
Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany

Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Lebara
Chausseestraße 17
10115 Berlin
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Lebara. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
12/01/2026
So beenden Sie Ihren Lebara Mobilfunkvertrag
Über Lebara
Lebara Mobile ist ein internationaler Mobilfunkanbieter, der sich auf günstige Auslandstarife spezialisiert hat und seit mehreren Jahren auch auf dem deutschen Markt aktiv ist. Das Unternehmen nutzt das Netz von Vodafone und bietet prepaid- sowie postpaid-Tarife an, die besonders für Menschen attraktiv sind, die häufig ins Ausland telefonieren. Mit Sitz in Berlin bedient Lebara Mobile GmbH eine wachsende Kundenbasis, die von den günstigen internationalen Tarifen profitieren möchte.
Die Marke Lebara wurde ursprünglich in den Niederlanden gegründet und expandierte schnell in verschiedene europäische Länder. In Deutschland konzentriert sich das Unternehmen darauf, eine Alternative zu den etablierten Netzbetreibern zu bieten, insbesondere für Kunden mit internationalen Kommunikationsbedürfnissen. Die Tarife sind flexibel gestaltet und richten sich sowohl an Privatkunden als auch an kleine Unternehmen.
Lebara zeichnet sich durch seine einfache Tarifstruktur aus, die ohne versteckte Kosten auskommt. Die monatlichen Pakete können flexibel gebucht werden, und Kunden haben die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Laufzeitmodellen zu wählen. Trotz der günstigen Preise nutzt Lebara das qualitativ hochwertige Vodafone-Netz, was eine gute Netzabdeckung in ganz Deutschland gewährleistet.
Geschäftsmodell und Zielgruppe
Das Geschäftsmodell von Lebara basiert auf der Bereitstellung kostengünstiger Mobilfunktarife durch die Nutzung bestehender Netzinfrastrukturen. Als Mobile Virtual Network Operator (MVNO) betreibt Lebara kein eigenes Mobilfunknetz, sondern mietet Kapazitäten von Vodafone. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, wettbewerbsfähige Preise anzubieten, ohne in teure Infrastruktur investieren zu müssen.
Die Hauptzielgruppe von Lebara sind Menschen mit Migrationshintergrund und internationale Geschäftsreisende, die regelmäßig mit dem Ausland kommunizieren müssen. Die Tarife sind speziell darauf ausgerichtet, Telefonate in über 50 Länder zu günstigen Konditionen oder sogar als Flatrate anzubieten. Diese Spezialisierung unterscheidet Lebara deutlich von anderen Discount-Anbietern auf dem deutschen Markt.
Unternehmensstandort und Kontaktmöglichkeiten
Die Lebara Mobile GmbH hat ihren Hauptsitz in Berlin und ist unter folgender Adresse erreichbar:
- Lebara Mobile GmbH, Chausseestraße 17, 10115 Berlin
Diese Adresse ist besonders wichtig für alle schriftlichen Angelegenheiten, einschließlich Kündigungen, Vertragsänderungen oder offiziellen Beschwerden. Kunden sollten diese Adresse sorgfältig notieren, da sie für die rechtsgültige Kündigung des Vertrages unerlässlich ist.
Abonnementpläne und Preise
Lebara bietet verschiedene Tarifmodelle an, die sich an unterschiedliche Nutzerbedürfnisse anpassen. Die Preisstruktur ist transparent gestaltet und umfasst sowohl Prepaid-Optionen als auch monatlich kündbare Verträge. Im Gegensatz zu vielen traditionellen Mobilfunkanbietern setzt Lebara auf Flexibilität ohne lange Mindestvertragslaufzeiten bei den meisten Tarifen.
Aktuelle Tarifoptionen
| Tarifname | Datenvolumen | Internationale Minuten | Preis pro Monat |
|---|---|---|---|
| Lebara Basic | 3 GB | 100 Minuten | 6,99 € |
| Lebara Plus | 10 GB | Unbegrenzt (50 Länder) | 14,99 € |
| Lebara Premium | 30 GB | Unbegrenzt (50 Länder) | 24,99 € |
| Lebara Unlimited | Unbegrenzt | Unbegrenzt (50 Länder) | 39,99 € |
Die genannten Preise sind Richtwerte und können sich durch Aktionen oder Tarifänderungen verändern. Alle Tarife beinhalten eine Telefonie- und SMS-Flatrate innerhalb Deutschlands sowie EU-Roaming gemäß den europäischen Vorschriften. Die internationalen Minuten gelten für Festnetz- und Mobilfunknummern in ausgewählten Ländern.
