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Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany

Lettre de résiliation rédigée par un avocat spécialisé
Expéditeur
Howoge kündigen leicht gemacht | Postclic
Destinataire
Howoge
Breitenbachstraße 8-16
13509 Berlin Germany






Vertragsnummer:

An:
Kündigungsabteilung – Howoge
Breitenbachstraße 8-16
13509 Berlin

Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Howoge. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.

Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:

– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.

Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.

Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:

– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.

Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.

Mit freundlichen Grüßen,


11/01/2026

zum Behalten966649193710
Empfänger
Howoge
Breitenbachstraße 8-16
13509 Berlin , Germany
REF/2025GRHS4
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So beenden Sie Ihr Mietverhältnis bei Howoge erfolgreich

Über Howoge

Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH ist eines der größten kommunalen Wohnungsunternehmen in Berlin und spielt eine zentrale Rolle auf dem Berliner Wohnungsmarkt. Mit einem Bestand von über 75.000 Wohnungen gehört HOWOGE zu den sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften der Hauptstadt und ist damit ein wichtiger Akteur bei der Bereitstellung bezahlbaren Wohnraums. Das Unternehmen wurde 1990 gegründet und hat sich seitdem zu einem bedeutenden Vermieter entwickelt, der insbesondere in den östlichen Bezirken Berlins stark vertreten ist.

HOWOGE verwaltet nicht nur Bestandswohnungen, sondern engagiert sich auch aktiv im Neubau und in der Modernisierung von Wohnraum. Der Fokus liegt dabei auf der Schaffung sozialverträglicher Wohnungen, die für breite Bevölkerungsschichten zugänglich sind. Das Unternehmen ist in verschiedenen Berliner Bezirken präsent, darunter Lichtenberg, Treptow-Köpenick, Marzahn-Hellersdorf und Pankow. Als kommunales Unternehmen unterliegt HOWOGE besonderen Verpflichtungen gegenüber der Stadt Berlin und ihren Bewohnern.

Die Hauptverwaltung der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH befindet sich in der Breitenbachstraße 8-16 im Berliner Bezirk Reinickendorf. Diese Adresse ist für alle offiziellen Korrespondenzen, einschließlich Kündigungen von Mietverhältnissen, relevant. Das Unternehmen beschäftigt mehrere hundert Mitarbeiter und betreut täglich tausende Mieter in der gesamten Stadt. Neben der Vermietung bietet HOWOGE auch verschiedene Serviceleistungen für seine Mieter an, darunter Unterstützung bei Reparaturen, Modernisierungsmaßnahmen und Mieterfragen.

Geschäftsmodell und Zielsetzung

Als landeseigenes Unternehmen verfolgt HOWOGE nicht primär Gewinnmaximierung, sondern hat den gesellschaftlichen Auftrag, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und zu erhalten. Dies spiegelt sich in der Mietpreisgestaltung wider, die im Vergleich zu privaten Vermietern oft moderater ausfällt. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in die Instandhaltung und Modernisierung seines Bestands, wobei ein besonderes Augenmerk auf energetische Sanierungen und die Verbesserung der Wohnqualität gelegt wird.

HOWOGE bietet verschiedene Wohnungstypen an, von kleinen Ein-Zimmer-Apartments bis zu großzügigen Familienwohnungen. Die Wohnungen befinden sich sowohl in Plattenbauten aus der DDR-Zeit als auch in moderneren Neubauten. Das Unternehmen legt Wert auf eine soziale Durchmischung in seinen Quartieren und arbeitet eng mit lokalen Initiativen und sozialen Trägern zusammen, um lebenswerte Nachbarschaften zu schaffen.

Serviceportfolio und Mieterverhältnis

Das Mietverhältnis mit HOWOGE ist durch einen regulären Mietvertrag geregelt, der den gesetzlichen Bestimmungen des deutschen Mietrechts entspricht. Mieter haben Zugang zu verschiedenen Servicekanälen, darunter persönliche Beratung in den Kundenzentren, telefonische Hotlines und digitale Kommunikationswege. HOWOGE betreibt mehrere Kundenzentren in verschiedenen Stadtteilen, die als Anlaufstellen für Mieteranliegen dienen.

