
Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany

Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – ASB Arbeiter-Samariter-Bund
Glinkastraße 21-22
10117 Berlin
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes ASB Arbeiter-Samariter-Bund. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
13/01/2026
Tipps zur Kündigung Ihrer ASB Mitgliedschaft
Über ASB Arbeiter-Samariter-Bund
Der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V., kurz ASB, ist eine der großen Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen in Deutschland mit einer über hundertjährigen Geschichte. Gegründet 1888 in Berlin, bietet der ASB heute ein breites Spektrum an sozialen Dienstleistungen für Menschen in verschiedenen Lebenslagen. Als politisch und konfessionell unabhängiger Verband ist der ASB bundesweit mit zahlreichen Landes- und Regionalverbänden vertreten und beschäftigt mehr als 50.000 hauptamtliche Mitarbeiter.
Das Leistungsportfolio des ASB umfasst Rettungsdienste, Katastrophenschutz, Pflegedienste, Hausnotruf-Systeme, Fahrdienste, Erste-Hilfe-Kurse sowie Betreuungsangebote für Kinder, Jugendliche und Senioren. Viele Menschen nutzen die Dienste des ASB im Rahmen einer Mitgliedschaft oder durch Vertragsabschlüsse für spezifische Leistungen wie ambulante Pflege oder Hausnotruf-Services. Die zentrale Bundesgeschäftsstelle befindet sich in Berlin und koordiniert die Aktivitäten der regionalen Gliederungen.
Die Mitgliedschaft im ASB ist freiwillig und kann verschiedene Formen annehmen. Neben der Fördermitgliedschaft, bei der Mitglieder den Verband finanziell unterstützen, gibt es auch aktive Mitgliedschaften für ehrenamtlich Engagierte. Darüber hinaus schließen viele Menschen Verträge für konkrete Dienstleistungen ab, etwa für ambulante Pflegeleistungen oder den Hausnotruf. Diese vertraglichen Beziehungen unterliegen bestimmten Kündigungsregelungen, die es zu beachten gilt.
Dienstleistungen und Mitgliedschaftsmodelle
Hauptleistungen des ASB
Der ASB bietet eine Vielzahl von Dienstleistungen an, die je nach regionalem Verband variieren können. Zu den Kernbereichen gehören der Rettungsdienst und Krankentransport, der in vielen Regionen Deutschlands ein wichtiger Bestandteil der Notfallversorgung ist. Im Bereich Pflege betreibt der ASB ambulante Pflegedienste, stationäre Pflegeeinrichtungen und betreutes Wohnen für Senioren.
Ein besonders nachgefragter Service ist der Hausnotruf, der älteren oder gesundheitlich eingeschränkten Menschen ermöglicht, im Notfall schnell Hilfe zu rufen. Dieser Dienst wird häufig über monatliche Verträge abgerechnet. Weitere Angebote umfassen Menü-Bringdienste, Fahrdienste für mobilitätseingeschränkte Personen sowie verschiedene Betreuungs- und Begleitdienste. Der ASB ist zudem ein anerkannter Anbieter von Erste-Hilfe-Kursen für Führerscheinanwärter, Betriebe und Privatpersonen.
Mitgliedschaftsformen und Beiträge
Die Mitgliedschaft im ASB ist grundsätzlich freiwillig und dient der ideellen und finanziellen Unterstützung der Organisation. Die Beitragshöhe variiert je nach Landesverband und gewählter Mitgliedschaftsform. Fördermitglieder zahlen in der Regel einen jährlichen oder monatlichen Beitrag, der zwischen 24 und 60 Euro pro Jahr liegen kann, abhängig von der regionalen Gliederung.
| Mitgliedschaftstyp | Typischer Jahresbeitrag | Leistungen |
|---|---|---|
| Fördermitgliedschaft | 24-60 Euro | Unterstützung der Verbandsarbeit, Mitgliedermagazin |
| Aktive Mitgliedschaft | Variabel | Ehrenamtliche Tätigkeit, Versicherungsschutz |
| Hausnotruf-Service | 180-300 Euro | 24-Stunden-Notrufsystem, monatliche Abrechnung |
| Pflegedienstleistungen | Nach Bedarf | Individuelle Pflegeverträge, Abrechnung über Pflegekasse |
Vertragliche Dienstleistungen
Neben der Mitgliedschaft schließen viele Menschen mit dem ASB Verträge für konkrete Dienstleistungen ab. Diese Verträge haben eigene Kündigungsfristen und -bedingungen, die sich von der einfachen Mitgliedschaft unterscheiden. Bei Pflegedienstleistungen werden die Kosten häufig direkt mit den Pflegekassen abgerechnet, wobei Eigenanteile anfallen können. Hausnotruf-Verträge beinhalten meist eine monatliche Grundgebühr sowie gegebenenfalls Installationskosten für das Notrufsystem.
