Cancellation service N°1 in Germany
Contract number:
To the attention of:
Cancellation Department – Der Spiegel
Postfach 300342
20313 Hamburg
Subject: Contract Cancellation – Certified Email Notification
Dear Sir or Madam,
I hereby notify you of my decision to terminate contract number relating to the Der Spiegel service. This notification constitutes a firm, clear and unequivocal intention to cancel the contract, effective at the earliest possible date or in accordance with the applicable contractual notice period.
I kindly request that you take all necessary measures to:
– cease all billing from the effective date of cancellation;
– confirm in writing the proper receipt of this request;
– and, where applicable, send me the final statement or balance confirmation.
This cancellation is sent to you by certified email. The sending, timestamping and integrity of the content are established, making it equivalent proof meeting the requirements of electronic evidence. You therefore have all the necessary elements to process this cancellation properly, in accordance with the applicable principles regarding written notification and contractual freedom.
In accordance with the Consumer Rights Act 2015 and data protection regulations, I also request that you:
– delete all my personal data not necessary for your legal or accounting obligations;
– close any associated personal account;
– and confirm to me the effective deletion of data in accordance with applicable rights regarding privacy protection.
I retain a complete copy of this notification as well as proof of sending.
Yours sincerely,
14/01/2026
So beenden Sie Ihr Abonnement bei Der Spiegel
Über Der Spiegel
Der Spiegel ist eines der renommiertesten und einflussreichsten Nachrichtenmagazine im deutschsprachigen Raum. Seit seiner Gründung im Jahr 1947 hat sich das Hamburger Magazin als unverzichtbare Quelle für investigativen Journalismus, politische Analysen und gesellschaftliche Debatten etabliert. Mit einer wöchentlichen Druckauflage und einem umfangreichen digitalen Angebot erreicht Der Spiegel Millionen von Lesern in Deutschland und weltweit.
Das Nachrichtenmagazin wird von der Spiegel-Verlag GmbH & Co. KG herausgegeben und hat seinen Sitz in Hamburg. Neben der gedruckten Ausgabe bietet Der Spiegel seit vielen Jahren auch digitale Abonnements an, die Zugang zu exklusiven Online-Inhalten, dem E-Paper und der Spiegel-App ermöglichen. Die Redaktion ist bekannt für ihre kritische Berichterstattung und tiefgehende Recherchen zu politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen.
Trotz der hohen journalistischen Qualität entscheiden sich manche Abonnenten dafür, ihr Abonnement zu kündigen. Die Gründe hierfür können vielfältig sein: veränderte Lesegewohnheiten, finanzielle Überlegungen, ein Überangebot an Informationsquellen oder einfach der Wunsch, andere Medien zu nutzen. Unabhängig vom Grund ist es wichtig, die korrekten Kündigungswege und Fristen zu kennen, um eine reibungslose Beendigung des Vertragsverhältnisses zu gewährleisten.
Abonnementpläne und Preise
Verfügbare Abonnementoptionen
Der Spiegel bietet verschiedene Abonnementmodelle an, die auf unterschiedliche Leserbedürfnisse zugeschnitten sind. Abonnenten können zwischen reinen Print-Abonnements, digitalen Zugängen oder Kombi-Paketen wählen. Die Preisgestaltung variiert je nach gewähltem Modell und Laufzeit, wobei längere Bindungen oft mit Preisnachlässen verbunden sind.
Das klassische Print-Abonnement umfasst die wöchentliche Lieferung des gedruckten Magazins direkt nach Hause. Dieses Modell richtet sich an Leser, die das haptische Erlebnis schätzen und ihre Nachrichten in traditioneller Form konsumieren möchten. Das digitale Abonnement hingegen ermöglicht den Zugriff auf alle Online-Artikel, das E-Paper und die mobile App, was besonders für unterwegs und für Nutzer geeignet ist, die Wert auf Aktualität legen.
| Abonnementtyp | Leistungen | Ungefährer Preis |
|---|---|---|
| Print-Abonnement | Wöchentliche Lieferung des Magazins | Ca. 20-25 Euro/Monat |
| Digital-Abonnement | Online-Zugang, E-Paper, App | Ca. 20 Euro/Monat |
| Kombi-Abonnement | Print + Digital | Ca. 25-30 Euro/Monat |
| Studentenabo | Vergünstigtes Angebot mit Nachweis | Ca. 12-15 Euro/Monat |
Vertragslaufzeiten und Konditionen
Die meisten Spiegel-Abonnements werden mit einer Mindestlaufzeit abgeschlossen, die typischerweise zwischen drei und zwölf Monaten liegt. Nach Ablauf dieser Mindestvertragslaufzeit verlängert sich das Abonnement automatisch, sofern es nicht fristgerecht gekündigt wird. Diese automatische Verlängerung erfolgt in der Regel um weitere zwölf Monate, was für Abonnenten bedeutet, dass sie die Kündigungsfristen genau im Auge behalten müssen.
Einige Abonnements werden mit Sonderkonditionen oder Einführungsrabatten angeboten, besonders für Neukunden. Diese Vergünstigungen gelten meist nur für einen begrenzten Zeitraum, danach gilt der reguläre Preis. Es ist wichtig, die genauen Vertragsbedingungen bei Vertragsabschluss zu prüfen, da diese Informationen auch für eine spätere Kündigung relevant sind.
Kündigungsbedingungen
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Die Kündigung von Zeitschriftenabonnements in Deutschland unterliegt klaren rechtlichen Regelungen, die im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) verankert sind. Grundsätzlich haben Verbraucher das Recht, Verträge unter Einhaltung bestimmter Fristen zu kündigen. Bei Abonnements mit Mindestlaufzeit gilt die vertraglich vereinbarte Kündigungsfrist, die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Verlags festgelegt ist.
Nach deutschem Recht muss eine Kündigung dem Vertragspartner nachweislich zugehen. Dies ist besonders wichtig, da der Zugang der Kündigung entscheidend für die Wirksamkeit ist. Eine Kündigung per Einschreiben mit Rückschein bietet hier die größte Rechtssicherheit, da der Absender einen schriftlichen Nachweis über den Zugang erhält. Dies ist der Grund, warum die postalische Kündigung trotz digitaler Alternativen weiterhin die zuverlässigste Methode darstellt.
Kündigungsfristen bei Der Spiegel
Der Spiegel-Verlag setzt in seinen Abonnementverträgen üblicherweise eine Kündigungsfrist von sechs Wochen zum Ende der Mindestvertragslaufzeit fest. Das bedeutet, dass Abonnenten ihre Kündigung spätestens sechs Wochen vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit einreichen müssen, um eine automatische Verlängerung zu vermeiden. Wird diese Frist versäumt, verlängert sich das Abonnement automatisch um ein weiteres Jahr.
Es ist ratsam, die Kündigung deutlich vor Ablauf der Frist zu versenden, um eventuellen Postlaufzeiten und Bearbeitungszeiten Rechnung zu tragen. Viele Abonnenten machen den Fehler, die Kündigung zu spät abzuschicken, was dann zu einer ungewollten Vertragsverlängerung führt. Eine frühzeitige Planung, idealerweise zwei bis drei Monate vor dem gewünschten Kündigungstermin, hilft, solche Probleme zu vermeiden.
| Situation | Kündigungsfrist | Hinweise |
|---|---|---|
| Während Mindestlaufzeit | Kündigung nicht möglich | Ausnahme: Sonderkündigungsrecht |
| Zum Ende der Mindestlaufzeit | 6 Wochen vorher | Schriftlich per Post empfohlen |
| Nach automatischer Verlängerung | 6 Wochen zum Jahresende | Vertrag läuft weitere 12 Monate |
Sonderkündigungsrechte
In bestimmten Situationen haben Abonnenten ein Sonderkündigungsrecht, das es ihnen ermöglicht, den Vertrag auch während der Mindestlaufzeit zu beenden. Solche Situationen können eine erhebliche Preiserhöhung, eine wesentliche Änderung der Leistung oder ein Umzug ins Ausland sein. Bei Preiserhöhungen während der Vertragslaufzeit steht Verbrauchern in der Regel ein Sonderkündigungsrecht zu, das innerhalb einer bestimmten Frist nach Bekanntgabe der Erhöhung ausgeübt werden muss.
