
Cancellation service N°1 in Germany

Contract number:
To the attention of:
Cancellation Department – Aktion Mensch
Breite Straße 157
53111 Bonn
Subject: Contract Cancellation – Certified Email Notification
Dear Sir or Madam,
I hereby notify you of my decision to terminate contract number relating to the Aktion Mensch service. This notification constitutes a firm, clear and unequivocal intention to cancel the contract, effective at the earliest possible date or in accordance with the applicable contractual notice period.
I kindly request that you take all necessary measures to:
– cease all billing from the effective date of cancellation;
– confirm in writing the proper receipt of this request;
– and, where applicable, send me the final statement or balance confirmation.
This cancellation is sent to you by certified email. The sending, timestamping and integrity of the content are established, making it equivalent proof meeting the requirements of electronic evidence. You therefore have all the necessary elements to process this cancellation properly, in accordance with the applicable principles regarding written notification and contractual freedom.
In accordance with the Consumer Rights Act 2015 and data protection regulations, I also request that you:
– delete all my personal data not necessary for your legal or accounting obligations;
– close any associated personal account;
– and confirm to me the effective deletion of data in accordance with applicable rights regarding privacy protection.
I retain a complete copy of this notification as well as proof of sending.
Yours sincerely,
13/01/2026
So beenden Sie Ihre Mitgliedschaft bei Aktion Mensch
Über Aktion Mensch
Die Aktion Mensch ist Deutschlands größte private Förderorganisation im sozialen Bereich und gleichzeitig eine der bekanntesten Soziallotterien des Landes. Seit ihrer Gründung im Jahr 1964 als "Aktion Sorgenkind" setzt sich die Organisation für Inklusion, Teilhabe und Chancengleichheit von Menschen mit Behinderung ein. Mit Sitz in Bonn erreicht die Stiftung Aktion Mensch durch ihre Lotterieeinnahmen eine beeindruckende Förderleistung von jährlich rund 200 Millionen Euro für soziale Projekte in ganz Deutschland.
Das Geschäftsmodell der Aktion Mensch verbindet soziales Engagement mit der Möglichkeit, attraktive Geldpreise zu gewinnen. Teilnehmer erwerben Lose für die monatlichen Ziehungen und unterstützen damit automatisch soziale Projekte. Die Organisation fördert bundesweit Initiativen in den Bereichen Arbeit, Freizeit, Bildung, Wohnen und Barrierefreiheit. Über 1.000 Projekte werden jährlich neu gefördert, wodurch die Aktion Mensch eine zentrale Rolle in der deutschen Soziallandschaft einnimmt.
Die Teilnahme an der Aktion Mensch Lotterie erfolgt in der Regel durch ein Dauerspiel-Abonnement, bei dem monatlich automatisch Lose für die Ziehungen erworben werden. Diese kontinuierliche Teilnahme bietet den Vorteil, dass keine Ziehung verpasst wird und die Unterstützung sozialer Projekte langfristig gesichert ist. Allerdings entsteht dadurch auch ein fortlaufendes Vertragsverhältnis, das unter bestimmten Umständen gekündigt werden kann oder muss.
Die Mission und gesellschaftliche Bedeutung
Die Aktion Mensch verfolgt das Ziel, eine Gesellschaft zu schaffen, in der Unterschiede normal sind und jeder Mensch gleichberechtigt teilhaben kann. Durch die Verbindung von Lotterie und Förderung werden soziale Projekte finanziert, die ohne diese Unterstützung oft nicht realisierbar wären. Die Organisation arbeitet dabei nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit und fördert Projekte, die langfristige Verbesserungen für Menschen mit Behinderung bewirken.
Trotz der positiven gesellschaftlichen Wirkung gibt es verschiedene Gründe, warum Teilnehmer ihre Mitgliedschaft bei der Aktion Mensch beenden möchten. Finanzielle Veränderungen, Umzüge, veränderte Lebenssituationen oder der Wunsch, andere Organisationen zu unterstützen, sind häufige Beweggründe für eine Kündigung. Wichtig ist dabei, die rechtlichen Rahmenbedingungen und korrekten Kündigungswege zu kennen.
