Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany
Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Reader's Digest
Postfach 11 03 55
10852 Berlin
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Reader's Digest. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
14/01/2026
Kündigung Ihres Reader's Digest Abonnements leicht gemacht
Über Reader's Digest
Reader's Digest ist eine der bekanntesten Zeitschriften weltweit und hat seit Jahrzehnten einen festen Platz in deutschen Haushalten. Die Zeitschrift wurde 1922 in den USA gegründet und erscheint seit 1948 auch in deutscher Sprache. Das Magazin bietet eine Mischung aus Kurzgeschichten, Lebensweisheiten, Gesundheitstipps, Humor und informativen Artikeln zu verschiedenen Themen des Alltags. Die deutsche Ausgabe wird von der Reader's Digest Association GmbH mit Sitz in Berlin herausgegeben und erscheint monatlich.
Das Besondere an Reader's Digest ist die kompakte Aufbereitung von Inhalten, die sich an ein breites Publikum richtet. Die Zeitschrift richtet sich vor allem an Leser ab 50 Jahren, die Wert auf positive Geschichten, praktische Ratschläge und unterhaltsame Inhalte legen. Neben der Hauptzeitschrift bietet Reader's Digest auch verschiedene Sonderhefte und Buchserien an, die häufig im Abonnement vertrieben werden.
Der Vertrieb erfolgt hauptsächlich über Abonnements, die per Post direkt an die Kunden geliefert werden. Diese Vertriebsstrategie hat sich über Jahrzehnte bewährt, bringt aber auch mit sich, dass Kündigungen ebenfalls schriftlich und vorzugsweise per Post erfolgen sollten. Die Reader's Digest Association GmbH ist bekannt für ihre umfangreichen Werbekampagnen und Gewinnspiele, durch die viele Leser auf das Angebot aufmerksam werden.
Abonnementpläne und Preise
Reader's Digest bietet verschiedene Abonnementmodelle an, die sich in Laufzeit und Preis unterscheiden. Die genauen Konditionen können variieren, da das Unternehmen regelmäßig Sonderaktionen und Einführungsangebote durchführt. Grundsätzlich wird zwischen Standard-Abonnements und Vorzugsabonnements unterschieden, die unterschiedliche Zusatzleistungen beinhalten können.
Standardabonnement
Das klassische Abonnement umfasst die monatliche Lieferung der Reader's Digest Zeitschrift direkt ins Haus. Der reguläre Preis liegt typischerweise zwischen 3,50 und 4,50 Euro pro Ausgabe, wobei Jahresabonnements häufig günstiger sind als Einzelkäufe am Kiosk. Neue Abonnenten erhalten oft attraktive Einstiegsangebote mit reduzierten Preisen für die ersten Monate oder Prämien wie Bücher oder andere Geschenke.
Kombi-Abonnements
Neben der Hauptzeitschrift bietet Reader's Digest auch Kombinationsabonnements an, die zusätzliche Produkte wie Sonderhefte, Buchserien oder thematische Sammlungen enthalten. Diese Pakete sind in der Regel teurer, bieten aber einen Mehrwert für Leser, die an spezifischen Themen interessiert sind. Die Preise für solche Kombinationen können zwischen 10 und 20 Euro monatlich liegen.
Preisübersicht
| Abonnementtyp | Preis pro Monat | Mindestlaufzeit |
|---|---|---|
| Einzelabonnement | ca. 3,50 - 4,50 € | 12 Monate |
| Kombi-Abonnement | ca. 10,00 - 20,00 € | 12-24 Monate |
| Sonderaktionen | variabel | unterschiedlich |
Es ist wichtig zu beachten, dass viele Abonnements mit einer Mindestlaufzeit von zwölf Monaten abgeschlossen werden. Nach Ablauf dieser Mindestvertragslaufzeit verlängern sich die Verträge automatisch, wenn sie nicht rechtzeitig gekündigt werden. Die genauen Konditionen sollten in den individuellen Vertragsunterlagen oder den Allgemeinen Geschäftsbedingungen nachgelesen werden.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigung eines Reader's Digest Abonnements unterliegt bestimmten Bedingungen und Fristen, die im Vertrag festgelegt sind. Diese Regelungen entsprechen den deutschen rechtlichen Vorgaben für Zeitschriftenabonnements und sollten von Abonnenten genau beachtet werden, um eine rechtzeitige und wirksame Kündigung sicherzustellen.
