
Cancellation service N°1 in Germany

Contract number:
To the attention of:
Cancellation Department – CDU
Klosterstraße 63/64
10179 Berlin
Subject: Contract Cancellation – Certified Email Notification
Dear Sir or Madam,
I hereby notify you of my decision to terminate contract number relating to the CDU service. This notification constitutes a firm, clear and unequivocal intention to cancel the contract, effective at the earliest possible date or in accordance with the applicable contractual notice period.
I kindly request that you take all necessary measures to:
– cease all billing from the effective date of cancellation;
– confirm in writing the proper receipt of this request;
– and, where applicable, send me the final statement or balance confirmation.
This cancellation is sent to you by certified email. The sending, timestamping and integrity of the content are established, making it equivalent proof meeting the requirements of electronic evidence. You therefore have all the necessary elements to process this cancellation properly, in accordance with the applicable principles regarding written notification and contractual freedom.
In accordance with the Consumer Rights Act 2015 and data protection regulations, I also request that you:
– delete all my personal data not necessary for your legal or accounting obligations;
– close any associated personal account;
– and confirm to me the effective deletion of data in accordance with applicable rights regarding privacy protection.
I retain a complete copy of this notification as well as proof of sending.
Yours sincerely,
12/01/2026
Schritt-für-Schritt Anleitung zur Kündigung Ihrer CDU-Mitgliedschaft
Über CDU
Die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) ist eine der großen Volksparteien in Deutschland und wurde 1945 gegründet. Als politische Partei mit christlich-sozialen, konservativen und liberalen Wurzeln prägt die CDU seit Jahrzehnten die politische Landschaft der Bundesrepublik. Mit ihrer Bundesgeschäftsstelle in der Klosterstraße 63/64 in Berlin koordiniert die Partei bundesweit ihre Aktivitäten und verwaltet die Mitgliedschaften ihrer zahlreichen Mitglieder.
Die CDU ist hierarchisch strukturiert und gliedert sich in Ortsverbände, Kreisverbände, Bezirksverbände und Landesverbände. Diese föderale Struktur ermöglicht es der Partei, sowohl auf kommunaler als auch auf Bundesebene aktiv zu sein. Für Mitglieder bedeutet dies, dass sie in der Regel einem lokalen Ortsverband angehören, der für die Verwaltung ihrer Mitgliedschaft zuständig ist. Diese dezentrale Organisation ist besonders relevant, wenn es um administrative Angelegenheiten wie die Kündigung einer Mitgliedschaft geht.
Als Mitglied der CDU hat man die Möglichkeit, aktiv an der politischen Gestaltung teilzunehmen, an Parteiveranstaltungen teilzunehmen und sich in verschiedenen Arbeitskreisen zu engagieren. Die Partei bietet ihren Mitgliedern zahlreiche Möglichkeiten zur politischen Bildung und zum Networking. Dennoch gibt es verschiedene Gründe, warum Menschen ihre Mitgliedschaft beenden möchten, sei es aus zeitlichen, finanziellen oder politischen Überlegungen.
Organisationsstruktur und Mitgliederverwaltung
Die Mitgliederverwaltung der CDU erfolgt primär über die lokalen Ortsverbände. Diese sind die erste Anlaufstelle für alle mitgliedschaftsbezogenen Angelegenheiten. Jeder Ortsverband führt seine eigene Mitgliederkartei und ist für die Erhebung der Mitgliedsbeiträge verantwortlich. Die Bundesgeschäftsstelle in Berlin fungiert als zentrale Verwaltungsstelle und koordiniert die übergeordneten Parteiaktivitäten, kann aber auch als Anlaufstelle dienen, wenn der zuständige Ortsverband nicht bekannt ist.
Die CDU zählt zu den mitgliederstärksten Parteien in Deutschland und verfügt über ein weitverzweigtes Netzwerk von Gliederungen. Diese Struktur gewährleistet eine bürgernähe Verankerung der Partei, bedeutet aber auch, dass administrative Prozesse wie Kündigungen auf der richtigen Ebene angesiedelt werden müssen, um effektiv bearbeitet zu werden.
Mitgliedschaftsmodelle und Beitragsstruktur
Im Gegensatz zu kommerziellen Dienstleistungen handelt es sich bei der CDU-Mitgliedschaft nicht um ein klassisches Abonnement, sondern um eine politische Mitgliedschaft mit festgelegten Beitragsstrukturen. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge richtet sich nach dem Einkommen des Mitglieds und folgt einer gestaffelten Beitragsordnung, die demokratisch beschlossen wurde.
