlich Kündigungen, Vertragsänderungen und rechtliche Korrespondenz.
Abonnementpläne und Preise bei Freenet
Tarifstruktur und Angebote
Freenet bietet eine vielfältige Palette an Mobilfunktarifen, die sich an unterschiedliche Nutzergruppen richten. Die Tariflandschaft umfasst sowohl Prepaid-Optionen als auch Postpaid-Verträge mit verschiedenen Laufzeiten. Die Preisgestaltung variiert erheblich je nach gewähltem Datenvolumen, Netzqualität und zusätzlichen Leistungen wie Telefonie-Flatrates oder SMS-Paketen.
Das Unternehmen strukturiert seine Angebote typischerweise in verschiedene Kategorien, die von Einsteigertarifen mit geringem Datenvolumen bis hin zu Premium-Paketen mit unbegrenztem Datenvolumen reichen. Besonders attraktiv gestaltet Freenet häufig Bundle-Angebote, bei denen Mobilfunkverträge mit aktuellen Smartphone-Modellen kombiniert werden. Diese Hardware-Bundles beinhalten oft Ratenzahlungsmodelle, die die monatlichen Kosten erhöhen, aber die Anschaffungskosten für hochpreisige Geräte verteilen.
Preisübersicht typischer Tarife
| Tarifkategorie | Datenvolumen | Durchschnittlicher Preis | Vertragslaufzeit |
|---|---|---|---|
| Einsteiger | 3-5 GB | 9,99 - 14,99 € | 24 Monate |
| Standard | 10-15 GB | 19,99 - 29,99 € | 24 Monate |
| Premium | 30+ GB oder unlimited | 39,99 - 59,99 € | 24 Monate |
| Prepaid | Variabel | Ab 4,99 € | Keine Bindung |
Zusatzkosten und Gebühren
Neben den monatlichen Grundgebühren fallen bei Freenet-Verträgen häufig weitere Kosten an. Dazu gehören einmalige Anschlussgebühren, die je nach Aktion zwischen 0 und 39,99 Euro liegen können. Bei Hardware-Bundles kommt eine monatliche Geräteratenzahlung hinzu, die separat zur Tarifgebühr ausgewiesen wird. Kunden sollten auch auf eventuelle Kosten für Sonderdienste, Roaming außerhalb der EU oder Datennutzung nach Verbrauch des inkludierten Volumens achten.
Ein wichtiger Aspekt der Preisgestaltung sind auch Aktionsangebote, die besonders in den ersten Vertragsmonaten reduzierte Preise bieten. Nach Ablauf dieser Aktionsphase steigt der monatliche Preis oft deutlich an, was viele Kunden als Grund für eine Kündigung angeben. Die Transparenz bezüglich dieser Preiserhöhungen ist gesetzlich geregelt, dennoch übersehen Verbraucher häufig die Konditionen nach der Mindestvertragslaufzeit.
Kündigungsbedingungen bei Freenet
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Die Kündigung von Telekommunikationsverträgen in Deutschland unterliegt strengen rechtlichen Regelungen, die im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) sowie im Telekommunikationsgesetz (TKG) verankert sind. Seit der TKG-Novelle von 2021 haben sich die Rahmenbedingungen für Verbraucher deutlich verbessert. Besonders relevant ist die Regelung, dass Verträge nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit nur noch eine Kündigungsfrist von einem Monat haben dürfen und sich maximal um einen Monat verlängern.
Das Schriftformerfordernis ist ein zentraler Bestandteil des deutschen Vertragsrechts. Kündigungen müssen grundsätzlich in Textform erfolgen, wobei die postalische Kündigung per Einschreiben den höchsten Beweiswert besitzt. Dies schützt Verbraucher vor Streitigkeiten über den Zugang der Kündigung und gewährleistet rechtliche Sicherheit. Das BGB § 355 regelt zudem Widerrufsrechte bei Fernabsatzverträgen, die auch für online oder telefonisch abgeschlossene Mobilfunkverträge gelten.