Kündigungsfristen
Die Kündigungsfrist bei Reader's Digest beträgt in der Regel sechs Wochen zum Ende der Mindestvertragslaufzeit. Das bedeutet, dass die Kündigung spätestens sechs Wochen vor Ablauf des Abonnementzeitraums beim Verlag eingegangen sein muss. Wird diese Frist nicht eingehalten, verlängert sich das Abonnement automatisch um einen weiteren Zeitraum, meist um zwölf Monate.
Bei Abonnements, die bereits über die Mindestlaufzeit hinausgegangen sind, gilt häufig eine kürzere Kündigungsfrist von vier Wochen zum Monatsende. Diese Regelung ermöglicht eine flexiblere Beendigung des Abonnements nach der ersten Vertragslaufzeit. Es ist jedoch wichtig, die individuellen Vertragsbedingungen zu prüfen, da es Abweichungen geben kann.
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Nach deutschem Recht haben Verbraucher bei Verträgen, die im Fernabsatz geschlossen wurden, ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. Dies gilt auch für Zeitschriftenabonnements, die telefonisch, online oder per Post bestellt wurden. Innerhalb dieser Frist kann der Vertrag ohne Angabe von Gründen widerrufen werden. Der Widerruf muss ebenfalls schriftlich erfolgen.
Für ordentliche Kündigungen nach Ablauf der Widerrufsfrist gelten die im Vertrag vereinbarten Kündigungsfristen. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) sieht vor, dass Kündigungsfristen bei Dauerschuldverhältnissen angemessen sein müssen. Bei Zeitschriftenabonnements haben sich Fristen von vier bis sechs Wochen als Standard etabliert.
Übersicht der Kündigungsfristen
| Situation | Kündigungsfrist | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Widerrufsrecht | 14 Tage | Nur bei Fernabsatzverträgen |
| Während Mindestlaufzeit | 6 Wochen zum Laufzeitende | Kündigung zum Vertragsende |
| Nach Mindestlaufzeit | 4 Wochen zum Monatsende | Flexiblere Kündigung möglich |
Sonderkündigungsrechte
In bestimmten Fällen besteht ein Sonderkündigungsrecht, das eine außerordentliche Kündigung ermöglicht. Dies kann beispielsweise bei erheblichen Preiserhöhungen der Fall sein, wenn der Verlag die Preise während der Laufzeit deutlich anhebt. Auch bei nicht erfolgter Lieferung über einen längeren Zeitraum oder bei anderen Vertragsverletzungen kann ein Sonderkündigungsrecht bestehen.
Bei einem Umzug ins Ausland oder bei Todesfall des Abonnenten können ebenfalls besondere Kündigungsregelungen greifen. In solchen Fällen sollte die Situation dem Verlag schriftlich mitgeteilt und entsprechende Nachweise beigefügt werden. Die Reader's Digest Association zeigt sich in der Regel kulant bei nachvollziehbaren Härtefällen.
Wie man Reader's Digest per Post kündigt
Die postalische Kündigung ist der sicherste und rechtlich zuverlässigste Weg, ein Reader's Digest Abonnement zu beenden. Im Gegensatz zu telefonischen oder Online-Kündigungen bietet die schriftliche Kündigung per Post einen eindeutigen Nachweis über den Zugang beim Empfänger, was bei eventuellen Streitigkeiten von entscheidender Bedeutung sein kann.
Warum die postalische Kündigung die beste Option ist
Die Kündigung per Post, insbesondere per Einschreiben mit Rückschein, bietet mehrere entscheidende Vorteile. Erstens erhalten Sie einen rechtssicheren Nachweis darüber, dass Ihre Kündigung beim Verlag eingegangen ist. Dieser Nachweis ist wichtig, falls es zu Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt oder den Eingang der Kündigung kommt. Bei telefonischen Kündigungen fehlt dieser Nachweis oft vollständig.
Zweitens ermöglicht die schriftliche Form eine präzise Dokumentation aller relevanten Informationen wie Kundennummer, Vertragsdaten und gewünschter Kündigungszeitpunkt. Dies reduziert das Risiko von Missverständnissen erheblich. Online-Formulare sind zwar bequem, bieten aber nicht immer die gleiche Rechtssicherheit wie ein unterschriebenes Schreiben mit Zugangsnachweis.
