
Service de résiliation N°1 en Germany

Madame, Monsieur,
Je vous notifie par la présente ma décision de mettre fin au contrat relatif au service Nordkurier.
Cette notification constitue une volonté ferme, claire et non équivoque de résilier le contrat, à effet à la première échéance possible ou conformément au délai contractuel applicable.
Je vous prie de prendre toute mesure utile pour :
– cesser toute facturation à compter de la date effective de résiliation ;
– me confirmer par écrit la bonne prise en compte de la présente demande ;
– et, le cas échéant, me transmettre le décompte final ou la confirmation de solde.
La présente résiliation vous est adressée par e-courrier certifié. L’envoi, l’horodatage et l’intégrité du contenu sont établis, ce qui en fait un écrit probant répondant aux exigences de la preuve électronique. Vous disposez donc de tous les éléments nécessaires pour procéder au traitement régulier de cette résiliation, conformément aux principes applicables en matière de notification écrite et de liberté contractuelle.
Conformément aux règles relatives à la protection des données personnelles, je vous demande également :
– de supprimer l’ensemble de mes données non nécessaires à vos obligations légales ou comptables ;
– de clôturer tout espace personnel associé ;
– et de me confirmer l’effacement effectif des données selon les droits applicables en matière de protection de la vie privée.
Je conserve une copie intégrale de cette notification ainsi que la preuve d’envoi.
So kündigen Sie Ihr Nordkurier-Abonnement schnell und einfach
Über Nordkurier
Der Nordkurier ist eine traditionsreiche regionale Tageszeitung mit Sitz in Neubrandenburg, die schwerpunktmäßig über Ereignisse in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg berichtet. Mit einer täglichen Auflage von über 80.000 Exemplaren gehört der Nordkurier zu den auflagenstärksten Regionalzeitungen im Nordosten Deutschlands. Die Zeitung wurde 1990 gegründet und hat sich seitdem als wichtige Informationsquelle für die Region etabliert.
Das Verbreitungsgebiet des Nordkuriers erstreckt sich über die Landkreise Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Greifswald, Uckermark sowie angrenzende Regionen. Die Zeitung bietet neben der gedruckten Ausgabe auch digitale Angebote wie E-Paper und Online-Nachrichten an. Der Nordkurier deckt ein breites Themenspektrum ab, von lokalen Nachrichten über Sport und Kultur bis hin zu überregionalen und internationalen Ereignissen.
Die Nordkurier GmbH & Co. KG beschäftigt zahlreiche Redakteure und Mitarbeiter, die täglich aktuelle Berichterstattung aus der Region liefern. Neben der Hauptredaktion in Neubrandenburg unterhält die Zeitung mehrere Lokalredaktionen in verschiedenen Städten der Region, um eine umfassende Berichterstattung zu gewährleisten. Die Zeitung hat sich besonders durch ihre intensive Lokalberichterstattung einen Namen gemacht und ist für viele Leser die primäre Informationsquelle über regionale Ereignisse.
Digitale Entwicklung und moderne Angebote
In den vergangenen Jahren hat der Nordkurier sein digitales Angebot kontinuierlich ausgebaut. Die Online-Plattform nordkurier.de bietet aktuelle Nachrichten rund um die Uhr und ergänzt die gedruckte Ausgabe um multimediale Inhalte. Abonnenten haben Zugriff auf exklusive Artikel und können zwischen verschiedenen digitalen Formaten wählen. Das E-Paper ermöglicht es Lesern, die gewohnte Zeitungsstruktur auch auf mobilen Endgeräten zu nutzen.
Die Zeitung ist auch in sozialen Medien aktiv und erreicht dort eine jüngere Zielgruppe. Trotz der digitalen Transformation bleibt die gedruckte Ausgabe für viele Leser, insbesondere im ländlichen Raum, das bevorzugte Medium. Der Nordkurier hat es geschafft, traditionelle und moderne Medienformen miteinander zu verbinden und verschiedene Lesergruppen zu bedienen.
