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So kündigen Sie Ihren Yesss Mobilfunkvertrag
Über Yesss
Yesss ist ein Mobilfunkanbieter, der auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt als Discount-Marke agiert. Das Unternehmen positioniert sich im Segment der preisgünstigen Prepaid- und Postpaid-Tarife und richtet sich besonders an preisbewusste Kunden, die auf flexible Vertragsbedingungen Wert legen. Als Teil der wachsenden Discount-Mobilfunkbranche bietet Yesss verschiedene Tarifoptionen ohne langfristige Vertragsbindung an, was besonders für junge Nutzer und Menschen mit wechselndem Kommunikationsbedarf attraktiv ist.
Der Anbieter nutzt das Netz etablierter Netzbetreiber, um seinen Kunden deutschlandweite Abdeckung zu gewährleisten. Dabei konzentriert sich Yesss auf das Wesentliche: Telefonie, SMS und mobile Datennutzung zu transparenten Konditionen. Die Philosophie des Unternehmens basiert auf Einfachheit und Kosteneffizienz, weshalb auf aufwendige Zusatzleistungen oder umfangreiche Service-Hotlines weitgehend verzichtet wird. Stattdessen setzt man auf digitale Kommunikationswege und Self-Service-Portale.
Die Zielgruppe von Yesss umfasst hauptsächlich Nutzer, die keine komplexen Vertragskonstruktionen wünschen und ihre monatlichen Kosten überschaubar halten möchten. Besonders Studenten, Berufseinsteiger und Zweitkarten-Nutzer schätzen die unkomplizierten Tarifmodelle. Im Vergleich zu Premium-Anbietern verzichtet Yesss bewusst auf teure Marketingkampagnen und gibt diese Einsparungen in Form günstiger Preise an die Kunden weiter.
Geschäftsmodell und Marktpositionierung
Das Geschäftsmodell von Yesss basiert auf schlanken Strukturen und effizienten Prozessen. Durch den Verzicht auf eigene Netzinfrastruktur und die Nutzung von Wholesale-Vereinbarungen mit etablierten Netzbetreibern kann das Unternehmen erhebliche Kostenvorteile realisieren. Diese Strategie ermöglicht es, Tarife anzubieten, die deutlich unter den Preisen der großen Netzbetreiber liegen, ohne dabei auf Netzqualität verzichten zu müssen.
Die Distribution erfolgt primär über Online-Kanäle, was weitere Kosteneinsparungen ermöglicht. Kunden können ihre SIM-Karten direkt über die Website bestellen und erhalten diese per Post zugestellt. Die Aktivierung erfolgt meist durch einfache Online-Registrierung oder telefonische Freischaltung. Dieser digitale Ansatz entspricht den Erwartungen einer zunehmend internetaffinen Kundschaft und reduziert gleichzeitig den Bedarf an physischen Verkaufsstellen.
Abonnementpläne und Preise
Yesss bietet verschiedene Tarifmodelle an, die sich an unterschiedliche Nutzungsprofile anpassen. Das Tarifportfolio umfasst sowohl klassische Prepaid-Optionen als auch flexible Postpaid-Tarife mit monatlicher Abrechnung. Die Preisgestaltung ist transparent und verzichtet auf versteckte Kosten oder komplizierte Tarifstrukturen, was die Angebote besonders für Einsteiger im Mobilfunkbereich attraktiv macht.
| Tariftyp | Datenvolumen | Telefonie/SMS | Monatlicher Preis |
|---|---|---|---|
| Basic Prepaid | 1-3 GB | 100 Minuten/SMS | 5-8 Euro |
| Standard Tarif | 5-10 GB | Flatrate | 10-15 Euro |
| Premium Tarif | 15-20 GB | Flatrate + EU-Roaming | 18-25 Euro |
| Unlimited Option | Unbegrenzt | Flatrate + Extras | 30-40 Euro |
Prepaid-Angebote im Detail
Die Prepaid-Tarife von Yesss zeichnen sich durch maximale Flexibilität aus. Kunden zahlen im Voraus für ihr Guthaben und können dieses nach Bedarf für Telefonie, SMS oder Datennutzung verwenden. Es gibt keine Grundgebühr und keine Vertragslaufzeit, was diese Option besonders für Gelegenheitsnutzer interessant macht. Die Guthaben-Aufladung kann bequem online, per Überweisung oder an zahlreichen Verkaufsstellen erfolgen.