Drittens entspricht die postalische Kündigung den Anforderungen vieler Verlage, die in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen die Schriftform für Kündigungen vorschreiben. Auch wenn E-Mails rechtlich zunehmend anerkannt werden, besteht bei der klassischen Briefpost keine Diskussion über die Gültigkeit der Kündigungsform.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur postalischen Kündigung
Schritt 1: Vertragsinformationen zusammenstellen
Bevor Sie Ihr Kündigungsschreiben verfassen, sollten Sie alle relevanten Vertragsinformationen zusammentragen. Dazu gehören Ihre vollständige Kundennummer, die Abonnementnummer, Ihre aktuelle Adresse und das Datum des Vertragsbeginns. Diese Informationen finden Sie in der Regel auf Ihren Rechnungen, Lieferscheinen oder in der Vertragsbestätigung, die Sie bei Abschluss des Abonnements erhalten haben.
Schritt 2: Kündigungsschreiben formulieren
Ihr Kündigungsschreiben sollte klar und unmissverständlich formuliert sein. Es muss eindeutig erkennbar sein, dass Sie das Abonnement kündigen möchten. Geben Sie alle relevanten Vertragsdaten an und nennen Sie den gewünschten Kündigungstermin. Falls Sie zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigen möchten, sollten Sie dies explizit erwähnen. Eine höfliche, aber bestimmte Formulierung ist empfehlenswert.
Das Schreiben sollte Ihren vollständigen Namen, Ihre Adresse, die Kundennummer und das aktuelle Datum enthalten. Vergessen Sie nicht, das Schreiben eigenhändig zu unterschreiben, da dies für die Wirksamkeit der Kündigung wichtig ist. Eine digitale Signatur oder ein Ausdruck ohne Unterschrift könnte die Wirksamkeit der Kündigung in Frage stellen.
Schritt 3: Versand per Einschreiben
Der Versand sollte unbedingt per Einschreiben mit Rückschein erfolgen. Diese Versandart kostet zwar etwas mehr als ein normaler Brief, bietet aber die höchste Rechtssicherheit. Sie erhalten einen Nachweis über den Versand und später auch einen Rückschein, der bestätigt, dass das Schreiben beim Empfänger angekommen ist. Dieser Nachweis ist bei Streitigkeiten über den Zugang der Kündigung unverzichtbar.
Bewahren Sie den Einlieferungsbeleg und später den Rückschein sorgfältig auf. Diese Dokumente dienen als Beweis dafür, dass Sie die Kündigungsfrist eingehalten haben. Es empfiehlt sich, auch eine Kopie des Kündigungsschreibens für Ihre eigenen Unterlagen anzufertigen.
Schritt 4: Zustelladresse verwenden
Senden Sie Ihr Kündigungsschreiben an die offizielle Adresse für Kündigungen:
- Reader's Digest Association GmbH, Postfach 11 03 55, 10852 Berlin
Verwenden Sie ausschließlich diese Adresse für Ihre Kündigung. Das Versenden an andere Adressen oder Abteilungen könnte dazu führen, dass Ihre Kündigung nicht rechtzeitig bearbeitet wird. Die Postfachadresse ist die offizielle Zustelladresse für Kündigungen und gewährleistet, dass Ihr Schreiben der richtigen Abteilung zugeordnet wird.
Alternative: Kündigung mit Postclic
Für Abonnenten, die den Prozess vereinfachen möchten, bietet sich die Nutzung von Diensten wie Postclic an. Postclic ist ein Service, der den Versand von rechtssicheren Kündigungsschreiben übernimmt und dabei alle notwendigen Schritte automatisiert. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und der professionellen Abwicklung.
Mit Postclic können Sie Ihre Kündigung digital erstellen, und der Dienst übernimmt den physischen Versand per Einschreiben. Sie erhalten einen digitalen Nachweis über den Versand und die Zustellung, ohne selbst zur Post gehen zu müssen. Die Formatierung des Schreibens erfolgt automatisch nach rechtlichen Standards, was Fehler minimiert.
Der Service bietet zudem eine Übersicht über alle versendeten Kündigungen und speichert die Nachweise digital, sodass Sie jederzeit darauf zugreifen können. Dies ist besonders praktisch, wenn Sie mehrere Verträge verwalten oder die Unterlagen für längere Zeit aufbewahren möchten. Die Kosten für solche Dienste sind überschaubar und oft günstiger als der zeitliche Aufwand für den manuellen Versand.