Beitragsstruktur der CDU
| Mitgliedstyp | Monatlicher Beitrag | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Reguläres Mitglied | Einkommensabhängig (ca. 6-50 Euro) | Staffelung nach Bruttoeinkommen |
| Ermäßigtes Mitglied | Ab 3 Euro | Für Schüler, Studenten, Auszubildende |
| Rentner/Pensionäre | Reduzierter Satz | Angepasst an Renteneinkommen |
| Arbeitslose | Mindestbeitrag | Nachweis erforderlich |
Die Beiträge werden in der Regel monatlich oder jährlich eingezogen und dienen der Finanzierung der Parteiarbeit auf allen Ebenen. Ein Teil des Beitrags verbleibt beim Ortsverband, während andere Teile an die höheren Gliederungen weitergeleitet werden. Diese Struktur sichert die finanzielle Handlungsfähigkeit der Partei auf allen Ebenen.
Zusätzliche Kostenaspekte
Neben den regulären Mitgliedsbeiträgen können für Mitglieder weitere Kosten entstehen, etwa für die Teilnahme an Parteitagen, Bildungsveranstaltungen oder spezielle Seminare. Diese sind jedoch in der Regel optional und nicht Teil der Grundmitgliedschaft. Viele Mitglieder leisten zudem freiwillige Spenden, um die Parteiarbeit zusätzlich zu unterstützen, was jedoch keine Pflicht darstellt.
Kündigungsbedingungen und rechtliche Grundlagen
Die Kündigung einer CDU-Mitgliedschaft unterliegt sowohl den Bestimmungen der Parteisatzung als auch den allgemeinen Regelungen des deutschen Vereinsrechts. Als eingetragener Verein muss die CDU bestimmte rechtliche Vorgaben einhalten, die auch den Austritt von Mitgliedern regeln. Das Recht auf Austritt aus einer Partei ist grundsätzlich durch die Vereinigungsfreiheit gemäß Artikel 9 des Grundgesetzes geschützt.
Kündigungsfristen und Termine
Laut Satzung der CDU ist ein Austritt grundsätzlich zum Ende eines Kalenderquartals möglich. Die Kündigungsfrist beträgt in der Regel vier Wochen zum Quartalsende. Das bedeutet, dass die Kündigung spätestens vier Wochen vor dem Ende des jeweiligen Quartals beim zuständigen Ortsverband eingehen muss, damit sie zum nächstmöglichen Termin wirksam wird.
| Kündigungstermin | Spätester Eingang der Kündigung | Wirksamkeit |
|---|---|---|
| 31. März | 28. Februar (bzw. 29. Februar) | Ende Q1 |
| 30. Juni | 31. Mai | Ende Q2 |
| 30. September | 31. August | Ende Q3 |
| 31. Dezember | 30. November | Ende Q4 |
Rechtliche Aspekte der Kündigung
Nach deutschem Vereinsrecht kann die Mitgliedschaft in einem Verein jederzeit gekündigt werden, wobei die in der Satzung festgelegten Fristen zu beachten sind. Eine Kündigungsfrist von mehr als zwei Jahren ist rechtlich nicht zulässig. Die CDU-Satzung bewegt sich mit ihrer Quartalsregelung deutlich innerhalb des rechtlich zulässigen Rahmens. Ein Austritt aus wichtigem Grund ist jederzeit möglich und nicht an Fristen gebunden.
Die Kündigung muss schriftlich erfolgen und sollte eindeutig den Willen zum Austritt aus der Partei zum Ausdruck bringen. Eine mündliche Kündigung oder eine Kündigung per E-Mail ist rechtlich nicht ausreichend und wird in der Regel nicht akzeptiert. Aus Beweisgründen ist es dringend zu empfehlen, die Kündigung per Einschreiben mit Rückschein zu versenden.
Wichtige Informationen zur Mitgliedsnummer
Bei der Kündigung sollte unbedingt die Mitgliedsnummer angegeben werden, sofern diese bekannt ist. Dies erleichtert die Zuordnung und beschleunigt die Bearbeitung erheblich. Die Mitgliedsnummer findet sich in der Regel auf dem Mitgliedsausweis oder auf Beitragsbescheiden. Sollte die Nummer nicht verfügbar sein, müssen vollständige persönliche Daten wie vollständiger Name, Geburtsdatum und Adresse angegeben werden.
Wie man CDU per Post kündigt
Die postalische Kündigung ist die rechtssicherste und zuverlässigste Methode, um eine CDU-Mitgliedschaft zu beenden. Im Gegensatz zu telefonischen Mitteilungen oder E-Mails bietet der Postweg einen nachweisbaren Beleg über den Zugang der Kündigung beim Empfänger. Dies ist besonders wichtig, um sicherzustellen, dass die Kündigungsfristen eingehalten werden und keine Missverständnisse entstehen.