Abonnementpläne und Preise
Die Aktion Mensch bietet verschiedene Lotterie-Produkte an, die sich in Spieleinsatz, Gewinnchancen und monatlichen Kosten unterscheiden. Die Teilnahme erfolgt typischerweise über ein Dauerauftrag-System, bei dem die Beiträge monatlich vom Konto eingezogen werden. Die Produktpalette ist darauf ausgerichtet, für unterschiedliche Budgets und Präferenzen passende Optionen anzubieten.
Die verschiedenen Lotterie-Optionen
Das Hauptprodukt ist die klassische Aktion Mensch Lotterie mit monatlichen Ziehungen und verschiedenen Gewinnklassen. Daneben gibt es Sonderverlosungen und spezielle Aktionen, die zusätzliche Gewinnchancen bieten. Die Lospreise variieren je nach gewähltem Produkt und Anzahl der Lose, die ein Teilnehmer pro Monat erwirbt.
| Lotterie-Produkt | Monatlicher Beitrag | Hauptgewinn | Ziehungen pro Monat |
|---|---|---|---|
| Einzellos | 15,00 Euro | 1.000.000 Euro | 4-5 Ziehungen |
| Jahreslos | 15,00 Euro (jährlich 180 Euro) | 1.000.000 Euro | 4-5 Ziehungen |
| Mehrere Lose | Ab 30,00 Euro | 1.000.000 Euro | 4-5 Ziehungen |
| Sonderverlosungen | Variabel | Bis zu 100.000 Euro extra | Nach Aktion |
Zahlungsmodalitäten und Vertragsbindung
Die Zahlung erfolgt in der Regel per SEPA-Lastschriftverfahren, wobei der monatliche Betrag automatisch vom angegebenen Konto abgebucht wird. Diese Zahlungsweise ist für die meisten Teilnehmer bequem, bedeutet aber auch, dass eine aktive Kündigung erforderlich ist, um die fortlaufenden Zahlungen zu beenden. Ohne explizite Kündigung verlängert sich die Teilnahme automatisch.
Ein wichtiger Aspekt bei der Teilnahme ist, dass die Lose nicht nur über die Aktion Mensch direkt, sondern auch über regionale Vermittler und Partner-Organisationen vertrieben werden können. Dies kann Auswirkungen auf den Kündigungsprozess haben, da in manchen Fällen die Kündigung an den jeweiligen Vermittler zu richten ist. Bei Unsicherheiten sollte die Kündigung sowohl an die zentrale Adresse der Aktion Mensch als auch an den bekannten Vermittler gesendet werden.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigung einer Teilnahme an der Aktion Mensch Lotterie unterliegt spezifischen Bedingungen, die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Organisation festgelegt sind. Diese Regelungen entsprechen den deutschen Rechtsvorschriften für Dauerschuldverhältnisse und Glücksspielverträge. Das Verständnis dieser Bedingungen ist entscheidend für eine rechtswirksame und fristgerechte Kündigung.
Kündigungsfristen und Vertragslaufzeiten
Die Kündigungsfrist bei der Aktion Mensch beträgt in der Regel vier Wochen zum Monatsende. Das bedeutet, dass eine Kündigung spätestens vier Wochen vor dem gewünschten Beendigungstermin beim Empfänger eingegangen sein muss. Wird beispielsweise am 5. Januar gekündigt, endet die Teilnahme zum 28. Februar, vorausgesetzt die Kündigung geht rechtzeitig ein. Diese Frist dient dazu, die administrativen Prozesse ordnungsgemäß abzuwickeln und die Abbuchungen rechtzeitig zu stoppen.
