
Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany

Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Plan International
14-20 Liebigstraße
20537 Hamburg
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Plan International. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
14/01/2026
So beenden Sie Ihre Patenschaft bei Plan International
Über Plan International
Plan International Deutschland e.V. ist eine weltweit tätige Kinderrechtsorganisation, die sich seit ihrer Gründung für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern in Entwicklungsländern einsetzt. Die Organisation wurde 1937 in Spanien gegründet und ist heute in über 75 Ländern aktiv. Der deutsche Zweig mit Sitz in Hamburg koordiniert zahlreiche Hilfsprojekte und vermittelt Patenschaften zwischen deutschen Spendern und Kindern in Entwicklungsländern.
Das Kernkonzept von Plan International basiert auf langfristigen Patenschaften, bei denen Spender durch regelmäßige monatliche Beiträge die Entwicklung eines Kindes und dessen Gemeinde unterstützen. Die Organisation finanziert damit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheitsversorgung, Wasser- und Sanitärversorgung sowie wirtschaftliche Sicherheit. Besonders hervorzuheben ist das Engagement für Mädchenrechte und Geschlechtergerechtigkeit, das in vielen Projektländern einen Schwerpunkt bildet.
Als eingetragener Verein unterliegt Plan International Deutschland e.V. den deutschen Vereinsgesetzen und ist als gemeinnützig anerkannt. Dies ermöglicht Spendern, ihre Beiträge steuerlich geltend zu machen. Die Organisation wird regelmäßig vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) geprüft und trägt das DZI-Spendensiegel, das für transparente und wirtschaftliche Mittelverwendung steht.
Tätigkeitsbereiche und Projekte
Die Arbeit von Plan International erstreckt sich über verschiedene Kontinente mit Schwerpunkt auf Afrika, Asien und Lateinamerika. In Deutschland beschäftigt die Organisation etwa 150 Mitarbeiter, die sich um die Betreuung der Paten, die Projektkoordination und die Öffentlichkeitsarbeit kümmern. Die Projekte werden in enger Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinden entwickelt und umgesetzt, um nachhaltige Verbesserungen zu gewährleisten.
Neben den klassischen Kinderpatenschaften bietet Plan International auch Projektpatenschaften an, bei denen Spender gezielt bestimmte Themenbereiche wie Bildung oder Gesundheit fördern können. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit von Einzelspenden für Nothilfe-Einsätze oder spezielle Kampagnen. Die Organisation legt großen Wert auf regelmäßige Kommunikation mit den Paten durch Fortschrittsberichte, Briefe vom Patenkind und Jahresberichte über die Projektarbeit.
Mitgliedschaft und rechtlicher Status
Wer eine Patenschaft bei Plan International übernimmt, wird nicht automatisch Vereinsmitglied, sondern geht eine vertragliche Vereinbarung zur regelmäßigen Spende ein. Diese Unterscheidung ist rechtlich wichtig, da sich daraus unterschiedliche Kündigungsmodalitäten ergeben. Die Patenschaft ist als Dauerspendenverhältnis konzipiert, kann aber unter Einhaltung bestimmter Fristen beendet werden. Die rechtliche Grundlage bildet dabei das deutsche Vertragsrecht in Verbindung mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Organisation.
Abonnementpläne und Spendenmöglichkeiten
Plan International bietet verschiedene Formen der Unterstützung an, die sich in Umfang, Bindung und monatlichem Beitrag unterscheiden. Die Hauptform ist die klassische Kinderpatenschaft, die eine langfristige Verbindung zwischen Spender und einem Kind in einem Entwicklungsland herstellt. Daneben existieren flexible Spendenmodelle, die unterschiedlichen Bedürfnissen und finanziellen Möglichkeiten gerecht werden.
Kinderpatenschaft
Die klassische Kinderpatenschaft ist das bekannteste Angebot von Plan International. Hierbei unterstützen Paten mit einem monatlichen Beitrag von 28 Euro ein Kind und dessen Gemeinde. Der Betrag fließt nicht direkt an das Kind oder dessen Familie, sondern wird für Entwicklungsprojekte in der gesamten Region verwendet. Paten erhalten regelmäßig Informationen über das Patenkind, können Briefe austauschen und die Entwicklung über Jahre hinweg verfolgen.
| Patenschaftsart | Monatlicher Beitrag | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Kinderpatenschaft | 28 Euro | Persönlicher Kontakt zum Patenkind, Briefwechsel möglich |
| Projektpatenschaft | 25 Euro | Unterstützung spezifischer Themenbereiche ohne persönlichen Kontakt |
| Patenschaft Plus | 35 Euro | Erweiterte Unterstützung mit zusätzlichen Projektmitteln |
Projektpatenschaften und Themenspenden
Für Spender, die keine persönliche Bindung zu einem einzelnen Kind wünschen, bietet Plan International Projektpatenschaften an. Diese ermöglichen die gezielte Förderung bestimmter Bereiche wie Bildung, Gesundheit oder Kinderschutz. Der monatliche Beitrag liegt bei 25 Euro und wird flexibel dort eingesetzt, wo er am dringendsten benötigt wird. Diese Form der Unterstützung bietet mehr Flexibilität bei der Kündigung, da keine persönliche Beziehung zu einem Kind besteht.
Einzelspenden und Nothilfe
Neben den regelmäßigen Patenschaften akzeptiert Plan International auch Einzelspenden in beliebiger Höhe. Diese können zweckgebunden für bestimmte Projekte oder Katastrophenhilfe oder als freie Spende erfolgen. Einzelspenden begründen kein fortlaufendes Vertragsverhältnis und müssen daher nicht gekündigt werden. