
Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany

Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Boorberg Verlag
Carl-Becker-Straße 10
70179 Stuttgart
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Boorberg Verlag. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
12/01/2026
So beenden Sie Ihr Abo beim Boorberg Verlag
Über Boorberg Verlag
Der Boorberg Verlag ist ein traditionsreicher deutscher Fachverlag mit Sitz in Stuttgart, der sich auf juristische und behördliche Fachliteratur spezialisiert hat. Seit über 175 Jahren beliefert das Unternehmen Behörden, Verwaltungen, Juristen und andere Fachkräfte mit hochwertigen Publikationen. Das Verlagshaus bietet ein breites Spektrum an Produkten, darunter Fachzeitschriften, Loseblattwerke, Fachbücher und digitale Medien für verschiedene Bereiche des öffentlichen Dienstes.
Mit seiner Adresse in der Carl-Becker-Straße 10 in Stuttgart ist der Boorberg Verlag eine feste Größe im deutschen Verlagswesen. Das Unternehmen richtet sich primär an professionelle Anwender im öffentlichen Sektor und bietet spezialisierte Inhalte für Bereiche wie Kommunalverwaltung, Polizei, Feuerwehr, Steuerrecht und öffentliches Recht. Die Publikationen zeichnen sich durch ihre Praxisnähe und regelmäßige Aktualisierung aus, was besonders bei Loseblattwerken und Zeitschriftenabonnements relevant ist.
Viele Kunden des Verlags sind institutionelle Abonnenten wie Behörden, Bibliotheken oder Kanzleien, aber auch Privatpersonen nutzen die Fachliteratur für ihre berufliche Weiterbildung. Die langjährige Bindung vieler Kunden erklärt sich durch die hohe fachliche Qualität der Veröffentlichungen und die kontinuierliche Pflege der Inhalte. Gleichzeitig führt diese Spezialisierung dazu, dass Kündigungen häufig aus beruflichen Veränderungen resultieren, etwa beim Wechsel des Tätigkeitsbereichs oder beim Eintritt in den Ruhestand.
Produktportfolio und Zielgruppen
Das Sortiment des Boorberg Verlags umfasst mehrere hundert Titel in verschiedenen Formaten. Besonders bekannt sind die Loseblattwerke, die durch regelmäßige Ergänzungslieferungen stets auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Diese Form der Publikation ist im juristischen Bereich weit verbreitet, da sich Gesetze und Verordnungen häufig ändern. Zeitschriftenabonnements bilden einen weiteren Schwerpunkt, wobei die Periodizität von monatlich bis vierteljährlich variiert.
Die Hauptzielgruppen des Verlags sind Mitarbeiter in Kommunalverwaltungen, Juristen im öffentlichen Dienst, Polizeibeamte, Feuerwehrleute sowie Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Jede dieser Gruppen hat spezifische Informationsbedürfnisse, denen der Verlag mit maßgeschneiderten Publikationen begegnet. Die Fachlichkeit und Tiefe der Inhalte macht die Produkte zu unverzichtbaren Arbeitsmitteln für viele Professionals, erklärt aber auch, warum eine Kündigung notwendig wird, wenn der berufliche Bedarf entfällt.
Digitale Angebote und moderne Entwicklungen
In den letzten Jahren hat der Boorberg Verlag sein Portfolio um digitale Angebote erweitert. Online-Datenbanken, E-Books und digitale Zeitschriften ergänzen zunehmend die klassischen Printprodukte. Diese Entwicklung spiegelt den allgemeinen Trend zur Digitalisierung wider und ermöglicht schnellere Aktualisierungen sowie bessere Recherchemöglichkeiten. Für Abonnenten bedeutet dies jedoch auch, dass sie möglicherweise mehrere Vertragsbeziehungen zum Verlag unterhalten – sowohl für Print- als auch für Digitalprodukte.
Die Verwaltung dieser verschiedenen Abonnements kann komplex werden, insbesondere wenn Produkte nicht mehr benötigt werden. Daher ist es wichtig, bei einer beabsichtigten Kündigung genau zu prüfen, welche Vertragsbeziehungen bestehen und welche davon beendet werden sollen. Die Kündigungsmodalitäten können sich je nach Produkttyp unterscheiden, weshalb eine sorgfältige Vorbereitung der Kündigung empfehlenswert ist.