Auch bei Tod des Abonnenten oder in besonderen Härtefällen kann eine außerordentliche Kündigung möglich sein. In solchen Fällen sollte die Kündigung zusammen mit entsprechenden Nachweisen eingereicht werden. Es empfiehlt sich, bei Berufung auf ein Sonderkündigungsrecht die rechtliche Grundlage in der Kündigung explizit zu nennen und alle relevanten Dokumente beizufügen.
Wie man Der Spiegel per Post kündigt
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Obwohl viele Unternehmen heute Online-Kündigungsoptionen anbieten, bleibt die postalische Kündigung per Einschreiben die rechtssicherste Methode. Der entscheidende Vorteil liegt im Nachweis: Mit einem Einschreiben mit Rückschein erhalten Sie eine schriftliche Bestätigung, dass Ihre Kündigung beim Verlag eingegangen ist. Dieser Nachweis ist im Streitfall vor Gericht verwertbar und schützt Sie vor unberechtigten Forderungen.
Online-Portale können technische Probleme haben, E-Mails können im Spam-Ordner landen oder als nicht zugegangen bezeichnet werden. Bei der postalischen Kündigung haben Sie hingegen einen physischen Beweis in den Händen. Gerade bei wichtigen Verträgen wie Abonnements, die sich automatisch verlängern und zu weiteren Zahlungsverpflichtungen führen, ist diese Rechtssicherheit von unschätzbarem Wert.
Ein weiterer Vorteil der postalischen Kündigung ist die klare Dokumentation. Sie können eine Kopie Ihres Kündigungsschreibens für Ihre Unterlagen aufbewahren und haben zusammen mit dem Rückschein einen lückenlosen Nachweis über den gesamten Kündigungsprozess. Dies ist besonders wichtig, wenn es später zu Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt oder die Wirksamkeit der Kündigung kommen sollte.
Notwendige Angaben im Kündigungsschreiben
Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Informationen enthalten, um eindeutig zugeordnet werden zu können. Zunächst sollten Sie Ihre vollständigen persönlichen Daten angeben: Name, Adresse und idealerweise auch Ihre Abonnentennummer, die Sie auf Ihren Rechnungen oder Lieferscheinen finden. Diese Nummer erleichtert dem Verlag die schnelle Zuordnung Ihres Schreibens zum entsprechenden Kundenkonto.
Das Kündigungsschreiben sollte eine klare und unmissverständliche Kündigungserklärung enthalten. Formulierungen wie "Hiermit kündige ich mein Abonnement fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt" sind eindeutig und lassen keinen Interpretationsspielraum. Es ist empfehlenswert, auch das gewünschte Kündigungsdatum anzugeben, sofern Sie ein bestimmtes Datum im Kopf haben, und um eine schriftliche Kündigungsbestätigung zu bitten.
Zusätzlich sollten Sie angeben, ob Sie einen Grund für die Kündigung nennen möchten, wobei dies rechtlich nicht erforderlich ist. Manche Abonnenten erwähnen einen Grund wie "aus persönlichen Gründen" oder "aufgrund veränderter Umstände", um das Schreiben höflich zu gestalten. Das Datum und Ihre handschriftliche Unterschrift dürfen nicht fehlen, da eine Kündigung ohne Unterschrift möglicherweise als unwirksam angesehen werden könnte.
Die korrekte Adresse für Kündigungen
Der Spiegel-Verlag hat für Abonnement-Kündigungen eine spezielle Postfachadresse eingerichtet, an die alle Kündigungsschreiben gesendet werden sollten. Die Verwendung der korrekten Adresse ist entscheidend, um Verzögerungen bei der Bearbeitung zu vermeiden. Kündigungen, die an falsche Adressen gesendet werden, können zu verspäteter Bearbeitung führen und im schlimmsten Fall dazu, dass die Kündigungsfrist versäumt wird.