Die Verwaltung der Mietverhältnisse erfolgt professionell und umfasst alle Aspekte von der Nebenkostenabrechnung über Reparaturaufträge bis hin zu Fragen der Mieterhöhung. Als kommunaler Vermieter ist HOWOGE an die Mietpreisbremse und andere gesetzliche Regelungen zum Mieterschutz gebunden, was den Mietern zusätzliche Sicherheit bietet.

Mietkonditionen und Kostenstruktur

Die Mietpreise bei HOWOGE variieren je nach Lage, Größe, Ausstattung und Zustand der Wohnung erheblich. Als kommunales Wohnungsunternehmen orientiert sich HOWOGE an den Vorgaben des Landes Berlin und bietet im Vergleich zum freien Wohnungsmarkt häufig günstigere Konditionen. Die Kaltmieten bewegen sich in einer breiten Spanne, abhängig von den genannten Faktoren und dem jeweiligen Stadtteil.

Mietpreisgestaltung im Detail

Die Mietstruktur bei HOWOGE setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Die Grundmiete bildet die Basis und wird pro Quadratmeter berechnet. Hinzu kommen Betriebskosten, die sogenannte zweite Miete, welche Kosten für Heizung, Wasser, Müllabfuhr, Hausmeister und weitere Dienstleistungen umfassen. Bei modernisierten Wohnungen können die Quadratmeterpreise höher liegen, während unsanierte Altbauwohnungen günstiger sind.

WohnungskategorieDurchschnittliche Kaltmiete pro m²Typische Wohnungsgröße
Unsanierter Altbau5,50 - 7,00 €50-80 m²
Teilmodernisiert7,00 - 9,00 €50-90 m²
Vollsaniert9,00 - 11,50 €45-100 m²
Neubau10,00 - 13,00 €40-120 m²

Zusätzliche Kosten und Nebenkosten

Neben der Kaltmiete fallen bei HOWOGE wie bei jedem Vermieter Nebenkosten an. Diese werden in der Regel als monatliche Vorauszahlung erhoben und einmal jährlich in einer Betriebskostenabrechnung konkretisiert. Die Nebenkostenvorauszahlungen liegen typischerweise zwischen 1,50 und 3,00 Euro pro Quadratmeter, abhängig vom Gebäudezustand, der Heizungsart und den bezogenen Dienstleistungen.

Zu den üblichen Nebenkosten gehören Heizkosten, Warmwasserkosten, Kaltwasserkosten, Abwassergebühren, Müllentsorgung, Straßenreinigung, Hausmeisterkosten, Treppenhausreinigung, Gartenpflege, Allgemeinstrom, Versicherungen und Grundsteuer. Bei HOWOGE wird transparent abgerechnet, und Mieter erhalten detaillierte Aufstellungen über die angefallenen Kosten.

Kaution und Mietbeginn

Bei Abschluss eines Mietvertrags mit HOWOGE ist wie üblich eine Mietkaution zu hinterlegen. Diese beträgt maximal drei Nettokaltmieten und dient als Sicherheit für den Vermieter. Die Kaution kann in drei monatlichen Raten gezahlt werden, wobei die erste Rate bei Mietbeginn fällig ist. HOWOGE legt die Kaution auf einem separaten Konto an und verzinst sie entsprechend den gesetzlichen Vorgaben.

Kündigungsbedingungen bei Howoge

Die Kündigung eines Mietverhältnisses bei HOWOGE unterliegt den strengen Regelungen des deutschen Mietrechts, insbesondere des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Das deutsche Mietrecht ist stark mieterfreundlich ausgestaltet und gibt klare Rahmenbedingungen für die Beendigung von Mietverhältnissen vor. Für Mieter ist es wichtig, diese Regelungen genau zu kennen, um rechtssicher zu kündigen und keine unnötigen Kosten zu verursachen.

Gesetzliche Kündigungsfristen für Mieter

Gemäß § 573c BGB beträgt die gesetzliche Kündigungsfrist für Mieter grundsätzlich drei Monate. Diese Frist ist unabhängig von der Dauer des Mietverhältnisses und gilt für alle ordentlichen Kündigungen durch den Mieter. Die Kündigung muss spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zugehen. Wenn Sie beispielsweise am 3. März kündigen, endet Ihr Mietverhältnis am 31. Mai.

Wichtig ist der Zugang der Kündigung beim Vermieter, nicht das Absendedatum. Aus diesem Grund ist eine Kündigung per Einschreiben mit Rückschein die sicherste Methode, da Sie einen rechtsgültigen Nachweis über den Zugang erhalten. Bei HOWOGE als großem Wohnungsunternehmen ist die korrekte Zustellung besonders wichtig, da verschiedene Abteilungen mit der Bearbeitung befasst sein können.

Form der Kündigung

Nach § 568 BGB muss die Kündigung eines Mietvertrags über Wohnraum in Schriftform erfolgen. Dies bedeutet, dass eine Kündigung per E-Mail, Fax oder mündlich rechtlich unwirksam ist. Die Schriftform erfordert eine eigenhändige Unterschrift des Mieters oder aller Mieter, wenn mehrere Personen den Mietvertrag unterzeichnet haben. Bei einer Wohngemeinschaft oder Ehepartnern als Mitmieter müssen alle Vertragsparteien die Kündigung unterschreiben.

Die Kündigung sollte folgende wesentliche Informationen enthalten: vollständige Anschrift des Mieters und Vermieters, genaue Bezeichnung der Mietwohnung mit Adresse, eindeutige Kündigungserklärung, gewünschter Beendigungszeitpunkt unter Beachtung der Kündigungsfrist, Datum und eigenhändige Unterschrift aller Mieter. Es ist nicht erforderlich, Kündigungsgründe anzugeben, da Mieter ein ordentliches Kündigungsrecht ohne Angabe von Gründen haben.

Sonderkündigungsrechte

In bestimmten Situationen haben Mieter ein Sonderkündigungsrecht, das kürzere Fristen ermöglicht. Bei einer Mieterhöhung kann der Mieter bis zum Ablauf des zweiten Monats nach Zugang der Mieterhöhungserklärung kündigen, wobei die Kündigung zum Ablauf des übernächsten Monats wirksam wird. Auch bei Tod des Mieters haben die Erben ein Sonderkündigungsrecht innerhalb eines Monats nach Kenntnis des Erbfalls.

Ein außerordentliches Kündigungsrecht besteht bei erheblichen Mängeln der Wohnung, die die Gesundheit gefährden oder die Wohnung unbewohnbar machen. In solchen Fällen kann fristlos gekündigt werden, allerdings muss dem Vermieter zuvor eine angemessene Frist zur Mängelbeseitigung gesetzt worden sein. Diese Form der Kündigung ist jedoch komplex und sollte im Zweifel mit einem Anwalt oder Mieterverein besprochen werden.

Fristen und Termine im Überblick

KündigungsartKündigungsfristBesonderheiten
Ordentliche Kündigung3 MonateZum Monatsende, Zugang bis 3. Werktag
Kündigung bei Mieterhöhung2 MonateInnerhalb eines Monats nach Erhöhungserklärung
Kündigung durch Erben1 MonatNach Kenntnis des Erbfalls
Außerordentliche KündigungFristlos möglichBei erheblichen Mängeln, nach Fristsetzung

Wohnungsübergabe und Kaution

Nach der Kündigung ist die Wohnung zum Ende des Mietverhältnisses in besenreinem Zustand zurückzugeben. HOWOGE wird einen Übergabetermin vereinbaren, bei dem ein Übergabeprotokoll erstellt wird. Dieses Protokoll dokumentiert den Zustand der Wohnung und eventuelle Mängel oder Schäden. Es ist ratsam, selbst Fotos anzufertigen und eine eigene Kopie des Protokolls zu verlangen.

Die Mietkaution wird nach der Wohnungsübergabe und der Erstellung der finalen Nebenkostenabrechnung zurückgezahlt. Der Vermieter hat dafür in der Regel sechs Monate Zeit, kann aber einen angemessenen Teil einbehalten, wenn noch Betriebskostenabrechnungen ausstehen oder Schäden zu beheben sind. Bei HOWOGE erfolgt die Kautionsrückzahlung üblicherweise zügig, sofern keine offenen Forderungen bestehen.

Wie man Howoge per Post kündigt

Die postalische Kündigung ist die sicherste und rechtlich zuverlässigste Methode, um ein Mietverhältnis mit HOWOGE zu beenden. Während digitale Kommunikationswege im Alltag zunehmend an Bedeutung gewinnen, erfordert das deutsche Mietrecht für Kündigungen zwingend die Schriftform mit eigenhändiger Unterschrift. Eine postalische Kündigung bietet zudem den unschätzbaren Vorteil eines rechtssicheren Nachweises über den Zugang beim Vermieter.

