Cancellation service N°1 in Germany
Contract number:
To the attention of:
Cancellation Department – Pressevertriebszentrale
Bismarckstraße 7
56068 Koblenz
Subject: Contract Cancellation – Certified Email Notification
Dear Sir or Madam,
I hereby notify you of my decision to terminate contract number relating to the Pressevertriebszentrale service. This notification constitutes a firm, clear and unequivocal intention to cancel the contract, effective at the earliest possible date or in accordance with the applicable contractual notice period.
I kindly request that you take all necessary measures to:
– cease all billing from the effective date of cancellation;
– confirm in writing the proper receipt of this request;
– and, where applicable, send me the final statement or balance confirmation.
This cancellation is sent to you by certified email. The sending, timestamping and integrity of the content are established, making it equivalent proof meeting the requirements of electronic evidence. You therefore have all the necessary elements to process this cancellation properly, in accordance with the applicable principles regarding written notification and contractual freedom.
In accordance with the Consumer Rights Act 2015 and data protection regulations, I also request that you:
– delete all my personal data not necessary for your legal or accounting obligations;
– close any associated personal account;
– and confirm to me the effective deletion of data in accordance with applicable rights regarding privacy protection.
I retain a complete copy of this notification as well as proof of sending.
Yours sincerely,
14/01/2026
So kündigen Sie Ihr Abo bei der Pressevertriebszentrale
Über Pressevertriebszentrale
Die Pressevertriebszentrale GmbH mit Sitz in Koblenz ist ein wichtiger Akteur im deutschen Pressevertriebssystem. Das Unternehmen fungiert als zentrale Schnittstelle zwischen Verlagen, dem Pressegrosshandel und dem Einzelhandel. Für viele Endkunden wird die Pressevertriebszentrale relevant, wenn sie Zeitschriften oder Zeitungen im Abonnement beziehen, die über diesen Vertriebsweg laufen. Die offizielle Geschäftsadresse lautet:
- Pressevertriebszentrale GmbH, Bismarckstraße 7, 56068 Koblenz
Die Pressevertriebszentrale koordiniert die Distribution von Printmedien und arbeitet dabei mit zahlreichen Verlagen zusammen. Für Abonnenten bedeutet dies, dass ihre Kündigungsschreiben häufig an diese zentrale Adresse gerichtet werden müssen, auch wenn das eigentliche Abonnement bei einem spezifischen Verlag abgeschlossen wurde. Diese Struktur ist historisch gewachsen und spiegelt die komplexe Organisation des deutschen Pressevertriebssystems wider.
Das Unternehmen selbst tritt selten direkt gegenüber Endkunden auf, sondern agiert primär im B2B-Bereich. Dennoch erscheint der Name auf Rechnungen, Kündigungsadressen und in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen verschiedener Presseabonnements. Diese indirekte Kundenbeziehung führt häufig zu Verwirrung, wenn Abonnenten ihr Abonnement kündigen möchten und nicht genau wissen, an welche Adresse sie sich wenden sollen.
Die Rolle im deutschen Pressemarkt
Im deutschen Pressemarkt nimmt die Pressevertriebszentrale eine koordinierende Funktion ein. Sie verwaltet Abonnementdaten, koordiniert Zustellungen und wickelt administrative Prozesse ab. Für Verlage bietet dies den Vorteil, dass sie sich auf die Inhaltsproduktion konzentrieren können, während die logistischen und administrativen Aspekte des Vertriebs ausgelagert werden. Diese Arbeitsteilung hat sich über Jahrzehnte etabliert und prägt die Struktur des deutschen Pressemarktes bis heute.
Für Abonnenten bedeutet diese Struktur, dass sie bei Fragen, Reklamationen oder Kündigungen häufig mit der Pressevertriebszentrale in Kontakt treten müssen. Dies gilt insbesondere für Abonnements, die über den klassischen Pressevertrieb laufen. Bei digitalen Abonnements oder Direktabonnements beim Verlag kann die Zuständigkeit anders geregelt sein, weshalb es wichtig ist, die spezifischen Bedingungen des eigenen Abonnements zu kennen.
Abonnementpläne und Preise
Die Pressevertriebszentrale selbst bietet keine eigenen Abonnementpläne an, sondern verwaltet Abonnements verschiedener Verlage und Publikationen. Die Preisgestaltung variiert daher erheblich je nach Publikation, Erscheinungsweise und Abonnementdauer. Grundsätzlich lassen sich im deutschen Pressemarkt verschiedene Abonnementtypen unterscheiden, die über die Pressevertriebszentrale abgewickelt werden können.