Vertragslaufzeiten und Flexibilität
Ein wesentlicher Vorteil der Lebara-Tarife ist die Flexibilität bei den Vertragslaufzeiten. Die meisten Tarife können monatlich gekündigt werden, was Kunden eine hohe Flexibilität bietet. Es gibt jedoch auch Angebote mit längeren Laufzeiten von zwölf oder vierundzwanzig Monaten, die oft mit Preisnachlässen oder zusätzlichen Leistungen verbunden sind.
Prepaid-Kunden haben die größte Flexibilität, da sie keine feste Vertragsbindung eingehen. Sie können ihre Aufladungen jederzeit einstellen und den Service ohne formelle Kündigung beenden. Bei Postpaid-Verträgen ist jedoch eine ordnungsgemäße Kündigung erforderlich, um zusätzliche Kosten zu vermeiden.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigung eines Lebara-Vertrages unterliegt bestimmten rechtlichen Rahmenbedingungen, die sowohl durch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Unternehmens als auch durch deutsches Vertragsrecht definiert sind. Kunden sollten diese Bedingungen genau kennen, um ihre Verträge rechtzeitig und wirksam kündigen zu können.
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Seit Dezember 2021 gelten in Deutschland neue Regelungen für Telekommunikationsverträge durch das novellierte Telekommunikationsgesetz (TKG). Diese Gesetzesänderung hat die Rechte von Verbrauchern erheblich gestärkt. Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit verlängern sich Verträge nun automatisch nur noch um einen Monat statt wie früher üblich um ein weiteres Jahr. Dies gibt Kunden deutlich mehr Flexibilität bei der Vertragsbeendigung.
Für Lebara-Kunden bedeutet dies, dass sie nach Ablauf der vereinbarten Mindestlaufzeit mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende kündigen können. Diese Regelung gilt für alle nach dem 1. Dezember 2021 abgeschlossenen Verträge. Altverträge können unter Umständen noch den alten Bedingungen unterliegen, sollten aber spätestens bei der ersten Verlängerung nach diesem Datum den neuen Regelungen entsprechen.
Kündigungsfristen bei Lebara
| Vertragstyp | Mindestlaufzeit | Kündigungsfrist | Kündigungszeitpunkt |
|---|---|---|---|
| Monatlich kündbar | Keine | 1 Monat | Zum Monatsende |
| 12 Monate Laufzeit | 12 Monate | 1 Monat | Zum Laufzeitende |
| 24 Monate Laufzeit | 24 Monate | 1 Monat | Zum Laufzeitende |
| Prepaid | Keine | Keine | Jederzeit durch Nichtaufladung |
Die Kündigungsfrist beginnt mit dem Zugang der Kündigung beim Unternehmen, nicht mit dem Absendedatum. Daher ist es wichtig, die Kündigung rechtzeitig zu versenden und einen Nachweis über den Zugang zu haben. Eine zu spät eingereichte Kündigung führt zur automatischen Verlängerung des Vertrages um einen weiteren Monat.
Sonderkündigungsrechte
Neben der ordentlichen Kündigung gibt es verschiedene Situationen, in denen Kunden ein Sonderkündigungsrecht haben. Dies umfasst Fälle wie erhebliche Preiserhöhungen, Verschlechterung der Serviceleistungen oder Umzug in ein Gebiet ohne Netzabdeckung. Bei Preiserhöhungen muss Lebara die Kunden mindestens einen Monat im Voraus informieren, und diese haben dann das Recht, innerhalb eines Monats nach Erhalt der Mitteilung außerordentlich zu kündigen.
Ein weiterer Grund für eine Sonderkündigung kann eine anhaltend schlechte Netzqualität sein, sofern diese dokumentiert werden kann. Auch bei Tod des Vertragsnehmers haben die Erben das Recht, den Vertrag außerordentlich zu kündigen. In allen Fällen einer Sonderkündigung sollte der Kündigungsgrund klar und nachvollziehbar dargelegt werden.
Wichtige Aspekte vor der Kündigung
Bevor Kunden ihre Kündigung einreichen, sollten sie einige wichtige Punkte beachten. Zunächst ist es ratsam, den genauen Vertragsbeginn und die Laufzeit zu überprüfen, um den frühestmöglichen Kündigungstermin zu ermitteln. Diese Informationen finden sich in den Vertragsunterlagen oder können beim Kundenservice erfragt werden.
Kunden sollten auch prüfen, ob noch offene Rechnungen bestehen, da diese auch nach der Kündigung beglichen werden müssen. Bei Verträgen mit subventionierten Smartphones können Restbeträge fällig werden, wenn der Vertrag vorzeitig beendet wird. Außerdem ist es wichtig, sich rechtzeitig um einen neuen Anbieter zu kümmern, um eine Unterbrechung der Mobilfunkversorgung zu vermeiden.
Wie man Lebara per Post kündigt
Die postalische Kündigung ist die rechtssicherste Methode, einen Mobilfunkvertrag zu beenden. Obwohl viele Anbieter mittlerweile Online-Kündigungsoptionen anbieten, bietet die schriftliche Kündigung per Post den zuverlässigsten Nachweis über den Zugang der Kündigung beim Unternehmen. Dies ist besonders wichtig, wenn es später zu Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt kommen sollte.
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Die postalische Kündigung per Einschreiben mit Rückschein bietet mehrere entscheidende Vorteile gegenüber anderen Kündigungsmethoden. Erstens erhalten Sie einen rechtsgültigen Nachweis darüber, dass Ihre Kündigung beim Empfänger angekommen ist. Der Rückschein mit Unterschrift und Datum dient als unwiderlegbarer Beweis im Falle von Streitigkeiten.
Zweitens ist die schriftliche Kündigung in Deutschland nach wie vor die am weitesten akzeptierte Form der Vertragsbeendigung. Während E-Mails verloren gehen oder im Spam-Ordner landen können und Online-Formulare technische Probleme aufweisen mögen, ist ein physischer Brief mit Einschreiben eine etablierte und rechtlich anerkannte Methode. Gerichte erkennen diese Form der Kündigung ohne Zweifel an.
Drittens ermöglicht die postalische Kündigung eine sorgfältige Dokumentation. Sie können eine Kopie des Kündigungsschreibens für Ihre Unterlagen aufbewahren und zusammen mit dem Rückschein eine vollständige Dokumentation des Kündigungsvorgangs erstellen. Dies ist besonders wertvoll, wenn Sie später nachweisen müssen, dass Sie alle vertraglichen Pflichten erfüllt haben.
Notwendige Informationen für das Kündigungsschreiben
Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Informationen enthalten, um eindeutig zugeordnet werden zu können. Dazu gehören Ihre vollständigen persönlichen Daten wie Name, Adresse und Geburtsdatum. Besonders wichtig ist die Angabe Ihrer Kundennummer oder Vertragsnummer, die Sie in Ihren Vertragsunterlagen oder auf Rechnungen finden.
Das Kündigungsschreiben sollte außerdem die Mobilfunknummer enthalten, die gekündigt werden soll. Bei mehreren Verträgen beim selben Anbieter ist dies besonders wichtig, um Verwechslungen zu vermeiden. Geben Sie klar an, zu welchem Zeitpunkt Sie kündigen möchten – entweder zum nächstmöglichen Termin oder zu einem bestimmten Datum, falls Sie ein Sonderkündigungsrecht geltend machen.
Formulieren Sie Ihre Kündigung eindeutig und unmissverständlich. Verwenden Sie Formulierungen wie "Hiermit kündige ich meinen Mobilfunkvertrag fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt" oder geben Sie ein konkretes Datum an. Vermeiden Sie unklare Formulierungen, die als bloße Kündigungsabsicht statt als tatsächliche Kündigung interpretiert werden könnten.