Warum die postalische Kündigung die beste Wahl ist

Die postalische Kündigung per Einschreiben mit Rückschein ist aus mehreren Gründen die empfohlene Methode. Erstens erfüllt sie zweifelsfrei die gesetzliche Schriftformerfordernis. Zweitens erhalten Sie einen dokumentierten Nachweis über den Zeitpunkt des Zugangs, was bei späteren Streitigkeiten über die Einhaltung der Kündigungsfrist entscheidend sein kann. Drittens wird die Kündigung direkt an die offizielle Geschäftsadresse des Unternehmens zugestellt, wodurch Missverständnisse oder Verluste vermieden werden.

Bei einem großen Wohnungsunternehmen wie HOWOGE mit tausenden Mietern und mehreren Abteilungen ist eine nachvollziehbare Dokumentation besonders wichtig. Der Rückschein des Einschreibens dient als rechtsgültiger Beweis, dass Ihre Kündigung fristgerecht zugegangen ist. Dies kann im Streitfall vor Gericht den entscheidenden Unterschied machen und Sie vor zusätzlichen Mietzahlungen schützen.

Die richtige Adresse für Kündigungen

Für die Kündigung Ihres Mietverhältnisses bei HOWOGE ist es entscheidend, die korrekte offizielle Geschäftsadresse zu verwenden. Kündigungen müssen an die Hauptverwaltung gerichtet werden:

  • HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH, Breitenbachstraße 8-16, 13509 Berlin

Diese Adresse ist die eingetragene Geschäftsadresse der HOWOGE und für alle offiziellen Korrespondenzen, einschließlich Kündigungen, zuständig. Verwenden Sie keine Adressen von lokalen Kundenzentren oder Servicestellen, da dies zu Verzögerungen bei der Bearbeitung führen kann. Die Verwendung der korrekten Hauptadresse stellt sicher, dass Ihre Kündigung die zuständige Abteilung erreicht und fristgerecht bearbeitet wird.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur postalischen Kündigung

Der erste Schritt besteht darin, Ihren bestehenden Mietvertrag gründlich zu prüfen. Notieren Sie sich Ihre vollständige Mietadresse, die Namen aller Vertragsparteien und eventuelle spezielle Vereinbarungen. Berechnen Sie den frühestmöglichen Kündigungstermin unter Berücksichtigung der dreimonatigen Kündigungsfrist und der Regel, dass die Kündigung bis zum dritten Werktag eines Monats zugehen muss.

Erstellen Sie anschließend ein formelles Kündigungsschreiben. Verwenden Sie ein sauberes weißes Papier und formulieren Sie klar und eindeutig. Das Schreiben sollte Ihre vollständigen Kontaktdaten enthalten, die genaue Anschrift der Mietwohnung, eine unmissverständliche Kündigungserklärung und den gewünschten Beendigungstermin. Vergessen Sie nicht das Datum und Ihre eigenhändige Unterschrift. Wenn mehrere Personen den Mietvertrag unterzeichnet haben, müssen alle unterschreiben.

Fertigen Sie vor dem Versand eine Kopie Ihres Kündigungsschreibens an und bewahren Sie diese zusammen mit dem späteren Rückschein sorgfältig auf. Diese Dokumente sind Ihre Beweismittel für die ordnungsgemäße Kündigung. Gehen Sie mit dem Original zur Post und versenden Sie es als Einschreiben mit Rückschein. Die Kosten hierfür betragen etwa 5 bis 7 Euro, was eine sinnvolle Investition für die Rechtssicherheit darstellt.

Einschreiben mit Rückschein als Goldstandard

Das Einschreiben mit Rückschein ist die sicherste Versandart für rechtlich relevante Dokumente. Bei dieser Versandart wird der Brief persönlich an den Empfänger übergeben, und der Zusteller lässt sich den Empfang quittieren. Sie erhalten den unterschriebenen Rückschein zurück, der als Nachweis für den Zugang dient. Dieser Nachweis ist vor Gericht vollständig anerkannt und schützt Sie vor Behauptungen, die Kündigung sei nie angekommen.

