Cancellation service N°1 in Germany
Contract number:
To the attention of:
Cancellation Department – SHZ
Postfach 10 10 10
24010 Kiel
Subject: Contract Cancellation – Certified Email Notification
Dear Sir or Madam,
I hereby notify you of my decision to terminate contract number relating to the SHZ service. This notification constitutes a firm, clear and unequivocal intention to cancel the contract, effective at the earliest possible date or in accordance with the applicable contractual notice period.
I kindly request that you take all necessary measures to:
– cease all billing from the effective date of cancellation;
– confirm in writing the proper receipt of this request;
– and, where applicable, send me the final statement or balance confirmation.
This cancellation is sent to you by certified email. The sending, timestamping and integrity of the content are established, making it equivalent proof meeting the requirements of electronic evidence. You therefore have all the necessary elements to process this cancellation properly, in accordance with the applicable principles regarding written notification and contractual freedom.
In accordance with the Consumer Rights Act 2015 and data protection regulations, I also request that you:
– delete all my personal data not necessary for your legal or accounting obligations;
– close any associated personal account;
– and confirm to me the effective deletion of data in accordance with applicable rights regarding privacy protection.
I retain a complete copy of this notification as well as proof of sending.
Yours sincerely,
13/01/2026
So beenden Sie Ihr SHZ-Abonnement unkompliziert
Über SHZ
Die Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag GmbH & Co. KG, besser bekannt als SHZ, ist eines der traditionsreichsten Medienunternehmen in Norddeutschland. Mit einer Geschichte, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht, hat sich der SHZ zu einem führenden Anbieter regionaler Nachrichten und Informationen in Schleswig-Holstein entwickelt. Das Unternehmen publiziert mehrere Tageszeitungen und bietet seinen Lesern sowohl gedruckte als auch digitale Abonnements an.
Die SHZ-Mediengruppe erreicht täglich hunderttausende Leser in Schleswig-Holstein und deckt mit ihren verschiedenen Zeitungstiteln nahezu das gesamte Bundesland ab. Zu den bekanntesten Publikationen gehören die Schleswig-Holsteinische Landeszeitung, die Husumer Nachrichten, die Schleswiger Nachrichten sowie zahlreiche weitere Lokalausgaben. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Kiel und beschäftigt mehrere hundert Mitarbeiter in Redaktion, Vertrieb und Verwaltung.
In den letzten Jahren hat SHZ seine digitale Präsenz erheblich ausgebaut. Die Website shz.de bietet nicht nur aktuelle Nachrichten aus der Region, sondern auch ein umfangreiches digitales Archiv, multimediale Inhalte und interaktive Formate. Abonnenten können zwischen verschiedenen Modellen wählen, die von reinen Print-Abonnements über kombinierte Print-Digital-Pakete bis hin zu rein digitalen Zugängen reichen.
Die journalistische Arbeit der SHZ konzentriert sich auf lokale und regionale Berichterstattung, wobei Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur und Lokalnachrichten im Mittelpunkt stehen. Diese starke regionale Verankerung macht die SHZ-Zeitungen zu wichtigen Informationsquellen für Menschen, die in Schleswig-Holstein leben oder sich für die Entwicklungen im nördlichsten Bundesland interessieren.
Abonnementpläne und Preise
SHZ bietet seinen Kunden verschiedene Abonnementmodelle an, die auf unterschiedliche Leserbedürfnisse zugeschnitten sind. Die Preisgestaltung variiert je nach gewähltem Zeitungstitel, Lieferumfang und Abonnementart. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Print-Abonnements, Digital-Abonnements und Kombi-Paketen, die beide Varianten kombinieren.
