Cancellation service N°1 in Sweden
Contract number:
To the attention of:
Cancellation Department – Spotify
52 Regeringsgatan
111 56 Stockholm
Subject: Contract Cancellation – Certified Email Notification
Dear Sir or Madam,
I hereby notify you of my decision to terminate contract number relating to the Spotify service. This notification constitutes a firm, clear and unequivocal intention to cancel the contract, effective at the earliest possible date or in accordance with the applicable contractual notice period.
I kindly request that you take all necessary measures to:
– cease all billing from the effective date of cancellation;
– confirm in writing the proper receipt of this request;
– and, where applicable, send me the final statement or balance confirmation.
This cancellation is sent to you by certified email. The sending, timestamping and integrity of the content are established, making it equivalent proof meeting the requirements of electronic evidence. You therefore have all the necessary elements to process this cancellation properly, in accordance with the applicable principles regarding written notification and contractual freedom.
In accordance with the Consumer Rights Act 2015 and data protection regulations, I also request that you:
– delete all my personal data not necessary for your legal or accounting obligations;
– close any associated personal account;
– and confirm to me the effective deletion of data in accordance with applicable rights regarding privacy protection.
I retain a complete copy of this notification as well as proof of sending.
Yours sincerely,
11/01/2026
So beenden Sie Ihr Spotify-Abonnement erfolgreich
Über Spotify
Spotify ist der weltweit führende Musik-Streaming-Dienst und hat die Art und Weise revolutioniert, wie Menschen Musik konsumieren. Das schwedische Unternehmen Spotify Sweden AB mit Sitz in der Regeringsgatan 52, 111 56 Stockholm, bietet Zugang zu über 100 Millionen Songs, Podcasts und Hörbüchern. Seit der Gründung im Jahr 2006 hat sich Spotify zu einer globalen Plattform mit mehr als 500 Millionen Nutzern weltweit entwickelt.
In Deutschland erfreut sich der Dienst enormer Beliebtheit und bietet sowohl eine kostenlose, werbefinanzierte Version als auch verschiedene Premium-Abonnements an. Die Plattform ermöglicht es Nutzern, Musik zu streamen, personalisierte Playlists zu erstellen und neue Künstler zu entdecken. Durch ausgefeilte Algorithmen und kuratierte Inhalte passt sich Spotify dem individuellen Musikgeschmack jedes Nutzers an.
Für deutsche Nutzer ist es wichtig zu wissen, dass trotz der Verfügbarkeit des Dienstes in Deutschland die rechtliche Zuständigkeit bei der schwedischen Muttergesellschaft liegt. Dies hat besondere Bedeutung für alle formellen Kommunikationen, einschließlich Kündigungen und Widerrufsbelehrungen. Die EU-weiten Verbraucherschutzrichtlinien gelten jedoch selbstverständlich auch für deutsche Spotify-Kunden.
Abonnementpläne und Preise
Überblick über die verfügbaren Tarife
Spotify bietet verschiedene Abonnementmodelle an, die auf unterschiedliche Nutzerbedürfnisse zugeschnitten sind. Die Preisstaffelung ermöglicht es sowohl Einzelpersonen als auch Familien und Studenten, den passenden Tarif zu finden. Jedes Abonnement beinhaltet werbefreies Streaming, unbegrenzte Sprünge zwischen Songs und die Möglichkeit, Musik offline zu hören.
| Abonnementtyp | Monatspreis | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Spotify Free | 0,00 € | Mit Werbung, eingeschränkte Funktionen |
| Spotify Premium Individual | 10,99 € | Ein Account, werbefrei, Offline-Modus |
| Spotify Premium Duo | 14,99 € | Zwei Accounts, gemeinsame Playlists |
| Spotify Premium Family | 17,99 € | Bis zu sechs Accounts, Jugendschutz |
| Spotify Premium Student | 5,99 € | Nachweis erforderlich, vergünstigter Preis |
Leistungsumfang der Premium-Abonnements
Die Premium-Abonnements unterscheiden sich deutlich von der kostenlosen Version. Neben dem werbefreien Hören bieten sie eine deutlich bessere Audioqualität mit bis zu 320 kbit/s. Die Offline-Funktion ermöglicht es, bis zu 10.000 Songs auf bis zu fünf verschiedenen Geräten herunterzuladen. Dies ist besonders praktisch für unterwegs, wenn keine stabile Internetverbindung verfügbar ist.