Kündigungsbedingungen und rechtliche Grundlagen
Kündigungsfristen für Mitgliedschaften
Die Kündigung einer Mitgliedschaft im ASB richtet sich nach den Bestimmungen der jeweiligen Satzung des zuständigen Landes- oder Regionalverbandes. In den meisten Fällen gilt eine Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ende des Geschäftsjahres oder zum Jahresende. Einige Verbände ermöglichen auch kürzere Kündigungsfristen, insbesondere wenn besondere Umstände vorliegen.
Gemäß den allgemeinen Regelungen im deutschen Vereinsrecht kann eine Mitgliedschaft ordentlich unter Einhaltung der satzungsgemäßen Fristen gekündigt werden. Eine außerordentliche Kündigung ist möglich, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, etwa bei schwerwiegenden Pflichtverletzungen des Vereins oder wenn die Fortsetzung der Mitgliedschaft unzumutbar ist. Die Kündigung muss grundsätzlich schriftlich erfolgen, um rechtswirksam zu sein.
Kündigungsfristen für Dienstleistungsverträge
Für vertragliche Dienstleistungen wie Hausnotruf oder Pflegedienste gelten spezifische Kündigungsregelungen, die in den jeweiligen Vertragsunterlagen festgelegt sind. Hausnotruf-Verträge haben typischerweise eine Mindestvertragslaufzeit von zwölf Monaten und können danach mit einer Frist von ein bis drei Monaten gekündigt werden. Bei Pflegedienstleistungen sind die Kündigungsfristen oft kürzer, da hier der Grundsatz der freien Anbieterwahl für Pflegebedürftige gilt.
| Vertragsart | Typische Kündigungsfrist | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Fördermitgliedschaft | 3 Monate zum Jahresende | Nach Satzung des Landesverbandes |
| Hausnotruf | 1-3 Monate | Oft 12 Monate Mindestlaufzeit |
| Ambulante Pflege | 2 Wochen bis 1 Monat | Freie Anbieterwahl nach SGB XI |
| Fahrdienst | 1 Monat | Einzelverträge oft flexibler |
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Die rechtlichen Rahmenbedingungen für Kündigungen beim ASB ergeben sich aus verschiedenen Rechtsquellen. Für Mitgliedschaften gilt das Vereinsrecht nach den Paragraphen 38 bis 79 des Bürgerlichen Gesetzbuches. Dienstleistungsverträge unterliegen den allgemeinen Bestimmungen des Vertragsrechts sowie spezifischen Regelungen, etwa im Sozialgesetzbuch für Pflegeleistungen.
Das Schriftformerfordernis für Kündigungen ist in Deutschland streng geregelt. Eine Kündigung per E-Mail oder Telefon ist in den meisten Fällen nicht ausreichend, um die rechtlichen Anforderungen zu erfüllen. Nur eine eigenhändige Unterschrift auf einem schriftlichen Kündigungsschreiben gewährleistet die volle Rechtssicherheit. Zudem ist es wichtig, einen Nachweis über den Zugang der Kündigung beim Empfänger zu haben, weshalb der Versand per Einschreiben mit Rückschein dringend empfohlen wird.
Gründe für eine Kündigung
Menschen entscheiden sich aus verschiedenen Gründen dafür, ihre Mitgliedschaft oder Verträge mit dem ASB zu beenden. Häufige Motive sind ein Umzug in eine Region, in der der ASB nicht oder weniger stark vertreten ist, finanzielle Erwägungen oder der Wechsel zu einem anderen Anbieter. Bei Pflegedienstleistungen kann der Wunsch nach einer anderen Betreuungsform oder Unzufriedenheit mit einzelnen Aspekten der Leistungserbringung eine Rolle spielen.