Print-Abonnements
Das klassische Print-Abonnement umfasst die tägliche Zustellung der gedruckten Zeitung direkt ins Haus oder in den Briefkasten. Die Preise variieren je nach Ausgabe und Zustellgebiet, liegen aber typischerweise zwischen 35 und 50 Euro monatlich. Wochenend-Abonnements, die nur die Samstagsausgabe beinhalten, sind zu reduzierten Preisen erhältlich. Viele Abonnenten schätzen das haptische Erlebnis der gedruckten Zeitung und die Möglichkeit, ohne digitale Geräte zu lesen.
Digital-Abonnements
Die digitalen Abonnements ermöglichen den unbegrenzten Zugang zu allen Inhalten auf shz.de sowie zu den E-Paper-Ausgaben der Zeitungen. Diese Variante ist besonders bei jüngeren Lesern und bei Menschen beliebt, die viel unterwegs sind. Die monatlichen Kosten für ein reines Digital-Abo liegen in der Regel zwischen 20 und 35 Euro. Abonnenten erhalten Zugriff auf exklusive Online-Artikel, das komplette Archiv und können die Inhalte auf verschiedenen Geräten lesen.
Kombi-Abonnements
Die Kombi-Pakete vereinen die Vorteile beider Welten und bieten sowohl die gedruckte Zeitung als auch den digitalen Vollzugang. Diese Option ist oft preislich attraktiv gestaltet, da sie nur geringfügig teurer ist als ein reines Print-Abo. Viele Verlage fördern diese Variante, um Leser an beide Plattformen zu binden.
| Abonnementtyp | Ungefährer Preis | Leistungen |
|---|---|---|
| Print-Abo | 35-50 € monatlich | Tägliche Zustellung der gedruckten Zeitung |
| Digital-Abo | 20-35 € monatlich | Vollzugang zu shz.de und E-Paper |
| Kombi-Abo | 40-55 € monatlich | Print-Zustellung plus digitaler Vollzugang |
| Wochenend-Abo | 15-25 € monatlich | Samstagsausgabe in Print |
Probeabonnements und Sonderaktionen
SHZ bietet regelmäßig Probeabonnements zu reduzierten Konditionen an, die es Interessenten ermöglichen, die Zeitung für einen begrenzten Zeitraum zu testen. Diese Angebote sind oft mit besonderen Konditionen verbunden, haben aber auch spezifische Kündigungsfristen, die Abonnenten beachten sollten. Neukundenrabatte und Willkommensprämien sind ebenfalls gängige Marketinginstrumente.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigung eines SHZ-Abonnements unterliegt spezifischen vertraglichen Bedingungen sowie den gesetzlichen Vorgaben des deutschen Rechts. Ein gründliches Verständnis dieser Regelungen ist essentiell, um ungewollte Vertragsverlängerungen und zusätzliche Kosten zu vermeiden.
Vertragslaufzeit und Mindestlaufzeit
Die meisten SHZ-Abonnements werden mit einer Mindestlaufzeit abgeschlossen, die typischerweise zwischen einem und zwölf Monaten liegt. Probeabonnements haben oft kürzere Laufzeiten von vier bis sechs Wochen. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich das Abonnement in der Regel automatisch, sofern nicht rechtzeitig gekündigt wird. Diese automatische Verlängerung erfolgt üblicherweise um weitere drei oder zwölf Monate, abhängig von den ursprünglichen Vertragsbedingungen.
Kündigungsfristen
Die Kündigungsfrist ist ein entscheidender Faktor bei der Beendigung eines Zeitungsabonnements. Bei SHZ beträgt die Kündigungsfrist in der Regel vier bis sechs Wochen zum Ende der Vertragslaufzeit. Dies bedeutet, dass die Kündigung spätestens sechs Wochen vor Ablauf der aktuellen Vertragsperiode beim Verlag eingegangen sein muss. Wird diese Frist versäumt, verlängert sich das Abonnement automatisch um die festgelegte Periode.
| Vertragsart | Mindestlaufzeit | Kündigungsfrist |
|---|---|---|
| Standardabonnement | 12 Monate | 6 Wochen zum Vertragsende |
| Probeabonnement | 4-6 Wochen | 2 Wochen zum Ende |
| Monatsabonnement | 1 Monat | 4 Wochen zum Monatsende |
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Das deutsche Vertragsrecht bietet Verbrauchern bestimmte Schutzrechte. Bei Abonnements, die per Telefon, online oder an der Haustür abgeschlossen wurden, besteht ein vierzehntägiges Widerrufsrecht gemäß § 312g BGB. Dieses Recht erlaubt es Verbrauchern, ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurückzutreten. Nach Ablauf dieser Frist gelten die vertraglich vereinbarten Kündigungsbedingungen.
