Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany
Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – WAZ Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Huyssenallee 88-90
45128 Essen
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes WAZ Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
14/01/2026
So beenden Sie Ihr WAZ-Abonnement schnell und einfach
Über WAZ Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Die WAZ Westdeutsche Allgemeine Zeitung gehört zu den traditionsreichsten Tageszeitungen Deutschlands und ist seit Jahrzehnten eine feste Größe in der nordrhein-westfälischen Medienlandschaft. Als Teil der Funke Mediengruppe erreicht die WAZ täglich hunderttausende Leser im Ruhrgebiet und darüber hinaus. Die Zeitung wurde 1948 gegründet und hat sich seitdem zu einer der wichtigsten Regionalzeitungen im westdeutschen Raum entwickelt.
Mit ihrer umfassenden Berichterstattung über lokale, regionale und überregionale Themen bietet die WAZ ihren Abonnenten ein breites Spektrum an Informationen. Von Politik über Wirtschaft bis hin zu Sport und Kultur deckt die Redaktion alle relevanten Bereiche ab. Besonders die lokale Berichterstattung aus Städten wie Essen, Oberhausen, Duisburg und weiteren Ruhrgebietsstädten macht die WAZ für viele Leser unverzichtbar.
Die WAZ hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend digitalisiert und bietet neben der klassischen Printausgabe auch digitale Abonnements an. Leser können zwischen verschiedenen Modellen wählen, die von reinen Print-Abos über kombinierte Print-Digital-Pakete bis hin zu rein digitalen Zugängen reichen. Diese Vielfalt ermöglicht es Lesern, das für ihre Bedürfnisse passende Angebot zu finden.
Die Zeitung erscheint von Montag bis Samstag und bietet ihren Abonnenten tagesaktuelle Nachrichten sowie Hintergrundberichte. Ergänzt wird das Angebot durch Sonderbeilagen, Magazine und spezielle Themenseiten, die sich vertieft mit bestimmten Sachverhalten auseinandersetzen. Die journalistische Qualität und die Verwurzelung in der Region machen die WAZ zu einem wichtigen Bestandteil der Medienlandschaft in Nordrhein-Westfalen.
Abonnementpläne und Preise
Die WAZ Westdeutsche Allgemeine Zeitung bietet verschiedene Abonnementmodelle an, die auf unterschiedliche Leserbedürfnisse zugeschnitten sind. Die Preisgestaltung variiert je nach gewähltem Paket und kann sich im Laufe der Zeit ändern, weshalb es ratsam ist, die aktuellen Konditionen direkt auf der offiziellen Website zu prüfen.
Printabonnement
Das klassische Printabonnement ermöglicht es Lesern, die gedruckte Ausgabe der WAZ täglich nach Hause geliefert zu bekommen. Die Zustellung erfolgt in den frühen Morgenstunden, sodass die Zeitung bereits zum Frühstück gelesen werden kann. Dieses Modell richtet sich vor allem an Leser, die das haptische Erlebnis einer gedruckten Zeitung schätzen und Wert auf die gewohnte Lektüre legen.
Digitalabonnement
Für technikaffine Leser bietet die WAZ digitale Abonnements an, die den Zugriff auf alle Online-Inhalte ermöglichen. Abonnenten können die Artikel auf verschiedenen Geräten lesen, sei es am Computer, Tablet oder Smartphone. Das E-Paper bildet die Printausgabe digital ab und kann bequem von überall aus abgerufen werden. Diese Option ist besonders für Menschen interessant, die viel unterwegs sind oder nachhaltig auf Papier verzichten möchten.
Kombi-Abonnement
Das Kombi-Abonnement vereint die Vorteile beider Welten und bietet sowohl die gedruckte Ausgabe als auch den digitalen Zugang. Abonnenten erhalten die Zeitung morgens nach Hause geliefert und können zusätzlich jederzeit online auf aktuelle Nachrichten und das digitale Archiv zugreifen. Dieses Modell ist für Leser gedacht, die maximale Flexibilität wünschen.
