
Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany

Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – DRK Hausnotruf
Mörsenbroicher Weg 199
40470 Düsseldorf
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes DRK Hausnotruf. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
14/01/2026
Kündigung des DRK Hausnotrufs leicht gemacht
Über DRK Hausnotruf
Der DRK Hausnotruf ist ein etablierter Notrufdienst des Deutschen Roten Kreuzes, der älteren Menschen und Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen Sicherheit in den eigenen vier Wänden bietet. Mit über 30 Jahren Erfahrung in der Notfallversorgung gehört das DRK zu den vertrauenswürdigsten Anbietern in Deutschland. Der Service ermöglicht es Nutzern, im Notfall per Knopfdruck auf einem Funkgerät Hilfe zu rufen, wodurch die Notrufzentrale sofort alarmiert wird und entsprechende Maßnahmen einleiten kann.
Das System besteht aus einem Basisgerät, das mit der Telefonleitung verbunden wird, sowie einem tragbaren Funksender in Form eines Armbands oder einer Halskette. Die Reichweite des Funksenders ermöglicht Bewegungsfreiheit in der gesamten Wohnung und oft auch im unmittelbaren Außenbereich. Die Notrufzentrale ist rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr besetzt und kann bei Bedarf Angehörige, Nachbarn oder den Rettungsdienst informieren.
Der DRK Hausnotruf wird durch regionale DRK-Kreisverbände organisiert und betrieben. Dies bedeutet, dass die konkrete Ausgestaltung des Services, die Preise und auch die Kündigungsmodalitäten regional unterschiedlich sein können. Der Kreisverband Düsseldorf mit Sitz am Mörsenbroicher Weg 199 in 40470 Düsseldorf ist einer der größten Anbieter, doch bundesweit gibt es zahlreiche weitere Kreisverbände, die den Service anbieten.
Zielgruppe und Einsatzbereiche
Der Hausnotruf richtet sich primär an Senioren, die alleine leben und sich zusätzliche Sicherheit wünschen. Auch Personen mit chronischen Erkrankungen, Mobilitätseinschränkungen oder nach Krankenhausaufenthalten nutzen den Service häufig. Die Pflegekassen übernehmen unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten für den Basistarif, wenn ein anerkannter Pflegegrad vorliegt und die Person überwiegend alleine lebt oder regelmäßig über längere Zeiträume alleine ist.
Viele Familien entscheiden sich für den DRK Hausnotruf, um ihren Angehörigen ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung zu ermöglichen, während gleichzeitig die Sicherheit gewährleistet bleibt. Der psychologische Effekt ist nicht zu unterschätzen: Das Wissen, im Notfall schnell Hilfe rufen zu können, gibt vielen Menschen das Vertrauen, weiterhin eigenständig zu leben.
Technische Ausstattung und Funktionsweise
Das Hausnotrufsystem besteht aus mehreren Komponenten. Das Basisgerät wird an die Telefonleitung und an eine Steckdose angeschlossen. Es verfügt über eine Notstromversorgung durch Batterien, sodass der Service auch bei Stromausfall funktioniert. Der Funksender wird als Armband oder Halskette getragen und ist wasserdicht, sodass er auch beim Duschen nicht abgelegt werden muss – einem Zeitpunkt, zu dem viele Stürze passieren.
Bei Betätigung des Notrufs wird automatisch eine Verbindung zur Notrufzentrale hergestellt. Die Mitarbeiter können über eine Freisprechanlage im Basisgerät mit der hilfsbedürftigen Person kommunizieren. Sollte keine Antwort erfolgen, wird nach einem festgelegten Alarmplan vorgegangen, der bei Vertragsabschluss individuell festgelegt wird. Dieser kann Angehörige, Nachbarn mit Wohnungsschlüssel oder direkt den Rettungsdienst umfassen.
Abonnementpläne und Preise
Der DRK Hausnotruf wird in verschiedenen Tarifstufen angeboten, die sich nach dem Umfang der Leistungen richten. Die Preisgestaltung kann zwischen den einzelnen DRK-Kreisverbänden variieren, folgt aber einem ähnlichen Grundmuster. Generell wird zwischen dem Basistarif und erweiterten Tarifen mit Zusatzleistungen unterschieden.