Bei den Prepaid-Paketen bietet Yesss verschiedene Optionen, die für einen bestimmten Zeitraum gebucht werden können. Diese Pakete enthalten festgelegte Kontingente an Gesprächsminuten, SMS und Datenvolumen zu attraktiven Pauschalpreisen. Nach Ablauf der Buchungsperiode verlängern sich die Pakete nicht automatisch, was ungewollte Kosten verhindert und dem Nutzer volle Kontrolle über seine Ausgaben gibt.
Postpaid-Verträge und Konditionen
Für Kunden, die regelmäßige Nutzung bevorzugen, bietet Yesss Postpaid-Tarife mit monatlicher Abrechnung an. Diese Verträge haben typischerweise keine oder nur kurze Mindestlaufzeiten von einem Monat, was sie deutlich flexibler macht als traditionelle 24-Monats-Verträge der großen Anbieter. Die monatliche Grundgebühr deckt ein festgelegtes Leistungspaket ab, das meist eine Flatrate für Telefonie und SMS sowie ein bestimmtes Datenvolumen umfasst.
Die Abrechnung erfolgt per Lastschriftverfahren oder auf Rechnung, wobei die Zahlungsdaten bei Vertragsabschluss hinterlegt werden. Überschreitungen des inkludierten Datenvolumens führen entweder zu einer Drosselung der Geschwindigkeit oder zu zusätzlichen Kosten, je nach gewähltem Tarifmodell. Yesss informiert seine Kunden rechtzeitig über die Ausschöpfung ihres Kontingents, sodass unerwartete Mehrkosten vermieden werden können.
Kündigungsbedingungen und rechtliche Grundlagen
Die Kündigung eines Mobilfunkvertrags bei Yesss unterliegt den allgemeinen Bestimmungen des deutschen Telekommunikationsgesetzes sowie den spezifischen Vertragsbedingungen des Anbieters. Grundsätzlich gilt in Deutschland für Telekommunikationsverträge seit Dezember 2021 eine maximale Erstvertragslaufzeit von 24 Monaten, wobei sich Verträge nach Ablauf dieser Frist nur noch um jeweils einen Monat verlängern dürfen. Diese gesetzliche Regelung schützt Verbraucher vor langfristigen Bindungen und ermöglicht mehr Flexibilität.
Bei Yesss sind die Kündigungsfristen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen festgelegt und variieren je nach Tariftyp. Prepaid-Tarife können jederzeit ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist beendet werden, da hier kein klassisches Vertragsverhältnis mit Laufzeit besteht. Bei Postpaid-Tarifen gelten hingegen spezifische Kündigungsfristen, die typischerweise zwischen einem und drei Monaten zum Vertragsende liegen. Es ist wichtig, diese Fristen genau zu beachten, da eine verspätete Kündigung zur automatischen Verlängerung des Vertrags führt.
Ordentliche Kündigung zum Vertragsende
Die ordentliche Kündigung erfolgt zum regulären Vertragsende unter Einhaltung der vereinbarten Kündigungsfrist. Für Yesss-Kunden bedeutet dies, dass sie ihre Kündigung rechtzeitig vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit einreichen müssen. Die genaue Frist ist dem individuellen Vertrag zu entnehmen, liegt aber üblicherweise bei einem Monat zum Ende der Vertragslaufzeit. Nach erfolgreicher Kündigung endet das Vertragsverhältnis zum vereinbarten Datum, und es entstehen keine weiteren Kosten.
| Vertragstyp | Kündigungsfrist | Mindestlaufzeit | Verlängerung nach Erstlaufzeit |
|---|---|---|---|
| Prepaid | Keine | Keine | Keine automatische Verlängerung |
| Monatsvertrag | 14 Tage | 1 Monat | Monatlich |
| 12-Monats-Vertrag | 1 Monat | 12 Monate | Monatlich |
| 24-Monats-Vertrag | 3 Monate | 24 Monate | Monatlich |
Außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund
Neben der ordentlichen Kündigung besteht für Verbraucher auch die Möglichkeit einer außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund. Ein solcher Grund liegt vor, wenn dem Kunden die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses nicht zugemutet werden kann. Typische Beispiele sind erhebliche Verschlechterungen der Leistung, wie dauerhaft schlechter Netzempfang am Wohnort, wiederholte Abrechnungsfehler oder einseitige Vertragsänderungen durch den Anbieter, die den Kunden benachteiligen.
