Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany
Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Die Welt
Axel-Springer-Straße 65
10888 Berlin
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Die Welt. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
13/01/2026
So beenden Sie Ihr Abo bei Die Welt problemlos
Über Die Welt
Die Welt ist eine der renommiertesten überregionalen Tageszeitungen Deutschlands und gehört zum Medienkonzern Axel Springer SE. Seit ihrer Gründung im Jahr 1946 hat sich die Zeitung als wichtige Stimme im deutschen Qualitätsjournalismus etabliert. Mit einer klaren Ausrichtung auf Politik, Wirtschaft, Kultur und internationale Berichterstattung richtet sich Die Welt an ein anspruchsvolles Publikum, das fundierten Journalismus schätzt.
Neben der klassischen Printausgabe bietet Die Welt heute auch umfangreiche digitale Angebote. Die Leser können zwischen verschiedenen Abonnementmodellen wählen, die von der reinen Printversion über digitale Zugänge bis hin zu kombinierten Paketen reichen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Berlin und betreibt von dort aus den zentralen Aboservice, der für alle Kundenanliegen zuständig ist.
Die journalistische Ausrichtung der Zeitung wird oft als bürgerlich-konservativ beschrieben, wobei sie sich durch analytische Tiefe und internationale Perspektiven auszeichnet. Das Portfolio umfasst neben der Hauptausgabe auch die Welt am Sonntag sowie verschiedene digitale Formate und Podcasts. Die redaktionelle Qualität und die Bandbreite der Berichterstattung machen Die Welt zu einer wichtigen Informationsquelle für politisch interessierte Leser.
Abonnementpläne und Preise
Verfügbare Abonnementmodelle
Die Welt bietet verschiedene Abonnementoptionen an, die auf unterschiedliche Leserbedürfnisse zugeschnitten sind. Das klassische Printabonnement ermöglicht die tägliche Zustellung der gedruckten Zeitung direkt nach Hause. Alternativ gibt es reine Digital-Abonnements, die unbegrenzten Zugang zu allen Online-Inhalten bieten, einschließlich exklusiver Artikel, Videos und interaktiver Grafiken.
Besonders beliebt sind die Kombi-Angebote, die sowohl die Printausgabe als auch den digitalen Vollzugang beinhalten. Diese Pakete richten sich an Leser, die die Flexibilität schätzen, je nach Situation zwischen Print und Digital wechseln zu können. Zusätzlich gibt es spezielle Angebote für Studenten, Auszubildende und andere Zielgruppen, die oft zu vergünstigten Konditionen erhältlich sind.
Preisgestaltung im Überblick
| Abonnementtyp | Leistungsumfang | Ungefährer Preis |
|---|---|---|
| Digital-Abo | Vollzugang zu welt.de und Apps | Ab 9,99 € monatlich |
| Print-Abo | Tägliche Zeitungszustellung | Ab 35 € monatlich |
| Kombi-Abo | Print + Digital komplett | Ab 40 € monatlich |
| Wochenendausgabe | Samstag + Welt am Sonntag | Ab 18 € monatlich |
Die genauen Preise können je nach Aktionszeitraum und gewähltem Zahlungsmodell variieren. Häufig werden Neukunden mit vergünstigten Einstiegspreisen geworben, die nach einer bestimmten Laufzeit in den regulären Tarif übergehen. Es ist wichtig zu beachten, dass viele Abonnements mit einer Mindestlaufzeit verbunden sind, die bei der Kündigungsplanung berücksichtigt werden muss.
Zusatzleistungen und Premium-Inhalte
Abonnenten erhalten Zugang zu exklusiven Inhalten, die für Nicht-Abonnenten nicht verfügbar sind. Dazu gehören ausführliche Hintergrundberichte, investigative Recherchen und Analysen von renommierten Journalisten. Die digitalen Abonnements umfassen auch die Nutzung der mobilen Apps für iOS und Android, die ein komfortables Leseerlebnis auf Smartphones und Tablets ermöglichen.
Weitere Vorteile können vergünstigte oder kostenlose Zugänge zu Partnerangeboten, Einladungen zu exklusiven Veranstaltungen und Zugang zu digitalen Archiven sein. Diese Zusatzleistungen variieren je nach gewähltem Abonnementmodell und können sich im Laufe der Zeit ändern.
