Cancellation service #1 in Germany
Dear Sir or Madam,
I hereby notify you of my decision to terminate the contract relating to the Märkisches Medienhaus service.
This notification constitutes a firm, clear and unequivocal intention to cancel the contract, effective at the earliest possible date or in accordance with the applicable contractual period.
Please take all necessary measures to:
– cease all billing from the effective date of cancellation;
– confirm in writing the proper processing of this request;
– and, if applicable, send me the final statement or balance confirmation.
This cancellation is addressed to you by certified e-mail. The sending, timestamping and content integrity are established, making it a probative document meeting electronic proof requirements. You therefore have all the necessary elements to proceed with regular processing of this cancellation, in accordance with applicable principles regarding written notification and contractual freedom.
In accordance with personal data protection rules, I also request:
– deletion of all my data not necessary for your legal or accounting obligations;
– closure of any associated personal account;
– and confirmation of actual data deletion according to applicable privacy rights.
I retain a complete copy of this notification as well as proof of sending.
So brechen Sie Ihr Abo beim Märkischen Medienhaus ab
Über Märkisches Medienhaus
Das Märkische Medienhaus ist ein etablierter regionaler Medienverlag mit Sitz in Potsdam, der zur Mediengruppe Märkische Allgemeine gehört. Das Unternehmen ist primär für die Herausgabe der Märkischen Allgemeinen Zeitung sowie weiterer lokaler Publikationen verantwortlich und bedient damit die Region Brandenburg mit aktuellen Nachrichten, Reportagen und Informationen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport. Mit einer langen Tradition in der regionalen Berichterstattung hat sich das Märkische Medienhaus als wichtige Informationsquelle für Bürger in Potsdam und Umgebung etabliert.
Die offizielle Geschäftsadresse des Unternehmens befindet sich in der Mittelstraße 10 in Potsdam. Diese Adresse ist besonders relevant für alle formellen Angelegenheiten, einschließlich Kündigungen von Abonnements und anderen vertraglichen Belangen. Das Medienhaus bietet neben der gedruckten Zeitung auch digitale Angebote, wobei viele Leser weiterhin das klassische Printabonnement bevorzugen, das täglich oder wöchentlich zugestellt wird.
Als regionaler Medienanbieter spielt das Märkische Medienhaus eine wichtige Rolle in der lokalen Informationslandschaft. Die Publikationen decken nicht nur überregionale Themen ab, sondern legen besonderen Wert auf lokale Berichterstattung aus den verschiedenen Gemeinden und Städten Brandenburgs. Für viele Abonnenten ist die Zeitung ein fester Bestandteil ihres Alltags geworden, doch es gibt verschiedene Gründe, warum Kunden ihr Abonnement kündigen möchten.
Abonnementpläne und Preisgestaltung
Verfügbare Abonnementmodelle
Das Märkische Medienhaus bietet verschiedene Abonnementoptionen an, die auf unterschiedliche Leserbedürfnisse zugeschnitten sind. Die Standardvariante ist das Vollabonnement, bei dem die Zeitung täglich von Montag bis Samstag zugestellt wird. Alternativ gibt es auch Wochenendabonnements für Leser, die primär an der ausführlicheren Wochenendausgabe interessiert sind. Darüber hinaus werden häufig Kombi-Abonnements angeboten, die sowohl Print- als auch digitalen Zugang umfassen.
Die Preisgestaltung variiert je nach gewähltem Modell und Laufzeit. Üblicherweise sind längere Vertragslaufzeiten mit günstigeren Monatspreisen verbunden, während flexible Modelle etwas teurer ausfallen. Neukunden profitieren oft von Einführungsangeboten mit reduzierten Preisen für die ersten Monate, die nach Ablauf der Aktionsphase auf den regulären Tarif angehoben werden.
| Abonnementtyp | Lieferung | Ungefährer Preisspanne |
|---|---|---|
| Vollabonnement | Montag bis Samstag | 35-45 Euro/Monat |
| Wochenendabo | Samstag | 15-20 Euro/Monat |
| Digital-Kombi | Print + Online | 40-50 Euro/Monat |
| Nur Digital | Online-Zugang | 20-30 Euro/Monat |
Vertragslaufzeiten und Bindungsfristen
Bei Abonnements des Märkischen Medienhauses ist es wichtig, die jeweiligen Vertragslaufzeiten zu beachten. Standardmäßig werden Abonnements mit einer Mindestlaufzeit von mehreren Monaten abgeschlossen, häufig zwischen drei und zwölf Monaten. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich das Abonnement automatisch, sofern keine Kündigung erfolgt ist. Diese automatische Verlängerung ist bei Zeitungsabonnements branchenüblich, erfordert jedoch Aufmerksamkeit seitens der Abonnenten, um ungewollte Verlängerungen zu vermeiden.