Kündigungsfristen bei Freenet
Die Kündigungsfristen bei Freenet orientieren sich an den gesetzlichen Vorgaben und den individuellen Vertragsbedingungen. Standardmäßig gelten folgende Fristen:
| Vertragstyp | Mindestlaufzeit | Kündigungsfrist | Verlängerung |
|---|---|---|---|
| 24-Monats-Vertrag | 24 Monate | 3 Monate vor Ende | 1 Monat (seit 2021) |
| Nach Mindestlaufzeit | Abgelaufen | 1 Monat | 1 Monat |
| Prepaid | Keine | Jederzeit | Keine |
| Sonderkündigungsrecht | Variabel | Sofort möglich | Entfällt |
Sonderkündigungsrechte
Neben der ordentlichen Kündigung existieren verschiedene Sonderkündigungsrechte, die Kunden eine vorzeitige Vertragsbeendigung ermöglichen. Ein Sonderkündigungsrecht besteht beispielsweise bei Preiserhöhungen, die über die vertraglich vereinbarten Anpassungen hinausgehen. In diesem Fall haben Verbraucher das Recht, innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe der Erhöhung außerordentlich zu kündigen.
Weitere Gründe für eine Sonderkündigung können erhebliche Leistungsstörungen sein, etwa wenn die vertraglich zugesicherte Netzqualität dauerhaft nicht erreicht wird. Auch bei einem Umzug ins Ausland oder in Gebiete ohne Netzabdeckung kann ein Sonderkündigungsrecht greifen. Wichtig ist dabei die umfassende Dokumentation der Gründe und die Einhaltung der Textform bei der Kündigungserklärung.
Häufige Kündigungsgründe
Kunden entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für eine Kündigung ihres Freenet-Vertrags. Zu den häufigsten Motiven gehören unzureichende Netzabdeckung oder Datengeschwindigkeit, besonders in ländlichen Gebieten. Viele Nutzer berichten von Problemen mit der Netzstabilität, insbesondere wenn sie Tarife im Telefónica-Netz nutzen, das in manchen Regionen Schwächen aufweist.
Ein weiterer häufiger Kündigungsgrund sind Preiserhöhungen nach Ablauf von Aktionszeiträumen. Kunden fühlen sich oft überrascht, wenn die monatlichen Kosten nach sechs oder zwölf Monaten deutlich steigen. Auch der Kundenservice wird gelegentlich kritisiert, insbesondere lange Wartezeiten bei Hotlines oder verzögerte Bearbeitung von Anfragen. Zudem wechseln viele Verbraucher zu günstigeren Discount-Anbietern oder nutzen attraktive Wechselangebote der Konkurrenz.
Wie man Freenet per Post kündigt
Warum die postalische Kündigung die sicherste Methode ist
Die postalische Kündigung per Einschreiben gilt als die rechtssicherste Methode zur Vertragsbeendigung in Deutschland. Im Gegensatz zu E-Mails oder Online-Formularen bietet ein per Einschreiben versandter Brief einen eindeutigen Nachweis über den Versand und den Zugang beim Empfänger. Dies ist besonders wichtig, da die Kündigungsfrist erst mit Zugang der Kündigung beim Vertragspartner zu laufen beginnt.
Gerichte erkennen das Einschreiben mit Rückschein als beweiskräftigstes Dokument an. Sollte es zu Streitigkeiten über den Zeitpunkt oder das Vorliegen einer Kündigung kommen, können Verbraucher mit dem Rückschein eindeutig belegen, dass und wann die Kündigung zugestellt wurde. Online-Kündigungen oder telefonische Kündigungen bieten diesen Schutz nicht in gleichem Maße, da hier oft Unsicherheiten über die tatsächliche Übermittlung und Bearbeitung bestehen.
Zudem entspricht die schriftliche Kündigung per Post vollständig den gesetzlichen Anforderungen des BGB. Während einige Anbieter mittlerweile auch Online-Kündigungen akzeptieren, können sie nicht verhindern, dass Verbraucher ihr Recht auf postalische Kündigung wahrnehmen. Die Textform nach § 126b BGB wird durch einen unterzeichneten Brief zweifelsfrei erfüllt, was rechtliche Sicherheit für beide Vertragsparteien schafft.
Schritt für Schritt zur postalischen Kündigung
Vorbereitung der Kündigungsunterlagen
Bevor Sie Ihre Kündigung verfassen, sollten Sie alle relevanten Vertragsinformationen zusammentragen. Dazu gehören Ihre Kundennummer, die Vertragsnummer, das Datum des Vertragsbeginns und die genaue Bezeichnung des gekündigten Tarifs. Diese Informationen finden Sie in Ihren Vertragsunterlagen oder auf monatlichen Rechnungen. Eine vollständige Identifikation erleichtert die Zuordnung Ihrer Kündigung und verhindert Verzögerungen bei der Bearbeitung.