Kündigungsbedingungen
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Die Kündigung von Zeitschriftenabonnements unterliegt in Deutschland klaren rechtlichen Regelungen. Grundsätzlich gilt, dass die Kündigungsbedingungen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters festgelegt sind, diese jedoch den gesetzlichen Vorgaben entsprechen müssen. Besonders relevant sind hier die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches zur Kündigung von Dauerschuldverhältnissen.
Bei Abonnements mit fester Laufzeit ist eine ordentliche Kündigung in der Regel erst zum Ende dieser Laufzeit möglich. Wird nicht rechtzeitig gekündigt, verlängert sich das Abonnement häufig automatisch um einen weiteren Zeitraum. Das Gesetz schützt Verbraucher jedoch vor übermäßig langen Verlängerungsperioden. Seit 2022 dürfen sich Verträge nach der ersten Vertragslaufzeit nur noch um maximal ein Jahr verlängern, und die Kündigungsfrist darf dann höchstens drei Monate betragen.
Kündigungsfristen bei Die Welt
| Vertragsart | Kündigungsfrist | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Abonnement mit Mindestlaufzeit | 6 Wochen zum Laufzeitende | Automatische Verlängerung bei Nichtkündigung |
| Verlängertes Abonnement | 6 Wochen zum Quartalsende | Nach erster Verlängerung |
| Geschenkabonnement | Endet automatisch | Keine Kündigung erforderlich |
| Probeabonnement | Vor Ablauf der Probezeit | Wandelt sich sonst in reguläres Abo um |
Die genauen Kündigungsfristen sind in den individuellen Vertragsunterlagen festgehalten, die jeder Abonnent bei Vertragsabschluss erhält. Es ist essentiell, diese Dokumente aufzubewahren und die Fristen genau zu beachten. Eine verspätete Kündigung führt automatisch zur Vertragsverlängerung, wodurch weitere Zahlungsverpflichtungen entstehen.
Außerordentliche Kündigung
Neben der ordentlichen Kündigung gibt es Situationen, in denen eine außerordentliche Kündigung möglich ist. Dies kommt in Betracht, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, der die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses unzumutbar macht. Beispiele hierfür können wiederholte Zustellprobleme, erhebliche Preiserhöhungen oder grundlegende Änderungen der Vertragskonditionen sein.
Bei einer außerordentlichen Kündigung müssen die Gründe präzise dargelegt und idealerweise dokumentiert werden. Es empfiehlt sich, vorher den Kontakt zum Kundenservice zu suchen und zu versuchen, das Problem zu lösen. Erst wenn dies erfolglos bleibt, sollte die außerordentliche Kündigung als letztes Mittel in Betracht gezogen werden.
Widerruf bei Online-Abschluss
Wurde das Abonnement online oder am Telefon abgeschlossen, steht Verbrauchern ein vierzehntägiges Widerrufsrecht zu. Dieses ermöglicht es, den Vertrag ohne Angabe von Gründen zu widerrufen. Der Widerruf muss schriftlich erfolgen und innerhalb der Frist beim Anbieter eingehen. Bei fristgerechtem Widerruf werden bereits gezahlte Beträge vollständig zurückerstattet.
Wie man Die Welt per Post kündigt
Warum die postalische Kündigung die sicherste Methode ist
Die Kündigung per Post, insbesondere per Einschreiben, gilt als die rechtssicherste Methode zur Beendigung eines Abonnements. Im Gegensatz zu E-Mails oder telefonischen Kündigungen bietet der postalische Weg einen eindeutigen Nachweis, dass die Kündigung tatsächlich beim Empfänger angekommen ist. Dies ist besonders wichtig, falls es später zu Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt kommt.
Ein Einschreiben mit Rückschein dokumentiert nicht nur das Versanddatum, sondern auch den Zeitpunkt der Zustellung. Diese Nachweise sind vor Gericht vollständig anerkannt und schützen den Kündigenden vor unbegründeten Forderungen. Während Online-Kündigungen technisch scheitern können oder E-Mails im Spam-Ordner landen, ist bei einem ordnungsgemäß versandten Brief die Zustellung gewährleistet.