Das Family-Abonnement richtet sich an Haushalte und bietet jedem Mitglied ein individuelles Konto mit personalisierten Empfehlungen. Der Family Mix erstellt automatisch Playlists basierend auf den Hörgewohnheiten aller Familienmitglieder. Für Studenten gibt es einen vergünstigten Tarif, der jedoch eine jährliche Verifizierung des Studentenstatus erfordert.
Vertragslaufzeit und automatische Verlängerung
Alle Spotify Premium-Abonnements werden monatlich abgerechnet und verlängern sich automatisch, sofern keine Kündigung erfolgt. Es gibt keine Mindestvertragslaufzeit, was bedeutet, dass Nutzer jederzeit zum Ende des aktuellen Abrechnungszeitraums kündigen können. Die automatische Verlängerung ist zwar praktisch für kontinuierliche Nutzung, erfordert aber Aufmerksamkeit, wenn man den Service beenden möchte.
Die Abrechnung erfolgt über die bei der Registrierung hinterlegte Zahlungsmethode, typischerweise Kreditkarte, PayPal oder Lastschriftverfahren. Bei Zahlungsproblemen wird das Konto zunächst gesperrt, bevor es nach einer Kulanzfrist vollständig deaktiviert wird. Nutzer sollten daher ihre Zahlungsinformationen stets aktuell halten.
Kündigungsbedingungen
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Für deutsche Verbraucher gelten beim Abschluss eines Spotify-Abonnements die EU-Verbraucherschutzrichtlinien sowie deutsches Vertragsrecht. Besonders relevant ist das Widerrufsrecht nach § 312g BGB, das Verbrauchern bei Fernabsatzverträgen ein 14-tägiges Widerrufsrecht einräumt. Dieses Recht gilt auch für Online-Abonnements wie Spotify, wobei zu beachten ist, dass durch die Nutzung des Dienstes innerhalb der Widerrufsfrist das Widerrufsrecht unter Umständen erlischt.
Nach Ablauf der Widerrufsfrist greift die ordentliche Kündigung. Da Spotify-Abonnements keine Mindestvertragslaufzeit haben, können sie jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums gekündigt werden. Dies entspricht den Anforderungen des deutschen Rechts an faire Vertragsbedingungen. Eine Kündigungsfrist im klassischen Sinne existiert nicht, da die Kündigung zum nächstmöglichen Zeitpunkt wirksam wird.
Fristen und wichtige Termine
Die Kündigung muss vor dem nächsten Abrechnungsdatum eingehen, um zu verhindern, dass ein weiterer Monatsbeitrag abgebucht wird. Spotify berechnet die Gebühren immer zum gleichen Tag des Monats, an dem das Abonnement ursprünglich abgeschlossen wurde. Wenn beispielsweise die Registrierung am 15. eines Monats erfolgte, wird auch künftig jeweils am 15. abgerechnet.
| Kündigungsart | Frist | Wirksamkeit |
|---|---|---|
| Widerruf (Neukunden) | 14 Tage nach Vertragsschluss | Sofort, ggf. anteilige Zahlung |
| Ordentliche Kündigung | Vor nächstem Abrechnungsdatum | Ende des Abrechnungszeitraums |
| Außerordentliche Kündigung | Bei wichtigem Grund sofort | Nach Prüfung durch Spotify |
Gründe für eine Kündigung
Nutzer entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für eine Kündigung ihres Spotify-Abonnements. Häufig spielen finanzielle Überlegungen eine Rolle, besonders wenn das Abonnement nicht mehr regelmäßig genutzt wird. Andere Nutzer wechseln zu Konkurrenzanbietern wie Apple Music, Amazon Music oder YouTube Music, die möglicherweise bessere Konditionen oder spezifische Features bieten.