Schritt-für-Schritt-Anleitung für die postalische Kündigung
Der erste Schritt bei der postalischen Kündigung ist die Erstellung des Kündigungsschreibens. Verwenden Sie ein professionelles Format mit Ihren Kontaktdaten oben links, dem Datum und der Empfängeradresse. Der Betreff sollte klar "Kündigung meines Mobilfunkvertrages" lauten, gefolgt von Ihrer Kundennummer.
Im Haupttext des Schreibens formulieren Sie Ihre Kündigungsabsicht klar und präzise. Nennen Sie alle relevanten Vertragsdaten und fordern Sie eine schriftliche Kündigungsbestätigung an. Bitten Sie auch um Auskunft über eventuelle Restforderungen und geben Sie an, ob Sie eine Rufnummernmitnahme zu einem neuen Anbieter wünschen. Diese Information ist wichtig, da die Rufnummernportierung bestimmte Fristen einhalten muss.
Unterschreiben Sie das Kündigungsschreiben handschriftlich. Eine digitale Unterschrift oder ein ausgedrucktes Schreiben ohne Unterschrift kann die Wirksamkeit der Kündigung beeinträchtigen. Fertigen Sie eine Kopie des unterschriebenen Schreibens für Ihre Unterlagen an, bevor Sie es versenden.
Versenden Sie das Kündigungsschreiben als Einschreiben mit Rückschein an die offizielle Adresse:
- Lebara Mobile GmbH, Chausseestraße 17, 10115 Berlin
Bewahren Sie den Einlieferungsbeleg auf, den Sie bei der Post erhalten, und warten Sie auf den Rückschein. Dieser wird Ihnen zugeschickt, sobald das Schreiben zugestellt wurde. Der Rückschein ist Ihr wichtigster Nachweis für die fristgerechte Kündigung.
Versandoptionen und Nachweisführung
Bei der Deutschen Post stehen verschiedene Versandoptionen zur Verfügung, die unterschiedliche Nachweisstufen bieten. Das einfache Einschreiben kostet etwa 2,50 Euro zusätzlich zum normalen Porto und bietet einen Nachweis über die Einlieferung. Das Einschreiben mit Rückschein kostet etwa 4,65 Euro zusätzlich, bietet aber den wertvollsten Nachweis, da Sie eine unterschriebene Empfangsbestätigung erhalten.
Für besonders wichtige Kündigungen oder wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, ist das Einschreiben mit Rückschein die empfohlene Option. Der Rückschein zeigt nicht nur, dass das Schreiben zugestellt wurde, sondern auch wann genau dies geschah. Diese Information kann entscheidend sein, wenn es um die Einhaltung von Kündigungsfristen geht.
Alternativ können Sie auch einen Übergabe-Einschreiben verwenden, bei dem der Postbote die Sendung persönlich übergibt und sich den Empfang quittieren lässt. Diese Option kostet etwa 4,00 Euro zusätzlich und bietet ebenfalls einen guten Nachweis, allerdings ohne den physischen Rückschein, den Sie in den Händen halten können.
Digitale Alternativen für den Briefversand
In der heutigen digitalen Zeit gibt es moderne Dienste, die den traditionellen Briefversand mit digitaler Bequemlichkeit verbinden. Postclic ist ein solcher Service, der es Kunden ermöglicht, Kündigungsschreiben online zu erstellen und als echten Brief mit Sendungsverfolgung zu versenden. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und der professionellen Formatierung des Schreibens.
Mit Diensten wie Postclic müssen Sie nicht zur Post gehen oder sich um Briefumschläge und Porto kümmern. Sie erstellen Ihr Kündigungsschreiben online, und der Service übernimmt den Druck, die Kuvertierung und den Versand als Einschreiben. Sie erhalten einen digitalen Nachweis über den Versand und können den Status Ihrer Sendung online verfolgen.
Diese digitalen Briefdienste bieten auch den Vorteil, dass alle Dokumente digital archiviert werden. Sie können jederzeit auf Ihre gesendeten Kündigungen zugreifen und haben alle relevanten Nachweise an einem Ort gespeichert. Dies ist besonders praktisch, wenn Sie mehrere Jahre später noch einmal auf die Unterlagen zugreifen müssen.