Auch Veränderungen in der persönlichen Lebenssituation, etwa wenn ein Hausnotruf nicht mehr benötigt wird oder die Pflegebedürftigkeit endet, führen zu Kündigungen. In einigen Fällen möchten Menschen ihre finanziellen Verpflichtungen reduzieren oder ihre Unterstützung auf andere Organisationen konzentrieren. Unabhängig vom Grund ist es wichtig, die Kündigung korrekt und fristgerecht durchzuführen.
Wie man ASB Arbeiter-Samariter-Bund per Post kündigt
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Die Kündigung per Post ist die rechtssicherste Methode, um eine Mitgliedschaft oder einen Vertrag mit dem ASB zu beenden. Im deutschen Recht gilt für Kündigungen grundsätzlich das Schriftformerfordernis, das eine eigenhändige Unterschrift voraussetzt. Nur ein auf Papier verfasstes und unterschriebenes Kündigungsschreiben erfüllt diese Anforderung vollständig und bietet maximale Rechtssicherheit.
Ein weiterer entscheidender Vorteil der postalischen Kündigung ist die Möglichkeit, einen Nachweis über den Versand und den Zugang beim Empfänger zu erhalten. Bei Einschreiben mit Rückschein erhält der Absender eine Bestätigung, dass das Schreiben zugestellt wurde. Dies ist besonders wichtig, wenn es später zu Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt oder die Einhaltung von Fristen kommen sollte. Telefonische Kündigungen oder E-Mails bieten diese Nachweismöglichkeit nicht in vergleichbarer Form.
Zudem gewährleistet die postalische Kündigung, dass das Schreiben bei der zuständigen Stelle ankommt und dort ordnungsgemäß bearbeitet werden kann. Große Organisationen wie der ASB haben etablierte Prozesse für die Bearbeitung von Posteingang, sodass ein korrekt adressiertes Kündigungsschreiben zuverlässig weitergeleitet und bearbeitet wird. Dies minimiert das Risiko von Missverständnissen oder technischen Problemen, die bei digitalen Kommunikationswegen auftreten können.
Die richtige Adresse für Kündigungen
Für Kündigungen von Mitgliedschaften oder Verträgen mit dem ASB ist es wichtig, das Schreiben an die richtige Adresse zu senden. Die zentrale Bundesgeschäftsstelle des ASB befindet sich in Berlin und ist für übergeordnete Angelegenheiten zuständig. Allerdings ist der ASB föderal organisiert, sodass viele Mitgliedschaften und Verträge direkt mit regionalen Gliederungen bestehen.
Wenn Sie unsicher sind, welche Adresse für Ihre Kündigung zuständig ist, sollten Sie Ihre ursprünglichen Vertragsunterlagen oder Mitgliedschaftsbestätigungen prüfen. Dort ist in der Regel der zuständige Vertragspartner genannt. Im Zweifelsfall kann eine Kündigung an die Bundesgeschäftsstelle gerichtet werden, die das Schreiben an die zuständige Stelle weiterleitet. Die offizielle Adresse der Bundesgeschäftsstelle lautet:
- Arbeiter-Samariter-Bund Deutschlands e.V., Glinkastraße 21-22, 10117 Berlin
Inhalt des Kündigungsschreibens
Ein wirksames Kündigungsschreiben sollte bestimmte Informationen enthalten, um eindeutig identifizierbar zu sein und korrekt bearbeitet werden zu können. Zu den wesentlichen Bestandteilen gehören Ihre vollständigen persönlichen Daten inklusive Name, Adresse und gegebenenfalls Mitgliedsnummer oder Kundennummer. Diese Angaben ermöglichen es dem ASB, Ihre Kündigung dem richtigen Vertragsverhältnis zuzuordnen.
Das Kündigungsschreiben sollte eine klare und unmissverständliche Kündigungserklärung enthalten. Formulieren Sie eindeutig, dass Sie Ihre Mitgliedschaft oder Ihren Vertrag kündigen möchten. Geben Sie an, zu welchem Zeitpunkt die Kündigung wirksam werden soll, idealerweise zum nächstmöglichen Termin unter Berücksichtigung der geltenden Kündigungsfristen. Falls Sie eine außerordentliche Kündigung aussprechen, sollten Sie die Gründe dafür kurz darlegen.