Typische Abonnementformen
Jahresabonnements sind die häufigste Form und bieten meist einen Preisvorteil gegenüber dem Einzelkauf am Kiosk. Die Ersparnis kann zwischen zehn und dreißig Prozent liegen, abhängig von der Publikation. Halbjahresabonnements werden ebenfalls angeboten, sind jedoch weniger verbreitet. Probeabonnements mit reduzierten Preisen dienen dazu, neue Leser zu gewinnen, verlängern sich aber oft automatisch in reguläre Abonnements, wenn sie nicht rechtzeitig gekündigt werden.
| Abonnementtyp | Typische Laufzeit | Kündigungsfrist | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Jahresabonnement | 12 Monate | 6 Wochen zum Laufzeitende | Automatische Verlängerung üblich |
| Probeabonnement | 3-6 Monate | Vor Ablauf der Probezeit | Wandelt sich oft in Regelabo um |
| Geschenkabonnement | Variabel | Meist keine Verlängerung | Endet automatisch |
| Studentenabonnement | 6-12 Monate | 4-6 Wochen | Nachweis erforderlich |
Preisgestaltung verschiedener Publikationen
Die Preisspanne bei Presseabonnements ist erheblich. Tageszeitungen kosten im Abonnement typischerweise zwischen zwanzig und fünfzig Euro monatlich. Wochenzeitungen und Magazine bewegen sich zwischen zehn und dreißig Euro monatlich, abhängig von Umfang und Erscheinungsweise. Fachzeitschriften können deutlich teurer sein und erreichen nicht selten dreistellige Monatsbeträge, insbesondere in spezialisierten Bereichen wie Medizin, Recht oder Technik.
Viele Verlage bieten Kombinationspakete an, bei denen Print- und Digitalausgaben zusammen günstiger sind als einzeln. Diese Hybrid-Abonnements gewinnen zunehmend an Bedeutung, da sie den veränderten Lesegewohnheiten entgegenkommen. Die Verwaltung solcher Kombi-Abonnements erfolgt häufig ebenfalls über die Pressevertriebszentrale, was bei Kündigungen berücksichtigt werden muss.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigungsbedingungen für Presseabonnements unterliegen in Deutschland klaren rechtlichen Vorgaben. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) regelt die Grundlagen für Dauerschuldverhältnisse, zu denen auch Zeitschriftenabonnements gehören. Dennoch gibt es erhebliche Unterschiede je nach konkreter Vertragsgestaltung, weshalb Abonnenten stets die spezifischen Bedingungen ihres Abonnements prüfen sollten.
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Nach deutschem Recht müssen Kündigungsfristen angemessen sein. Für Presseabonnements haben sich Kündigungsfristen zwischen vier und sechs Wochen zum Ende der Vertragslaufzeit etabliert. Diese Fristen gelten als rechtlich zulässig und werden von den meisten Gerichten als angemessen angesehen. Längere Kündigungsfristen können in Einzelfällen unwirksam sein, insbesondere wenn sie für Verbraucher unangemessen belastend sind.
Bei Verträgen mit automatischer Verlängerung muss die Verlängerungsdauer nach einer Reform des Verbraucherrechts beachtet werden. Seit Juli 2022 gilt für neu abgeschlossene Verträge, dass nach der ersten Vertragslaufzeit nur noch eine Verlängerung auf unbestimmte Zeit mit monatlicher Kündigungsfrist zulässig ist. Für Altverträge können noch die ursprünglichen Bedingungen gelten, was bedeutet, dass sich Jahresabonnements automatisch um ein weiteres Jahr verlängern können.
Typische Kündigungsfristen und Bedingungen
Die meisten über die Pressevertriebszentrale verwalteten Abonnements haben Kündigungsfristen von sechs Wochen zum Ende der Vertragslaufzeit. Dies bedeutet, dass die Kündigung spätestens sechs Wochen vor Ablauf des Abonnements beim Vertragspartner eingegangen sein muss. Bei monatlich kündbaren Abonnements gilt häufig eine Frist von vier Wochen zum Monatsende.
| Vertragsart | Kündigungsfrist | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Jahresvertrag (Neuverträge ab 07/2022) | 6 Wochen, danach monatlich | Gesetzliche Neuregelung |
| Jahresvertrag (Altverträge) | 6 Wochen zum Jahresende | Automatische Verlängerung möglich |
| Monatlicher Vertrag | 4 Wochen zum Monatsende | Flexibler, oft teurer |
| Probeabonnement | Vor Ablauf der Probezeit | Sonst Umwandlung in Regelabo |
Außerordentliche Kündigung
Eine außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund ist auch bei Presseabonnements möglich. Als wichtige Gründe gelten beispielsweise wiederholte Nichtlieferung, erhebliche Mängel der Publikation oder unzumutbare Preiserhöhungen. Auch persönliche Gründe wie ein Umzug ins Ausland, schwere Erkrankung oder finanzielle Notlagen können eine außerordentliche Kündigung rechtfertigen, wobei hier Nachweise erforderlich sind.
