Serviço de cancelamento N.º 1 em Germany
Senhora, Senhor,
Notifico através desta a minha decisão de pôr termo ao contrato relativo ao serviço Weser Kurier.
Esta notificação constitui uma vontade firme, clara e inequívoca de cancelar o contrato, com efeito na primeira data possível ou de acordo com o prazo contratual aplicável.
Solicito que tome todas as medidas úteis para:
– cessar toda a faturação a partir da data efetiva de cancelamento;
– confirmar-me por escrito a boa tomada em conta deste pedido;
– e, se for o caso, transmitir-me o extrato final ou a confirmação de saldo.
Este cancelamento é-lhe dirigido por correio eletrónico certificado. O envio, a datação e a integridade do conteúdo estão estabelecidos, o que faz dele um escrito comprovativo que responde às exigências da prova eletrónica. Dispõe portanto de todos os elementos necessários para proceder ao tratamento regular deste cancelamento, de acordo com os princípios aplicáveis em matéria de notificação escrita e de liberdade contratual.
De acordo com as regras relativas à proteção de dados pessoais, solicito também:
– que elimine todos os meus dados não necessários às suas obrigações legais ou contabilísticas;
– que encerre qualquer espaço pessoal associado;
– e que me confirme a eliminação efetiva dos dados segundo os direitos aplicáveis em matéria de proteção da vida privada.
Conservo uma cópia integral desta notificação assim como a prova de envio.
Ihr Weser Kurier Abonnement einfach kündigen
Über Weser Kurier
Der Weser Kurier ist eine der traditionsreichsten Tageszeitungen Norddeutschlands und hat seinen Sitz in Bremen. Seit über 75 Jahren informiert die Zeitung ihre Leser über regionale, nationale und internationale Ereignisse. Die Weser-Kurier Medienhaus GmbH & Co. KG mit Sitz am Weserstadion 10 in 28215 Bremen bietet neben der klassischen Printausgabe auch digitale Abonnements und verschiedene Sonderveröffentlichungen an.
Als wichtigstes Medienhaus der Region Bremen und umzu erreicht der Weser Kurier täglich zehntausende Leser. Die Zeitung deckt ein breites Spektrum an Themen ab, von Lokalnachrichten aus Bremen und Niedersachsen über Politik und Wirtschaft bis hin zu Sport, Kultur und Unterhaltung. Besonders die ausführliche Berichterstattung über Werder Bremen und lokale Ereignisse macht die Zeitung für viele Bremer unverzichtbar.
Das Medienhaus hat sich in den letzten Jahren zunehmend digital aufgestellt und bietet seinen Lesern verschiedene Zugangsmöglichkeiten zu journalistischen Inhalten. Trotz der Digitalisierung bleibt die gedruckte Tageszeitung ein wichtiger Bestandteil des Angebots, was sich auch in den verschiedenen Abonnementmodellen widerspiegelt.
Geschichte und Bedeutung
Der Weser Kurier wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet und entwickelte sich schnell zur führenden Tageszeitung der Region. Die journalistische Arbeit der Redaktion wurde mehrfach ausgezeichnet, und die Zeitung genießt einen guten Ruf für ihre ausgewogene Berichterstattung. Als Mitglied im Verband Deutscher Lokalzeitungen unterliegt der Weser Kurier hohen journalistischen Standards.
Für viele Bremer Haushalte gehört der Weser Kurier zur morgendlichen Routine. Die Zeitung wird in der Regel früh am Morgen zugestellt, sodass Abonnenten bereits beim Frühstück die aktuellen Nachrichten lesen können. Diese Tradition hat trotz der zunehmenden Digitalisierung nach wie vor viele treue Anhänger.
Abonnementpläne und Preise
Der Weser Kurier bietet verschiedene Abonnementmodelle an, die auf unterschiedliche Leserbedürfnisse zugeschnitten sind. Die Preisgestaltung variiert je nach gewähltem Modell und Umfang der Leistungen. Grundsätzlich können Interessenten zwischen reinen Print-Abonnements, digitalen Zugängen und Kombi-Paketen wählen.
| Abonnementtyp | Beschreibung | Ungefährer Preis |
|---|---|---|
| Vollabonnement Print | Tägliche Zustellung der gedruckten Zeitung | Ab 45 Euro monatlich |
| Digital-Abo | Unbegrenzter Zugang zu allen Online-Inhalten | Ab 20 Euro monatlich |
| Kombi-Abo | Print-Zeitung plus digitaler Zugang | Ab 50 Euro monatlich |
| Wochenend-Abo | Samstags- und Sonntagsausgabe | Ab 20 Euro monatlich |
Zusatzleistungen und Sonderangebote
Abonnenten des Weser Kurier profitieren häufig von verschiedenen Zusatzleistungen. Dazu gehören beispielsweise Rabatte bei Partnerunternehmen, kostenlose oder vergünstigte Tickets für kulturelle Veranstaltungen in Bremen und Umgebung sowie Zugang zu exklusiven Veranstaltungen des Medienhauses. Viele Abonnements beinhalten auch die Belieferung mit Sonderbeilagen und Magazinen.
