Servizio di disdetta N°1 in Germany
Gentile Signora, Egregio Signore,
Con la presente Le notifico la mia decisione di porre fine al contratto relativo al servizio Johanniter.
Questa notifica costituisce una volontà ferma, chiara e non equivoca di disdire il contratto, con effetto alla prima scadenza possibile o conformemente al termine contrattuale applicabile.
La prego di prendere ogni misura utile per:
– cessare ogni fatturazione a partire dalla data effettiva di disdetta;
– confermarmi per iscritto la corretta presa in carico della presente richiesta;
– e, se del caso, trasmettermi il saldo finale o la conferma di saldo.
La presente disdetta Le è indirizzata tramite posta elettronica certificata. L'invio, la marcatura temporale e l'integrità del contenuto sono stabiliti, il che ne fa uno scritto probante conforme ai requisiti della prova elettronica. Dispone quindi di tutti gli elementi necessari per procedere al trattamento regolare di questa disdetta, conformemente ai principi applicabili in materia di notifica scritta e di libertà contrattuale.
Conformemente alle regole relative alla protezione dei dati personali, Le chiedo inoltre:
– di eliminare l'insieme dei miei dati non necessari ai Suoi obblighi legali o contabili;
– di chiudere ogni spazio personale associato;
– e di confermarmi l'effettiva cancellazione dei dati secondo i diritti applicabili in materia di protezione della vita privata.
Conservo una copia integrale di questa notifica così come la prova di invio.
So beenden Sie Ihren Vertrag mit den Johannitern schnell
Über Johanniter
Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ist eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland und gehört zum evangelischen Johanniterorden. Mit über 27.000 hauptamtlichen Mitarbeitern und mehr als 43.000 ehrenamtlichen Helfern bietet die Organisation ein breites Spektrum an Dienstleistungen im Gesundheits- und Sozialwesen an. Die Johanniter sind in nahezu allen Bereichen der Notfallrettung, Pflege, Betreuung und Ausbildung tätig und betreuen bundesweit mehrere hunderttausend Menschen.
Die Organisation wurde 1952 gegründet und hat sich seitdem zu einem unverzichtbaren Bestandteil des deutschen Gesundheits- und Sozialsystems entwickelt. Das Leistungsspektrum umfasst den Rettungsdienst, Krankentransporte, Pflegedienste, Hausnotruf-Services, Menüservice, Tagespflege, Kindertagesstätten, Erste-Hilfe-Kurse sowie Auslandshilfe. Die Johanniter finanzieren sich durch Mitgliedsbeiträge, Spenden, öffentliche Zuwendungen und Entgelte für ihre Dienstleistungen.
Viele Menschen nutzen die Dienste der Johanniter über längere Zeiträume, doch manchmal wird eine Kündigung notwendig. Die Gründe hierfür können vielfältig sein: veränderte persönliche Umstände, Umzug in eine andere Region, finanzielle Engpässe, Unzufriedenheit mit bestimmten Services oder der Wechsel zu einem anderen Anbieter. Unabhängig vom Kündigungsgrund ist es wichtig, den formalen Prozess korrekt durchzuführen, um rechtliche Klarheit zu schaffen und unnötige Kosten zu vermeiden.
Dienstleistungen und Kostenstrukturen der Johanniter
Hausnotruf-Service
Der Hausnotruf gehört zu den am häufigsten genutzten Dienstleistungen der Johanniter und richtet sich primär an ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Menschen, die in ihrer häuslichen Umgebung leben möchten. Der Service ermöglicht es den Nutzern, per Knopfdruck rund um die Uhr Hilfe anzufordern. Die Johanniter bieten verschiedene Hausnotruf-Pakete an, die sich in Leistungsumfang und Preis unterscheiden.