Abonnementpläne und Preise
Der Nordkurier bietet verschiedene Abonnementmodelle an, die auf unterschiedliche Leserbedürfnisse zugeschnitten sind. Die Preisgestaltung hängt vom gewählten Produkt und der Lieferfrequenz ab. Grundsätzlich können Interessenten zwischen reinen Print-Abonnements, digitalen Abonnements oder Kombi-Paketen wählen, die beide Medienformen umfassen.
| Abonnementtyp | Beschreibung | Ungefährer Preis |
|---|---|---|
| Print-Abo (täglich) | Tägliche Zustellung der gedruckten Zeitung | Ab ca. 35-45 Euro/Monat |
| Digital-Abo | Zugang zu E-Paper und Online-Inhalten | Ab ca. 25-35 Euro/Monat |
| Kombi-Abo | Print und Digital kombiniert | Ab ca. 40-50 Euro/Monat |
| Wochenend-Abo | Samstagsausgabe mit Wochenendbeilage | Ab ca. 15-20 Euro/Monat |
Die genauen Preise können je nach Zustellgebiet, aktuellen Aktionen und gewähltem Zahlungsrhythmus variieren. Häufig bietet der Nordkurier Neukundenrabatte oder Prämien für Abonnenten an. Bei längerfristigen Bindungen gewährt der Verlag oft günstigere Konditionen als bei monatlich kündbaren Abonnements. Es ist ratsam, die aktuellen Konditionen direkt beim Verlag zu erfragen oder auf der Website zu prüfen.
Zusatzleistungen und Sonderausgaben
Neben der regulären Tageszeitung erhalten Abonnenten Zugang zu verschiedenen Sonderbeilagen und Magazinen, die dem Nordkurier beiliegen. Dazu gehören Themenbeilagen zu Immobilien, Gesundheit, Reisen oder saisonalen Ereignissen. Die Samstagsausgabe ist besonders umfangreich und enthält zusätzliche Magazine sowie das beliebte Wochenendjournal mit ausführlichen Hintergrundberichten.
Viele Abonnenten schätzen auch die Möglichkeit, die Zeitung während des Urlaubs an eine alternative Adresse liefern zu lassen oder die Zustellung vorübergehend zu pausieren. Der Nordkurier bietet zudem einen Nachsendeservice an, wenn Abonnenten umziehen. Diese Serviceleistungen sind in der Regel im Abonnementpreis enthalten und können über den Kundenservice organisiert werden.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigungsbedingungen für ein Nordkurier-Abonnement sind in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Verlags festgelegt und unterliegen den deutschen Rechtsvorschriften für Zeitungsabonnements. Wie bei den meisten Zeitungsverlagen gelten auch beim Nordkurier spezifische Fristen und Regelungen, die Abonnenten bei einer Kündigung beachten müssen.
Kündigungsfristen und Vertragslaufzeiten
Standardmäßig haben Zeitungsabonnements beim Nordkurier eine Mindestlaufzeit, die je nach gewähltem Abonnementtyp variieren kann. Üblich sind Mindestlaufzeiten von drei bis zwölf Monaten. Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit verlängert sich das Abonnement automatisch, sofern nicht rechtzeitig gekündigt wird. Die Kündigungsfrist beträgt in der Regel sechs Wochen zum Monatsende oder zum Ende der Vertragslaufzeit.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Kündigung vor Ablauf der Frist beim Verlag eingegangen sein muss. Eine verspätete Kündigung führt dazu, dass sich das Abonnement um einen weiteren Zeitraum verlängert, meist um weitere drei oder zwölf Monate. Abonnenten sollten daher die Kündigungsfrist genau im Blick behalten und ihre Kündigung rechtzeitig versenden.
| Vertragsart | Mindestlaufzeit | Kündigungsfrist |
|---|---|---|
| Standardabo | 12 Monate | 6 Wochen zum Monatsende |
| Flexibles Abo | 3 Monate | 4 Wochen zum Monatsende |
| Probeabo | Keine | Endet automatisch |
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
In Deutschland unterliegen Zeitungsabonnements dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) sowie speziellen Verbraucherschutzregelungen. Besonders relevant ist das Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen, das Verbrauchern ein 14-tägiges Widerrufsrecht einräumt, wenn das Abonnement online, telefonisch oder an der Haustür abgeschlossen wurde. Dieses Widerrufsrecht gilt jedoch nicht für Abonnements, die direkt in den Geschäftsräumen des Verlags abgeschlossen wurden.
