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Lettre de résiliation rédigée par un avocat spécialisé
Expéditeur
VVS Abonnement kündigen | Postclic
VVS
Am Hauptbahnhof 1
70173 Stuttgart Germany






Vertragsnummer:

An:
Kündigungsabteilung – VVS
Am Hauptbahnhof 1
70173 Stuttgart

Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes VVS. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.

Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:

– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.

Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.

Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:

– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.

Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.

Mit freundlichen Grüßen,


12/01/2026

zum Behalten966649193710
Empfänger
VVS
Am Hauptbahnhof 1
70173 Stuttgart , Germany
REF/2025GRHS4

So beenden Sie Ihr VVS-Abonnement unkompliziert

Über VVS

Der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) ist einer der größten Verkehrsverbünde Deutschlands und bildet das Rückgrat des öffentlichen Personennahverkehrs in der Region Stuttgart. Seit seiner Gründung im Jahr 1978 hat sich der VVS zu einem komplexen Netzwerk entwickelt, das täglich Millionen von Fahrgästen transportiert. Die VVS Verkehrsverbund Stuttgart GmbH koordiniert die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Verkehrsunternehmen wie der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB), der Deutschen Bahn und zahlreichen Busunternehmen in der Region.

Das Verbundgebiet erstreckt sich über die Landeshauptstadt Stuttgart und die angrenzenden Landkreise Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und Rems-Murr-Kreis. Mit einem einheitlichen Tarifsystem ermöglicht der VVS seinen Kunden die nahtlose Nutzung verschiedener Verkehrsmittel mit nur einem Ticket. Die zentrale Verwaltung befindet sich direkt am Hauptbahnhof Stuttgart, was die strategische Bedeutung des Verbunds für die regionale Mobilität unterstreicht.

Für viele Pendler, Schüler, Studenten und Berufstätige ist der VVS unverzichtbar geworden. Das Angebot reicht von Einzelfahrscheinen über Tages- und Gruppentickets bis hin zu verschiedenen Abonnementformen. Besonders die Abonnements sind beliebt, da sie regelmäßigen Nutzern erhebliche Kostenvorteile bieten. Allerdings gibt es verschiedene Gründe, warum Kunden ihre VVS-Abonnements kündigen möchten – sei es ein Umzug aus der Region, der Wechsel zum Homeoffice, die Anschaffung eines eigenen Fahrzeugs oder finanzielle Überlegungen.

Abonnementpläne und Preise

Verschiedene Abonnementformen im Überblick

Der VVS bietet eine breite Palette an Abonnementoptionen, die auf unterschiedliche Bedürfnisse zugeschnitten sind. Das klassische Jahresabonnement ist besonders bei Berufspendlern beliebt, da es die niedrigsten monatlichen Kosten bietet. Daneben existieren flexible Monatsabonnements, die sich automatisch verlängern, sowie spezielle Angebote für Schüler, Studenten, Auszubildende und Senioren. Jedes Abonnement ist zonenbasiert, wobei die Preise je nach Anzahl der genutzten Tarifzonen erheblich variieren können.

Das JugendTicketBW hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen und ermöglicht jungen Menschen unter bestimmten Voraussetzungen die unbegrenzte Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in ganz Baden-Württemberg zu einem Festpreis. Für Gelegenheitsfahrer bietet der VVS auch das sogenannte 9-Uhr-Umweltticket an, das außerhalb der Hauptverkehrszeiten günstiger ist. Firmentickets stellen eine weitere Option dar, bei der Unternehmen vergünstigte Konditionen für ihre Mitarbeiter aushandeln können.

Preisstruktur nach Zonen

ZonenanzahlMonatsabo (ca.)Jahresabo (ca.)9-Uhr-Ticket (ca.)
1 Zone65-75 €650-750 €45-55 €
2 Zonen95-110 €950-1100 €70-85 €
3 Zonen125-145 €1250-1450 €95-115 €
4+ Zonen155-200 €1550-2000 €120-155 €

Die genannten Preise sind Richtwerte und können sich je nach konkreter Tarifzone und aktueller Preisgestaltung unterscheiden. Der VVS passt seine Tarife regelmäßig an, wobei Preiserhöhungen in der Regel zum Jahreswechsel erfolgen. Bestandskunden werden über solche Änderungen schriftlich informiert, was gleichzeitig oft ein Sonderkündigungsrecht auslöst.