Warum die postalische Kündigung am sichersten ist
Der klassische Postweg bietet mehrere entscheidende Vorteile gegenüber anderen Kommunikationswegen. Erstens schafft ein schriftliches Kündigungsschreiben einen rechtsgültigen Nachweis, der vor Gericht Bestand hat. Zweitens entspricht diese Form den Anforderungen der Parteisatzung, die eine Schriftform vorschreibt. Drittens ermöglicht ein Einschreiben mit Rückschein den Nachweis, dass die Kündigung tatsächlich beim Empfänger angekommen ist und wann dies geschehen ist.
E-Mails können verloren gehen, im Spam-Ordner landen oder technische Probleme verursachen. Telefonische Kündigungen werden oft nicht akzeptiert und können später nicht nachgewiesen werden. Der Postweg hingegen bietet maximale Rechtssicherheit und wird von allen Parteigliederungen anerkannt. Besonders bei der Einhaltung von Kündigungsfristen ist der nachweisbare Zugang der Kündigung von entscheidender Bedeutung.
Die richtige Adresse für die Kündigung
Die Kündigung sollte vorzugsweise an den zuständigen Ortsverband gerichtet werden, da dieser für die Mitgliederverwaltung zuständig ist. Falls die Adresse des Ortsverbands nicht bekannt ist oder Unsicherheit besteht, welcher Ortsverband zuständig ist, kann die Kündigung auch an die Bundesgeschäftsstelle gesendet werden, die das Schreiben dann an die zuständige Stelle weiterleitet.
- CDU-Bundesgeschäftsstelle, Klosterstraße 63/64, 10179 Berlin
Alternativ kann die Adresse des zuständigen Ortsverbands über die Website der jeweiligen Landesverbände oder durch eine telefonische Anfrage bei der Bundesgeschäftsstelle ermittelt werden. Eine Kündigung an die Bundesgeschäftsstelle ist jedoch in jedem Fall wirksam und wird entsprechend weitergeleitet.
Inhalt des Kündigungsschreibens
Ein wirksames Kündigungsschreiben sollte alle relevanten Informationen enthalten, um eine reibungslose Bearbeitung zu gewährleisten. Dazu gehören die vollständigen persönlichen Daten des Mitglieds, die Mitgliedsnummer falls bekannt, eine eindeutige Kündigungserklärung und das gewünschte Austrittsdatum. Die Angabe eines Grundes für den Austritt ist rechtlich nicht erforderlich, kann aber auf Wunsch erfolgen.
Das Schreiben sollte mit Datum und eigenhändiger Unterschrift versehen sein. Bei verheirateten Paaren, die beide Mitglied sind, muss jeder Partner ein eigenes Kündigungsschreiben einreichen. Die Formulierung sollte klar und unmissverständlich sein, um Interpretationsspielraum zu vermeiden. Eine höfliche, sachliche Ausdrucksweise ist empfehlenswert, auch wenn keine Begründung erforderlich ist.
Versand per Einschreiben
Der Versand per Einschreiben mit Rückschein ist die sicherste Methode, um den Zugang der Kündigung nachzuweisen. Bei dieser Versandart erhält der Absender eine Bestätigung darüber, wann und von wem das Schreiben entgegengenommen wurde. Diese Bestätigung sollte sorgfältig aufbewahrt werden, da sie im Streitfall als Beweis dient.
Ein einfaches Einschreiben ohne Rückschein ist ebenfalls möglich, bietet aber weniger Sicherheit, da nur der Versand, nicht aber der Empfang dokumentiert wird. Die Kosten für ein Einschreiben mit Rückschein liegen bei etwa 4,85 Euro zusätzlich zum normalen Porto und sind eine sinnvolle Investition für die Rechtssicherheit. Die Quittung der Post sollte zusammen mit einer Kopie des Kündigungsschreibens aufbewahrt werden.
Digitale Unterstützung durch Postclic
Für diejenigen, die den Prozess vereinfachen möchten, bietet der Service Postclic eine praktische Lösung. Über diese Plattform kann das Kündigungsschreiben digital erstellt und anschließend als nachverfolgbarer Brief versendet werden. Der Vorteil liegt in der professionellen Formatierung, der automatischen Adressierung und der digitalen Nachverfolgung des Versandstatus.