Abonnementpläne und Preise
Die Preisgestaltung beim Boorberg Verlag variiert erheblich je nach Produkttyp und Umfang der Publikation. Während einfache Zeitschriftenabonnements bereits im niedrigen dreistelligen Bereich pro Jahr beginnen können, erreichen umfangreiche Loseblattwerke mit regelmäßigen Ergänzungslieferungen schnell vierstellige Jahresbeträge. Diese Preisspanne reflektiert die unterschiedliche Komplexität und den Aktualisierungsaufwand der verschiedenen Produkte.
Für institutionelle Kunden bietet der Verlag häufig Sonderkonditionen oder Paketpreise an, wenn mehrere Titel gleichzeitig bezogen werden. Einzelpersonen zahlen in der Regel Standardpreise, die in den Produktkatalogen und auf der Verlagswebsite ausgewiesen sind. Die Abrechnung erfolgt meist jährlich im Voraus, bei Loseblattwerken kommen zusätzliche Kosten für Ergänzungslieferungen hinzu, die separat in Rechnung gestellt werden.
Typische Abonnementformen
| Produkttyp | Preisbereich (jährlich) | Laufzeit | Kündigungsfrist |
|---|---|---|---|
| Fachzeitschriften | 80-300 Euro | 1 Jahr | 6 Wochen zum Jahresende |
| Loseblattwerke | 200-800 Euro | Unbefristet | 3 Monate |
| Online-Datenbanken | 150-600 Euro | 1 Jahr | 6 Wochen zum Jahresende |
| Kombi-Abonnements | 300-1200 Euro | 1 Jahr | 6 Wochen zum Jahresende |
Kostenfaktoren und Preisanpassungen
Ein wichtiger Aspekt bei Verlagsabonnements sind regelmäßige Preisanpassungen. Der Boorberg Verlag behält sich wie die meisten Fachverlage vor, die Preise jährlich anzupassen, um gestiegene Produktionskosten, Autorenhonorar und allgemeine Kostenentwicklungen zu berücksichtigen. Abonnenten werden über solche Preiserhöhungen in der Regel schriftlich informiert, häufig erhalten sie dabei auch ein Sonderkündigungsrecht.
Bei Loseblattwerken ist die Preisgestaltung besonders komplex, da neben dem Grundwerk die Ergänzungslieferungen zu Buche schlagen. Diese können mehrmals jährlich erscheinen und werden einzeln berechnet. Für Kunden bedeutet dies, dass die Gesamtkosten schwer planbar sind und im Laufe der Jahre erheblich steigen können. Dies ist ein häufiger Grund für Kündigungen, besonders wenn die berufliche Notwendigkeit für das Werk nachlässt oder günstigere Alternativen verfügbar werden.
Vertragsbindung und automatische Verlängerung
Die meisten Abonnements beim Boorberg Verlag verlängern sich automatisch, wenn sie nicht fristgerecht gekündigt werden. Diese Praxis ist im Verlagswesen üblich und dient der Kontinuität der Belieferung. Für Abonnenten bedeutet dies jedoch, dass sie die Kündigungsfristen genau im Blick behalten müssen, um ungewollte Vertragsverlängerungen zu vermeiden. Besonders bei mehreren parallelen Abonnements kann dies schnell unübersichtlich werden.
Die Vertragslaufzeiten sind je nach Produkttyp unterschiedlich gestaltet. Während Zeitschriftenabonnements meist eine feste Jahresbindung mit anschließender automatischer Verlängerung haben, sind Loseblattwerke oft unbefristet angelegt mit der Möglichkeit zur jederzeitigen Kündigung unter Einhaltung der Kündigungsfrist. Diese Unterschiede sollten bei der Planung einer Kündigung unbedingt berücksichtigt werden.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigungsbedingungen beim Boorberg Verlag richten sich nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Verlags sowie den produktspezifischen Vereinbarungen. Grundsätzlich gilt, dass Kündigungen schriftlich erfolgen müssen, um rechtswirksam zu sein. Dies entspricht den üblichen Standards im deutschen Vertragsrecht und dient der Rechtssicherheit für beide Parteien. Eine mündliche Kündigung oder eine Kündigung per E-Mail wird in der Regel nicht als ausreichend anerkannt.