Neukunden erhalten oft attraktive Einführungsangebote mit reduzierten Preisen für die ersten Monate. Diese Aktionspreise sind jedoch zeitlich begrenzt, und nach Ablauf der Aktionsphase gilt der reguläre Abonnementpreis. Es ist wichtig, dies bei der Entscheidung für ein Abonnement zu berücksichtigen, da sich die monatlichen Kosten nach der Einführungsphase deutlich erhöhen können.
Mindestlaufzeiten und Vertragsbindung
Wie bei den meisten Zeitungsabonnements in Deutschland gibt es auch beim Weser Kurier in der Regel Mindestlaufzeiten. Standardmäßig werden Abonnements häufig mit einer Mindestvertragslaufzeit von drei bis zwölf Monaten abgeschlossen. Nach Ablauf dieser Mindestlaufzeit verlängert sich das Abonnement automatisch, sofern es nicht fristgerecht gekündigt wird.
Die genauen Konditionen hängen vom gewählten Abonnementtyp und eventuellen Sonderaktionen ab. Wer ein besonders günstiges Einführungsangebot nutzt, muss häufig mit längeren Mindestlaufzeiten rechnen. Diese Bindung dient dem Verlag als Absicherung für die gewährten Rabatte.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigung eines Weser Kurier Abonnements unterliegt bestimmten rechtlichen Rahmenbedingungen, die sowohl durch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Verlags als auch durch deutsches Vertragsrecht bestimmt werden. Es ist wichtig, diese Bedingungen genau zu kennen, um eine wirksame Kündigung sicherzustellen und ungewollte Vertragsverlängerungen zu vermeiden.
Kündigungsfristen beim Weser Kurier
Die Kündigungsfrist für Weser Kurier Abonnements beträgt in der Regel vier bis sechs Wochen zum Ende der Mindestvertragslaufzeit oder zum Ende eines Abrechnungszeitraums. Diese Frist muss unbedingt eingehalten werden, da sonst eine automatische Verlängerung des Vertrags erfolgt, meist um weitere zwölf Monate. Die genaue Kündigungsfrist ist im jeweiligen Abonnementvertrag festgelegt und sollte dort nachgelesen werden.
Bei Abonnements ohne Mindestlaufzeit oder nach Ablauf der Mindestvertragsdauer gilt häufig eine Kündigungsfrist von einem Monat zum Monatsende. Es empfiehlt sich, die Kündigung rechtzeitig zu versenden, um sicherzugehen, dass sie innerhalb der Frist beim Verlag eingeht. Verspätete Kündigungen führen dazu, dass das Abonnement für einen weiteren Zeitraum bestehen bleibt und entsprechende Kosten anfallen.
| Vertragssituation | Kündigungsfrist | Verlängerung bei Nichtkündigung |
|---|---|---|
| Innerhalb Mindestlaufzeit | Kündigung nicht möglich | Nicht zutreffend |
| Ende Mindestlaufzeit | 4-6 Wochen vorher | 12 Monate |
| Nach Mindestlaufzeit | 1 Monat zum Monatsende | Monatlich |
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Das deutsche Vertragsrecht gibt Verbrauchern bestimmte Rechte bei der Kündigung von Abonnements. Nach § 309 Nr. 9 BGB sind automatische Vertragsverlängerungen um mehr als ein Jahr bei Verbraucherverträgen unwirksam. Dies bedeutet, dass selbst wenn in den AGB eine längere Verlängerung vorgesehen ist, diese rechtlich nicht durchsetzbar wäre.
Zudem haben Verbraucher bei Vertragsabschlüssen im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. Wurde das Abonnement beispielsweise telefonisch oder online abgeschlossen, kann innerhalb dieser Frist ohne Angabe von Gründen widerrufen werden. Dies ist jedoch von einer ordentlichen Kündigung zu unterscheiden.