Nach Ablauf der Widerrufsfrist gelten die vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen. Der Bundesgerichtshof hat in mehreren Urteilen klargestellt, dass Kündigungsfristen von Zeitungsabonnements angemessen sein müssen und nicht übermäßig lang sein dürfen. Fristen von sechs Wochen gelten als rechtlich zulässig und werden von den meisten Verlagen praktiziert.
Sonderkündigungsrechte
Neben der ordentlichen Kündigung gibt es Situationen, in denen Abonnenten ein Sonderkündigungsrecht haben. Dazu gehören erhebliche Preiserhöhungen, die über die vereinbarte Preisanpassungsklausel hinausgehen. In solchen Fällen muss der Verlag die Abonnenten rechtzeitig informieren und auf das Sonderkündigungsrecht hinweisen. Auch bei Umzug in ein Gebiet, in dem der Nordkurier nicht zugestellt werden kann, besteht in der Regel ein außerordentliches Kündigungsrecht.
Ein weiterer Grund für eine Sonderkündigung kann eine dauerhafte Verschlechterung der Zustellqualität sein, wenn die Zeitung wiederholt nicht oder verspätet zugestellt wird und der Verlag trotz Reklamation keine Abhilfe schafft. In solchen Fällen sollten Abonnenten die Probleme dokumentieren und dem Verlag eine angemessene Frist zur Behebung setzen, bevor sie von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.
Wie man Nordkurier per Post kündigt
Die Kündigung eines Nordkurier-Abonnements per Post ist die zuverlässigste und rechtssicherste Methode. Im Gegensatz zu telefonischen oder mündlichen Kündigungen bietet die schriftliche Kündigung per Brief einen nachweisbaren Beleg, dass die Kündigung fristgerecht beim Verlag eingegangen ist. Dies ist besonders wichtig, da bei Streitigkeiten über den Kündigungszeitpunkt die Beweislast beim Abonnenten liegt.
Warum die postalische Kündigung die beste Wahl ist
Die schriftliche Kündigung per Post hat mehrere entscheidende Vorteile gegenüber anderen Kündigungsmethoden. Erstens schafft sie einen dokumentierten Nachweis über den Inhalt und den Zeitpunkt der Kündigung. Zweitens erfüllt sie die in den meisten AGB geforderte Schriftform, die für eine wirksame Kündigung notwendig ist. Telefonische Kündigungen werden von vielen Verlagen nicht akzeptiert oder nur als Vorabinformation behandelt, die noch schriftlich bestätigt werden muss.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Rechtssicherheit. Wenn es zu Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt kommt oder der Verlag behauptet, keine Kündigung erhalten zu haben, kann der Abonnent mit einem Einschreiben mit Rückschein nachweisen, dass und wann die Kündigung zugestellt wurde. Dies ist bei Online-Formularen oder E-Mails oft schwieriger, da diese technisch manipuliert oder als nicht eingegangen bestritten werden können.
Versand als Einschreiben mit Rückschein
Für eine rechtssichere Kündigung empfiehlt sich der Versand als Einschreiben mit Rückschein. Diese Versandart kostet zwar einige Euro mehr als ein normaler Brief, bietet aber maximale Sicherheit. Der Rückschein dokumentiert nicht nur, dass der Brief zugestellt wurde, sondern auch das genaue Datum der Zustellung und die Unterschrift des Empfängers. Dies ist bei Streitigkeiten über die Einhaltung der Kündigungsfrist von unschätzbarem Wert.
Alternativ kann auch ein Einschreiben Einwurf verwendet werden, das günstiger ist als ein Einschreiben mit Rückschein. Bei dieser Variante erhält der Absender eine Bestätigung, dass der Brief in den Briefkasten des Empfängers eingeworfen wurde, jedoch keine Unterschrift. Für die meisten Kündigungen ist dies ausreichend, da die Deutsche Post die Zustellung dokumentiert und diese Dokumentation vor Gericht als Beweis anerkannt wird.