Besondere Tarife und Ermäßigungen

Neben den Standardabonnements bietet der VVS verschiedene ermäßigte Tarife an. Das Ausbildungsticket richtet sich an Schüler und Auszubildende und ist deutlich günstiger als reguläre Abonnements. Studenten können das Semesterticket nutzen, das oft bereits in den Semestergebühren enthalten ist. Für Senioren ab 60 Jahren gibt es spezielle Seniorentickets mit reduzierten Preisen. Menschen mit Schwerbehinderung können unter bestimmten Voraussetzungen Ermäßigungen oder sogar kostenfreie Mitnahme von Begleitpersonen in Anspruch nehmen.

Das Deutschlandticket, das bundesweit für 49 Euro monatlich den Nahverkehr ermöglicht, hat auch Auswirkungen auf die VVS-Tariflandschaft gehabt. Viele Kunden prüfen derzeit, ob ein Wechsel zu diesem Angebot für sie vorteilhafter ist, was zu vermehrten Kündigungen klassischer VVS-Abonnements führen kann.

Kündigungsbedingungen

Rechtliche Grundlagen in Deutschland

Die Kündigung eines VVS-Abonnements unterliegt den allgemeinen deutschen Rechtsvorschriften sowie den spezifischen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Verkehrsverbunds. Nach deutschem Recht müssen Kündigungsfristen und -bedingungen transparent und verständlich kommuniziert werden. Bei Abonnementverträgen im öffentlichen Nahverkehr gelten besondere Verbraucherschutzbestimmungen, die sicherstellen sollen, dass Kunden nicht unangemessen an langfristige Verträge gebunden werden.

Grundsätzlich gilt: Jede Kündigung muss schriftlich erfolgen. Dies ist eine rechtliche Anforderung, die dem Schutz beider Vertragsparteien dient. Die Schriftform gewährleistet, dass ein nachweisbarer Kündigungswille existiert und das genaue Datum der Kündigungserklärung dokumentiert ist. Mündliche Kündigungen oder telefonische Absichtserklärungen haben keine rechtliche Wirkung und werden vom VVS nicht als gültige Kündigung anerkannt.

Kündigungsfristen und Laufzeiten

AbonnementtypMindestlaufzeitKündigungsfristKündigungstermin
Jahresabonnement12 Monate1 Monat zum MonatsendeZum Ablauf der 12 Monate
MonatsabonnementKeins1 Monat zum MonatsendeMonatlich möglich
9-Uhr-TicketKeins1 Monat zum MonatsendeMonatlich möglich
AusbildungsticketSchuljahr/Ausbildungsjahr1 Monat zum MonatsendeZum Jahresende

Bei Jahresabonnements ist besondere Aufmerksamkeit geboten: Diese verlängern sich automatisch um weitere zwölf Monate, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird. Die Kündigungsfrist beträgt in der Regel einen Monat vor Ablauf der Vertragslaufzeit. Wer also beispielsweise ein Jahresabo hat, das am 31. Dezember endet, muss spätestens bis zum 30. November kündigen, damit die Kündigung wirksam wird.

Sonderkündigungsrechte

In bestimmten Situationen haben VVS-Kunden ein Sonderkündigungsrecht, das unabhängig von den regulären Kündigungsfristen greift. Ein solches Recht entsteht typischerweise bei Preiserhöhungen, die über die allgemeine Inflationsrate hinausgehen. Der VVS muss Kunden mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten einer Preiserhöhung informieren und dabei auf das Sonderkündigungsrecht hinweisen. Kunden können dann innerhalb einer bestimmten Frist außerordentlich kündigen.

Weitere Gründe für ein Sonderkündigungsrecht können sein: Wegzug aus dem Verbundgebiet, wobei hier oft ein Nachweis wie eine Ummeldebescheinigung erforderlich ist; schwere Erkrankung oder Behinderung, die die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel unmöglich macht; Tod des Abonnementinhabers, wobei Erben das Abo kündigen können; sowie wesentliche Änderungen im Leistungsumfang, etwa wenn wichtige Linien eingestellt werden.

