Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany
Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Volksstimme
Breiter Weg 169
39104 Magdeburg
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Volksstimme. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
14/01/2026
So beenden Sie Ihr Volksstimme-Abonnement schnell und einfach
Über Volksstimme
Die Volksstimme ist eine traditionsreiche Regionalzeitung mit Sitz in Magdeburg, die seit 1890 existiert und zu den wichtigsten Medien in Sachsen-Anhalt gehört. Als Tageszeitung der Bauer Media Group erreicht sie täglich tausende Leser in der Region und berichtet umfassend über lokale, regionale und überregionale Themen. Die Zeitung deckt insbesondere die Bereiche Magdeburg, Börde, Salzwedel, Stendal, Gardelegen, Halberstadt, Quedlinburg, Wernigerode, Oschersleben, Haldensleben und weitere Orte in Sachsen-Anhalt ab.
Mit ihrer Online-Präsenz unter volksstimme.de hat sich die Zeitung zusätzlich im digitalen Bereich etabliert und bietet ihren Lesern verschiedene Abonnementmodelle an. Neben der klassischen Printausgabe können Leser auch auf digitale Inhalte zugreifen oder Kombinationsangebote nutzen. Die Volksstimme versteht sich als verlässliche Informationsquelle für die Menschen in der Region und berichtet über Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur und lokale Ereignisse.
Der Verlag hat seinen Hauptsitz am Breiter Weg 169 in 39104 Magdeburg. Diese Adresse ist auch die offizielle Kontaktadresse für alle vertraglichen Angelegenheiten, einschließlich Kündigungen von Abonnements. Die Zeitung beschäftigt zahlreiche Redakteure und Mitarbeiter, die täglich daran arbeiten, aktuelle und relevante Nachrichten für die Leserschaft bereitzustellen.
Geschichte und Bedeutung der Volksstimme
Die lange Geschichte der Volksstimme spiegelt die bewegte Vergangenheit Deutschlands wider. Ursprünglich als sozialdemokratisches Blatt gegründet, durchlief die Zeitung verschiedene politische Epochen und etablierte sich nach der Wiedervereinigung als wichtige Stimme in Sachsen-Anhalt. Heute ist sie politisch unabhängig und bietet ausgewogene Berichterstattung zu allen relevanten Themen der Region.
Digitale Transformation und moderne Angebote
In den letzten Jahren hat die Volksstimme erheblich in ihre digitale Präsenz investiert. Die Website bietet nicht nur aktuelle Nachrichten, sondern auch multimediale Inhalte wie Videos, Bildergalerien und interaktive Formate. Abonnenten haben Zugriff auf exklusive Inhalte und können die Zeitung auf verschiedenen Geräten lesen, was die Flexibilität und Reichweite deutlich erhöht hat.
Abonnementpläne und Preise
Die Volksstimme bietet verschiedene Abonnementmodelle an, die auf unterschiedliche Leserbedürfnisse zugeschnitten sind. Von reinen Printabonnements über digitale Zugänge bis hin zu Kombinationspaketen können Leser das Angebot wählen, das am besten zu ihrem Leseverhalten passt. Die Preisgestaltung variiert je nach gewähltem Modell und Vertragslaufzeit.
| Abonnementtyp | Beschreibung | Ungefährer Preis |
|---|---|---|
| Printabonnement | Tägliche Zustellung der gedruckten Zeitung | Ab 35-45 Euro/Monat |
| Digitalabonnement | Vollzugriff auf alle Online-Inhalte | Ab 15-25 Euro/Monat |
| Kombiabonnement | Print und Digital kombiniert | Ab 40-50 Euro/Monat |
| Wochenendabonnement | Nur Samstag und Sonntag | Ab 20-30 Euro/Monat |
Besondere Konditionen und Angebote
Neue Abonnenten können häufig von Einführungsangeboten profitieren, die vergünstigte Preise für die ersten Monate beinhalten. Studenten, Auszubildende und Rentner erhalten in vielen Fällen Sonderkonditionen. Zudem gibt es regelmäßig Aktionen, bei denen Prämien wie Tablets, Gutscheine oder andere Geschenke für Neuabonnenten angeboten werden. Diese Angebote sind zeitlich begrenzt und an bestimmte Mindestlaufzeiten gebunden.
Vertragslaufzeiten und Bindungsfristen
Die meisten Abonnements der Volksstimme haben eine Mindestvertragslaufzeit, die je nach gewähltem Angebot variiert. Standardmäßig werden Abonnements mit einer Laufzeit von zwölf Monaten abgeschlossen, es gibt aber auch kürzere Laufzeiten oder flexible Modelle. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich das Abonnement automatisch, sofern nicht rechtzeitig gekündigt wird. Diese automatische Verlängerung ist bei deutschen Zeitungsabonnements üblich und rechtlich zulässig.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigung eines Volksstimme-Abonnements unterliegt bestimmten rechtlichen Rahmenbedingungen und vertraglichen Vereinbarungen. Es ist wichtig, diese Bedingungen genau zu kennen, um eine fristgerechte und wirksame Kündigung sicherzustellen. Die Kündigungsfristen und -modalitäten sind in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Verlags festgelegt.