Zudem entspricht die schriftliche Kündigung per Post den Formvorschriften, die viele Unternehmen in ihren AGB festlegen. Selbst wenn alternative Kündigungswege angeboten werden, kann man mit der postalischen Variante sicher sein, alle formalen Anforderungen zu erfüllen. Die physische Dokumentation bietet auch psychologisch eine gewisse Sicherheit, da man ein greifbares Dokument in Händen hält.
Vorbereitung des Kündigungsschreibens
Ein wirksames Kündigungsschreiben sollte alle relevanten Informationen enthalten, die eine eindeutige Identifizierung des Vertrags ermöglichen. Dazu gehören die vollständigen persönlichen Daten des Abonnenten, die Kundennummer oder Abonnementnummer, sowie die genaue Bezeichnung des zu kündigenden Abonnements. Je präziser die Angaben, desto geringer ist das Risiko von Missverständnissen.
Das Schreiben sollte klar und unmissverständlich formuliert sein. Es genügt, die Kündigung zu erklären und das gewünschte Beendigungsdatum anzugeben. Idealerweise sollte man die Kündigung zum nächstmöglichen Zeitpunkt aussprechen und gleichzeitig um eine schriftliche Bestätigung bitten. Höflichkeit ist angebracht, aber ausführliche Begründungen sind rechtlich nicht erforderlich.
Notwendige Angaben im Kündigungsschreiben
- Vollständiger Name und aktuelle Anschrift des Abonnenten
- Kundennummer oder Abonnementnummer
- Eindeutige Kündigungserklärung
- Gewünschtes Kündigungsdatum oder Formulierung "zum nächstmöglichen Zeitpunkt"
- Bitte um schriftliche Kündigungsbestätigung
- Datum und eigenhändige Unterschrift
- Bei abweichender Lieferadresse: auch diese angeben
Die korrekte Versandadresse
Für die Kündigung von Abonnements bei Die Welt ist die folgende Adresse zu verwenden:
- Axel Springer SE, Aboservice WELT, Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin
Diese Adresse ist sowohl für Print- als auch für Digital-Abonnements gültig. Es ist wichtig, die Adresse exakt zu übernehmen, um Verzögerungen durch Fehlzustellungen zu vermeiden. Der Aboservice in Berlin ist die zentrale Anlaufstelle für alle Kündigungen und Vertragsangelegenheiten.
Versand per Einschreiben
Der Versand sollte unbedingt als Einschreiben mit Rückschein erfolgen. Bei der Deutschen Post kostet dieser Service zwar einige Euro mehr als ein normaler Brief, bietet aber entscheidende Vorteile. Der Absender erhält einen Beleg über die Aufgabe des Schreibens sowie später den unterschriebenen Rückschein, der die Zustellung dokumentiert.
Beim Aufgeben des Einschreibens in der Postfiliale erhält man eine Sendungsnummer, mit der die Zustellung online verfolgt werden kann. Diese Nummer sollte notiert und zusammen mit dem Einlieferungsbeleg aufbewahrt werden. Der Rückschein kommt nach erfolgreicher Zustellung per Post zurück und sollte mindestens bis zum Ende der Kündigungsfrist aufbewahrt werden.
Alternative: Digitale Versandservices
Für diejenigen, die den Gang zur Post scheuen oder zeitlich flexibler sein möchten, bieten digitale Versandservices wie Postclic eine praktische Alternative. Diese Dienste ermöglichen es, Kündigungsschreiben online zu erstellen und als echten Brief mit Einschreiben-Nachweis versenden zu lassen. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und der digitalen Dokumentation des gesamten Vorgangs.
Solche Services übernehmen die professionelle Formatierung des Schreibens, den Druck und den Versand inklusive Sendungsverfolgung. Der digitale Nachweis ist jederzeit abrufbar und kann bei Bedarf ausgedruckt werden. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder vollem Terminkalender kann dies eine erhebliche Erleichterung darstellen. Die Kosten sind in der Regel vergleichbar mit dem Selbstversand per Einschreiben, wenn man Porto, Papier und den eigenen Zeitaufwand berücksichtigt.
Aufbewahrung der Nachweise
Alle Dokumente, die mit der Kündigung zusammenhängen, sollten sorgfältig aufbewahrt werden. Dazu gehören eine Kopie des Kündigungsschreibens, der Einlieferungsbeleg, der Rückschein und später die Kündigungsbestätigung des Unternehmens. Diese Unterlagen sind der Beweis dafür, dass die Kündigung ordnungsgemäß erfolgt ist.
Die Aufbewahrungsfrist sollte mindestens bis drei Monate nach dem vereinbarten Vertragsende reichen. Falls danach noch Abbuchungen erfolgen oder Forderungen gestellt werden, können diese Dokumente als Nachweis dienen. In Streitfällen sind sie unverzichtbar, um die eigene Position zu belegen.
Kundenbewertungen und Tipps
Häufige Kündigungsgründe
Die Gründe für die Kündigung eines Welt-Abonnements sind vielfältig. Viele Abonnenten entscheiden sich für eine Beendigung aus finanziellen Überlegungen, insbesondere wenn sich die persönliche Situation geändert hat oder die Kosten im Verhältnis zur tatsächlichen Nutzung als zu hoch empfunden werden. Die Abonnementpreise für Qualitätszeitungen liegen im mittleren bis höheren Preissegment, was für manche Haushalte eine spürbare Belastung darstellen kann.
Ein weiterer häufiger Grund ist die Veränderung des Leseverhaltens. In einer zunehmend digitalisierten Welt konsumieren viele Menschen Nachrichten bevorzugt über kostenlose Online-Quellen oder Social Media. Die tägliche Zustellung einer Printzeitung passt nicht mehr zu den Lebensgewohnheiten aller Abonnenten. Auch Umzüge, berufliche Veränderungen oder längere Abwesenheiten können dazu führen, dass ein Abonnement nicht mehr sinnvoll erscheint.
Manche Kündigungen erfolgen auch aufgrund inhaltlicher Überlegungen. Leser, die mit der redaktionellen Ausrichtung oder der Qualität der Berichterstattung unzufrieden sind, entscheiden sich möglicherweise für einen Wechsel zu anderen Medien. Auch wiederholte Zustellprobleme oder unzureichender Kundenservice können zur Kündigung führen.
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Die Erfahrungen von Kunden mit dem Kündigungsprozess bei Die Welt sind gemischt. Viele Abonnenten berichten von einer reibungslosen Abwicklung, wenn die Kündigungsfristen eingehalten und alle erforderlichen Angaben gemacht wurden. Die schriftliche Kündigungsbestätigung erfolgt in diesen Fällen zeitnah, und die Abbuchungen werden wie vereinbart eingestellt.
Allerdings gibt es auch Berichte über Schwierigkeiten. Manche Kunden beklagen, dass Kündigungen zunächst nicht bearbeitet wurden oder dass trotz fristgerechter Kündigung weitere Abbuchungen erfolgten. In solchen Fällen war häufig ein mehrmaliger Kontakt mit dem Kundenservice notwendig, um die Situation zu klären. Dies unterstreicht die Bedeutung einer nachweisbaren Kündigungsmethode wie dem Einschreiben mit Rückschein.
Praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Um Probleme bei der Kündigung zu vermeiden, sollten einige bewährte Praktiken beachtet werden. Erstens ist es ratsam, die Kündigungsfrist großzügig zu kalkulieren und nicht bis zum letzten Tag zu warten. Eine Kündigung, die einige Wochen vor Fristablauf versendet wird, gibt ausreichend Spielraum für eventuelle Verzögerungen.
Zweitens sollte man sich vor der Kündigung die genauen Vertragsbedingungen noch einmal ansehen. Die ursprünglichen Vertragsunterlagen oder die AGB auf der Website geben Aufschluss über die exakten Kündigungsmodalitäten. Es lohnt sich auch, im Kundenkonto nachzusehen, ob dort Informationen zum Vertragsstatus und zum nächstmöglichen Kündigungstermin hinterlegt sind.
Drittens ist es sinnvoll, nach dem Versand der Kündigung proaktiv zu handeln. Wenn nach zwei Wochen keine Bestätigung eingegangen ist, sollte man telefonisch oder per E-Mail nachfragen. Dabei kann man sich auf das versandte Einschreiben beziehen und um eine zeitnahe Bestätigung bitten. Diese Nachverfolgung zeigt, dass man die Angelegenheit ernst nimmt und verhindert, dass die Kündigung in der Verwaltung untergeht.
