
Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany

Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – smartmobil
Torstraße 4
10119 Berlin
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes smartmobil. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
12/01/2026
So kündigen Sie Ihren smartmobil Vertrag erfolgreich
Über smartmobil
Smartmobil ist ein deutscher Mobilfunk-Discounter, der seit vielen Jahren günstige Mobilfunktarife im deutschen Markt anbietet. Das Unternehmen gehört zur Drillisch Online GmbH, einem der größten Mobilfunk-Serviceprovider in Deutschland, und nutzt die Netze der etablierten Netzbetreiber. Smartmobil hat sich auf preiswerte Tarife mit flexiblen Laufzeiten spezialisiert und richtet sich vor allem an preisbewusste Kunden, die auf überflüssige Zusatzleistungen verzichten möchten.
Die Smartmobil GmbH hat ihren Sitz in Berlin und bietet ihre Dienste ausschließlich online an. Durch den Verzicht auf eigene Ladengeschäfte und ein schlankes Vertriebsmodell kann das Unternehmen besonders günstige Konditionen anbieten. Die Tarife umfassen sowohl Verträge mit 24-monatiger Laufzeit als auch flexible Optionen, die monatlich kündbar sind. Kunden können zwischen verschiedenen Datenvolumen, Telefonie- und SMS-Paketen wählen.
Der offizielle Firmensitz lautet:
- Smartmobil GmbH, Torstraße 4, 10119 Berlin
Diese Adresse ist besonders wichtig für alle Kunden, die ihren Vertrag kündigen möchten, da Kündigungen in Deutschland am sichersten per Post mit Einschreiben verschickt werden sollten. Die postalische Kündigung bietet den größten rechtlichen Schutz und einen nachweisbaren Zustellungsbeleg.
Abonnementpläne und Preise
Tarifstruktur bei smartmobil
Smartmobil bietet eine breite Palette an Mobilfunktarifen, die sich in Datenvolumen, Netzqualität und Vertragslaufzeit unterscheiden. Die Tarife werden regelmäßig angepasst und durch Aktionsangebote ergänzt. Grundsätzlich unterscheidet smartmobil zwischen Tarifen im Vodafone-Netz und im Telefónica-Netz (O2), wobei die Netzwahl einen Einfluss auf die Preisgestaltung hat.
Die Tarifstruktur lässt sich grob in folgende Kategorien einteilen:
| Tariftyp | Datenvolumen | Netz | Typische Preisrange | Laufzeit |
|---|---|---|---|---|
| Einsteiger-Tarife | 3-5 GB | O2 | 5-10 Euro | 24 Monate oder flexibel |
| Standard-Tarife | 10-15 GB | O2/Vodafone | 10-20 Euro | 24 Monate oder flexibel |
| Premium-Tarife | 20-40 GB | Vodafone | 20-30 Euro | 24 Monate |
| Allnet-Flat XL | 50+ GB | Vodafone | 30-40 Euro | 24 Monate |
Vertragsoptionen und Besonderheiten
Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal bei smartmobil ist die Wahl zwischen Laufzeitverträgen und flexiblen Tarifen. Verträge mit 24-monatiger Mindestlaufzeit bieten häufig günstigere monatliche Grundgebühren oder einmalige Rabatte, binden den Kunden aber längerfristig. Flexible Tarife hingegen können monatlich gekündigt werden, kosten aber in der Regel etwas mehr.
Zu den weiteren Leistungsmerkmalen gehören in den meisten Tarifen eine Allnet-Flatrate für Telefonie in alle deutschen Netze sowie eine SMS-Flat. Die Datengeschwindigkeit variiert je nach gewähltem Tarif und Netz, wobei im Vodafone-Netz teilweise höhere LTE-Geschwindigkeiten verfügbar sind als im O2-Netz. 5G ist bei smartmobil in ausgewählten Premium-Tarifen verfügbar.