Bei einer außerordentlichen Kündigung sollte der Kündigungsgrund klar benannt und dokumentiert werden. Für Nichtlieferungen empfiehlt sich eine vorherige Reklamation mit Fristsetzung. Bei persönlichen Gründen sollten entsprechende Nachweise wie ärztliche Atteste oder Meldebescheinigungen beigefügt werden. Die außerordentliche Kündigung sollte ebenfalls schriftlich per Einschreiben erfolgen.
Wie man Pressevertriebszentrale per Post kündigt
Die postalische Kündigung per Einschreiben ist die rechtlich sicherste Methode, um ein Presseabonnement zu beenden. Im Gegensatz zu telefonischen Kündigungen oder E-Mails bietet das Einschreiben einen rechtsgültigen Nachweis über Absendung und Zugang der Kündigung. Dieser Nachweis kann im Streitfall entscheidend sein, insbesondere wenn es um die Einhaltung von Kündigungsfristen geht.
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Das deutsche Vertragsrecht sieht für Kündigungen grundsätzlich die Schriftform vor, sofern vertraglich nichts anderes vereinbart ist. Die Schriftform nach § 126 BGB erfordert eine eigenhändige Unterschrift auf einem Papierdokument. Eine einfache E-Mail erfüllt diese Anforderung nicht, selbst wenn sie eine eingescannte Unterschrift enthält. Nur qualifizierte elektronische Signaturen sind der Schriftform gleichgestellt, diese sind jedoch im Privatkundenbereich kaum verbreitet.
Das Einschreiben mit Rückschein bietet den höchsten Beweiswert. Es dokumentiert nicht nur, dass ein Brief abgesendet wurde, sondern auch, dass er beim Empfänger angekommen ist. Der Rückschein mit Unterschrift des Empfängers dient als gerichtsfester Nachweis. Dies ist besonders wichtig, wenn der Vertragspartner später behauptet, die Kündigung nie erhalten zu haben. Auch das einfache Einschreiben ohne Rückschein bietet bereits einen erheblichen Beweiswert, da die Zustellung durch die Post dokumentiert wird.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur postalischen Kündigung
Der erste Schritt besteht darin, die genauen Vertragsdaten zusammenzustellen. Dazu gehören die Abonnementnummer, die vollständige Adresse, unter der das Abonnement läuft, und das Datum des Vertragsbeginns. Diese Informationen finden sich auf Rechnungen, Lieferscheinen oder in der ursprünglichen Auftragsbestätigung. Je präziser die Angaben, desto eindeutiger kann die Kündigung zugeordnet werden.
Das Kündigungsschreiben selbst sollte klar strukturiert sein und alle relevanten Informationen enthalten. Oben rechts werden Absenderadresse und Datum platziert. Darunter folgt die Empfängeradresse der Pressevertriebszentrale. Der Betreff sollte eindeutig sein, beispielsweise "Kündigung des Abonnements [Publikationsname], Abo-Nr. [Nummer]". Im Text wird die Kündigung unmissverständlich erklärt, der gewünschte Beendigungszeitpunkt genannt und um eine schriftliche Kündigungsbestätigung gebeten.
Wichtige Bestandteile des Kündigungsschreibens
Ein rechtswirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Elemente enthalten. Die eindeutige Identifikation des Vertrags ist essentiell, idealerweise durch Angabe der Abonnementnummer und der vollständigen Adresse. Die Kündigungserklärung selbst sollte unmissverständlich formuliert sein, etwa "Hiermit kündige ich das oben genannte Abonnement fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt". Das Datum und die eigenhändige Unterschrift dürfen nicht fehlen.
Zusätzlich empfiehlt sich die Bitte um eine schriftliche Kündigungsbestätigung mit Angabe des Beendigungszeitpunkts. Dies ermöglicht es, eventuelle Missverständnisse frühzeitig zu klären. Auch die Angabe einer Bankverbindung für mögliche Rückerstattungen kann sinnvoll sein, insbesondere wenn das Abonnement per Lastschrift bezahlt wurde und ein Guthaben besteht.
