
Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany

Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Transdev
Am Seestern 3
40547 Düsseldorf
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Transdev. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
12/01/2026
So kündigen Sie Ihr Transdev-Abonnement schnell und einfach
Über Transdev
Transdev Deutschland GmbH ist eines der führenden Verkehrsunternehmen im deutschen öffentlichen Personennahverkehr und bietet umfassende Mobilitätslösungen in zahlreichen Regionen Deutschlands. Mit Hauptsitz in Düsseldorf betreibt das Unternehmen Bus- und Bahnverkehre in verschiedenen Bundesländern und beschäftigt tausende Mitarbeiter. Als Teil der internationalen Transdev-Gruppe, die weltweit in über 20 Ländern tätig ist, verbindet das Unternehmen täglich Millionen von Fahrgästen mit ihren Zielen.
Das Leistungsspektrum von Transdev umfasst den Betrieb von Stadtbussen, Regionalbussen, Straßenbahnen und S-Bahnen sowie innovative Mobilitätskonzepte wie On-Demand-Verkehre und digitale Ticketlösungen. In Deutschland ist Transdev in mehreren Verkehrsverbünden aktiv und arbeitet eng mit kommunalen Aufgabenträgern zusammen. Das Unternehmen legt besonderen Wert auf Nachhaltigkeit, Pünktlichkeit und Kundenservice, wobei kontinuierlich in moderne Fahrzeugflotten und digitale Infrastruktur investiert wird.
Fahrgäste können verschiedene Ticketoptionen nutzen, von Einzelfahrscheinen über Monatskarten bis hin zu Abonnements für regelmäßige Nutzer. Die Angebote variieren je nach Region und Verkehrsverbund, in dem Transdev tätig ist. Besonders für Berufspendler und Schüler bietet das Unternehmen attraktive Dauerkarten an, die eine verlässliche und kostengünstige Mobilität ermöglichen.
Abonnementpläne und Preise bei Transdev
Verschiedene Ticketmodelle im Überblick
Die Preisgestaltung und Abonnementmodelle bei Transdev richten sich nach den jeweiligen Verkehrsverbünden, in denen das Unternehmen operiert. Da Transdev als Auftragnehmer verschiedener Verkehrsverbünde tätig ist, werden die Tarife in der Regel vom jeweiligen Verbund festgelegt. Dennoch gibt es einige grundlegende Kategorien, die in den meisten Regionen verfügbar sind.
Zu den gängigsten Abonnementformen gehören Monatskarten, die sich automatisch verlängern, sowie Jahreskarten mit Ratenzahlung. Diese Dauerkarten bieten gegenüber Einzeltickets erhebliche Kostenvorteile und garantieren unbegrenzte Fahrten innerhalb des gewählten Tarifgebiets. Viele Verkehrsverbünde bieten zudem vergünstigte Tarife für Schüler, Studenten, Auszubildende und Senioren an.
| Abonnementtyp | Typische Merkmale | Kündigungsfrist |
|---|---|---|
| Monatskarte Abo | Automatische Verlängerung, monatliche Abbuchung | Meist 1 Monat zum Monatsende |
| Jahresabo mit Ratenzahlung | Günstigerer Gesamtpreis, 12 Monatsraten | 3 Monate zum Vertragsende |
| Jobticket | Vergünstigtes Firmenticket, Arbeitgeberbeteiligung | Nach Firmenvereinbarung |
| Ausbildungsabo | Vergünstigte Konditionen für Schüler/Azubis | Meist zum Schuljahresende |
Regionale Preisunterschiede
Die konkreten Preise variieren erheblich je nach Region und Tarifgebiet. In Ballungsräumen mit mehreren Tarifzonen können Monatskarten zwischen 50 und 150 Euro kosten, während in ländlichen Gebieten mit kleineren Streckennetzen die Preise oft moderater ausfallen. Einige Verkehrsverbünde bieten Zusatzoptionen wie Fahrradmitnahme oder die Übertragbarkeit auf andere Personen zu bestimmten Zeiten an, was sich ebenfalls im Preis niederschlägt.
Besonders attraktiv sind häufig die Jahresabonnements, die umgerechnet zwei bis drei Monatskarten einsparen können. Allerdings binden sich Kunden damit längerfristig und müssen die Kündigungsfristen beachten, wenn sich ihre Mobilitätsbedürfnisse ändern. Digitale Tickets über Apps werden zunehmend angeboten und bieten zusätzlichen Komfort bei der Verwaltung der Abonnements.