Alternativ können Sie ein Einschreiben Eigenhändig wählen, bei dem der Brief nur an den Adressaten persönlich oder einen Empfangsbevollmächtigten übergeben wird. Dies bietet zusätzliche Sicherheit, ist aber nicht zwingend erforderlich. Das einfache Einschreiben ohne Rückschein ist weniger zu empfehlen, da Sie zwar einen Nachweis über die Aufgabe haben, aber keinen über den tatsächlichen Zugang beim Empfänger.

Digitale Unterstützung durch moderne Services

In der heutigen Zeit gibt es moderne Dienstleistungen, die den Prozess der postalischen Kündigung erheblich vereinfachen können. Services wie Postclic ermöglichen es, Kündigungsschreiben digital zu erstellen und automatisch als rechtsgültiges Einschreiben versenden zu lassen. Dies kombiniert die Vorteile der digitalen Bequemlichkeit mit der rechtlichen Sicherheit der postalischen Zustellung.

Solche Dienste bieten mehrere Vorteile: Sie sparen den Gang zur Post, erhalten professionell formatierte Schreiben, haben alle Dokumente digital archiviert und erhalten digitale Zustellnachweise. Besonders für Berufstätige, die während der Postöffnungszeiten arbeiten müssen, kann dies eine erhebliche Erleichterung darstellen. Die Kosten sind meist vergleichbar mit dem direkten Postversand, bieten aber zusätzlichen Komfort und Dokumentation.

Nachverfolgung und Bestätigung

Nach dem Versand Ihrer Kündigung sollten Sie den Rückschein aufmerksam verfolgen. Dieser wird Ihnen in der Regel innerhalb von einer Woche zugestellt. Überprüfen Sie, ob das Datum des Zugangs Ihrer Berechnung entspricht und die Kündigungsfrist eingehalten wurde. Bewahren Sie den Rückschein mindestens bis zur vollständigen Abwicklung des Mietverhältnisses und der Kautionsrückzahlung auf.

Es ist ratsam, etwa eine Woche nach Zugang der Kündigung bei HOWOGE nachzufragen, ob diese eingegangen ist und bearbeitet wird. Notieren Sie sich den Namen des Ansprechpartners und das Datum des Gesprächs. HOWOGE wird Ihnen in der Regel eine schriftliche Bestätigung der Kündigung zusenden und einen Termin für die Wohnungsübergabe vorschlagen. Sollten Sie keine Reaktion erhalten, kontaktieren Sie das Unternehmen proaktiv.

Häufige Fehler vermeiden

Ein häufiger Fehler ist die Verwendung einer falschen Adresse oder das Versenden an ein lokales Kundenzentrum statt an die Hauptverwaltung. Dies kann zu Verzögerungen führen und im schlimmsten Fall dazu, dass die Kündigungsfrist nicht eingehalten wird. Stellen Sie sicher, dass Sie die offizielle Geschäftsadresse verwenden.

Ein weiterer Fehler ist die unvollständige Unterschrift bei mehreren Mietern. Wenn zwei oder mehr Personen den Mietvertrag unterzeichnet haben, müssen alle auch die Kündigung unterschreiben. Eine Kündigung, die nur von einem Mieter unterschrieben ist, ist unwirksam. Prüfen Sie Ihren Mietvertrag genau, wer als Mieter eingetragen ist.

Auch die falsche Berechnung der Kündigungsfrist führt häufig zu Problemen. Beachten Sie, dass der dritte Werktag des Monats maßgeblich ist und Samstage in vielen Fällen nicht als Werktage gelten. Bei Unsicherheiten rechnen Sie lieber einen Monat mehr ein, um auf der sicheren Seite zu sein. Eine zu spät ausgesprochene Kündigung verlängert Ihre Mietpflicht um einen weiteren Monat.

Kundenbewertungen und praktische Tipps

Die Erfahrungen von Mietern mit HOWOGE sind vielfältig und spiegeln die Herausforderungen wider, die bei einem großen kommunalen Wohnungsunternehmen auftreten können. Während viele Mieter die vergleichsweise günstigen Mieten und die soziale Ausrichtung des Unternehmens schätzen, gibt es auch kritische Stimmen bezüglich der Verwaltung und des Kundenservice.

Typische Kündigungsgründe bei Howoge

Mieter entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für eine Kündigung ihres Mietverhältnisses bei HOWOGE. Berufliche Veränderungen wie ein Jobwechsel in eine andere Stadt gehören zu den häufigsten Gründen. Auch familiäre Veränderungen wie Familienzuwachs, der eine größere Wohnung erforderlich macht, oder umgekehrt der Auszug von Kindern, der eine kleinere Wohnung sinnvoll macht, führen zu Kündigungen.