Basispaket
Das Basispaket umfasst die Grundausstattung mit Basisgerät und einem Funksender sowie die 24-Stunden-Bereitschaft der Notrufzentrale. Die monatlichen Kosten liegen typischerweise zwischen 23 und 29 Euro. Hinzu kommt eine einmalige Anschlussgebühr zwischen 10 und 78 Euro, die je nach Kreisverband unterschiedlich ausfällt. Bei anerkanntem Pflegegrad und entsprechenden Voraussetzungen übernimmt die Pflegekasse die Kosten für dieses Basispaket vollständig.
Die Installation und Einweisung erfolgt durch geschulte Mitarbeiter des DRK, die das System in der Wohnung einrichten und die Funktionsweise erklären. Regelmäßige Wartungen und technische Überprüfungen sind im monatlichen Beitrag enthalten. Auch der Austausch defekter Geräte erfolgt kostenlos.
Erweiterte Pakete und Zusatzleistungen
Neben dem Basispaket bieten viele DRK-Kreisverbände erweiterte Leistungen an. Dazu gehören beispielsweise Schlüsselhinterlegungsdienste, bei denen das DRK oder ein Sicherheitsdienst einen Wohnungsschlüssel verwahrt und im Notfall Zugang zur Wohnung ermöglicht. Diese Leistung kostet zusätzlich etwa 10 bis 15 Euro monatlich.
Weitere Zusatzoptionen umfassen mobile Notrufsysteme für unterwegs, Rauchmelder mit Anbindung an die Notrufzentrale, Sturzdetektoren, die automatisch Alarm auslösen, oder Medikamentenerinnerungen. Die Kosten für diese Zusatzleistungen variieren erheblich und können das monatliche Entgelt auf 50 bis 80 Euro erhöhen.
| Leistung | Monatliche Kosten | Einmalige Gebühr |
|---|---|---|
| Basispaket | 23-29 Euro | 10-78 Euro |
| Schlüsselhinterlegung | 10-15 Euro | - |
| Mobiler Notruf | 25-40 Euro | 50-100 Euro |
| Sturzdetektor | 5-10 Euro | - |
Kostenübernahme durch Pflegekassen
Seit 2013 haben Personen mit anerkanntem Pflegegrad Anspruch auf Kostenübernahme für den Hausnotruf als anerkanntes Pflegehilfsmittel gemäß § 40 SGB XI. Die Pflegekasse übernimmt die Kosten für das Basispaket, wenn die versicherte Person einen großen Teil des Tages alleine ist und der Hausnotruf notwendig und geeignet ist, zur Verbesserung der Pflege beizutragen oder die Beschwerden zu lindern.
Die Beantragung erfolgt direkt bei der Pflegekasse, wobei das DRK bei der Antragstellung unterstützt. Wichtig ist, dass nur die Kosten für das Basispaket übernommen werden. Zusatzleistungen müssen privat finanziert werden. Auch die Anschlussgebühr wird in der Regel von der Pflegekasse getragen, sofern sie im üblichen Rahmen liegt.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigungsbedingungen für den DRK Hausnotruf sind in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des jeweiligen Kreisverbandes geregelt. Da der Service regional organisiert ist, können die konkreten Bedingungen zwischen den Kreisverbänden leicht variieren. Dennoch gibt es grundlegende Regelungen, die weitgehend einheitlich sind.
Vertragslaufzeit und Kündigungsfristen
In der Regel wird der Hausnotruf-Vertrag auf unbestimmte Zeit geschlossen, teilweise gibt es auch Verträge mit einer Mindestlaufzeit von drei bis sechs Monaten. Die ordentliche Kündigungsfrist beträgt üblicherweise einen Monat zum Monatsende. Das bedeutet, dass die Kündigung spätestens am letzten Tag eines Monats beim DRK eingehen muss, damit der Vertrag zum Ende des Folgemonats beendet wird.
Einige Kreisverbände sehen auch längere Kündigungsfristen von bis zu drei Monaten vor. Es ist daher unbedingt erforderlich, die individuellen Vertragsbedingungen zu prüfen, die bei Vertragsabschluss ausgehändigt wurden. Diese enthalten die genauen Kündigungsmodalitäten für den jeweiligen Kreisverband.