Kündigungsfristen und Termine
Bei der Volksstimme gelten in der Regel folgende Kündigungsfristen:
| Vertragstyp | Kündigungsfrist | Kündigungszeitpunkt |
|---|---|---|
| Jahresabonnement | 6 Wochen | Zum Vertragsende |
| Nach Mindestlaufzeit | 4-6 Wochen | Zum Monatsende oder Quartalsende |
| Probeabonnement | 1-2 Wochen | Vor Ende des Probezeitraums |
Es ist entscheidend, die Kündigung rechtzeitig einzureichen, da eine verspätete Kündigung zur automatischen Verlängerung des Vertrags führt, meist um weitere zwölf Monate. Dies kann zu ungewollten Kosten führen, weshalb Abonnenten ihre Kündigungsfristen genau im Blick behalten sollten.
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
In Deutschland sind Zeitungsabonnements durch das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) geregelt. Besonders relevant sind die Regelungen zu Dauerschuldverhältnissen und Verbraucherverträgen. Seit der Reform des Verbraucherrechts gelten strengere Vorgaben für automatische Vertragsverlängerungen. Bei Verträgen, die nach dem 1. März 2022 abgeschlossen wurden, dürfen sich Verträge nach der ersten Verlängerung nur noch auf unbestimmte Zeit verlängern, wobei dann eine Kündigungsfrist von einem Monat gilt.
Bei älteren Verträgen können noch die früheren Regelungen gelten, die längere Verlängerungsperioden erlaubten. Verbraucher sollten daher prüfen, wann ihr Vertrag abgeschlossen wurde und welche Bedingungen entsprechend gelten.
Gründe für eine Kündigung
Abonnenten entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für eine Kündigung ihres Volksstimme-Abonnements. Häufige Gründe sind finanzielle Überlegungen, da die monatlichen Kosten für ein Zeitungsabonnement im Haushaltsbudget zu Buche schlagen. Andere Leser stellen fest, dass sie die Zeitung nicht regelmäßig genug lesen, um den Preis zu rechtfertigen, oder sie bevorzugen andere Informationsquellen.
Ein Umzug aus dem Verbreitungsgebiet der Volksstimme ist ein weiterer häufiger Kündigungsgrund, da die lokale Berichterstattung dann weniger relevant wird. Auch Veränderungen im Mediennutzungsverhalten, etwa der Wechsel zu rein digitalen Nachrichtenquellen oder kostenlosen Online-Angeboten, führen zu Kündigungen. Manche Abonnenten sind auch mit dem redaktionellen Angebot oder der Zustellqualität unzufrieden.
Sonderkündigungsrecht
In bestimmten Situationen besteht ein Sonderkündigungsrecht, das eine Kündigung außerhalb der regulären Fristen ermöglicht. Dies kann bei erheblichen Preiserhöhungen der Fall sein, wobei Abonnenten dann in der Regel ein Sonderkündigungsrecht innerhalb einer bestimmten Frist nach Bekanntgabe der Preisanpassung haben. Auch bei dauerhaften Zustellproblemen, die trotz Reklamation nicht behoben werden, kann ein außerordentliches Kündigungsrecht bestehen.
Wie man Volksstimme per Post kündigt
Die Kündigung per Post ist die rechtlich sicherste und zuverlässigste Methode, um ein Volksstimme-Abonnement zu beenden. Im Gegensatz zu telefonischen oder Online-Kündigungen bietet die schriftliche Kündigung per Einschreiben einen nachweisbaren Beleg über den Versand und Zugang der Kündigung. Dies ist besonders wichtig, wenn Fristen eingehalten werden müssen und spätere Unstimmigkeiten vermieden werden sollen.
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Die Kündigung per Einschreiben mit Rückschein ist aus mehreren Gründen die empfohlene Methode. Erstens erhalten Sie einen rechtsgültigen Nachweis über den Versand und den Zugang Ihrer Kündigung beim Verlag. Dies ist entscheidend, falls es später zu Diskussionen über die Rechtzeitigkeit der Kündigung kommen sollte. Zweitens können Sie bei einem Einschreiben mit Rückschein genau nachvollziehen, wann das Schreiben zugestellt wurde.