Preisübersicht
| Abonnementtyp | Ungefährer Preis | Leistungen |
|---|---|---|
| Printabonnement | Ab ca. 35-45 Euro/Monat | Tägliche Zustellung der gedruckten Ausgabe |
| Digitalabonnement | Ab ca. 20-30 Euro/Monat | Vollzugriff auf Online-Inhalte und E-Paper |
| Kombi-Abonnement | Ab ca. 40-50 Euro/Monat | Print plus digitaler Zugang |
Die genannten Preise sind Richtwerte und können je nach Aktionen, Laufzeiten und individuellen Vereinbarungen variieren. Häufig bietet die WAZ Neukundenrabatte oder Sonderaktionen an, die den Einstiegspreis reduzieren. Es ist wichtig zu beachten, dass nach Ablauf von Aktionszeiträumen oft höhere Standardpreise gelten.
Kündigungsbedingungen
Bevor Abonnenten ihre Kündigung einreichen, sollten sie sich mit den vertraglichen Bedingungen vertraut machen. Die WAZ unterliegt wie alle deutschen Zeitungsabonnements bestimmten rechtlichen Rahmenbedingungen, die sowohl Verlag als auch Abonnenten schützen.
Kündigungsfristen bei der WAZ
Die Kündigungsfrist für WAZ-Abonnements beträgt in der Regel vier Wochen zum Monatsende oder zum Ende der vereinbarten Mindestlaufzeit. Diese Frist ist in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen festgelegt und sollte unbedingt eingehalten werden, um eine automatische Verlängerung des Vertrags zu vermeiden. Bei Nichtbeachtung der Frist verlängert sich das Abonnement meist automatisch um einen weiteren Zeitraum.
Viele Abonnements haben eine anfängliche Mindestlaufzeit, die oft zwischen drei und zwölf Monaten liegt. Während dieser Zeit ist eine ordentliche Kündigung nicht möglich. Erst nach Ablauf dieser Mindestvertragslaufzeit kann das Abonnement unter Einhaltung der Kündigungsfrist beendet werden. Es ist daher wichtig, den Beginn des Abonnements und die vereinbarte Laufzeit genau zu dokumentieren.
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
In Deutschland gelten für Zeitungsabonnements spezifische rechtliche Regelungen. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) sowie das Gesetz über den Vertrieb von Zeitungen und Zeitschriften regeln die Rechte und Pflichten beider Vertragsparteien. Besonders wichtig ist dabei die Regelung zur automatischen Vertragsverlängerung, die gesetzlich begrenzt ist.
Nach deutschem Recht dürfen sich Zeitungsabonnements nach Ablauf der Mindestlaufzeit nicht um mehr als drei Monate verlängern, wenn der Kunde nicht rechtzeitig kündigt. Diese Regelung schützt Verbraucher vor übermäßig langen Bindungen. Dennoch ist es ratsam, rechtzeitig zu kündigen, um zusätzliche Kosten zu vermeiden.
Sonderkündigungsrechte
In bestimmten Situationen haben Abonnenten ein Sonderkündigungsrecht, das eine Kündigung auch außerhalb der regulären Fristen ermöglicht. Dazu gehören beispielsweise Umzüge in Gebiete, in denen die WAZ nicht zugestellt werden kann, oder gravierende Mängel bei der Zustellung. Auch Preiserhöhungen können unter Umständen ein Sonderkündigungsrecht begründen, sofern diese nicht rechtzeitig angekündigt wurden.
Bei Umzügen sollten Abonnenten den Verlag umgehend informieren und prüfen, ob eine Zustellung am neuen Wohnort möglich ist. Falls nicht, kann das Abonnement außerordentlich gekündigt werden. Wichtig ist dabei, entsprechende Nachweise wie eine Meldebescheinigung bereitzuhalten.
Gründe für Kündigungen
Abonnenten entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für eine Kündigung ihres WAZ-Abonnements. Häufig spielen finanzielle Überlegungen eine Rolle, da die monatlichen Kosten für ein Zeitungsabonnement für manche Haushalte eine spürbare Belastung darstellen. Andere Leser nutzen zunehmend kostenlose Online-Nachrichtenquellen und sehen den Mehrwert eines kostenpflichtigen Abonnements nicht mehr.
