Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany
Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Westfalenpost
Oststraße 100
59469 Soest
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Westfalenpost. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
14/01/2026
So beenden Sie Ihr Westfalenpost-Abonnement erfolgreich
Über Westfalenpost
Die Westfalenpost ist eine traditionsreiche regionale Tageszeitung, die seit Jahrzehnten die Menschen in Südwestfalen mit aktuellen Nachrichten, lokalen Berichten und Hintergrundinformationen versorgt. Die Zeitung gehört zur FUNKE Mediengruppe und erscheint täglich mit umfassender Berichterstattung aus den Regionen Arnsberg, Brilon, Meschede, Olpe und den umliegenden Gebieten. Mit einer Auflage von mehreren zehntausend Exemplaren ist die Westfalenpost eine wichtige Informationsquelle für die lokale Bevölkerung und berichtet über Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur und gesellschaftliche Themen aus der Region.
Der Verlag bietet verschiedene Abonnementformen an, von der klassischen gedruckten Tageszeitung über Wochenendabonnements bis hin zu digitalen Zugängen. Die Westfalenpost Verlag GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Soest und ist für die Verwaltung sämtlicher Abonnements zuständig. Leser schätzen besonders die ausführliche Lokalberichterstattung, die in überregionalen Medien nicht zu finden ist. Dennoch entscheiden sich manche Abonnenten nach einer gewissen Zeit für eine Kündigung ihres Abonnements, sei es aus finanziellen Gründen, aufgrund veränderter Lesegewohnheiten oder wegen eines Umzugs.
Abonnementpläne und Preise
Die Westfalenpost bietet ihren Lesern verschiedene Abonnementmodelle an, die sich in Umfang, Lieferfrequenz und Preis unterscheiden. Die Preisgestaltung orientiert sich dabei an der gewählten Variante und kann je nach aktuellen Angeboten variieren. Grundsätzlich werden folgende Hauptkategorien angeboten:
| Abonnementtyp | Beschreibung | Ungefährer Preis |
|---|---|---|
| Vollabonnement | Tägliche Zustellung von Montag bis Samstag | ca. 40-50 € monatlich |
| Wochenendabonnement | Zustellung nur am Samstag | ca. 15-20 € monatlich |
| Digital-Abonnement | Zugang zur E-Paper-Ausgabe | ca. 25-35 € monatlich |
| Kombi-Abonnement | Print und Digital kombiniert | ca. 45-55 € monatlich |
Die genauen Preise können regional unterschiedlich ausfallen und hängen auch von speziellen Aktionen oder Neukundenangeboten ab. Viele Abonnenten beginnen mit einem vergünstigten Probeabonnement, das nach einer festgelegten Laufzeit in ein reguläres Abonnement übergeht. Dabei ist besondere Vorsicht geboten, denn ohne rechtzeitige Kündigung verlängert sich das Abonnement automatisch zu den regulären Konditionen.
Zusätzliche Leistungen und Kosten
Neben dem reinen Zeitungsabonnement bietet die Westfalenpost teilweise auch Zusatzleistungen an, wie etwa Premium-Inhalte im digitalen Bereich, Zugang zu Archiven oder spezielle Themenhefte. Diese können zusätzliche Kosten verursachen. Manche Abonnenten stellen im Laufe der Zeit fest, dass sie diese Leistungen nicht im erwarteten Umfang nutzen und möchten daher ihr Abonnement beenden. Auch Preiserhöhungen, die regelmäßig durchgeführt werden, können ein Grund für Kündigungsüberlegungen sein.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigung eines Zeitungsabonnements bei der Westfalenpost unterliegt bestimmten vertraglichen und gesetzlichen Regelungen. Diese sind in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Verlags festgelegt und sollten vor einer Kündigung sorgfältig geprüft werden. Grundsätzlich gelten folgende Rahmenbedingungen:
Kündigungsfristen
Die Kündigungsfrist bei Zeitungsabonnements beträgt in der Regel vier bis sechs Wochen zum Ende des Bezugszeitraums. Bei der Westfalenpost ist üblicherweise eine Kündigungsfrist von sechs Wochen zum Quartalsende vorgesehen, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Das bedeutet, dass eine Kündigung spätestens sechs Wochen vor dem Ende eines Kalenderquartals beim Verlag eingehen muss, damit das Abonnement zum gewünschten Zeitpunkt beendet wird.