Ein weiterer häufiger Grund sind Modernisierungsmaßnahmen und die damit verbundenen Mieterhöhungen. HOWOGE investiert kontinuierlich in die Sanierung seines Bestands, was einerseits die Wohnqualität verbessert, andererseits aber auch zu Mieterhöhungen führen kann, die für manche Mieter nicht mehr tragbar sind. Auch der Wunsch nach Wohneigentum oder einem Umzug in einen anderen Stadtteil motiviert Mieter zur Kündigung.

Manchmal spielen auch Nachbarschaftskonflikte oder Unzufriedenheit mit dem Zustand des Wohnumfelds eine Rolle. In Großwohnanlagen können Lärmbelästigung, Probleme mit der Hausordnung oder Konflikte zwischen Mietern zu einem Wunsch nach Veränderung führen. Auch lange Wartezeiten bei Reparaturen oder Unzufriedenheit mit dem Service werden als Kündigungsgründe genannt.

Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess

Die Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess bei HOWOGE sind überwiegend positiv, wenn die formalen Anforderungen korrekt erfüllt werden. Mieter berichten, dass schriftliche Kündigungen per Einschreiben zuverlässig bearbeitet werden und in der Regel eine schriftliche Bestätigung erfolgt. Die Bearbeitungszeit liegt meist bei zwei bis drei Wochen, wobei die Terminvereinbarung für die Wohnungsübergabe manchmal etwas länger dauern kann.

Wichtig ist nach Erfahrungsberichten die genaue Dokumentation aller Schritte. Mieter, die Kopien ihrer Kündigung, den Rückschein und alle weiteren Korrespondenzen sorgfältig aufbewahrt haben, berichten von reibungsloseren Abläufen. Bei Unklarheiten oder Verzögerungen ist es ratsam, proaktiv nachzufragen und schriftliche Bestätigungen einzufordern.

Tipps für die Wohnungsübergabe

Die Wohnungsübergabe ist ein kritischer Moment, der sorgfältige Vorbereitung erfordert. Reinigen Sie die Wohnung gründlich und beseitigen Sie alle persönlichen Gegenstände. Kleinere Schönheitsreparaturen wie das Ausbessern von Bohrlöchern oder das Streichen stark verschmutzter Wände können sinnvoll sein, um Abzüge von der Kaution zu vermeiden. Prüfen Sie Ihren Mietvertrag, welche Renovierungspflichten Sie haben.

Dokumentieren Sie den Zustand der Wohnung mit Fotos aus verschiedenen Perspektiven. Fotografieren Sie alle Räume, Böden, Wände, Fenster, Sanitäranlagen und technische Einrichtungen. Diese Fotos können bei späteren Streitigkeiten über den Wohnungszustand hilfreich sein. Nehmen Sie wenn möglich eine Vertrauensperson als Zeugen zum Übergabetermin mit.

Lesen Sie das Übergabeprotokoll sorgfältig durch, bevor Sie es unterschreiben. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und notieren Sie alle Punkte, mit denen Sie nicht einverstanden sind. Wenn der HOWOGE-Mitarbeiter Schäden oder Mängel notiert, prüfen Sie, ob diese tatsächlich von Ihnen verursacht wurden oder bereits bei Einzug vorhanden waren. Beziehen Sie sich auf das Einzugsprotokoll, falls verfügbar.

Kaution und Nebenkostenabrechnung

Die Rückzahlung der Kaution erfolgt bei HOWOGE in der Regel innerhalb von drei bis sechs Monaten nach der Wohnungsübergabe. Diese Zeitspanne ist notwendig, da noch die finale Nebenkostenabrechnung erstellt werden muss. Wenn Sie mit der Höhe der zurückgezahlten Kaution nicht einverstanden sind, fordern Sie eine detaillierte Aufstellung der einbehaltenen Beträge an.

Behalten Sie Ihre neue Adresse bei HOWOGE aktuell, damit Abrechnungen und die Kautionsrückzahlung Sie erreichen. Richten Sie gegebenenfalls einen Nachsendeauftrag bei der Post ein. Sollte die Kaution nach sechs Monaten ohne Begründung nicht zurückgezahlt worden sein, setzen Sie HOWOGE schriftlich eine Frist von zwei Wochen. Bei weiterer Verweigerung können Sie rechtliche Schritte einleiten.