Häufige Fehler bei der Kündigung vermeiden
Ein häufiger Fehler ist die Nichteinhaltung der Kündigungsfrist. Viele Abonnenten vergessen, rechtzeitig zu kündigen, und ärgern sich dann über die automatische Verlängerung. Markieren Sie sich daher frühzeitig im Kalender, wann die Kündigungsfrist abläuft, idealerweise mit einem Vorlauf von einigen Wochen.
Ein weiterer Fehler ist die Verwendung einer falschen oder unvollständigen Adresse. Prüfen Sie die Zustelladresse sorgfältig und verwenden Sie ausschließlich die offizielle Kündigungsadresse. Auch fehlende Angaben wie die Kundennummer können die Bearbeitung verzögern.
Manche Abonnenten versenden ihre Kündigung als normalen Brief ohne Einschreiben. Dies ist riskant, da Sie im Streitfall nicht nachweisen können, dass die Kündigung rechtzeitig versendet und zugestellt wurde. Die zusätzlichen Kosten für ein Einschreiben sind gut investiertes Geld für Ihre Rechtssicherheit.
Kundenbewertungen und Tipps
Die Erfahrungen von Kunden mit Reader's Digest und insbesondere mit dem Kündigungsprozess sind vielfältig. Während viele Leser die Zeitschrift schätzen, gibt es auch kritische Stimmen bezüglich der Vertragsbedingungen und des Kündigungsprozesses. Diese Rückmeldungen können wertvoll sein, um sich auf die eigene Kündigung vorzubereiten.
Häufige Kündigungsgründe
Viele Abonnenten entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für eine Kündigung. Ein häufiger Grund ist die veränderte Lebenssituation, bei der das Interesse an der Zeitschrift nachlässt oder schlicht keine Zeit mehr zum Lesen bleibt. Andere Leser bemängeln, dass sich die Inhalte zu sehr wiederholen oder nicht mehr ihren Interessen entsprechen.
Finanzielle Überlegungen spielen ebenfalls eine Rolle. Einige Abonnenten möchten ihre monatlichen Ausgaben reduzieren und kündigen daher Zeitschriftenabonnements, die sie als nicht mehr notwendig erachten. Auch die zunehmende Digitalisierung führt dazu, dass manche Leser lieber Online-Inhalte konsumieren als gedruckte Zeitschriften.
Ein weiterer häufig genannter Grund sind Schwierigkeiten mit der automatischen Vertragsverlängerung. Manche Kunden fühlen sich überrumpelt, wenn ihr Vertrag automatisch verlängert wird, weil sie die Kündigungsfrist verpasst haben. Dies führt zu Frustration und dem Wunsch, das Abonnement schnellstmöglich zu beenden.
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Die Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess bei Reader's Digest sind gemischt. Einige Kunden berichten von einer reibungslosen Abwicklung, bei der die Kündigung problemlos akzeptiert und das Abonnement zum gewünschten Zeitpunkt beendet wurde. Diese positiven Erfahrungen betreffen meist Kündigungen, die rechtzeitig und mit allen erforderlichen Angaben versendet wurden.
Andere Kunden berichten jedoch von Schwierigkeiten. Manche geben an, dass ihre Kündigung zunächst nicht bearbeitet wurde oder dass sie trotz rechtzeitiger Kündigung weiterhin Rechnungen erhielten. In solchen Fällen war oft der fehlende Nachweis über den Zugang der Kündigung problematisch. Dies unterstreicht die Wichtigkeit des Versands per Einschreiben mit Rückschein.
Einige Abonnenten berichten auch von Rückwerbeversuchen nach der Kündigung. Der Verlag kontaktiert ehemalige Abonnenten manchmal mit attraktiven Angeboten, um sie zur Fortsetzung des Abonnements zu bewegen. Dies ist eine übliche Praxis im Verlagswesen und sollte nicht als Versuch missverstanden werden, die Kündigung zu ignorieren.
Praktische Tipps von erfahrenen Abonnenten
Frühzeitig planen
Der wichtigste Tipp lautet: Planen Sie Ihre Kündigung frühzeitig. Warten Sie nicht bis kurz vor Ablauf der Kündigungsfrist, sondern verschicken Sie Ihr Kündigungsschreiben mit ausreichendem Zeitpuffer. Idealerweise sollten Sie zwei bis drei Monate vor dem gewünschten Kündigungstermin aktiv werden, um auf der sicheren Seite zu sein.