| Leistungspaket | Monatliche Kosten | Einmalige Anschlussgebühr |
|---|---|---|
| Basis-Hausnotruf | 23-28 Euro | 10-49 Euro |
| Hausnotruf Plus mit Schlüsselhinterlegung | 28-35 Euro | 10-49 Euro |
| Mobiler Notruf | 35-45 Euro | 49-79 Euro |
Bei Vorliegen eines Pflegegrades übernehmen die Pflegekassen oft einen Teil der Kosten. Pflegebedürftige mit anerkanntem Pflegegrad können einen Zuschuss von bis zu 25,50 Euro monatlich erhalten, sodass die Eigenkosten deutlich reduziert werden. Die genauen Preise können regional variieren und sollten direkt bei der zuständigen Regionalstelle erfragt werden.
Menüservice und Essen auf Rädern
Der Menüservice der Johanniter liefert täglich warme Mahlzeiten direkt nach Hause. Dieses Angebot richtet sich an Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, selbst zu kochen, oder die Unterstützung bei der Ernährung benötigen. Die Kosten für diesen Service variieren je nach Region und gewähltem Menü zwischen 6 und 9 Euro pro Mahlzeit. Zusätzlich können Liefergebühren anfallen. Die Abrechnung erfolgt in der Regel monatlich, und Kunden können aus verschiedenen Menüoptionen wählen, einschließlich Spezialdiäten.
Pflegedienste
Die ambulanten Pflegedienste der Johanniter umfassen Grundpflege, Behandlungspflege und hauswirtschaftliche Versorgung. Die Kosten werden größtenteils von den Pflegekassen übernommen, abhängig vom anerkannten Pflegegrad. Eigenanteile variieren stark je nach Leistungsumfang und individueller Situation. Pflegeverträge werden individuell gestaltet und können unterschiedliche Kündigungsfristen beinhalten.
Mitgliedschaft und Förderbeiträge
Als Mitglied der Johanniter-Unfall-Hilfe unterstützt man die gemeinnützige Arbeit der Organisation. Mitgliedsbeiträge beginnen bei etwa 30 Euro jährlich für Einzelpersonen und können je nach gewählter Beitragshöhe variieren. Die Mitgliedschaft ist von der Inanspruchnahme konkreter Dienstleistungen zu unterscheiden und kann separat gekündigt werden.
Kündigungsbedingungen und rechtliche Grundlagen
Vertragliche Kündigungsfristen
Die Kündigungsfristen bei den Johannitern variieren je nach Art des Vertrages erheblich. Es ist essentiell, die individuellen Vertragsbedingungen genau zu prüfen, da unterschiedliche Dienstleistungen unterschiedliche Regelungen haben. Generell gelten jedoch folgende Richtwerte:
| Dienstleistung | Kündigungsfrist | Kündigungstermin |
|---|---|---|
| Hausnotruf | 4 Wochen bis 3 Monate | Zum Monatsende oder Quartalsende |
| Menüservice | 1-2 Wochen | Flexibel |
| Mitgliedschaft | 3 Monate | Zum Jahresende |
| Pflegedienst | 2 Wochen bis 1 Monat | Zum Monatsende |
Bei Hausnotruf-Verträgen ist die Kündigungsfrist häufig in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf drei Monate zum Quartalsende festgelegt. Einige Regionalverbände bieten jedoch auch kürzere Fristen an. Der Menüservice lässt sich meist flexibler kündigen, da hier oft wöchentliche Bestellungen möglich sind und keine langfristigen Vertragsbindungen bestehen.
Sonderkündigungsrechte
In bestimmten Situationen besteht ein Sonderkündigungsrecht, das eine fristlose oder verkürzte Kündigung ermöglicht. Solche Situationen umfassen:
- Umzug in eine Region, in der die Johanniter den gebuchten Service nicht anbieten
- Aufnahme in ein Pflegeheim oder eine stationäre Einrichtung
- Tod des Vertragsnehmers
- Erhebliche Verschlechterung der finanziellen Situation mit entsprechenden Nachweisen
- Schwerwiegende Mängel in der Leistungserbringung, die trotz Reklamation nicht behoben wurden
Bei Geltendmachung eines Sonderkündigungsrechts sollten entsprechende Nachweise beigefügt werden, etwa ärztliche Bescheinigungen, Mietverträge oder Bescheide von Behörden. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Kündigung ohne Einhaltung der regulären Fristen akzeptiert wird.