Notwendige Angaben im Kündigungsschreiben
Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Informationen enthalten, damit der Verlag die Kündigung eindeutig zuordnen und bearbeiten kann. Zu den unverzichtbaren Angaben gehören der vollständige Name und die Adresse des Abonnenten, die Kundennummer oder Abonnementnummer, falls bekannt, sowie die Lieferadresse, wenn diese von der Rechnungsadresse abweicht.
Das Kündigungsschreiben sollte eine klare und unmissverständliche Kündigungserklärung enthalten. Formulierungen wie "Hiermit kündige ich mein Abonnement fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt" sind eindeutig und lassen keinen Interpretationsspielraum. Es ist ratsam, auch den gewünschten Beendigungszeitpunkt anzugeben, etwa "zum 31. Dezember 2024" oder "zum Ende der Mindestvertragslaufzeit".
Zusätzlich sollte das Kündigungsschreiben das Datum und eine handschriftliche Unterschrift enthalten. Bei gemeinsamen Abonnements, etwa von Ehepartnern, sollten beide Vertragspartner unterschreiben. Es empfiehlt sich auch, um eine schriftliche Kündigungsbestätigung zu bitten, in der der Verlag das Vertragsende bestätigt. Dies schafft zusätzliche Klarheit und vermeidet Missverständnisse.
Die korrekte Empfängeradresse
Die Kündigung muss an die richtige Adresse des Nordkurier gesendet werden, damit sie bearbeitet werden kann. Die offizielle Geschäftsadresse für Kündigungen lautet:
- Nordkurier GmbH & Co. KG, An der Crivitzer Chaussee 2, 17033 Neubrandenburg
Es ist wichtig, die Adresse vollständig und korrekt anzugeben, um Verzögerungen bei der Zustellung zu vermeiden. Bei falscher Adressierung kann sich die Zustellung verzögern, was dazu führen kann, dass die Kündigungsfrist nicht eingehalten wird. Im Zweifel sollte die Adresse auf der Website des Nordkurier oder auf der Rechnung überprüft werden.
Moderne Lösungen für den Briefversand
In der digitalen Zeit kann der Gang zur Post als umständlich empfunden werden. Für Abonnenten, die Zeit sparen möchten, gibt es moderne Dienstleister wie Postclic, die den Versand von Kündigungsschreiben vereinfachen. Solche Dienste ermöglichen es, das Kündigungsschreiben online zu erstellen, wobei alle notwendigen Angaben abgefragt werden und die korrekte Formatierung sichergestellt wird.
Der Vorteil solcher Services liegt in der Zeitersparnis und der professionellen Abwicklung. Das Kündigungsschreiben wird automatisch ausgedruckt, kuvertiert und als Einschreiben versendet. Der Absender erhält einen digitalen Nachweis über den Versand und kann den Status der Sendung online verfolgen. Dies ist besonders praktisch für Menschen, die beruflich stark eingespannt sind oder keinen Zugang zu Drucker und Briefumschlägen haben.
Zudem bieten solche Dienste oft rechtlich geprüfte Vorlagen, die sicherstellen, dass alle notwendigen Angaben enthalten sind und die Formulierungen rechtswirksam sind. Der digitale Nachweis wird elektronisch archiviert und kann bei Bedarf jederzeit abgerufen werden. Dies erhöht die Rechtssicherheit zusätzlich und erspart das Aufbewahren von Papierdokumenten.
Aufbewahrung der Kündigungsunterlagen
Nach dem Versand der Kündigung ist es wichtig, alle Unterlagen sorgfältig aufzubewahren. Dazu gehören eine Kopie des Kündigungsschreibens, der Rückschein des Einschreibens und später die Kündigungsbestätigung des Verlags. Diese Dokumente sollten mindestens bis zum tatsächlichen Ende des Abonnements und idealerweise noch einige Monate darüber hinaus aufbewahrt werden.
Falls der Verlag nach dem Kündigungstermin weiterhin Zahlungen einzieht oder Rechnungen verschickt, dienen diese Unterlagen als Nachweis für die rechtswirksame Kündigung. In solchen Fällen sollte der Verlag umgehend kontaktiert und auf die erfolgte Kündigung hingewiesen werden. Bei unrechtmäßig eingezogenen Beträgen kann die Bank angewiesen werden, eine Lastschrift zurückzubuchen, wobei die Kündigungsunterlagen als Begründung dienen.