Zusatzoptionen und Kosten
Neben den Grundtarifen bietet smartmobil verschiedene Zusatzoptionen an, die individuell hinzugebucht werden können. Dazu gehören Auslandspakete für die Nutzung außerhalb der EU, zusätzliches Datenvolumen als Speed-On-Option und Geräteversicherungen für Smartphones. Diese Zusatzleistungen erhöhen die monatlichen Kosten und sollten bei einer Kündigung ebenfalls berücksichtigt werden, da sie oft separate Kündigungsfristen haben können.
Kündigungsbedingungen
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Die Kündigung eines Mobilfunkvertrags in Deutschland unterliegt klaren gesetzlichen Regelungen, die im Telekommunikationsgesetz (TKG) und im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) verankert sind. Seit der TKG-Novelle von 2021 haben sich die Bedingungen für Verbraucher deutlich verbessert. Mobilfunkverträge mit einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten verlängern sich nicht mehr automatisch um ein weiteres Jahr, sondern nur noch um jeweils einen Monat, wenn sie nicht rechtzeitig gekündigt werden.
Diese Änderung bedeutet, dass Kunden nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit wesentlich flexibler sind und mit einer Frist von nur einem Monat kündigen können. Für Verträge, die vor der Gesetzesänderung abgeschlossen wurden, gelten möglicherweise noch die alten Regelungen mit automatischer Verlängerung um zwölf Monate.
Kündigungsfristen bei smartmobil
Die konkreten Kündigungsfristen bei smartmobil hängen vom jeweiligen Tarif und dem Zeitpunkt des Vertragsabschlusses ab. Für die meisten Verträge gelten folgende Regelungen:
| Vertragstyp | Mindestlaufzeit | Kündigungsfrist | Verlängerung nach Mindestlaufzeit |
|---|---|---|---|
| 24-Monats-Vertrag (neu) | 24 Monate | 3 Monate zum Laufzeitende | Monatlich mit 1 Monat Frist |
| 24-Monats-Vertrag (alt) | 24 Monate | 3 Monate zum Laufzeitende | 12 Monate mit 3 Monaten Frist |
| Flex-Tarif | Keine | 1 Monat | Monatlich |
Außerordentliche Kündigung
Neben der ordentlichen Kündigung gibt es auch die Möglichkeit einer außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund. Ein solcher wichtiger Grund liegt beispielsweise vor bei erheblichen Preiserhöhungen, dauerhaften Leistungsstörungen oder einem Umzug in ein Gebiet ohne Netzabdeckung. Bei einer außerordentlichen Kündigung müssen die regulären Kündigungsfristen nicht eingehalten werden, allerdings muss der Kündigungsgrund detailliert dargelegt und nachgewiesen werden.
Sonderkündigungsrecht bei Preiserhöhungen
Wenn smartmobil die Preise erhöht, steht Kunden ein Sonderkündigungsrecht zu. Der Anbieter muss Preiserhöhungen mindestens einen Monat im Voraus ankündigen. Kunden können dann innerhalb dieser Frist außerordentlich kündigen, ohne die reguläre Kündigungsfrist einhalten zu müssen. Dieses Recht gilt auch während der Mindestvertragslaufzeit und ist ein wichtiger Verbraucherschutz.
Portierung der Rufnummer
Bei einer Kündigung haben Kunden das Recht, ihre Mobilfunknummer zu einem neuen Anbieter mitzunehmen. Die Rufnummernportierung kann bereits vor Vertragsende beantragt werden, frühestens jedoch 123 Tage vor dem Vertragsende. Smartmobil darf für die Portierung eine Gebühr von maximal 6,82 Euro verlangen. Es ist wichtig, die Portierung rechtzeitig zu beantragen, um eine Unterbrechung der Erreichbarkeit zu vermeiden.
Wie man smartmobil per Post kündigt
Warum die postalische Kündigung am sichersten ist
Die Kündigung per Post mit Einschreiben ist in Deutschland die rechtlich sicherste Methode, um einen Mobilfunkvertrag zu beenden. Im Gegensatz zu E-Mails oder Online-Formularen bietet das Einschreiben mit Rückschein einen rechtsgültigen Nachweis über den Zugang der Kündigung beim Vertragspartner. Dies ist besonders wichtig, da der Zugang der Kündigung und nicht nur der Versand entscheidend für die Einhaltung der Kündigungsfrist ist.