Rechtliche Grundlagen nach deutschem Recht
Kündigungen von Dienstleistungsverträgen unterliegen in Deutschland dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). Besonders relevant sind die Paragraphen zu Dauerschuldverhältnissen. Nach § 314 BGB kann jeder Vertrag aus wichtigem Grund außerordentlich gekündigt werden, wenn dem kündigenden Teil unter Berücksichtigung aller Umstände die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses nicht zugemutet werden kann.
Die Schriftform der Kündigung ist nach § 623 BGB bei vielen Dienstleistungsverträgen vorgeschrieben oder wird in den AGB der Johanniter explizit gefordert. Eine mündliche oder telefonische Kündigung ist daher nicht wirksam. Die Kündigung muss dem Vertragspartner zugehen, wobei der Zugang im Streitfall vom Kündigenden nachzuweisen ist. Dies macht die postalische Kündigung per Einschreiben zur sichersten Methode.
Warum die postalische Kündigung die sicherste Methode ist
Rechtssicherheit durch Nachweisbarkeit
Die Kündigung per Post, insbesondere per Einschreiben mit Rückschein, bietet die größte Rechtssicherheit. Im Gegensatz zu E-Mails oder telefonischen Kündigungen erhalten Sie einen physischen Nachweis über den Versand und den Zugang des Schreibens beim Empfänger. Dieser Nachweis ist im Streitfall vor Gericht vollständig verwertbar und dokumentiert eindeutig, wann die Kündigung zugestellt wurde.
Bei vielen Verträgen mit den Johannitern ist die Schriftform ausdrücklich vorgeschrieben. Dies bedeutet, dass nur eine eigenhändige Unterschrift auf einem physischen Dokument die Kündigung rechtswirksam macht. E-Mails, Faxe oder Online-Formulare erfüllen diese Anforderung nicht, selbst wenn sie vom Empfänger bestätigt werden. Die postalische Kündigung garantiert die Einhaltung dieser Formvorschrift.
Vermeidung von Missverständnissen
Ein schriftliches Kündigungsschreiben ermöglicht es, alle relevanten Informationen klar und strukturiert darzulegen. Sie können präzise angeben, welchen Vertrag Sie kündigen möchten, welche Vertragsnummer vorliegt, zu welchem Termin die Kündigung wirksam werden soll und welche weiteren Schritte Sie erwarten. Diese Klarheit reduziert das Risiko von Missverständnissen erheblich.
Telefonische Kündigungen bergen das Risiko, dass Informationen falsch verstanden oder nicht vollständig dokumentiert werden. Auch wenn der Mitarbeiter am Telefon die Kündigung entgegennimmt, gibt es keine Garantie, dass diese korrekt im System vermerkt wird. Bei der postalischen Kündigung haben Sie die volle Kontrolle über den Inhalt und können sicherstellen, dass alle wichtigen Punkte enthalten sind.
Professionelle Dokumentation
Ein formelles Kündigungsschreiben dokumentiert Ihre Professionalität und Ernsthaftigkeit. Es zeigt, dass Sie den Prozess sorgfältig durchdacht haben und auf eine ordnungsgemäße Abwicklung Wert legen. Dies kann besonders wichtig sein, wenn es zu Unstimmigkeiten kommt oder wenn Sie später nachweisen müssen, dass Sie alle erforderlichen Schritte unternommen haben.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur postalischen Kündigung
Vorbereitung der Kündigung
Bevor Sie das Kündigungsschreiben verfassen, sollten Sie alle relevanten Unterlagen zusammenstellen. Dazu gehören Ihr ursprünglicher Vertrag, Rechnungen oder Kontoauszüge, aus denen Ihre Kundennummer hervorgeht, sowie alle bisherigen Korrespondenz mit den Johannitern. Notieren Sie sich die genaue Bezeichnung des Vertrages, den Sie kündigen möchten, sowie das gewünschte Kündigungsdatum.
