
Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany

Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Lorenz Leserservice
Rotebühlstraße 83
70178 Stuttgart
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Lorenz Leserservice. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
13/01/2026
So beenden Sie Ihr Abonnement beim Lorenz Leserservice
Über Lorenz Leserservice
Lorenz Leserservice ist ein etablierter deutscher Zeitschriften- und Pressevertrieb mit Sitz in Stuttgart, der sich auf die Vermittlung und Verwaltung von Abonnements für eine Vielzahl von Publikationen spezialisiert hat. Das Unternehmen fungiert als Vermittler zwischen Verlagen und Lesern und bietet Zugang zu einem breiten Spektrum an Zeitschriften, Magazinen und Fachpublikationen aus verschiedenen Themenbereichen.
Mit der Adresse Rotebühlstraße 83 in 70178 Stuttgart ist Lorenz Leserservice zentral in Baden-Württemberg angesiedelt und betreut Kunden im gesamten deutschsprachigen Raum. Der Service umfasst nicht nur die Vermittlung von Neuabonnements, sondern auch die administrative Abwicklung bestehender Verträge, einschließlich Verlängerungen, Adressänderungen und Kündigungen.
Als Leserservice-Dienstleister arbeitet das Unternehmen mit zahlreichen Verlagen zusammen und ermöglicht Kunden oft vergünstigte Konditionen oder Sonderangebote, die direkt über die Verlage nicht erhältlich wären. Diese Position als Mittelsmann bringt jedoch auch besondere Anforderungen an die Kommunikation mit sich, insbesondere wenn es um die Beendigung von Abonnements geht.
Geschäftsmodell und Dienstleistungen
Das Geschäftsmodell von Lorenz Leserservice basiert auf der Bündelung von Abonnements verschiedener Verlage unter einem Dach. Kunden profitieren von einer zentralen Anlaufstelle für ihre Zeitschriftenabonnements, während Verlage von der professionellen Abwicklung und dem erweiterten Vertriebsnetz profitieren. Diese Konstruktion bedeutet jedoch auch, dass Kündigungen nicht direkt beim Verlag, sondern über den Leserservice abgewickelt werden müssen.
Der Service umfasst typischerweise die Bearbeitung von Bestellungen, die Verwaltung von Kundendaten, die Koordination mit Verlagen und Zustellern sowie die Bearbeitung von Reklamationen. Für Abonnenten ist es wichtig zu verstehen, dass Lorenz Leserservice als ihr vertraglicher Ansprechpartner fungiert, auch wenn die Zeitschriften von verschiedenen Verlagen stammen.
Rechtliche Stellung als Vermittler
Die rechtliche Position von Lorenz Leserservice als Vermittler ist für Kündigungsprozesse von besonderer Bedeutung. Der Vertrag kommt zwar letztlich mit dem jeweiligen Verlag zustande, aber die Abwicklung erfolgt über den Leserservice. Dies bedeutet, dass Kündigungsschreiben an die Adresse von Lorenz Leserservice in Stuttgart gerichtet werden sollten, um rechtswirksam zu sein.
Diese Konstellation erfordert von Abonnenten besondere Sorgfalt bei der Kündigung, da Unklarheiten über den richtigen Adressaten zu Verzögerungen oder unwirksamen Kündigungen führen können. Die korrekte Adressierung und die Einhaltung der formalen Anforderungen sind daher essentiell für eine erfolgreiche Vertragsbeendigung.
Abonnementpläne und Preise
Lorenz Leserservice vermittelt Abonnements für eine breite Palette von Publikationen, deren Preise und Konditionen stark variieren. Die Kosten hängen von der jeweiligen Zeitschrift, der Erscheinungsfrequenz und eventuellen Sonderaktionen ab. Grundsätzlich lassen sich die Angebote in verschiedene Kategorien einteilen.
Typische Abonnementstrukturen
| Abonnementtyp | Laufzeit | Kündigungsfrist | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Jahresabonnement | 12 Monate | 6 Wochen zum Laufzeitende | Oft mit Prämien |
| Halbjahresabonnement | 6 Monate | 4 Wochen zum Laufzeitende | Flexibler, aber teurer |
| Probeabonnement | 3 Monate | 2 Wochen zum Laufzeitende | Endet oft automatisch |
| Geschenkabonnement | Variabel | Meist befristet ohne Verlängerung | Spezielle Konditionen |
Preisgestaltung und Zahlungsmodalitäten
Die Preise für Zeitschriftenabonnements über Lorenz Leserservice können erheblich variieren. Wochenmagazine liegen typischerweise zwischen 150 und 300 Euro pro Jahr, während Monatsmagazine je nach Umfang und Zielgruppe zwischen 40 und 120 Euro jährlich kosten können. Fachzeitschriften und spezialisierte Publikationen können deutlich teurer sein und Jahrespreise von mehreren hundert Euro erreichen.
