Cancellation service #1 in Germany
Dear Sir or Madam,
I hereby notify you of my decision to terminate the contract relating to the Lohi service.
This notification constitutes a firm, clear and unequivocal intention to cancel the contract, effective at the earliest possible date or in accordance with the applicable contractual period.
Please take all necessary measures to:
– cease all billing from the effective date of cancellation;
– confirm in writing the proper processing of this request;
– and, if applicable, send me the final statement or balance confirmation.
This cancellation is addressed to you by certified e-mail. The sending, timestamping and content integrity are established, making it a probative document meeting electronic proof requirements. You therefore have all the necessary elements to proceed with regular processing of this cancellation, in accordance with applicable principles regarding written notification and contractual freedom.
In accordance with personal data protection rules, I also request:
– deletion of all my data not necessary for your legal or accounting obligations;
– closure of any associated personal account;
– and confirmation of actual data deletion according to applicable privacy rights.
I retain a complete copy of this notification as well as proof of sending.
So beenden Sie Ihre Mitgliedschaft bei Lohi erfolgreich
Über Lohi
Lohi, mit vollem Namen Lohnsteuerhilfe für Arbeitnehmer e.V., ist ein bundesweit tätiger Lohnsteuerhilfeverein mit Hauptsitz in Berlin. Seit über 50 Jahren unterstützt Lohi Arbeitnehmer und Rentner bei der Erstellung ihrer Einkommensteuererklärung und bietet umfassende steuerliche Beratung. Mit mehr als 700 Beratungsstellen in ganz Deutschland gehört Lohi zu den größten Lohnsteuerhilfevereinen des Landes und betreut über 800.000 Mitglieder.
Der Verein wurde gegründet, um Menschen ohne betriebswirtschaftliche Vorkenntnisse dabei zu helfen, ihre steuerlichen Pflichten zu erfüllen und gleichzeitig mögliche Steuervorteile optimal zu nutzen. Die Berater von Lohi sind speziell ausgebildete Fachkräfte, die sich kontinuierlich weiterbilden, um stets über aktuelle steuerrechtliche Änderungen informiert zu sein. Das Leistungsspektrum umfasst nicht nur die Erstellung der Steuererklärung, sondern auch die Vertretung gegenüber den Finanzbehörden und Unterstützung bei Einspruchsverfahren.
Die Mitgliedschaft bei Lohi richtet sich an Arbeitnehmer, Beamte, Rentner und Pensionäre. Selbstständige, Gewerbetreibende und Freiberufler können gemäß der gesetzlichen Regelungen für Lohnsteuerhilfevereine nicht betreut werden. Die Beratung erfolgt persönlich in den Beratungsstellen, aber auch digital über Online-Plattformen, was besonders in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat.
Mitgliedschaftsmodelle und Preisgestaltung
Beitragsstruktur bei Lohi
Die Mitgliedsbeiträge bei Lohi sind einkommensabhängig gestaffelt und werden jährlich erhoben. Diese Staffelung orientiert sich am Gesamtbetrag der Einkünfte des Vorjahres und stellt sicher, dass Mitglieder mit geringerem Einkommen auch entsprechend niedrigere Beiträge zahlen. Die Beitragsordnung wird regelmäßig an die wirtschaftlichen Gegebenheiten angepasst und von der Mitgliederversammlung beschlossen.
| Gesamtbetrag der Einkünfte | Jahresbeitrag (ca.) |
|---|---|
| bis 10.000 Euro | 40-60 Euro |
| 10.001 bis 20.000 Euro | 80-120 Euro |
| 20.001 bis 30.000 Euro | 150-200 Euro |
| 30.001 bis 40.000 Euro | 220-280 Euro |
| über 40.000 Euro | 300-450 Euro |
Zusätzliche Leistungen und Kosten
Im Mitgliedsbeitrag sind grundsätzlich alle regulären Leistungen enthalten, die ein Lohnsteuerhilfeverein erbringen darf. Dazu gehören die Erstellung der Einkommensteuererklärung, Überprüfung von Steuerbescheiden, Einsprüche gegen fehlerhafte Bescheide sowie die Vertretung vor dem Finanzamt. Auch die Beantragung von Freibeträgen auf der Lohnsteuerkarte und die Berechnung der optimalen Steuerklasse für Ehepaare sind im Service inbegriffen.