Überprüfen Sie in Ihren Vertragsunterlagen die genaue Kündigungsfrist und berechnen Sie, wann die Kündigung spätestens beim Empfänger eingehen muss, um zum gewünschten Termin wirksam zu werden. Planen Sie ausreichend Zeit für den Postweg ein, mindestens eine Woche, besser zwei Wochen vor Ablauf der Frist.
Inhalt des Kündigungsschreibens
Ein wirksames Kündigungsschreiben sollte folgende Elemente enthalten:
- Ihre vollständigen Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefonnummer)
- Die Adresse des Empfängers (siehe unten)
- Datum des Schreibens
- Betreffzeile mit klarer Angabe "Kündigung des Vertrages"
- Ihre Kunden- oder Vertragsnummer
- Eindeutige Kündigungserklärung mit Angabe des Vertragsgegenstandes
- Gewünschtes Kündigungsdatum oder Angabe "zum nächstmöglichen Zeitpunkt"
- Bitte um schriftliche Kündigungsbestätigung
- Ihre handschriftliche Unterschrift
Formulieren Sie die Kündigung klar und unmissverständlich. Verwenden Sie Formulierungen wie "Hiermit kündige ich den Vertrag über [Dienstleistung] mit der Vertragsnummer [Nummer] fristgerecht zum [Datum]" oder "zum nächstmöglichen Zeitpunkt". Vermeiden Sie lange Erklärungen oder Rechtfertigungen für die Kündigung, da diese rechtlich nicht erforderlich sind.
Korrekte Adressierung
Die Kündigung muss an die zuständige Stelle der Johanniter-Unfall-Hilfe gesendet werden. Die zentrale Adresse für Kündigungen lautet:
- Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Am Alten Posthof 1-5, 10117 Berlin
In einigen Fällen kann es sinnvoll sein, die Kündigung an den zuständigen Regionalverband zu senden, insbesondere wenn Sie dort den Vertrag abgeschlossen haben. Die Adresse des Regionalverbands finden Sie auf Ihren Vertragsunterlagen oder Rechnungen. Im Zweifelsfall ist die Zentrale in Berlin jedoch immer die sichere Wahl, da diese die Kündigung an die zuständige Stelle weiterleiten wird.
Versand per Einschreiben
Versenden Sie Ihre Kündigung als Einschreiben mit Rückschein. Diese Versandart kostet bei der Deutschen Post zusätzlich zum normalen Porto etwa 4,85 Euro, bietet aber maximale Sicherheit. Sie erhalten eine Sendungsnummer, mit der Sie den Versand online verfolgen können, und nach Zustellung wird Ihnen der unterschriebene Rückschein zugeschickt. Dieser dient als unwiderlegbarer Beweis, dass Ihre Kündigung zugestellt wurde.
Alternativ können Sie auch ein einfaches Einschreiben wählen, das etwas günstiger ist. Hierbei wird der Versand dokumentiert, Sie erhalten jedoch keinen unterschriebenen Rückschein. Dies reicht in den meisten Fällen aus, bietet aber etwas weniger Sicherheit als das Einschreiben mit Rückschein.
Aufbewahrung der Nachweise
Bewahren Sie alle Nachweise sorgfältig auf. Dazu gehören eine Kopie des Kündigungsschreibens, der Einlieferungsbeleg der Post und der Rückschein. Diese Dokumente sollten Sie mindestens drei Jahre aufbewahren, da dies der üblichen Verjährungsfrist für zivilrechtliche Ansprüche entspricht. Sollte es zu Unstimmigkeiten kommen, können Sie damit jederzeit nachweisen, dass Sie ordnungsgemäß gekündigt haben.
