
Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany

Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Faber GmbH & Co. KG
10 Industriestraße
63584 Gründau
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Faber GmbH & Co. KG. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
14/01/2026
So beenden Sie Ihre Verträge mit Faber GmbH & Co. KG
Über Faber GmbH & Co. KG
Die Faber GmbH & Co. KG ist ein etabliertes deutsches Unternehmen mit Sitz in Gründau, das sich auf professionelle Dienstleistungen spezialisiert hat. Mit jahrzehntelanger Erfahrung im Markt bietet das Unternehmen verschiedene Serviceleistungen für Geschäfts- und Privatkunden an. Der Firmensitz befindet sich in der Industriestraße 10 in Gründau, einem Standort, der auch für alle rechtlichen Korrespondenzen, einschließlich Kündigungen, relevant ist.
Als deutsches Unternehmen unterliegt Faber GmbH & Co. KG den strengen Vorgaben des deutschen Vertragsrechts und den Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Dies bedeutet, dass Kunden bei der Beendigung von Verträgen bestimmte Rechte und Pflichten haben, die gesetzlich geschützt sind. Die Rechtsform der GmbH & Co. KG kombiniert die Vorteile einer Kommanditgesellschaft mit der Haftungsbeschränkung einer GmbH, was für die Geschäftsbeziehungen mit Kunden Stabilität und Sicherheit bietet.
Das Unternehmen bietet seine Dienstleistungen im Rahmen von Vertragsbeziehungen an, die unterschiedliche Laufzeiten und Konditionen haben können. Für Kunden, die eine Geschäftsbeziehung beenden möchten, ist es wichtig, die korrekten Kündigungswege zu kennen und einzuhalten, um rechtliche Sicherheit zu gewährleisten und finanzielle Nachteile zu vermeiden.
Abonnementpläne und Preise
Die genaue Struktur der Dienstleistungspakete von Faber GmbH & Co. KG variiert je nach Art der in Anspruch genommenen Services. Als professioneller Dienstleister bietet das Unternehmen typischerweise verschiedene Vertragsmodelle an, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind. Diese können von kurzfristigen Projektverträgen bis hin zu langfristigen Servicevereinbarungen reichen.
Typische Vertragsstrukturen
Bei professionellen Dienstleistungen sind folgende Vertragsarten üblich:
| Vertragstyp | Laufzeit | Kündigungsfrist |
|---|---|---|
| Projektbasierte Verträge | Befristet nach Projektdauer | Meist keine ordentliche Kündigung möglich |
| Jahresverträge | 12 Monate | 3 Monate zum Vertragsende |
| Unbefristete Verträge | Keine feste Laufzeit | 1-3 Monate |
| Rahmenverträge | Variabel | Nach Vereinbarung |
Preisgestaltung und Zahlungsmodalitäten
Die Preisgestaltung bei professionellen Dienstleistungen hängt stark vom Umfang der erbrachten Leistungen ab. Kunden sollten ihre individuellen Vertragsunterlagen sorgfältig prüfen, um die genauen Konditionen, Preise und Kündigungsfristen zu verstehen. In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Unternehmens sind alle relevanten Informationen zu Preisen, Zahlungszielen und Vertragsbedingungen festgehalten.
Es ist empfehlenswert, vor einer Kündigung zu überprüfen, ob noch offene Rechnungen bestehen oder ob Vorauszahlungen geleistet wurden, die möglicherweise anteilig zurückerstattet werden können. Die genauen Regelungen hierzu finden sich in den individuellen Vertragsvereinbarungen.
Kündigungsbedingungen
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Die Kündigung von Dienstleistungsverträgen in Deutschland unterliegt klaren gesetzlichen Regelungen. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) bildet die rechtliche Grundlage für alle Vertragsbeziehungen und regelt auch die Beendigung von Vertragsverhältnissen. Besonders relevant sind die Paragraphen zu Dienstverträgen (§§ 611 ff. BGB) sowie die allgemeinen Kündigungsvorschriften.