Die Kündigungsfristen variieren je nach Produkttyp erheblich. Für die meisten Zeitschriftenabonnements gilt eine Kündigungsfrist von sechs Wochen zum Ende des Bezugsjahres. Bei Loseblattwerken beträgt die Kündigungsfrist üblicherweise drei Monate zum Quartalsende. Diese Fristen sind in den jeweiligen Bestellunterlagen und Vertragsbestätigungen ausgewiesen und sollten vor einer Kündigung sorgfältig geprüft werden.
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Das deutsche Vertragsrecht bietet Verbrauchern verschiedene Schutzrechte, die auch bei Verlagsabonnements greifen. Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) haben Verbraucher bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Dieses gilt jedoch nur für Neuabschlüsse und nicht für laufende Verträge, die bereits über die Widerrufsfrist hinaus bestehen. Für die reguläre Kündigung sind daher die vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen maßgeblich.
Bei Preiserhöhungen gewährt das Gesetz Verbrauchern häufig ein Sonderkündigungsrecht. Wenn der Boorberg Verlag die Preise für ein Abonnement erhöht, sollten Kunden die entsprechende Mitteilung genau prüfen, da darin meist auf das Sonderkündigungsrecht hingewiesen wird. Dieses kann dann unabhängig von den regulären Kündigungsfristen ausgeübt werden, typischerweise innerhalb einer Frist von vier bis sechs Wochen nach Bekanntgabe der Preiserhöhung.
Besonderheiten bei verschiedenen Produkttypen
| Produkttyp | Kündigungsfrist | Kündigungstermin | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Jahresabonnement Zeitschrift | 6 Wochen | Zum Jahresende | Automatische Verlängerung um 1 Jahr |
| Loseblattwerk | 3 Monate | Zum Quartalsende | Unbefristete Laufzeit |
| Online-Zugang | 6 Wochen | Zum Vertragsende | Meist jahresweise Abrechnung |
| Kombi-Produkt | 6 Wochen | Zum Jahresende | Alle Komponenten werden beendet |
Häufige Kündigungsgründe
Die Gründe für eine Kündigung von Boorberg-Produkten sind vielfältig. Häufig steht ein beruflicher Wechsel dahinter, bei dem die spezialisierte Fachliteratur nicht mehr benötigt wird. Wer beispielsweise aus dem öffentlichen Dienst in die Privatwirtschaft wechselt, benötigt oft keine kommunalrechtlichen Fachzeitschriften mehr. Auch der Eintritt in den Ruhestand ist ein klassischer Kündigungsgrund, da dann der berufliche Informationsbedarf entfällt.
Finanzielle Überlegungen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Die Kosten für Fachpublikationen können erheblich sein, besonders wenn mehrere Abonnements parallel laufen. Wenn der Arbeitgeber die Kosten nicht mehr übernimmt oder wenn Privatpersonen ihre Ausgaben reduzieren möchten, ist eine Kündigung oft die logische Konsequenz. Zudem bieten digitale Alternativen und Open-Access-Publikationen zunehmend kostengünstigere Informationsquellen.
Ein weiterer Grund kann die Verfügbarkeit alternativer Informationsquellen sein. Viele juristische Datenbanken und Online-Plattformen bieten heute umfassende Recherchemöglichkeiten, die klassische Printprodukte ergänzen oder ersetzen können. Auch der Zugang zu Fachinformationen über die Arbeitsstelle kann dazu führen, dass private Abonnements überflüssig werden. Schließlich kündigen manche Kunden auch aus Unzufriedenheit mit der Aktualität, dem Umfang oder der Qualität der Publikationen.
Wichtige Dokumente für die Kündigung
Für eine reibungslose Kündigung sollten verschiedene Dokumente bereitgehalten werden. Zunächst ist die Kundennummer oder Abonnentennummer wichtig, die auf Rechnungen und Lieferscheinen zu finden ist. Diese eindeutige Kennung hilft dem Verlag, das zu kündigende Abonnement schnell zu identifizieren. Auch die genaue Produktbezeichnung sollte in der Kündigung angegeben werden, besonders wenn mehrere Abonnements bestehen.
Die ursprünglichen Vertragsunterlagen oder Bestellbestätigungen enthalten wichtige Informationen über Kündigungsfristen und Vertragsbedingungen. Es empfiehlt sich, diese vor der Kündigung zu konsultieren, um sicherzustellen, dass alle Fristen eingehalten werden. Auch frühere Korrespondenz mit dem Verlag kann relevant sein, etwa wenn es bereits Diskussionen über Vertragsbedingungen oder Preise gab.