Digitale Unterstützung durch Postclic
Für Menschen, die den Kündigungsprozess vereinfachen möchten, kann die Nutzung von Diensten wie Postclic hilfreich sein. Postclic unterstützt beim Versenden nachverfolgter Briefe und bietet dabei mehrere Vorteile: Die Plattform hilft bei der professionellen Formatierung des Kündigungsschreibens, übernimmt den physischen Versand und stellt einen digitalen Nachweis zur Verfügung. Dies spart Zeit und den Gang zur Post, während gleichzeitig die Rechtssicherheit der postalischen Kündigung gewahrt bleibt. Der Service ist besonders praktisch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder für diejenigen, die sicherstellen möchten, dass alle formalen Anforderungen erfüllt sind.
Häufige Gründe für die Kündigung und Erfahrungen
Typische Kündigungsmotive
Die Gründe, warum Menschen ihre Verträge mit den Johannitern kündigen, sind vielfältig. Ein häufiger Grund ist der Umzug in eine andere Region, insbesondere wenn dort die Johanniter nicht tätig sind oder andere Anbieter bessere Konditionen bieten. Auch die Aufnahme in eine stationäre Pflegeeinrichtung macht viele ambulante Dienste überflüssig.
Finanzielle Überlegungen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Obwohl viele Leistungen von Pflegekassen bezuschusst werden, bleiben oft Eigenanteile, die sich im Laufe der Zeit summieren. Wenn sich die finanzielle Situation verschlechtert oder günstigere Alternativen gefunden werden, entscheiden sich Kunden für eine Kündigung.
Manche Kündigungen erfolgen auch aufgrund von Unzufriedenheit mit der Servicequalität. Dies kann unzuverlässige Lieferzeiten beim Menüservice, häufig wechselndes Pflegepersonal oder technische Probleme beim Hausnotruf betreffen. Während die Johanniter generell einen guten Ruf genießen, kann die Qualität regional variieren.
Kundenerfahrungen und Bewertungen
Die Johanniter-Unfall-Hilfe erhält überwiegend positive Bewertungen für ihre Dienstleistungen. Besonders gelobt werden die Zuverlässigkeit des Hausnotrufs, die Freundlichkeit der Mitarbeiter und die professionelle Abwicklung. Viele Kunden schätzen das Sicherheitsgefühl, das der Hausnotruf vermittelt, und berichten von schnellen Reaktionszeiten im Notfall.
Beim Kündigungsprozess berichten die meisten Kunden von einer reibungslosen Abwicklung, sofern die Schriftform eingehalten und die Kündigungsfrist beachtet wurde. Die Johanniter bestätigen Kündigungen in der Regel zeitnah und stellen eine ordnungsgemäße Endabrechnung aus. Einige Kunden berichten jedoch von Verzögerungen, wenn die Kündigung nicht an die richtige Stelle gesendet wurde oder wenn Unklarheiten bezüglich der Vertragsnummer bestanden.
Praktische Tipps aus Nutzererfahrungen
Basierend auf Erfahrungsberichten von Kunden lassen sich einige praktische Empfehlungen ableiten. Erstens ist es ratsam, die Kündigung rechtzeitig zu versenden, idealerweise mehrere Wochen vor Ablauf der Kündigungsfrist. Dies gibt Ihnen einen Puffer, falls das Schreiben nicht sofort bearbeitet wird oder Rückfragen entstehen.
Zweitens sollten Sie nach etwa zwei Wochen nachfassen, wenn Sie keine Kündigungsbestätigung erhalten haben. Kontaktieren Sie die Johanniter telefonisch oder schriftlich und erkundigen Sie sich nach dem Status Ihrer Kündigung. Halten Sie dabei Ihre Sendungsnummer des Einschreibens bereit, um nachweisen zu können, dass das Schreiben zugestellt wurde.