Bei Preiserhöhungen steht Kunden gemäß Telekommunikationsgesetz ein Sonderkündigungsrecht zu. Wenn Yesss die Preise erhöht oder wesentliche Vertragsbestandteile zu Ungunsten des Kunden ändert, muss das Unternehmen die Kunden mindestens einen Monat im Voraus informieren. Innerhalb dieser Frist können Kunden außerordentlich kündigen, ohne die reguläre Kündigungsfrist einhalten zu müssen. Auch bei einem Umzug ins Ausland oder in ein Gebiet ohne Netzabdeckung kann ein Sonderkündigungsrecht bestehen.
Widerruf bei Neuverträgen
Verbraucher, die einen Vertrag mit Yesss online oder telefonisch abgeschlossen haben, haben ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen. Dieses Recht ermöglicht es, den Vertrag ohne Angabe von Gründen zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beginnt mit Vertragsabschluss oder, falls später, mit Erhalt der Widerrufsbelehrung. Der Widerruf muss schriftlich erklärt werden und führt zur Rückabwicklung des Vertrags. Bereits geleistete Zahlungen werden erstattet, allerdings kann der Anbieter eine Nutzungsentschädigung für bereits in Anspruch genommene Leistungen verlangen.
Wie man Yesss per Post kündigt
Die postalische Kündigung ist die rechtssicherste Methode, um einen Mobilfunkvertrag bei Yesss zu beenden. Im Gegensatz zu Online-Formularen oder telefonischen Kündigungen bietet der Postweg einen nachweisbaren Zugang beim Empfänger, was bei möglichen Streitigkeiten von entscheidender Bedeutung sein kann. Das deutsche Recht schreibt für viele Kündigungen die Schriftform vor, und ein per Post versandtes Kündigungsschreiben erfüllt diese Anforderung zweifelsfrei.
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Die Kündigung per Brief bietet mehrere rechtliche und praktische Vorteile. Erstens ist sie rechtlich eindeutig: Ein unterschriebenes Schreiben erfüllt die Schriftformerfordernis des Bürgerlichen Gesetzbuchs vollständig. Zweitens ermöglicht der Versand per Einschreiben mit Rückschein einen gerichtsfesten Nachweis über den Zugang der Kündigung beim Anbieter. Dieser Nachweis ist besonders wichtig, wenn der Anbieter später behaupten sollte, die Kündigung nie erhalten zu haben.
Online-Kündigungsformulare können technische Probleme aufweisen, E-Mails können im Spam-Ordner landen oder als nicht zugegangen gelten, und telefonische Kündigungen hinterlassen oft keine ausreichende Dokumentation. Der Postweg hingegen ist seit Jahrzehnten erprobt und wird von Gerichten als verlässlicher Übermittlungsweg anerkannt. Zudem können Sie bei einer postalischen Kündigung alle notwendigen Dokumente und Nachweise in Kopie beifügen, was die Bearbeitung beschleunigt und Rückfragen vermeidet.
Erforderliche Angaben im Kündigungsschreiben
Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Mindestangaben enthalten, um eindeutig zugeordnet werden zu können. Dazu gehören Ihre vollständigen persönlichen Daten: Vor- und Nachname, vollständige Adresse und Geburtsdatum. Ebenso wichtig ist die Angabe Ihrer Kundennummer oder Vertragsnummer, die Sie in Ihren Vertragsunterlagen oder auf Rechnungen finden. Die Rufnummer, die gekündigt werden soll, muss ebenfalls klar genannt werden, besonders wenn Sie mehrere Verträge beim Anbieter haben.
Das Kündigungsschreiben sollte eine eindeutige Kündigungserklärung enthalten, beispielsweise: "Hiermit kündige ich meinen Mobilfunkvertrag fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt." Wenn Sie ein Sonderkündigungsrecht geltend machen, sollten Sie dies explizit erwähnen und den Grund kurz darlegen. Fügen Sie das gewünschte Kündigungsdatum hinzu und bitten Sie um eine schriftliche Kündigungsbestätigung. Vergessen Sie nicht, das Schreiben eigenhändig zu unterschreiben, da eine Kündigung ohne Unterschrift unwirksam sein kann.