Bei Jahres-Losen gelten teilweise abweichende Regelungen. Hier kann eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten vereinbart sein, nach deren Ablauf die Kündigung möglich ist. Es ist daher wichtig, die spezifischen Vertragsbedingungen des eigenen Loses zu prüfen, um die korrekte Kündigungsfrist zu ermitteln. In den Teilnahmebedingungen, die bei Vertragsabschluss ausgehändigt oder zugesandt werden, sind diese Fristen detailliert aufgeführt.
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Nach deutschem Recht haben Verbraucher bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Dieses gilt auch für die Teilnahme an der Aktion Mensch Lotterie, wenn der Vertrag online, telefonisch oder per Post abgeschlossen wurde. Innerhalb dieser Frist kann die Teilnahme ohne Angabe von Gründen widerrufen werden. Der Widerruf muss schriftlich erfolgen und sollte ebenfalls per Einschreiben versendet werden, um einen Nachweis zu haben.
Nach Ablauf der Widerrufsfrist greift das ordentliche Kündigungsrecht mit den genannten Fristen. Eine außerordentliche Kündigung ist nur in Ausnahmefällen möglich, etwa bei schwerwiegenden Vertragsverletzungen durch die Aktion Mensch oder bei besonderen persönlichen Härtefällen. In der Praxis sind solche Situationen jedoch selten, weshalb die ordentliche Kündigung der Regelfall ist.
Besondere Kündigungsgründe
Obwohl für eine ordentliche Kündigung keine Begründung erforderlich ist, gibt es Situationen, in denen eine sofortige Beendigung gewünscht oder notwendig sein kann. Dazu gehören finanzielle Notlagen, schwere Erkrankungen oder der Tod des Teilnehmers. Im Todesfall sollten Angehörige die Teilnahme schnellstmöglich kündigen und eine Kopie der Sterbeurkunde beifügen, um weitere Abbuchungen zu verhindern.
| Kündigungsart | Frist | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Widerruf | 14 Tage ab Vertragsabschluss | Ohne Angabe von Gründen möglich |
| Ordentliche Kündigung | 4 Wochen zum Monatsende | Standardverfahren, keine Begründung nötig |
| Kündigung Jahreslos | 4 Wochen nach Ablauf der Mindestlaufzeit | Mindestlaufzeit beachten |
| Außerordentliche Kündigung | Sofort | Nur bei wichtigem Grund, Nachweis erforderlich |
Wie man Aktion Mensch per Post kündigt
Die postalische Kündigung per Einschreiben ist der sicherste und rechtlich zuverlässigste Weg, um eine Teilnahme bei der Aktion Mensch zu beenden. Während digitale Kommunikationswege heute weit verbreitet sind, bietet der Postweg mit Einschreiben den entscheidenden Vorteil eines rechtsgültigen Nachweises über Absendung und Zugang des Kündigungsschreibens. Dies ist besonders wichtig, wenn später Unklarheiten über den Kündigungszeitpunkt entstehen sollten.
Warum die postalische Kündigung empfohlen wird
Der größte Vorteil der Kündigung per Einschreiben liegt in der Beweiskraft. Bei einem Einschreiben mit Rückschein erhalten Sie nicht nur eine Bestätigung, dass der Brief abgeschickt wurde, sondern auch einen Nachweis darüber, wann das Schreiben beim Empfänger angekommen ist. Dies ist nach deutschem Recht entscheidend, da eine Kündigung erst mit Zugang beim Vertragspartner wirksam wird. Bei Streitigkeiten über die Einhaltung von Fristen ist dieser Nachweis von unschätzbarem Wert.