Prüfen Sie außerdem Ihre Kündigungsfrist anhand Ihrer Vertragsunterlagen. Berechnen Sie das frühestmögliche Kündigungsdatum und berücksichtigen Sie dabei einen Puffer für die Postlaufzeit. Bei einer dreimonatigen Kündigungsfrist zum Vertragsende sollten Sie die Kündigung mindestens vier Monate vor Ablauf versenden, um auf der sicheren Seite zu sein. Notieren Sie sich das gewünschte Vertragsende explizit in Ihrem Kündigungsschreiben.
Formulierung des Kündigungsschreibens
Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Mindestangaben enthalten, um rechtlich bindend zu sein. Beginnen Sie mit Ihren vollständigen Kontaktdaten sowie den Empfängerdaten von Freenet. Im Betreff sollten Sie klar "Kündigung des Mobilfunkvertrags" oder ähnlich formulieren. Der Text selbst sollte eine eindeutige Kündigungserklärung enthalten, beispielsweise: "Hiermit kündige ich meinen Mobilfunkvertrag fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt."
Geben Sie alle identifizierenden Informationen an, insbesondere Ihre Kundennummer und Vertragsnummer. Nennen Sie das gewünschte Beendigungsdatum oder formulieren Sie alternativ "zum nächstmöglichen Zeitpunkt", falls Sie unsicher bezüglich der exakten Frist sind. Bitten Sie um eine schriftliche Kündigungsbestätigung mit Angabe des Vertragsendes. Unterschreiben Sie das Schreiben handschriftlich, da dies die Authentizität unterstreicht und rechtlich am sichersten ist.
Versand per Einschreiben
Der Versand sollte ausschließlich per Einschreiben mit Rückschein erfolgen. Gehen Sie dafür zu einer Postfiliale und lassen Sie Ihr Kündigungsschreiben als Einschreiben Rückschein aufgeben. Die Kosten liegen bei etwa 4,85 Euro, was eine sinnvolle Investition für die Rechtssicherheit darstellt. Bewahren Sie den Einlieferungsbeleg sorgfältig auf, da dieser als erster Nachweis dient.
Nach wenigen Tagen erhalten Sie den Rückschein zurück, der die Zustellung bei Freenet bestätigt. Dieser Rückschein ist das wichtigste Dokument und sollte mindestens bis zur vollständigen Vertragsabwicklung aufbewahrt werden. Machen Sie am besten eine Kopie oder ein Foto des gesamten Kündigungsschreibens sowie aller Belege für Ihre Unterlagen. Diese Dokumentation ist Gold wert, falls es später zu Unstimmigkeiten kommen sollte.
Die Rolle moderner Kündigungsdienste
In der digitalisierten Welt haben sich spezialisierte Dienste etabliert, die den Kündigungsprozess vereinfachen. Plattformen wie Postclic ermöglichen es Nutzern, Kündigungen digital zu erstellen und automatisch als nachverfolgten Brief versenden zu lassen. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis, da Nutzer nicht persönlich zur Post gehen müssen, sowie in der professionellen Formatierung und automatischen Fristenberechnung.
Solche Services bieten zudem einen digitalen Nachweis über den Versand und die Zustellung. Die Kündigungsschreiben werden rechtssicher formuliert und enthalten alle notwendigen Angaben. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, vollem Terminkalender oder Unsicherheiten bei der korrekten Formulierung können diese Dienste eine praktische Alternative darstellen. Die Kosten sind meist moderat und beinhalten bereits das Porto sowie die Einschreibgebühr.
Wichtig ist jedoch, dass Verbraucher auch bei Nutzung solcher Dienste die Kontrolle über ihre Daten behalten und die Kündigungsbestätigung von Freenet sorgfältig prüfen. Der Service ersetzt nicht die eigene Verantwortung, die Vertragsbeendigung zu überwachen und gegebenenfalls nachzuhaken, falls keine Bestätigung eintrifft.
Kundenbewertungen und praktische Tipps
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Die Erfahrungen von Kunden mit dem Kündigungsprozess bei Freenet sind gemischt. Viele Nutzer berichten von einer reibungslosen Abwicklung, insbesondere wenn die Kündigung rechtzeitig und mit allen erforderlichen Angaben versendet wurde. In diesen Fällen erfolgt die Kündigungsbestätigung meist innerhalb von zwei Wochen, und der Vertrag wird zum angegebenen Datum beendet.