Gemäß der deutschen Rechtsprechung müssen Kündigungsfristen angemessen sein. Überlange Fristen oder automatische Verlängerungen um mehr als ein Jahr können unwirksam sein. Verbraucher sollten ihre Vertragsunterlagen sorgfältig prüfen und bei Unklarheiten gegebenenfalls rechtlichen Rat einholen.
Sonderkündigungsrechte
In bestimmten Situationen besteht ein Sonderkündigungsrecht, das eine Kündigung außerhalb der regulären Fristen ermöglicht. Dazu gehören beispielsweise Umzüge in Gebiete, in denen die gewählte Zeitung nicht zugestellt werden kann, oder erhebliche Preiserhöhungen, die nicht vertraglich vereinbart waren. Auch bei dauerhaften Zustellproblemen oder mangelhafter Leistungserbringung können Sonderkündigungsrechte greifen.
Wichtige Hinweise zur Kündigung
Eine wirksame Kündigung muss schriftlich erfolgen und eindeutig den Kündigungswunsch sowie die Vertragsdaten enthalten. Es empfiehlt sich dringend, die Kündigung per Einschreiben mit Rückschein zu versenden, um einen rechtssicheren Nachweis über den Zugang beim Verlag zu haben. Die Aufbewahrung aller relevanten Dokumente, einschließlich des Kündigungsschreibens und des Versandnachweises, ist für eventuelle spätere Auseinandersetzungen unerlässlich.
Wie man SHZ per Post kündigt
Die postalische Kündigung ist der sicherste und rechtlich zuverlässigste Weg, ein SHZ-Abonnement zu beenden. Trotz der Digitalisierung vieler Lebensbereiche bleibt die schriftliche Kündigung per Post der Goldstandard, wenn es um die Beendigung von Verträgen geht. Dies liegt an der eindeutigen Nachweisbarkeit und der rechtlichen Anerkennung dieser Methode.
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Die Kündigung per Post bietet mehrere entscheidende Vorteile gegenüber anderen Methoden. Erstens schafft sie einen physischen Beweis, der im Streitfall vor Gericht verwendet werden kann. Ein per Einschreiben versandtes Kündigungsschreiben dokumentiert nicht nur den Inhalt der Kündigung, sondern auch den Zeitpunkt der Zustellung. Dies ist besonders wichtig, wenn es um die Einhaltung von Kündigungsfristen geht.
Zweitens ist die postalische Kündigung rechtlich eindeutig geregelt. Während bei E-Mails oder Online-Formularen Zweifel über den Zugang entstehen können – etwa durch Spam-Filter oder technische Probleme – gilt ein per Einschreiben zugestellter Brief als rechtssicher zugegangen. Die Deutsche Post bestätigt durch den Rückschein den Empfang, was jeden Zweifel ausschließt.
Drittens können telefonische Kündigungen zu Missverständnissen führen. Was genau gesagt wurde, lässt sich im Nachhinein schwer beweisen. Auch wenn ein Mitarbeiter die Kündigung mündlich bestätigt, bietet dies keine rechtliche Sicherheit. Ein schriftliches Dokument hingegen ist eindeutig und kann nicht unterschiedlich interpretiert werden.