E-Mails können verloren gehen, im Spam-Ordner landen oder technische Probleme verursachen. Online-Formulare sind nicht immer verfügbar oder funktionieren möglicherweise nicht einwandfrei. Ein physischer Brief hingegen ist greifbar und nachverfolgbar. Gerade bei wichtigen Vertragsangelegenheiten wie einer Kündigung sollte auf die sicherste Methode zurückgegriffen werden, um spätere Komplikationen zu vermeiden.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur postalischen Kündigung
Der erste Schritt besteht darin, ein formelles Kündigungsschreiben zu verfassen. Dieses sollte alle relevanten Informationen enthalten, die zur eindeutigen Identifikation Ihrer Teilnahme notwendig sind. Dazu gehören Ihr vollständiger Name, Ihre Adresse, Ihre Kundennummer oder Losnummer sowie das Datum, zu dem die Kündigung wirksam werden soll. Eine klare und unmissverständliche Formulierung des Kündigungswunsches ist essentiell.
Das Schreiben sollte professionell und sachlich formuliert sein. Beginnen Sie mit einer klaren Betreffzeile wie "Kündigung meiner Teilnahme an der Aktion Mensch Lotterie". Im Haupttext erklären Sie deutlich, dass Sie Ihre Teilnahme kündigen möchten und nennen das gewünschte Kündigungsdatum. Bitten Sie um eine schriftliche Kündigungsbestätigung, um sicherzustellen, dass Ihre Kündigung bearbeitet wurde. Unterschreiben Sie das Schreiben handschriftlich, da dies die Authentizität unterstreicht.
Notwendige Angaben im Kündigungsschreiben
Für eine reibungslose Bearbeitung Ihrer Kündigung sollten folgende Informationen im Schreiben enthalten sein:
- Vollständiger Name des Teilnehmers (wie im Vertrag angegeben)
- Aktuelle Anschrift
- Kundennummer oder Losnummer (falls vorhanden)
- Geburtsdatum (zur eindeutigen Identifikation)
- Datum des Kündigungsschreibens
- Gewünschter Kündigungstermin (unter Berücksichtigung der Kündigungsfrist)
- Bitte um schriftliche Kündigungsbestätigung
- Handschriftliche Unterschrift
Die korrekte Empfängeradresse
Die Kündigung muss an die offizielle Geschäftsadresse der Aktion Mensch gesendet werden. Diese lautet:
- Stiftung Aktion Mensch, Breite Straße 157, 53111 Bonn
Achten Sie darauf, dass die Adresse vollständig und korrekt auf dem Umschlag angegeben ist. Fehlerhafte Adressen können zu Verzögerungen führen und im schlimmsten Fall dazu, dass Ihre Kündigung nicht rechtzeitig ankommt. Überprüfen Sie die Adresse daher sorgfältig, bevor Sie den Brief zur Post bringen.
Der Versand als Einschreiben
Gehen Sie mit Ihrem fertig adressierten und unterschriebenen Kündigungsschreiben zu einer Postfiliale und versenden Sie es als Einschreiben mit Rückschein. Diese Versandart kostet zwar einige Euro mehr als ein normaler Brief, bietet aber die wichtige Nachweisfunktion. Sie erhalten einen Einlieferungsbeleg, den Sie unbedingt aufbewahren sollten. Nach Zustellung des Briefes erhalten Sie den Rückschein mit dem Zustelldatum zurück.
Bewahren Sie alle Unterlagen sorgfältig auf: das Original oder eine Kopie Ihres Kündigungsschreibens, den Einlieferungsbeleg und später den Rückschein. Diese Dokumente sind Ihre Absicherung, falls es zu Unstimmigkeiten kommen sollte. Es empfiehlt sich, diese Unterlagen mindestens drei Monate nach Beendigung der Teilnahme aufzubewahren, um bei eventuellen Nachfragen oder fehlerhaften Abbuchungen reagieren zu können.
Digitale Unterstützung beim Kündigungsprozess
Während der postalische Weg unverzichtbar ist, können moderne digitale Dienste den Prozess erheblich erleichtern. Plattformen wie Postclic haben sich darauf spezialisiert, den Versand wichtiger Dokumente zu vereinfachen und zu professionalisieren. Solche Dienste ermöglichen es, Kündigungsschreiben online zu erstellen und automatisch als nachverfolgten Brief versenden zu lassen, ohne selbst zur Post gehen zu müssen.