Sonderaktionen und Probeabonnements haben oft abweichende Konditionen. Probeabos können beispielsweise nach vier Wochen enden oder sich automatisch in ein reguläres Abonnement umwandeln, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird. Es ist daher essentiell, die spezifischen Bedingungen des eigenen Vertrags genau zu kennen und die relevanten Fristen im Blick zu behalten.
Kündigungsbedingungen und rechtliche Grundlagen
Gesetzliche Rahmenbedingungen in Deutschland
Die Kündigung von Zeitungsabonnements unterliegt in Deutschland klaren rechtlichen Vorgaben. Nach deutschem Vertragsrecht haben Verbraucher bei Fernabsatzverträgen ein 14-tägiges Widerrufsrecht, das auch für telefonisch oder online abgeschlossene Zeitungsabonnements gilt. Dieses Widerrufsrecht erlaubt es Kunden, ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurückzutreten, sofern die Frist noch nicht abgelaufen ist.
Nach Ablauf der Widerrufsfrist gelten die vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen. Bei Zeitungsabonnements sind gemäß Bürgerlichem Gesetzbuch (BGB) bestimmte Höchstfristen einzuhalten. Verträge mit einer Laufzeit von mehr als zwei Jahren können mit einer Frist von drei Monaten zum Ende der Vertragslaufzeit gekündigt werden. Bei kürzeren Laufzeiten oder nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit gelten oft kürzere Kündigungsfristen, die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Märkischen Medienhauses festgelegt sind.
Spezifische Kündigungsfristen beim Märkischen Medienhaus
Die genauen Kündigungsfristen für Abonnements des Märkischen Medienhauses sind in den jeweiligen Vertragsunterlagen und den AGB des Unternehmens festgelegt. Typischerweise beträgt die Kündigungsfrist für Zeitungsabonnements zwischen vier und sechs Wochen zum Ende der Vertragslaufzeit oder des Abrechnungszeitraums. Es ist wichtig, diese Frist genau einzuhalten, da eine verspätete Kündigung zur automatischen Verlängerung des Abonnements führt, meist um weitere drei bis zwölf Monate.
Bei Umzug oder anderen besonderen Umständen kann unter Umständen ein Sonderkündigungsrecht bestehen. Wenn beispielsweise ein Umzug in ein Gebiet erfolgt, in dem die Zustellung der Zeitung nicht möglich ist, kann dies einen Grund für eine außerordentliche Kündigung darstellen. Auch bei erheblichen Preiserhöhungen haben Kunden in der Regel ein Sonderkündigungsrecht, das innerhalb einer bestimmten Frist nach Bekanntgabe der Preisänderung ausgeübt werden muss.
| Kündigungsart | Frist | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Widerruf | 14 Tage | Nur bei Neuverträgen |
| Ordentliche Kündigung | 4-6 Wochen | Zum Vertragsende |
| Sonderkündigung (Umzug) | Unverzüglich | Nachweis erforderlich |
| Sonderkündigung (Preiserhöhung) | 2-4 Wochen | Nach Mitteilung |
Häufige Gründe für die Kündigung
Abonnenten entscheiden sich aus verschiedenen Gründen dafür, ihr Abonnement beim Märkischen Medienhaus zu kündigen. Ein häufiger Grund ist die veränderte Mediennutzung: Viele Menschen beziehen ihre Nachrichten zunehmend aus digitalen Quellen und empfinden ein Printabonnement als nicht mehr zeitgemäß. Die tägliche Zustellung einer physischen Zeitung wird von manchen als unnötiger Papierverbrauch wahrgenommen, insbesondere wenn die Zeitung nicht täglich gelesen wird.
Finanzielle Überlegungen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Die monatlichen Kosten für ein Zeitungsabonnement können sich über das Jahr zu einem beachtlichen Betrag summieren. Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten entscheiden sich Haushalte dafür, auf solche regelmäßigen Ausgaben zu verzichten. Auch der Wechsel zu günstigeren digitalen Alternativen oder kostenlosen Nachrichtenquellen ist ein verbreiteter Beweggrund.
Weitere Kündigungsgründe umfassen Umzüge, bei denen die Zustellung nicht mehr möglich oder gewünscht ist, Unzufriedenheit mit der Zustellqualität oder dem redaktionellen Inhalt, sowie Veränderungen in der Lebensphase, etwa der Eintritt in den Ruhestand oder ein Wohnortwechsel ins Ausland. Manche Kunden kündigen auch nach Ablauf von Aktionsangeboten, wenn der reguläre Preis als zu hoch empfunden wird.
