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WUPSI kündigen
in nur 30 Sekunden!
Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany
Basiert auf 5.600 Bewertungen
Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Wupsi
Haydnstraße 19
48155 Münster
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Wupsi. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
26/02/2026
Wichtiger Hinweis zu den Grenzen des Dienstes
Im Interesse der Transparenz und Prävention ist es wichtig, an die Grenzen zu erinnern, die jedem dematerialisierten Versanddienst innewohnen, selbst wenn dieser zeitgestempelt, verfolgt und zertifiziert ist. Die Garantien betreffen den Versand und den technischen Nachweis, niemals jedoch das Verhalten, die Sorgfalt oder die Entscheidungen des Empfängers.
Bitte beachten Sie, dass Postclic nicht garantieren kann:
- dass der Empfänger Ihre E-Mail erhält, öffnet oder zur Kenntnis nimmt.
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- dass der Empfänger den rechtlichen Umfang des Briefes nicht anfechtet.
So kündigen Sie Ihr Wupsi-Abonnement erfolgreich
Über Wupsi
Wupsi ist ein regionaler Verkehrsdienstleister, der im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) operiert und hauptsächlich im Rheinisch-Bergischen Kreis sowie in angrenzenden Gebieten aktiv ist. Das Unternehmen bietet Busverkehrsleistungen an und ist ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Personennahverkehrs in der Region. Der Name Wupsi steht für "Wuppertal-Solingen" und verweist auf die ursprünglichen Haupteinsatzgebiete des Unternehmens.
Als Teil des VRR-Verbundsystems ermöglicht Wupsi seinen Fahrgästen die Nutzung verschiedener Ticketoptionen, die auch für andere Verkehrsmittel im gesamten Verbundgebiet gültig sind. Dies umfasst Einzelfahrscheine, Tagestickets sowie verschiedene Abonnementmodelle, die sich an unterschiedliche Nutzergruppen richten. Die Buslinien von Wupsi verbinden wichtige Knotenpunkte in der Region und stellen eine essenzielle Verbindung für Pendler, Schüler und andere Fahrgäste dar.
Die Wupsi GmbH ist rechtlich eigenständig organisiert und hat ihren Verwaltungssitz in Münster. Für alle rechtlichen Angelegenheiten, einschließlich Kündigungen von Abonnements und Verträgen, ist diese offizielle Adresse maßgeblich. Das Unternehmen unterliegt den deutschen Rechtsvorschriften für den öffentlichen Personennahverkehr sowie den allgemeinen Geschäftsbedingungen des VRR-Verbundes.
Viele Fahrgäste entscheiden sich zunächst für ein Abonnement bei Wupsi, stellen jedoch später fest, dass sich ihre Mobilitätsbedürfnisse geändert haben. Gründe für eine Kündigung können vielfältig sein: ein Umzug in eine andere Region, der Wechsel des Arbeitsplatzes, die Anschaffung eines eigenen Fahrzeugs oder einfach veränderte Lebensumstände, die die regelmäßige Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel nicht mehr erforderlich machen.
Abonnementpläne und Preise bei Wupsi
Im Rahmen des VRR-Verbundsystems bietet Wupsi verschiedene Abonnementmodelle an, die auf unterschiedliche Nutzergruppen zugeschnitten sind. Die Preisgestaltung richtet sich nach dem Zonensystem des VRR, wobei die Kosten davon abhängen, wie viele Preisstufen für die regelmäßig genutzten Strecken benötigt werden.
Ticket2000 und YoungTicketPLUS
Das Ticket2000 ist eines der beliebtesten Abonnements im VRR-Gebiet und kann auch für Wupsi-Linien genutzt werden. Es ermöglicht unbegrenzte Fahrten innerhalb der gebuchten Preisstufen und bietet zusätzlich die Mitnahmeregelung für weitere Personen zu bestimmten Zeiten. Die monatlichen Kosten variieren je nach Preisstufe erheblich und können zwischen etwa 50 und 150 Euro liegen.
Das YoungTicketPLUS richtet sich speziell an junge Menschen bis 25 Jahre und bietet im gesamten VRR-Gebiet freie Fahrt zu einem vergünstigten Pauschalpreis. Dieses Ticket ist besonders bei Auszubildenden, Studierenden und Schülern beliebt, die regelmäßig verschiedene Ziele im Verbundgebiet ansteuern.