Form der Kündigung
Die Kündigung des DRK Hausnotruf muss grundsätzlich schriftlich erfolgen. Eine telefonische oder mündliche Kündigung ist nicht wirksam. Dies dient dem Schutz beider Vertragsparteien und stellt sicher, dass Missverständnisse vermieden werden. Die schriftliche Form ermöglicht zudem eine klare Dokumentation des Kündigungswunsches und des Zeitpunkts.
Besonders wichtig ist, dass die Kündigung nachweisbar beim DRK-Kreisverband eingeht. Aus diesem Grund wird dringend empfohlen, die Kündigung per Einschreiben mit Rückschein zu versenden. Nur so kann im Streitfall bewiesen werden, dass und wann die Kündigung zugegangen ist. Eine einfache Briefsendung birgt das Risiko, dass der Brief verloren geht oder das DRK behauptet, keine Kündigung erhalten zu haben.
Sonderkündigungsrechte
Neben der ordentlichen Kündigung gibt es Situationen, in denen ein Sonderkündigungsrecht besteht. Dies ist beispielsweise der Fall bei Umzug in ein Pflegeheim oder betreutes Wohnen, wo der Hausnotruf nicht mehr benötigt wird. Auch im Todesfall des Nutzers endet der Vertrag, wobei die Angehörigen das DRK zeitnah informieren sollten.
Bei Preiserhöhungen, die über die allgemeine Inflationsanpassung hinausgehen, kann ebenfalls ein Sonderkündigungsrecht bestehen. Dies muss jedoch in den AGB entsprechend geregelt sein. Wichtig ist, dass auch Sonderkündigungen schriftlich erfolgen müssen und die entsprechenden Nachweise beigefügt werden sollten.
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Der Hausnotruf-Vertrag unterliegt dem deutschen Vertragsrecht, insbesondere den Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Die Kündigungsfristen und -modalitäten müssen den gesetzlichen Vorgaben entsprechen und dürfen Verbraucher nicht unangemessen benachteiligen. Gemäß § 309 BGB sind beispielsweise übermäßig lange Kündigungsfristen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam.
Das Schriftformerfordernis für Kündigungen ergibt sich aus den AGB der DRK-Kreisverbände und ist rechtlich zulässig. Es dient der Rechtssicherheit und ist bei Dauerschuldverhältnissen wie dem Hausnotruf üblich. Die Textform gemäß § 126b BGB, die auch E-Mails umfassen würde, wird in der Regel nicht akzeptiert – es bedarf der eigenhändigen Unterschrift auf einem Papierdokument.
Wie man DRK Hausnotruf per Post kündigt
Die postalische Kündigung ist die sicherste und rechtlich zuverlässigste Methode, um den DRK Hausnotruf-Vertrag zu beenden. Im Gegensatz zu telefonischen Mitteilungen oder E-Mails bietet die schriftliche Kündigung per Post einen rechtssicheren Nachweis, der im Streitfall vor Gericht verwendet werden kann.
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Die Kündigung per Post, insbesondere als Einschreiben mit Rückschein, bietet mehrere entscheidende Vorteile. Erstens erfüllt sie zweifelsfrei das Schriftformerfordernis, das in den meisten Hausnotruf-Verträgen vorgeschrieben ist. Zweitens erhalten Sie durch den Rückschein einen juristisch anerkannten Nachweis über den Zugang der Kündigung beim Empfänger.
Dieser Zugangsnachweis ist besonders wichtig, da die Kündigung erst wirksam wird, wenn sie dem Vertragspartner zugegangen ist. Bei einem normalen Brief könnte das DRK behaupten, die Kündigung nie erhalten zu haben, und Sie hätten keine Möglichkeit, das Gegenteil zu beweisen. Das Einschreiben mit Rückschein schließt diese Unsicherheit aus und gibt Ihnen die Gewissheit, dass Ihre Kündigung rechtswirksam ist.
Ein weiterer Vorteil der postalischen Kündigung ist die Professionalität und Verbindlichkeit, die sie ausstrahlt. Ein ordnungsgemäß formuliertes Kündigungsschreiben zeigt, dass Sie es ernst meinen und Ihre Rechte kennen. Dies kann dazu beitragen, dass das DRK die Kündigung ohne Rückfragen oder Verzögerungen akzeptiert und bearbeitet.