Für besondere Fälle können jedoch zusätzliche Gebühren anfallen. Dies betrifft beispielsweise außergewöhnlich umfangreiche Beratungen, die Bearbeitung von Steuererklärungen für mehrere Jahre gleichzeitig oder spezielle Verfahren vor Finanzgerichten. Auch bei der Beratung zu Erbschafts- oder Schenkungssteuerfragen, soweit diese im Rahmen der Befugnis eines Lohnsteuerhilfevereins liegen, können Zusatzkosten entstehen.
Familienrabatte und Sonderkonditionen
Lohi bietet verschiedene Vergünstigungen für bestimmte Mitgliedergruppen an. Ehepaare und eingetragene Lebenspartnerschaften zahlen in der Regel einen gemeinsamen Beitrag, der günstiger ist als zwei Einzelmitgliedschaften. Auch für Rentner mit niedrigem Einkommen gibt es spezielle Tarife. Studenten und Auszubildende profitieren ebenfalls von reduzierten Beiträgen, sofern sie bereits eigene Einkünfte erzielen und eine Steuererklärung abgeben müssen.
Kündigungsbedingungen und rechtliche Grundlagen
Gesetzliche Regelungen für Vereinsmitgliedschaften
Die Mitgliedschaft bei Lohi unterliegt den Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) für Vereine sowie der vereinseigenen Satzung. Nach § 39 BGB kann eine Vereinsmitgliedschaft grundsätzlich zum Ende des Geschäftsjahres gekündigt werden, wobei eine Kündigungsfrist von drei Monaten einzuhalten ist, sofern die Satzung nichts anderes bestimmt. Bei Lohi ist das Geschäftsjahr identisch mit dem Kalenderjahr.
Die Satzung von Lohi sieht vor, dass Mitglieder ihre Mitgliedschaft ordentlich zum Jahresende kündigen können. Die Kündigungsfrist beträgt dabei in der Regel drei Monate zum Jahresende, was bedeutet, dass die Kündigung spätestens bis zum 30. September eines Jahres beim Verein eingehen muss, um zum 31. Dezember desselben Jahres wirksam zu werden. Eine frühere Beendigung der Mitgliedschaft ist im Rahmen der ordentlichen Kündigung nicht möglich.
Außerordentliche Kündigung und Sonderfälle
Neben der ordentlichen Kündigung besteht auch die Möglichkeit einer außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn dem Mitglied die Fortsetzung der Mitgliedschaft bis zum nächsten ordentlichen Kündigungstermin nicht zugemutet werden kann. Dies kann beispielsweise der Fall sein bei schwerwiegenden Pflichtverletzungen des Vereins, erheblichen Beitragserhöhungen oder grundlegenden Änderungen der Vereinsstruktur.
Auch bei einem Wegfall der Mitgliedschaftsvoraussetzungen endet die Mitgliedschaft automatisch. Dies trifft zu, wenn ein Mitglied eine selbstständige Tätigkeit aufnimmt und dadurch nicht mehr zur berechtigten Personengruppe gehört. In solchen Fällen sollte der Verein unverzüglich informiert werden, auch wenn keine formelle Kündigung erforderlich ist.
Kündigungsfristen im Überblick
| Kündigungsart | Kündigungsfrist | Kündigungstermin |
|---|---|---|
| Ordentliche Kündigung | 3 Monate | Zum Jahresende (31.12.) |
| Außerordentliche Kündigung | Unverzüglich | Sofort bei wichtigem Grund |
| Automatisches Ende | Keine | Bei Wegfall der Voraussetzungen |
Warum Mitglieder ihre Lohi-Mitgliedschaft kündigen
Häufige Kündigungsgründe
Es gibt verschiedene Gründe, warum Mitglieder ihre Mitgliedschaft bei Lohi beenden möchten. Ein häufiger Grund ist der Wechsel zu einer Steuerberatungskanzlei, die ein umfassenderes Leistungsspektrum bietet oder die auch bei selbstständigen Nebentätigkeiten beraten darf. Manche Mitglieder entscheiden sich auch für die Nutzung von Steuersoftware oder Online-Diensten, die sie als kostengünstiger oder flexibler empfinden.
