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Ferchau kündigen leicht gemacht | Postclic
Ferchau
Königstraße 28a
90402 Nürnberg Germany






Vertragsnummer:

An:
Kündigungsabteilung – Ferchau
Königstraße 28a
90402 Nürnberg

Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Ferchau. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.

Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:

– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.

Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.

Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:

– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.

Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.

Mit freundlichen Grüßen,


15/01/2026

zum Behalten966649193710
Empfänger
Ferchau
Königstraße 28a
90402 Nürnberg , Germany
REF/2025GRHS4

So kündigen Sie Ihren Vertrag bei Ferchau erfolgreich

Über Ferchau

Ferchau ist ein führendes europäisches Dienstleistungsunternehmen im Bereich Engineering, IT und technischer Services mit Hauptsitz in Gummersbach. Das 1966 gegründete Unternehmen beschäftigt über 9.000 Mitarbeiter und ist an mehr als 100 Niederlassungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Spanien und weiteren europäischen Ländern vertreten. Ferchau vermittelt hochqualifizierte Ingenieure und IT-Spezialisten an Unternehmen verschiedenster Branchen und bietet zudem Festanstellungen im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung an.

Die registrierte Geschäftsadresse für rechtliche Korrespondenz, einschließlich Kündigungen, lautet:

  • Königstraße 28a, 90402 Nürnberg

Das Leistungsspektrum von Ferchau umfasst Engineering-Dienstleistungen in den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Luft- und Raumfahrt sowie IT-Services wie Softwareentwicklung, Systemintegration und Projektmanagement. Das Unternehmen positioniert sich als Partner für komplexe technische Projekte und bietet sowohl Projektdienstleistungen als auch die Vermittlung von Fachkräften in Festanstellung oder Zeitarbeit an.

Für Arbeitnehmer bedeutet eine Zusammenarbeit mit Ferchau in der Regel ein Anstellungsverhältnis beim Dienstleister selbst, während sie bei Kundenunternehmen eingesetzt werden. Diese Konstellation bringt spezifische arbeitsrechtliche Besonderheiten mit sich, die auch bei einer Kündigung zu beachten sind. Die Vertragsgestaltung kann je nach individueller Vereinbarung variieren, weshalb eine genaue Prüfung der persönlichen Vertragsbedingungen unerlässlich ist.

Vertragsarten und Beschäftigungsmodelle

Anstellungsformen bei Ferchau

Ferchau bietet verschiedene Beschäftigungsmodelle an, die jeweils unterschiedliche Kündigungsbedingungen nach sich ziehen. Die häufigsten Vertragsformen umfassen unbefristete Arbeitsverträge, befristete Projektverträge sowie Arbeitnehmerüberlassungsverträge. Bei unbefristeten Verträgen gelten die standardmäßigen gesetzlichen Kündigungsfristen nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch, während befristete Verträge in der Regel nur unter bestimmten Voraussetzungen vorzeitig gekündigt werden können.

Die Arbeitnehmerüberlassung stellt eine Besonderheit dar, da hier ein Dreiecksverhältnis zwischen Ferchau als Verleiher, dem Arbeitnehmer und dem Entleiherunternehmen besteht. Trotz des Einsatzes beim Kundenunternehmen bleibt Ferchau der rechtliche Arbeitgeber, sodass Kündigungen ausschließlich gegenüber Ferchau ausgesprochen werden müssen. Dies ist ein häufiger Irrtum, der zu rechtlichen Komplikationen führen kann.

Tarifvertragliche Besonderheiten

Ferchau ist an verschiedene Tarifverträge gebunden, insbesondere an Tarifverträge der Zeitarbeitsbranche. Diese können spezifische Regelungen zu Kündigungsfristen, Kündigungsschutz und Verfahrensweisen enthalten. Arbeitnehmer sollten prüfen, welcher Tarifvertrag auf ihr Arbeitsverhältnis Anwendung findet, da sich daraus abweichende Fristen und Bedingungen ergeben können. In vielen Fällen gelten die Tarifverträge des Interessenverbands Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) oder der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP).