Wie man Märkisches Medienhaus per Post kündigt
Warum die postalische Kündigung die sicherste Methode ist
Die Kündigung per Post, insbesondere per Einschreiben mit Rückschein, gilt als die rechtssicherste Methode zur Beendigung eines Abonnements. Im Gegensatz zu telefonischen oder E-Mail-Kündigungen bietet die postalische Kündigung einen eindeutigen Nachweis darüber, dass die Kündigung beim Märkischen Medienhaus eingegangen ist. Dieser Nachweis ist besonders wichtig, falls es später zu Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt oder das Zustandekommen der Kündigung kommen sollte.
Bei einem Einschreiben mit Rückschein erhält der Absender eine Bestätigung über die Zustellung des Briefes, die mit Datum und Unterschrift des Empfängers versehen ist. Dieses Dokument dient als rechtsgültiger Beweis dafür, dass die Kündigung fristgerecht beim Unternehmen eingegangen ist. Gerade bei der Einhaltung knapper Kündigungsfristen kann dieser Nachweis entscheidend sein, um eine ungewollte Vertragsverlängerung zu vermeiden.
Telefonische Kündigungen sind zwar oft bequemer, bieten jedoch keine dokumentierte Sicherheit. Es kann zu Missverständnissen kommen, und im Streitfall ist es schwierig nachzuweisen, dass die Kündigung tatsächlich ausgesprochen wurde. Auch E-Mail-Kündigungen sind nicht immer zuverlässig, da technische Probleme auftreten können oder E-Mails im Spam-Ordner landen. Die postalische Kündigung per Einschreiben eliminiert diese Unsicherheiten und bietet maximale Rechtssicherheit.
Notwendige Informationen für das Kündigungsschreiben
Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Informationen enthalten, um eindeutig zugeordnet werden zu können. Zunächst sollten die vollständigen persönlichen Daten des Abonnenten angegeben werden, einschließlich Name, Adresse und idealerweise auch die Kundennummer oder Abonnementnummer. Diese Angaben ermöglichen es dem Märkischen Medienhaus, die Kündigung dem richtigen Vertrag zuzuordnen und zügig zu bearbeiten.
Der Kündigungswunsch sollte klar und unmissverständlich formuliert sein. Es empfiehlt sich, explizit zu erwähnen, dass das Abonnement gekündigt werden soll, und den gewünschten Beendigungszeitpunkt anzugeben. Falls die ordentliche Kündigungsfrist eingehalten werden soll, kann formuliert werden "zum nächstmöglichen Zeitpunkt" oder "unter Einhaltung der vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist". Bei Sonderkündigungsrechten sollte der entsprechende Grund genannt und gegebenenfalls durch Dokumente belegt werden.
Zusätzlich ist es ratsam, um eine schriftliche Kündigungsbestätigung zu bitten. Diese Bestätigung sollte das Datum des Vertragsendes enthalten und dient als zusätzliche Absicherung. Auch die Bitte um Rückerstattung eventuell zu viel gezahlter Beträge kann im Kündigungsschreiben erwähnt werden, falls das Abonnement im Voraus bezahlt wurde und die Kündigung vor Ablauf des bezahlten Zeitraums wirksam wird.
Die korrekte Adresse für Kündigungen
Für die postalische Kündigung des Abonnements beim Märkischen Medienhaus ist die Verwendung der korrekten Adresse entscheidend. Die offizielle Geschäftsadresse, an die Kündigungen zu richten sind, lautet:
- Mittelstraße 10, 14482 Potsdam
Diese Adresse ist im offiziellen Impressum des Unternehmens angegeben und dient als Kontaktadresse für alle formellen Angelegenheiten, einschließlich Kündigungen. Es ist wichtig, genau diese Adresse zu verwenden, um sicherzustellen, dass das Kündigungsschreiben die zuständige Abteilung erreicht und ordnungsgemäß bearbeitet wird.