| Quartalsende | Spätester Kündigungseingang |
|---|---|
| 31. März | Mitte Februar |
| 30. Juni | Mitte Mai |
| 30. September | Mitte August |
| 31. Dezember | Mitte November |
Mindestlaufzeiten und Sonderkündigungsrechte
Viele Abonnements, insbesondere Sonderangebote für Neukunden, sind mit einer Mindestlaufzeit verbunden. Diese kann zwischen drei Monaten und einem Jahr liegen. Während dieser Mindestlaufzeit ist eine ordentliche Kündigung nicht möglich. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich das Abonnement automatisch, meist um weitere drei oder zwölf Monate, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird.
Ein Sonderkündigungsrecht besteht in bestimmten Situationen, etwa bei Umzug in ein Gebiet, in dem die Westfalenpost nicht zugestellt werden kann, bei erheblichen Preiserhöhungen oder bei dauerhafter Nichtzustellung trotz Reklamation. In solchen Fällen kann auch außerhalb der regulären Kündigungsfrist eine außerordentliche Kündigung ausgesprochen werden. Hierfür sind jedoch entsprechende Nachweise erforderlich.
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Nach deutschem Recht unterliegen Zeitungsabonnements den allgemeinen Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB). Besonders relevant sind die Vorschriften zu Dauerschuldverhältnissen. Verbraucher haben grundsätzlich das Recht, Verträge mit angemessener Frist zu kündigen. Bei automatischer Verlängerung um mehr als ein Jahr nach Ablauf der Mindestlaufzeit kann der Vertrag mit einer Frist von drei Monaten zum Ende der Verlängerungsperiode gekündigt werden, wie in § 309 Nr. 9 BGB festgelegt.
Wie man Westfalenpost per Post kündigt
Die Kündigung eines Zeitungsabonnements sollte aus Gründen der Rechtssicherheit immer schriftlich erfolgen. Der postalische Weg per Einschreiben mit Rückschein ist dabei die zuverlässigste Methode, um einen rechtsgültigen Nachweis über die fristgerechte Kündigung zu erhalten. Im Gegensatz zu telefonischen Kündigungen oder einfachen E-Mails bietet das Einschreiben mit Rückschein einen gerichtsfesten Beweis, dass die Kündigung den Verlag erreicht hat und wann dies geschehen ist.
Warum die postalische Kündigung am sichersten ist
Viele Abonnenten fragen sich, warum sie nicht einfach anrufen oder eine E-Mail schreiben können. Der Hauptgrund liegt in der Beweissicherung. Bei einer telefonischen Kündigung gibt es keinen dokumentierten Nachweis über den Inhalt des Gesprächs oder das genaue Datum. E-Mails können im Spam-Ordner landen, übersehen werden oder technische Probleme bei der Zustellung auftreten. Im Streitfall müssten Sie beweisen, dass Ihre Kündigung rechtzeitig beim Verlag eingegangen ist – ohne Einschreiben ist dies praktisch unmöglich.
Das Einschreiben mit Rückschein dokumentiert nicht nur den Versand, sondern auch den Empfang durch den Verlag. Sie erhalten eine unterschriebene Empfangsbestätigung zurück, die als Beweis dient. Dies ist besonders wichtig bei Einhaltung von Kündigungsfristen, denn entscheidend ist nicht das Datum des Versands, sondern das Datum des Zugangs beim Empfänger.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur postalischen Kündigung
Um Ihr Westfalenpost-Abonnement per Post zu kündigen, sollten Sie folgende Schritte beachten:
Schritt 1: Vertragsdaten zusammenstellen - Suchen Sie Ihre Abonnentennummer, die vollständige Lieferadresse und Ihre Kundennummer heraus. Diese Informationen finden Sie auf Ihrer Rechnung, auf dem Adressaufkleber der Zeitung oder in früherer Korrespondenz mit dem Verlag. Je präziser Ihre Angaben sind, desto schneller kann der Verlag Ihr Abonnement identifizieren und die Kündigung bearbeiten.