Allerdings gibt es auch kritische Stimmen, die von Verzögerungen oder fehlenden Bestätigungen berichten. Einige Kunden mussten mehrfach nachfassen oder erhielten zunächst Rückbehaltungsangebote statt einer direkten Kündigungsbestätigung. Besonders bei Verträgen mit Hardware-Ratenzahlungen kam es gelegentlich zu Unklarheiten über Restforderungen oder Rücksendefristen für Leihgeräte wie Router.
Wichtige Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Timing und Fristen beachten
Das korrekte Timing ist entscheidend für eine erfolgreiche Kündigung. Markieren Sie sich das Ende Ihrer Mindestvertragslaufzeit im Kalender und setzen Sie eine Erinnerung mindestens vier Monate vorher. Dies gibt Ihnen ausreichend Zeit, die Kündigung vorzubereiten und zu versenden, ohne in Zeitdruck zu geraten. Bedenken Sie, dass die Kündigungsfrist erst mit Zugang bei Freenet beginnt, nicht mit dem Versanddatum.
Falls Sie Ihr Kündigungsdatum verpasst haben, verlängert sich der Vertrag nach neuer Rechtslage nur noch um einen Monat. Dennoch sollten Sie eine erneute Kündigung mit einmonatiger Frist sofort aussprechen, um weitere Kosten zu vermeiden. Bei Sonderkündigungsrechten, etwa nach Preiserhöhungen, gilt die Monatsfrist ab Bekanntgabe der Änderung, weshalb schnelles Handeln erforderlich ist.
Dokumentation und Nachverfolgung
Eine lückenlose Dokumentation ist das A und O bei Kündigungen. Erstellen Sie eine Akte mit allen relevanten Unterlagen: Vertragsunterlagen, Kündigungsschreiben, Einlieferungsbeleg, Rückschein und später die Kündigungsbestätigung. Fotografieren oder scannen Sie alle Dokumente zusätzlich digital ein, um im Notfall auf Backups zurückgreifen zu können.
Sollte nach zwei Wochen keine Kündigungsbestätigung eintreffen, werden Sie aktiv. Kontaktieren Sie den Kundenservice schriftlich und verweisen Sie auf Ihr Einschreiben mit Angabe des Zustelldatums. Bestehen Sie auf einer schriftlichen Bestätigung mit Nennung des Vertragsendes. Bei hartnäckigen Problemen kann auch die Schlichtungsstelle Telekommunikation der Bundesnetzagentur eingeschaltet werden.
Umgang mit Rückbehaltungsangeboten
Nach Eingang Ihrer Kündigung werden Sie möglicherweise von Freenet kontaktiert mit Angeboten zur Vertragsverlängerung oder vergünstigten Konditionen. Diese Rückbehaltungsversuche sind branchenüblich und können durchaus attraktiv sein. Prüfen Sie solche Angebote sorgfältig und vergleichen Sie sie mit aktuellen Marktpreisen anderer Anbieter.
Wichtig: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Ihre Kündigung bleibt gültig, auch wenn Sie nicht auf Rückbehaltungsangebote eingehen. Falls Sie ein Angebot interessiert, lassen Sie sich Zeit für die Entscheidung und holen Sie sich alle Konditionen schriftlich ein. Achten Sie besonders auf versteckte Kosten, neue Mindestlaufzeiten oder Einschränkungen gegenüber Ihrem bisherigen Vertrag.
Nach der Kündigung: Wichtige Schritte
Nach erfolgreicher Kündigung sind noch einige Punkte zu beachten. Prüfen Sie Ihre letzte Rechnung sorgfältig auf korrekte Abrechnung bis zum Vertragsende. Überzahlte Beträge sollten automatisch erstattet werden, manchmal müssen Sie jedoch aktiv eine Rückerstattung beantragen. Achten Sie auch auf eventuelle Rücksendepflichten für Hardware wie Router oder TV-Receiver.
Die Rufnummernmitnahme zu einem neuen Anbieter muss rechtzeitig beantragt werden, idealerweise etwa 30 Tage vor Vertragsende. Freenet ist gesetzlich verpflichtet, die Portierung zu ermöglichen, darf dafür aber eine Gebühr von maximal 6,82 Euro verlangen. Stellen Sie sicher, dass die Portierung vor dem endgültigen Vertragsende abgeschlossen ist, um keine Rufnummernlücke zu erleben.
Abschließend empfiehlt es sich, alle Unterlagen mindestens drei Jahre aufzubewahren, da dies der gesetzlichen Verjährungsfrist für vertragliche Ansprüche entspricht. So sind Sie für eventuelle Nachforderungen oder Streitigkeiten gewappnet und können Ihre Position mit Dokumenten belegen.