
Serviço de cancelamento N.º 1 em Germany

Senhora, Senhor,
Notifico através desta a minha decisão de pôr termo ao contrato relativo ao serviço Kioskpresse.
Esta notificação constitui uma vontade firme, clara e inequívoca de cancelar o contrato, com efeito na primeira data possível ou de acordo com o prazo contratual aplicável.
Solicito que tome todas as medidas úteis para:
– cessar toda a faturação a partir da data efetiva de cancelamento;
– confirmar-me por escrito a boa tomada em conta deste pedido;
– e, se for o caso, transmitir-me o extrato final ou a confirmação de saldo.
Este cancelamento é-lhe dirigido por correio eletrónico certificado. O envio, a datação e a integridade do conteúdo estão estabelecidos, o que faz dele um escrito comprovativo que responde às exigências da prova eletrónica. Dispõe portanto de todos os elementos necessários para proceder ao tratamento regular deste cancelamento, de acordo com os princípios aplicáveis em matéria de notificação escrita e de liberdade contratual.
De acordo com as regras relativas à proteção de dados pessoais, solicito também:
– que elimine todos os meus dados não necessários às suas obrigações legais ou contabilísticas;
– que encerre qualquer espaço pessoal associado;
– e que me confirme a eliminação efetiva dos dados segundo os direitos aplicáveis em matéria de proteção da vida privada.
Conservo uma cópia integral desta notificação assim como a prova de envio.
So beenden Sie Ihr Kioskpresse-Abonnement mühelos
Über Kioskpresse
Kioskpresse ist ein digitaler Zeitschriften- und Zeitungsservice, der unter dem Dach der United Kiosk GmbH in Deutschland betrieben wird. Der Service ermöglicht es Lesern, auf eine breite Palette von Publikationen zuzugreifen, darunter Magazine, Fachzeitschriften, Tageszeitungen und Wochenzeitungen in digitaler Form. Mit Sitz am Kurfürstendamm in Berlin bietet Kioskpresse eine moderne Alternative zum traditionellen Zeitschriftenkauf am physischen Kiosk.
Die Plattform richtet sich an Leser, die ihre Lieblingspublikationen bequem auf verschiedenen Endgeräten wie Smartphones, Tablets oder Computern lesen möchten. Das Angebot umfasst sowohl Einzelausgaben als auch Abonnements verschiedener Verlage und Publikationen. United Kiosk arbeitet dabei mit zahlreichen Verlagen zusammen und fungiert als Vermittler zwischen Verlagen und Endkunden.
Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) repräsentiert die Interessen der Zeitungsverlage in Deutschland und bietet auf seiner Website Informationen über digitale Presseangebote. Kioskpresse als Teil des digitalen Ökosystems für Presseinhalte unterliegt den allgemeinen Geschäftsbedingungen von United Kiosk sowie den spezifischen Regelungen der jeweiligen Verlage.
Funktionsweise des Services
Nach der Registrierung bei Kioskpresse können Nutzer aus einem umfangreichen Katalog an Publikationen wählen. Die digitalen Ausgaben werden in der Regel als PDF oder in einem speziellen E-Paper-Format bereitgestellt. Abonnenten erhalten automatisch Zugriff auf neue Ausgaben, sobald diese erscheinen. Die Verwaltung der Abonnements erfolgt über ein Kundenkonto, in dem Nutzer ihre persönlichen Daten, Zahlungsinformationen und aktiven Abonnements einsehen können.
Der Service bietet verschiedene Vorteile gegenüber gedruckten Publikationen: sofortiger Zugriff ohne Lieferzeiten, Archivfunktionen für ältere Ausgaben, Suchfunktionen innerhalb der Publikationen und die Möglichkeit, mehrere Zeitschriften auf einem einzigen Gerät zu verwalten. Gleichzeitig entstehen durch die digitale Natur des Angebots auch spezifische Anforderungen an die Kündigung und Verwaltung von Abonnements.
Abonnementpläne und Preise
Die Preisgestaltung bei Kioskpresse variiert erheblich je nach Publikation, Verlag und gewähltem Abonnementmodell. Im Gegensatz zu einheitlichen Streaming-Diensten bietet Kioskpresse keinen Pauschalzugang zu allen Inhalten, sondern vermittelt individuelle Abonnements für spezifische Titel. Die Preise richten sich nach den Vorgaben der jeweiligen Verlage und können sich von den Preisen gedruckter Ausgaben unterscheiden.