Kundenbewertungen und Tipps
Die Erfahrungen von Nordkurier-Abonnenten mit dem Kündigungsprozess variieren. Während einige Kunden von einer reibungslosen und schnellen Abwicklung berichten, gibt es auch Berichte über Schwierigkeiten bei der Kündigung oder über weiterhin eingezogene Beträge nach dem Kündigungstermin. Diese unterschiedlichen Erfahrungen unterstreichen die Bedeutung einer sorgfältigen und dokumentierten Kündigungsabwicklung.
Häufige Gründe für eine Kündigung
Abonnenten kündigen ihr Nordkurier-Abonnement aus verschiedenen Gründen. Ein häufiger Grund ist der Wechsel zu digitalen Medien und kostenlosen Online-Nachrichtenquellen. Besonders jüngere Leser bevorzugen oft die Flexibilität und Aktualität von Online-Medien gegenüber der gedruckten Tageszeitung. Auch der Preis spielt eine Rolle, da ein Zeitungsabonnement über das Jahr gerechnet einen erheblichen Kostenfaktor darstellt.
Ein weiterer häufiger Kündigungsgrund ist ein Umzug, insbesondere wenn der neue Wohnort außerhalb des Zustellgebiets liegt oder die Zustellung dort mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Manche Abonnenten stellen auch fest, dass sie die Zeitung nicht regelmäßig genug lesen, um den Preis zu rechtfertigen, oder dass sich ihre Lesegewohnheiten verändert haben. Auch Unzufriedenheit mit der redaktionellen Ausrichtung oder der Zustellqualität kann zu Kündigungen führen.
Finanzielle Gründe spielen ebenfalls eine Rolle. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten oder bei persönlichen finanziellen Engpässen ist ein Zeitungsabonnement oft eine der ersten Ausgaben, die eingespart werden. Rentner oder Menschen mit reduziertem Einkommen entscheiden sich manchmal dafür, statt eines täglichen Abonnements nur noch die Wochenendausgabe zu beziehen oder ganz auf die Zeitung zu verzichten.
Praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Basierend auf den Erfahrungen vieler Abonnenten lassen sich einige praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung zusammenfassen. Erstens sollte die Kündigung immer frühzeitig versendet werden, idealerweise einige Tage vor Ablauf der Kündigungsfrist. Dies schafft einen Puffer für eventuelle Verzögerungen bei der Postzustellung und verhindert, dass die Frist versäumt wird.
Zweitens ist es ratsam, vor der Kündigung die eigenen Vertragsunterlagen zu prüfen. Auf der letzten Rechnung oder in der Auftragsbestätigung sind meist die Vertragslaufzeit und die Kündigungsfrist vermerkt. Wer diese Informationen nicht mehr findet, kann beim Kundenservice nachfragen. Es ist besser, einige Tage mit der Kündigung zu warten und die genauen Konditionen zu kennen, als voreilig zu kündigen und dann festzustellen, dass eine längere Kündigungsfrist gilt.
Drittens sollte unbedingt der Versand per Einschreiben gewählt werden. Die zusätzlichen Kosten von wenigen Euro sind gut investiert, wenn sie später Ärger und möglicherweise Rechtsstreitigkeiten vermeiden. Der Rückschein sollte zusammen mit der Kopie des Kündigungsschreibens sicher aufbewahrt werden. Es empfiehlt sich, diese Dokumente einzuscannen und digital zu archivieren, sodass sie auch bei Verlust der Papierversion verfügbar sind.
Umgang mit Rückgewinnungsversuchen
Nach Eingang einer Kündigung versuchen viele Verlage, ihre Abonnenten zu halten. Dies kann in Form von Anrufen, E-Mails oder Briefen geschehen, in denen attraktive Angebote unterbreitet werden. Solche Rückgewinnungsversuche können Preisnachlässe, kostenlose Verlängerungen oder zusätzliche Leistungen beinhalten. Abonnenten sollten sich davon nicht unter Druck gesetzt fühlen und nur dann auf solche Angebote eingehen, wenn sie tatsächlich interessiert sind.