Dokumentation ist alles
Dokumentieren Sie jeden Schritt des Kündigungsprozesses sorgfältig. Fertigen Sie Kopien aller Schreiben an, bewahren Sie Versandbelege und Rückscheine auf und notieren Sie sich alle Telefonate oder sonstigen Kontakte mit dem Verlag. Diese Dokumentation kann im Streitfall entscheidend sein und Ihnen viel Ärger ersparen.
Höflich aber bestimmt bleiben
Formulieren Sie Ihr Kündigungsschreiben höflich, aber bestimmt. Es ist nicht notwendig, ausführliche Begründungen für die Kündigung anzugeben. Eine klare Aussage, dass Sie das Abonnement zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigen möchten, ist vollkommen ausreichend. Vermeiden Sie emotionale oder vorwurfsvolle Formulierungen, da diese den Prozess nicht beschleunigen.
Zahlungen überprüfen
Überprüfen Sie nach der Kündigung Ihre Kontoauszüge oder Kreditkartenabrechnungen, um sicherzustellen, dass keine weiteren Abbuchungen erfolgen. Falls doch noch Beträge abgebucht werden, sollten Sie umgehend Kontakt mit dem Verlag aufnehmen und auf Ihre Kündigung verweisen. Mit dem Rückschein des Einschreibens haben Sie einen eindeutigen Nachweis.
Umgang mit Problemen nach der Kündigung
Sollte es nach der Kündigung zu Problemen kommen, etwa weil weiterhin Zeitschriften geliefert oder Rechnungen verschickt werden, ist schnelles Handeln gefragt. Kontaktieren Sie den Kundenservice schriftlich und verweisen Sie auf Ihre ursprüngliche Kündigung. Fügen Sie Kopien des Kündigungsschreibens und des Rückscheins bei.
Falls der Verlag nicht reagiert oder die Kündigung nicht anerkennt, können Sie sich an Verbraucherschutzorganisationen wenden. Die Verbraucherzentralen bieten Beratung und Unterstützung bei Problemen mit Verträgen und können bei der Durchsetzung Ihrer Rechte helfen. In hartnäckigen Fällen kann auch ein Anwalt für Verbraucherrecht konsultiert werden.
Bei unberechtigten Abbuchungen nach der Kündigung haben Sie das Recht, diese bei Ihrer Bank zurückbuchen zu lassen. Bei Lastschriftverfahren ist dies innerhalb von acht Wochen ohne Angabe von Gründen möglich. Informieren Sie parallel dazu den Verlag schriftlich über die Rückbuchung und die Gründe dafür.
Alternativen zum Abonnement
Für Leser, die Reader's Digest nicht komplett aufgeben, aber flexibler bleiben möchten, gibt es Alternativen zum klassischen Abonnement. Einzelne Ausgaben können am Kiosk oder in Buchhandlungen erworben werden, ohne sich langfristig zu binden. Dies ist ideal für Leser, die nur gelegentlich zur Zeitschrift greifen möchten.
Einige Inhalte von Reader's Digest sind auch online verfügbar, teilweise kostenlos oder gegen eine geringere Gebühr als das Printabonnement. Die digitale Version bietet zudem den Vorteil, dass kein physischer Platz für die Lagerung benötigt wird und die Inhalte jederzeit und überall abrufbar sind.
Wer grundsätzlich an den Themen von Reader's Digest interessiert ist, findet möglicherweise in anderen Zeitschriften oder Online-Magazinen ähnliche Inhalte. Es lohnt sich, verschiedene Publikationen zu vergleichen und diejenige zu wählen, die am besten zu den eigenen Interessen und Lesegewohnheiten passt, ohne sich langfristig zu binden.
Abschließend lässt sich sagen, dass die Kündigung eines Reader's Digest Abonnements kein komplizierter Prozess sein muss, wenn man die richtigen Schritte befolgt. Die postalische Kündigung per Einschreiben bietet die größte Rechtssicherheit und sollte daher bevorzugt werden. Mit einer sorgfältigen Vorbereitung, der Einhaltung der Fristen und einer guten Dokumentation steht einer erfolgreichen Kündigung nichts im Wege. Die Erfahrungen anderer Abonnenten zeigen, dass eine frühzeitige Planung und ein strukturiertes Vorgehen die besten Voraussetzungen für eine problemlose Vertragsbeendigung sind.