Wichtige Aspekte bei der Kündigung

Die Kündigung muss alle relevanten Informationen enthalten, um eindeutig zugeordnet werden zu können. Dazu gehören: vollständiger Name des Abonnementinhabers, Kundennummer oder Abonummer, genaue Bezeichnung des zu kündigenden Abonnements, gewünschter Kündigungstermin und eine persönliche Unterschrift. Bei Minderjährigen ist zusätzlich die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten erforderlich.

Ein häufiger Fehler ist die unzureichende Angabe des Kündigungstermins. Formulierungen wie "zum nächstmöglichen Zeitpunkt" sind zwar üblich und werden in der Regel akzeptiert, präziser ist jedoch die Nennung eines konkreten Datums. Dies vermeidet Missverständnisse und gibt beiden Parteien Rechtssicherheit.

Wie man VVS per Post kündigt

Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist

In Deutschland hat die schriftliche Kündigung per Post einen besonderen rechtlichen Stellenwert. Sie bietet die höchste Rechtssicherheit und ist bei vielen Vertragsarten – einschließlich VVS-Abonnements – die einzig rechtlich wirksame Form der Kündigung. Im Gegensatz zu E-Mails oder Online-Formularen, deren Zugang und Bearbeitung nicht immer zweifelsfrei nachvollziehbar sind, schafft ein postalisch versendetes Kündigungsschreiben klare Verhältnisse.

Besonders wichtig ist der Versand als Einschreiben mit Rückschein. Diese Versandart kostet zwar einige Euro mehr, bietet aber einen unwiderlegbaren Beweis dafür, dass das Kündigungsschreiben beim VVS eingegangen ist. Der Rückschein dokumentiert das genaue Datum des Zugangs sowie die Person, die das Schreiben entgegengenommen hat. Dies ist entscheidend, wenn es später zu Unstimmigkeiten über die Einhaltung von Kündigungsfristen kommt.

Die Deutsche Post garantiert bei Einschreiben eine nachverfolgbare Zustellung. Über die Sendungsverfolgungsnummer kann jederzeit online überprüft werden, wo sich das Schreiben befindet und ob es zugestellt wurde. Diese Transparenz gibt Kündigenden die Sicherheit, dass ihr Anliegen tatsächlich beim Vertragspartner angekommen ist. Im Streitfall vor Gericht wird ein Einschreiben-Rückschein als Beweis anerkannt, während E-Mails oder Telefonate oft schwer nachzuweisen sind.

Die korrekte Adresse für Kündigungen

Für die Kündigung eines VVS-Abonnements ist es essentiell, das Schreiben an die richtige Adresse zu senden. Fehlerhafte Adressierungen können dazu führen, dass die Kündigung verspätet oder gar nicht bearbeitet wird, was wiederum zur automatischen Vertragsverlängerung führen kann. Die offizielle Adresse für Kündigungen und alle kundenrelevanten Anliegen lautet:

  • VVS Verkehrsverbund Stuttgart GmbH, Am Hauptbahnhof 1, 70173 Stuttgart

Diese Adresse sollte exakt so übernommen werden, einschließlich der korrekten Postleitzahl und Stadtangabe. Das Gebäude am Hauptbahnhof Stuttgart ist die zentrale Anlaufstelle für alle administrativen Vorgänge des VVS. Hier werden eingehende Kündigungen bearbeitet, Kundendaten verwaltet und Anfragen beantwortet. Die zentrale Lage am Hauptbahnhof macht es zudem möglich, bei Bedarf persönlich vorbeizugehen, wobei für Kündigungen dennoch die schriftliche Form gewahrt werden muss.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur postalischen Kündigung

Der Prozess der postalischen Kündigung lässt sich in mehrere klare Schritte unterteilen. Zunächst sollten Sie alle relevanten Unterlagen zusammenstellen: Ihre Abonummer (meist auf der Abo-Karte oder Rechnungen zu finden), Kundennummer, persönliche Daten und gegebenenfalls Nachweise für ein Sonderkündigungsrecht. Diese Vorbereitung hilft, das Kündigungsschreiben vollständig und korrekt zu formulieren.