Abonnementarten im Überblick
| Abonnementtyp | Beschreibung | Typische Laufzeit |
|---|---|---|
| Einzelausgabe | Kauf einer einzelnen digitalen Ausgabe ohne Bindung | Unbegrenzt |
| Monatsabonnement | Automatische Verlängerung jeden Monat | 1 Monat |
| Quartalsabonnement | Abrechnung alle drei Monate | 3 Monate |
| Jahresabonnement | Jährliche Abrechnung, oft mit Preisvorteil | 12 Monate |
| Probeabonnement | Vergünstigtes oder kostenloses Schnupperangebot | Variabel |
Preisbeispiele verschiedener Publikationskategorien
Tageszeitungen im digitalen Abonnement kosten typischerweise zwischen 15 und 40 Euro monatlich, abhängig von der Reichweite und Reputation der Zeitung. Wochenzeitungen und Magazine bewegen sich meist in einem Rahmen von 5 bis 25 Euro pro Monat. Fachzeitschriften, insbesondere aus Bereichen wie Wirtschaft, Wissenschaft oder Technik, können deutlich teurer sein und Preise von 30 bis über 100 Euro monatlich erreichen.
Lifestyle-Magazine und Unterhaltungszeitschriften gehören zu den günstigeren Angeboten mit Monatspreisen zwischen 3 und 10 Euro. Jahresabonnements bieten in der Regel einen Preisvorteil von 10 bis 20 Prozent gegenüber der Summe der Einzelmonatspreise. Probeabonnements werden häufig zu stark reduzierten Preisen oder sogar kostenlos angeboten, wandeln sich aber nach Ablauf der Probephase automatisch in kostenpflichtige Abonnements um, sofern nicht rechtzeitig gekündigt wird.
Zahlungsmodalitäten
Die Abrechnung erfolgt in der Regel über gängige Zahlungsmethoden wie Kreditkarte, Lastschriftverfahren oder PayPal. Bei automatisch verlängernden Abonnements wird der fällige Betrag zum jeweiligen Verlängerungstermin automatisch eingezogen. Nutzer sollten daher ihre Zahlungsinformationen aktuell halten und ihre Kontoauszüge regelmäßig überprüfen, um ungewollte Abbuchungen frühzeitig zu erkennen.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigungsbedingungen bei Kioskpresse unterliegen den allgemeinen Geschäftsbedingungen von United Kiosk sowie den spezifischen Regelungen der jeweiligen Verlage. In Deutschland gelten für Abonnements von Zeitungen und Zeitschriften besondere rechtliche Rahmenbedingungen, die sowohl Verbraucher als auch Anbieter schützen sollen. Ein grundlegendes Verständnis dieser Bedingungen ist essentiell für eine erfolgreiche und rechtzeitige Kündigung.
Kündigungsfristen nach deutschem Recht
Nach deutschem Vertragsrecht müssen Kündigungsfristen für Abonnements klar und transparent kommuniziert werden. Typischerweise gelten bei Zeitschriftenabonnements Kündigungsfristen zwischen vier und sechs Wochen zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit. Bei Jahresabonnements bedeutet dies, dass die Kündigung spätestens sechs Wochen vor Ablauf des Jahres beim Anbieter eingegangen sein muss, um eine automatische Verlängerung zu verhindern.
Monatsabonnements haben in der Regel kürzere Kündigungsfristen, oft zwischen zwei Wochen und einem Monat zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums. Es ist wichtig zu beachten, dass nicht der Versandtag, sondern der Eingangstag beim Empfänger für die Fristwahrung maßgeblich ist. Dies unterstreicht die Bedeutung einer nachweisbaren Versandmethode wie dem Einschreiben mit Rückschein.
Widerrufsrecht bei Neuabschlüssen
Bei Online-Verträgen steht Verbrauchern in Deutschland gemäß § 312g BGB ein vierzehntägiges Widerrufsrecht zu. Dies gilt auch für digital abgeschlossene Abonnements bei Kioskpresse. Innerhalb dieser Frist können Kunden den Vertrag ohne Angabe von Gründen widerrufen. Wichtig ist jedoch, dass bei digitalen Inhalten, die sofort bereitgestellt werden, das Widerrufsrecht erlöschen kann, wenn der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat, dass die Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt.