Es ist ratsam, um eine schriftliche Kündigungsbestätigung zu bitten. Dies gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit und ermöglicht es, eventuelle Missverständnisse frühzeitig zu klären. Vergessen Sie nicht, das Schreiben eigenhändig zu unterschreiben und mit dem aktuellen Datum zu versehen. Eine Kopie des Kündigungsschreibens sollten Sie für Ihre eigenen Unterlagen aufbewahren.
Versand per Einschreiben
Der Versand des Kündigungsschreibens per Einschreiben mit Rückschein ist die empfohlene Methode, um einen rechtssicheren Nachweis über die Zustellung zu erhalten. Bei dieser Versandart erhalten Sie eine Bestätigung, dass das Schreiben beim Empfänger angekommen ist, inklusive Datum und Unterschrift des Empfängers. Diese Dokumentation ist im Streitfall von unschätzbarem Wert.
Alternativ kann auch ein Einschreiben Einwurf gewählt werden, das günstiger ist und bei dem der Zusteller den Einwurf in den Briefkasten dokumentiert. Diese Variante bietet ebenfalls einen Nachweis über die Zustellung, wenn auch ohne Empfängerunterschrift. Beide Einschreibevarianten sind deutlich sicherer als ein normaler Brief, bei dem keine Nachverfolgung möglich ist.
Beachten Sie, dass die Kündigungsfrist in der Regel ab Zugang der Kündigung beim Empfänger zu laufen beginnt. Planen Sie daher ausreichend Zeit für den Postweg ein, insbesondere wenn eine Frist zum Monats- oder Jahresende eingehalten werden muss. Ein Versand mehrere Tage vor dem kritischen Datum ist empfehlenswert, um sicherzustellen, dass die Kündigung rechtzeitig ankommt.
Digitale Unterstützung für den Postversand
Während die postalische Kündigung die rechtssicherste Methode bleibt, kann der Prozess durch moderne digitale Dienste vereinfacht werden. Plattformen wie Postclic ermöglichen es, Kündigungsschreiben online zu erstellen und direkt als nachverfolgten Brief versenden zu lassen. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis, da kein Gang zur Post notwendig ist, und in der professionellen Formatierung des Schreibens.
Solche Dienste bieten zudem einen digitalen Nachweis über den Versand und die Zustellung, der jederzeit abrufbar ist. Dies kann besonders praktisch sein, wenn Sie die Kündigung von unterwegs aus veranlassen möchten oder keine Möglichkeit haben, ein Einschreiben persönlich aufzugeben. Die Kombination aus rechtssicherer postalischer Zustellung und digitaler Bequemlichkeit macht diese Option für viele Menschen attraktiv.
Kundenbewertungen und praktische Tipps
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Erfahrungsberichte von Menschen, die ihre Mitgliedschaft oder Verträge mit dem ASB gekündigt haben, fallen überwiegend neutral bis positiv aus. Viele berichten, dass die Kündigung reibungslos verlief, sofern die Kündigungsfristen eingehalten und das Schreiben korrekt adressiert wurde. Die Bearbeitungszeit variiert je nach regionalem Verband, liegt aber in der Regel bei zwei bis vier Wochen.
Einige Nutzer weisen darauf hin, dass es wichtig ist, die zuständige Stelle korrekt zu identifizieren, da der ASB föderal organisiert ist. Kündigungen, die an die falsche Adresse gesendet werden, können zu Verzögerungen führen. Es wird empfohlen, bei Unsicherheit vorab telefonisch zu klären, an welche Adresse die Kündigung zu richten ist, auch wenn die Kündigung selbst schriftlich erfolgen muss.
Häufige Fehler vermeiden
Ein häufiger Fehler bei Kündigungen ist die Nichteinhaltung der Kündigungsfristen. Prüfen Sie daher unbedingt Ihre Vertragsunterlagen oder die Satzung Ihres Landesverbandes, um die geltenden Fristen zu kennen. Berechnen Sie den letzten möglichen Kündigungstermin und versenden Sie Ihr Schreiben rechtzeitig, um sicherzustellen, dass es vor Fristablauf beim Empfänger eintrifft.