Die Zahlung erfolgt üblicherweise per Lastschriftverfahren, Rechnung oder in einigen Fällen per Kreditkarte. Viele Abonnements bieten die Möglichkeit von Quartals- oder Halbjahresraten, wobei die Gesamtkosten bei Ratenzahlung oft etwas höher ausfallen. Besonders bei längeren Vertragslaufzeiten werden häufig Prämien wie Gutscheine, Sachprämien oder Startguthaben angeboten.
Automatische Verlängerungen und ihre Tücken
Ein kritischer Aspekt vieler Abonnements über Leserservices ist die automatische Verlängerung. Wenn ein Abonnement nicht fristgerecht gekündigt wird, verlängert es sich meist automatisch um einen weiteren Zeitraum – oft um ein volles Jahr. Diese Praxis ist zwar rechtlich zulässig, führt aber häufig dazu, dass Abonnenten ungewollt längerfristig gebunden bleiben.
Die automatische Verlängerung ist einer der Hauptgründe, warum rechtzeitige und korrekt durchgeführte Kündigungen so wichtig sind. Versäumt man die Kündigungsfrist, ist man für den gesamten nächsten Vertragszeitraum gebunden, auch wenn man die Zeitschrift nicht mehr erhalten möchte.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigung eines Abonnements bei Lorenz Leserservice unterliegt spezifischen Bedingungen, die sich sowohl aus dem individuellen Vertrag als auch aus gesetzlichen Vorgaben ergeben. Das Verständnis dieser Bedingungen ist entscheidend für eine erfolgreiche und rechtzeitige Vertragsbeendigung.
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
In Deutschland werden Zeitschriftenabonnements durch die allgemeinen Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) geregelt. Besonders relevant sind die Vorschriften zu Dauerschuldverhältnissen und Verbraucherverträgen. Nach deutschem Recht müssen Kündigungsfristen und -bedingungen klar im Vertrag kommuniziert werden, und Verbraucher haben bestimmte Schutzrechte.
Bei Verträgen, die im Fernabsatz geschlossen wurden – also telefonisch, online oder per Post – steht Verbrauchern grundsätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu. Dieses beginnt mit Vertragsschluss und ermöglicht es, den Vertrag ohne Angabe von Gründen zu widerrufen. Nach Ablauf dieser Frist gelten die regulären Kündigungsbestimmungen des Vertrags.
Standardkündigungsfristen
| Vertragslaufzeit | Typische Kündigungsfrist | Stichtag |
|---|---|---|
| 12 Monate | 6 Wochen | Vor Ende der Vertragslaufzeit |
| 6 Monate | 4 Wochen | Vor Ende der Vertragslaufzeit |
| 3 Monate (Probe) | 2 Wochen | Vor Ende der Vertragslaufzeit |
| Monatlich | 2-4 Wochen | Zum Monatsende |
Besondere Kündigungsgründe
Neben der ordentlichen Kündigung zum Vertragsende gibt es Situationen, in denen eine außerordentliche Kündigung möglich ist. Dazu gehören beispielsweise wiederholte Zustellprobleme, erhebliche Qualitätsmängel der Publikation oder grundlegende Änderungen des Zeitschriftenkonzepts. Auch bei Preiserhöhungen, die nicht im ursprünglichen Vertrag vorgesehen waren, kann unter Umständen ein Sonderkündigungsrecht bestehen.
Bei Tod des Abonnenten, Umzug ins Ausland oder anderen schwerwiegenden persönlichen Gründen kann ebenfalls eine vorzeitige Vertragsbeendigung möglich sein. In solchen Fällen sollten entsprechende Nachweise beigefügt werden. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass außerordentliche Kündigungen immer begründet werden müssen und nicht automatisch akzeptiert werden.
Wichtige Fristen und Termine
Die Einhaltung der Kündigungsfrist ist das A und O einer wirksamen Kündigung. Entscheidend ist nicht das Datum, an dem das Kündigungsschreiben verfasst oder abgeschickt wird, sondern wann es beim Empfänger eingeht. Daher sollte die Kündigung mit ausreichend zeitlichem Puffer vor Fristablauf versendet werden.