Automatische Verlängerung und Stillschweigende Erneuerung
| Vertragsart | Typische Kündigungsfrist | Verlängerungszeitraum |
|---|---|---|
| Monatsabo | 2-4 Wochen | 1 Monat |
| Quartalsabo | 4-6 Wochen | 3 Monate |
| Jahresabo | 6 Wochen | 12 Monate |
| Probeabo | Vor Ende der Probezeit | Variabel |
Abonnements verlängern sich in der Regel automatisch um den ursprünglichen Vertragszeitraum, sofern nicht rechtzeitig gekündigt wird. Ein Jahresabonnement verlängert sich also um ein weiteres Jahr, ein Monatsabonnement um einen weiteren Monat. Diese automatische Verlängerung muss in den AGB deutlich kommuniziert werden. Verbraucher sollten sich Erinnerungen setzen, um Kündigungsfristen nicht zu versäumen.
Gründe für eine Kündigung
Kunden entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für die Kündigung ihres Kioskpresse-Abonnements. Häufig genannt werden finanzielle Überlegungen, wenn das Abonnement nicht mehr im Budget liegt oder als zu teuer empfunden wird. Manche Nutzer stellen fest, dass sie die digitalen Ausgaben seltener lesen als ursprünglich geplant und das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht mehr stimmt.
Technische Probleme mit der Plattform, der App oder der Darstellung der digitalen Ausgaben führen ebenfalls zu Kündigungen. Einige Leser bevorzugen letztendlich doch das haptische Erlebnis gedruckter Publikationen oder wechseln zu alternativen digitalen Angeboten. Auch Veränderungen im Leseverhalten, etwa durch berufliche oder private Umstellungen, können eine Kündigung motivieren. Unabhängig vom Grund ist die korrekte Durchführung der Kündigung entscheidend.
Wie man Kioskpresse per Post kündigt
Die postalische Kündigung per Einschreiben gilt in Deutschland als die zuverlässigste Methode, um ein Abonnement rechtssicher zu beenden. Obwohl digitale Kommunikationswege bequemer erscheinen mögen, bietet der Postweg entscheidende Vorteile in Bezug auf Nachweisbarkeit und rechtliche Sicherheit. Bei Kioskpresse bzw. United Kiosk ist die schriftliche Kündigung per Post der empfohlene Weg.
Warum postalische Kündigung die sicherste Methode ist
Ein Einschreiben mit Rückschein dokumentiert zweifelsfrei, dass das Kündigungsschreiben versendet wurde und beim Empfänger angekommen ist. Der Rückschein dient als rechtsgültiger Beweis für den Zugang der Kündigung und damit für die Fristwahrung. Dies ist besonders wichtig, wenn es später zu Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt kommt oder wenn das Unternehmen behauptet, keine Kündigung erhalten zu haben.
E-Mails können in Spam-Ordnern landen, technische Probleme können die Zustellung verhindern, und Server-Ausfälle können zum Verlust von Daten führen. Online-Formulare sind manchmal schwer zu finden oder funktionieren nicht einwandfrei. Die postalische Kündigung umgeht all diese potenziellen Probleme und schafft eine klare, nachvollziehbare Dokumentation des gesamten Kündigungsprozesses.
Vorbereitung des Kündigungsschreibens
Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Informationen enthalten, um eindeutig zugeordnet werden zu können. Dazu gehören die vollständigen persönlichen Daten des Kündigenden, einschließlich Name, Adresse und Kundennummer bei Kioskpresse. Die genaue Bezeichnung des zu kündigenden Abonnements ist ebenfalls essentiell, besonders wenn mehrere Abonnements unter einem Konto laufen.
Das Kündigungsschreiben sollte eine klare Kündigungserklärung enthalten mit dem gewünschten Beendigungstermin. Formulierungen wie "Hiermit kündige ich mein Abonnement fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt" sind rechtlich eindeutig. Das aktuelle Datum, der Ort und eine handschriftliche Unterschrift vervollständigen das Dokument. Eine Kopie des Schreibens sollte für die eigenen Unterlagen aufbewahrt werden.
Die korrekte Empfängeradresse
Kündigungsschreiben für Kioskpresse müssen an die folgende Adresse gesendet werden:
- Kioskpresse c/o United Kiosk GmbH, Kurfürstendamm 212, 10719 Berlin
Es ist wichtig, die Adresse exakt und vollständig anzugeben, um Verzögerungen oder Fehlzustellungen zu vermeiden. Der Zusatz "c/o United Kiosk GmbH" verdeutlicht, dass Kioskpresse unter dem Dach von United Kiosk operiert. Die Angabe der Postleitzahl 10719 und des Stadtteils Berlin ist für die korrekte Zustellung durch die Deutsche Post unerlässlich.