Umgang mit Rückgewinnungsversuchen
Nach Eingang einer Kündigung versuchen viele Unternehmen, ihre Kunden zu halten. Dies kann in Form von Anrufen, E-Mails oder Briefen geschehen, in denen attraktive Angebote unterbreitet werden. Rabatte, vergünstigte Konditionen oder zusätzliche Leistungen sollen den Kunden zum Bleiben bewegen. Grundsätzlich ist gegen solche Angebote nichts einzuwenden, und manchmal sind sie tatsächlich vorteilhaft.
Wichtig ist jedoch, sich nicht unter Druck setzen zu lassen. Eine ausgesprochene Kündigung bleibt wirksam, es sei denn, man nimmt ein Angebot explizit an und schließt einen neuen Vertrag ab. Man sollte sich Zeit nehmen, solche Angebote zu prüfen und zu überlegen, ob sie die ursprünglichen Kündigungsgründe tatsächlich ausräumen. Wenn die Entscheidung zur Kündigung feststeht, kann man höflich, aber bestimmt mitteilen, dass man bei der Kündigung bleibt.
Was nach der Kündigung zu beachten ist
Nach erfolgreicher Kündigung sollte man die letzte Rechnung sorgfältig prüfen. Gelegentlich kommt es zu Unstimmigkeiten bei der Endabrechnung, etwa wenn anteilige Beträge berechnet werden oder wenn Gutschriften nicht berücksichtigt wurden. Bei Unklarheiten sollte man sich zeitnah an den Kundenservice wenden und eine Klärung herbeiführen.
Wenn das Abonnement per Lastschrift bezahlt wurde, empfiehlt es sich, die Kontobewegungen in den folgenden Monaten zu überwachen. Sollten trotz Kündigung weitere Abbuchungen erfolgen, kann man diese über die Bank zurückbuchen lassen. Dafür hat man in der Regel acht Wochen Zeit. Gleichzeitig sollte man das Unternehmen kontaktieren und unter Vorlage der Kündigungsnachweise auf die fehlerhafte Abbuchung hinweisen.
Alternativen zum vollständigen Kündigungsabschluss
Bevor man ein Abonnement endgültig kündigt, lohnt es sich manchmal, über Alternativen nachzudenken. Viele Verlage bieten die Möglichkeit, das Abonnement vorübergehend ruhen zu lassen, etwa während eines längeren Urlaubs oder eines Auslandsaufenthalts. Diese Option ist besonders sinnvoll, wenn man plant, das Abonnement später wieder aufzunehmen.
Eine weitere Alternative ist der Wechsel zu einem günstigeren Abonnementmodell. Wer beispielsweise ein Kombi-Abo hat, aber hauptsächlich digital liest, könnte zu einem reinen Digital-Abo wechseln und Kosten sparen. Auch der Wechsel von einem täglichen Abonnement zu einem Wochenendabo kann eine Option sein, wenn man die Zeitung nicht mehr so intensiv nutzt wie früher.
Manche Verlage bieten auch Studentenrabatte oder Sondertarife für bestimmte Berufsgruppen an. Es lohnt sich, beim Kundenservice nachzufragen, ob solche Optionen verfügbar sind. Ein offenes Gespräch über die Gründe für die geplante Kündigung kann manchmal zu individuellen Lösungen führen, die für beide Seiten akzeptabel sind.
Rechtliche Unterstützung bei Problemen
Sollte es trotz ordnungsgemäßer Kündigung zu anhaltenden Problemen kommen, etwa weil der Verlag die Kündigung nicht anerkennt oder weiterhin Zahlungen einfordert, kann rechtliche Unterstützung notwendig werden. Verbraucherzentralen bieten oft eine erste kostenlose oder kostengünstige Beratung an und können bei der Durchsetzung von Verbraucherrechten helfen.
In hartnäckigen Fällen kann auch ein Anwalt für Verbraucherrecht konsultiert werden. Die Kosten hierfür sind oft durch eine Rechtsschutzversicherung gedeckt. Bevor man diesen Schritt geht, sollte man jedoch alle Möglichkeiten der außergerichtlichen Einigung ausgeschöpft haben. Oft lassen sich Probleme durch beharrliche Kommunikation und das Vorlegen der entsprechenden Nachweise lösen, ohne dass es zu einem Rechtsstreit kommt.