Kündigungsbedingungen bei Transdev
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Die Kündigung von Abonnements im öffentlichen Personennahverkehr unterliegt deutschen Vertragsrechtsbestimmungen sowie den spezifischen Allgemeinen Geschäftsbedingungen des jeweiligen Verkehrsverbunds. Grundsätzlich gilt, dass Dauerkarten und Abonnements als Dauerschuldverhältnisse einzustufen sind, die unter Einhaltung bestimmter Fristen gekündigt werden können. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) bildet hierfür die rechtliche Grundlage.
Bei der Kündigung ist die Schriftform zwingend erforderlich. Eine mündliche Kündigung oder eine Kündigung per E-Mail wird in den meisten Fällen nicht als rechtsverbindlich anerkannt. Die postalische Kündigung per Brief, idealerweise als Einschreiben mit Rückschein, ist die rechtssicherste Methode und wird von Juristen ausdrücklich empfohlen. Diese Form der Kündigung bietet den unbestreitbaren Vorteil eines dokumentierten Zugangs beim Vertragspartner.
Kündigungsfristen und Laufzeiten
Die Kündigungsfristen variieren je nach Art des Abonnements erheblich. Monatskarten mit automatischer Verlängerung können üblicherweise mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende gekündigt werden. Das bedeutet, dass eine Kündigung, die beispielsweise am 15. März eingeht, zum 30. April wirksam wird, und das Abonnement im April noch läuft.
Jahresabonnements haben typischerweise längere Kündigungsfristen von drei Monaten zum Ende der Vertragslaufzeit. Wird die Kündigungsfrist versäumt, verlängert sich das Abonnement automatisch um ein weiteres Jahr. Diese automatische Verlängerung muss in den AGB deutlich kommuniziert werden, ist aber bei den meisten Verkehrsverbünden Standard.
| Vertragsart | Kündigungsfrist | Kündigungstermin |
|---|---|---|
| Monatskarte Abo | 1 Monat | Zum Monatsende |
| Jahresabo | 3 Monate | Zum Vertragsende |
| Ausbildungsticket | 6 Wochen | Zum Schuljahresende |
| Jobticket | Nach Vereinbarung | Meist zum Quartalsende |
Sonderkündigungsrechte
In bestimmten Situationen besteht ein Sonderkündigungsrecht, das von den regulären Fristen abweicht. Dazu gehören beispielsweise ein Umzug in eine Region, in der das Ticket nicht genutzt werden kann, der Verlust des Arbeitsplatzes bei einem Jobticket oder gesundheitliche Gründe, die die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel unmöglich machen. In solchen Fällen sollten entsprechende Nachweise wie Meldebescheinigungen, ärztliche Atteste oder Kündigungsbestätigungen des Arbeitgebers beigefügt werden.
Auch bei Preiserhöhungen kann unter Umständen ein Sonderkündigungsrecht bestehen, wenn die Erhöhung nicht nur eine Anpassung an gestiegene Kosten darstellt, sondern substantiell ist. Die genauen Bedingungen sind in den jeweiligen Tarifbestimmungen festgelegt und sollten im Einzelfall geprüft werden.
Wichtige Hinweise zur Kündigungszustellung
Entscheidend für die Wirksamkeit der Kündigung ist der Zugang beim Vertragspartner, nicht das Absendedatum. Das bedeutet, dass die Kündigung innerhalb der Kündigungsfrist tatsächlich bei Transdev eingegangen sein muss. Bei knappen Fristen ist daher besondere Vorsicht geboten. Ein Einschreiben mit Rückschein bietet hier die größte Rechtssicherheit, da der Zugang dokumentiert wird.
Die Kündigung muss an die korrekte Adresse gerichtet werden. Bei Transdev ist dies die offizielle Geschäftsadresse in Düsseldorf. Eine Kündigung an eine Betriebsstätte oder einen lokalen Servicepunkt könnte zu Verzögerungen führen und im schlimmsten Fall dazu, dass die Kündigungsfrist versäumt wird.
Wie man Transdev per Post kündigt
Warum die postalische Kündigung die sicherste Methode ist
Die postalische Kündigung per Brief ist aus mehreren Gründen die empfohlene und rechtssicherste Methode zur Beendigung eines Abonnements bei Transdev. Im deutschen Vertragsrecht gilt das Schriftformerfordernis für viele Kündigungen, und ein physischer Brief erfüllt diese Anforderung zweifelsfrei. Im Gegensatz zu E-Mails oder Online-Formularen, deren rechtliche Anerkennung manchmal strittig sein kann, ist ein Brief mit Unterschrift eindeutig als rechtsverbindliche Willenserklärung zu werten.