Sonderkündigungsrechte
In bestimmten Situationen besteht ein Sonderkündigungsrecht, das eine Kündigung auch vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit ermöglicht. Dazu gehören beispielsweise ein Umzug in ein Gebiet, in dem der Weser Kurier nicht zugestellt werden kann, oder ein dauerhafter Auslandsaufenthalt. Auch bei erheblichen Preiserhöhungen kann unter Umständen ein Sonderkündigungsrecht bestehen.
Um ein Sonderkündigungsrecht geltend zu machen, müssen entsprechende Nachweise erbracht werden, etwa eine Meldebescheinigung bei einem Umzug. Die Kündigung sollte in diesem Fall ausdrücklich auf das Sonderkündigungsrecht und dessen Grund hinweisen. Es empfiehlt sich, relevante Dokumente in Kopie beizulegen.
Wie man Weser Kurier per Post kündigt
Die Kündigung per Post ist die rechtssicherste Methode, um ein Weser Kurier Abonnement zu beenden. Im Gegensatz zu telefonischen oder Online-Kündigungen bietet der Postweg einen nachweisbaren Beleg dafür, dass die Kündigung rechtzeitig abgeschickt wurde. Dieser Nachweis kann im Streitfall entscheidend sein, etwa wenn der Verlag behauptet, keine Kündigung erhalten zu haben.
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Ein per Post versendetes Kündigungsschreiben hat mehrere Vorteile gegenüber anderen Kündigungsmethoden. Erstens besteht bei einem Einschreiben mit Rückschein ein rechtsgültiger Nachweis über den Versand und den Zugang beim Empfänger. Dieser Nachweis ist vor Gericht verwertbar und schützt vor ungerechtfertigten Forderungen.
Zweitens können bei telefonischen Kündigungen Missverständnisse entstehen oder wichtige Details falsch übermittelt werden. Auch Online-Formulare bieten nicht immer die Möglichkeit, alle relevanten Informationen anzugeben oder eine Bestätigung zu erhalten. Ein schriftliches Kündigungsschreiben hingegen dokumentiert alle wichtigen Angaben eindeutig und kann bei Bedarf als Beweis vorgelegt werden.
Drittens schreibt das deutsche Vertragsrecht für viele Kündigungen die Schriftform vor. Während einige Unternehmen auch andere Kündigungswege akzeptieren, ist die schriftliche Kündigung per Post immer rechtswirksam und kann nicht mit dem Argument abgelehnt werden, sie entspreche nicht der vorgeschriebenen Form.
Die richtige Adresse für die Kündigung
Kündigungen des Weser Kurier Abonnements sollten an die offizielle Geschäftsadresse des Kundenservice gesendet werden. Die korrekte Anschrift lautet:
- Weser-Kurier Medienhaus GmbH & Co. KG, Am Weserstadion 10, 28215 Bremen
Es ist wichtig, die Adresse vollständig und korrekt anzugeben, um sicherzustellen, dass das Kündigungsschreiben die zuständige Abteilung erreicht. Bei falscher oder unvollständiger Adressierung kann sich die Zustellung verzögern, was dazu führen kann, dass die Kündigungsfrist nicht eingehalten wird.
Inhalt des Kündigungsschreibens
Ein wirksames Kündigungsschreiben sollte alle wesentlichen Informationen enthalten, die für die Identifikation des Vertrags und die Bearbeitung der Kündigung notwendig sind. Dazu gehören der vollständige Name und die Anschrift des Abonnenten, die Kundennummer oder Abonnementnummer, falls vorhanden, sowie die eindeutige Erklärung, dass das Abonnement gekündigt werden soll.
Es sollte der gewünschte Kündigungstermin angegeben werden, idealerweise mit dem Zusatz "hilfsweise zum nächstmöglichen Zeitpunkt", falls der gewünschte Termin nicht eingehalten werden kann. Auch die Bitte um eine schriftliche Kündigungsbestätigung ist sinnvoll, um Klarheit über das Vertragsende zu haben.
Das Schreiben sollte datiert und handschriftlich unterschrieben sein. Eine fehlende Unterschrift kann dazu führen, dass die Kündigung als unwirksam betrachtet wird, da die Schriftform nicht vollständig eingehalten wurde. Bei gemeinsamen Abonnements sollten alle Vertragspartner unterschreiben.
Versand als Einschreiben mit Rückschein
Um einen rechtssicheren Nachweis über die Kündigung zu haben, sollte das Kündigungsschreiben als Einschreiben mit Rückschein versendet werden. Diese Versandart kostet zwar etwas mehr als ein normaler Brief, bietet aber den entscheidenden Vorteil, dass sowohl der Versand als auch der Zugang beim Empfänger dokumentiert werden.