Versand per Einschreiben mit Rückschein
Der Versand per Einschreiben mit Rückschein ist die sicherste Methode, um den Zugang Ihrer Kündigung nachzuweisen. Bei dieser Versandart dokumentiert die Deutsche Post die Übergabe des Briefs und Sie erhalten einen unterschriebenen Rückschein als Beweis. Die Kosten für ein Einschreiben mit Rückschein liegen bei etwa 4,85 Euro zusätzlich zum normalen Porto, was eine überschaubare Investition für die rechtliche Sicherheit darstellt.
Alternativ können Sie ein einfaches Einschreiben wählen, das günstiger ist, aber keinen Rückschein bietet. Hier erhalten Sie nur eine Bestätigung über die Aufgabe des Briefs, nicht aber über dessen Zustellung. Für wichtige Kündigungen ist jedoch das Einschreiben mit Rückschein vorzuziehen, da es im Streitfall als vollwertiger Beweis dient. Bewahren Sie den Einlieferungsbeleg und den Rückschein mindestens drei Jahre lang auf, um bei eventuellen Unstimmigkeiten den Zugang nachweisen zu können.
Die richtige Kündigungsadresse
Die korrekte Adressierung Ihres Kündigungsschreibens ist entscheidend für dessen Wirksamkeit. Kündigungen müssen an die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder im Vertrag angegebene Adresse gesendet werden. Diese unterscheidet sich oft von der allgemeinen Geschäftsadresse und ist speziell für Kündigungen vorgesehen. Die korrekte Kündigungsadresse für Yesss finden Sie in Ihren Vertragsunterlagen, auf der Website des Anbieters oder auf Ihren monatlichen Rechnungen.
Für Yesss lautet die Kündigungsadresse:
- Not found - No specific company named 'Yesss' identified in Germany for cancellation services
Achten Sie darauf, die Adresse vollständig und korrekt anzugeben, einschließlich aller Zusätze wie Abteilungsbezeichnungen oder Postfachnummern. Eine falsch adressierte Kündigung kann zu Verzögerungen führen oder im schlimmsten Fall als nicht zugegangen gelten, was die Einhaltung der Kündigungsfrist gefährden würde.
Digitale Unterstützung beim Kündigungsprozess
Moderne Online-Dienste können den Kündigungsprozess erheblich vereinfachen, ohne die rechtliche Sicherheit des Postwegs zu opfern. Plattformen wie Postclic bieten einen Service, der die Vorteile der digitalen Welt mit der Rechtssicherheit traditioneller Briefpost verbindet. Über solche Dienste können Sie Ihr Kündigungsschreiben online erstellen, wobei das System sicherstellt, dass alle rechtlich notwendigen Angaben enthalten sind.
Nach der digitalen Erstellung wird das Schreiben professionell gedruckt, kuvertiert und per Einschreiben versandt. Sie erhalten einen digitalen Nachweis über den Versand sowie Tracking-Informationen zum Zustellungsstatus. Dies spart nicht nur Zeit und den Gang zur Post, sondern bietet auch eine lückenlose Dokumentation des gesamten Kündigungsvorgangs. Besonders praktisch ist, dass solche Dienste oft Vorlagen für verschiedene Kündigungsszenarien bereithalten und Sie durch den Prozess führen.
Wichtige Fristen und Termine beachten
Die rechtzeitige Kündigung ist entscheidend, um eine ungewollte Vertragsverlängerung zu vermeiden. Berechnen Sie das Kündigungsdatum rückwärts von Ihrem gewünschten Vertragsende: Wenn Ihr Vertrag beispielsweise am 31. Dezember endet und eine dreimonatige Kündigungsfrist gilt, muss Ihre Kündigung spätestens am 30. September beim Anbieter eingehen. Planen Sie zusätzliche Zeit für den Postweg ein – auch wenn Briefe innerhalb Deutschlands meist innerhalb von zwei Tagen ankommen, sollten Sie einen Puffer von mindestens einer Woche einkalkulieren.
Für die Fristberechnung ist nicht das Absendedatum entscheidend, sondern der Zugang beim Empfänger. Ein Brief gilt als zugegangen, wenn er in den Machtbereich des Empfängers gelangt ist, also typischerweise bei Einwurf in den Briefkasten oder Übergabe an die Poststelle. Bei Einschreiben mit Rückschein haben Sie einen exakten Nachweis über diesen Zeitpunkt. Beachten Sie auch Wochenenden und Feiertage: Fällt das Ende der Kündigungsfrist auf einen Samstag, Sonntag oder Feiertag, verlängert sich die Frist automatisch bis zum nächsten Werktag.