Telefonische Kündigungen sind rechtlich problematisch, da sie keinen schriftlichen Nachweis bieten. Auch wenn ein Mitarbeiter die Kündigung am Telefon entgegennimmt, gibt es keine Garantie, dass diese korrekt verarbeitet wird. Online-Kündigungen können technische Probleme haben oder im Spam-Filter landen. Die postalische Kündigung per Einschreiben eliminiert diese Risiken weitgehend.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur postalischen Kündigung
Um Ihr Volksstimme-Abonnement per Post zu kündigen, folgen Sie diesen Schritten:
Schritt 1: Vertragsdaten zusammenstellen
Sammeln Sie alle relevanten Informationen zu Ihrem Abonnement. Dazu gehören Ihre Kundennummer, die Abonnementnummer, Ihre vollständige Adresse und das Datum des Vertragsbeginns. Diese Informationen finden Sie auf Ihren Rechnungen oder Vertragsunterlagen.
Schritt 2: Kündigungsschreiben verfassen
Erstellen Sie ein formelles Kündigungsschreiben. Dieses sollte folgende Elemente enthalten: Ihre vollständigen Kontaktdaten, das aktuelle Datum, die Empfängeradresse des Verlags, eine eindeutige Kündigungserklärung, die Angabe Ihrer Kunden- oder Abonnementenummer, den gewünschten Kündigungstermin und Ihre handschriftliche Unterschrift. Formulieren Sie klar und unmissverständlich, dass Sie das Abonnement kündigen möchten.
Schritt 3: Kündigungsadresse verwenden
Senden Sie Ihre Kündigung an die offizielle Verlagsadresse:
- Breiter Weg 169, 39104 Magdeburg
Verwenden Sie ausschließlich diese Adresse für Ihre Kündigung, da sie im offiziellen Impressum angegeben ist und für vertragliche Angelegenheiten zuständig ist.
Schritt 4: Versand als Einschreiben
Versenden Sie Ihr Kündigungsschreiben als Einschreiben mit Rückschein bei der Deutschen Post. Dies kostet zwar einige Euro mehr als ein normaler Brief, bietet aber maximale Rechtssicherheit. Sie erhalten eine Sendungsnummer zur Verfolgung und später den Rückschein als Zustellnachweis.
Schritt 5: Dokumentation aufbewahren
Bewahren Sie eine Kopie des Kündigungsschreibens, den Einlieferungsbeleg und später den Rückschein sorgfältig auf. Diese Dokumente sind Ihre Beweise, falls es zu Unstimmigkeiten kommt.
Alternative: Digitale Versanddienstleister
Für Abonnenten, die den Gang zur Post scheuen oder eine modernere Lösung bevorzugen, gibt es digitale Dienste wie Postclic, die den Versand von Kündigungsschreiben vereinfachen. Solche Dienste ermöglichen es, das Kündigungsschreiben online zu erstellen, wobei alle rechtlich relevanten Angaben berücksichtigt werden. Der Dienst übernimmt dann den physischen Druck, das Kuvertieren und den Versand als Einschreiben.
Die Vorteile solcher Dienste liegen in der Zeitersparnis, der professionellen Formatierung und dem digitalen Nachweis über den Versand. Sie müssen nicht zur Post gehen und können den Status Ihrer Kündigung online verfolgen. Zudem wird sichergestellt, dass alle notwendigen Angaben enthalten sind und die Kündigung formal korrekt ist. Dies kann besonders hilfreich sein, wenn Sie unsicher sind, wie ein rechtsgültiges Kündigungsschreiben aussehen sollte.
Wichtige Hinweise zum Kündigungsschreiben
Achten Sie darauf, dass Ihr Kündigungsschreiben alle wesentlichen Informationen enthält. Eine fehlende Kundennummer kann die Bearbeitung verzögern. Geben Sie immer einen konkreten Kündigungstermin an, idealerweise unter Bezugnahme auf die vertraglich vereinbarte Kündigungsfrist. Formulierungen wie "zum nächstmöglichen Zeitpunkt" sind zwar rechtlich wirksam, aber ein konkretes Datum ist präziser.
Vermeiden Sie emotionale Formulierungen oder lange Begründungen. Eine Kündigung muss nicht begründet werden, und eine sachliche, knappe Formulierung ist am professionellsten. Unterschreiben Sie das Schreiben immer handschriftlich, da dies die Authentizität unterstreicht und rechtlich relevant sein kann.
Kundenbewertungen und Tipps
Die Erfahrungen von Abonnenten mit der Volksstimme und insbesondere mit dem Kündigungsprozess sind vielfältig. Ein Blick auf Kundenbewertungen und praktische Tipps kann helfen, den Kündigungsprozess reibungslos zu gestalten und häufige Probleme zu vermeiden.