Postclic übernimmt den physischen Versand des Briefes und stellt einen digitalen Nachweis über den Versand bereit. Dies spart Zeit beim Gang zur Post und gewährleistet gleichzeitig eine professionelle Abwicklung. Besonders für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder knappem Zeitbudget kann dies eine wertvolle Erleichterung darstellen. Der Service kombiniert die Rechtssicherheit des Postwegs mit der Bequemlichkeit digitaler Prozesse.
Nach dem Versand der Kündigung
Nach dem Versand der Kündigung sollte eine Eingangsbestätigung vom Ortsverband oder der Bundesgeschäftsstelle erwartet werden. Falls innerhalb von zwei bis drei Wochen keine Reaktion erfolgt, empfiehlt es sich, telefonisch nachzufragen. Die Kontaktdaten finden sich auf der Website der CDU oder können bei der Bundesgeschäftsstelle erfragt werden.
Bis zum Wirksamwerden der Kündigung besteht die Beitragspflicht fort. Eventuelle Lastschrifteinzüge sollten daher nicht eigenständig widerrufen werden, da dies zu Komplikationen führen kann. Nach Bestätigung des Austritts sollte überprüft werden, ob tatsächlich keine weiteren Beiträge eingezogen werden. Der Mitgliedsausweis kann nach dem Austritt vernichtet werden.
Gründe für die Kündigung einer CDU-Mitgliedschaft
Die Entscheidung, eine Parteimitgliedschaft zu beenden, ist oft das Ergebnis verschiedener persönlicher, politischer oder praktischer Überlegungen. Ein Verständnis der häufigsten Kündigungsgründe kann helfen, die eigene Entscheidung besser einzuordnen und zu kommunizieren, auch wenn eine Begründung rechtlich nicht erforderlich ist.
Politische Meinungsverschiedenheiten
Einer der häufigsten Gründe für den Austritt aus einer Partei sind inhaltliche Differenzen mit der politischen Ausrichtung oder einzelnen Entscheidungen. Die politische Landschaft verändert sich kontinuierlich, und nicht alle Mitglieder können sich mit allen Entwicklungen identifizieren. Manche Mitglieder fühlen sich mit den Positionen der Partei zu bestimmten Themen nicht mehr repräsentiert oder lehnen strategische Entscheidungen ab.
Besonders Koalitionsentscheidungen, Personalfragen oder grundsätzliche programmatische Weichenstellungen können dazu führen, dass langjährige Mitglieder ihre Mitgliedschaft überdenken. Dies ist ein legitimer und häufiger Grund für einen Austritt und spiegelt die demokratische Meinungsvielfalt wider.
Zeitliche und persönliche Gründe
Viele Mitglieder treten aus zeitlichen Gründen aus der Partei aus. Berufliche Veränderungen, familiäre Verpflichtungen oder ein Umzug können dazu führen, dass die Zeit für politisches Engagement fehlt. Wenn die aktive Teilnahme an Parteiveranstaltungen nicht mehr möglich ist, stellen sich manche die Frage, ob die fortlaufende Mitgliedschaft noch sinnvoll ist.
Auch der Eintritt in den Ruhestand oder gesundheitliche Einschränkungen können Gründe sein, die Mitgliedschaft zu beenden. Manche Mitglieder möchten nach Jahren aktiven Engagements einen Schlussstrich ziehen und sich anderen Interessen widmen. Diese persönlichen Gründe sind vollkommen verständlich und bedürfen keiner ausführlichen Rechtfertigung.
Finanzielle Überlegungen
Die Mitgliedsbeiträge stellen für manche Menschen eine finanzielle Belastung dar, besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Auch wenn die Beiträge einkommensabhängig gestaffelt sind, können sich die Lebensumstände so ändern, dass selbst der Mindestbeitrag zur Herausforderung wird. Arbeitslosigkeit, Krankheit oder andere finanzielle Einschnitte können einen Austritt notwendig machen.
Es ist wichtig zu wissen, dass in solchen Fällen oft auch eine Beitragsreduzierung beantragt werden kann. Dennoch entscheiden sich manche Mitglieder für einen vollständigen Austritt, um finanzielle Verpflichtungen zu reduzieren. Dies ist eine pragmatische Entscheidung, die respektiert werden sollte.
Erfahrungsberichte und praktische Tipps
Die Erfahrungen ehemaliger Mitglieder mit dem Kündigungsprozess können wertvolle Einblicke bieten und helfen, den eigenen Austritt reibungslos zu gestalten. Während die meisten Kündigungen problemlos ablaufen, gibt es einige praktische Hinweise, die den Prozess erleichtern können.