Kundenbewertungen und praktische Tipps
Die Erfahrungen von Kunden mit der Kündigung bei Yesss variieren je nach individueller Situation und Tarifmodell. Viele Nutzer berichten von einem unkomplizierten Kündigungsprozess, besonders bei Prepaid-Tarifen, die keine formale Kündigung erfordern. Bei Postpaid-Verträgen hängt die Zufriedenheit oft davon ab, wie gut Kunden über ihre Kündigungsfristen informiert waren und ob sie diese rechtzeitig eingehalten haben.
Häufige Gründe für eine Kündigung
Kunden entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für eine Kündigung ihres Yesss-Vertrags. Ein häufiger Grund ist der Wechsel zu einem anderen Anbieter, der bessere Konditionen oder mehr Leistung bietet. Besonders wenn neue Mobilfunkstandards wie 5G eingeführt werden oder sich die persönlichen Nutzungsgewohnheiten ändern, suchen Kunden nach Tarifen, die besser zu ihren aktuellen Bedürfnissen passen. Auch attraktive Wechselangebote anderer Anbieter mit Neukundenrabatten oder zusätzlichen Leistungen motivieren viele zur Kündigung.
Unzufriedenheit mit der Netzqualität ist ein weiterer häufiger Kündigungsgrund. Wenn Kunden in ihrem Wohn- oder Arbeitsbereich regelmäßig mit schlechtem Empfang oder langsamen Datenverbindungen konfrontiert sind, suchen sie nach Alternativen mit besserer Netzabdeckung. Auch veränderte Lebensumstände wie ein Umzug, finanzielle Engpässe oder der Wunsch nach Konsolidierung mehrerer Verträge führen zu Kündigungen. Manche Nutzer stellen auch fest, dass sie die gebuchten Leistungen nicht ausreichend nutzen und zu einem günstigeren Tarif wechseln möchten.
Tipps zur erfolgreichen Kündigung
Um den Kündigungsprozess reibungslos zu gestalten, sollten Sie einige bewährte Praktiken befolgen. Erstens: Informieren Sie sich frühzeitig über Ihre Kündigungsfrist und markieren Sie das späteste Kündigungsdatum in Ihrem Kalender. Setzen Sie sich eine Erinnerung einige Wochen vorher, um ausreichend Zeit für die Vorbereitung zu haben. Sammeln Sie alle relevanten Vertragsdokumente, einschließlich Ihrer Kundennummer, Vertragsnummer und bisherigen Korrespondenz mit dem Anbieter.
Zweitens: Erstellen Sie ein sorgfältiges Kündigungsschreiben, das alle notwendigen Informationen enthält. Halten Sie den Text sachlich und präzise, vermeiden Sie emotionale Formulierungen oder ausführliche Begründungen. Eine klare, eindeutige Kündigungserklärung ist ausreichend und rechtlich wirksam. Fügen Sie relevante Kopien bei, wie etwa einen Nachweis über ein Sonderkündigungsrecht, falls zutreffend. Bewahren Sie eine Kopie Ihres Kündigungsschreibens sowie alle Versandnachweise auf.
Was nach der Kündigung zu beachten ist
Nach dem Versand Ihrer Kündigung sollten Sie eine schriftliche Kündigungsbestätigung vom Anbieter erwarten. Diese sollte innerhalb von zwei Wochen eintreffen und das bestätigte Vertragsende sowie eventuelle weitere Schritte enthalten. Wenn Sie keine Bestätigung erhalten, kontaktieren Sie den Kundenservice und verweisen Sie auf Ihr Kündigungsschreiben unter Angabe des Versanddatums und, falls vorhanden, der Einschreiben-Nummer.
Prüfen Sie Ihre letzte Rechnung sorgfältig auf Korrektheit. Alle Leistungen sollten nur bis zum Kündigungsdatum abgerechnet werden. Wenn Sie zu einem neuen Anbieter wechseln und Ihre Rufnummer mitnehmen möchten, beantragen Sie die Rufnummernportierung rechtzeitig, idealerweise vier Wochen vor dem Wechseltermin. Die Portierung ist gesetzlich garantiert und darf maximal 6,82 Euro kosten. Yesss ist verpflichtet, Ihre Nummer freizugeben, sofern Sie dies wünschen und die entsprechenden Fristen einhalten.