Auch Veränderungen im Leseverhalten führen zu Kündigungen. Wer feststellt, dass die Zeitung regelmäßig ungelesen bleibt, möchte verständlicherweise nicht weiter dafür bezahlen. Zustellprobleme, bei denen die Zeitung wiederholt zu spät oder gar nicht ankommt, sind ebenfalls ein häufiger Kündigungsgrund. Manche Leser sind auch mit der inhaltlichen Ausrichtung oder der Qualität der Berichterstattung unzufrieden.
Umzüge, berufliche Veränderungen oder der Wunsch nach mehr digitaler Flexibilität sind weitere typische Anlässe für eine Kündigung. Wichtig ist, dass die Kündigung unabhängig vom Grund formal korrekt und fristgerecht erfolgt.
Wie man WAZ Westdeutsche Allgemeine Zeitung per Post kündigt
Die Kündigung per Post gilt als die sicherste und rechtlich zuverlässigste Methode, um ein Zeitungsabonnement zu beenden. Im Gegensatz zu telefonischen oder online übermittelten Kündigungen bietet der Postweg einen nachweisbaren Beleg, der im Streitfall vor Gericht verwendet werden kann.
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Der Versand einer schriftlichen Kündigung per Post hat mehrere entscheidende Vorteile. Erstens schafft ein Brief ein physisches Dokument, das als Beweis für die fristgerechte Kündigung dient. Zweitens ist bei Versand als Einschreiben mit Rückschein der Zugang beim Empfänger eindeutig nachweisbar. Dies ist besonders wichtig, wenn es später zu Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt kommt.
Telefonische Kündigungen sind zwar bequem, bieten aber keinen zuverlässigen Nachweis. Selbst wenn der Kundenservice die Kündigung mündlich bestätigt, fehlt ein schriftlicher Beleg. Online-Kündigungen können durch technische Probleme, Serverausfälle oder Übertragungsfehler verloren gehen. Zudem verlangen viele Anbieter zusätzlich eine schriftliche Bestätigung, sodass der Postweg letztlich unvermeidbar ist.
Die deutsche Rechtsprechung erkennt schriftliche Kündigungen per Post als Goldstandard an. Im Zweifelsfall trägt der Absender die Beweislast, dass die Kündigung rechtzeitig abgeschickt wurde. Ein Einschreiben mit Rückschein liefert diesen Beweis zweifelsfrei und schützt vor nachträglichen Behauptungen, die Kündigung sei nicht oder zu spät eingegangen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur postalischen Kündigung
Schritt 1: Vertragsdaten zusammenstellen
Bevor Sie das Kündigungsschreiben verfassen, sollten Sie alle relevanten Vertragsdaten zusammentragen. Dazu gehören Ihre Kundennummer, die vollständige Adresse, unter der das Abonnement läuft, sowie das Datum des Vertragsbeginns. Diese Informationen finden Sie auf Ihren Rechnungen, Vertragsunterlagen oder Lieferscheinen. Eine genaue Identifikation erleichtert dem Verlag die Zuordnung Ihrer Kündigung.
Schritt 2: Kündigungsschreiben formulieren
Das Kündigungsschreiben sollte klar und unmissverständlich formuliert sein. Es muss eindeutig erkennbar sein, dass Sie Ihr Abonnement kündigen möchten. Geben Sie Ihre vollständigen Kontaktdaten an, nennen Sie Ihre Kundennummer und formulieren Sie den Kündigungswunsch präzise. Nennen Sie das gewünschte Kündigungsdatum oder formulieren Sie die Kündigung zum nächstmöglichen Zeitpunkt.
Verzichten Sie auf lange Begründungen oder Rechtfertigungen. Eine Kündigung muss nicht begründet werden und sollte sachlich gehalten sein. Bitten Sie um eine schriftliche Bestätigung der Kündigung mit Angabe des Beendigungsdatums. Dies gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit und dokumentiert, dass der Verlag Ihre Kündigung erhalten und bearbeitet hat.
