Sparhandy kündigen leicht gemacht | Postclic
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Mit der Validierung erkläre ich, dass ich die allgemeinen Bedingungen gelesen und akzeptiert habe und die Bestellung des Postclic Premium-Werbeangebots für 48 Stunden zu 2,00 € mit einem obligatorischen ersten Monat zu 49,00 € bestätige, dann danach 49,00 €/Monat ohne Vertragsbindung.

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Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany

Lettre de résiliation rédigée par un avocat spécialisé
Expéditeur
Sparhandy kündigen leicht gemacht | Postclic
Destinataire
Sparhandy
Torstraße 1-5
10119 Berlin Germany






Vertragsnummer:

An:
Kündigungsabteilung – Sparhandy
Torstraße 1-5
10119 Berlin

Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Sparhandy. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.

Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:

– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.

Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.

Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:

– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.

Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.

Mit freundlichen Grüßen,


11/01/2026

zum Behalten966649193710
Empfänger
Sparhandy
Torstraße 1-5
10119 Berlin , Germany
REF/2025GRHS4
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So kündigen Sie Ihren Sparhandy-Mobilfunkvertrag

Über Sparhandy

Sparhandy ist ein etablierter deutscher Online-Händler für Mobilfunkverträge und Smartphones, der seit 2004 am Markt tätig ist. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin hat sich auf den Vertrieb von Mobilfunkverträgen aller großen deutschen Netzbetreiber spezialisiert und bietet Kunden attraktive Bundle-Angebote aus Smartphones und Tarifen. Als Vermittler arbeitet Sparhandy mit Netzbetreibern wie Telekom, Vodafone und O2 sowie mit Mobilfunk-Discountern zusammen und ermöglicht Verbrauchern den Vergleich verschiedener Angebote auf einer Plattform.

Die Sparhandy GmbH fungiert dabei als Zwischenhändler und schließt im Namen der Netzbetreiber Verträge mit Endkunden ab. Dies bedeutet, dass der eigentliche Mobilfunkvertrag direkt mit dem jeweiligen Netzbetreiber zustande kommt, während Sparhandy als Vermittler auftritt. Diese Konstellation ist wichtig zu verstehen, wenn es um Kündigungen geht, da die Kündigung in der Regel direkt beim Netzbetreiber erfolgen muss, nicht bei Sparhandy selbst. Allerdings gibt es auch Fälle, in denen Sparhandy als direkter Vertragspartner auftritt oder zusätzliche Serviceleistungen anbietet, die separat gekündigt werden müssen.

Das Geschäftsmodell von Sparhandy basiert auf Provisionen der Netzbetreiber für vermittelte Verträge. Kunden profitieren häufig von Sonderkonditionen, Cashback-Aktionen oder vergünstigten Smartphone-Preisen. Mit über einer Million vermittelter Verträge gehört Sparhandy zu den größeren Akteuren im deutschen Mobilfunkmarkt. Die offizielle Geschäftsadresse lautet:

  • Sparhandy GmbH, Torstraße 1-5, 10119 Berlin

Abonnementpläne und Preise

Sparhandy bietet keine eigenen Mobilfunktarife an, sondern vermittelt die Tarife der etablierten Netzbetreiber und Provider. Das Angebot umfasst Verträge in allen drei deutschen Mobilfunknetzen mit unterschiedlichen Laufzeiten, Datenvolumen und Zusatzoptionen. Die Preisspanne reicht von günstigen Einsteigertarifen ab etwa 10 Euro monatlich bis zu Premium-Verträgen mit unbegrenztem Datenvolumen für über 80 Euro pro Monat.

Typische Vertragsarten bei Sparhandy

Bei Sparhandy vermittelte Verträge lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen. Allnet-Flat-Tarife bilden das Kernangebot und beinhalten unbegrenzte Telefonie und SMS in alle deutschen Netze sowie ein festgelegtes Datenvolumen. Young-Tarife richten sich speziell an Kunden unter 28 Jahren und bieten oft zusätzliche Streaming-Optionen oder höhere Datenvolumen zu reduzierten Preisen. Prepaid-Angebote ohne feste Vertragsbindung stehen ebenfalls zur Verfügung, spielen aber im Portfolio von Sparhandy eine untergeordnete Rolle.

Besonders beliebt sind Bundle-Angebote, bei denen ein Smartphone mit einem Mobilfunkvertrag kombiniert wird. Hier zahlt der Kunde eine einmalige Zuzahlung für das Gerät sowie einen monatlichen Grundpreis für den Tarif. Die Gesamtkosten über die Vertragslaufzeit können dabei deutlich variieren, weshalb ein genauer Vergleich empfehlenswert ist.