Versand als Einschreiben mit Rückschein
Der Gang zur Postfiliale ist für den Versand als Einschreiben mit Rückschein erforderlich. Bei der Aufgabe erhält der Absender eine Quittung mit einer Sendungsnummer, über die der Versandstatus online verfolgt werden kann. Der Rückschein wird vom Empfänger unterschrieben und kehrt per Post zum Absender zurück. Dieser Rückschein ist der rechtliche Nachweis für den Zugang der Kündigung.
Die Kosten für ein Einschreiben mit Rückschein liegen bei etwa 4,85 Euro (Stand 2024) und sind eine sinnvolle Investition für die rechtliche Absicherung. Die Sendungsverfolgung ermöglicht es, den Zustellungsstatus jederzeit online zu überprüfen. Nach erfolgreicher Zustellung sollte der Rückschein zusammen mit der Kopie des Kündigungsschreibens mindestens bis zum Ende der Kündigungsfrist aufbewahrt werden.
Alternative: Nutzung von Postclic für den Versand
Für Personen, die den Gang zur Post scheuen oder zeitlich eingeschränkt sind, bietet der Service Postclic eine praktische Alternative. Postclic übernimmt den gesamten Prozess des Briefversands digital: Nutzer erstellen ihr Kündigungsschreiben online, Postclic druckt das Dokument professionell aus, kuvertiert es und versendet es als nachverfolgbaren Brief an die angegebene Adresse.
Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und der digitalen Dokumentation. Nutzer erhalten einen digitalen Nachweis über den Versand und können den Status online verfolgen. Die professionelle Formatierung stellt sicher, dass alle rechtlich relevanten Informationen korrekt enthalten sind. Besonders für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder in ländlichen Gebieten ohne nahe Postfiliale kann dies eine wertvolle Erleichterung darstellen.
Nach dem Versand: Bestätigung abwarten
Nach dem Versand der Kündigung sollten Kunden eine schriftliche Kündigungsbestätigung von United Kiosk erwarten. Diese Bestätigung dokumentiert, dass die Kündigung bearbeitet wurde und nennt das genaue Datum der Vertragsbeendigung. Falls innerhalb von zwei bis drei Wochen keine Bestätigung eintrifft, ist eine Nachfrage ratsam, wobei auf das Einschreiben und den Rückschein verwiesen werden sollte.
Bis zur endgültigen Vertragsbeendigung sollten Kunden ihre Kontoauszüge im Blick behalten, um sicherzustellen, dass keine weiteren Abbuchungen erfolgen. Falls nach dem Kündigungstermin dennoch Beträge eingezogen werden, können diese mit Verweis auf die dokumentierte Kündigung zurückgefordert werden. Die Aufbewahrung aller Unterlagen ist hierfür essentiell.
Kundenbewertungen und Tipps
Die Erfahrungen von Kunden mit Kioskpresse und dem Kündigungsprozess fallen unterschiedlich aus. Während einige Nutzer einen reibungslosen Ablauf berichten, schildern andere Herausforderungen bei der Kündigung oder der Kommunikation mit dem Kundenservice. Ein Blick auf diese Erfahrungen kann helfen, den eigenen Kündigungsprozess optimal zu gestalten und potenzielle Fallstricke zu vermeiden.
Häufige Erfahrungen bei der Kündigung
Viele Kunden berichten, dass die Kündigung grundsätzlich funktioniert, wenn alle formalen Anforderungen erfüllt werden und die Fristen eingehalten werden. Probleme entstehen oft dann, wenn Kündigungsfristen nicht beachtet werden oder wenn die Kündigung nicht nachweisbar versendet wurde. Einige Nutzer berichten von Verzögerungen bei der Bearbeitung oder von fehlenden Kündigungsbestätigungen.
Positive Rückmeldungen betonen die Vielfalt des Angebots und die Flexibilität digitaler Abonnements. Kritische Stimmen bemängeln manchmal die Komplexität der verschiedenen Abonnementbedingungen verschiedener Verlage unter einem Dach und die Schwierigkeit, den Überblick über laufende Abonnements zu behalten. Die Qualität des Kundenservice wird unterschiedlich bewertet, wobei Reaktionszeiten und Hilfsbereitschaft variieren können.
Praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Der wichtigste Tipp ist, frühzeitig zu handeln. Wer sein Abonnement beenden möchte, sollte nicht bis kurz vor Fristende warten, sondern sich einen Puffer von mehreren Wochen einplanen. Dies gibt Raum für eventuelle Komplikationen und stellt sicher, dass die Kündigung rechtzeitig bearbeitet werden kann. Eine Checkliste mit allen notwendigen Schritten hilft, nichts zu vergessen.