Um den Beginn und das Ende der Vertragslaufzeit zu kennen, sollten Abonnenten ihre Vertragsunterlagen sorgfältig aufbewahren. Oft findet sich diese Information auch auf Rechnungen oder Kontoauszügen. Bei Unsicherheit kann eine schriftliche Anfrage an Lorenz Leserservice Klarheit schaffen, bevor die eigentliche Kündigung ausgesprochen wird.
Wie man Lorenz Leserservice per Post kündigt
Die postalische Kündigung ist die rechtlich sicherste Methode, um ein Abonnement bei Lorenz Leserservice zu beenden. Im Gegensatz zu telefonischen oder E-Mail-Kündigungen bietet der Postweg die Möglichkeit eines eindeutigen Nachweises, der im Streitfall vor Gericht Bestand hat.
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Der Versand per Post, insbesondere als Einschreiben mit Rückschein, bietet mehrere entscheidende Vorteile. Erstens erhalten Sie einen offiziellen Nachweis über den Versand und den Zugang des Schreibens beim Empfänger. Zweitens ist die Schriftform bei vielen Verträgen gesetzlich oder vertraglich vorgeschrieben. Drittens können telefonische Kündigungen leicht zu Missverständnissen führen oder bestritten werden.
E-Mail-Kündigungen werden zwar zunehmend akzeptiert, sind aber nicht bei allen Verträgen rechtlich ausreichend. Zudem kann die Zustellung technisch scheitern, ohne dass der Absender davon erfährt. Auch können E-Mails in Spam-Ordnern landen oder versehentlich gelöscht werden. Die klassische Briefpost ist daher nach wie vor der goldene Standard für rechtssichere Kündigungen.
Notwendige Angaben im Kündigungsschreiben
Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Informationen enthalten, um eindeutig zugeordnet werden zu können. Dazu gehören Ihre vollständigen persönlichen Daten wie Name und Adresse, idealerweise auch Ihre Kundennummer oder Abonnementnummer. Diese Nummer findet sich üblicherweise auf Rechnungen, Lieferscheinen oder in der Auftragsbestätigung.
Weiterhin sollte das Schreiben die genaue Bezeichnung der zu kündigenden Zeitschrift enthalten, da Sie möglicherweise mehrere Abonnements über denselben Leserservice haben. Der gewünschte Kündigungstermin sollte explizit genannt werden, am besten mit der Formulierung "zum nächstmöglichen Zeitpunkt" als Zusatz, falls Sie sich beim genauen Datum unsicher sind.
Eine Unterschrift ist zwingend erforderlich, um die Kündigung rechtswirksam zu machen. Handschriftliche Unterschriften sind dabei der Standard, wobei in manchen Fällen auch qualifizierte elektronische Signaturen akzeptiert werden können. Das Datum des Schreibens sollte ebenfalls nicht fehlen, da es für die Fristberechnung relevant sein kann.
Die korrekte Adresse für Kündigungen
Kündigungsschreiben an Lorenz Leserservice sollten an folgende Adresse gerichtet werden:
- Lorenz Leserservice, Rotebühlstraße 83, 70178 Stuttgart
Es ist wichtig, diese Adresse korrekt und vollständig zu verwenden, um sicherzustellen, dass Ihr Schreiben die richtige Abteilung erreicht. Fehlerhafte oder unvollständige Adressen können zu Verzögerungen führen und im schlimmsten Fall dazu, dass Ihre Kündigung die Frist verpasst.
Einschreiben mit Rückschein als beste Option
Für Kündigungen empfiehlt sich grundsätzlich der Versand als Einschreiben mit Rückschein. Diese Versandart kostet zwar einige Euro mehr als ein normaler Brief, bietet aber einen rechtssicheren Nachweis über den Zugang des Schreibens. Sie erhalten eine Sendungsnummer zur Verfolgung und später den unterschriebenen Rückschein, der den Empfang dokumentiert.
Der Rückschein zeigt nicht nur, dass das Schreiben zugestellt wurde, sondern auch wann und von wem es entgegengenommen wurde. Dies ist besonders wichtig, wenn die Kündigungsfrist knapp ist oder wenn später Uneinigkeit über den Zugang der Kündigung entstehen sollte. Diese Dokumentation ist vor Gericht als Beweis anerkannt.
Alternativ kann auch ein Einschreiben Einwurf gewählt werden, das etwas günstiger ist. Hierbei wird der Einwurf des Briefes dokumentiert, aber keine Unterschrift eingeholt. Auch dies bietet einen guten Nachweis, allerdings ohne personalisierte Empfangsbestätigung.