Technische Probleme oder Unzufriedenheit mit der Musikauswahl können ebenfalls Kündigungsgründe sein. Manche Nutzer vermissen bestimmte Künstler oder Alben, die aufgrund von Lizenzvereinbarungen nicht verfügbar sind. Auch Änderungen in den Nutzungsbedingungen oder Preiserhöhungen motivieren Kunden zur Kündigung. Datenschutzbedenken sind ein weiterer Faktor, da Streaming-Dienste umfangreiche Nutzerdaten sammeln.
Besonderheiten bei verschiedenen Abonnementtypen
Bei Family-Abonnements kann nur der Hauptkontoinhaber die Kündigung vornehmen. Andere Familienmitglieder haben keinen Zugriff auf die Abrechnungseinstellungen. Bei Student-Abonnements endet die Berechtigung automatisch, wenn der Studentenstatus nicht mehr nachgewiesen werden kann. In diesem Fall wird das Konto entweder gekündigt oder auf einen regulären Premium-Tarif umgestellt.
Duo-Abonnements erfordern ebenfalls, dass der Hauptkontoinhaber die Kündigung einleitet. Nach der Kündigung verlieren beide Nutzer den Premium-Zugang zum Ende des Abrechnungszeitraums. Es ist nicht möglich, nur einen der beiden Accounts zu kündigen und das Duo-Abonnement in ein Individual-Abonnement umzuwandeln, ohne den Vertrag komplett zu beenden.
Wie man Spotify per Post kündigt
Warum die postalische Kündigung sinnvoll ist
Obwohl Spotify eine Online-Kündigungsfunktion im Benutzerkonto anbietet, entscheiden sich viele Verbraucher bewusst für den postalischen Weg. Der wichtigste Vorteil liegt im rechtssicheren Nachweis: Ein per Einschreiben mit Rückschein versendetes Kündigungsschreiben bietet einen gerichtsfesten Beweis über den Zugang der Kündigung. Dies ist besonders wichtig, wenn es zu Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt kommt.
Die postalische Kündigung schützt Verbraucher vor technischen Problemen, die bei Online-Prozessen auftreten können. Server-Ausfälle, fehlerhafte Bestätigungsmails oder Probleme beim Login können die Online-Kündigung erschweren oder verzögern. Ein physisches Schreiben ist unabhängig von der Funktionalität der Spotify-Website und kann nicht durch technische Störungen beeinträchtigt werden.
Zudem dokumentiert ein schriftliches Kündigungsschreiben alle relevanten Informationen übersichtlich und rechtssicher. Es enthält das Datum, die Vertragsdetails und den ausdrücklichen Kündigungswunsch in einer Form, die bei eventuellen rechtlichen Auseinandersetzungen als Beweismittel dient. Gerade bei automatischen Verlängerungen und wiederkehrenden Zahlungen ist diese Absicherung wertvoll.
Die korrekte Empfängeradresse
Für deutsche Nutzer, die ihr Spotify-Abonnement per Post kündigen möchten, ist die offizielle Adresse der schwedischen Hauptverwaltung maßgeblich. Kündigungsschreiben sollten an folgende Adresse gesendet werden:
- Spotify Sweden AB, Regeringsgatan 52, 111 56 Stockholm, Sweden
Es ist wichtig, die Adresse vollständig und korrekt anzugeben, um Zustellungsprobleme zu vermeiden. Da es sich um eine internationale Sendung handelt, sollte das Zielland "Sweden" oder "Schweden" deutlich lesbar auf dem Umschlag vermerkt sein. Bei Einschreiben mit Rückschein kann die Zustellung ins Ausland etwas länger dauern als innerhalb Deutschlands, weshalb rechtzeitiges Versenden wichtig ist.
Inhalt und Aufbau des Kündigungsschreibens
Ein rechtswirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Informationen enthalten, um eindeutig identifizierbar und wirksam zu sein. Zunächst sollten die persönlichen Daten des Kündigenden vollständig angegeben werden: vollständiger Name, aktuelle Adresse und idealerweise auch die bei Spotify registrierte E-Mail-Adresse. Diese Angaben ermöglichen es Spotify, das Kündigungsschreiben dem richtigen Kundenkonto zuzuordnen.