Firmentickets und Spezialabonnements
Für Berufspendler gibt es verschiedene Firmenticket-Modelle, die in Kooperation mit Arbeitgebern angeboten werden. Diese Abonnements bieten oft Preisnachlässe gegenüber regulären Tickets und können steuerlich vorteilhaft sein. Die genauen Konditionen hängen von den Vereinbarungen zwischen dem Arbeitgeber und dem Verkehrsverbund ab.
Zusätzlich existieren Spezialabonnements für bestimmte Nutzergruppen wie Senioren oder Menschen mit Behinderungen. Diese Tickets berücksichtigen die besonderen Bedürfnisse dieser Fahrgastgruppen und bieten häufig reduzierte Tarife.
Preisübersicht nach Preisstufen
| Preisstufe | Ticket2000 (monatlich) | YoungTicketPLUS (monatlich) |
|---|---|---|
| A (1 Zone) | ca. 52 Euro | Pauschal ca. 35 Euro |
| B (2 Zonen) | ca. 79 Euro | Pauschal ca. 35 Euro |
| C (3 Zonen) | ca. 106 Euro | Pauschal ca. 35 Euro |
| D (4+ Zonen) | ca. 133 Euro | Pauschal ca. 35 Euro |
Die angegebenen Preise sind Richtwerte und können sich je nach aktueller Tarifgestaltung des VRR ändern. Abonnements werden in der Regel monatlich per Lastschrift eingezogen, wobei viele Kunden von einem jährlichen Zahlungsmodell mit Rabatt profitieren können.
Kündigungsbedingungen und rechtliche Grundlagen
Die Kündigung eines Wupsi-Abonnements unterliegt den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des VRR sowie den gesetzlichen Bestimmungen für Dauerschuldverhältnisse in Deutschland. Es ist wichtig, diese Bedingungen genau zu kennen, um eine fristgerechte und rechtswirksame Kündigung sicherzustellen.
Kündigungsfristen im Überblick
Für die meisten Abonnements im VRR-Verbund, einschließlich der über Wupsi genutzten Tickets, gilt eine Kündigungsfrist von einem Monat zum Monatsende. Das bedeutet, dass die Kündigung spätestens bis zum letzten Tag eines Monats beim Unternehmen eingegangen sein muss, damit das Abonnement zum Ende des Folgemonats beendet wird. Wer beispielsweise zum 31. März kündigen möchte, muss die Kündigung bis spätestens 28. oder 29. Februar einreichen.
Bei Jahresabonnements oder speziellen Vertragsformen können abweichende Kündigungsfristen gelten. Hier ist oft eine längere Frist von drei Monaten üblich. Es ist daher unerlässlich, die individuellen Vertragsbedingungen zu prüfen, die bei Vertragsabschluss ausgehändigt wurden oder auf der Website des VRR einsehbar sind.
Sonderkündigungsrechte
Das deutsche Verbraucherrecht sieht in bestimmten Situationen Sonderkündigungsrechte vor, die auch für ÖPNV-Abonnements gelten können. Dazu gehören:
- Umzug außerhalb des Geltungsbereichs des Tickets
- Erhebliche Fahrplanänderungen, die die Nutzbarkeit einschränken
- Preiserhöhungen, die über die vertraglich vereinbarten Anpassungen hinausgehen
- Gesundheitliche Gründe, die die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel unmöglich machen
Bei Berufung auf ein Sonderkündigungsrecht ist es wichtig, entsprechende Nachweise beizufügen, etwa eine Meldebescheinigung bei Umzug oder ein ärztliches Attest bei gesundheitlichen Gründen. Diese Dokumente sollten als Kopien der Kündigung beigefügt werden.
Rechtliche Anforderungen an die Kündigung
Nach deutschem Recht muss eine Kündigung eindeutig und unmissverständlich formuliert sein. Sie sollte folgende Informationen enthalten:
- Vollständiger Name und Anschrift des Kunden
- Kundennummer oder Abonnementnummer
- Eindeutige Kündigungserklärung
- Gewünschter Kündigungstermin oder Hinweis auf nächstmöglichen Termin
- Datum und eigenhändige Unterschrift
Eine mündliche Kündigung oder eine Kündigung per E-Mail ist in den meisten Fällen nicht ausreichend und rechtlich nicht bindend. Die Schriftform ist gemäß den AGB des VRR zwingend erforderlich.