Aufbewahrung von Nachweisen
Bewahren Sie unbedingt eine Kopie Ihres Kündigungsschreibens sowie alle Versandnachweise auf. Scannen oder fotografieren Sie diese Dokumente zusätzlich digital, um sie dauerhaft zu sichern. Diese Unterlagen sollten mindestens bis zum endgültigen Vertragsende und idealerweise noch einige Monate darüber hinaus aufbewahrt werden.
Falls nach der Kündigung noch Abbuchungen erfolgen oder weitere Zeitschriften zugestellt werden, sind diese Nachweise unverzichtbar, um Ihre Position zu belegen. Auch für eventuelle Rückforderungen bereits gezahlter Beträge oder zur Klärung von Missverständnissen sind diese Dokumente wichtig.
Digitale Unterstützung beim Kündigungsprozess
Der traditionelle Kündigungsprozess per Post kann zeitaufwendig sein und erfordert mehrere Schritte: das Verfassen des Schreibens, das Ausdrucken, den Gang zur Post und die Bezahlung des Einschreibens. Moderne Dienste wie Postclic können diesen Prozess erheblich vereinfachen, ohne die rechtliche Sicherheit des Postwegs zu opfern.
Solche Dienste ermöglichen es, Kündigungsschreiben digital zu erstellen und dann professionell als echten Brief mit Einschreiben versenden zu lassen. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und dem digitalen Nachweis, der automatisch archiviert wird. Die Formatierung erfolgt professionell, und alle notwendigen Angaben werden durch geführte Eingabemasken abgefragt, sodass nichts vergessen wird.
Besonders praktisch ist die digitale Nachverfolgung des Versandstatus. Sie erhalten Benachrichtigungen über den Versand und die Zustellung und können jederzeit online auf Ihre Kündigungsdokumentation zugreifen. Dies verbindet die Bequemlichkeit digitaler Prozesse mit der rechtlichen Sicherheit des klassischen Postwegs.
Kundenbewertungen und Tipps
Die Erfahrungen von Kunden mit Lorenz Leserservice und insbesondere mit Kündigungsprozessen variieren. Ein Blick auf typische Probleme und bewährte Lösungsansätze kann helfen, häufige Fehler zu vermeiden und den Kündigungsprozess reibungslos zu gestalten.
Häufige Gründe für Kündigungen
Abonnenten entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für die Beendigung ihres Abonnements. Ein häufiger Grund ist die veränderte Interessenlage – die Zeitschrift entspricht nicht mehr den aktuellen Bedürfnissen oder Hobbys. Auch finanzielle Überlegungen spielen eine Rolle, besonders wenn mehrere Abonnements parallel laufen und Kosten reduziert werden sollen.
Manche Kunden sind mit der Qualität der Publikation unzufrieden, etwa wenn sich das redaktionelle Konzept geändert hat oder die Inhalte nicht den Erwartungen entsprechen. Zustellprobleme, verspätete Lieferungen oder beschädigte Exemplare sind weitere Kündigungsgründe. Auch der Wunsch nach mehr digitalen statt gedruckten Medien führt zunehmend zu Abonnement-Kündigungen.
Typische Herausforderungen bei der Kündigung
Eine der häufigsten Schwierigkeiten ist das Verpassen der Kündigungsfrist. Viele Abonnenten notieren sich das Vertragsende nicht und werden von der automatischen Verlängerung überrascht. Besonders bei Jahresabonnements, die vor langer Zeit abgeschlossen wurden, gerät der Kündigungstermin leicht in Vergessenheit.
Ein weiteres Problem ist die Unsicherheit über die richtige Kündigungsadresse. Manche Kunden senden ihre Kündigung direkt an den Verlag statt an den Leserservice, was zu Verzögerungen oder unwirksamen Kündigungen führen kann. Auch unvollständige Angaben im Kündigungsschreiben, etwa fehlende Kundennummern, können die Bearbeitung verzögern.
Einige Kunden berichten von verzögerten Bestätigungen ihrer Kündigung oder davon, dass trotz rechtzeitiger Kündigung weitere Ausgaben zugestellt und in Rechnung gestellt wurden. In solchen Fällen ist der Nachweis der fristgerechten Kündigung durch ein Einschreiben besonders wertvoll.