Die tarifvertraglichen Regelungen können sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber günstigere oder strengere Bedingungen vorsehen als das gesetzliche Minimum. Eine genaue Kenntnis der anwendbaren Bestimmungen ist daher für eine rechtssichere Kündigung unerlässlich. Im Zweifelsfall sollte der Betriebsrat oder ein Fachanwalt für Arbeitsrecht konsultiert werden.

Kündigungsbedingungen und rechtliche Grundlagen

Gesetzliche Kündigungsfristen

Die gesetzlichen Kündigungsfristen für Arbeitnehmer sind in § 622 BGB geregelt. Während der Probezeit, die maximal sechs Monate dauern darf, beträgt die Kündigungsfrist zwei Wochen zu jedem beliebigen Tag. Nach Ablauf der Probezeit gilt eine Grundkündigungsfrist von vier Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats. Diese Frist gilt unabhängig von der Beschäftigungsdauer für Arbeitnehmer, während für Arbeitgeber mit zunehmender Betriebszugehörigkeit längere Fristen gelten.

BeschäftigungsdauerKündigungsfrist ArbeitnehmerKündigungsfrist Arbeitgeber
Probezeit (bis 6 Monate)2 Wochen2 Wochen
Nach Probezeit4 Wochen zum 15. oder Monatsende4 Wochen zum 15. oder Monatsende
Nach 2 Jahren4 Wochen zum 15. oder Monatsende1 Monat zum Monatsende
Nach 5 Jahren4 Wochen zum 15. oder Monatsende2 Monate zum Monatsende
Nach 8 Jahren4 Wochen zum 15. oder Monatsende3 Monate zum Monatsende

Vertragliche Sonderregelungen

Arbeitsverträge bei Ferchau können individuelle Kündigungsfristen enthalten, die von den gesetzlichen Regelungen abweichen. Allerdings dürfen solche Vereinbarungen die gesetzlichen Mindestfristen nicht unterschreiten. Längere Kündigungsfristen sind zulässig, sofern sie für beide Vertragsparteien gleichermaßen gelten. Eine einseitige Verlängerung zulasten des Arbeitnehmers wäre unwirksam.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen Klauseln zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund. Diese ermöglichen eine fristlose Beendigung des Arbeitsverhältnisses, wenn schwerwiegende Gründe vorliegen, die eine Fortsetzung bis zum Ablauf der regulären Kündigungsfrist unzumutbar machen. Solche Gründe müssen jedoch erheblich sein und sind an strenge rechtliche Voraussetzungen gebunden.

Kündigungsschutz und Betriebsrat

Nach sechs Monaten Betriebszugehörigkeit greift in Betrieben mit mehr als zehn Mitarbeitern das Kündigungsschutzgesetz. Ferchau als größeres Unternehmen fällt in vielen Niederlassungen unter diese Regelung. Der Kündigungsschutz bedeutet, dass Arbeitgeberkündigungen sozial gerechtfertigt sein müssen, während Arbeitnehmerkündigungen grundsätzlich keiner Begründung bedürfen.

Existiert ein Betriebsrat, muss dieser vor jeder Kündigung durch den Arbeitgeber angehört werden. Für Arbeitnehmer, die selbst kündigen möchten, besteht keine Pflicht zur Information des Betriebsrats, jedoch kann eine Beratung sinnvoll sein. Der Betriebsrat kann über Erfahrungswerte mit Kündigungsverfahren und mögliche Fallstricke informieren.

Wie man Ferchau per Post kündigt

Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist

Die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses ist nach deutschem Recht grundsätzlich formfrei möglich, jedoch verlangen die meisten Arbeitsverträge die Schriftform gemäß § 623 BGB. Dies bedeutet, dass eine eigenhändige Unterschrift auf einem Papierdokument erforderlich ist. E-Mails, Faxe oder Online-Formulare genügen dieser Anforderung nicht und führen zur Unwirksamkeit der Kündigung.

Die postalische Zustellung per Einschreiben mit Rückschein bietet mehrere entscheidende Vorteile: Sie erhalten einen rechtssicheren Nachweis über den Zugang der Kündigung beim Arbeitgeber, können das genaue Datum der Zustellung dokumentieren und haben einen Beweis für die Einhaltung der Kündigungsfrist. Im Streitfall trägt der Kündigende die Beweislast dafür, dass die Kündigung rechtzeitig zugegangen ist. Ein Einschreiben mit Rückschein erfüllt diese Anforderung optimal.