Viele Kunden berichten von Problemen mit Online-Kündigungen, die angeblich nicht eingegangen sind oder in Spam-Ordnern verschwunden sind. Bei einem Einschreiben mit Rückschein erhält der Absender einen unterschriebenen Beleg, der vor Gericht als Beweis dienen kann. Dies schützt vor ungewollten Vertragsverlängerungen und den damit verbundenen Kosten.
Ein weiterer Vorteil der postalischen Kündigung ist die Dokumentation. Der Kündigungsbrief kann in Kopie aufbewahrt werden, zusammen mit dem Einschreiben-Beleg und dem Rückschein. Diese vollständige Dokumentation ist bei rechtlichen Auseinandersetzungen von unschätzbarem Wert.
Erforderliche Angaben im Kündigungsschreiben
Ein rechtswirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Pflichtangaben enthalten, um gültig zu sein. Folgende Informationen sollten auf keinen Fall fehlen:
- Vollständiger Name und Anschrift des Kündigenden
- Kundennummer oder Vertragsnummer bei smartmobil
- Mobilfunknummer, die gekündigt werden soll
- Eindeutige Kündigungserklärung mit dem Wort "Kündigung"
- Kündigungstermin (zum nächstmöglichen Zeitpunkt oder zu einem bestimmten Datum)
- Datum und eigenhändige Unterschrift
Die Kündigungserklärung muss unmissverständlich sein. Formulierungen wie "Ich möchte gerne kündigen" oder "Ich denke über eine Kündigung nach" sind nicht ausreichend. Es muss klar erkennbar sein, dass der Vertrag beendet werden soll.
Die korrekte Adresse für die Kündigung
Kündigungen müssen an die im Impressum und in den AGB angegebene Geschäftsadresse von smartmobil gesendet werden:
- Smartmobil GmbH, Torstraße 4, 10119 Berlin
Es ist wichtig, genau diese Adresse zu verwenden und nicht etwa an eine Postfachadresse oder eine andere Niederlassung zu senden. Kündigungen an falsche Adressen können dazu führen, dass die Kündigungsfrist nicht gewahrt wird.
Versand als Einschreiben mit Rückschein
Der Versand sollte grundsätzlich als Einschreiben mit Rückschein erfolgen. Bei der Deutschen Post kostet diese Versandart derzeit etwa 4,85 Euro. Der Rückschein wird vom Empfänger unterschrieben und an den Absender zurückgeschickt, wodurch ein rechtssicherer Zustellnachweis entsteht.
Alternativ kann auch ein Einschreiben Einwurf verwendet werden, das mit etwa 3,95 Euro günstiger ist. Hierbei dokumentiert der Zusteller den Einwurf in den Briefkasten, es erfolgt aber keine Unterschrift durch den Empfänger. Für Kündigungen ist das Einschreiben mit Rückschein dennoch vorzuziehen, da es den stärkeren Beweis liefert.
Digitale Hilfe beim Versand
Für Kunden, die den Gang zur Post scheuen oder sicherstellen möchten, dass alle Formalien korrekt eingehalten werden, gibt es digitale Services wie Postclic. Solche Dienste ermöglichen es, Kündigungsschreiben online zu erstellen und professionell formatiert per Einschreiben versenden zu lassen. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis, der automatischen Einhaltung aller Formvorschriften und dem digitalen Nachweis über den Versand.
Postclic übernimmt dabei den physischen Versand, druckt das Schreiben auf hochwertigem Papier, kuvertiert es und versendet es als nachverfolgbares Einschreiben. Kunden erhalten eine digitale Bestätigung und können den Versandstatus online verfolgen. Dies kombiniert die Rechtssicherheit der postalischen Kündigung mit der Bequemlichkeit digitaler Prozesse.