Die offizielle Adresse für Kündigungen lautet:
- Spiegel-Verlag GmbH & Co. KG, Abonnement-Kündigung, Postfach 300342, 20313 Hamburg
Diese Postfachadresse ist speziell für Kündigungen vorgesehen und stellt sicher, dass Ihr Schreiben direkt an die zuständige Abteilung weitergeleitet wird. Es ist wichtig, die Adresse exakt so zu übernehmen, wie sie angegeben ist, einschließlich der Angabe "Abonnement-Kündigung", da dies die interne Sortierung und Bearbeitung beschleunigt.
Versand per Einschreiben mit Rückschein
Der Versand per Einschreiben mit Rückschein ist die empfohlene Methode für Kündigungen. Bei der Deutschen Post kostet dieser Service einige Euro zusätzlich zum normalen Porto, bietet aber maximale Sicherheit. Sie erhalten eine Sendungsverfolgungsnummer, mit der Sie online nachverfolgen können, wann Ihr Brief zugestellt wurde. Zusätzlich wird Ihnen der Rückschein mit der Unterschrift des Empfängers zurückgeschickt.
Bewahren Sie sowohl die Quittung der Post als auch den zurückgesandten Rückschein sorgfältig auf. Diese Dokumente sind Ihr Beweis dafür, dass die Kündigung fristgerecht beim Verlag eingegangen ist. Im Falle einer Auseinandersetzung über die Wirksamkeit der Kündigung sind diese Unterlagen von unschätzbarem Wert. Machen Sie sich auch eine Kopie des Kündigungsschreibens für Ihre Unterlagen.
Moderne Alternativen: Digitale Versandservices
Für diejenigen, die den Gang zur Post scheuen oder keine Zeit dafür haben, bieten moderne digitale Services wie Postclic eine praktische Alternative. Solche Dienste ermöglichen es, Kündigungsschreiben online zu erstellen und diese dann professionell ausdrucken, kuvertieren und per Einschreiben versenden zu lassen. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und der Bequemlichkeit, alles von zu Hause aus erledigen zu können.
Postclic und ähnliche Anbieter stellen zudem einen digitalen Nachweis über den Versand bereit, der rechtlich anerkannt ist. Die Briefe werden in professioneller Formatierung gedruckt und versandt, was einen seriösen Eindruck macht. Besonders für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder sehr dichtem Zeitplan kann dies eine erhebliche Erleichterung darstellen. Die Kosten für solche Services sind überschaubar und oft günstiger als der Zeitaufwand für einen Postbesuch.
Bestätigung der Kündigung
Nach dem Versand Ihrer Kündigung sollten Sie innerhalb von zwei bis drei Wochen eine schriftliche Kündigungsbestätigung vom Spiegel-Verlag erhalten. Diese Bestätigung sollte das Datum enthalten, zu dem Ihr Abonnement endet, sowie Informationen über eventuell noch ausstehende Zahlungen oder Rückerstattungen. Bewahren Sie diese Bestätigung sorgfältig auf, da sie als endgültiger Nachweis für die erfolgreiche Kündigung dient.
Falls Sie innerhalb von drei Wochen keine Bestätigung erhalten, sollten Sie beim Verlag nachfragen. Dies kann telefonisch oder schriftlich geschehen. Haben Sie Ihren Rückschein vom Einschreiben zur Hand, können Sie nachweisen, dass Ihre Kündigung zugegangen ist. In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass Kündigungen in der Bearbeitung verloren gehen, weshalb eine Nachverfolgung wichtig ist.
Kundenbewertungen und Tipps
Häufige Gründe für die Kündigung
Abonnenten entscheiden sich aus verschiedenen Gründen dafür, ihr Spiegel-Abonnement zu kündigen. Ein häufiger Grund ist die Verfügbarkeit kostenloser oder günstigerer Nachrichtenquellen im Internet. Viele Leser empfinden zudem das wöchentliche Erscheinen als zu langsam in einer Zeit, in der Nachrichten in Echtzeit verfügbar sind. Die Kosten spielen ebenfalls eine Rolle, insbesondere wenn mehrere Abonnements parallel laufen und das Budget belasten.