Preisgestaltung und versteckte Kosten

KostenartTypischer BetragHäufigkeit
Anschlussgebühr0-40 EuroEinmalig
Grundgebühr10-80 EuroMonatlich
Smartphone-Zuzahlung1-500 EuroEinmalig
Versandkosten0-5 EuroEinmalig

Ein wichtiger Aspekt bei Sparhandy-Angeboten sind die beworbenen Cashback-Aktionen oder Wechselboni. Diese werden oft prominent dargestellt, müssen aber aktiv vom Kunden beantragt werden und unterliegen bestimmten Bedingungen. Nicht selten vergessen Kunden die Beantragung oder erfüllen die Voraussetzungen nicht vollständig, wodurch die tatsächlichen Kosten höher ausfallen als zunächst angenommen. Auch Preiserhöhungen während der Vertragslaufzeit sind möglich, wenn diese in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen entsprechend formuliert sind.

Kündigungsbedingungen

Die Kündigungsbedingungen bei über Sparhandy abgeschlossenen Verträgen richten sich nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des jeweiligen Netzbetreibers, da dieser in den meisten Fällen der eigentliche Vertragspartner ist. Dennoch gibt es einige allgemeingültige Regelungen, die auf alle Mobilfunkverträge in Deutschland zutreffen und die Verbraucher kennen sollten.

Rechtliche Grundlagen in Deutschland

Seit Dezember 2021 gelten in Deutschland neue gesetzliche Regelungen für Telekommunikationsverträge durch die Reform des Telekommunikationsgesetzes. Die wichtigste Änderung betrifft die maximale Vertragslaufzeit: Während zuvor 24 Monate Standard waren, dürfen neue Verträge nur noch mit einer Erstlaufzeit von maximal 12 Monaten abgeschlossen werden. Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch, kann dann aber mit einer Frist von nur einem Monat gekündigt werden.

Für Altverträge, die vor Dezember 2021 abgeschlossen wurden, gelten Übergangsregelungen. Diese Verträge können nach Ablauf der ursprünglichen Mindestvertragslaufzeit mit einer Frist von drei Monaten zum Vertragsende gekündigt werden. Eine automatische Verlängerung um 12 Monate ist bei diesen Verträgen noch zulässig.

Kündigungsfristen im Überblick

VertragstypKündigungsfristBesonderheiten
Neuvertrag (ab 12/2021)1 MonatNach Ablauf der Mindestlaufzeit
Altvertrag (vor 12/2021)3 MonateZum Ende der Vertragslaufzeit
SonderkündigungsrechtSofort bis 3 MonateBei Preiserhöhung oder Umzug
Widerruf14 TageNach Vertragsabschluss

Sonderkündigungsrechte

Neben der ordentlichen Kündigung existieren verschiedene Sonderkündigungsrechte, die eine vorzeitige Vertragsbeendigung ermöglichen. Bei Preiserhöhungen haben Kunden ein Sonderkündigungsrecht innerhalb von drei Monaten nach Bekanntgabe der Erhöhung. Der Anbieter muss Preiserhöhungen mindestens einen Monat im Voraus ankündigen und dabei ausdrücklich auf das Sonderkündigungsrecht hinweisen.

Ein Umzug ins Ausland berechtigt ebenfalls zur außerordentlichen Kündigung, da der Anbieter seine Leistung dort nicht erbringen kann. Bei einem Umzug innerhalb Deutschlands besteht ein Sonderkündigungsrecht nur dann, wenn der Anbieter am neuen Wohnort keine vergleichbare Leistung anbieten kann. Im Todesfall eines Vertragsnehmers können Erben den Vertrag mit einer Frist von drei Monaten kündigen.

Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen

Da Verträge über Sparhandy ausschließlich online abgeschlossen werden, handelt es sich um Fernabsatzverträge, für die ein 14-tägiges Widerrufsrecht gilt. Kunden können innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurücktreten. Die Frist beginnt mit Erhalt der Vertragsunterlagen in Textform. Wichtig ist, dass bei bereits genutzten Leistungen eine anteilige Wertersatzpflicht entstehen kann.

Wie man Sparhandy per Post kündigt

Die Kündigung per Post gilt als sicherste und rechtlich zuverlässigste Methode, um einen Mobilfunkvertrag zu beenden. Während einige Anbieter mittlerweile Online-Kündigungsformulare oder Kündigungen per E-Mail akzeptieren, bietet die postalische Kündigung den entscheidenden Vorteil eines rechtssicheren Nachweises über den Zugang der Kündigungserklärung beim Vertragspartner.

Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist

Die Kündigung per Einschreiben mit Rückschein ist die rechtssicherste Methode, da sie einen gerichtsfesten Beweis über den Zugang der Kündigung liefert. Bei Streitigkeiten über den Zeitpunkt oder das Vorliegen einer Kündigung kann der Absender mit dem Rückschein nachweisen, dass und wann die Kündigung beim Empfänger eingegangen ist. Dies ist besonders wichtig bei der Einhaltung von Kündigungsfristen, da bereits ein Tag Verspätung zur automatischen Vertragsverlängerung führen kann.

E-Mail-Kündigungen sind zwar bei vielen Anbietern möglich, bergen aber Risiken. E-Mails können im Spam-Ordner landen, durch technische Probleme nicht ankommen oder vom Empfänger als nicht zugegangen bestritten werden. Die Beweislast liegt in solchen Fällen beim Kunden, was zu erheblichen Schwierigkeiten führen kann. Auch Online-Formulare sind nicht immer zuverlässig, da technische Fehler auftreten können oder die Bestätigungsmail nicht ankommt.

Vorbereitung der Kündigung

Vor dem Verfassen der Kündigung sollten alle relevanten Vertragsdaten zusammengetragen werden. Dazu gehören die vollständige Kundennummer, die Vertragsnummer oder Mobilfunknummer, das Datum des Vertragsabschlusses und das voraussichtliche Vertragsende. Diese Informationen finden sich in den Vertragsunterlagen, auf monatlichen Rechnungen oder im Online-Kundenbereich des Netzbetreibers.

Wichtig ist die Klärung, wer der tatsächliche Vertragspartner ist. Bei über Sparhandy vermittelten Verträgen ist dies in der Regel der jeweilige Netzbetreiber wie Telekom, Vodafone oder O2. Die Kündigung muss dann direkt an diesen Netzbetreiber gerichtet werden, nicht an Sparhandy. In seltenen Fällen können jedoch auch zusätzliche Serviceverträge direkt mit Sparhandy bestehen, die separat gekündigt werden müssen.

Inhalt des Kündigungsschreibens

Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Pflichtangaben enthalten, um rechtlich bindend zu sein. Der Absender muss mit vollständigem Namen und Adresse identifizierbar sein. Die eindeutige Kündigungserklärung sollte klar formuliert sein, beispielsweise "Hiermit kündige ich meinen Mobilfunkvertrag fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt". Die Angabe der Kundennummer und Vertragsnummer erleichtert die Zuordnung erheblich.

Das gewünschte Vertragsende sollte konkret benannt werden, alternativ kann die Formulierung "zum nächstmöglichen Zeitpunkt" verwendet werden. Eine Bitte um schriftliche Kündigungsbestätigung mit Angabe des Beendigungsdatums sollte nicht fehlen. Das Schreiben muss handschriftlich unterschrieben sein, eine digitale Unterschrift ist bei postalischen Kündigungen nicht ausreichend. Das Datum der Unterschrift sollte ebenfalls vermerkt werden.

Versand per Einschreiben

Der Versand sollte ausschließlich per Einschreiben mit Rückschein erfolgen. Diese Versandart kostet bei der Deutschen Post zusätzlich zum normalen Porto etwa 4,85 Euro, bietet aber maximale Rechtssicherheit. Der Rückschein dokumentiert nicht nur die Zustellung, sondern auch das Datum und die Unterschrift des Empfängers. Dieser Nachweis ist bei späteren Streitigkeiten von unschätzbarem Wert.

Alternativ kann ein Einschreiben Einwurf verwendet werden, das mit etwa 2,65 Euro günstiger ist. Hierbei bestätigt der Zusteller den Einwurf in den Briefkasten, allerdings ohne Unterschrift des Empfängers. Für Kündigungen ist diese Variante ausreichend, da der Zugang als bewiesen gilt. Von einem einfachen Brief ohne Sendungsverfolgung ist dringend abzuraten, da im Streitfall kein Nachweis über den Versand oder Zugang existiert.

Korrekte Adressierung

Die Kündigungsadresse richtet sich nach dem tatsächlichen Vertragspartner. Für direkt mit Sparhandy abgeschlossene Serviceverträge oder bei Unklarheiten lautet die Adresse:

  • Sparhandy GmbH, Torstraße 1-5, 10119 Berlin

Bei über Sparhandy vermittelten Mobilfunkverträgen muss die Kündigung jedoch an den jeweiligen Netzbetreiber gesendet werden. Die entsprechenden Kündigungsadressen finden sich in den Vertragsunterlagen oder auf der Website des Anbieters. Eine Kündigung an die falsche Adresse ist unwirksam und führt nicht zur Vertragsbeendigung, weshalb dieser Punkt besondere Beachtung verdient.