Bei der Adressierung des Briefumschlags sollte neben der Anschrift auch der Betreff deutlich gemacht werden, beispielsweise "Kündigung Abonnement" oder "Vertragskündigung". Dies erleichtert die interne Weiterleitung und beschleunigt die Bearbeitung. Der Absender sollte vollständig und leserlich auf dem Umschlag vermerkt sein, damit im Falle einer Nichtzustellbarkeit der Brief zurückgesandt werden kann.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur postalischen Kündigung
Der erste Schritt zur Kündigung besteht darin, die eigenen Vertragsunterlagen herauszusuchen und die relevanten Informationen zu notieren. Dazu gehören die Kundennummer, das Datum des Vertragsbeginns und die vereinbarte Kündigungsfrist. Anhand dieser Informationen kann berechnet werden, zu welchem Zeitpunkt die Kündigung spätestens beim Märkischen Medienhaus eingehen muss, um zum gewünschten Termin wirksam zu werden.
Als nächstes wird das Kündigungsschreiben verfasst. Dieses sollte in klarer, höflicher Sprache formuliert sein und alle notwendigen Angaben enthalten. Das Schreiben sollte datiert und handschriftlich unterschrieben werden, da dies die Rechtswirksamkeit erhöht. Es empfiehlt sich, das Kündigungsschreiben vor dem Versand zu kopieren oder einzuscannen, um eine eigene Dokumentation zu haben.
Der Brief wird dann in einen Umschlag gesteckt und frankiert. Für den Versand als Einschreiben mit Rückschein muss der Umschlag zur Postfiliale gebracht werden, wo der entsprechende Service gebucht werden kann. Die Kosten für ein Einschreiben mit Rückschein liegen in Deutschland bei etwa 4,85 Euro zusätzlich zum normalen Porto. Der Postmitarbeiter händigt einen Beleg aus, der die Sendungsnummer enthält und mit dem die Sendung online verfolgt werden kann.
Nach einigen Tagen sollte der Rückschein per Post beim Absender eintreffen. Dieser Rückschein sollte zusammen mit der Kopie des Kündigungsschreibens sorgfältig aufbewahrt werden, idealerweise bis einige Monate nach dem Vertragsende. Falls das Märkische Medienhaus eine schriftliche Kündigungsbestätigung versendet, sollte auch diese zu den Unterlagen genommen werden. Diese Dokumentation ist wichtig, falls es zu Unstimmigkeiten kommt oder versehentlich weitere Abbuchungen erfolgen.
Alternative: Digitale Versandservices nutzen
Für Personen, die den Gang zur Post scheuen oder zeitlich eingeschränkt sind, gibt es mittlerweile digitale Dienste, die den Versand von Kündigungsschreiben per Post übernehmen. Ein solcher Service ist Postclic, der es ermöglicht, Kündigungen bequem online zu erstellen und als echten Brief mit Sendungsverfolgung verschicken zu lassen. Der Vorteil solcher Dienste liegt in der Zeitersparnis und der professionellen Abwicklung.
Bei der Nutzung eines digitalen Versandservices wird das Kündigungsschreiben online erstellt, wobei die notwendigen Informationen in ein Formular eingegeben werden. Der Service übernimmt dann die professionelle Formatierung des Briefes, druckt ihn aus und versendet ihn als Einschreiben an die angegebene Adresse. Der Absender erhält einen digitalen Nachweis über den Versand und kann den Status der Sendung online verfolgen.
Diese Methode kombiniert die Rechtssicherheit der postalischen Kündigung mit der Bequemlichkeit digitaler Prozesse. Besonders für Menschen, die beruflich stark eingespannt sind oder keinen einfachen Zugang zu einer Postfiliale haben, kann dies eine praktische Alternative darstellen. Die Kosten für solche Services sind meist transparent und liegen im Rahmen dessen, was auch ein persönlicher Gang zur Post kosten würde, inklusive Porto und Einschreibegebühr.
Kundenbewertungen und praktische Tipps
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Die Erfahrungen von Kunden mit dem Kündigungsprozess beim Märkischen Medienhaus fallen unterschiedlich aus. Viele Abonnenten berichten von einer reibungslosen Abwicklung, wenn die Kündigung rechtzeitig und mit allen erforderlichen Informationen eingereicht wurde. In diesen Fällen erfolgte die Bestätigung der Kündigung zeitnah, und die Zustellung der Zeitung endete wie vereinbart zum Vertragsende.
Einige Kunden berichten jedoch auch von Verzögerungen in der Bearbeitung oder von Fällen, in denen trotz rechtzeitiger Kündigung zunächst weiter abgerechnet wurde. Solche Probleme lassen sich meist durch Vorlage des Kündigungsnachweises klären, was die Wichtigkeit des Einschreibens mit Rückschein unterstreicht. In Einzelfällen war es notwendig, telefonisch oder schriftlich nachzufassen, um die Kündigung zu bestätigen und falsche Abbuchungen rückgängig zu machen.