Ein weiterer entscheidender Vorteil ist die Nachweisbarkeit. Während bei einer E-Mail Zustellprobleme auftreten können, Spam-Filter die Nachricht abfangen oder technische Fehler zum Verlust der Nachricht führen können, bietet ein Einschreiben mit Rückschein einen gerichtsfesten Nachweis über den Zugang der Kündigung. Dieser Nachweis kann im Streitfall entscheidend sein, etwa wenn das Unternehmen behauptet, die Kündigung nie erhalten zu haben.
Zudem entspricht die postalische Kündigung den Anforderungen der meisten Allgemeinen Geschäftsbedingungen im Verkehrsbereich. Viele Verkehrsunternehmen und Verbünde schreiben in ihren AGB explizit die Schriftform vor und akzeptieren elektronische Kündigungen nur unter bestimmten Bedingungen oder gar nicht. Mit einem Brief sind Kunden auf der sicheren Seite und vermeiden Diskussionen über die Wirksamkeit ihrer Kündigung.
Die richtige Adresse für Kündigungen
Für die Kündigung eines Abonnements bei Transdev muss die Kündigungserklärung an die offizielle Geschäftsadresse des Unternehmens gesendet werden. Dies ist besonders wichtig, da nur der Zugang an der richtigen Adresse die Kündigungsfrist wahrt. Die korrekte Adresse für rechtliche Korrespondenz einschließlich Kündigungen lautet:
- Transdev Deutschland GmbH, Am Seestern 3, 40547 Düsseldorf
Es ist wichtig, die Kündigung nicht an lokale Betriebshöfe, Servicecenter oder andere Niederlassungen zu senden, da dies zu Verzögerungen bei der Bearbeitung führen kann. Die Hauptverwaltung in Düsseldorf ist die zuständige Stelle für alle vertraglichen Angelegenheiten und somit der richtige Empfänger für Kündigungsschreiben.
Erforderliche Angaben im Kündigungsschreiben
Ein rechtswirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Informationen enthalten, um eindeutig zugeordnet werden zu können und die gewünschte Wirkung zu erzielen. Zunächst sollten die vollständigen persönlichen Daten des Kündigenden angegeben werden, einschließlich Name, Adresse und Geburtsdatum. Diese Daten ermöglichen es Transdev, das Abonnement eindeutig zu identifizieren.
Weiterhin sollte die Kundennummer oder Abonummer genannt werden, sofern diese bekannt ist. Diese Nummer findet sich üblicherweise auf der Abokarte, auf Rechnungen oder in der Bestätigungsmail bei Vertragsabschluss. Falls die Nummer nicht verfügbar ist, sollten möglichst detaillierte Angaben zum Abonnement gemacht werden, etwa die Art des Tickets, das Tarifgebiet und das Datum des Vertragsbeginns.
Das Kündigungsschreiben muss eine eindeutige Kündigungserklärung enthalten, also die ausdrückliche Mitteilung, dass das Abonnement beendet werden soll. Es empfiehlt sich, das gewünschte Kündigungsdatum anzugeben oder alternativ zu formulieren, dass die Kündigung zum nächstmöglichen Zeitpunkt erfolgen soll. Dies stellt sicher, dass keine Missverständnisse über den Kündigungswillen entstehen.
Die eigenhändige Unterschrift ist unverzichtbar für die Rechtswirksamkeit der Kündigung. Ein Schreiben ohne Unterschrift kann als unwirksam zurückgewiesen werden. Das Datum der Unterschrift sollte ebenfalls angegeben werden. Zusätzlich ist es ratsam, um eine schriftliche Kündigungsbestätigung zu bitten, die den Erhalt der Kündigung und das Vertragsende bestätigt.
Versand als Einschreiben mit Rückschein
Der Versand der Kündigung als Einschreiben mit Rückschein ist die empfohlene Methode, um einen rechtssicheren Nachweis über den Zugang der Kündigung zu erhalten. Bei dieser Versandart erhält der Absender eine Sendungsnummer zur Nachverfolgung und nach Zustellung einen unterschriebenen Rückschein, der als Beweis dient, dass das Schreiben beim Empfänger angekommen ist.
Das Einschreiben mit Rückschein kostet bei der Deutschen Post derzeit zusätzlich zum normalen Porto etwa 4,85 Euro, ist aber eine lohnende Investition für die Rechtssicherheit. Der Rückschein sollte sorgfältig aufbewahrt werden, am besten zusammen mit einer Kopie des Kündigungsschreibens, um im Streitfall alle notwendigen Unterlagen zur Hand zu haben.