Drittens ist es wichtig, auch nach Erhalt der Kündigungsbestätigung die Kontoauszüge zu überprüfen. Stellen Sie sicher, dass nach dem Kündigungstermin keine weiteren Abbuchungen erfolgen. Sollte dies doch der Fall sein, widersprechen Sie umgehend und fordern Sie eine Rückerstattung unter Verweis auf Ihre Kündigung.
Alternativen vor der Kündigung
Bevor Sie eine endgültige Kündigung aussprechen, kann es sich lohnen, Alternativen zu prüfen. Bei finanziellen Schwierigkeiten können Sie die Johanniter kontaktieren und nach günstigeren Tarifen oder Unterstützungsmöglichkeiten fragen. Möglicherweise gibt es Sozialtarife oder die Möglichkeit, den Leistungsumfang zu reduzieren, anstatt den Vertrag komplett zu beenden.
Bei Unzufriedenheit mit bestimmten Aspekten des Service lohnt sich ein Gespräch mit dem zuständigen Regionalverband. Oft können Probleme durch einen Wechsel des Pflegepersonals, eine Anpassung der Lieferzeiten oder technische Verbesserungen gelöst werden. Die Johanniter sind in der Regel bemüht, auf Kundenwünsche einzugehen und Lösungen zu finden.
Nach der Kündigung: wichtige Schritte
Bestätigung und Endabrechnung
Nach Eingang Ihrer Kündigung sollten die Johanniter Ihnen eine schriftliche Kündigungsbestätigung zusenden. Diese sollte das Datum enthalten, zu dem der Vertrag endet, sowie Informationen zur Endabrechnung. Überprüfen Sie diese Bestätigung sorgfältig auf Richtigkeit. Sollten Sie innerhalb von zwei bis drei Wochen keine Bestätigung erhalten, kontaktieren Sie die Johanniter aktiv.
Die Endabrechnung erfolgt üblicherweise nach Vertragsende und berücksichtigt alle bis zum Kündigungstermin erbrachten Leistungen. Bei monatlichen Abbuchungen wird gegebenenfalls ein anteiliger Betrag zurückerstattet. Prüfen Sie die Abrechnung genau und legen Sie bei Unstimmigkeiten schriftlich Widerspruch ein.
Rückgabe von Geräten
Wenn Sie Geräte von den Johannitern genutzt haben, etwa ein Hausnotrufsystem, müssen diese nach Vertragsende zurückgegeben werden. Die Johanniter werden sich in der Regel mit Ihnen in Verbindung setzen, um einen Termin für die Abholung zu vereinbaren. Stellen Sie sicher, dass Sie eine Bestätigung über die Rückgabe erhalten, um spätere Forderungen ausschließen zu können.
Datenschutz und Löschung persönlicher Daten
Nach Beendigung des Vertragsverhältnisses haben Sie das Recht, die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungsfristen entgegenstehen. Sie können dies explizit in Ihrem Kündigungsschreiben erwähnen oder nach Vertragsende einen separaten Antrag auf Datenlöschung gemäß Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) stellen.
Die Johanniter sind verpflichtet, Ihre Daten nur so lange zu speichern, wie dies für die Vertragsabwicklung und die Erfüllung gesetzlicher Pflichten notwendig ist. Nach Ablauf der relevanten Fristen sollten Ihre Daten gelöscht werden. Sie können eine Bestätigung über die erfolgte Löschung anfordern.
Abschließend lässt sich festhalten, dass die Kündigung von Dienstleistungen der Johanniter ein strukturierter Prozess ist, der bei korrekter Durchführung problemlos verläuft. Die postalische Kündigung per Einschreiben bietet die größte Rechtssicherheit und sollte daher immer bevorzugt werden. Mit der richtigen Vorbereitung, der Beachtung der Kündigungsfristen und einer klaren schriftlichen Formulierung stellen Sie sicher, dass Ihr Vertrag ordnungsgemäß beendet wird und keine unerwarteten Kosten entstehen.