Im zweiten Schritt verfassen Sie das eigentliche Kündigungsschreiben. Dieses sollte formal korrekt sein und alle notwendigen Informationen enthalten. Beginnen Sie mit Ihren vollständigen Kontaktdaten (Name, Adresse), gefolgt von der Empfängeradresse des VVS. Das Datum des Schreibens ist wichtig für die spätere Nachvollziehbarkeit. In der Betreffzeile sollte unmissverständlich "Kündigung meines VVS-Abonnements" oder ähnlich stehen.

Der Haupttext kann relativ knapp gehalten werden. Wichtig ist die eindeutige Kündigungserklärung, beispielsweise: "Hiermit kündige ich mein VVS-Abonnement mit der Nummer [Abonummer] fristgerecht zum [Datum] beziehungsweise zum nächstmöglichen Zeitpunkt." Ergänzen Sie Ihre Kundennummer und weitere identifizierende Merkmale. Bitten Sie um eine schriftliche Kündigungsbestätigung, was Ihnen zusätzliche Sicherheit gibt. Schließen Sie mit Datum und Ihrer handschriftlichen Unterschrift.

Im dritten Schritt drucken Sie das Schreiben aus und unterschreiben es eigenhändig. Eine digitale Unterschrift oder eine kopierte Signatur ist nicht ausreichend. Die Originalunterschrift ist rechtlich erforderlich und bestätigt Ihre Identität als Vertragspartner. Fertigen Sie unbedingt eine Kopie des unterschriebenen Schreibens für Ihre eigenen Unterlagen an.

Der vierte Schritt ist der Gang zur Post. Verpacken Sie das Kündigungsschreiben in einen Briefumschlag, adressieren Sie diesen korrekt an die oben genannte VVS-Adresse und versenden Sie ihn als Einschreiben mit Rückschein. An jedem Postschalter können Sie diesen Service in Anspruch nehmen. Sie erhalten eine Sendungsverfolgungsnummer, die Sie aufbewahren sollten. Der Rückschein wird Ihnen nach erfolgter Zustellung per Post zugeschickt und dient als Ihr Zustellnachweis.

Moderne Alternativen: Digitale Dienste für postalische Kündigungen

In der heutigen digitalen Zeit gibt es Dienste, die den traditionellen Prozess der postalischen Kündigung vereinfachen, ohne die rechtliche Sicherheit zu beeinträchtigen. Plattformen wie Postclic ermöglichen es, Kündigungsschreiben online zu erstellen und diese dann professionell als echten Brief mit Einschreiben-Nachweis versenden zu lassen. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und der Bequemlichkeit: Sie müssen nicht zur Post gehen, sparen sich das Drucken und Kuvertieren und erhalten dennoch einen vollwertigen Versandnachweis.

Solche Dienste übernehmen die korrekte Formatierung des Schreibens, stellen sicher, dass alle rechtlich relevanten Bestandteile enthalten sind, und kümmern sich um den Versand als nachverfolgbaren Brief. Der digitale Nachweis, den Sie erhalten, ist rechtlich gleichwertig mit dem traditionellen Rückschein. Besonders für Menschen, die viel unterwegs sind, keine Möglichkeit zum Drucken haben oder einfach den Komfort schätzen, stellen solche Services eine praktische Lösung dar.

Die Kosten für solche Dienste sind oft vergleichbar mit dem, was Sie ohnehin für Porto, Einschreiben und gegebenenfalls Druckkosten ausgeben würden. Der Mehrwert liegt in der Zeitersparnis und der professionellen Abwicklung. Zudem werden die Schreiben oft schneller bearbeitet, da sie in standardisierter, gut lesbarer Form ankommen.

Nachverfolgung und Bestätigung

Nach dem Versand Ihrer Kündigung beginnt die Phase der Nachverfolgung. Nutzen Sie die Sendungsverfolgungsnummer, um online zu prüfen, wann Ihr Schreiben zugestellt wurde. Die Deutsche Post aktualisiert den Status regelmäßig, sodass Sie den Weg Ihres Briefes nachvollziehen können. Sobald die Zustellung erfolgt ist, sollten Sie den Rückschein erhalten – bewahren Sie diesen sorgfältig auf.