Weitere Kündigungsgründe können Unzufriedenheit mit der Beratungsqualität, lange Wartezeiten auf Termine oder die Schließung der örtlichen Beratungsstelle sein. Auch Veränderungen in der persönlichen Situation spielen eine Rolle: Der Übergang in die Selbstständigkeit, ein Umzug ins Ausland oder die Vereinfachung der eigenen Einkommensverhältnisse können dazu führen, dass eine Mitgliedschaft nicht mehr benötigt wird.
Wirtschaftliche Überlegungen
Einige Mitglieder kündigen aus Kostengründen, besonders wenn die erwartete Steuererstattung geringer ausfällt als erhofft oder wenn sie feststellen, dass ihre Steuererklärung so einfach ist, dass sie diese selbst erstellen können. Bei sehr niedrigen Einkommen oder wenn keine Werbungskosten geltend gemacht werden können, lohnt sich die Mitgliedschaft finanziell möglicherweise nicht.
Wie man Lohi per Post kündigt
Warum die postalische Kündigung die sicherste Methode ist
Die Kündigung per Post, insbesondere per Einschreiben mit Rückschein, ist die rechtlich sicherste Methode, um eine Vereinsmitgliedschaft zu beenden. Im Gegensatz zu mündlichen Kündigungen oder E-Mails bietet das Einschreiben einen rechtsgültigen Nachweis über den Zugang der Kündigung beim Empfänger. Dies ist besonders wichtig, da die Einhaltung der Kündigungsfrist entscheidend ist und bei Streitigkeiten der Zugang der Kündigung bewiesen werden muss.
Nach deutschem Recht gilt eine Willenserklärung wie eine Kündigung als zugegangen, wenn sie so in den Machtbereich des Empfängers gelangt ist, dass dieser unter normalen Umständen davon Kenntnis nehmen kann. Bei einem Einschreiben mit Rückschein erhalten Sie eine unterschriebene Bestätigung über die Zustellung, die als Beweismittel dient. Dies schützt Sie vor möglichen Behauptungen, die Kündigung sei nicht oder zu spät eingegangen.
Vorbereitung des Kündigungsschreibens
Ein ordnungsgemäßes Kündigungsschreiben sollte bestimmte wesentliche Elemente enthalten. Zunächst müssen Ihre vollständigen persönlichen Daten angegeben werden: Name, Vorname, Geburtsdatum und Ihre bei Lohi hinterlegte Adresse. Auch Ihre Mitgliedsnummer sollte vermerkt werden, sofern bekannt, um eine eindeutige Zuordnung zu ermöglichen.
Der Kündigungstext selbst sollte klar und unmissverständlich formuliert sein. Geben Sie explizit an, dass Sie Ihre Mitgliedschaft kündigen möchten, und nennen Sie den gewünschten Beendigungstermin. Bei einer ordentlichen Kündigung ist dies der 31. Dezember des laufenden Jahres, sofern die Kündigungsfrist eingehalten wird. Alternativ können Sie auch formulieren, dass Sie zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigen möchten.
Notwendige Angaben im Kündigungsschreiben
Folgende Informationen sollten in Ihrem Kündigungsschreiben enthalten sein:
- Vollständiger Name und Vorname
- Geburtsdatum
- Vollständige Adresse
- Mitgliedsnummer (falls vorhanden)
- Eindeutige Kündigungserklärung
- Gewünschter Beendigungstermin oder Hinweis auf nächstmöglichen Termin
- Datum und eigenhändige Unterschrift
- Optional: Bitte um schriftliche Kündigungsbestätigung
Die richtige Adresse für Ihre Kündigung
Ihre Kündigung sollten Sie an die Hauptgeschäftsstelle von Lohi senden. Die korrekte Adresse lautet:
- Lohi GmbH, Karl-Marx-Straße 66, 12043 Berlin
Alternativ können Sie die Kündigung auch an Ihre örtliche Beratungsstelle richten, jedoch empfiehlt sich aus Sicherheitsgründen der Versand an die Hauptgeschäftsstelle, da dort die zentrale Mitgliederverwaltung erfolgt. Achten Sie darauf, dass die Adresse vollständig und korrekt auf dem Umschlag angegeben ist.