Erforderliche Informationen im Kündigungsschreiben
Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Informationen enthalten, um eindeutig zuzuordnen zu sein und keine Rückfragen zu verursachen. Zunächst sollten Ihre vollständigen persönlichen Daten angegeben werden: Name, Adresse und idealerweise auch die Kundennummer oder Vertragsnummer, falls vorhanden. Diese Angaben ermöglichen es dem DRK, Ihre Kündigung schnell dem richtigen Vertrag zuzuordnen.
Das Kündigungsschreiben sollte eine klare und unmissverständliche Kündigungserklärung enthalten. Formulierungen wie "Hiermit kündige ich meinen Hausnotruf-Vertrag fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt" sind eindeutig und lassen keinen Interpretationsspielraum. Es ist wichtig, das Wort "kündigen" oder "Kündigung" explizit zu verwenden, da andere Formulierungen möglicherweise nicht als Kündigungswille interpretiert werden.
Weiterhin sollte das Datum angegeben werden, zu dem die Kündigung wirksam werden soll. Wenn Sie die genaue Kündigungsfrist nicht kennen, können Sie formulieren: "zum nächstmöglichen Termin unter Einhaltung der vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist". Dies stellt sicher, dass die Kündigung zum frühestmöglichen Zeitpunkt wirksam wird, auch wenn Sie die exakte Frist nicht kennen.
Bitten Sie im Kündigungsschreiben um eine schriftliche Kündigungsbestätigung mit Angabe des Beendigungsdatums. Dies gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit und ermöglicht es Ihnen, zu überprüfen, ob das DRK die Kündigung korrekt verarbeitet hat. Vergessen Sie nicht, das Schreiben eigenhändig zu unterschreiben – eine Kündigung ohne Unterschrift ist möglicherweise unwirksam.
Richtige Adressierung
Die korrekte Adressierung ist entscheidend dafür, dass Ihre Kündigung den richtigen Empfänger erreicht. Da der DRK Hausnotruf regional organisiert ist, muss die Kündigung an den Kreisverband gerichtet werden, mit dem Sie den Vertrag geschlossen haben. Die Adresse finden Sie auf Ihren Vertragsunterlagen, Rechnungen oder der Website des jeweiligen Kreisverbandes.
Für Kunden des DRK-Kreisverbandes Düsseldorf lautet die Adresse:
- DRK Hausnotruf, Mörsenbroicher Weg 199, 40470 Düsseldorf
Wenn Sie Kunde eines anderen Kreisverbandes sind, verwenden Sie die entsprechende Adresse Ihres regionalen Anbieters. Eine falsche Adressierung kann dazu führen, dass Ihre Kündigung verspätet ankommt oder im schlimmsten Fall verloren geht, was die Kündigungsfrist verlängern würde.
Versandoptionen und Nachweisführung
Für den Versand Ihrer Kündigung stehen verschiedene Optionen zur Verfügung, die unterschiedliche Nachweisstufen bieten. Die einfachste, aber unsicherste Methode ist der normale Briefversand. Dieser kostet nur das Porto für einen Standardbrief, bietet aber keinerlei Nachweis über den Versand oder Zugang.
Das Einschreiben ist die empfohlene Versandart für Kündigungen. Es dokumentiert, dass Sie einen Brief verschickt haben, und die Post bestätigt die Zustellung. Das einfache Einschreiben kostet etwa 2,50 Euro zusätzlich zum Briefporto und bietet bereits einen guten Schutz. Sie erhalten eine Sendungsnummer, mit der Sie online verfolgen können, ob der Brief zugestellt wurde.
Die sicherste Variante ist das Einschreiben mit Rückschein, das etwa 4,65 Euro zusätzlich kostet. Hierbei unterschreibt der Empfänger bei Zustellung, und Sie erhalten diesen Rückschein per Post zurück. Dieser Rückschein ist ein gerichtsfester Nachweis über den Zugang Ihrer Kündigung und sollte sorgfältig aufbewahrt werden. Für wichtige Kündigungen wie den Hausnotruf ist diese Investition absolut lohnenswert.
Nutzung von Postclic für die Kündigung
Die traditionelle postalische Kündigung erfordert einigen Aufwand: Sie müssen ein Kündigungsschreiben formulieren, ausdrucken, unterschreiben, kuvertieren und zur Post bringen. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder wenig Zeit kann dies eine Herausforderung darstellen. Hier kann ein Service wie Postclic hilfreich sein.