Alternativ zum klassischen Einschreiben können moderne Dienste wie Postclic genutzt werden, um nachverfolgbare Briefe zu versenden. Solche Services bieten den Vorteil, dass der gesamte Prozess digital dokumentiert wird, Sie sich nicht um Porto und Postweg kümmern müssen und dennoch einen rechtssicheren Zustellnachweis erhalten. Die professionelle Formatierung und automatische Archivierung können besonders bei wichtigen rechtlichen Dokumenten wie Kündigungen wertvoll sein.

Formale Anforderungen an das Kündigungsschreiben

Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Mindestangaben enthalten, um rechtlich Bestand zu haben. Dazu gehören die vollständigen Kontaktdaten des Absenders und des Empfängers, eine eindeutige Kündigungserklärung, das gewünschte Beendigungsdatum unter Berücksichtigung der Kündigungsfrist sowie die eigenhändige Unterschrift. Eine Begründung ist für Arbeitnehmerkündigungen nicht erforderlich, kann aber in bestimmten Fällen sinnvoll sein.

Die Formulierung sollte klar und unmissverständlich sein. Vermeiden Sie Konjunktivformen oder vage Ausdrücke, die als bloße Kündigungsabsicht interpretiert werden könnten. Die Kündigung muss als endgültige Willenserklärung erkennbar sein. Formulierungen wie "Hiermit kündige ich das Arbeitsverhältnis" sind eindeutig und rechtssicher.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur postalischen Kündigung

Beginnen Sie mit der Überprüfung Ihres Arbeitsvertrags hinsichtlich der geltenden Kündigungsfrist und eventueller Sonderregelungen. Berechnen Sie das frühestmögliche Beendigungsdatum unter Berücksichtigung der Frist und des Zustellzeitraums. Planen Sie einen Puffer von einigen Tagen ein, um sicherzustellen, dass die Kündigung rechtzeitig zugeht.

Erstellen Sie das Kündigungsschreiben mit allen erforderlichen Angaben. Achten Sie darauf, dass die Adresse korrekt ist. Für rechtliche Korrespondenz mit Ferchau verwenden Sie die offizielle Geschäftsadresse in Nürnberg. Drucken Sie das Schreiben aus und unterschreiben Sie es handschriftlich mit Ihrem vollständigen Namen. Eine digitale Unterschrift oder ein Scan reichen nicht aus.

Versenden Sie das Kündigungsschreiben per Einschreiben mit Rückschein an die korrekte Adresse. Bewahren Sie die Quittung der Post sowie den zurückgesandten Rückschein sorgfältig auf. Diese Dokumente sind Ihr Nachweis für die rechtzeitige und ordnungsgemäße Kündigung. Alternativ können Sie einen Service wie Postclic nutzen, der den Versand übernimmt und Ihnen einen digitalen Zustellnachweis bereitstellt, was Zeit spart und eine lückenlose Dokumentation gewährleistet.

Häufige Fehler vermeiden

Ein häufiger Fehler ist die Verwendung einer falschen oder veralteten Adresse. Prüfen Sie in Ihrem Arbeitsvertrag oder im Impressum der Ferchau-Website, welche Adresse für Kündigungen angegeben ist. Die Zustellung an eine Niederlassung statt an die Hauptverwaltung kann zu Verzögerungen führen, die im schlimmsten Fall die Einhaltung der Kündigungsfrist gefährden.

Ein weiterer kritischer Punkt ist die Berechnung der Kündigungsfrist. Beachten Sie, dass die Frist nicht mit dem Absendedatum, sondern mit dem Zugangsdatum beim Arbeitgeber zu laufen beginnt. Der Zugang erfolgt in der Regel, wenn die Kündigung in den Machtbereich des Empfängers gelangt, also typischerweise bei Einwurf in den Briefkasten während der üblichen Geschäftszeiten. Bei Einschreiben gilt der Zugang mit der Übergabe oder Hinterlegung.