Schritt 3: Korrekte Empfängeradresse verwenden
Für die Kündigung Ihres WAZ-Abonnements verwenden Sie folgende Adresse:
- WAZ Mediengruppe GmbH & Co. KG, Kundenservice, Huyssenallee 88-90, 45128 Essen
Achten Sie darauf, die Adresse vollständig und fehlerfrei auf den Briefumschlag zu schreiben. Fehlerhafte Adressen können zu Verzögerungen führen oder dazu, dass Ihr Schreiben nicht zugestellt wird. Da die WAZ zur Funke Mediengruppe gehört, kann es sein, dass einige Prozesse über diese Unternehmensstruktur abgewickelt werden, doch die genannte Adresse ist für Kündigungen korrekt.
Schritt 4: Als Einschreiben mit Rückschein versenden
Der Versand als Einschreiben mit Rückschein ist dringend zu empfehlen. Diese Versandart kostet zwar einige Euro mehr als ein normaler Brief, bietet aber entscheidende Vorteile. Sie erhalten einen Nachweis über das Absendedatum und den Empfang des Schreibens durch den Verlag. Der unterschriebene Rückschein dokumentiert, wann und von wem das Schreiben entgegengenommen wurde.
Alternativ können Sie ein Einschreiben Einwurf verwenden, bei dem der Zusteller den Einwurf in den Briefkasten dokumentiert. Diese Variante ist etwas günstiger als das Einschreiben mit Rückschein, bietet aber ebenfalls einen rechtssicheren Zustellnachweis. Bewahren Sie den Einlieferungsbeleg und gegebenenfalls den Rückschein sorgfältig auf, bis das Abonnement endgültig beendet ist.
Schritt 5: Bestätigung abwarten und prüfen
Nach dem Versand sollten Sie auf eine schriftliche Kündigungsbestätigung warten. Diese sollte innerhalb von zwei bis drei Wochen eintreffen. Prüfen Sie die Bestätigung genau, insbesondere das angegebene Enddatum des Abonnements. Stimmt dieses nicht mit Ihrer Erwartung überein, nehmen Sie umgehend Kontakt mit dem Kundenservice auf.
Falls keine Bestätigung eintrifft, sollten Sie nach etwa drei Wochen nachfassen. Nutzen Sie dafür erneut den Postweg oder kontaktieren Sie den Kundenservice telefonisch, um den Status Ihrer Kündigung zu erfragen. Bewahren Sie alle Unterlagen auf, bis Sie sicher sind, dass keine weiteren Zahlungen abgebucht werden.
Moderne Unterstützung beim Versand
Wer den Gang zur Post scheut oder zeitlich eingeschränkt ist, kann moderne Dienstleister nutzen, die beim Versand rechtssicherer Kündigungen helfen. Postclic beispielsweise ermöglicht es, Kündigungsschreiben digital zu erstellen und als nachverfolgten Brief versenden zu lassen. Der Service übernimmt die professionelle Formatierung, den Druck und den Versand als Einschreiben.
Der Vorteil solcher Dienste liegt in der Zeitersparnis und der digitalen Dokumentation. Nutzer können bequem von zu Hause aus ihre Kündigung aufsetzen und müssen nicht zur Postfiliale. Zudem erhalten sie einen digitalen Nachweis über den Versand, der bei Bedarf jederzeit abrufbar ist. Die Kosten sind überschaubar und oft günstiger als der individuelle Gang zur Post, wenn man Zeit und Aufwand einrechnet.
Solche Services sind besonders praktisch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, vollem Terminkalender oder für diejenigen, die einfach eine bequeme und sichere Lösung bevorzugen. Die rechtliche Wirksamkeit bleibt dabei vollständig erhalten, da der Brief ordnungsgemäß als Einschreiben versendet wird.
Kundenbewertungen und Tipps
Die Erfahrungen von Abonnenten mit der WAZ und dem Kündigungsprozess fallen unterschiedlich aus. Viele Leser schätzen die journalistische Qualität und die umfassende Lokalberichterstattung der Zeitung. Besonders die Abdeckung regionaler Themen wird häufig positiv hervorgehoben. Kritik gibt es hingegen oft an den Preisen, die im Vergleich zu digitalen Nachrichtenquellen als hoch empfunden werden.