Digitale Unterstützung durch Postclic

Für Verbraucher, die den Aufwand des manuellen Verfassens und Versendens eines Kündigungsschreibens scheuen, bietet der Dienst Postclic eine praktische Alternative. Postclic ermöglicht das digitale Erstellen von Kündigungsschreiben, die dann automatisch ausgedruckt, kuvertiert und per Einschreiben versendet werden. Der Service übernimmt die korrekte Formatierung, stellt sicher, dass alle notwendigen Angaben enthalten sind, und bietet einen digitalen Nachweis über den Versand.

Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und der Bequemlichkeit, da der Gang zur Post entfällt. Zudem wird das Kündigungsschreiben professionell formatiert und rechtskonform erstellt. Der digitale Versandnachweis ist jederzeit abrufbar und kann bei Bedarf ausgedruckt werden. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder bei Zeitmangel stellt dies eine sinnvolle Option dar, um dennoch die Vorteile der postalischen Kündigung zu nutzen.

Nach dem Versand

Nach dem Versand der Kündigung sollte der Rückschein aufbewahrt werden, sobald er zurückkommt. Dieser dient als Beweis für den Zugang der Kündigung und sollte mindestens bis zum tatsächlichen Vertragsende, besser noch drei Jahre darüber hinaus, archiviert werden. Falls innerhalb von zwei Wochen keine Kündigungsbestätigung eintrifft, empfiehlt sich eine telefonische Nachfrage beim Kundenservice.

Die Kündigungsbestätigung sollte sorgfältig geprüft werden, insbesondere das angegebene Vertragsende. Stimmt dieses nicht mit den eigenen Berechnungen überein, sollte umgehend Widerspruch eingelegt werden. Auch eventuelle Rückforderungen von Bonuszahlungen oder Cashback-Beträgen werden oft erst mit der Kündigungsbestätigung kommuniziert, weshalb diese genau gelesen werden sollte.

Kundenbewertungen und Tipps

Die Erfahrungen von Kunden mit Sparhandy fallen gemischt aus, wie Bewertungen auf verschiedenen Plattformen zeigen. Während viele Nutzer die günstigen Angebote und die große Auswahl an Tarifen loben, gibt es auch kritische Stimmen, insbesondere im Zusammenhang mit Kündigungen und Kundenservice.

Häufige Kündigungsgründe

Die Analyse von Kundenbewertungen zeigt mehrere wiederkehrende Gründe für die Kündigung von über Sparhandy vermittelten Verträgen. Ein häufiger Kritikpunkt betrifft nicht eingelöste Bonusversprechen oder Cashback-Aktionen. Kunden berichten, dass die Auszahlung von beworbenen Boni an komplizierte Bedingungen geknüpft ist oder trotz Erfüllung aller Voraussetzungen verweigert wird. Die Beantragung erfordert oft mehrere Schritte zu unterschiedlichen Zeitpunkten, was leicht übersehen werden kann.

Probleme mit dem Kundenservice werden ebenfalls häufig genannt. Lange Wartezeiten bei telefonischen Anfragen, schwer erreichbare Ansprechpartner und langsame Bearbeitung von Anliegen führen zu Frustration. Besonders bei technischen Problemen oder Fragen zur Rechnung fühlen sich Kunden oft nicht ausreichend unterstützt. Die Tatsache, dass Sparhandy nur Vermittler ist und bei vielen Problemen auf den Netzbetreiber verwiesen wird, erschwert die Situation zusätzlich.

Unerwartete Kosten stellen einen weiteren häufigen Kündigungsgrund dar. Dazu gehören Preiserhöhungen während der Vertragslaufzeit, die zwar rechtlich zulässig sind, aber von Kunden als unfair empfunden werden. Auch die Rückforderung von Boni bei vorzeitiger Kündigung oder nicht erfüllten Bedingungen sorgt für Unmut. Versteckte Kosten wie Versandgebühren für Ersatz-SIM-Karten oder Gebühren für Einzelverbindungsnachweise werden ebenfalls kritisiert.

Positive Erfahrungen

Trotz der Kritikpunkte gibt es auch zahlreiche positive Bewertungen. Viele Kunden schätzen die attraktiven Preise und die Möglichkeit, hochwertige Smartphones zu günstigen Konditionen zu erhalten. Die übersichtliche Website und der einfache Bestellprozess werden gelobt. Kunden, die keine Probleme mit ihrem Vertrag haben und keine besonderen Serviceleistungen benötigen, sind in der Regel zufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die schnelle Lieferung von Smartphones und SIM-Karten wird positiv hervorgehoben. In den meisten Fällen erfolgt die Aktivierung reibungslos, und die Rufnummernmitnahme funktioniert problemlos. Kunden, die sich im Vorfeld genau über die Vertragsbedingungen informieren und die Bonusbedingungen sorgfältig beachten, berichten überwiegend von positiven Erfahrungen.