Vermeiden Sie auch die Versendung per einfachem Brief ohne Sendungsverfolgung. Ohne Nachweis über den Zugang können Sie im Streitfall nicht beweisen, dass und wann die Kündigung den Arbeitgeber erreicht hat. Dies kann dazu führen, dass die Kündigung als nicht zugegangen gilt und das Arbeitsverhältnis fortbesteht.

Gründe für eine Kündigung bei Ferchau

Berufliche Neuorientierung

Viele Arbeitnehmer entscheiden sich für eine Kündigung bei Ferchau, um beruflich neue Wege zu gehen. Die Arbeit als externer Dienstleister beim Kundenunternehmen bietet zwar vielfältige Projekterfahrungen, jedoch wünschen sich manche eine Festanstellung direkt beim Endkunden oder in einem anderen Unternehmen. Der Wechsel von der Zeitarbeit in eine reguläre Anstellung ist ein häufiges Motiv, da dies oft mit mehr Arbeitsplatzsicherheit und besseren Konditionen verbunden ist.

Auch der Wunsch nach einer anderen fachlichen Ausrichtung oder der Einstieg in eine Branche, die Ferchau nicht bedient, kann ein Kündigungsgrund sein. Ingenieure und IT-Spezialisten haben auf dem Arbeitsmarkt oft gute Chancen und nutzen die bei Ferchau gesammelten Erfahrungen als Sprungbrett für die nächste Karrierestufe.

Unzufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen

Ein weiterer häufiger Grund sind Unzufriedenheiten mit den konkreten Arbeitsbedingungen. Dies kann den Einsatzort betreffen, wenn dieser weit vom Wohnort entfernt liegt oder häufige Wechsel erforderlich sind. Auch Differenzen bezüglich der Vergütung, der Arbeitszeiten oder der Art der zugewiesenen Projekte können zur Kündigungsentscheidung führen.

Manche Arbeitnehmer empfinden die Position als externer Dienstleister als weniger wertgeschätzt im Vergleich zu festangestellten Mitarbeitern beim Kundenunternehmen. Fehlende Einbindung in Unternehmensentscheidungen, begrenzte Aufstiegsmöglichkeiten oder das Gefühl, nicht vollständig zum Team zu gehören, können die Arbeitszufriedenheit beeinträchtigen und eine Kündigung motivieren.

Persönliche und private Gründe

Nicht zuletzt spielen persönliche Lebensumstände eine wichtige Rolle. Ein Umzug in eine andere Region, familiäre Verpflichtungen, gesundheitliche Gründe oder der Wunsch nach einer beruflichen Auszeit können eine Kündigung notwendig machen. In manchen Fällen entscheiden sich Arbeitnehmer auch für eine selbstständige Tätigkeit oder eine Weiterbildung, die mit dem bestehenden Arbeitsverhältnis nicht vereinbar ist.

Nach der Kündigung: wichtige Schritte

Arbeitszeugnis anfordern

Nach Ausspruch der Kündigung haben Sie Anspruch auf ein qualifiziertes Arbeitszeugnis. Dieses sollte zeitnah angefordert werden, idealerweise bereits im Kündigungsschreiben oder in einem separaten Schreiben kurz danach. Ein Arbeitszeugnis muss wahrheitsgemäß sein, darf aber keine offensichtlich negativen Formulierungen enthalten. Achten Sie auf die sogenannte Zeugnissprache, in der scheinbar positive Aussagen tatsächlich Kritik ausdrücken können.

Sollten Sie mit dem Inhalt des Zeugnisses nicht einverstanden sein, haben Sie das Recht, eine Korrektur zu verlangen. In vielen Fällen lässt sich eine einvernehmliche Lösung finden. Ist dies nicht möglich, kann der Rechtsweg beschritten werden, wobei Sie die Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit des Zeugnisses darlegen müssen.

Resturlaub und Überstunden

Klären Sie vor Ihrem Ausscheiden alle offenen Ansprüche. Nicht genommener Resturlaub muss grundsätzlich vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses gewährt werden. Ist dies aus betrieblichen Gründen nicht möglich, haben Sie Anspruch auf eine finanzielle Abgeltung. Dokumentieren Sie Ihren Urlaubsanspruch und bereits genommene Urlaubstage sorgfältig.

Gleiches gilt für Überstunden, sofern diese vertraglich vergütungspflichtig sind. Erstellen Sie eine Aufstellung aller geleisteten Überstunden und fordern Sie die entsprechende Auszahlung oder Freizeitausgleich. Bewahren Sie alle relevanten Unterlagen auf, um Ihre Ansprüche im Zweifelsfall belegen zu können.

Arbeitspapiere und Bescheinigungen

Am letzten Arbeitstag oder kurz danach sollten Sie alle wichtigen Arbeitspapiere erhalten. Dazu gehören die Lohnsteuerbescheinigung, eine Bescheinigung über das Arbeitsverhältnis für die Agentur für Arbeit, Sozialversicherungsnachweise und gegebenenfalls weitere Dokumente. Diese Unterlagen benötigen Sie für Ihren nächsten Arbeitgeber oder für die Anmeldung bei der Arbeitsagentur, falls Sie nicht nahtlos in ein neues Arbeitsverhältnis wechseln.

Melden Sie sich rechtzeitig bei der Agentur für Arbeit, auch wenn Sie bereits eine neue Stelle in Aussicht haben. Die Meldung muss spätestens drei Monate vor Ende des Arbeitsverhältnisses erfolgen, bei kürzerer Kündigungsfrist innerhalb von drei Tagen nach Kenntnis des Beendigungszeitpunkts. Eine verspätete Meldung kann zu einer Sperrzeit beim Arbeitslosengeld führen.

Rechtliche Unterstützung und Beratung

Wann ein Anwalt sinnvoll ist

In den meisten Fällen verläuft eine Arbeitnehmerkündigung unkompliziert und bedarf keiner anwaltlichen Unterstützung. Komplexe Situationen können jedoch eine rechtliche Beratung erforderlich machen. Dies gilt insbesondere bei Unklarheiten über die Kündigungsfrist, bei Streitigkeiten über Resturlaub oder Überstunden, bei der Formulierung eines Aufhebungsvertrags oder wenn Sie eine außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund in Erwägung ziehen.

Auch wenn Ferchau Ihrer Kündigung widerspricht oder die Wirksamkeit anzweifelt, sollten Sie rechtlichen Rat einholen. Ein Fachanwalt für Arbeitsrecht kann Ihre Rechtsposition einschätzen und Sie bei Verhandlungen oder gerichtlichen Auseinandersetzungen vertreten. Die Kosten für eine Erstberatung sind überschaubar und können sich durch die Vermeidung kostspieliger Fehler schnell amortisieren.

Betriebsrat und Gewerkschaften

Falls in Ihrer Ferchau-Niederlassung ein Betriebsrat existiert, kann dieser eine wertvolle Anlaufstelle für Fragen rund um die Kündigung sein. Der Betriebsrat kennt die betrieblichen Gepflogenheiten, kann über Erfahrungen anderer Kollegen berichten und bei Problemen vermittelnd tätig werden. Die Beratung durch den Betriebsrat ist kostenlos und vertraulich.

Auch Gewerkschaften bieten ihren Mitgliedern umfassende Beratung und Unterstützung in arbeitsrechtlichen Fragen. Neben der rechtlichen Beratung können Gewerkschaften auch Rechtsschutz gewähren, falls es zu gerichtlichen Auseinandersetzungen kommt. Für Beschäftigte in der Zeitarbeitsbranche ist insbesondere die IG Metall relevant, die sich intensiv mit den Belangen von Leiharbeitnehmern befasst.

Erfahrungen und Bewertungen

Arbeitgeberbewertungen

Die Bewertungen von Ferchau als Arbeitgeber fallen gemischt aus. Auf Plattformen wie Kununu finden sich sowohl positive als auch kritische Stimmen. Gelobt werden häufig die vielfältigen Projektmöglichkeiten, die Chance zum Sammeln breiter Berufserfahrung und die professionelle Betreuung durch die Personalabteilung. Kritik gibt es teilweise an der Vergütung im Vergleich zu Direktanstellungen, an der mangelnden Planungssicherheit durch wechselnde Einsatzorte und an der begrenzten Identifikation mit dem Arbeitgeber.