Postclic ist ein digitaler Dienst, der den Versand von nachverfolgbaren Briefen vereinfacht. Sie erstellen Ihr Kündigungsschreiben online, und Postclic kümmert sich um Druck, Kuvertierung und Versand als Einschreiben. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und der professionellen Formatierung. Sie müssen nicht zur Post gehen und erhalten dennoch einen digitalen Nachweis über den Versand und die Zustellung.
Besonders praktisch ist dies für Angehörige, die für ältere Familienmitglieder die Kündigung des Hausnotrufs organisieren müssen, etwa weil diese in ein Pflegeheim umgezogen sind. Der Service bietet eine unkomplizierte Lösung, um rechtssichere Kündigungen zu versenden, ohne physisch zur Post gehen zu müssen. Die digitale Nachverfolgung gibt zusätzliche Sicherheit, dass der Brief tatsächlich angekommen ist.
Rückgabe der Geräte
Nach Beendigung des Vertrags müssen die Hausnotruf-Geräte an das DRK zurückgegeben werden, da diese Eigentum des DRK bleiben. In der Regel holt das DRK die Geräte bei Ihnen ab oder vereinbart einen Termin zur Abholung. Es ist ratsam, im Kündigungsschreiben bereits um Information zur Geräterückgabe zu bitten.
Bewahren Sie die Geräte sorgfältig auf, bis sie abgeholt werden. Beschädigungen, die über normale Gebrauchsspuren hinausgehen, können zu Schadensersatzforderungen führen. Dokumentieren Sie den Zustand der Geräte bei der Rückgabe am besten mit Fotos und lassen Sie sich die Rückgabe schriftlich bestätigen.
Kundenbewertungen und Tipps
Die Erfahrungen mit dem DRK Hausnotruf sind überwiegend positiv, was die Zuverlässigkeit des Services und die Kompetenz der Mitarbeiter betrifft. Dennoch gibt es verschiedene Gründe, warum Kunden den Service kündigen, und einige praktische Aspekte, die bei der Kündigung beachtet werden sollten.
Häufige Kündigungsgründe
Ein häufiger Grund für die Kündigung ist der Umzug in ein Pflegeheim oder eine betreute Wohneinrichtung. In diesen Einrichtungen ist in der Regel ein eigenes Notrufsystem vorhanden, sodass der private Hausnotruf nicht mehr benötigt wird. Auch der Umzug zu Angehörigen, die die Betreuung übernehmen, führt oft zur Kündigung.
Manche Kunden empfinden die monatlichen Kosten als zu hoch, insbesondere wenn Zusatzleistungen gebucht wurden, die sich im Nachhinein als nicht notwendig erweisen. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, zunächst zu prüfen, ob eine Reduzierung auf das Basispaket möglich ist, bevor der Vertrag komplett gekündigt wird.
Technische Probleme sind ein weiterer Kündigungsgrund, auch wenn sie beim DRK relativ selten vorkommen. Wenn das System wiederholt ausfällt oder die Verbindungsqualität zur Notrufzentrale unzureichend ist, kann dies das Vertrauen in den Service untergraben. In solchen Fällen sollte zunächst der Kontakt zum DRK gesucht werden, um technische Lösungen zu finden.
Einige Nutzer berichten auch, dass sie sich durch das Tragen des Funksenders stigmatisiert fühlen oder dass der Service ihre Eigenständigkeit zu sehr einschränkt. Dies ist eine sehr persönliche Empfindung, die respektiert werden sollte. Allerdings lohnt es sich, mit Angehörigen zu besprechen, ob alternative Sicherheitslösungen vorhanden sind.
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Die meisten Kunden berichten von einem unkomplizierten Kündigungsprozess beim DRK. Nach Eingang der schriftlichen Kündigung erhalten sie in der Regel innerhalb von ein bis zwei Wochen eine Kündigungsbestätigung. Die Geräteabholung wird meist zeitnah organisiert, wobei das DRK flexibel auf Terminwünsche eingeht.
Vereinzelt gibt es Berichte über verzögerte Bearbeitungen oder Unklarheiten bezüglich der Kündigungsfrist. Solche Probleme lassen sich meist durch eine klare Kommunikation und die Vorlage des Einschreiben-Rückscheins schnell klären. Es ist daher umso wichtiger, die Kündigung nachweisbar zu versenden.