Nach der Kündigung: Was zu erwarten ist
Nachdem Sie Ihre Kündigung versendet haben, sollten Sie innerhalb von zwei bis drei Wochen eine Kündigungsbestätigung von Lebara erhalten. Diese Bestätigung sollte das Datum enthalten, zu dem Ihr Vertrag endet, sowie Informationen über eventuelle Restforderungen oder Guthaben. Prüfen Sie diese Bestätigung sorgfältig auf Richtigkeit.
Falls Sie keine Kündigungsbestätigung erhalten, sollten Sie proaktiv beim Kundenservice nachfragen. Nutzen Sie dabei Ihren Rückschein als Nachweis dafür, dass Ihre Kündigung zugegangen ist. In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass Kündigungen intern nicht korrekt verarbeitet werden, weshalb eine zeitnahe Nachverfolgung wichtig ist.
Achten Sie darauf, dass nach dem Kündigungsdatum keine weiteren Abbuchungen von Ihrem Konto erfolgen. Sollte Lebara dennoch Beträge abbuchen, haben Sie das Recht, diese innerhalb von acht Wochen zurückzubuchen. Dokumentieren Sie alle Vorgänge sorgfältig, falls es zu Unstimmigkeiten kommen sollte.
Kundenbewertungen und Tipps
Die Erfahrungen von Kunden mit Lebara und insbesondere mit dem Kündigungsprozess fallen gemischt aus. Während viele Nutzer die günstigen Tarife und die gute internationale Erreichbarkeit loben, gibt es auch kritische Stimmen bezüglich des Kundenservice und der Vertragsabwicklung. Ein Blick auf verschiedene Bewertungsplattformen zeigt ein differenziertes Bild.
Häufige Kündigungsgründe
Kunden kündigen ihre Lebara-Verträge aus verschiedenen Gründen. Ein häufig genannter Grund ist der Wechsel zu einem anderen Anbieter, der bessere Konditionen oder mehr Datenvolumen bietet. Da der Mobilfunkmarkt sehr dynamisch ist und regelmäßig neue Angebote erscheinen, nutzen viele Kunden die Flexibilität der monatlich kündbaren Verträge, um zu günstigeren Alternativen zu wechseln.
Ein weiterer Kündigungsgrund sind Probleme mit der Netzqualität. Obwohl Lebara das Vodafone-Netz nutzt, berichten einige Kunden von Verbindungsproblemen oder langsameren Datengeschwindigkeiten im Vergleich zu direkten Vodafone-Verträgen. Dies kann daran liegen, dass MVNO-Kunden manchmal eine niedrigere Priorisierung im Netz erhalten, besonders in Zeiten hoher Netzauslastung.
Schwierigkeiten mit dem Kundenservice werden ebenfalls häufig als Kündigungsgrund genannt. Einige Kunden berichten von langen Wartezeiten bei Anfragen oder von Problemen bei der Lösung technischer Schwierigkeiten. Auch Sprachbarrieren können eine Rolle spielen, wenn der Support nicht in der gewünschten Sprache verfügbar ist oder Missverständnisse auftreten.
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Die Erfahrungen von Kunden mit dem Kündigungsprozess bei Lebara variieren erheblich. Viele Kunden berichten von einem reibungslosen Ablauf, bei dem die Kündigung zügig bestätigt wurde und der Vertrag zum gewünschten Zeitpunkt endete. Diese positiven Erfahrungen betreffen meist Kunden, die ihre Kündigung rechtzeitig und mit allen erforderlichen Informationen eingereicht haben.
Andere Kunden berichten jedoch von Verzögerungen bei der Bearbeitung oder von Fällen, in denen die Kündigung zunächst nicht anerkannt wurde. In solchen Situationen war es oft notwendig, mehrfach nachzufassen und auf den Nachweis der fristgerechten Kündigung zu verweisen. Dies unterstreicht die Wichtigkeit eines dokumentierten Versandnachweises durch Einschreiben.