In den meisten Fällen sendet der VVS innerhalb von zwei bis drei Wochen eine schriftliche Kündigungsbestätigung. Diese sollte das Datum des Vertragsende bestätigen und gegebenenfalls Informationen über die letzte Abbuchung oder Rückerstattung enthalten. Falls Sie nach vier Wochen keine Bestätigung erhalten haben, ist es ratsam, beim VVS nachzufragen. Nutzen Sie dafür am besten wieder den Postweg oder kontaktieren Sie den Kundenservice telefonisch, wobei Sie sich auf Ihr Einschreiben beziehen.

Bewahren Sie alle Dokumente auf: das Original Ihrer Kündigung (Kopie), den Einschreiben-Beleg, den Rückschein und die Kündigungsbestätigung. Diese Unterlagen sind Ihr Nachweis, dass Sie ordnungsgemäß gekündigt haben. Sie schützen Sie vor unberechtigten weiteren Abbuchungen und sind im Streitfall vor Verbraucherschlichtungsstellen oder Gerichten von entscheidender Bedeutung.

Kundenbewertungen und Tipps

Häufige Gründe für die Kündigung

Die Entscheidung, ein VVS-Abonnement zu kündigen, hat vielfältige Ursachen. Ein häufiger Grund ist der Umzug aus dem Verbundgebiet. Wer Stuttgart und die umliegenden Landkreise verlässt, benötigt das VVS-Ticket naturgemäß nicht mehr. In solchen Fällen ist es wichtig, die Kündigung rechtzeitig einzureichen und gegebenenfalls einen Nachweis über den Umzug beizufügen, um von einem Sonderkündigungsrecht zu profitieren.

Die zunehmende Verbreitung von Homeoffice-Modellen hat ebenfalls zu einem Anstieg von Kündigungen geführt. Wer nur noch ein- oder zweimal pro Woche ins Büro fährt, für den lohnt sich ein Monatsabonnement oft nicht mehr. In solchen Fällen sind Einzelfahrscheine oder Tagestickets die wirtschaftlichere Alternative. Einige Kunden berichten, dass sie die Flexibilität schätzen, je nach Bedarf Tickets zu kaufen, anstatt an ein Abo gebunden zu sein.

Finanzielle Überlegungen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Die regelmäßigen Preiserhöhungen im öffentlichen Nahverkehr belasten besonders Haushalte mit geringem Einkommen. Manche Kunden entscheiden sich daher für günstigere Alternativen wie Fahrgemeinschaften, das Fahrrad oder – seit seiner Einführung – das bundesweite Deutschlandticket, das in vielen Fällen preiswerter ist als klassische VVS-Abonnements.

Unzufriedenheit mit dem Service ist ein weiterer Kündigungsgrund. Verspätungen, Ausfälle, überfüllte Züge und Busse sowie unzureichende Verbindungen in Randzeiten werden häufig kritisiert. Wenn Kunden das Gefühl haben, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht mehr stimmt, suchen sie nach Alternativen. Auch die Anschaffung eines eigenen Fahrzeugs, sei es ein Auto, E-Bike oder Motorroller, führt oft zur Kündigung des ÖPNV-Abonnements.

Erfahrungsberichte zur Kündigungsabwicklung

Die Erfahrungen von Kunden mit dem Kündigungsprozess beim VVS sind gemischt. Viele berichten von einer reibungslosen Abwicklung, wenn die Kündigung korrekt und fristgerecht eingereicht wurde. Die schriftliche Bestätigung erfolgt in der Regel zuverlässig, und die Abbuchungen werden zum vereinbarten Termin eingestellt. Besonders positiv wird hervorgehoben, wenn die Kündigungsbestätigung bereits alle relevanten Informationen enthält, etwa das genaue Vertragsende und Hinweise zur Rückgabe der Abo-Karte.