Versand per Einschreiben mit Rückschein
Für den Versand Ihrer Kündigung sollten Sie unbedingt die Versandart "Einschreiben mit Rückschein" wählen. Diese Leistung der Deutschen Post kostet zwar etwas mehr als ein normaler Brief, bietet aber entscheidende Vorteile. Sie erhalten einen Einlieferungsbeleg, der bestätigt, dass Sie den Brief aufgegeben haben, und nach der Zustellung wird Ihnen der Rückschein mit der Unterschrift des Empfängers zugesandt.
Bewahren Sie sowohl den Einlieferungsbeleg als auch den zurückgesandten Rückschein sorgfältig auf. Diese Dokumente sind Ihre Nachweise dafür, dass die Kündigung fristgerecht versendet und zugestellt wurde. Im Streitfall können Sie damit belegen, wann genau die Kündigung bei Lohi eingegangen ist.
Digitale Alternativen mit Postclic
Für diejenigen, die den Gang zur Post scheuen oder eine komfortablere Lösung bevorzugen, bietet sich die Nutzung von Diensten wie Postclic an. Postclic ermöglicht es, wichtige Schreiben wie Kündigungen digital zu erstellen und als nachverfolgten Brief versenden zu lassen. Der Service übernimmt dabei den Druck, die Kuvertierung und den Versand per Einschreiben.
Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und der professionellen Abwicklung. Sie erhalten einen digitalen Nachweis über den Versand und die Zustellung, der rechtlich gleichwertig mit dem klassischen Rückschein ist. Zudem wird sichergestellt, dass das Schreiben korrekt formatiert und alle notwendigen Angaben enthalten sind. Besonders praktisch ist dies, wenn Sie nicht in der Nähe einer Postfiliale wohnen oder zeitlich eingeschränkt sind.
Fristen beachten und rechtzeitig handeln
Wenn Sie zum Jahresende kündigen möchten, sollten Sie Ihre Kündigung spätestens Anfang September versenden, um sicherzugehen, dass sie bis zum 30. September bei Lohi eingeht. Bedenken Sie, dass nicht der Poststempel, sondern der Zugangszeitpunkt beim Empfänger entscheidend ist. Planen Sie daher einen Puffer ein, um Verzögerungen bei der Postzustellung zu berücksichtigen.
Insbesondere in der Ferienzeit oder rund um Feiertage kann die Postlaufzeit länger sein als üblich. Auch sollten Sie bedenken, dass die Bearbeitung bei Lohi einige Tage in Anspruch nehmen kann. Eine frühzeitige Kündigung gibt Ihnen die Sicherheit, dass alle Fristen eingehalten werden und Sie zum gewünschten Termin aus der Mitgliedschaft ausscheiden können.
Nach der Kündigung: Bestätigung anfordern
Es empfiehlt sich, in Ihrem Kündigungsschreiben ausdrücklich um eine schriftliche Bestätigung der Kündigung zu bitten. So haben Sie nicht nur den Nachweis über den Versand, sondern auch eine Bestätigung von Lohi selbst, dass die Kündigung akzeptiert wurde und zu welchem Datum die Mitgliedschaft endet. Diese Bestätigung sollte innerhalb von zwei bis drei Wochen nach Zustellung Ihrer Kündigung bei Ihnen eintreffen.
Falls Sie keine Bestätigung erhalten, sollten Sie bei Lohi nachfragen. Kontaktieren Sie die Hauptgeschäftsstelle telefonisch oder schriftlich und erkundigen Sie sich nach dem Stand Ihrer Kündigung. Legen Sie dabei Kopien Ihres Einlieferungsbelegs und des Rückscheins bereit, um den Versand nachweisen zu können.
Erfahrungen von Mitgliedern und praktische Tipps
Positive Aspekte der Lohi-Mitgliedschaft
Viele Mitglieder schätzen an Lohi die persönliche Beratung und die Möglichkeit, komplexe Steuerfragen mit einem Fachmann zu besprechen. Besonders für Menschen, die sich mit Steuerrecht nicht auskennen oder unsicher sind, bietet die Mitgliedschaft Sicherheit. Die Berater nehmen sich Zeit für ihre Mitglieder und erklären die Steuererklärung verständlich. Auch die Vertretung gegenüber dem Finanzamt wird als großer Vorteil gesehen.