Kündigungsfristen-Tabelle
| Abonnementtyp | Kündigungsfrist | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Ticket2000 (monatlich) | 1 Monat zum Monatsende | Keine Mindestlaufzeit |
| Ticket2000 (jährlich) | 3 Monate zum Vertragsende | 12 Monate Mindestlaufzeit |
| YoungTicketPLUS | 1 Monat zum Monatsende | Altersbegrenzung beachten |
| Firmenticket | Nach Vereinbarung | Abhängig vom Arbeitgeber |
Wie man Wupsi per Post kündigt
Die Kündigung per Post ist die rechtlich sicherste und zuverlässigste Methode, um ein Wupsi-Abonnement zu beenden. Im Gegensatz zu digitalen Kommunikationswegen bietet der Postweg einen nachweisbaren Beleg über den Versand und den Zugang der Kündigung beim Empfänger. Dies ist besonders wichtig, um später eventuelle Streitigkeiten über den Kündigungszeitpunkt auszuschließen.
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
In Deutschland hat die Schriftform bei Kündigungen einen besonderen Stellenwert. Viele Unternehmen, einschließlich Verkehrsbetriebe, akzeptieren ausschließlich schriftliche Kündigungen per Post. Dies liegt daran, dass nur so die rechtlichen Anforderungen an eine wirksame Kündigung vollständig erfüllt werden können. Eine eigenhändige Unterschrift ist in den meisten Fällen zwingend erforderlich und kann digital nicht ersetzt werden.
Der Versand per Einschreiben mit Rückschein bietet den höchsten Grad an Rechtssicherheit. Der Absender erhält einen Nachweis darüber, dass das Schreiben tatsächlich zugestellt wurde und wann dies erfolgte. Dies ist besonders wichtig, wenn Kündigungsfristen eingehalten werden müssen. Im Streitfall kann der Rückschein als Beweis dienen, dass die Kündigung rechtzeitig beim Unternehmen eingegangen ist.
Telefonische Kündigungen werden von den meisten Verkehrsunternehmen nicht akzeptiert, da sie keine ausreichende Rechtssicherheit bieten. Auch E-Mail-Kündigungen sind problematisch, da sie oft nicht den formalen Anforderungen genügen und die erforderliche Unterschrift fehlt. Zudem können E-Mails in Spam-Ordnern landen oder aus technischen Gründen nicht zugestellt werden, ohne dass der Absender davon erfährt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur postalischen Kündigung
Schritt 1: Vertragsdaten zusammenstellen
Bevor Sie das Kündigungsschreiben verfassen, sollten Sie alle relevanten Vertragsdaten zusammentragen. Dazu gehören Ihre Kundennummer, die genaue Bezeichnung des Abonnements und das Datum des Vertragsbeginns. Diese Informationen finden Sie auf Ihren monatlichen Abrechnungen oder auf der Abo-Karte selbst.
Schritt 2: Kündigungsschreiben erstellen
Das Kündigungsschreiben sollte klar strukturiert und höflich formuliert sein. Es muss alle notwendigen Informationen enthalten, um eine eindeutige Zuordnung zu ermöglichen. Wichtig ist, dass Sie das Schreiben ausdrucken und eigenhändig unterschreiben. Eine digitale Unterschrift oder ein eingescanntes Schreiben ohne Originalunterschrift ist nicht ausreichend.
Achten Sie darauf, dass das Datum auf dem Schreiben korrekt ist und Sie ausreichend Zeit für den Postweg einplanen. Wenn die Kündigungsfrist am Monatsende ausläuft, sollten Sie das Schreiben mindestens eine Woche vorher absenden, um sicherzugehen, dass es rechtzeitig ankommt.
Schritt 3: Korrekte Adresse verwenden
Die Kündigung muss an die offizielle Geschäftsadresse des Unternehmens gesendet werden. Für Wupsi lautet diese:
- Wupsi GmbH, Haydnstraße 19, 48155 Münster
Verwenden Sie ausschließlich diese Adresse für Ihre Kündigung. Andere Adressen, etwa von lokalen Kundenzentren oder Vertriebsstellen, sind für rechtliche Dokumente wie Kündigungen nicht zuständig. Die Verwendung einer falschen Adresse kann dazu führen, dass Ihre Kündigung nicht rechtzeitig bearbeitet wird oder im schlimmsten Fall als nicht zugegangen gilt.