Der Vorteil solcher Dienste liegt in der Zeitersparnis und der professionellen Abwicklung. Das Kündigungsschreiben wird automatisch korrekt formatiert, alle notwendigen Angaben werden strukturiert abgefragt, und der Versand erfolgt mit digitalem Sendungsnachweis. Dies verbindet die Rechtssicherheit des Postwegs mit dem Komfort digitaler Prozesse. Besonders für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder in zeitkritischen Situationen kann dies eine wertvolle Hilfe sein.
Nach dem Versand: Was zu beachten ist
Nach dem Versand Ihrer Kündigung sollten Sie Ihre Kontoauszüge aufmerksam beobachten. Überprüfen Sie, ob nach dem Kündigungstermin tatsächlich keine Abbuchungen mehr erfolgen. Sollte dennoch ein Betrag abgebucht werden, haben Sie das Recht, diesen innerhalb von acht Wochen durch Ihre Bank zurückbuchen zu lassen. Kontaktieren Sie in diesem Fall umgehend die Aktion Mensch mit Verweis auf Ihre Kündigung und die vorhandenen Nachweise.
Warten Sie auf die schriftliche Kündigungsbestätigung der Aktion Mensch. Diese sollte innerhalb von zwei bis drei Wochen nach Zugang Ihrer Kündigung eintreffen. Falls Sie nach vier Wochen noch keine Bestätigung erhalten haben, sollten Sie telefonisch oder schriftlich nachfragen. Die Kündigungsbestätigung ist ein wichtiges Dokument, das Sie ebenfalls aufbewahren sollten.
Kundenbewertungen und Tipps
Die Erfahrungen von Teilnehmern mit dem Kündigungsprozess bei der Aktion Mensch sind überwiegend positiv. Die meisten berichten von einer unkomplizierten und zügigen Abwicklung, sofern die Kündigung korrekt und fristgerecht eingereicht wurde. Dennoch gibt es einige häufige Stolpersteine, die es zu vermeiden gilt, sowie wertvolle Tipps aus der Praxis.
Häufige Herausforderungen bei der Kündigung
Eine der häufigsten Schwierigkeiten besteht darin, die eigene Kundennummer oder Losnummer nicht zu finden. Diese Information ist jedoch wichtig für die eindeutige Zuordnung der Kündigung. Die Nummer findet sich in der Regel auf den monatlichen Mitteilungen über die Ziehungen, auf der Bestätigung bei Vertragsabschluss oder auf Kontoauszügen bei der Lastschriftbuchung. Sollten Sie die Nummer nicht finden, ist dies kein Grund zur Sorge – geben Sie in der Kündigung so viele andere identifizierende Informationen wie möglich an.
Ein weiterer häufiger Fehler ist die Nichtbeachtung der Kündigungsfrist. Viele Teilnehmer gehen davon aus, dass eine Kündigung sofort wirksam wird, und sind dann überrascht, wenn noch ein oder zwei weitere Abbuchungen erfolgen. Berechnen Sie die Frist sorgfältig und berücksichtigen Sie auch die Postlaufzeit. Im Zweifelsfall kündigen Sie lieber etwas früher, um sicherzugehen, dass die Kündigung rechtzeitig ankommt.
Praktische Tipps von erfahrenen Teilnehmern
Erfahrene Teilnehmer empfehlen, die Kündigung immer zu Beginn eines Monats zu versenden, auch wenn der gewünschte Kündigungstermin erst später liegt. Dies gibt genügend zeitlichen Puffer für die Postlaufzeit und die interne Bearbeitung. Zudem sollte die Kündigung nie in der Urlaubszeit oder zwischen den Jahren versendet werden, da es dann zu längeren Bearbeitungszeiten kommen kann.