Schritt 2: Kündigungsschreiben verfassen - Formulieren Sie ein klares, sachliches Kündigungsschreiben. Nennen Sie Ihre vollständigen Kontaktdaten, die Abonnentennummer und erklären Sie eindeutig, dass Sie Ihr Abonnement kündigen möchten. Geben Sie an, zu welchem Zeitpunkt die Kündigung wirksam werden soll. Falls Sie die genaue Kündigungsfrist nicht kennen, formulieren Sie "zum nächstmöglichen Zeitpunkt". Bitten Sie um eine schriftliche Kündigungsbestätigung.
Schritt 3: Brief korrekt adressieren - Richten Sie Ihr Kündigungsschreiben an die offizielle Adresse des Verlags:
- Westfalenpost Verlag GmbH & Co. KG, Oststraße 100, 59469 Soest
Schritt 4: Als Einschreiben mit Rückschein versenden - Gehen Sie zur Post und versenden Sie Ihr Kündigungsschreiben als Einschreiben mit Rückschein. Dies kostet zwar einige Euro mehr als ein normaler Brief, bietet aber maximale Rechtssicherheit. Bewahren Sie die Quittung der Post auf. Nach einigen Tagen erhalten Sie den Rückschein mit der Unterschrift des Empfängers zurück – bewahren Sie auch diesen sorgfältig auf.
Schritt 5: Kündigungsbestätigung abwarten - Der Verlag sollte Ihnen innerhalb von zwei bis drei Wochen eine schriftliche Kündigungsbestätigung zusenden. Prüfen Sie diese genau auf das Datum, zu dem Ihr Abonnement endet. Falls Sie keine Bestätigung erhalten, sollten Sie beim Verlag nachfragen und dabei auf Ihr Einschreiben verweisen.
Alternative: Digitale Versandservices nutzen
Wer den Gang zur Post scheut oder keine Zeit dafür hat, kann auch auf moderne digitale Services zurückgreifen. Dienste wie Postclic ermöglichen es, Kündigungsschreiben online zu erstellen und als echten Brief mit Sendungsverfolgung versenden zu lassen. Dabei profitieren Nutzer von professionell formatierten Vorlagen, automatischer Adressprüfung und digitalem Versandnachweis. Der gesamte Prozess lässt sich bequem vom Computer oder Smartphone aus erledigen, während der Brief physisch gedruckt, kuvertiert und mit Nachweis versendet wird. Dies spart Zeit und bietet dennoch die Rechtssicherheit eines postalischen Versands.
Kundenbewertungen und Tipps
Häufige Kündigungsgründe
Abonnenten der Westfalenpost nennen verschiedene Gründe für ihre Kündigungsentscheidung. Ein häufiger Grund ist die veränderte Mediennutzung: Viele Menschen beziehen ihre Nachrichten zunehmend aus Online-Quellen und empfinden eine tägliche Printzeitung als nicht mehr zeitgemäß. Die Zeitung stapelt sich ungelesen, was zu einem schlechten Gewissen führt und letztlich zur Kündigung motiviert.
Finanzielle Überlegungen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Bei Kosten von 40 bis 50 Euro monatlich summiert sich ein Jahresabonnement auf 500 bis 600 Euro. Gerade in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten überprüfen viele Haushalte ihre laufenden Ausgaben und streichen Posten, die nicht unbedingt notwendig erscheinen. Auch regelmäßige Preiserhöhungen des Verlags werden von manchen Abonnenten als Anlass zur Kündigung genommen.