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Viele Abonnenten berichten, dass die Kündigung grundsätzlich problemlos verläuft, wenn die Fristen eingehalten werden und die Kündigung schriftlich per Einschreiben erfolgt. Einige Kunden haben jedoch Erfahrungen mit verzögerter Bearbeitung oder Nachfragen des Verlags gemacht. In solchen Fällen erwies sich der Nachweis durch das Einschreiben als entscheidend.
Gelegentlich berichten Abonnenten von Rückwerbeversuchen nach Eingang der Kündigung. Der Verlag könnte Sonderangebote oder vergünstigte Konditionen anbieten, um Kunden zu halten. Dies ist eine gängige Praxis in der Verlagsbranche und steht Ihnen frei zu akzeptieren oder abzulehnen. Wichtig ist, dass eine einmal ausgesprochene Kündigung rechtsgültig bleibt, es sei denn, Sie stimmen explizit einer Fortsetzung des Vertrags zu.
Häufige Fehler bei der Kündigung
Ein häufiger Fehler ist die Nichteinhaltung der Kündigungsfrist. Viele Abonnenten übersehen, dass die Frist mehrere Wochen vor dem gewünschten Kündigungstermin liegt. Markieren Sie sich den Kündigungstermin rechtzeitig im Kalender, idealerweise mit einem Vorlauf von zwei bis drei Monaten, um auf der sicheren Seite zu sein.
Ein weiterer Fehler ist der Versand als normaler Brief ohne Sendungsverfolgung. Wenn der Brief verloren geht oder die Zustellung sich verzögert, haben Sie keinen Beweis für die rechtzeitige Kündigung. Die Mehrkosten für ein Einschreiben sind eine sinnvolle Investition in die Rechtssicherheit.
Manche Abonnenten vergessen, eine Kopie des Kündigungsschreibens anzufertigen. Ohne Kopie können Sie später nicht nachvollziehen, was genau Sie geschrieben haben. Dies kann bei Unstimmigkeiten problematisch werden.
Praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Beginnen Sie frühzeitig mit dem Kündigungsprozess. Auch wenn die Kündigungsfrist sechs Wochen beträgt, sollten Sie nicht bis zur letzten Minute warten. Unvorhergesehene Ereignisse wie Poststreiks oder Feiertage können zu Verzögerungen führen.
Fordern Sie nach Versand der Kündigung eine schriftliche Kündigungsbestätigung an. Dies gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit, dass die Kündigung korrekt verarbeitet wurde. In Ihrem Kündigungsschreiben können Sie um eine solche Bestätigung bitten.
Überprüfen Sie nach dem Kündigungstermin Ihre Kontoauszüge, um sicherzustellen, dass keine weiteren Abbuchungen erfolgen. Falls doch Beträge abgebucht werden, können Sie diese mit Verweis auf Ihre Kündigung und den Zustellnachweis zurückfordern.
Umgang mit Problemen nach der Kündigung
Sollte es nach Ihrer Kündigung zu Problemen kommen, etwa weil weiterhin Zeitungen geliefert oder Beträge abgebucht werden, handeln Sie umgehend. Kontaktieren Sie den Verlag schriftlich, verweisen Sie auf Ihre Kündigung und legen Sie Kopien des Kündigungsschreibens und des Zustellnachweises bei.
Bei unrechtmäßigen Abbuchungen können Sie Ihrer Bank widersprechen und das Geld zurückbuchen lassen. Dies ist innerhalb von acht Wochen bei autorisierten Lastschriften möglich. Bei strittigen Forderungen kann auch die Verbraucherzentrale beratend zur Seite stehen.
In hartnäckigen Fällen, in denen der Verlag die Kündigung nicht anerkennt, kann ein Anwalt für Verbraucherrecht helfen. Die Kosten hierfür können sich lohnen, insbesondere wenn es um größere Beträge geht.
Alternativen zur vollständigen Kündigung
Bevor Sie Ihr Abonnement vollständig kündigen, prüfen Sie mögliche Alternativen. Viele Verlage bieten die Möglichkeit, das Abonnement zu pausieren, etwa während eines längeren Urlaubs oder Auslandsaufenthalts. Dies kann günstiger sein als eine Kündigung mit späterer Neuanmeldung.
Auch ein Wechsel zu einem günstigeren Abonnementmodell kann eine Option sein. Wenn Sie die Printausgabe nicht mehr benötigen, könnte ein reines Digitalabonnement kostengünstiger sein. Oder Sie wechseln von einem täglichen Abonnement zu einem Wochenendabonnement, um Kosten zu sparen, ohne ganz auf die Zeitung zu verzichten.
Sprechen Sie mit dem Kundenservice über Ihre Beweggründe für die Kündigung. Oft sind Verlage bereit, individuelle Lösungen anzubieten, um Kunden zu halten, etwa durch Preisnachlässe oder flexible Vertragsbedingungen.