Wichtige Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Um eine problemlose Kündigung zu gewährleisten, sollten einige bewährte Praktiken beachtet werden. Erstens ist es ratsam, die Kündigung nicht auf den letzten Drücker zu versenden, sondern einen Puffer von einigen Tagen einzuplanen. Dies berücksichtigt mögliche Verzögerungen bei der Postzustellung und stellt sicher, dass die Kündigung rechtzeitig vor Fristablauf beim Märkischen Medienhaus eingeht.
Zweitens sollte die Kündigung immer per Einschreiben mit Rückschein erfolgen, auch wenn dies mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Die Investition von wenigen Euro in die Sendungsverfolgung kann im Streitfall viel Ärger und möglicherweise höhere Kosten durch ungewollte Vertragsverlängerungen ersparen. Der Rückschein sollte mindestens bis drei Monate nach Vertragsende aufbewahrt werden.
Drittens ist es empfehlenswert, nach dem Versand der Kündigung die Kontoauszüge im Auge zu behalten. Falls das Abonnement per Lastschrift bezahlt wurde, sollte überprüft werden, ob nach dem Vertragsende noch Abbuchungen erfolgen. Sollte dies der Fall sein, kann die Bank innerhalb von acht Wochen angewiesen werden, die Lastschrift zurückzubuchen. Gleichzeitig sollte das Märkische Medienhaus kontaktiert und auf die unrechtmäßige Abbuchung hingewiesen werden.
Was tun bei Problemen mit der Kündigung
Sollte es trotz ordnungsgemäßer Kündigung zu Problemen kommen, gibt es verschiedene Handlungsmöglichkeiten. Zunächst sollte versucht werden, das Problem direkt mit dem Kundenservice des Märkischen Medienhauses zu klären. Dabei ist es hilfreich, alle relevanten Unterlagen bereitzuhalten, insbesondere den Rückschein des Einschreibens und eine Kopie des Kündigungsschreibens. Eine sachliche und dokumentierte Darstellung des Sachverhalts führt meist zur Klärung.
Falls der direkte Kontakt nicht zur Lösung führt, kann eine schriftliche Beschwerde an die Geschäftsführung gerichtet werden. In diesem Schreiben sollten die bisherigen Kontaktversuche dokumentiert und eine angemessene Frist zur Stellungnahme gesetzt werden. Oft führt die Eskalation auf höhere Ebenen zu einer schnelleren und kundenfreundlicheren Lösung.
In hartnäckigen Fällen können Verbraucher sich an Verbraucherschutzorganisationen oder Schlichtungsstellen wenden. Die Verbraucherzentralen bieten Beratung zu Vertragsrecht und können bei der Durchsetzung von Verbraucherrechten unterstützen. Bei Streitigkeiten über Zeitungsabonnements kann auch die Schlichtungsstelle Presse kontaktiert werden, die kostenlos zwischen Verlagen und Lesern vermittelt. Als letztes Mittel bleibt der Weg zum Rechtsanwalt oder zu den Verbraucherschutzverbänden, die bei berechtigten Ansprüchen auch rechtliche Schritte einleiten können.
Nach der Kündigung: Weitere Schritte
Nach erfolgreicher Kündigung des Abonnements sollten noch einige abschließende Punkte beachtet werden. Falls das Abonnement per Dauerauftrag oder Lastschriftmandat bezahlt wurde, sollte überprüft werden, ob dieses automatisch beendet wurde oder ob es manuell bei der Bank widerrufen werden muss. Ein nicht widerrufenes Lastschriftmandat könnte theoretisch zu späteren unberechtigten Abbuchungen führen, die dann zurückgebucht werden müssten.
Kunden, die eine Kündigungsbestätigung erhalten haben, sollten diese mindestens ein Jahr lang aufbewahren. In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass Unternehmen auch nach längerer Zeit noch Forderungen geltend machen, etwa wenn interne Prozesse fehlerhaft waren. Mit der Kündigungsbestätigung und dem Rückschein des Einschreibens lassen sich solche Forderungen problemlos widerlegen.
Schließlich sollten ehemalige Abonnenten ihre E-Mail-Adresse und Telefonnummer aus dem Verteiler des Märkischen Medienhauses entfernen lassen, falls sie keine weiteren Werbemitteilungen erhalten möchten. Dies kann meist über die gleiche Adresse beantragt werden, an die auch die Kündigung gerichtet wurde, oder über einen entsprechenden Link in erhaltenen Werbe-E-Mails. Der Datenschutz gibt Verbrauchern das Recht, der weiteren Verwendung ihrer Daten für Werbezwecke zu widersprechen, was schriftlich geltend gemacht werden kann.