Gemäß § 355 BGB haben Verbraucher bei bestimmten Vertragsarten ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. Dies gilt insbesondere für Verträge, die außerhalb von Geschäftsräumen oder im Fernabsatz geschlossen wurden. Nach Ablauf dieser Widerrufsfrist greifen die ordentlichen Kündigungsfristen, die entweder gesetzlich oder vertraglich festgelegt sind.
Ordentliche und außerordentliche Kündigung
Bei der Beendigung von Verträgen mit Faber GmbH & Co. KG ist zwischen ordentlicher und außerordentlicher Kündigung zu unterscheiden:
Ordentliche Kündigung: Diese erfolgt unter Einhaltung der vertraglich vereinbarten oder gesetzlichen Kündigungsfristen. Sie ist der Regelfall und ermöglicht eine planbare Beendigung des Vertragsverhältnisses. Die Kündigungsfrist beginnt in der Regel mit dem Zugang der Kündigungserklärung beim Vertragspartner.
Außerordentliche Kündigung: Eine fristlose Kündigung aus wichtigem Grund gemäß § 314 BGB ist nur unter besonderen Umständen möglich. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn dem kündigenden Teil unter Berücksichtigung aller Umstände und unter Abwägung der Interessen beider Parteien die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses nicht zugemutet werden kann.
Fristen und Termine
Die Einhaltung der korrekten Kündigungsfristen ist essentiell für eine wirksame Vertragsbeendigung. Folgende Fristen sind typischerweise zu beachten:
| Situation | Frist | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Widerruf nach Vertragsabschluss | 14 Tage | Nur bei Fernabsatz- oder Haustürgeschäften |
| Ordentliche Kündigung | Laut Vertrag (meist 1-3 Monate) | Zugang beim Empfänger entscheidend |
| Außerordentliche Kündigung | Unverzüglich nach Kenntniserlangung | Wichtiger Grund erforderlich |
| Kündigung zum Vertragsende | Gemäß Vertragslaufzeit | Rechtzeitig vor Verlängerung |
Wichtige Hinweise zur Kündigungswirksamkeit
Für eine rechtswirksame Kündigung müssen mehrere Voraussetzungen erfüllt sein. Die Kündigungserklärung muss eindeutig und unmissverständlich sein. Es empfiehlt sich, den konkreten Kündigungszeitpunkt anzugeben oder hilfsweise zum nächstmöglichen Termin zu kündigen. Die Kündigung sollte alle relevanten Vertragsdaten enthalten, wie Vertragsnummer, Kundennummer und persönliche Daten.
Ein häufiger Fehler ist die unzureichende Dokumentation des Kündigungszugangs. Nach deutschem Recht trägt der Kündigende die Beweislast dafür, dass die Kündigung den Empfänger erreicht hat. Daher ist die Versendung per Einschreiben mit Rückschein der sicherste Weg, um einen rechtlich verwertbaren Nachweis zu erhalten.
Wie man Faber GmbH & Co. KG per Post kündigt
Warum die postalische Kündigung der sicherste Weg ist
Die Kündigung per Post, insbesondere per Einschreiben mit Rückschein, ist aus mehreren Gründen die empfehlenswerteste Methode zur Beendigung eines Vertragsverhältnisses. Im deutschen Rechtsverkehr hat die schriftliche Kündigung auf dem Postweg einen besonderen Stellenwert, da sie im Streitfall die beste Beweisgrundlage bietet.
Der entscheidende Vorteil liegt in der Nachweisbarkeit. Mit einem Einschreiben mit Rückschein erhalten Sie einen offiziellen Beleg der Deutschen Post, der bestätigt, wann genau Ihre Kündigung zugestellt wurde. Dieser Nachweis ist vor Gericht vollständig anerkannt und schützt Sie vor möglichen Streitigkeiten über den Zugang der Kündigung.
Im Gegensatz zu E-Mail-Kündigungen oder Telefonanrufen, bei denen oft Unklarheiten über den tatsächlichen Zugang bestehen, bietet der Postweg absolute Rechtssicherheit. Selbst wenn das Unternehmen behaupten sollte, keine Kündigung erhalten zu haben, können Sie mit dem Rückschein das Gegenteil beweisen. Dies ist besonders wichtig, wenn es um die Einhaltung von Kündigungsfristen geht.
Vorbereitung der Kündigung
Bevor Sie Ihre Kündigung verfassen, sollten Sie folgende Dokumente und Informationen bereithalten:
- Ihren vollständigen Vertrag mit allen Anlagen und AGB
- Ihre Kundennummer oder Vertragsnummer
- Das genaue Datum des Vertragsbeginns
- Informationen über die vereinbarte Kündigungsfrist
- Ihre vollständigen Kontaktdaten
- Eventuelle Korrespondenz mit dem Unternehmen
Prüfen Sie in Ihren Vertragsunterlagen genau, welche Kündigungsfrist gilt und berechnen Sie den frühestmöglichen Kündigungstermin. Berücksichtigen Sie dabei, dass die Frist erst ab Zugang der Kündigung beim Empfänger zu laufen beginnt, nicht ab dem Versanddatum.
Inhalt des Kündigungsschreibens
Ein wirksames Kündigungsschreiben sollte folgende Elemente enthalten:
Absenderangaben: Ihr vollständiger Name und Ihre vollständige Adresse sollten oben im Brief deutlich erkennbar sein. Dies entspricht der üblichen Geschäftskorrespondenz und erleichtert die Zuordnung.
Empfängeradresse: Die korrekte Anschrift von Faber GmbH & Co. KG muss exakt angegeben werden:
- Industriestraße 10, 63584 Gründau
Betreff: Eine klare Betreffzeile wie "Kündigung des Vertrages [Vertragsnummer]" macht sofort deutlich, worum es geht.
Kündigungserklärung: Der Text sollte unmissverständlich formuliert sein. Verwenden Sie eindeutige Formulierungen wie "Hiermit kündige ich den Vertrag mit der Nummer [X] fristgerecht zum [Datum]" oder "zum nächstmöglichen Zeitpunkt".
Vertragsdaten: Geben Sie alle relevanten Informationen an, die eine eindeutige Zuordnung ermöglichen, wie Kundennummer, Vertragsnummer und Vertragsbeginn.
Kündigungsbestätigung: Bitten Sie um eine schriftliche Bestätigung der Kündigung mit Angabe des Beendigungsdatums. Dies gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit.
Datum und Unterschrift: Das Kündigungsschreiben muss eigenhändig unterschrieben sein. Eine elektronische Unterschrift oder ein maschineller Ausdruck des Namens reicht nicht aus.
Versand per Einschreiben
Der Versand als Einschreiben mit Rückschein ist der wichtigste Schritt im Kündigungsprozess. Gehen Sie dafür persönlich zur nächsten Postfiliale und lassen Sie Ihren Brief als Einschreiben mit Rückschein versenden. Die Kosten hierfür liegen bei etwa 4,85 Euro zusätzlich zum normalen Porto, sind aber gut investiertes Geld für Ihre Rechtssicherheit.
Der Rückschein wird Ihnen nach erfolgreicher Zustellung zurückgeschickt und dokumentiert genau, wann und von wem die Sendung in Empfang genommen wurde. Bewahren Sie diesen Rückschein zusammen mit einer Kopie Ihres Kündigungsschreibens mindestens drei Jahre lang auf.
Alternative: Digitale Versandlösungen
Für diejenigen, die den Gang zur Post scheuen oder zeitlich flexibler sein möchten, bieten moderne Dienstleister wie Postclic eine praktische Alternative. Solche Services ermöglichen es, Kündigungsschreiben digital zu erstellen und automatisch als Einschreiben versenden zu lassen.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Sie sparen sich den Weg zur Post, erhalten professionell formatierte Schreiben und haben alle Nachweise digital verfügbar. Der gesamte Kündigungsprozess lässt sich bequem von zu Hause oder unterwegs erledigen. Dennoch erhalten Sie den gleichen rechtssicheren Versandnachweis wie bei einem persönlichen Postversand.
Solche Dienste sind besonders nützlich, wenn Kündigungsfristen knapp werden oder wenn Sie sicherstellen möchten, dass alle formalen Anforderungen korrekt erfüllt sind. Die digitale Dokumentation aller Schritte bietet zusätzliche Transparenz und Nachvollziehbarkeit.
Nach dem Versand
Nachdem Sie Ihre Kündigung versendet haben, sollten Sie den Rückschein abwarten und prüfen. Sobald dieser bei Ihnen eingetroffen ist, wissen Sie genau, wann die Kündigung zugegangen ist und können den Beendigungstermin berechnen.
Falls Sie innerhalb von zwei Wochen keine Kündigungsbestätigung vom Unternehmen erhalten, sollten Sie telefonisch nachfragen. Notieren Sie sich dabei den Namen Ihres Gesprächspartners und das Datum des Anrufs. In den meisten Fällen wird Ihnen die Kündigung jedoch schriftlich bestätigt.
Prüfen Sie die Kündigungsbestätigung sorgfältig auf das angegebene Beendigungsdatum. Sollte dieses von Ihrer Berechnung abweichen, widersprechen Sie umgehend schriftlich und verweisen Sie auf die gesetzlichen oder vertraglichen Kündigungsfristen.
Kundenbewertungen und Tipps
Häufige Gründe für eine Kündigung
Kunden entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für die Beendigung ihrer Geschäftsbeziehung mit professionellen Dienstleistern. Ein häufiger Grund ist die Veränderung des eigenen Bedarfs. Wenn die ursprünglich benötigten Dienstleistungen nicht mehr erforderlich sind oder sich die Geschäftsanforderungen geändert haben, ist eine Kündigung oft der logische Schritt.
Auch wirtschaftliche Überlegungen spielen eine Rolle. Unternehmen und Privatpersonen überprüfen regelmäßig ihre laufenden Kosten und entscheiden sich möglicherweise für günstigere Alternativen oder dafür, bestimmte Leistungen intern abzudecken. In einem wettbewerbsintensiven Markt ist es legitim, Angebote zu vergleichen und gegebenenfalls zu wechseln.
Manchmal führen auch Unzufriedenheit mit der Servicequalität, mangelnde Erreichbarkeit oder nicht erfüllte Erwartungen zu einer Kündigungsentscheidung. In solchen Fällen sollte zunächst das Gespräch mit dem Dienstleister gesucht werden, bevor die Kündigung ausgesprochen wird. Oft lassen sich Probleme im direkten Austausch klären.
Praktische Tipps für einen reibungslosen Kündigungsprozess
Frühzeitige Planung: Beginnen Sie rechtzeitig mit der Vorbereitung Ihrer Kündigung. Warten Sie nicht bis zum letzten Tag der Kündigungsfrist, sondern planen Sie einen Puffer ein. So haben Sie Zeit, alle Dokumente zusammenzustellen und eventuelle Fragen zu klären.
Vollständige Dokumentation: Erstellen Sie eine Kopie aller relevanten Unterlagen, bevor Sie kündigen. Dies umfasst nicht nur den Vertrag selbst, sondern auch alle Rechnungen, Korrespondenz und Notizen zu Telefongesprächen. Eine lückenlose Dokumentation ist im Streitfall Gold wert.
Klare Kommunikation: Formulieren Sie Ihr Kündigungsschreiben klar und sachlich. Vermeiden Sie emotionale Ausführungen oder ausschweifende Begründungen. Eine Kündigung ist eine Willenserklärung, die keiner Begründung bedarf – es sei denn, Sie kündigen außerordentlich.
Doppelte Sicherheit: Manche Kunden versenden ihre Kündigung sowohl per Einschreiben als auch per Fax oder E-Mail. Dies kann zusätzliche Sicherheit bieten, ersetzt aber nicht den rechtssicheren Postversand. Bewahren Sie alle Versandnachweise auf.