Allerdings gibt es auch kritische Stimmen. Einige Kunden berichten von verzögerten Bearbeitungen oder fehlenden Kündigungsbestätigungen. In solchen Fällen ist es wichtig, hartnäckig zu bleiben und sich auf die Nachweise – insbesondere das Einschreiben mit Rückschein – zu berufen. Probleme treten besonders dann auf, wenn Kündigungen knapp vor Fristablauf eingehen oder wenn die Unterlagen unvollständig sind.

Ein wiederkehrendes Thema in Kundenbewertungen ist die Notwendigkeit der Schriftform. Manche Kunden versuchten, telefonisch oder per E-Mail zu kündigen, und mussten feststellen, dass dies nicht akzeptiert wurde. Die daraus resultierenden Vertragsverlängerungen und weiteren Abbuchungen führten zu Frustration. Diese Erfahrungen unterstreichen die Bedeutung der korrekten postalischen Kündigung.

Praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung

Basierend auf Erfahrungen zahlreicher Kunden lassen sich einige bewährte Tipps ableiten. Erstens: Kündigen Sie frühzeitig. Auch wenn die Kündigungsfrist nur einen Monat beträgt, gibt Ihnen eine frühere Kündigung einen Puffer für eventuelle Komplikationen. Zweitens: Prüfen Sie Ihre Vertragsunterlagen genau. Die genauen Kündigungsfristen und -bedingungen können je nach Abonnementtyp variieren, und es ist Ihre Verantwortung, diese einzuhalten.

Drittens: Dokumentieren Sie alles. Bewahren Sie Kopien aller Schreiben, Belege und Bestätigungen auf. Diese Dokumentation ist Gold wert, falls es später zu Unstimmigkeiten kommt. Viertens: Nutzen Sie immer den Versand als Einschreiben mit Rückschein. Die zusätzlichen Kosten von wenigen Euro sind eine lohnende Investition in Ihre Rechtssicherheit.

Fünftens: Formulieren Sie Ihr Kündigungsschreiben klar und unmissverständlich. Vermeiden Sie lange Erklärungen oder emotionale Ausführungen – eine sachliche, präzise Kündigungserklärung ist am effektivsten. Sechstens: Wenn Sie ein Sonderkündigungsrecht geltend machen, fügen Sie entsprechende Nachweise bei. Dies beschleunigt die Bearbeitung und vermeidet Rückfragen.

Siebtens: Fordern Sie explizit eine schriftliche Kündigungsbestätigung an. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Sie tatsächlich eine Bestätigung erhalten. Achtens: Überprüfen Sie Ihre Kontoauszüge nach dem Kündigungstermin. Stellen Sie sicher, dass keine weiteren Beträge abgebucht werden. Falls doch, kontaktieren Sie umgehend den VVS und Ihre Bank.

Was nach der Kündigung zu beachten ist

Nach erfolgreicher Kündigung gibt es noch einige Punkte zu beachten. Die Abo-Karte sollte nach Vertragsende nicht mehr genutzt werden, auch wenn sie technisch noch funktionieren könnte. Eine Nutzung ohne gültiges Abonnement gilt als Schwarzfahren und kann mit Bußgeldern geahndet werden. Manche Kunden werden aufgefordert, die Karte zurückzusenden oder zu vernichten – folgen Sie diesen Anweisungen.

Prüfen Sie, ob Ihnen eine anteilige Rückerstattung zusteht. Dies kann bei vorzeitiger Kündigung aus wichtigem Grund der Fall sein, etwa bei Wegzug oder Krankheit. Der VVS berechnet in solchen Fällen die tatsächlich genutzten Monate und erstattet die Differenz. Allerdings werden oft Bearbeitungsgebühren abgezogen, sodass die Erstattung geringer ausfällt als erwartet.

Falls Sie planen, in Zukunft wieder ein VVS-Abonnement abzuschließen, bewahren Sie Ihre Kundennummer auf. Dies erleichtert die erneute Anmeldung. Informieren Sie sich auch über alternative Tickets für gelegentliche Fahrten, etwa Tagestickets oder das Deutschlandticket. Viele ehemalige Abo-Kunden stellen fest, dass flexible Ticketoptionen besser zu ihrem veränderten Mobilitätsbedarf passen.