Alternativ zum klassischen Einschreiben bieten moderne Dienstleister wie Postclic die Möglichkeit, Kündigungen digital zu erstellen und als nachverfolgbaren Brief versenden zu lassen. Solche Services übernehmen den Druck, das Kuvertieren und den Versand des Schreibens und stellen einen digitalen Versandnachweis zur Verfügung. Dies spart Zeit und den Gang zur Post, während gleichzeitig die rechtlichen Anforderungen erfüllt werden. Die professionelle Formatierung und der zuverlässige Versand bieten zusätzliche Sicherheit, dass die Kündigung korrekt und fristgerecht zugestellt wird.
Aufbewahrung von Nachweisen
Nach dem Versand der Kündigung ist es wichtig, alle relevanten Unterlagen sorgfältig aufzubewahren. Dazu gehören eine Kopie des Kündigungsschreibens, der Rückschein des Einschreibens oder der digitale Versandnachweis sowie später die Kündigungsbestätigung von Transdev. Diese Dokumente sollten mindestens bis zur vollständigen Abwicklung des Vertrags, besser noch darüber hinaus, aufbewahrt werden.
Falls nach Ablauf der Kündigungsfrist noch Abbuchungen erfolgen oder Forderungen gestellt werden, sind diese Nachweise unerlässlich, um die rechtmäßige Kündigung belegen zu können. In solchen Fällen sollte umgehend schriftlich Widerspruch eingelegt und auf die fristgerechte Kündigung hingewiesen werden, wobei die entsprechenden Nachweise beigefügt werden.
Kundenbewertungen und Tipps zur Kündigung
Häufige Gründe für die Kündigung
Kunden entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für die Kündigung ihres Transdev-Abonnements. Ein häufiger Grund ist ein Wohnortwechsel, insbesondere wenn der neue Wohnort außerhalb des Geltungsbereichs des Tickets liegt oder eine andere Verkehrsanbindung hat. Auch berufliche Veränderungen wie ein Jobwechsel, der Eintritt in den Ruhestand oder die Umstellung auf Homeoffice führen dazu, dass das bisherige Abonnement nicht mehr benötigt wird.
Einige Kunden kündigen aufgrund von Unzufriedenheit mit dem Service, etwa wegen häufiger Verspätungen, Zugausfällen oder überfüllten Fahrzeugen. Auch Preiserhöhungen können ein Kündigungsmotiv sein, besonders wenn alternative Mobilitätslösungen wie Carsharing, Fahrgemeinschaften oder das eigene Fahrzeug wirtschaftlicher erscheinen. Studenten und Auszubildende kündigen häufig nach Abschluss ihrer Ausbildung, wenn sie kein vergünstigtes Ticket mehr erhalten.
In einigen Fällen spielen auch gesundheitliche Gründe eine Rolle, etwa wenn Mobilitätseinschränkungen die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel erschweren oder unmöglich machen. Solche Sondersituationen sollten bei der Kündigung dokumentiert werden, da sie möglicherweise ein außerordentliches Kündigungsrecht begründen.
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Die Erfahrungen von Kunden mit dem Kündigungsprozess bei Transdev sind gemischt. Viele Kunden berichten, dass die Kündigung problemlos verlief, sofern die Schriftform eingehalten und die richtige Adresse verwendet wurde. Die Kündigungsbestätigung erfolgt in der Regel innerhalb von zwei bis drei Wochen nach Eingang des Kündigungsschreibens.
Probleme entstehen häufig dann, wenn Kündigungsfristen nicht beachtet wurden oder die Kündigung an eine falsche Adresse geschickt wurde. Einige Kunden berichten auch von Schwierigkeiten, wenn sie versuchten, per E-Mail oder telefonisch zu kündigen, da diese Kündigungsformen oft nicht akzeptiert wurden. Dies unterstreicht die Bedeutung der schriftlichen Kündigung per Post.
Vereinzelt kommt es vor, dass trotz fristgerechter Kündigung weiterhin Abbuchungen erfolgen. In solchen Fällen ist es wichtig, umgehend zu reagieren, die Bank über die unrechtmäßige Abbuchung zu informieren und gegebenenfalls eine Rücklastschrift zu veranlassen. Gleichzeitig sollte Transdev schriftlich unter Vorlage der Kündigungsnachweise aufgefordert werden, die Abbuchungen zu stoppen und bereits zu viel gezahlte Beträge zurückzuerstatten.
Praktische Tipps für eine reibungslose Kündigung
Um sicherzustellen, dass die Kündigung reibungslos verläuft, sollten Kunden einige bewährte Praktiken beachten. Zunächst ist es ratsam, die genauen Kündigungsfristen in den eigenen Vertragsunterlagen oder den AGB des Verkehrsverbunds zu prüfen. Diese Informationen finden sich oft auf der Rückseite der Abokarte oder in den bei Vertragsabschluss erhaltenen Unterlagen.