Vorbereitung des Kündigungsschreibens
Ein wirksames Kündigungsschreiben sollte alle relevanten Informationen enthalten, die zur eindeutigen Identifizierung des Vertrags notwendig sind. Dazu gehören die vollständigen persönlichen Daten des Abonnenten, die Kundennummer oder Abonnementnummer, die genaue Bezeichnung des zu kündigenden Abonnements sowie der gewünschte Kündigungstermin.
Das Schreiben sollte klar und unmissverständlich formuliert sein. Eine höfliche, aber bestimmte Sprache ist angemessen. Es ist nicht notwendig, Gründe für die Kündigung anzugeben, auch wenn dies manchmal hilfreich sein kann, insbesondere wenn ein Sonderkündigungsrecht geltend gemacht wird. Das Datum des Schreibens sollte deutlich vermerkt sein, da es für die Berechnung von Fristen relevant sein kann.
Wichtige Bestandteile eines Kündigungsschreibens sind: vollständiger Name und Adresse des Absenders, Kundennummer, eindeutige Kündigungserklärung, gewünschter Beendigungstermin oder alternativ die Formulierung "zum nächstmöglichen Zeitpunkt", Bitte um schriftliche Kündigungsbestätigung, Datum und persönliche Unterschrift.
Die korrekte Adresse für die Kündigung
Für die Kündigung eines SHZ-Abonnements ist die Verwendung der korrekten Postanschrift entscheidend. Die offizielle Adresse für Kündigungen lautet:
- SHZ Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag GmbH & Co. KG, Postfach 10 10 10, 24010 Kiel
Diese Postfachadresse ist speziell für den Schriftverkehr mit dem Verlag vorgesehen und wird regelmäßig geleert. Die Verwendung dieser Adresse stellt sicher, dass das Kündigungsschreiben die zuständige Abteilung erreicht. Es ist wichtig, die Adresse exakt und vollständig zu übernehmen, um Zustellprobleme zu vermeiden.
Versand per Einschreiben mit Rückschein
Der Versand des Kündigungsschreibens sollte unbedingt per Einschreiben mit Rückschein erfolgen. Diese Versandart kostet zwar einige Euro mehr als ein normaler Brief, bietet aber entscheidende Vorteile. Das Einschreiben wird von der Post dokumentiert und nachverfolgt. Der Rückschein wird vom Empfänger unterschrieben und an den Absender zurückgeschickt, wodurch ein rechtssicherer Nachweis über die Zustellung entsteht.
Bei der Aufgabe des Einschreibens in der Postfiliale erhält man eine Quittung mit einer Sendungsnummer. Diese Nummer ermöglicht die Online-Verfolgung des Briefes. Der Rückschein zeigt später das genaue Zustelldatum und die Unterschrift des Empfängers. Diese Dokumente sollten sorgfältig aufbewahrt werden, idealerweise zusammen mit einer Kopie des Kündigungsschreibens.
Digitale Unterstützung durch Postclic
Für Menschen, die den Gang zur Post scheuen oder keine Zeit für die eigenhändige Erstellung und den Versand eines Kündigungsschreibens haben, bietet der Service Postclic eine praktische Alternative. Postclic ermöglicht es, Kündigungsschreiben online zu erstellen und automatisch per Einschreiben versenden zu lassen. Der Service übernimmt dabei die professionelle Formatierung des Schreibens, den Druck, die Kuvertierung und den Versand.
Ein wesentlicher Vorteil von Postclic ist die digitale Nachverfolgung. Nutzer erhalten eine Bestätigung über den Versand und können den Status ihrer Sendung online verfolgen. Auch der Zustellnachweis wird digital zur Verfügung gestellt, sodass alle relevanten Dokumente jederzeit abrufbar sind. Dies spart nicht nur Zeit, sondern auch den Weg zur Postfiliale.
Die Verwendung solcher Services ist besonders praktisch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, für Berufstätige mit wenig Zeit oder für Personen, die sicherstellen möchten, dass ihr Kündigungsschreiben professionell formuliert und rechtssicher versendet wird. Die Kosten sind überschaubar und beinhalten bereits das Einschreiben sowie die digitale Dokumentation.