Einige Kunden berichten, dass das DRK nach der Kündigung telefonisch Kontakt aufnimmt, um die Gründe zu erfragen oder alternative Lösungen anzubieten. Dies ist ein normaler Vorgang im Rahmen der Kundenbindung und sollte nicht als Belästigung empfunden werden. Sie sind nicht verpflichtet, ausführliche Erklärungen zu geben oder Angebote anzunehmen.
Praktische Tipps für eine reibungslose Kündigung
Um den Kündigungsprozess so reibungslos wie möglich zu gestalten, sollten Sie zunächst Ihre Vertragsunterlagen heraussuchen und die genauen Kündigungsfristen überprüfen. Notieren Sie sich Ihre Kundennummer und alle relevanten Vertragsdaten, die Sie im Kündigungsschreiben benötigen.
Planen Sie ausreichend Zeit ein, um die Kündigungsfrist einzuhalten. Wenn Sie beispielsweise zum Ende eines bestimmten Monats kündigen möchten und die Kündigungsfrist einen Monat beträgt, muss Ihre Kündigung spätestens am letzten Tag des Vormonats beim DRK eingehen. Berücksichtigen Sie dabei auch Postlaufzeiten von ein bis zwei Werktagen.
Erstellen Sie von allen Dokumenten Kopien für Ihre Unterlagen. Dazu gehören das Kündigungsschreiben, der Einschreiben-Beleg und später der Rückschein sowie die Kündigungsbestätigung des DRK. Diese Dokumente sollten Sie mindestens bis zur vollständigen Vertragsabwicklung aufbewahren.
Prüfen Sie nach der Kündigung Ihre Kontoauszüge, um sicherzustellen, dass keine weiteren Abbuchungen erfolgen. Sollte das DRK nach dem Kündigungstermin noch Beträge einziehen, widersprechen Sie umgehend und lassen Sie die Lastschrift zurückbuchen. Mit dem Nachweis der wirksamen Kündigung haben Sie hierzu jedes Recht.
Alternativen zum DRK Hausnotruf
Falls Sie den DRK Hausnotruf kündigen, aber weiterhin ein Notrufsystem benötigen, gibt es verschiedene Alternativen. Andere Wohlfahrtsverbände wie die Johanniter, Malteser oder der Arbeiter-Samariter-Bund bieten vergleichbare Dienste an. Auch private Anbieter sind auf dem Markt, wobei hier die Preise und Leistungen stark variieren können.
Moderne Alternativen umfassen Smartphone-basierte Notrufsysteme oder Smartwatches mit Sturzerkennung und Notfallfunktionen. Diese sind oft günstiger als klassische Hausnotrufsysteme, bieten aber möglicherweise nicht den gleichen Umfang an persönlicher Betreuung durch eine Notrufzentrale.
Bevor Sie sich für eine Alternative entscheiden, sollten Sie prüfen, ob die Pflegekasse auch bei einem anderen Anbieter die Kosten übernimmt. Die Kostenübernahme ist an bestimmte Qualitätsstandards gebunden, die nicht alle Anbieter erfüllen. Ein Gespräch mit der Pflegekasse kann hier Klarheit schaffen.
Wichtige Hinweise zur Vertragsbeendigung
Beachten Sie, dass mit der Kündigung des Hausnotrufs auch die Sicherheit wegfällt, die das System bietet. Überlegen Sie daher gut, ob die Kündigung wirklich die richtige Entscheidung ist, oder ob alternative Lösungen innerhalb des bestehenden Vertrags möglich sind. Das DRK ist in der Regel gesprächsbereit, wenn es um Anpassungen der Leistungen oder Kosten geht.
Falls die Kündigung aufgrund eines Umzugs in ein Pflegeheim erfolgt, informieren Sie sich, ob das Heim bereits über ein Notrufsystem verfügt und wie dieses funktioniert. In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, den Hausnotruf zunächst weiterlaufen zu lassen, bis Sie sich in der neuen Umgebung eingelebt haben.
Wenn Sie für einen Angehörigen kündigen, stellen Sie sicher, dass Sie hierzu berechtigt sind. Eine Vollmacht ist erforderlich, wenn Sie nicht selbst Vertragspartner sind.