Umgang mit Problemen und Beschwerden

Sollte es trotz ordnungsgemäßer Kündigung zu Problemen kommen – etwa fortgesetzte Abbuchungen, fehlende Kündigungsbestätigung oder Streitigkeiten über Fristen – gibt es mehrere Anlaufstellen. Zunächst sollten Sie den Kundenservice des VVS kontaktieren und Ihr Anliegen schriftlich (erneut per Einschreiben) darlegen. Fügen Sie Kopien aller relevanten Dokumente bei, insbesondere den Rückschein Ihrer Kündigung.

Falls der VVS nicht reagiert oder Ihre Beschwerde abweist, können Sie sich an die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (söp) wenden. Diese unabhängige Einrichtung vermittelt kostenlos bei Streitigkeiten zwischen Fahrgästen und Verkehrsunternehmen. Ein Schlichtungsverfahren ist oft schneller und kostengünstiger als der Gang vor Gericht.

In schwerwiegenden Fällen, etwa bei erheblichen finanziellen Forderungen, kann auch die Konsultation eines Rechtsanwalts sinnvoll sein. Viele Rechtsschutzversicherungen decken solche Fälle ab. Verbraucherzentralen bieten ebenfalls Beratung an und können bei der Durchsetzung Ihrer Rechte helfen. Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie über eine lückenlose Dokumentation verfügen – dies ist die Grundlage jeder erfolgreichen Beschwerde oder rechtlichen Auseinandersetzung.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Kündigung eines VVS-Abonnements mit der richtigen Vorbereitung und der Einhaltung der formalen Anforderungen in der Regel problemlos verläuft. Die postalische Kündigung per Einschreiben bleibt der sicherste Weg, um Ihre Rechte zu wahren und einen nachweisbaren Kündigungsprozess zu gewährleisten. Mit den in diesem Leitfaden dargestellten Informationen sind Sie gut gerüstet, Ihr VVS-Abonnement ordnungsgemäß zu beenden und mögliche Fallstricke zu vermeiden.

FAQ

Der VVS bietet verschiedene Abonnementformen an, darunter das klassische Jahresabonnement, flexible Monatsabonnements und spezielle Abonnements für Schüler und Studenten. Das Jahresabonnement ist besonders kostengünstig für Berufspendler, da es die niedrigsten monatlichen Kosten bietet. Die flexiblen Monatsabonnements hingegen bieten mehr Freiheit, da sie sich automatisch verlängern.

Um Ihr VVS-Abonnement zu kündigen, müssen Sie dies schriftlich per Post tun. Senden Sie Ihre Kündigung als eingeschriebenen Brief an die VVS Verkehrsverbund Stuttgart GmbH. Achten Sie darauf, Ihre Kundendaten und das gewünschte Kündigungsdatum anzugeben.

Ja, der VVS bietet spezielle Tarife für Schüler und Studenten an. Diese Abonnements sind in der Regel günstiger als die regulären Tarife und ermöglichen es jungen Fahrgästen, die öffentlichen Verkehrsmittel in der Region Stuttgart zu einem reduzierten Preis zu nutzen. Informationen zu den genauen Preisen und Bedingungen finden Sie auf der VVS-Website oder in den VVS-Servicezentren.

Das einheitliche Tarifsystem des VVS ermöglicht es Fahrgästen, verschiedene Verkehrsmittel wie Busse, Straßenbahnen und Züge mit nur einem Ticket zu nutzen. Dies vereinfacht die Planung von Reisen innerhalb des Verbundgebiets und sorgt für eine nahtlose Mobilität. Die Tarife sind nach Zonen gestaffelt, sodass die Kosten je nach zurückgelegter Strecke variieren.

Das VVS-Jahresabonnement bietet zahlreiche Vorteile für regelmäßige Nutzer, darunter die niedrigsten monatlichen Kosten im Vergleich zu anderen Ticketarten. Zudem profitieren Abonnenten von einer hohen Flexibilität, da sie jederzeit die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen können, ohne sich um den Kauf von Einzelfahrscheinen kümmern zu müssen. Außerdem gibt es oft Rabatte oder Sonderaktionen für Abonnenten.