Nach dem Versand
Nach dem Versand des Kündigungsschreibens sollte man auf die Kündigungsbestätigung des Verlags warten. Diese sollte innerhalb von ein bis zwei Wochen eintreffen. Falls keine Bestätigung kommt, ist es ratsam, beim Verlag nachzufragen und dabei auf den Versandnachweis zu verweisen. Die Kündigungsbestätigung sollte das Datum des Vertragsendes und eventuelle Rückzahlungen oder letzte Abbuchungen dokumentieren.
Es ist auch wichtig, bestehende Lastschriftmandate zu überprüfen. Manchmal werden trotz wirksamer Kündigung weiterhin Beträge abgebucht. In solchen Fällen kann man die Lastschrift bei der Bank zurückgeben lassen und sollte den Verlag umgehend kontaktieren. Die Aufbewahrung aller Dokumente ist auch nach der Kündigung noch für mindestens sechs Monate ratsam.
Kundenbewertungen und Tipps
Häufige Kündigungsgründe
Die Gründe, warum Abonnenten ihr SHZ-Abonnement kündigen, sind vielfältig. Ein häufiger Grund ist die veränderte Mediennutzung. Viele Menschen beziehen ihre Nachrichten zunehmend aus kostenlosen Online-Quellen oder sozialen Medien und sehen keinen Bedarf mehr für ein kostenpflichtiges Zeitungsabonnement. Besonders jüngere Generationen bevorzugen digitale Nachrichtenformate, die mobil und jederzeit verfügbar sind.
Finanzielle Überlegungen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Die monatlichen Kosten für ein Zeitungsabonnement können im Haushaltsbudget spürbar sein, insbesondere wenn mehrere Abonnements oder Streaming-Dienste hinzukommen. Bei wirtschaftlichen Engpässen oder veränderten Lebensumständen wird das Zeitungsabo oft als verzichtbar eingestuft.
Umzüge sind ein weiterer häufiger Kündigungsgrund. Wer in eine andere Region zieht, möchte möglicherweise eine lokale Zeitung des neuen Wohnorts abonnieren oder benötigt während der Übergangszeit keine Zeitungszustellung. Auch Unzufriedenheit mit dem redaktionellen Inhalt, der politischen Ausrichtung oder wiederholte Zustellprobleme können zur Kündigung führen.
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Die Erfahrungen von Kunden mit dem Kündigungsprozess bei SHZ sind gemischt. Viele Abonnenten berichten von einem unkomplizierten Ablauf, wenn die Kündigungsfristen eingehalten und die Kündigung ordnungsgemäß per Einschreiben versendet wurde. In diesen Fällen erfolgt die Bestätigung zeitnah und die Belieferung endet wie vereinbart.
Einige Kunden berichten jedoch auch von Schwierigkeiten. Dazu gehören verspätete oder ausbleibende Kündigungsbestätigungen, fortgesetzte Abbuchungen trotz wirksamer Kündigung oder Versuche des Verlags, die Kündigung durch attraktive Angebote abzuwenden. Solche Rückgewinnungsversuche sind in der Verlagsbranche üblich, können aber als aufdringlich empfunden werden.
Praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Basierend auf Kundenerfahrungen lassen sich mehrere praktische Empfehlungen ableiten. Erstens sollte man die Kündigungsfrist großzügig einplanen. Statt bis zur letzten möglichen Woche zu warten, ist es ratsam, die Kündigung einige Wochen früher zu versenden. Dies schafft einen Puffer für eventuelle Verzögerungen und gibt Zeit für Nachfragen, falls die Bestätigung ausbleibt.
Zweitens ist die Dokumentation entscheidend. Neben dem Einschreiben-Rückschein sollte man auch eine Kopie des Kündigungsschreibens aufbewahren. Screenshots von Online-Konten, die das Abonnement zeigen, können zusätzlich hilfreich sein. Falls es zu Unstimmigkeiten kommt, ist eine lückenlose Dokumentation Gold wert.