Ein weiterer wertvoller Tipp ist, vor der Kündigung alle persönlichen Unterlagen zur Aktion Mensch zusammenzustellen. Dazu gehören Vertragsunterlagen, frühere Mitteilungen und Kontoauszüge. Dies erleichtert nicht nur das Verfassen des Kündigungsschreibens, sondern ist auch hilfreich, falls nachträglich Fragen auftreten. Machen Sie Kopien aller wichtigen Dokumente und bewahren Sie diese systematisch auf.
Umgang mit Problemen nach der Kündigung
Sollte es nach der Kündigung zu Problemen kommen, etwa weil weiterhin Abbuchungen erfolgen oder keine Kündigungsbestätigung eintrifft, ist schnelles Handeln gefragt. Kontaktieren Sie zunächst die Aktion Mensch telefonisch und schildern Sie das Problem. Halten Sie dabei Ihre Nachweise bereit. In den meisten Fällen lassen sich Missverständnisse auf diesem Weg klären.
Falls eine telefonische Klärung nicht zum Erfolg führt, senden Sie ein erneutes Schreiben per Einschreiben, in dem Sie auf Ihre ursprüngliche Kündigung verweisen und die Nachweise beifügen. Setzen Sie eine angemessene Frist für die Bearbeitung, beispielsweise zwei Wochen. Bei unrechtmäßigen Abbuchungen können Sie diese über Ihre Bank zurückfordern und gleichzeitig schriftlich Widerspruch gegen weitere Abbuchungen einlegen.
Alternative Überlegungen vor der Kündigung
Bevor Sie die endgültige Entscheidung zur Kündigung treffen, sollten Sie alle Optionen prüfen. Die Aktion Mensch bietet teilweise die Möglichkeit, die Teilnahme zu pausieren oder den monatlichen Beitrag zu reduzieren, indem die Anzahl der Lose verringert wird. Dies kann eine Alternative sein, wenn finanzielle Engpässe der Grund für die Kündigungsüberlegung sind.
Informieren Sie sich auch über die Auswirkungen einer Kündigung auf Ihre Gewinnchancen und die Unterstützung sozialer Projekte. Viele Teilnehmer schätzen den sozialen Aspekt ihrer Teilnahme und möchten diesen nicht aufgeben. Möglicherweise gibt es andere Wege, Ihr Engagement anzupassen, ohne die Teilnahme komplett zu beenden. Ein Gespräch mit dem Kundenservice kann hier wertvolle Einblicke geben.
Langfristige Planung nach der Kündigung
Nach erfolgreicher Kündigung sollten Sie Ihre Kontoauszüge noch einige Monate weiter beobachten, um sicherzustellen, dass keine weiteren Abbuchungen erfolgen. Manchmal kann es zu verzögerten Buchungen kommen, die dann rückgängig gemacht werden müssen. Bewahren Sie alle Kündigungsunterlagen mindestens ein Jahr lang auf, um bei späteren Fragen oder Problemen darauf zurückgreifen zu können.
Falls Sie in Zukunft wieder an der Aktion Mensch teilnehmen möchten, ist eine Neuanmeldung jederzeit möglich. Die Kündigung hat keine negativen Auswirkungen auf eine spätere erneute Teilnahme. Viele Menschen passen ihr soziales Engagement im Laufe ihres Lebens an veränderte Umstände an, und die Aktion Mensch ist darauf eingestellt, ehemalige Teilnehmer wieder willkommen zu heißen.
Abschließend lässt sich festhalten, dass die Kündigung einer Teilnahme bei der Aktion Mensch ein unkomplizierter Prozess ist, sofern die formalen Anforderungen beachtet werden. Die postalische Kündigung per Einschreiben bietet die größte Rechtssicherheit und sollte daher bevorzugt werden. Mit den richtigen Informationen, einer sorgfältigen Vorbereitung und der Beachtung der Kündigungsfristen steht einer erfolgreichen Beendigung der Teilnahme nichts im Wege. Die Aktion Mensch hat als seriöse Organisation ein Interesse an einer fairen und transparenten Abwicklung, sodass Kündigungen in der Regel problemlos bearbeitet werden.