Der Kündigungstext selbst sollte klar und unmissverständlich formuliert sein. Es muss deutlich werden, dass das Abonnement gekündigt wird und zu welchem Zeitpunkt die Kündigung wirksam werden soll. Empfehlenswert ist die Formulierung "zum nächstmöglichen Zeitpunkt" oder "zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums". Eine Begründung der Kündigung ist rechtlich nicht erforderlich, kann aber aus Höflichkeit hinzugefügt werden.
Das Schreiben sollte außerdem eine Bitte um schriftliche Kündigungsbestätigung enthalten. Dies stellt sicher, dass Spotify den Eingang der Kündigung bestätigt und das Datum der Vertragsbeendigung mitteilt. Abschließend darf die eigenhändige Unterschrift nicht fehlen, da nur unterschriebene Kündigungen rechtswirksam sind. Das Datum des Schreibens sollte ebenfalls vermerkt werden.
Versandoptionen und Nachweismöglichkeiten
Für den Versand einer Kündigung empfiehlt sich grundsätzlich das Einschreiben mit Rückschein. Diese Versandart kostet zwar mehr als ein normaler Brief, bietet aber den entscheidenden Vorteil des Zugangsnachweises. Der Rückschein dokumentiert, wann das Schreiben zugestellt wurde und wer es in Empfang genommen hat. Dies kann bei späteren Streitigkeiten über den Kündigungszeitpunkt entscheidend sein.
Bei internationalen Sendungen nach Schweden sollte man mit Zustellzeiten von etwa 5 bis 10 Werktagen rechnen. Um sicherzugehen, dass die Kündigung rechtzeitig vor dem nächsten Abrechnungsdatum ankommt, sollte der Versand entsprechend früh erfolgen. Die Deutsche Post bietet für internationale Einschreiben eine Sendungsverfolgung an, mit der der Zustellstatus online verfolgt werden kann.
Digitale Unterstützung durch Postclic
Für Verbraucher, die den Aufwand einer postalischen Kündigung scheuen, aber dennoch die Rechtssicherheit eines Einschreibens wünschen, gibt es moderne Lösungen. Postclic ist ein Service, der das Versenden von rechtssicheren Kündigungsschreiben vereinfacht. Der Dienst übernimmt die professionelle Formatierung des Kündigungsschreibens, den Druck und den Versand als Einschreiben mit Rückschein.
Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und dem digitalen Nachweis. Nutzer müssen nicht selbst zur Post gehen, Briefmarken kaufen oder auf den Rückschein warten. Postclic dokumentiert den gesamten Versandprozess digital und stellt alle Nachweise online zur Verfügung. Dies ist besonders praktisch für Menschen mit wenig Zeit oder eingeschränkter Mobilität.
Die professionelle Formatierung stellt sicher, dass alle rechtlich relevanten Informationen korrekt im Kündigungsschreiben enthalten sind. Fehler bei Adressierung oder Formulierung, die eine Kündigung unwirksam machen könnten, werden so vermieden. Der Service übernimmt auch die Berechnung der korrekten Kündigungsfristen und unterstützt bei der Formulierung des Schreibens.
Was nach dem Versand zu beachten ist
Nach dem Versand des Kündigungsschreibens sollte der Rückschein sorgfältig aufbewahrt werden. Dieser dient als Beweis für die fristgerechte Kündigung und sollte mindestens bis zur endgültigen Beendigung des Abonnements archiviert werden. Falls Spotify weiterhin Beträge abbucht, obwohl die Kündigung wirksam geworden sein sollte, ist dieser Nachweis unverzichtbar.
Es empfiehlt sich, auch eine Kopie des Kündigungsschreibens aufzubewahren. Zusammen mit dem Rückschein bildet dies eine vollständige Dokumentation des Kündigungsvorgangs. Diese Unterlagen können bei Unstimmigkeiten mit dem Kundenservice oder im schlimmsten Fall bei rechtlichen Auseinandersetzungen vorgelegt werden.
Innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung sollte eine Bestätigung von Spotify eintreffen. Falls diese ausbleibt, ist es ratsam, proaktiv nachzuhaken. Dies kann per E-Mail an den Kundenservice erfolgen, wobei auf das versendete Kündigungsschreiben und dessen Zustellung hingewiesen werden sollte. Eine Kopie des Rückscheins kann als Anhang mitgeschickt werden.