Ein weiterer Fehler ist das Fehlen wichtiger Angaben im Kündigungsschreiben. Stellen Sie sicher, dass Ihre Mitgliedsnummer oder Vertragsnummer angegeben ist, falls vorhanden. Dies beschleunigt die Bearbeitung erheblich. Auch eine fehlende Unterschrift kann dazu führen, dass die Kündigung als unwirksam betrachtet wird, also vergessen Sie diesen wichtigen Schritt nicht.
Manche Menschen versenden ihre Kündigung als normalen Brief ohne Sendungsverfolgung. Dies ist riskant, da im Streitfall kein Nachweis über den Versand oder die Zustellung existiert. Investieren Sie in ein Einschreiben, um auf der sicheren Seite zu sein. Die zusätzlichen Kosten von wenigen Euro sind gut angelegt, wenn es um die Rechtssicherheit Ihrer Kündigung geht.
Nach der Kündigung
Nach dem Versand Ihrer Kündigung sollten Sie auf eine schriftliche Bestätigung warten. Diese sollte innerhalb von zwei bis drei Wochen eintreffen und das Datum des Vertragsendes bestätigen. Falls Sie keine Bestätigung erhalten, ist es ratsam, nach etwa drei Wochen nachzufragen. Bewahren Sie alle Unterlagen sorgfältig auf, einschließlich der Kopie Ihres Kündigungsschreibens und des Einschreibebelegs.
Prüfen Sie nach dem offiziellen Vertragsende, ob tatsächlich keine weiteren Abbuchungen von Ihrem Konto erfolgen. Sollten dennoch Beiträge eingezogen werden, wenden Sie sich umgehend an den ASB und legen Sie Ihre Kündigungsbestätigung vor. In den meisten Fällen lassen sich solche Probleme schnell klären, insbesondere wenn Sie eine lückenlose Dokumentation vorweisen können.
Alternativen zur vollständigen Kündigung
Bevor Sie eine Mitgliedschaft oder einen Vertrag vollständig kündigen, sollten Sie prüfen, ob es Alternativen gibt, die Ihren Bedürfnissen besser entsprechen. Viele ASB-Verbände bieten verschiedene Mitgliedschaftsformen mit unterschiedlichen Beitragshöhen an. Möglicherweise können Sie zu einer günstigeren Variante wechseln, statt die Mitgliedschaft ganz zu beenden.
Bei Dienstleistungsverträgen wie dem Hausnotruf gibt es manchmal die Möglichkeit, den Vertrag zu pausieren oder anzupassen, etwa wenn Sie vorübergehend verreisen. Auch bei Pflegedienstleistungen können Umfang und Häufigkeit der Leistungen oft flexibel angepasst werden, ohne dass der Vertrag komplett gekündigt werden muss. Ein Gespräch mit dem zuständigen Ansprechpartner kann hier wertvolle Lösungen aufzeigen.
Wichtige Unterlagen aufbewahren
Die Aufbewahrung aller relevanten Dokumente ist essentiell, auch nach erfolgreicher Kündigung. Bewahren Sie Ihre Kündigungsbestätigung, den Einschreibebeleg und die Kopie des Kündigungsschreibens mindestens drei Jahre lang auf. Diese Frist orientiert sich an der regelmäßigen Verjährungsfrist im deutschen Recht und schützt Sie vor späteren Forderungen.
Sollte der ASB nach der Kündigung noch Unterlagen oder Geräte zurückfordern, etwa ein Hausnotrufgerät, dokumentieren Sie auch diese Rückgabe sorgfältig. Lassen Sie sich eine Empfangsbestätigung geben oder versenden Sie die Gegenstände per Einschreiben mit Rückschein. So vermeiden Sie spätere Diskussionen über angeblich nicht zurückgegebene Materialien.
Die Kündigung einer Mitgliedschaft oder eines Vertrags mit dem ASB Arbeiter-Samariter-Bund erfordert Sorgfalt und die Einhaltung formaler Anforderungen. Die postalische Kündigung per Einschreiben bietet die größte Rechtssicherheit und ist daher die empfohlene Methode. Mit der richtigen Vorbereitung, korrekten Angaben und rechtzeitigem Versand steht einer erfolgreichen Vertragsbeendigung nichts im Wege. Behalten Sie alle Unterlagen gut aufbewahrt und prüfen Sie nach Vertragsende, ob tatsächlich keine weiteren Zahlungen erfolgen.