Der Versand per Einschreiben
Für den Versand stehen verschiedene Einschreibeoptionen zur Verfügung. Das Einschreiben Einwurf dokumentiert, dass der Brief in den Briefkasten des Empfängers eingeworfen wurde, kostet aber weniger als das Einschreiben mit Rückschein. Für wichtige Kündigungen empfiehlt sich jedoch das Einschreiben mit Rückschein, da hier die Unterschrift des Empfängers als Zugangsnachweis dient. Die Kosten von etwa fünf bis sieben Euro sind angesichts der Rechtssicherheit gut investiert.
Bei der Postfiliale sollte der Brief frankiert und als Einschreiben aufgegeben werden. Der Postmitarbeiter händigt einen Beleg aus, der die Sendungsnummer enthält. Diese Nummer ermöglicht die Sendungsverfolgung online. Der Beleg sollte aufbewahrt werden, bis die Kündigungsbestätigung eingegangen ist. Bei Einschreiben mit Rückschein kommt der unterschriebene Rückschein nach einigen Tagen zurück und sollte dauerhaft archiviert werden.
Moderne Alternativen für den Briefversand
Für diejenigen, die den Gang zur Post scheuen oder keine Zeit haben, gibt es mittlerweile digitale Lösungen. Dienste wie Postclic ermöglichen es, Kündigungsschreiben online zu erstellen und als echten Brief mit Einschreiben versenden zu lassen. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und der professionellen Formatierung. Das Schreiben wird digital erstellt, von Postclic ausgedruckt, kuvertiert und als Einschreiben verschickt.
Solche Dienste bieten zudem einen digitalen Nachweis über den Versand. Die Sendungsverfolgung erfolgt online, und alle Dokumente werden digital archiviert. Dies kann besonders praktisch sein, wenn man die Kündigungsunterlagen später noch einmal benötigt. Die Kosten sind vergleichbar mit dem manuellen Versand per Einschreiben, wobei die Zeitersparnis und Bequemlichkeit als zusätzlicher Nutzen hinzukommen.
Zeitplanung und Fristen beachten
Bei der Zeitplanung muss berücksichtigt werden, dass nicht das Absendedatum, sondern der Zugangszeitpunkt beim Empfänger entscheidend ist. Als Faustregel gilt, dass ein Brief innerhalb Deutschlands zwei bis drei Werktage benötigt. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte die Kündigung mindestens eine Woche vor Fristablauf abgeschickt werden. Bei knappen Fristen empfiehlt sich ein noch größerer Zeitpuffer.
Wochenenden und Feiertage verlängern die Zustellzeit. Wer beispielsweise am Freitag versendet, muss damit rechnen, dass der Brief erst am Montag oder Dienstag zugestellt wird. Vor Feiertagen kann sich die Zustellung weiter verzögern. Eine frühzeitige Kündigung vermeidet Stress und das Risiko, dass die Frist versäumt wird und sich das Abonnement ungewollt verlängert.
Kundenbewertungen und Tipps
Die Erfahrungen von Kunden mit der Kündigung von Presseabonnements über die Pressevertriebszentrale fallen gemischt aus. Während einige Abonnenten von reibungslosen Kündigungsabläufen berichten, beklagen andere Verzögerungen, fehlende Kündigungsbestätigungen oder Schwierigkeiten bei der Rückerstattung von Guthaben. Diese unterschiedlichen Erfahrungen hängen oft mit der konkreten Publikation, der Aktualität der Vertragsdaten und der Sorgfalt bei der Kündigung zusammen.
Häufige Gründe für Kündigungen
Die Gründe, warum Menschen ihre Presseabonnements kündigen, sind vielfältig. Veränderte Lesegewohnheiten spielen eine große Rolle – viele Leser wechseln von Print zu digitalen Medien oder nutzen kostenlose Online-Angebote. Finanzielle Überlegungen sind ebenfalls häufig ausschlaggebend, insbesondere wenn mehrere Abonnements gleichzeitig laufen und die monatlichen Kosten summieren. Auch Unzufriedenheit mit der inhaltlichen Ausrichtung einer Publikation oder wiederholte Zustellprobleme führen zu Kündigungen.
Lebensveränderungen wie Umzüge, Renteneintritt oder veränderte berufliche Situationen beeinflussen ebenfalls die Entscheidung. Manche Abonnements wurden ursprünglich aus beruflichen Gründen abgeschlossen und werden nach einem Jobwechsel nicht mehr benötigt. Andere waren Geschenkabonnements, die sich unbemerkt in reguläre Abonnements umgewandelt haben und nun nicht mehr gewünscht sind.
Erfahrungsberichte von Abonnenten
Positive Erfahrungsberichte heben hervor, dass Kündigungen problemlos funktionieren, wenn alle Formalien eingehalten werden. Abonnenten berichten, dass sie innerhalb von zwei Wochen eine Kündigungsbestätigung erhielten und das Abonnement zum gewünschten Zeitpunkt endete. Besonders gelobt wird in solchen Fällen die klare Kommunikation und die zügige Bearbeitung.