Die flächendeckende Präsenz mit über 700 Beratungsstellen macht Lohi für viele Menschen gut erreichbar. Die einkommensabhängige Beitragsstaffelung wird als fair empfunden, da sie die finanzielle Situation der Mitglieder berücksichtigt. Zudem heben viele Mitglieder hervor, dass sich die Mitgliedschaft finanziell lohnt, da die erzielten Steuererstattungen oft deutlich höher ausfallen als der gezahlte Beitrag.
Kritikpunkte und Verbesserungswünsche
Trotz vieler positiver Rückmeldungen gibt es auch Kritikpunkte. Einige Mitglieder bemängeln lange Wartezeiten auf Termine, insbesondere in der Hauptsaison von März bis Mai, wenn die meisten Steuererklärungen erstellt werden. Auch die Erreichbarkeit der Beratungsstellen wird gelegentlich kritisiert, wenn diese nur zu eingeschränkten Zeiten geöffnet sind.
Die Beitragshöhe wird von manchen Mitgliedern als zu hoch empfunden, besonders wenn die Steuererklärung unkompliziert ist und keine hohe Erstattung erzielt wird. Einige wünschen sich mehr Flexibilität bei den Kündigungsfristen oder die Möglichkeit einer monatlichen statt jährlichen Zahlweise. Auch die digitalen Angebote könnten nach Ansicht einiger Mitglieder noch weiter ausgebaut werden.
Praktische Tipps für den Kündigungsprozess
Wenn Sie sich für eine Kündigung entschieden haben, sollten Sie zunächst prüfen, ob noch laufende Verfahren oder offene Anträge bei Lohi bestehen. Klären Sie diese möglichst vor der Kündigung ab, um Komplikationen zu vermeiden. Informieren Sie sich auch, ob für das laufende Jahr bereits Beiträge gezahlt wurden und ob eine anteilige Rückerstattung möglich ist, falls Sie außerordentlich kündigen.
Erstellen Sie Ihr Kündigungsschreiben sorgfältig und prüfen Sie alle Angaben auf Richtigkeit. Fertigen Sie eine Kopie für Ihre Unterlagen an, bevor Sie das Original versenden. Notieren Sie sich das Versanddatum und vermerken Sie in Ihrem Kalender, wann Sie mit der Kündigungsbestätigung rechnen können. So behalten Sie den Überblick und können bei Bedarf rechtzeitig nachfassen.
Alternativen nach der Kündigung
Nach der Kündigung Ihrer Lohi-Mitgliedschaft stehen Ihnen verschiedene Alternativen zur Verfügung. Sie können Ihre Steuererklärung selbst erstellen, entweder mit Hilfe von Steuersoftware wie WISO Steuer oder Taxfix, oder über das ELSTER-Portal der Finanzverwaltung. Diese Option ist besonders für Menschen mit einfachen Einkommensverhältnissen geeignet und deutlich kostengünstiger.
Alternativ können Sie einen Steuerberater beauftragen, der ein breiteres Leistungsspektrum bietet und auch bei komplexeren Sachverhalten oder selbstständigen Tätigkeiten beraten darf. Die Kosten sind in der Regel höher als bei einem Lohnsteuerhilfeverein, aber die Beratung ist umfassender. Eine weitere Möglichkeit ist der Wechsel zu einem anderen Lohnsteuerhilfeverein, falls Sie mit dem Service oder den Konditionen von Lohi unzufrieden waren.
Wichtige Dokumente aufbewahren
Bewahren Sie alle Dokumente im Zusammenhang mit Ihrer Mitgliedschaft und Kündigung sorgfältig auf. Dazu gehören der Mitgliedsvertrag, Beitragsbescheide, die Korrespondenz mit Lohi sowie natürlich Ihre Kündigungsunterlagen mit Einlieferungsbeleg und Rückschein. Diese Dokumente sollten Sie mindestens bis zur endgültigen Beendigung der Mitgliedschaft und idealerweise darüber hinaus für einige Jahre aufbewahren, falls nachträglich noch Fragen oder Unstimmigkeiten auftreten sollten.