Bewährte Vorgehensweisen
Erfahrene Abonnenten empfehlen, die Kündigung deutlich vor Fristablauf abzuschicken – idealerweise zwei bis drei Wochen vorher. Dies gibt ausreichend Puffer für Postlaufzeiten und eventuelle Rückfragen. Das Setzen einer Erinnerung im Kalender bereits einige Monate vor Vertragsende hilft, den Kündigungstermin nicht zu verpassen.
Die sorgfältige Aufbewahrung aller Vertragsunterlagen vom ersten Tag an erleichtert den Kündigungsprozess erheblich. Notieren Sie sich wichtige Daten wie Vertragsbeginn, Laufzeit und Kündigungsfrist am besten an einem zentralen Ort, etwa in einer Tabelle oder einer speziellen App für Verträge.
Wenn Sie unsicher über Details Ihres Vertrags sind, kann eine vorherige schriftliche Anfrage bei Lorenz Leserservice Klarheit schaffen. Fragen Sie nach dem genauen Vertragsende und der Kündigungsfrist, bevor Sie die eigentliche Kündigung aussprechen. So vermeiden Sie Missverständnisse und können sicher sein, alles richtig zu machen.
Umgang mit Problemen nach der Kündigung
Falls nach einer Kündigung weiterhin Zeitschriften zugestellt oder Beträge abgebucht werden, sollten Sie umgehend reagieren. Wenden Sie sich schriftlich an Lorenz Leserservice, verweisen Sie auf Ihre Kündigung und fügen Sie Kopien Ihrer Nachweise bei. Fordern Sie eine schriftliche Bestätigung, dass die Kündigung anerkannt wurde und keine weiteren Lieferungen oder Zahlungen erfolgen werden.
Bei Lastschriftabbuchungen nach erfolgter Kündigung können Sie diese bei Ihrer Bank zurückgeben lassen. Dies ist innerhalb von acht Wochen ohne Angabe von Gründen möglich. Informieren Sie parallel Lorenz Leserservice über die Rückbuchung und die Gründe dafür.
Sollte es zu keiner Einigung kommen, können Verbraucherschutzorganisationen oder Schlichtungsstellen weiterhelfen. Die Schlichtungsstelle der Deutschen Presse kann bei Streitigkeiten mit Zeitschriftenverlagen und Leserservices vermitteln. Auch die Verbraucherzentralen bieten Beratung und Unterstützung bei Vertragsproblemen.
Vorbeugung für zukünftige Abonnements
Wenn Sie in Zukunft neue Abonnements abschließen, lesen Sie die Vertragsbedingungen sorgfältig durch, bevor Sie unterschreiben. Achten Sie besonders auf Laufzeit, Kündigungsfrist und Verlängerungsmodalitäten. Prüfen Sie, ob Probeabonnements wirklich automatisch enden oder ob auch hier eine aktive Kündigung erforderlich ist.
Notieren Sie sich wichtige Vertragsdaten sofort nach Abschluss und setzen Sie Erinnerungen für den Kündigungszeitpunkt. Erwägen Sie, Abonnements mit kürzeren Laufzeiten oder monatlicher Kündigungsmöglichkeit zu wählen, auch wenn diese pro Ausgabe etwas teurer sein können. Die höhere Flexibilität ist oft den Aufpreis wert.
Prüfen Sie regelmäßig, ob Sie alle Ihre Abonnements noch aktiv nutzen und Freude daran haben. Eine jährliche Bestandsaufnahme aller laufenden Verträge hilft, unnötige Ausgaben zu identifizieren und rechtzeitig zu kündigen, bevor sich Abonnements automatisch verlängern.
Alternativen zum klassischen Abonnement
Für Leser, die sich nicht langfristig binden möchten, gibt es heute verschiedene Alternativen zum klassischen Zeitschriftenabonnement. Digitale Kiosk-Apps bieten Zugang zu vielen Publikationen ohne feste Vertragsbindung. Hier zahlen Sie monatlich und können jederzeit kündigen, oft sogar mit nur einem Klick.
Auch der Einzelkauf am Kiosk oder im Zeitschriftenhandel ist eine Option, wenn Sie nur gelegentlich zu bestimmten Ausgaben greifen möchten. Zwar ist der Preis pro Heft höher als im Abonnement, dafür haben Sie maximale Flexibilität ohne Kündigungsfristen und Vertragsbindung.
Bibliotheken bieten oft eine große Auswahl an aktuellen Zeitschriften, die kostenlos vor Ort gelesen oder teilweise auch ausgeliehen werden können. Dies ist eine hervorragende Möglichkeit, verschiedene Publikationen kennenzulernen, bevor man sich für ein Abonnement entscheidet, oder einfach kostenfrei zu lesen.