Fristen beachten und rechtzeitig versenden
Bei der Berechnung der Kündigungsfrist ist zu beachten, dass nicht das Versanddatum, sondern das Zugangsdatum beim Empfänger entscheidend ist. Ein Brief gilt als zugegangen, wenn er in den Machtbereich des Empfängers gelangt ist, also typischerweise bei Einwurf in den Briefkasten. Bei der Deutschen Post sollte man für den Versand innerhalb Deutschlands mit 1-2 Werktagen rechnen.
Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte die Kündigung mindestens eine Woche vor Ablauf der Kündigungsfrist versendet werden. Bei kritischen Fristen empfiehlt sich sogar ein noch größerer zeitlicher Puffer, um eventuelle Verzögerungen bei der Zustellung auszugleichen.
Aufbewahrung der Nachweise
Nach dem Versand ist es wichtig, alle Unterlagen sorgfältig aufzubewahren. Dazu gehören eine Kopie des Kündigungsschreibens, der Einschreiben-Beleg von der Post und später der Rückschein. Diese Dokumente sollten mindestens bis zur endgültigen Vertragsbeendigung und dem Erhalt der letzten Abrechnung aufbewahrt werden, besser noch drei Jahre lang, da dies der allgemeinen Verjährungsfrist entspricht.
Kundenbewertungen und Tipps
Häufige Gründe für eine Kündigung
Kunden entscheiden sich aus verschiedenen Gründen dazu, ihren smartmobil-Vertrag zu kündigen. Ein häufiger Grund sind bessere Angebote bei der Konkurrenz. Der Mobilfunkmarkt in Deutschland ist hart umkämpft, und regelmäßig locken andere Anbieter mit attraktiven Wechselprämien oder günstigeren Tarifen mit mehr Datenvolumen. Besonders nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit lohnt sich oft ein Vergleich, da Bestandskunden selten die besten Konditionen erhalten.
Ein weiterer häufiger Kündigungsgrund ist die Netzqualität. Obwohl smartmobil die Netze von Vodafone und O2 nutzt, kann die Netzabdeckung regional sehr unterschiedlich sein. Kunden, die häufig Verbindungsprobleme oder langsame Datengeschwindigkeiten erleben, wechseln oft zu einem Anbieter in einem anderen Netz oder zu einem Direktanbieter mit besseren Netzprioritäten.
Auch Preiserhöhungen führen regelmäßig zu Kündigungen. Wenn smartmobil die monatlichen Gebühren erhöht, nutzen viele Kunden ihr Sonderkündigungsrecht, um zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln. Unzufriedenheit mit dem Kundenservice wird ebenfalls häufig als Kündigungsgrund genannt, insbesondere wenn Probleme nicht zufriedenstellend gelöst werden.
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Die Erfahrungen von Kunden mit dem Kündigungsprozess bei smartmobil sind gemischt. Viele Kunden berichten von einer reibungslosen Abwicklung, wenn die Kündigung korrekt per Einschreiben versendet wurde. Nach Eingang der Kündigung erhalten Kunden in der Regel eine schriftliche Kündigungsbestätigung, die das genaue Vertragsende bestätigt.
Einige Kunden berichten jedoch auch von Problemen. Dazu gehören verspätete oder fehlende Kündigungsbestätigungen, Schwierigkeiten bei der Rufnummernportierung oder unerwartete Abbuchungen nach dem offiziellen Vertragsende. In solchen Fällen ist die Dokumentation durch Einschreiben besonders wertvoll, da sie den Nachweis für die rechtzeitige Kündigung liefert.