Einige Kunden haben auch Probleme mit Abbuchungen nach dem Kündigungsdatum gemeldet. In diesen Fällen war es notwendig, die Bank zu kontaktieren und die Lastschriften zurückzubuchen. Solche Situationen lassen sich vermeiden, indem man nach Erhalt der Kündigungsbestätigung das SEPA-Lastschriftmandat widerruft oder die Bankverbindung bei Lebara löschen lässt.
Praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Basierend auf den Erfahrungen vieler Kunden gibt es einige bewährte Tipps, die eine erfolgreiche Kündigung erleichtern. Erstens sollten Sie Ihre Kündigung nicht auf den letzten Drücker einreichen. Planen Sie einen Puffer von mindestens einer Woche vor Ablauf der Kündigungsfrist ein, um sicherzustellen, dass das Schreiben rechtzeitig ankommt und bearbeitet wird.
Zweitens ist es ratsam, vor der Kündigung alle offenen Rechnungen zu begleichen. Dies verhindert Komplikationen und stellt sicher, dass keine Forderungen mehr bestehen, wenn der Vertrag endet. Prüfen Sie auch, ob Sie noch Guthaben haben, das Ihnen erstattet werden sollte, und fordern Sie dies explizit in Ihrem Kündigungsschreiben an.
Drittens sollten Sie sich frühzeitig um die Rufnummernmitnahme kümmern, falls Sie diese wünschen. Der Prozess der Portierung kann einige Tage in Anspruch nehmen und sollte koordiniert werden, damit es keine Unterbrechung Ihrer Erreichbarkeit gibt. Informieren Sie sowohl Ihren alten als auch Ihren neuen Anbieter über Ihre Absicht zur Rufnummernmitnahme.
Umgang mit Problemen nach der Kündigung
Sollten nach der Kündigung Probleme auftreten, ist es wichtig, schnell und dokumentiert zu handeln. Kontaktieren Sie zunächst den Kundenservice von Lebara schriftlich und schildern Sie das Problem detailliert. Verweisen Sie auf Ihre ursprüngliche Kündigung und fügen Sie Kopien aller relevanten Dokumente bei, einschließlich des Rückscheins.
Falls der Kundenservice nicht zufriedenstellend reagiert, können Sie sich an die Bundesnetzagentur wenden, die als Regulierungsbehörde für Telekommunikation zuständig ist. Die Bundesnetzagentur bietet ein Verbraucherportal, über das Sie Beschwerden einreichen können. In vielen Fällen führt bereits die Androhung einer Beschwerde bei der Bundesnetzagentur zu einer Lösung des Problems.
Als letzte Option steht Ihnen der Rechtsweg offen. Bei Streitwerten bis 5.000 Euro können Sie ein vereinfachtes Mahnverfahren nutzen, das relativ kostengünstig ist. Für komplexere Fälle oder höhere Beträge kann es sinnvoll sein, einen auf Telekommunikationsrecht spezialisierten Anwalt zu konsultieren. Viele Rechtsschutzversicherungen decken solche Streitigkeiten ab.
Alternative Optionen vor der Kündigung
Bevor Sie endgültig kündigen, sollten Sie prüfen, ob es alternative Lösungen für Ihre Unzufriedenheit gibt. Manchmal kann ein Tarifwechsel innerhalb von Lebara eine bessere Option sein als ein kompletter Anbieterwechsel. Lebara bietet verschiedene Tarife an, und möglicherweise entspricht ein anderer Tarif besser Ihren aktuellen Bedürfnissen.
Auch eine vorübergehende Vertragsruhe oder ein Tarifdowngrade kann eine Option sein, wenn Sie den Service aus finanziellen Gründen reduzieren möchten. Kontaktieren Sie den Kundenservice und erkundigen Sie sich nach flexiblen Lösungen. Viele Anbieter sind bereit, Kunden entgegenzukommen, um eine Kündigung zu vermeiden.
Wenn Ihre Unzufriedenheit auf technische Probleme zurückzuführen ist, kann es sich lohnen, diese zunächst systematisch zu dokumentieren und mit dem technischen Support zu klären. Manchmal liegen die Probleme an Einstellungen im Gerät oder an lokalen Netzstörungen, die behoben werden können. Erst wenn alle Lösungsversuche gescheitert sind, ist eine Kündigung der logische nächste Schritt.