Umgang mit Problemen bei der Kündigung
Sollte Spotify die Kündigung nicht anerkennen oder weiterhin Beträge abbuchen, müssen Verbraucher aktiv werden. Zunächst sollte der Kundenservice kontaktiert und auf die erfolgte Kündigung hingewiesen werden. Der Rückschein des Einschreibens dient dabei als unwiderlegbarer Beweis. In den meisten Fällen lassen sich Missverständnisse auf diese Weise klären.
Falls das Problem bestehen bleibt, können Verbraucher ihre Bank anweisen, weitere Abbuchungen zu stoppen. Bei Lastschriftverfahren ist dies durch einen Widerspruch gegen die Abbuchung möglich. Bei Kreditkartenzahlungen sollte die Karte für Spotify-Zahlungen gesperrt werden. Parallel dazu sollte Spotify schriftlich aufgefordert werden, bereits zu Unrecht abgebuchte Beträge zurückzuerstatten.
In hartnäckigen Fällen können sich Verbraucher an Verbraucherschutzzentralen wenden oder rechtliche Schritte prüfen. Die EU-Verbraucherschutzrichtlinien bieten umfangreiche Rechte, die auch gegenüber einem schwedischen Unternehmen durchgesetzt werden können. Oft reicht bereits die Androhung rechtlicher Schritte, um eine Klärung herbeizuführen.
Kundenbewertungen und Tipps
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Die Erfahrungen deutscher Nutzer mit der Spotify-Kündigung sind überwiegend positiv. Die meisten Kunden berichten, dass die Online-Kündigung über das Benutzerkonto unkompliziert funktioniert. Dennoch gibt es auch Berichte über Schwierigkeiten, insbesondere wenn technische Probleme auftreten oder die Kündigungsoption im Konto nicht auffindbar ist. In solchen Fällen erweist sich die postalische Kündigung als verlässliche Alternative.
Einige Nutzer berichten von Verzögerungen bei der Kündigungsbestätigung, besonders bei postalischen Kündigungen an die schwedische Adresse. Die internationale Zustellung kann tatsächlich länger dauern als bei nationalen Sendungen. Daher empfehlen erfahrene Nutzer, die Kündigung mindestens zwei Wochen vor dem nächsten Abrechnungsdatum zu versenden, um auf der sicheren Seite zu sein.
Häufige Fehler vermeiden
Ein häufiger Fehler ist die Annahme, dass das Löschen der Spotify-App oder das Entfernen der Zahlungsinformationen einer Kündigung gleichkommt. Dies ist nicht der Fall – das Abonnement läuft weiter und Gebühren werden weiterhin fällig. Eine explizite Kündigung ist zwingend erforderlich, unabhängig davon, ob die App genutzt wird oder nicht.
Viele Nutzer vergessen auch, das tatsächliche Abrechnungsdatum zu berücksichtigen. Wer beispielsweise am 20. eines Monats kündigt, aber am 15. abgerechnet wird, hat bereits den nächsten Monatsbeitrag bezahlt. Dieser wird nicht erstattet, da die Kündigung erst zum Ende des bezahlten Zeitraums wirksam wird. Eine rechtzeitige Kündigung vor dem Abrechnungsdatum ist daher finanziell sinnvoll.
Bei postalischen Kündigungen wird manchmal die Unterschrift vergessen, was die Kündigung unwirksam macht. Auch unvollständige Absenderangaben können dazu führen, dass Spotify die Kündigung nicht dem richtigen Konto zuordnen kann. Eine sorgfältige Überprüfung des Kündigungsschreibens vor dem Versand verhindert solche Probleme.
Alternative Optionen vor der Kündigung
Bevor man sich endgültig für eine Kündigung entscheidet, sollten alternative Optionen geprüft werden. Spotify bietet beispielsweise die Möglichkeit, das Premium-Abonnement zu pausieren und vorübergehend zur kostenlosen Version zurückzukehren. Dies ist sinnvoll, wenn man den Service nur zeitweise nicht benötigt, aber die angelegten Playlists und Einstellungen behalten möchte.