Drittens empfiehlt es sich, die eigenen Kontodaten im Auge zu behalten. Nach der Kündigung sollte man prüfen, ob tatsächlich keine weiteren Abbuchungen erfolgen. Falls doch, kann man innerhalb von acht Wochen eine Lastschrift zurückgeben lassen. Bei berechtigten Rückbuchungen sollte man den Verlag zeitnah informieren und auf die wirksame Kündigung hinweisen.
Umgang mit Rückgewinnungsangeboten
Nach einer Kündigung kontaktieren viele Verlage ihre ehemaligen Abonnenten mit speziellen Rückgewinnungsangeboten. Diese können erhebliche Rabatte, Prämien oder verbesserte Konditionen beinhalten. Während solche Angebote verlockend sein können, sollte man gut überlegen, ob die ursprünglichen Kündigungsgründe durch das Angebot tatsächlich ausgeräumt werden.
Wer aus finanziellen Gründen gekündigt hat, könnte von einem deutlich reduzierten Preis profitieren. Allerdings sind solche Sonderkonditionen oft zeitlich befristet, und nach Ablauf der Rabattphase steigt der Preis wieder. Wer hingegen aus inhaltlichen Gründen oder wegen veränderter Mediennutzung gekündigt hat, wird durch ein Preisangebot wahrscheinlich nicht überzeugt werden.
Alternative Optionen vor der Kündigung
Bevor man ein Zeitungsabonnement endgültig kündigt, lohnt es sich, alternative Optionen zu prüfen. Viele Verlage bieten Pausierungsmöglichkeiten an, etwa für Urlaube oder längere Abwesenheiten. Eine vorübergehende Unterbrechung kann sinnvoll sein, wenn man das Abonnement grundsätzlich schätzt, aber für einen begrenzten Zeitraum nicht benötigt.
Auch ein Wechsel zu einem günstigeren Abonnementmodell kann eine Alternative zur Kündigung sein. Statt eines täglichen Abos könnte ein Wochenend-Abonnement oder ein reines Digital-Abo ausreichen. Manche Verlage bieten auch Studenten-, Senioren- oder Sozialrabatte an, die die monatlichen Kosten erheblich senken können.
Ein Gespräch mit dem Kundenservice kann ebenfalls hilfreich sein. Manchmal lassen sich individuelle Lösungen finden, etwa bei Zustellproblemen oder bei Unzufriedenheit mit bestimmten Aspekten des Service. Viele Verlage sind bereit, entgegenkommend zu reagieren, um langjährige Abonnenten zu halten.
Rechtliche Unterstützung bei Problemen
Falls es trotz ordnungsgemäßer Kündigung zu anhaltenden Problemen kommt – etwa fortgesetzte Abbuchungen, Mahnungen oder Drohungen mit Inkasso – sollte man nicht zögern, rechtliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Verbraucherzentralen bieten oft kostenlose oder kostengünstige Erstberatung an und können bei der Durchsetzung von Verbraucherrechten helfen.
Auch spezialisierte Anwälte für Verbraucherrecht können in komplexeren Fällen hinzugezogen werden. Die Kosten hierfür sind oft durch eine Rechtsschutzversicherung gedeckt. In vielen Fällen reicht bereits ein anwaltliches Schreiben, um hartnäckige Forderungen beizulegen und eine einvernehmliche Lösung zu erreichen.
Wichtig ist, sich nicht einschüchtern zu lassen. Wenn eine Kündigung ordnungsgemäß und fristgerecht erfolgt ist, besteht kein Grund für weitere Zahlungen. Mit der richtigen Dokumentation und gegebenenfalls rechtlicher Unterstützung lassen sich praktisch alle Probleme lösen. Die postalische Kündigung per Einschreiben bietet hierfür die beste Grundlage, da sie einen rechtssicheren Nachweis liefert, der vor jedem Gericht Bestand hat.