Umzüge sind ein weiterer häufiger Kündigungsgrund, besonders wenn der neue Wohnort außerhalb des Verbreitungsgebiets der Westfalenpost liegt. Auch Unzufriedenheit mit der Zustellung – verspätete oder fehlende Lieferungen trotz mehrfacher Reklamation – führt bei einigen Lesern zur Kündigung. Manche Abonnenten bemängeln zudem, dass die lokale Berichterstattung nicht mehr die Qualität früherer Jahre erreicht oder dass bestimmte Themen zu stark oder zu schwach gewichtet werden.
Praktische Tipps für eine reibungslose Kündigung
Erfahrene Abonnenten empfehlen, die Kündigung nicht auf den letzten Drücker zu verschicken. Planen Sie lieber ein paar Tage Puffer ein, um sicherzustellen, dass Ihr Schreiben rechtzeitig ankommt. Bedenken Sie, dass die Post manchmal länger braucht und auch beim Verlag Bearbeitungszeit anfällt.
Dokumentieren Sie jeden Schritt Ihrer Kündigung. Machen Sie eine Kopie oder ein Foto Ihres Kündigungsschreibens, bevor Sie es versenden. Bewahren Sie den Einschreiben-Beleg und den Rückschein mindestens ein Jahr lang auf. Falls es zu Unstimmigkeiten kommt, haben Sie so alle notwendigen Nachweise griffbereit.
Prüfen Sie nach dem Kündigungstermin Ihre Kontoauszüge, um sicherzustellen, dass keine weiteren Abbuchungen erfolgen. Sollte der Verlag trotz wirksamer Kündigung weiter abbuchen, widersprechen Sie der Lastschrift bei Ihrer Bank und nehmen Sie Kontakt mit dem Verlag auf, unter Verweis auf Ihre dokumentierte Kündigung.
Umgang mit Rückgewinnungsversuchen
Nach Eingang Ihrer Kündigung wird der Verlag möglicherweise versuchen, Sie als Kunden zu halten. Dies kann durch telefonische Kontaktaufnahme, Schreiben mit Sonderangeboten oder Rabattaktionen geschehen. Solche Rückgewinnungsversuche sind im Verlagswesen üblich und nicht ungewöhnlich. Sie sind nicht verpflichtet, auf diese Angebote einzugehen. Bleiben Sie höflich, aber bestimmt, wenn Sie bei Ihrer Kündigungsentscheidung bleiben möchten.
Manche Verlage bieten auch eine Abo-Pause als Alternative zur vollständigen Kündigung an. Dies kann sinnvoll sein, wenn Sie nur vorübergehend auf die Zeitung verzichten möchten, etwa während eines längeren Urlaubs oder einer beruflichen Abwesenheit. Bedenken Sie jedoch, dass eine Pause die Vertragslaufzeit nicht verkürzt und Sie weiterhin an die Kündigungsfristen gebunden sind.
Was nach der Kündigung zu beachten ist
Nach erfolgreicher Kündigung sollten Sie darauf achten, dass die Zustellung tatsächlich zum vereinbarten Termin endet. Notieren Sie sich das Kündigungsdatum und kontrollieren Sie, ob danach noch Zeitungen geliefert werden. Falls dies der Fall ist, kontaktieren Sie umgehend den Verlag und weisen Sie auf Ihre dokumentierte Kündigung hin. Sie sind nicht verpflichtet, für Zeitungen zu bezahlen, die nach dem Kündigungstermin geliefert werden.
Wenn Sie ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt hatten, können Sie dieses bei Ihrer Bank widerrufen, um sicherzustellen, dass keine weiteren Abbuchungen erfolgen. Dies ist besonders ratsam, wenn Sie befürchten, dass der Verlag die Kündigung nicht korrekt bearbeitet hat. Die Kündigung des Abonnements beendet zwar die vertragliche Grundlage für Abbuchungen, ein expliziter Widerruf des Lastschriftmandats bietet jedoch zusätzliche Sicherheit.