Einige Abonnenten berichten von einem Überangebot an ungelesenen Ausgaben, die sich stapeln, was zu einem schlechten Gewissen und letztlich zur Kündigungsentscheidung führt. Andere haben ihre Lesegewohnheiten verändert und bevorzugen kürzere, digitalere Formate oder Podcasts gegenüber langen Artikeln. Auch Unzufriedenheit mit der redaktionellen Linie oder dem Themenschwerpunkt kann ein Kündigungsgrund sein, wobei dies bei einem renommierten Magazin wie Der Spiegel seltener vorkommt.
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Die meisten Kunden berichten von einem unkomplizierten Kündigungsprozess, sofern die Fristen eingehalten werden. Der Spiegel-Verlag gilt als seriöser Partner, der Kündigungen ordnungsgemäß bearbeitet und bestätigt. Probleme entstehen hauptsächlich dann, wenn Abonnenten die Kündigungsfristen nicht beachten oder die Kündigung an eine falsche Adresse senden. In solchen Fällen kann es zu ungewollten Vertragsverlängerungen kommen.
Einige Kunden empfehlen, die Kündigung deutlich vor Fristablauf zu versenden, um auf der sicheren Seite zu sein. Die Bearbeitungszeit beim Verlag wird als angemessen beschrieben, wobei Kündigungsbestätigungen in der Regel zügig versendet werden. Vereinzelt berichten Abonnenten von Rückgewinnungsversuchen durch den Verlag, die jedoch als höflich und nicht aufdringlich beschrieben werden. Der Verlag respektiert die Kündigungsentscheidung und drängt Kunden nicht zum Verbleib.
Praktische Tipps für eine reibungslose Kündigung
Um den Kündigungsprozess so reibungslos wie möglich zu gestalten, sollten Sie zunächst Ihre Vertragsunterlagen heraussuchen und die genaue Vertragslaufzeit sowie die Kündigungsfrist überprüfen. Notieren Sie sich das späteste Datum, zu dem die Kündigung beim Verlag eingehen muss, und planen Sie den Versand entsprechend. Ein Puffer von mindestens zwei Wochen vor Fristablauf ist empfehlenswert, um Postlaufzeiten und eventuelle Verzögerungen zu berücksichtigen.
Erstellen Sie Ihr Kündigungsschreiben sorgfältig und vollständig mit allen notwendigen Angaben. Verwenden Sie eine klare, unmissverständliche Sprache und vermeiden Sie unnötige Ausschweifungen. Ein kurzes, prägnantes Schreiben ist oft effektiver als ein langer Brief. Vergessen Sie nicht, das Schreiben zu datieren und handschriftlich zu unterschreiben, bevor Sie es versenden.
Versenden Sie die Kündigung ausschließlich per Einschreiben mit Rückschein und bewahren Sie alle Belege auf. Machen Sie sich eine Kopie des Kündigungsschreibens und legen Sie diese zusammen mit dem Rückschein in einen Ordner, den Sie mindestens bis zum Ende der Vertragslaufzeit aufbewahren. Sollten nach der Kündigung noch Abbuchungen von Ihrem Konto erfolgen, können Sie diese mit Ihren Unterlagen bei Ihrer Bank reklamieren.
Was nach der Kündigung zu beachten ist
Nach erfolgreicher Kündigung sollten Sie überprüfen, ob alle Abbuchungen eingestellt wurden. Falls Sie eine Einzugsermächtigung erteilt hatten, wird diese nach Vertragsende automatisch ungültig. Dennoch kommt es gelegentlich zu versehentlichen Abbuchungen, die Sie umgehend bei Ihrer Bank reklamieren sollten. Mit Ihrer Kündigungsbestätigung können Sie nachweisen, dass keine Zahlungsverpflichtung mehr besteht.