Umgang mit offenen Forderungen
Ein wichtiger Aspekt bei der Kündigung ist die Klärung aller finanziellen Angelegenheiten. Prüfen Sie vor der Kündigung, ob noch Zahlungen ausstehen oder ob Sie Vorauszahlungen geleistet haben, die anteilig zurückerstattet werden sollten.
Offene Rechnungen sollten Sie vor oder spätestens mit der Kündigung begleichen, um Mahnverfahren oder rechtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden. Umgekehrt haben Sie Anspruch auf Rückerstattung von Guthaben oder anteiligen Zahlungen, wenn Sie Leistungen im Voraus bezahlt haben.
Dokumentieren Sie alle Zahlungsvorgänge sorgfältig und bewahren Sie Kontoauszüge auf, die die Begleichung offener Forderungen belegen. Bei Unklarheiten über die Höhe offener Beträge sollten Sie vor der Kündigung eine detaillierte Aufstellung anfordern.
Was nach der Kündigung zu beachten ist
Nach erfolgreicher Kündigung sollten Sie überprüfen, ob alle automatischen Zahlungen, wie Lastschrifteinzüge oder Daueraufträge, gestoppt wurden. Informieren Sie gegebenenfalls Ihre Bank über die Beendigung des Vertragsverhältnisses und widerrufen Sie erteilte SEPA-Mandate.
Bewahren Sie alle Unterlagen zur Kündigung mindestens drei Jahre lang auf. Dies entspricht der regelmäßigen Verjährungsfrist für vertragliche Ansprüche und schützt Sie vor späteren Forderungen oder Unklarheiten.
Falls Sie zu einem anderen Anbieter wechseln, planen Sie eine ausreichende Überlappungszeit ein, um Versorgungslücken zu vermeiden. Dies ist besonders wichtig bei Dienstleistungen, die kontinuierlich benötigt werden.
Rechtliche Unterstützung
Sollten Sie unsicher sein, ob Ihre Kündigung wirksam ist oder ob Sie alle rechtlichen Anforderungen erfüllt haben, kann die Konsultation eines Rechtsanwalts sinnvoll sein. Viele Rechtsschutzversicherungen decken Beratungen in Vertragsangelegenheiten ab.
Auch Verbraucherzentralen bieten Beratung zu Kündigungsfragen an und können bei Problemen mit Dienstleistern vermitteln. Diese Anlaufstellen sind besonders hilfreich, wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihre Rechte als Verbraucher verletzt wurden.
Bei Streitigkeiten über die Wirksamkeit einer Kündigung oder über noch offene Forderungen sollten Sie zunächst den außergerichtlichen Weg suchen. Viele Konflikte lassen sich durch sachliche Kommunikation und gegebenenfalls durch Mediation lösen, ohne dass ein Gerichtsverfahren notwendig wird.
Besonderheiten bei gewerblichen Kunden
Gewerbliche Kunden sollten beachten, dass für sie teilweise andere Regelungen gelten als für Verbraucher. Das Verbraucherschutzrecht mit seinen besonderen Widerrufs- und Kündigungsrechten findet auf B2B-Verträge keine Anwendung. Hier gelten ausschließlich die vertraglichen Vereinbarungen und die allgemeinen Vorschriften des BGB.
Unternehmen sollten Kündigungen besonders sorgfältig vorbereiten und prüfen, ob die Beendigung des Vertrages Auswirkungen auf andere Geschäftsprozesse hat. Eine frühzeitige Planung und gegebenenfalls die Abstimmung mit der Rechtsabteilung oder externen Beratern ist empfehlenswert.
Die Dokumentation ist bei gewerblichen Verträgen besonders wichtig, da die Beweislast im Streitfall beim kündigenden Unternehmen liegt. Eine lückenlose Aufzeichnung aller Schritte und die sichere Aufbewahrung aller Nachweise sind daher unerlässlich.