Wie man Boorberg Verlag per Post kündigt
Die Kündigung per Post ist die rechtssicherste Methode, um ein Abonnement beim Boorberg Verlag zu beenden. Im Gegensatz zu elektronischen Kommunikationswegen bietet der Postweg einen klaren Nachweis über den Versand und gegebenenfalls auch über den Zugang beim Empfänger. Dies ist besonders wichtig, wenn Kündigungsfristen eingehalten werden müssen und später möglicherweise nachgewiesen werden muss, dass die Kündigung rechtzeitig erfolgt ist.
Der deutsche Gesetzgeber erkennt die Schriftform als besonders beweiskräftig an. Während E-Mails gelöscht werden können oder im Spam-Ordner landen, ist ein per Post versandter Brief ein physisches Dokument, das den Weg durch das Postsystem nimmt. Bei Streitigkeiten über den Zugang einer Kündigung haben postalisch versandte Kündigungen daher deutliche Vorteile. Die Deutsche Post bietet zudem verschiedene Versandoptionen mit unterschiedlichen Nachweismöglichkeiten.
Vorbereitung des Kündigungsschreibens
Ein professionelles Kündigungsschreiben sollte alle relevanten Informationen enthalten, um Missverständnisse zu vermeiden. Dazu gehören die vollständigen persönlichen Daten des Kündigenden, also Name, Adresse und gegebenenfalls die Kundennummer. Die genaue Bezeichnung des zu kündigenden Produkts ist ebenso wichtig wie die eindeutige Erklärung, dass das Abonnement gekündigt werden soll. Ein klarer Kündigungstermin sollte genannt werden, idealerweise mit Bezug auf die vertraglichen Kündigungsfristen.
Das Schreiben sollte höflich, aber bestimmt formuliert sein. Es ist nicht notwendig, ausführliche Begründungen für die Kündigung anzugeben, eine kurze Erklärung kann aber die Bearbeitung erleichtern. Wichtig ist, dass das Kündigungsschreiben datiert und eigenhändig unterschrieben wird, da dies die Schriftform im rechtlichen Sinne erfüllt. Eine Kopie des Schreibens sollte für die eigenen Unterlagen aufbewahrt werden.
Die richtige Versandart wählen
Für den Versand einer Kündigung stehen verschiedene Optionen zur Verfügung. Der einfache Brief ist die kostengünstigste Variante, bietet aber keinen Nachweis über den Versand oder die Zustellung. Das Einschreiben ist daher die empfohlene Versandart für Kündigungen. Es gibt verschiedene Varianten des Einschreibens, die unterschiedliche Nachweismöglichkeiten bieten und deren Kosten entsprechend variieren.
Das Einschreiben Einwurf dokumentiert den Einwurf in den Briefkasten des Empfängers und ist meist ausreichend für eine Kündigung. Das Einschreiben Rückschein bietet zusätzlich einen unterschriebenen Rückschein als Zustellnachweis, ist aber teurer. Für besonders wichtige Kündigungen oder wenn die Kündigungsfrist sehr knapp ist, kann diese Variante sinnvoll sein. Das Einschreiben Eigenhändig stellt sicher, dass das Schreiben nur persönlich an den Empfänger oder einen Bevollmächtigten übergeben wird.
Die korrekte Adresse
Die Kündigung muss an die korrekte Adresse des Boorberg Verlags gesendet werden, um rechtswirksam zu sein. Die offizielle Geschäftsadresse lautet:
- Boorberg Verlag GmbH, Carl-Becker-Straße 10, 70179 Stuttgart
Diese Adresse ist im Impressum des Verlags ausgewiesen und sollte für alle schriftlichen Kündigungen verwendet werden. Es ist wichtig, die Adresse vollständig und korrekt anzugeben, um Verzögerungen bei der Zustellung zu vermeiden. Bei der Verwendung von Einschreiben wird die Sendung direkt an diese Adresse zugestellt und der Empfang dokumentiert.
Fristen berechnen und einhalten
Die korrekte Berechnung der Kündigungsfrist ist entscheidend für den Erfolg der Kündigung. Bei einer Kündigungsfrist von sechs Wochen zum Jahresende muss die Kündigung spätestens Mitte November beim Verlag eingehen, damit sie zum 31. Dezember wirksam wird. Bei der Berechnung sollte berücksichtigt werden, dass nicht das Versanddatum, sondern das Zugangsdatum beim Empfänger maßgeblich ist.