Der Rückschein wird vom Empfänger unterschrieben und an den Absender zurückgeschickt. Damit hat man einen Beweis in der Hand, dass die Kündigung tatsächlich beim Weser Kurier angekommen ist und wann dies geschehen ist. Dieser Nachweis ist besonders wichtig, wenn es später Unstimmigkeiten über den Kündigungstermin oder das Vertragsende gibt.
Alternativ zum Gang zur Post gibt es heute auch digitale Dienste, die das Versenden von Einschreiben erleichtern. Plattformen wie Postclic ermöglichen es, Kündigungsschreiben online zu erstellen und als nachverfolgbaren Brief versenden zu lassen. Der Vorteil dabei ist die Zeitersparnis, da man nicht zur Post gehen muss, sowie der digitale Nachweis über den Versand. Solche Dienste formatieren das Schreiben professionell und stellen sicher, dass alle rechtlichen Anforderungen erfüllt sind.
Aufbewahrung der Unterlagen
Nach dem Versand der Kündigung sollten alle Unterlagen sorgfältig aufbewahrt werden. Dazu gehören eine Kopie des Kündigungsschreibens, der Einlieferungsbeleg der Post und später der Rückschein. Diese Dokumente sollten mindestens bis zum Ablauf des Abonnements und idealerweise noch einige Monate darüber hinaus aufbewahrt werden.
Falls trotz ordnungsgemäßer Kündigung weiterhin Rechnungen eintreffen oder Zahlungen eingezogen werden, dienen diese Unterlagen als Beweis dafür, dass das Vertragsverhältnis beendet wurde. In solchen Fällen sollte man sich umgehend mit dem Kundenservice in Verbindung setzen und auf die erfolgte Kündigung hinweisen.
Kundenbewertungen und Tipps
Die Erfahrungen von Kunden mit dem Weser Kurier und insbesondere mit der Kündigung von Abonnements sind gemischt. Während viele Leser die journalistische Qualität und die umfassende Regionalberichterstattung schätzen, gibt es bei der Abwicklung von Kündigungen gelegentlich Schwierigkeiten.
Häufige Gründe für eine Kündigung
Viele Abonnenten entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für eine Kündigung ihres Weser Kurier Abonnements. Ein häufiger Grund ist die Veränderung der persönlichen Lebensumstände, etwa ein Umzug in eine andere Region, in der die Zeitung nicht mehr relevant ist oder nicht zugestellt werden kann. Auch der Wechsel zu rein digitalen Nachrichtenquellen führt bei vielen dazu, dass ein Print-Abonnement nicht mehr benötigt wird.
Finanzielle Überlegungen spielen ebenfalls eine Rolle. Nach Ablauf von günstigen Einführungsangeboten können die regulären Abonnementpreise für manche Haushalte zu hoch sein. Gerade wenn die Zeitung nicht täglich gelesen wird, erscheint vielen das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht mehr angemessen. In solchen Fällen wird häufig zu günstigeren Alternativen wie einem reinen Digital-Abo oder einem Wochenend-Abonnement gewechselt.
Manche Kunden sind auch mit dem Service oder der Zustellung unzufrieden. Verspätete oder ausbleibende Lieferungen, beschädigte Zeitungen oder unzureichende Reaktionen des Kundenservice können zu Frustration führen und letztendlich zur Kündigung. Auch Unzufriedenheit mit der redaktionellen Ausrichtung oder dem Inhalt der Zeitung kann ein Kündigungsgrund sein.
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Die Erfahrungen mit der Kündigung beim Weser Kurier variieren. Einige Kunden berichten von einer problemlosen Abwicklung, bei der die Kündigung zügig bestätigt wurde und das Abonnement wie gewünscht endete. In diesen Fällen funktioniert der Prozess reibungslos, insbesondere wenn die Kündigung rechtzeitig und in der korrekten Form erfolgt.
Andere Kunden haben jedoch Schwierigkeiten erlebt. Manchmal wird behauptet, die Kündigung sei nicht oder nicht rechtzeitig eingegangen, obwohl ein Einschreiben versendet wurde. In solchen Fällen ist der Nachweis durch den Rückschein entscheidend. Auch kommt es vor, dass trotz bestätigter Kündigung weiterhin Zeitungen zugestellt und Rechnungen verschickt werden.
Ein weiteres Problem kann die Rückerstattung von bereits gezahlten Beträgen sein, wenn das Abonnement während eines Abrechnungszeitraums endet. Kunden berichten gelegentlich von verzögerten Rückzahlungen oder Schwierigkeiten, das Geld zurückzuerhalten. Auch hier ist eine gute Dokumentation wichtig, um seine Ansprüche durchsetzen zu können.
Praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Um die Kündigung des Weser Kurier Abonnements erfolgreich durchzuführen, sollten einige praktische Tipps beachtet werden. Erstens ist es wichtig, die Kündigungsfrist genau zu kennen und die Kündigung rechtzeitig zu versenden. Lieber einige Wochen zu früh als einen Tag zu spät – bei zu früher Kündigung wird diese zum nächstmöglichen Termin wirksam.
Zweitens sollte die Kündigung immer schriftlich per Post erfolgen, idealerweise als Einschreiben mit Rückschein. Auch wenn der Verlag möglicherweise andere Kündigungswege anbietet, ist die postalische Kündigung die rechtssicherste Variante. Der Rückschein sollte unbedingt aufbewahrt werden, bis das Abonnement tatsächlich beendet ist und keine Zahlungen mehr erfolgen.
Drittens ist es ratsam, sich eine schriftliche Kündigungsbestätigung geben zu lassen. Falls diese nicht automatisch zugeschickt wird, sollte man nach einigen Wochen beim Kundenservice nachfragen. Die Bestätigung sollte das genaue Datum des Vertragsendes enthalten, damit Klarheit über die letzte Lieferung und die letzte Zahlung besteht.
Viertens sollte man die eigenen Kontoauszüge im Auge behalten, um sicherzustellen, dass nach dem Kündigungstermin keine weiteren Beträge abgebucht werden. Falls doch Abbuchungen erfolgen, sollte man umgehend widersprechen und die Bank über die Kündigung informieren. Bei Lastschriftverfahren kann man unberechtigt abgebuchte Beträge innerhalb von acht Wochen zurückbuchen lassen.
Umgang mit Rückgewinnungsversuchen
Nach Eingang einer Kündigung versuchen viele Verlage, ihre Kunden zu halten. Es ist daher nicht ungewöhnlich, nach der Kündigung Anrufe oder Schreiben mit Sonderangeboten zu erhalten. Der Weser Kurier könnte beispielsweise einen Preisnachlass oder zusätzliche Leistungen anbieten, um Abonnenten zum Bleiben zu bewegen.
Ob man auf solche Angebote eingeht, ist eine persönliche Entscheidung. Wichtig ist jedoch zu wissen, dass man nicht verpflichtet ist, auf Rückgewinnungsversuche zu reagieren oder diese abzulehnen. Die Kündigung bleibt wirksam, auch wenn man nicht auf Kontaktversuche reagiert. Wer sich für ein neues Angebot interessiert, sollte die Konditionen genau prüfen und sich die neuen Vertragsbedingungen schriftlich bestätigen lassen.
Manche Kunden empfinden die Rückgewinnungsversuche als lästig, besonders wenn sie mehrfach kontaktiert werden. In solchen Fällen kann man ausdrücklich darum bitten, nicht weiter kontaktiert zu werden. Diese Bitte sollte ebenfalls schriftlich erfolgen und dokumentiert werden.
Alternativen zum vollständigen Kündigungsweg
Bevor man ein Weser Kurier Abonnement vollständig kündigt, lohnt es sich manchmal, über Alternativen nachzudenken. Wenn die Kosten das Hauptproblem sind, könnte ein Wechsel zu einem günstigeren Abonnementmodell eine Option sein. Statt des täglichen Vollabonnements könnte beispielsweise ein Wochenend-Abo oder ein reines Digital-Abo ausreichen.
Auch eine vorübergehende Unterbrechung des Abonnements ist in manchen Fällen möglich, etwa während eines längeren Urlaubs oder einer vorübergehenden Abwesenheit. Dies kann günstiger sein als eine Kündigung und Neuanmeldung, da bei einer Neuanmeldung möglicherweise keine Sonderkonditionen mehr gelten.
Wer mit der Zustellung unzufrieden ist, sollte zunächst versuchen, das Problem mit dem Kundenservice zu klären. Oft lassen sich Zustellprobleme lösen, ohne dass eine Kündigung notwendig wird. Der Kundenservice kann beispielsweise Anweisungen für den Zusteller hinterlegen oder alternative Zustellorte vereinbaren.
Letztendlich ist die Entscheidung für oder gegen eine Kündigung individuell zu treffen. Wichtig ist, sich über die eigenen Rechte und Pflichten im Klaren zu sein und die Kündigung im Bedarfsfall korrekt durchzuführen. Mit den richtigen Informationen und einer sorgfältigen Vorgehensweise lässt sich ein Weser Kurier Abonnement problemlos beenden.