Rechtliche Unterstützung und Beratung

Bei komplexen Kündigungssituationen oder Streitigkeiten mit HOWOGE kann die Unterstützung durch einen Mieterverein oder Fachanwalt für Mietrecht sinnvoll sein. Mietervereine bieten für einen moderaten Jahresbeitrag umfassende Beratung und Unterstützung bei Konflikten mit Vermietern. Sie prüfen Kündigungsschreiben, Nebenkostenabrechnungen und vertreten Ihre Interessen gegenüber dem Vermieter.

Eine Rechtsschutzversicherung mit Mietrechtsschutz kann die Kosten für anwaltliche Vertretung übernehmen, falls es zu gerichtlichen Auseinandersetzungen kommt. Allerdings gilt bei den meisten Versicherungen eine Wartezeit von drei Monaten, sodass bereits bestehende Konflikte nicht abgedeckt sind. Informieren Sie sich frühzeitig über Ihre Möglichkeiten.

Kommunikation mit Howoge optimieren

Eine klare und dokumentierte Kommunikation mit HOWOGE ist der Schlüssel zu einem reibungslosen Kündigungsprozess. Kommunizieren Sie wichtige Anliegen immer schriftlich, entweder per Brief oder per E-Mail mit Lesebestätigung. Telefonische Absprachen sollten Sie schriftlich bestätigen lassen. Notieren Sie bei Telefonaten immer Datum, Uhrzeit, Gesprächspartner und Inhalt des Gesprächs.

Seien Sie höflich aber bestimmt in Ihrer Kommunikation. Auch wenn Sie frustriert sind, hilft ein sachlicher Ton bei der Lösung von Problemen. Setzen Sie klare Fristen für Antworten oder Handlungen und weisen Sie auf rechtliche Konsequenzen hin, falls diese nicht eingehalten werden. Bei wiederholter Nichtreaktion eskalieren Sie Ihr Anliegen an höhere Stellen innerhalb des Unternehmens.

Checkliste für eine erfolgreiche Kündigung

Erstellen Sie eine persönliche Checkliste für Ihren Kündigungsprozess. Diese sollte folgende Punkte umfassen: Mietvertrag prüfen und Kündigungsfrist berechnen, Kündigungsschreiben erstellen und von allen Mietern unterschreiben lassen, Kopie des Kündigungsschreibens anfertigen, Brief als Einschreiben mit Rückschein versenden, Rückschein aufbewahren und Zugangsdatum prüfen, schriftliche Kündigungsbestätigung von HOWOGE abwarten, Termin für Wohnungsübergabe vereinbaren, Wohnung reinigen und vorbereiten, Fotos vom Zustand der Wohnung machen, Zählerstände notieren, Übergabeprotokoll sorgfältig prüfen und unterschreiben, neue Adresse bei HOWOGE hinterlegen, Nebenkostenabrechnung prüfen und Kautionsrückzahlung überwachen.

Diese systematische Vorgehensweise hilft Ihnen, nichts zu vergessen und alle wichtigen Schritte rechtzeitig zu erledigen. Je besser Sie vorbereitet sind, desto reibungsloser wird der gesamte Prozess ablaufen und desto geringer ist das Risiko von Komplikationen oder finanziellen Nachteilen.

Besonderheiten bei kommunalen Wohnungsunternehmen

Als kommunales Wohnungsunternehmen unterliegt HOWOGE besonderen Verpflichtungen und Kontrollen. Dies kann sich sowohl positiv als auch negativ auf den Kündigungsprozess auswirken. Positiv ist, dass kommunale Unternehmen in der Regel transparenter agieren und sich stärker an rechtliche Vorgaben halten. Sie sind weniger auf Gewinnmaximierung ausgerichtet und haben ein Interesse an einem guten Verhältnis zu ihren Mietern.

Andererseits können bürokratische Prozesse bei großen kommunalen Unternehmen manchmal länger dauern als bei privaten Vermietern. Entscheidungswege sind oft komplexer und mehrere Abteilungen müssen involviert werden. Dies kann zu längeren Bearbeitungszeiten führen, bedeutet aber nicht automatisch, dass Ihre Rechte nicht gewahrt werden. Geduld und eine gute Dokumentation sind hier besonders wichtig.

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