Die Dokumentation ist entscheidend. Neben dem Einschreiben mit Rückschein sollten Kopien aller relevanten Unterlagen erstellt werden: das Kündigungsschreiben selbst, die Postquittung, der zurückgesandte Rückschein und die Kündigungsbestätigung von United Kiosk. Diese Dokumente sollten mindestens ein Jahr aufbewahrt werden, um bei eventuellen Unstimmigkeiten über ausreichende Nachweise zu verfügen.
Umgang mit Problemen und Verzögerungen
Sollte trotz fristgerechter Kündigung keine Bestätigung eintreffen oder sollten weiterhin Abbuchungen erfolgen, ist schnelles Handeln gefragt. Der erste Schritt ist eine schriftliche Erinnerung an United Kiosk unter Verweis auf die dokumentierte Kündigung. Auch diese Erinnerung sollte per Einschreiben versendet werden und eine Frist zur Reaktion setzen, beispielsweise 14 Tage.
Bei unrechtmäßigen Abbuchungen können Kunden ihre Bank anweisen, Lastschriften zurückzubuchen. Dies ist innerhalb von acht Wochen nach der Abbuchung ohne Angabe von Gründen möglich. Bei strittigen Fällen kann auch die Verbraucherzentrale kontaktiert werden, die kostenlose Erstberatung anbietet und bei der Durchsetzung von Verbraucherrechten unterstützt.
Alternativen vor der Kündigung prüfen
Bevor eine endgültige Kündigung ausgesprochen wird, lohnt es sich, mögliche Alternativen zu prüfen. Manche Verlage bieten die Möglichkeit, Abonnements zu pausieren oder auf ein günstigeres Modell umzustellen. Bei finanziellen Engpässen kann eine temporäre Aussetzung sinnvoller sein als eine vollständige Kündigung mit späterer Neuanmeldung, die eventuell zu ungünstigeren Konditionen erfolgen müsste.
Auch ein Wechsel zwischen verschiedenen Publikationen innerhalb der Kioskpresse-Plattform kann eine Option sein. Wer mit einer bestimmten Zeitschrift unzufrieden ist, findet möglicherweise eine andere Publikation, die besser zu den aktuellen Interessen passt. Ein Gespräch mit dem Kundenservice kann klären, welche Optionen zur Verfügung stehen, ohne das Abonnement komplett zu beenden.
Langfristige Planung von Abonnements
Um zukünftig nicht in die Falle automatischer Verlängerungen zu tappen, empfiehlt sich eine systematische Verwaltung aller Abonnements. Ein Kalender mit Erinnerungen für Kündigungsfristen hilft, rechtzeitig Entscheidungen zu treffen. Manche Nutzer erstellen Übersichten aller laufenden Abonnements mit Kosten, Laufzeiten und Kündigungsfristen, um den Überblick zu behalten.
Bei Neuabschlüssen sollte die Kündigungsfrist bereits bei Vertragsabschluss notiert und eine Erinnerung eingerichtet werden. Probeabonnements verdienen besondere Aufmerksamkeit, da sie sich oft automatisch in teurere Vollabonnements umwandeln. Wer von Anfang an plant, wann und wie ein Abonnement gegebenenfalls gekündigt werden soll, vermeidet unangenehme Überraschungen und unnötige Kosten.
Rechtliche Unterstützung bei Bedarf
In komplexen Fällen, etwa wenn ein Unternehmen die Kündigung trotz Nachweisen nicht anerkennt oder weiterhin Zahlungen einfordert, kann rechtliche Unterstützung notwendig werden. Viele Rechtsschutzversicherungen decken solche Streitigkeiten ab. Auch ohne Versicherung bieten Verbraucherzentralen Beratung an, und in vielen Fällen reicht bereits ein anwaltliches Schreiben, um eine Angelegenheit zu klären.
Die Schlichtungsstelle für den Einzelhandel kann bei Konflikten zwischen Verbrauchern und Unternehmen vermitteln. Dieses außergerichtliche Verfahren ist kostengünstiger und schneller als ein Gerichtsverfahren. Voraussetzung ist, dass zunächst versucht wurde, das Problem direkt mit dem Unternehmen zu lösen. Die umfassende Dokumentation aller Schritte erleichtert sowohl die Schlichtung als auch eventuelle rechtliche Schritte erheblich.