Wichtig ist, dass Bewertungen immer subjektiv sind und stark von der individuellen Situation, der konkreten Niederlassung und dem jeweiligen Kundenprojekt abhängen. Was für den einen Arbeitnehmer ein Nachteil ist, kann für einen anderen ein Vorteil sein. Die Vielfalt der Projekte etwa schätzen einige als Abwechslung, während andere die fehlende Kontinuität bemängeln.

Tipps von ehemaligen Mitarbeitern

Ehemalige Ferchau-Mitarbeiter raten dazu, von Anfang an klare Vereinbarungen über Einsatzorte, Vergütung und Entwicklungsmöglichkeiten zu treffen. Eine offene Kommunikation mit dem zuständigen Personalverantwortlichen kann viele Probleme vermeiden. Sollten Unzufriedenheiten auftreten, empfiehlt sich zunächst das Gespräch, bevor eine Kündigung in Betracht gezogen wird. Oft lassen sich Lösungen finden, etwa durch einen Wechsel des Kundenprojekts oder eine Anpassung der Konditionen.

Bei der Entscheidung für eine Kündigung wird empfohlen, sich ausreichend Zeit für die Planung zu nehmen. Eine überstürzte Kündigung ohne konkrete Alternative kann zu finanziellen Engpässen und Schwierigkeiten mit der Arbeitsagentur führen. Idealerweise sollte bereits ein neuer Arbeitsvertrag unterschrieben sein, bevor die Kündigung ausgesprochen wird. Achten Sie dabei auf einen nahtlosen Übergang, um Lücken im Lebenslauf zu vermeiden.

Abschließend ist die postalische Kündigung per Einschreiben der sicherste Weg, um ein Arbeitsverhältnis mit Ferchau rechtswirksam zu beenden. Die sorgfältige Beachtung der Kündigungsfristen, die korrekte Adressierung an die offizielle Geschäftsadresse und die Einhaltung der Schriftform sind entscheidend für eine reibungslose Abwicklung. Mit der richtigen Vorbereitung und Dokumentation steht einem erfolgreichen Übergang in den nächsten Karriereschritt nichts im Wege.

FAQ

Ferchau bietet verschiedene Anstellungsformen an, darunter unbefristete Arbeitsverträge, befristete Projektverträge und Arbeitnehmerüberlassungsverträge. Diese Modelle ermöglichen es den Mitarbeitern, je nach ihren individuellen Bedürfnissen und Karriereplänen, die passende Beschäftigungsart zu wählen.

Um Ihren Vertrag bei Ferchau zu kündigen, müssen Sie dies schriftlich per Post tun. Senden Sie Ihre Kündigung an die registrierte Geschäftsadresse: Königstraße 28a, 90402 Nürnberg. Stellen Sie sicher, dass Sie die Kündigung per Einschreiben versenden, um einen Nachweis über den Versand zu haben.

Ferchau bedient eine Vielzahl von Branchen, darunter Maschinenbau, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik und Luft- und Raumfahrt. Das Unternehmen vermittelt hochqualifizierte Ingenieure und IT-Spezialisten an Unternehmen in diesen Bereichen und bietet maßgeschneiderte Lösungen für komplexe technische Projekte.

Die Vermittlung von Fachkräften bei Ferchau erfolgt durch eine sorgfältige Auswahl und Prüfung der Kandidaten. Das Unternehmen analysiert die Anforderungen der Kunden und bringt diese mit den Qualifikationen und Erfahrungen der registrierten Fachkräfte in Einklang, um die bestmögliche Passung zu gewährleisten.

Ferchau bietet eine breite Palette von IT-Services an, darunter Softwareentwicklung, Systemintegration und Projektmanagement. Diese Dienstleistungen sind darauf ausgelegt, Unternehmen bei der Umsetzung ihrer technischen Projekte zu unterstützen und innovative Lösungen zu entwickeln, die den spezifischen Anforderungen der Kunden gerecht werden.