Wichtig ist zu wissen, dass eine einmal ausgesprochene Kündigung rechtswirksam ist und nicht vom Verlag ignoriert werden kann, nur weil ein Rückgewinnungsangebot unterbreitet wird. Wenn ein Abonnent ein solches Angebot annehmen möchte, sollte dies schriftlich erfolgen und die Konditionen sollten klar dokumentiert werden. Wer hingegen bei seiner Kündigungsentscheidung bleiben möchte, sollte dies höflich, aber bestimmt kommunizieren.
Was tun bei Problemen nach der Kündigung
Manchmal kommt es vor, dass trotz wirksamer Kündigung weiterhin Zeitungen zugestellt oder Zahlungen eingezogen werden. In solchen Fällen sollte umgehend der Kundenservice des Nordkurier kontaktiert werden. Dabei ist es hilfreich, die Kündigungsunterlagen bereitzuhalten und auf das Datum der Kündigung sowie den vereinbarten Beendigungstermin hinzuweisen.
Wenn der Verlag weiterhin Zahlungen einzieht, kann die Bank angewiesen werden, die Lastschrift zurückzubuchen. Dies ist innerhalb von acht Wochen nach der Abbuchung ohne Angabe von Gründen möglich. Bei berechtigten Einwänden gegen die Forderung kann eine Lastschrift sogar bis zu 13 Monate nach der Abbuchung zurückgefordert werden. Die Kündigungsunterlagen dienen dabei als Nachweis für die Berechtigung der Rückbuchung.
Falls der Verlag die Kündigung bestreitet oder behauptet, sie nicht erhalten zu haben, ist der Rückschein des Einschreibens das entscheidende Beweismittel. In den meisten Fällen lassen sich Probleme durch Vorlage dieses Nachweises schnell klären. Sollte der Verlag dennoch uneinsichtig sein, kann die Verbraucherzentrale oder ein Anwalt für Verbraucherrecht kontaktiert werden. Oft reicht bereits ein anwaltliches Schreiben, um die Angelegenheit zu klären.
Alternativen zur vollständigen Kündigung
Bevor Abonnenten ihr Nordkurier-Abonnement vollständig kündigen, sollten sie prüfen, ob es Alternativen gibt, die ihren veränderten Bedürfnissen besser entsprechen. Viele Verlage bieten flexible Modelle an, etwa ein Wochenendabo anstelle des täglichen Abonnements oder ein reines Digital-Abo zu einem günstigeren Preis. Auch eine vorübergehende Unterbrechung der Zustellung während längerer Abwesenheiten kann eine Option sein.
Manche Abonnenten wissen nicht, dass sie ihr Abo mit anderen teilen können, etwa mit Nachbarn oder Familienmitgliedern. Zwar ist dies vertraglich oft nicht vorgesehen, in der Praxis wird es aber häufig toleriert, solange die Zeitung im privaten Umfeld weitergegeben wird. Eine andere Möglichkeit ist der Wechsel zu einem günstigeren Abonnementmodell oder die Nutzung von Sonderaktionen für Bestandskunden.
Wer hauptsächlich aus Kostengründen kündigen möchte, sollte das Gespräch mit dem Kundenservice suchen. Oft sind Verlage bereit, langjährigen Abonnenten Preisnachlässe zu gewähren, um sie zu halten. Dies gilt besonders, wenn die Alternative die vollständige Kündigung ist. Ein offenes Gespräch über die Kündigungsgründe kann manchmal zu einer für beide Seiten zufriedenstellenden Lösung führen.
Die Entscheidung für oder gegen ein Zeitungsabonnement ist letztlich eine persönliche Abwägung zwischen Nutzen, Kosten und individuellen Lesegewohnheiten. Der Nordkurier bietet als regionale Tageszeitung einen Mehrwert, den überregionale Medien oder reine Online-Portale nicht bieten können. Gleichzeitig ist es verständlich, dass sich Medienkonsumgewohnheiten ändern und nicht jeder das Format einer täglichen gedruckten Zeitung benötigt. Wichtig ist, dass Abonnenten ihre Rechte kennen und im Fall einer Kündigung den rechtssicheren Weg über ein schriftliches Kündigungsschreiben per Einschreiben wählen, um spätere Probleme zu vermeiden.