Praktische Tipps für die Kündigung

Basierend auf Kundenerfahrungen lassen sich einige praktische Empfehlungen ableiten. Die frühzeitige Planung der Kündigung ist entscheidend. Da Kündigungsfristen schnell übersehen werden, sollte bereits mehrere Monate vor dem gewünschten Vertragsende ein Kalendereintrag angelegt werden. Eine Kündigung kann nicht zu früh erfolgen, sollte aber mindestens eine Woche vor Fristablauf versendet werden, um Verzögerungen bei der Post zu berücksichtigen.

Die Dokumentation aller Schritte ist unverzichtbar. Neben dem Rückschein sollten Kopien des Kündigungsschreibens, der Vertragsunterlagen und aller Korrespondenz aufbewahrt werden. Screenshots von Online-Konten mit relevanten Informationen wie Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen können im Streitfall hilfreich sein. Eine digitale und eine physische Kopie bieten doppelte Sicherheit.

Die Überprüfung des Vertragspartners vor der Kündigung verhindert Fehler. In den Vertragsunterlagen oder auf Rechnungen ist vermerkt, wer der tatsächliche Vertragspartner ist. Bei Unsicherheit hilft ein Anruf beim Kundenservice von Sparhandy oder dem vermuteten Netzbetreiber. Eine Kündigung an die falsche Adresse kostet wertvolle Zeit und kann zur ungewollten Vertragsverlängerung führen.

Umgang mit Problemen nach der Kündigung

Sollte trotz ordnungsgemäßer Kündigung keine Bestätigung eintreffen oder der Anbieter die Kündigung bestreiten, ist schnelles Handeln erforderlich. Zunächst sollte der Rückschein als Beweis für den Zugang vorgelegt werden. Eine erneute Kündigung per Einschreiben mit explizitem Verweis auf die erste Kündigung und Beifügung einer Kopie des Rückscheins ist ratsam.

Bei anhaltenden Problemen können Verbraucherschutzzentralen oder die Bundesnetzagentur als Schlichtungsstelle kontaktiert werden. Die Bundesnetzagentur bietet ein kostenloses Schlichtungsverfahren für Streitigkeiten mit Telekommunikationsanbietern an. Auch spezialisierte Verbraucheranwälte können bei komplexen Fällen weiterhelfen, wobei hier Kosten entstehen können.

Alternative Lösungen vor der Kündigung

Bevor eine Kündigung ausgesprochen wird, lohnt sich manchmal die Prüfung von Alternativen. Viele Netzbetreiber bieten Bestandskunden Tarifwechsel zu günstigeren Konditionen an, um eine Kündigung zu vermdern. Ein Anruf in der Kündigungsabteilung führt oft zu Sonderangeboten, die nicht öffentlich beworben werden. Diese Rückgewinnungsangebote können preislich attraktiv sein und den Aufwand eines Anbieterwechsels ersparen.

Bei technischen Problemen oder Netzabdeckungsproblemen sollte zunächst der Kundenservice kontaktiert werden. Oft lassen sich Probleme durch Tarifanpassungen, technische Maßnahmen oder Kulanzlösungen beheben. Eine Kündigung sollte der letzte Schritt sein, wenn alle anderen Lösungsversuche gescheitert sind oder grundsätzliche Unzufriedenheit mit dem Anbieter besteht.

Vorbereitung auf den Anbieterwechsel

Wer sich für eine Kündigung entscheidet, sollte rechtzeitig einen neuen Anbieter suchen. Die Rufnummernmitnahme muss beim neuen Anbieter beantragt werden und sollte koordiniert werden, um Unterbrechungen zu vermeiden. Viele neue Anbieter bieten Wechselboni an, die die Kosten des Wechsels kompensieren oder sogar zu Einsparungen führen können.

Die Datensicherung ist ein oft übersehener Aspekt. Kontakte, die nur auf der SIM-Karte gespeichert sind, sollten vor dem Wechsel auf das Smartphone oder in die Cloud übertragen werden. Auch Zwei-Faktor-Authentifizierungen, die an die Mobilfunknummer gebunden sind, müssen aktualisiert werden, um den Zugang zu wichtigen Diensten nicht zu verlieren.

FAQ