Für Loseblattwerke mit dreimonatiger Kündigungsfrist zum Quartalsende gelten entsprechend andere Stichtage. Eine Kündigung zum 31. März muss bis Ende Dezember des Vorjahres zugehen. Es empfiehlt sich, einen Sicherheitspuffer einzuplanen und die Kündigung einige Tage vor Fristablauf zu versenden. Bei knappen Fristen kann auch ein Expressversand in Betracht gezogen werden, um sicherzustellen, dass das Schreiben rechtzeitig ankommt.
Moderne Lösungen für den Postversand
Der traditionelle Gang zur Post kann zeitaufwendig sein, besonders wenn man berufstätig ist und die Öffnungszeiten nicht mit dem eigenen Zeitplan übereinstimmen. Moderne Dienste wie Postclic bieten hier eine praktische Alternative. Über solche Plattformen kann das Kündigungsschreiben digital erstellt und dann professionell gedruckt, kuvertiert und als Einschreiben versendet werden, ohne dass man selbst zur Post gehen muss.
Der Vorteil solcher Dienste liegt nicht nur in der Zeitersparnis, sondern auch in der digitalen Dokumentation des gesamten Vorgangs. Man erhält einen digitalen Nachweis über den Versand und kann den Status der Sendung online verfolgen. Die professionelle Formatierung und der automatisierte Versandprozess reduzieren zudem das Risiko von Fehlern bei der Adressierung oder beim Versand. Für Menschen, die häufiger wichtige Dokumente versenden müssen, kann dies eine sinnvolle Lösung sein.
Nach der Kündigung: Bestätigung abwarten
Nach dem Versand der Kündigung sollte man auf eine schriftliche Bestätigung des Verlags warten. Diese Kündigungsbestätigung ist wichtig, um sicherzustellen, dass die Kündigung korrekt verarbeitet wurde und zum gewünschten Termin wirksam wird. Wenn innerhalb von zwei bis drei Wochen keine Bestätigung eingeht, sollte man beim Verlag nachfragen. Der Nachweis des Einschreibens dient dabei als Beleg, dass die Kündigung fristgerecht versendet wurde.
In der Kündigungsbestätigung sollte der Verlag das Datum des Vertragsendes nennen und gegebenenfalls auf noch ausstehende Lieferungen oder Zahlungen hinweisen. Bei Loseblattwerken kann es vorkommen, dass noch Ergänzungslieferungen unterwegs sind, die dann möglicherweise noch bezahlt werden müssen. Auch eine eventuelle Rückerstattung von im Voraus bezahlten Beträgen sollte in der Bestätigung erwähnt werden.
Kundenbewertungen und Tipps
Die Erfahrungen von Kunden mit dem Kündigungsprozess beim Boorberg Verlag sind gemischt, wobei die meisten Rückmeldungen auf eine professionelle Abwicklung hindeuten. Viele Kunden berichten, dass ihre Kündigungen ohne Probleme akzeptiert wurden, sofern die Fristen eingehalten wurden. Die schriftliche Bestätigung erfolgt in der Regel innerhalb von zwei bis drei Wochen, was als angemessen bewertet wird. Besonders positiv wird hervorgehoben, dass der Verlag keine Rückfragen zu den Kündigungsgründen stellt oder versucht, Kunden zum Bleiben zu überreden.
Einige Kunden berichten allerdings von Verzögerungen bei der Bearbeitung, besonders in Zeiten hohen Aufkommens wie zum Jahresende. Dies unterstreicht die Wichtigkeit, Kündigungen rechtzeitig zu versenden und nicht bis kurz vor Fristablauf zu warten. Vereinzelt wird auch von Fällen berichtet, in denen trotz fristgerechter Kündigung noch Lieferungen erfolgten und in Rechnung gestellt wurden. In solchen Situationen ist der Nachweis des Einschreibens besonders wertvoll.
Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Basierend auf den Erfahrungen vieler Kunden lassen sich einige bewährte Praktiken für die Kündigung beim Boorberg Verlag ableiten. Erstens sollte die Kündigung so früh wie möglich versendet werden, idealerweise mehrere Wochen vor Ablauf der Kündigungsfrist. Dies gibt dem Verlag ausreichend Zeit für die Bearbeitung und vermeidet Stress auf Seiten des Kunden. Zweitens sollte immer ein Einschreiben verwendet werden, um einen rechtssicheren Nachweis zu haben.
Drittens empfiehlt es sich, in der Kündigung um eine schriftliche Bestätigung zu bitten und ein konkretes Datum für das Vertragsende zu nennen. Dies reduziert Missverständnisse und macht die Erwartungen klar. Viertens sollten alle Unterlagen zur Kündigung, einschließlich Kopien des Kündigungsschreibens und des Einschreibebelegs, mindestens drei Jahre aufbewahrt werden. Dies entspricht den üblichen Aufbewahrungsfristen für Geschäftsunterlagen und kann bei späteren Unstimmigkeiten hilfreich sein.
Umgang mit Problemen nach der Kündigung
Wenn nach einer Kündigung Probleme auftreten, etwa weil weiterhin Lieferungen erfolgen oder Rechnungen gestellt werden, sollte man zunächst den Kundenservice des Verlags kontaktieren. In den meisten Fällen lassen sich solche Probleme durch eine freundliche, aber bestimmte Kommunikation klären. Der Hinweis auf die fristgerechte Kündigung und das Vorlegen des Einschreibebelegs führen meist zu einer schnellen Lösung.
Falls der Verlag auf Zahlung für Lieferungen nach dem Kündigungstermin besteht, sollte man schriftlich widersprechen und auf die erfolgte Kündigung verweisen. In hartnäckigen Fällen kann die Einschaltung einer Verbraucherzentrale oder eines Rechtsanwalts notwendig werden. Die meisten Rechtsschutzversicherungen decken solche Streitigkeiten ab. Wichtig ist, alle Kommunikation zu dokumentieren und keine Zahlungen zu leisten, die nicht vertraglich geschuldet sind.
Alternativen zur vollständigen Kündigung
Bevor man ein Abonnement beim Boorberg Verlag vollständig kündigt, lohnt es sich manchmal, über Alternativen nachzudenken. Einige Produkte können beispielsweise auf eine günstigere Variante umgestellt werden, etwa von Print auf Digital oder von einem umfassenden auf ein Basisabonnement. Auch eine vorübergehende Unterbrechung des Bezugs kann in manchen Fällen möglich sein, etwa bei längerer Abwesenheit oder beruflicher Auszeit.
Der Verlag bietet teilweise auch Sonderkonditionen für bestimmte Kundengruppen an, etwa für Studenten, Referendare oder Rentner. Es kann sich lohnen, beim Kundenservice nachzufragen, ob solche Rabatte verfügbar sind. Auch der Wechsel auf ein anderes Produkt des Verlags, das besser zum aktuellen Bedarf passt, kann eine Alternative zur vollständigen Kündigung sein. Diese Optionen sollten jedoch nicht davon abhalten, eine klare Kündigung auszusprechen, wenn das Abonnement definitiv nicht mehr benötigt wird.
Langfristige Planung der Abonnements
Um zukünftig nicht in die Situation zu kommen, ungewollte Abonnements kündigen zu müssen, empfiehlt sich eine vorausschauende Planung. Bei der Bestellung neuer Publikationen sollte man sich über die Kündigungsfristen und Vertragslaufzeiten im Klaren sein. Es kann hilfreich sein, sich die Kündigungstermine im Kalender zu notieren, um rechtzeitig entscheiden zu können, ob eine Verlängerung gewünscht ist.
Auch eine regelmäßige Überprüfung aller laufenden Abonnements ist sinnvoll. Mindestens einmal jährlich sollte man sich die Zeit nehmen, alle Zeitschriften, Loseblattwerke und Online-Zugänge durchzugehen und zu bewerten, ob sie noch genutzt werden und den Preis wert sind. Nicht mehr benötigte Abonnements sollten dann zeitnah gekündigt werden. Diese Praxis hilft nicht nur, Kosten zu sparen, sondern sorgt auch für mehr Übersichtlichkeit bei den eigenen Vertragsbeziehungen.
Besonderheiten bei geschäftlichen Abonnements
Wenn Abonnements über den Arbeitgeber laufen oder geschäftlich genutzt werden, gelten teilweise andere Regeln. Bei