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Bezüglich der Kündigung berichten viele ehemalige Abonnenten von reibungslosen Abläufen, sofern alle Fristen eingehalten wurden. Wer rechtzeitig und schriftlich kündigt, erhält in der Regel zeitnah eine Bestätigung und erlebt keine Probleme. Allerdings gibt es auch Berichte über Fälle, in denen trotz ordnungsgemäßer Kündigung weiterhin Zahlungen abgebucht wurden oder die Zeitung weiter zugestellt wurde.
Solche Probleme entstehen oft durch Kommunikationsfehler oder Verzögerungen in der internen Bearbeitung. Deshalb ist der Versand als Einschreiben so wichtig – er liefert den eindeutigen Beweis, dass die Kündigung rechtzeitig erfolgt ist. Abonnenten berichten, dass in Streitfällen der Nachweis per Einschreiben entscheidend war, um ungerechtfertigte Forderungen abzuwehren.
Häufige Fehler vermeiden
Ein häufiger Fehler ist das Versäumen der Kündigungsfrist. Viele Abonnenten vergessen, dass die Frist nicht am Monatsende, sondern vier Wochen vorher endet. Wer am 25. eines Monats kündigt, verpasst möglicherweise bereits die Frist für den laufenden Monat und muss noch einen weiteren Monat zahlen. Ein Kalendereinträge oder Erinnerungen können helfen, rechtzeitig zu kündigen.
Ein weiterer Fehler ist die Verwendung falscher oder unvollständiger Adressen. Wenn das Kündigungsschreiben an eine falsche Abteilung oder eine veraltete Adresse geschickt wird, kann es zu Verzögerungen kommen. Prüfen Sie die Adresse immer auf der aktuellen Website oder in Ihren Vertragsunterlagen.
Manche Abonnenten verzichten auf den Versand als Einschreiben, um Porto zu sparen. Dies kann sich als teurer Fehler erweisen, wenn die Kündigung bestritten wird. Die wenigen Euro für ein Einschreiben sind eine sinnvolle Investition in die Rechtssicherheit.
Praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Dokumentieren Sie jeden Schritt des Kündigungsprozesses. Machen Sie Kopien Ihres Kündigungsschreibens und bewahren Sie alle Belege auf. Fotografieren Sie den Einlieferungsbeleg und den Rückschein und speichern Sie diese digital. So haben Sie auch Jahre später noch Zugriff auf die Nachweise.
Kündigen Sie lieber etwas früher als zu spät. Wenn Sie unsicher über die genaue Frist sind, senden Sie die Kündigung mit ausreichend Vorlauf. Eine zu frühe Kündigung schadet nicht, eine zu späte kann teuer werden.
Prüfen Sie nach dem offiziellen Kündigungsdatum Ihre Kontoauszüge genau. Sollten weiterhin Beträge abgebucht werden, widersprechen Sie der Abbuchung umgehend bei Ihrer Bank und kontaktieren Sie den Verlag schriftlich unter Vorlage Ihrer Kündigungsnachweise.
Wenn Sie vor Vertragsende kündigen möchten, prüfen Sie, ob ein Sonderkündigungsrecht besteht. Bei Umzügen oder gravierenden Mängeln können Sie möglicherweise außerordentlich kündigen. Dokumentieren Sie die Gründe sorgfältig und fügen Sie entsprechende Nachweise bei.
Alternativen zur Kündigung
Bevor Sie endgültig kündigen, können Sie auch Alternativen in Betracht ziehen. Manche Abonnenten wechseln von einem täglichen zu einem Wochenendabonnement, um Kosten zu sparen. Andere steigen vom Print- auf ein günstigeres Digitalabonnement um. Sprechen Sie mit dem Kundenservice über mögliche Anpassungen Ihres Abonnements.
Auch eine vorübergehende Unterbrechung ist manchmal möglich, etwa bei längeren Urlauben oder Auslandsaufenthalten. Dies kann eine Option sein, wenn Sie die Zeitung grundsätzlich schätzen, aber zeitweise nicht benötigen.
Letztendlich ist die Entscheidung für oder gegen ein Zeitungsabonnement eine persönliche Abwägung zwischen Kosten, Nutzen und individuellen Lesegewohnheiten. Wichtig ist, dass Sie bei einer Kündigung alle formalen Anforderungen beachten und den Prozess sorgfältig dokumentieren, um spätere Probleme zu vermeiden.