Kritische Stimmen bemängeln hingegen, dass Kündigungsbestätigungen ausbleiben oder erst nach mehrfacher Nachfrage erfolgen. Einige Abonnenten berichten, dass trotz fristgerechter Kündigung weiter Rechnungen gestellt wurden oder das Abonnement einfach fortgeführt wurde. In solchen Fällen wird deutlich, wie wichtig der Nachweis durch ein Einschreiben ist. Ohne diesen Nachweis gestaltet sich die Durchsetzung der Kündigung erheblich schwieriger.
Praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Dokumentation ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Kündigung. Alle relevanten Unterlagen sollten kopiert und zusammen mit dem Einschreibebeleg aufbewahrt werden. Eine Kopie des Kündigungsschreibens sollte für die eigenen Unterlagen erstellt werden. Wenn möglich, empfiehlt es sich, das Kündigungsschreiben zusätzlich zu fotografieren oder einzuscannen, bevor es verschickt wird.
Die Kommunikation sollte ausschließlich schriftlich erfolgen. Telefonische Zusagen sind rechtlich schwer nachweisbar und sollten nicht als verbindlich angesehen werden. Wenn dennoch telefonisch Kontakt aufgenommen wird, sollte das Gespräch protokolliert werden mit Datum, Uhrzeit, Name des Gesprächspartners und Inhalt. Diese Notizen können im Streitfall hilfreich sein, ersetzen aber nicht die schriftliche Kündigung.
Was tun bei Problemen?
Wenn nach vier Wochen keine Kündigungsbestätigung eingegangen ist, sollte nachgehakt werden. Ein freundliches Erinnerungsschreiben, ebenfalls per Einschreiben, kann helfen. Darin wird auf das erste Kündigungsschreiben verwiesen, dessen Datum und Sendungsnummer angegeben werden. Die Bitte um Bestätigung wird wiederholt und eine angemessene Frist für die Antwort gesetzt, beispielsweise zwei Wochen.
Sollte das Abonnement trotz Kündigung fortgeführt werden, ist entschlossenes Handeln erforderlich. Bei Lastschrifteinzügen kann die Bank angewiesen werden, weitere Abbuchungen zurückzubuchen. Dies sollte jedoch erst erfolgen, wenn die Kündigung nachweislich wirksam ist. Parallel sollte erneut schriftlich auf die Kündigung hingewiesen und die Einstellung der Lieferung sowie die Rückerstattung bereits gezahlter Beträge gefordert werden.
Verbraucherschutz und rechtliche Unterstützung
Bei hartnäckigen Problemen können Verbraucherzentralen weiterhelfen. Diese bieten Beratung zu Vertragsrecht und Kündigungsfragen an. Oft reicht bereits ein Schreiben der Verbraucherzentrale, um den Vertragspartner zum Einlenken zu bewegen. Die Kosten für eine Erstberatung sind überschaubar und können sich lohnen, wenn erhebliche Summen auf dem Spiel stehen.
Auch Online-Schlichtungsstellen können eine Option sein. Viele Branchen haben eigene Schlichtungsstellen eingerichtet, die bei Streitigkeiten zwischen Unternehmen und Verbrauchern vermitteln. Das Verfahren ist in der Regel kostenlos und kann eine Alternative zu einem Gerichtsverfahren sein. Allerdings sind die Entscheidungen nicht bindend, können aber moralischen Druck ausüben.
Vorbeugende Maßnahmen für die Zukunft
Um künftige Kündigungen zu erleichtern, sollten bereits beim Vertragsabschluss alle Unterlagen sorgfältig aufbewahrt werden. Ein Ordner für Abonnements mit allen Vertragsunterlagen, Rechnungen und Korrespondenz hilft, den Überblick zu behalten. Es empfiehlt sich, die Kündigungsfristen im Kalender zu notieren, idealerweise mit einer Erinnerung einige Wochen vorher.
Bei neuen Abonnements sollte genau geprüft werden, welche Kündigungsbedingungen gelten. Besonders bei Sonderangeboten oder Probeabonnements lohnt es sich, das Kleingedruckte zu lesen. Automatische Verlängerungen sollten kritisch betrachtet werden – manchmal ist ein etwas teureres Abonnement ohne lange Bindung die bessere Wahl. Auch die Zahlungsweise kann relevant sein: Bei Vorauszahlung für ein Jahr ist eine vorzeitige Kündigung oft komplizierter als bei monatlicher Zahlung.