Wichtige Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Basierend auf den Erfahrungen zahlreicher Kunden lassen sich einige wichtige Tipps für eine erfolgreiche Kündigung zusammenfassen:
- Kündigen Sie grundsätzlich schriftlich per Einschreiben mit Rückschein, niemals nur telefonisch oder per E-Mail
- Berechnen Sie die Kündigungsfrist genau und versenden Sie die Kündigung mit ausreichend zeitlichem Puffer
- Bewahren Sie alle Unterlagen auf, einschließlich Kopie des Kündigungsschreibens und Einschreiben-Belegen
- Fordern Sie eine schriftliche Kündigungsbestätigung an und warten Sie diese ab
- Prüfen Sie Ihre Kontoauszüge nach dem Vertragsende auf unberechtigte Abbuchungen
- Wenn Sie Ihre Nummer mitnehmen möchten, beantragen Sie die Portierung rechtzeitig beim neuen Anbieter
- Kündigen Sie nicht zu früh, wenn Sie die Nummer portieren möchten, da sonst eine Lücke in der Erreichbarkeit entstehen kann
Was nach der Kündigung zu beachten ist
Nach erfolgreicher Kündigung sollten Kunden einige Punkte beachten. Zunächst ist es wichtig, die Kündigungsbestätigung abzuwarten und zu prüfen, ob das bestätigte Vertragsende mit den eigenen Berechnungen übereinstimmt. Falls Abweichungen bestehen, sollte umgehend Kontakt mit smartmobil aufgenommen werden.
Die SIM-Karte muss nach Vertragsende nicht zurückgesendet werden und kann entsorgt werden. Allerdings sollte sie vorher aus Sicherheitsgründen zerstört werden, um Missbrauch zu verhindern. Wenn eine Rufnummernportierung geplant ist, bleibt die SIM-Karte bis zur erfolgreichen Übertragung der Nummer aktiv.
Kunden sollten auch ihre Zahlungsmethode im Auge behalten. Bei Lastschrifteinzug sollte sichergestellt werden, dass nach dem Vertragsende keine weiteren Abbuchungen erfolgen. Falls doch, kann die Lastschrift innerhalb von acht Wochen bei der Bank zurückgebucht werden. Bei Problemen mit der Endabrechnung oder unberechtigten Forderungen sollte man nicht zögern, sich an Verbraucherschutzzentralen oder die Bundesnetzagentur zu wenden.
Alternative Optionen vor der Kündigung
Bevor Kunden sich endgültig für eine Kündigung entscheiden, kann es sich lohnen, Alternativen zu prüfen. Manchmal bietet smartmobil Bestandskunden auf Anfrage bessere Konditionen an, um sie zu halten. Ein Tarifwechsel innerhalb des smartmobil-Portfolios kann ebenfalls eine Option sein, wenn beispielsweise das Datenvolumen nicht mehr ausreicht oder zu groß dimensioniert ist.
Bei technischen Problemen oder Unzufriedenheit mit dem Service sollte zunächst der Kundenservice kontaktiert werden. Viele Probleme lassen sich lösen, ohne dass eine Kündigung notwendig wird. Allerdings sollte man realistische Erwartungen haben und nicht zu lange warten, wenn grundlegende Probleme nicht behoben werden können, da sonst möglicherweise wichtige Kündigungsfristen verstreichen.
Verbraucherschutz und Beschwerdemöglichkeiten
Falls es nach einer Kündigung zu Problemen kommt, die smartmobil nicht zufriedenstellend löst, haben Verbraucher verschiedene Möglichkeiten. Die Bundesnetzagentur ist die zuständige Aufsichtsbehörde für Telekommunikationsanbieter und nimmt Beschwerden entgegen. Auch Verbraucherzentralen bieten Beratung und Unterstützung bei Problemen mit Mobilfunkanbietern.
Bei rechtlichen Streitigkeiten kann zunächst eine Schlichtung bei der Schlichtungsstelle der Bundesnetzagentur beantragt werden. Dies ist für Verbraucher kostenlos und oft effektiver als der Gang vor Gericht. Die Schlichtungsstelle vermittelt zwischen Kunde und Anbieter und versucht, eine einvernehmliche Lösung zu finden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kündigung eines smartmobil-Vertrags mit der richtigen Vorbereitung und unter Beachtung der formalen Anforderungen in der Regel problemlos möglich ist. Die postalische Kündigung per Einschreiben bietet dabei die größte Rechtssicherheit und sollte immer der bevorzugte Weg sein. Mit einer sorgfältigen Dokumentation und der Einhaltung aller Fristen steht einem erfolgreichen Vertragsende und gegebenenfalls einem Wechsel zu einem anderen Anbieter nichts im Wege.