Für Nutzer, die aus finanziellen Gründen kündigen möchten, kann ein Wechsel zu einem günstigeren Tarif eine Option sein. Das Student-Abonnement oder Duo-Abonnement können Kosten sparen, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Auch das Teilen eines Family-Abonnements mit Freunden oder Familienmitgliedern reduziert die individuelle finanzielle Belastung.
Was nach der Kündigung passiert
Nach erfolgreicher Kündigung bleibt der Premium-Zugang bis zum Ende des bezahlten Abrechnungszeitraums bestehen. Nutzer können den Service also noch in vollem Umfang nutzen, auch wenn die Kündigung bereits eingereicht wurde. Nach Ablauf der Periode wird das Konto automatisch auf die kostenlose Version umgestellt, sofern es nicht vollständig gelöscht wird.
Alle gespeicherten Playlists, Favoriten und Einstellungen bleiben auch nach dem Ende des Premium-Abonnements erhalten. Sie sind weiterhin über die kostenlose Version zugänglich, allerdings mit den Einschränkungen des Free-Accounts wie Werbeeinblendungen und fehlender Offline-Funktion. Wer später wieder ein Premium-Abonnement abschließt, findet alle Daten unverändert vor.
Heruntergeladene Offline-Inhalte werden nach Ende des Premium-Abonnements automatisch unzugänglich. Die Dateien bleiben zwar technisch auf dem Gerät gespeichert, können aber ohne aktives Premium-Abonnement nicht mehr abgespielt werden. Dies ist eine Sicherheitsmaßnahme zum Schutz der Urheberrechte der Musikkünstler.
Tipps für einen reibungslosen Ablauf
Um den Kündigungsprozess so reibungslos wie möglich zu gestalten, sollten Nutzer zunächst ihre Vertragsdaten überprüfen. Dazu gehören das nächste Abrechnungsdatum, der aktuelle Tarif und die hinterlegte Zahlungsmethode. Diese Informationen finden sich im Spotify-Konto unter den Account-Einstellungen und sollten vor der Kündigung notiert werden.
Es empfiehlt sich, vor der Kündigung alle wichtigen Playlists zu exportieren oder Screenshots anzufertigen. Obwohl die Daten normalerweise erhalten bleiben, bietet eine Sicherungskopie zusätzliche Sicherheit. Verschiedene Tools und Apps ermöglichen den Export von Spotify-Playlists in andere Formate oder zu anderen Streaming-Diensten.
Wer sich für die postalische Kündigung entscheidet, sollte alle Unterlagen systematisch archivieren. Eine digitale Kopie des Kündigungsschreibens, ein Foto des Rückscheins und Screenshots der relevanten Kontoinformationen bilden eine vollständige Dokumentation. Diese sollte mindestens ein Jahr nach der Kündigung aufbewahrt werden, um bei eventuellen Nachfragen oder Problemen gewappnet zu sein.
Langfristige Überlegungen
Nach der Kündigung stellt sich oft die Frage, wie man künftig Musik konsumieren möchte. Die kostenlose Spotify-Version ist eine Option, bietet aber deutlich eingeschränkte Funktionalität. Konkurrierende Dienste wie Apple Music, Amazon Music Unlimited oder YouTube Music haben ähnliche Preismodelle, unterscheiden sich aber in Details wie Musikauswahl, Audioqualität und zusätzlichen Features.
Manche ehemalige Premium-Nutzer entscheiden sich bewusst für eine Pause von Streaming-Diensten und entdecken alternative Musikquellen neu. Radio, gekaufte Musik-Downloads oder physische Tonträger bieten andere Hörerlebnisse ohne monatliche Abonnementkosten. Diese Alternativen können langfristig günstiger sein, erfordern aber einen anderen Umgang mit Musikkonsum.
Für viele Nutzer ist die Kündigung auch eine Gelegenheit, das eigene Nutzungsverhalten zu reflektieren. Wer feststellt, dass das Abonnement kaum genutzt wurde, kann durch die Kündigung monatlich Geld sparen. Andererseits kann die Erkenntnis, wie sehr man den Service vermisst, zu einer bewussteren und wertvolleren Nutzung nach einer eventuellen Rückkehr führen. Die Entscheidung für oder gegen ein Streaming-Abonnement sollte stets an die individuellen Bedürfnisse und Hörgewohnheiten angepasst sein.