Schritt 4: Versand per Einschreiben
Versenden Sie Ihre Kündigung unbedingt per Einschreiben mit Rückschein. Dies kostet zwar einige Euro mehr als ein normaler Brief, bietet aber entscheidende Vorteile. Sie erhalten einen Beleg über die Aufgabe des Briefes bei der Post und später den Rückschein, der die Zustellung beim Empfänger bestätigt. Diese Dokumente sollten Sie mindestens bis zur vollständigen Abwicklung der Kündigung aufbewahren.
Alternativ können Sie das Einschreiben Einwurf wählen, das etwas günstiger ist. Hierbei wird der Einwurf in den Briefkasten dokumentiert, aber keine Unterschrift des Empfängers eingeholt. Auch diese Variante bietet ausreichende Rechtssicherheit für eine Kündigung.
Schritt 5: Bestätigung abwarten
Nach dem Versand sollten Sie eine schriftliche Kündigungsbestätigung vom Unternehmen erhalten. Diese bestätigt den Eingang Ihrer Kündigung und nennt das genaue Datum, zu dem Ihr Abonnement endet. Falls Sie innerhalb von zwei Wochen keine Bestätigung erhalten, sollten Sie sich telefonisch beim Kundenservice erkundigen.
Digitale Unterstützung durch Postclic
Für alle, die den Prozess der postalischen Kündigung vereinfachen möchten, bietet der Service Postclic eine praktische Lösung. Postclic ermöglicht es, Kündigungsschreiben digital zu erstellen und anschließend als echten Brief mit Sendungsverfolgung zu versenden. Der Service übernimmt dabei den Druck, das Kuvertieren und den Versand per Einschreiben.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Sie sparen sich den Gang zur Post, müssen keinen Drucker verwenden und erhalten dennoch alle Nachweisdokumente digital zur Verfügung gestellt. Postclic sorgt für die professionelle Formatierung des Schreibens und stellt sicher, dass alle rechtlich relevanten Informationen enthalten sind. Der digitale Nachweis über den Versand ist jederzeit abrufbar und kann bei Bedarf ausgedruckt werden.
Besonders praktisch ist dieser Service für Menschen, die beruflich stark eingespannt sind oder keinen einfachen Zugang zu Postdienstleistungen haben. Die Zeitersparnis ist erheblich, und die Rechtssicherheit bleibt vollständig erhalten, da es sich um einen echten postalischen Versand mit allen erforderlichen Nachweisen handelt.
Kundenbewertungen und praktische Tipps
Häufige Erfahrungen bei der Kündigung
Viele Kunden berichten, dass die Kündigung eines Wupsi-Abonnements grundsätzlich unkompliziert verläuft, sofern die Fristen eingehalten werden. Die meisten Probleme entstehen durch unzureichende Kenntnis der Kündigungsfristen oder durch die Verwendung falscher Kommunikationswege. Kunden, die ihre Kündigung per Einschreiben versandt haben, berichten überwiegend von einer zügigen Bearbeitung und dem Erhalt einer Kündigungsbestätigung innerhalb von ein bis zwei Wochen.
Einige Nutzer haben jedoch Schwierigkeiten erlebt, wenn sie versucht haben, telefonisch oder per E-Mail zu kündigen. In solchen Fällen wurde die Kündigung oft nicht akzeptiert oder es kam zu Verzögerungen, weil das Unternehmen auf der Schriftform bestand. Dies unterstreicht die Wichtigkeit, von Anfang an den korrekten Weg der postalischen Kündigung zu wählen.
Gründe für die Kündigung eines Wupsi-Abonnements
Die Beweggründe für eine Kündigung sind vielfältig und individuell. Häufig genannte Gründe sind:
- Wechsel des Wohnorts in eine Region außerhalb des VRR-Gebiets
- Änderung der beruflichen Situation, etwa bei Arbeitsplatzwechsel oder Homeoffice
- Anschaffung eines eigenen Fahrzeugs oder Wechsel zu alternativen Mobilitätsformen
- Unzufriedenheit mit Fahrplänen oder Verbindungen
- Finanzielle Gründe und der Wunsch, monatliche Fixkosten zu reduzieren
- Nutzung von Carsharing-Angeboten oder Fahrgemeinschaften
Besonders Pendler, die während der Corona-Pandemie ins Homeoffice gewechselt sind, haben ihre ÖPNV-Abonnements häufig gekündigt, da der tägliche Arbeitsweg entfallen ist. Auch Studenten und Auszubildende kündigen oft zum Ende ihrer Ausbildung, wenn sich ihre Mobilitätsbedürfnisse grundlegend ändern.
Praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Rechtzeitig planen
Beginnen Sie mit der Vorbereitung Ihrer Kündigung mindestens sechs Wochen vor dem gewünschten Kündigungstermin. So haben Sie ausreichend Zeit, alle Unterlagen zusammenzustellen, das Schreiben zu verfassen und den Versand zu organisieren. Bedenken Sie dabei auch die Postlaufzeiten, die je nach Region variieren können.
Alle Unterlagen aufbewahren
Bewahren Sie sämtliche Dokumente rund um Ihre Kündigung sorgfältig auf. Dazu gehören Kopien des Kündigungsschreibens, der Einschreibebeleg, der Rückschein und die Kündigungsbestätigung des Unternehmens. Diese Unterlagen sind wichtig, falls es später zu Unstimmigkeiten kommt oder wenn Sie nachweisen müssen, dass Sie fristgerecht gekündigt haben.
Lastschrift überprüfen
Nach der Kündigung sollten Sie Ihre Kontoauszüge sorgfältig kontrollieren, um sicherzustellen, dass keine weiteren Abbuchungen erfolgen. Falls doch noch Beträge eingezogen werden, können Sie diese innerhalb von acht Wochen bei Ihrer Bank zurückbuchen lassen. Informieren Sie in diesem Fall auch umgehend das Unternehmen über die fehlerhafte Abbuchung.
Abo-Karte zurückgeben
Einige Abonnements erfordern die Rückgabe der physischen Abo-Karte. Informieren Sie sich in der Kündigungsbestätigung oder bei den AGB, ob dies für Ihr Ticket gilt. Die Karte sollte dann per Einschreiben oder persönlich an einem Kundencenter zurückgegeben werden. Bewahren Sie auch hier einen Nachweis über die Rückgabe auf.
Was tun bei Problemen?
Sollte es trotz fristgerechter Kündigung zu Schwierigkeiten kommen, etwa weil das Unternehmen behauptet, die Kündigung nicht erhalten zu haben, sind Ihre Nachweisdokumente entscheidend. Der Rückschein des Einschreibens beweist die Zustellung und schützt Sie vor ungerechtfertigten Forderungen.
In hartnäckigen Fällen können Sie sich an die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr wenden. Diese unabhängige Institution hilft bei der außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten zwischen Fahrgästen und Verkehrsunternehmen. Das Verfahren ist für Verbraucher kostenlos und kann oft eine schnelle Lösung herbeiführen.
Auch Verbraucherzentralen bieten Beratung bei Problemen mit Kündigungen an. Dort erhalten Sie rechtliche Einschätzungen und Unterstützung bei der Durchsetzung Ihrer Rechte. In den meisten Fällen lassen sich Probleme jedoch durch eine klare Kommunikation und das Vorlegen der entsprechenden Nachweise klären.
Alternative Tarifoptionen vor der Kündigung prüfen
Bevor Sie Ihr Abonnement endgültig kündigen, sollten Sie prüfen, ob es möglicherweise günstigere oder flexiblere Tarifoptionen gibt, die besser zu Ihrer aktuellen Situation passen. Der VRR bietet verschiedene Ticketvarianten an, die unterschiedliche Nutzungsmuster abdecken. Möglicherweise ist ein Wechsel zu einem anderen Abonnement sinnvoller als eine vollständige Kündigung.
Für Gelegenheitsnutzer gibt es beispielsweise 4er-Tickets oder 10er-Karten, die günstiger sind als Einzelfahrscheine, aber keine monatliche Bindung erfordern. Auch das Deutschlandticket könnte eine interessante Alternative sein, wenn Sie gelegentlich auch außerhalb des VRR-Gebiets unterwegs sind. Eine Beratung beim Kundenservice kann hier wertvolle Hinweise geben.
Die Kündigung eines Wupsi-Abonnements ist ein rechtlich klar geregelter Vorgang, der bei Beachtung der formalen Anforderungen problemlos verläuft. Die postalische Kündigung per Einschreiben bietet die größte Rechtssicherheit und sollte immer der bevorzugte Weg sein. Mit der richtigen Vorbereitung, der Einhaltung der Fristen und der Verwendung der korrekten Adresse steht einer erfolgreichen Vertragsbeendigung nichts im Wege. Die sorgfältige Dokumentation aller Schritte schützt Sie vor möglichen Komplikationen und gibt Ihnen die Sicherheit, dass Ihre Kündigung rechtswirksam ist.