Sollten Sie ein Kombi-Abonnement mit Print und Digital gehabt haben, stellen Sie sicher, dass auch Ihr Online-Zugang zum vereinbarten Datum deaktiviert wird. Manchmal laufen digitale Zugänge noch einige Tage über das Vertragsende hinaus, was kein Problem darstellt, solange keine weiteren Kosten entstehen. Löschen Sie gegebenenfalls Ihre Zahlungsinformationen aus dem Online-Kundenkonto, um zukünftige versehentliche Abbuchungen zu verhindern.
Alternativen zum Spiegel-Abonnement
Wenn Sie Ihr Spiegel-Abonnement kündigen, möchten Sie möglicherweise dennoch Zugang zu qualitativ hochwertigem Journalismus behalten. Es gibt zahlreiche Alternativen auf dem deutschen Medienmarkt, die unterschiedliche Schwerpunkte und Preismodelle bieten. Magazine wie Die Zeit, der Stern oder Focus bieten ähnliche Inhalte mit jeweils eigenen redaktionellen Schwerpunkten. Auch regionale Tageszeitungen mit überregionalem Anspruch wie die Süddeutsche Zeitung oder die Frankfurter Allgemeine Zeitung sind Alternativen.
Für digital affine Leser bieten sich reine Online-Publikationen an, die oft flexiblere Abonnementmodelle mit monatlicher Kündigungsmöglichkeit haben. Plattformen wie Steady ermöglichen es, einzelne Journalisten oder kleinere Medienprojekte direkt zu unterstützen. Auch kostenlose Nachrichtenquellen wie die öffentlich-rechtlichen Mediatheken oder Nachrichten-Apps können einen Teil des Informationsbedarfs decken, wenn auch ohne die Tiefe eines Magazin-Abonnements.
Manche ehemalige Abonnenten entscheiden sich dafür, einzelne Ausgaben am Kiosk zu kaufen, wenn ein besonders interessantes Thema auf dem Cover steht. Dies bietet maximale Flexibilität ohne vertragliche Bindung, ist allerdings pro Ausgabe teurer als ein Abonnement. Bibliotheken bieten oft aktuelle Ausgaben von Nachrichtenmagazinen zur kostenlosen Ausleihe an, was eine weitere Alternative für preisbewusste Leser darstellt.
Langfristige Planung der Mediennutzung
Die Kündigung eines Abonnements bietet eine gute Gelegenheit, die eigene Mediennutzung grundsätzlich zu überdenken. Überlegen Sie, welche Informationen Sie wirklich benötigen und wie Sie diese am effizientesten erhalten können. Viele Menschen stellen fest, dass sie mit weniger Nachrichtenquellen besser informiert sind, da sie sich auf ausgewählte, qualitativ hochwertige Quellen konzentrieren können, statt von einer Informationsflut überwältigt zu werden.
Es kann sinnvoll sein, verschiedene Abonnementmodelle auszuprobieren, bevor Sie sich langfristig binden. Viele Verlage bieten Probeabonnements oder vergünstigte Einstiegsangebote an, die es ermöglichen, das Produkt kennenzulernen. Achten Sie dabei jedoch immer auf die Kündigungsfristen, um nicht ungewollt in ein teures Jahresabonnement zu rutschen. Eine bewusste Entscheidung für oder gegen ein Medienprodukt führt zu höherer Zufriedenheit und besserer Nutzung.
Abschließend lässt sich sagen, dass die Kündigung eines Spiegel-Abonnements bei Beachtung der korrekten Fristen und Verwendung der postalischen Kündigungsmethode problemlos möglich ist. Die rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland schützen Verbraucher, und der Spiegel-Verlag gilt als zuverlässiger Partner, der Kündigungen ordnungsgemäß bearbeitet. Mit den in diesem Leitfaden beschriebenen Schritten und Tipps sollte Ihrer erfolgreichen Kündigung nichts im Wege stehen. Denken Sie daran, alle Unterlagen sorgfältig aufzubewahren und den Prozess nachzuverfolgen, bis Sie die endgültige Kündigungsbestätigung erhalten haben.