Die Kündigung sollte rechtzeitig, also mit ausreichendem Zeitpuffer vor Ablauf der Kündigungsfrist, versendet werden. Auch wenn die Kündigung nur bis zum letzten Tag der Frist eingehen muss, minimiert ein frühzeitiger Versand das Risiko, dass Verzögerungen bei der Postzustellung zu einem Fristversäumnis führen. Eine Faustregel ist, die Kündigung mindestens eine Woche vor Fristablauf zu versenden.
Es empfiehlt sich, vor der Kündigung alle offenen Rechnungen zu begleichen, um Komplikationen zu vermeiden. Ausstehende Zahlungen können die Vertragsbeendigung verzögern oder zu zusätzlichem Schriftverkehr führen. Nach dem Versand der Kündigung sollte die Sendungsnummer des Einschreibens notiert und der Sendungsverlauf online verfolgt werden, um sicherzustellen, dass das Schreiben zugestellt wurde.
Falls innerhalb von drei Wochen nach Zustellung keine Kündigungsbestätigung eintrifft, sollte telefonisch oder schriftlich nachgehakt werden. Dabei sollte auf das Kündigungsschreiben und dessen Zustellung verwiesen werden. Die Kontaktdaten für Kundenanfragen finden sich auf der Transdev-Website oder auf den Vertragsunterlagen.
Alternative Lösungen vor der Kündigung
Bevor eine endgültige Kündigung ausgesprochen wird, kann es sinnvoll sein, alternative Lösungen zu prüfen. Manche Verkehrsverbünde bieten die Möglichkeit, ein Abonnement vorübergehend ruhen zu lassen, etwa bei längeren Auslandsaufenthalten oder Krankheit. Dies kann günstiger sein als eine Kündigung mit anschließendem Neuabschluss.
Bei finanziellen Schwierigkeiten lohnt sich die Nachfrage nach vergünstigten Tarifen oder Sozialtickets. Viele Verkehrsverbünde bieten für Empfänger von Sozialleistungen, Geringverdiener oder Menschen mit Behinderung reduzierte Tarife an. Auch ein Wechsel zu einem flexibleren Ticketmodell, etwa von einem Jahresabo zu einem Monatsabo, kann eine Option sein.
Wenn die Kündigung aufgrund von Serviceunzufriedenheit erwogen wird, kann es hilfreich sein, zunächst eine Beschwerde einzureichen. Transdev und die Verkehrsverbünde sind an Kundenfeedback interessiert und bemühen sich oft um Lösungen. In manchen Fällen können Kulanzregelungen oder Kompensationen angeboten werden, die eine Fortsetzung des Vertrags attraktiver machen.
Was nach der Kündigung zu beachten ist
Nach erfolgreicher Kündigung und Erhalt der Kündigungsbestätigung sollten Kunden ihre Zahlungseingänge im Auge behalten. Die letzte Abbuchung sollte für den letzten Monat der Vertragslaufzeit erfolgen, danach dürfen keine weiteren Beträge eingezogen werden. Falls doch noch Abbuchungen stattfinden, sollte umgehend reagiert und die Bank informiert werden.
Die Abokarte sollte nach Vertragsende nicht mehr verwendet werden, auch wenn sie möglicherweise noch gültig aussieht. Die Nutzung eines gekündigten Abonnements kann als Schwarzfahren gewertet werden und zu Bußgeldern führen. Es empfiehlt sich, die Karte nach Vertragsende zu vernichten oder zurückzusenden, falls dies in den AGB vorgesehen ist.
Sollten nach der Kündigung noch Guthaben bestehen, etwa aus Vorauszahlungen oder nicht genutzten Leistungen, muss Transdev diese zurückerstatten. Die Rückerstattung erfolgt in der Regel auf das Konto, von dem die Abbuchungen erfolgten. Falls die Rückerstattung nicht innerhalb angemessener Frist erfolgt, sollte schriftlich nachgefragt werden.
Abschließend ist es ratsam, alle Unterlagen zur Kündigung noch mindestens ein Jahr aufzubewahren. Dies schützt vor eventuellen späteren Forderungen und ermöglicht es, die ordnungsgemäße Vertragsbeendigung jederzeit nachweisen zu können. Mit diesen Vorsichtsmaßnahmen lässt sich sicherstellen, dass die Kündigung des Transdev-Abonnements ohne Komplikationen abgewickelt wird und keine unerwarteten Probleme auftreten.