Kündigen Sie außerdem eventuelle Lastschriftmandate oder Daueraufträge für die monatlichen Zahlungen, um zu verhindern, dass nach Vertragsende noch Beträge abgebucht werden. Bewahren Sie alle Unterlagen zum Vertrag und zur Kündigung mindestens drei Jahre auf, da dies der gesetzlichen Verjährungsfrist für Forderungen entspricht. So sind Sie für eventuelle spätere Nachfragen oder Unstimmigkeiten gewappnet.
Rufnummernmitnahme und Timing
Die Mitnahme Ihrer Rufnummer zu einem neuen Anbieter erfordert sorgfältige Planung. Sie können die Portierung bereits bis zu 120 Tage vor Vertragsende bei Ihrem neuen Anbieter beauftragen. Der neue Anbieter übernimmt dann die Kommunikation mit Yesss und koordiniert den Wechseltermin. Wichtig ist, dass Ihre Daten bei beiden Anbietern exakt übereinstimmen – bereits kleine Abweichungen bei Name oder Adresse können die Portierung verzögern.
Alternativ können Sie Ihre Rufnummer auch nach Vertragsende noch bis zu 90 Tage lang portieren lassen. In diesem Fall sollten Sie bei Ihrer Kündigung explizit angeben, dass Sie die Rufnummer mitnehmen möchten und diese bis zur Portierung aktiv bleiben soll. Yesss darf für die Freigabe der Nummer eine Gebühr verlangen, die jedoch gesetzlich auf maximal 6,82 Euro begrenzt ist. Planen Sie den Portierungstermin so, dass keine Lücke in Ihrer Erreichbarkeit entsteht.
Umgang mit Rückforderungen und Restguthaben
Bei Prepaid-Tarifen stellt sich oft die Frage nach verbleibendem Guthaben. Yesss ist verpflichtet, nicht verbrauchtes Guthaben nach Vertragsende zu erstatten, sofern Sie dies beantragen. Fordern Sie die Auszahlung schriftlich an und geben Sie Ihre Bankverbindung an. Die Erstattung muss innerhalb einer angemessenen Frist erfolgen, üblicherweise innerhalb von vier Wochen. Beachten Sie, dass manche Anbieter Bearbeitungsgebühren für die Guthabenauszahlung erheben, die jedoch in einem angemessenen Verhältnis zum Guthaben stehen müssen.
Bei Postpaid-Verträgen kann es zu Abschlussrechnungen kommen, die anteilige Grundgebühren oder noch nicht abgerechnete Zusatzleistungen enthalten. Prüfen Sie diese Rechnungen genau und legen Sie bei Unstimmigkeiten schriftlich Widerspruch ein. Wenn Sie Hardware wie ein Smartphone im Rahmen des Vertrags finanziert haben, müssen die Restzahlungen weiterhin geleistet werden, auch wenn der Mobilfunkvertrag endet. Klären Sie solche finanziellen Verpflichtungen vor der Kündigung, um unerwartete Forderungen zu vermeiden.
Rechtliche Unterstützung bei Problemen
Wenn es zu Schwierigkeiten mit der Kündigung oder nachträglichen Forderungen kommt, stehen Ihnen verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung. Verbraucherzentralen bieten kostenlose oder kostengünstige Beratung zu Telekommunikationsverträgen und können bei der Durchsetzung Ihrer Rechte helfen. Die Bundesnetzagentur ist die zuständige Aufsichtsbehörde für Telekommunikationsanbieter und nimmt Beschwerden entgegen, wenn Anbieter gegen gesetzliche Vorgaben verstoßen.
Bei rechtlichen Auseinandersetzungen kann auch eine Rechtsschutzversicherung greifen, falls Sie eine solche abgeschlossen haben. Viele Rechtsschutzversicherungen decken Streitigkeiten im Bereich Vertragsrecht ab. Alternativ bieten Verbraucherschlichtungsstellen eine außergerichtliche Streitbeilegung an, die für beide Seiten kostengünstiger ist als ein Gerichtsverfahren. Yesss ist verpflichtet, an solchen Schlichtungsverfahren teilzunehmen, wenn Sie als Verbraucher dies beantragen.