Typischer Ablauf einer Kündigung
Nach Erfahrungsberichten verläuft der Kündigungsprozess in der Regel unproblematisch. Die meisten Ortsverbände bestätigen den Eingang der Kündigung innerhalb von zwei bis drei Wochen schriftlich. In der Bestätigung wird das Datum des Austrittswirksamwerdens genannt und oft für das bisherige Engagement gedankt. Manche Ortsverbände fragen nach den Gründen für den Austritt, was jedoch nicht beantwortet werden muss.
Gelegentlich kommt es vor, dass Ortsverbände versuchen, das Mitglied zum Verbleib zu bewegen oder alternative Lösungen wie eine Beitragsreduzierung oder einen Wechsel in den Status eines "ruhenden Mitglieds" anbieten. Dies geschieht meist in gutem Willen, verpflichtet aber zu nichts. Die Entscheidung für einen Austritt muss respektiert werden.
Häufige Probleme und deren Lösung
Ein häufiges Problem ist die Unkenntnis über den zuständigen Ortsverband. In solchen Fällen ist die Kündigung an die Bundesgeschäftsstelle die beste Lösung, da diese die Weiterleitung übernimmt. Ein weiteres Problem kann die fehlende Reaktion auf die Kündigung sein. Falls nach vier Wochen keine Bestätigung vorliegt, sollte telefonisch nachgefasst werden.
Manchmal werden trotz wirksamer Kündigung weiterhin Beiträge eingezogen. In diesem Fall sollte umgehend Kontakt mit dem Ortsverband aufgenommen und auf die Kündigung hingewiesen werden. Mit dem Einschreibebeleg kann der Zugang der Kündigung nachgewiesen werden. Zu viel gezahlte Beiträge müssen zurückerstattet werden.
Wichtige Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Erfahrene ehemalige Mitglieder empfehlen, die Kündigung rechtzeitig vor Ablauf der Frist zu versenden, um Verzögerungen durch Postlaufzeiten zu vermeiden. Eine Kopie des Kündigungsschreibens sollte für die eigenen Unterlagen aufbewahrt werden. Die Verwendung eines Einschreibens mit Rückschein wird einhellig als beste Methode empfohlen, auch wenn dies zusätzliche Kosten verursacht.
Es wird geraten, in der Kündigung eine Bitte um schriftliche Bestätigung des Austritts aufzunehmen. Dies erleichtert die Nachverfolgung und schafft Klarheit. Sollte der Ortsverband nicht reagieren, kann die Kündigung auch direkt an den Kreisverband oder Landesverband gerichtet werden. Wichtig ist, nicht aufzugeben und notfalls mehrfach nachzufassen.
Umgang mit Rückfragen
Manche Ortsverbände nehmen nach Erhalt der Kündigung telefonisch Kontakt auf, um die Gründe zu erfahren oder das Mitglied umzustimmen. Dies ist zwar verständlich aus Sicht der Partei, kann aber als unangenehm empfunden werden. Es ist wichtig zu wissen, dass man nicht verpflichtet ist, ein solches Gespräch zu führen oder Gründe zu nennen. Eine höfliche, aber bestimmte Haltung ist angebracht.
Falls gewünscht, kann in der Kündigung explizit darauf hingewiesen werden, dass keine Rückfragen gewünscht sind und die Entscheidung endgültig ist. Dies wird in der Regel respektiert. Sollte es dennoch zu wiederholten Kontaktversuchen kommen, kann dies als Belästigung gewertet werden und sollte beim Landesverband gemeldet werden.
Leben nach der Mitgliedschaft
Der Austritt aus einer Partei bedeutet nicht das Ende politischen Engagements. Viele ehemalige Mitglieder engagieren sich weiterhin auf andere Weise, etwa in Bürgerinitiativen, Vereinen oder durch Unterstützung einzelner Projekte. Der Austritt sollte als persönliche Entscheidung verstanden werden, die neue Freiheiten und Möglichkeiten eröffnet.
Nach dem Austritt ist man von allen mitgliedschaftlichen Pflichten befreit, kann aber weiterhin an öffentlichen Veranstaltungen der Partei teilnehmen. Manche ehemalige Mitglieder bleiben der Partei als Sympathisanten verbunden, ohne die Verpflichtungen einer Mitgliedschaft eingehen zu wollen. Dies ist eine legitime Form der politischen Teilhabe.
Abschließend lässt sich sagen, dass die Kündigung einer CDU-Mitgliedschaft ein straightforwarder Prozess ist, der mit der richtigen Vorbereitung und unter Einhaltung der Formvorschriften problemlos gelingt. Der postalische Weg bietet die größte Rechtssicherheit und sollte daher bevorzugt werden. Mit den hier dargestellten Informationen steht einer erfolgreichen Kündigung nichts mehr im Wege.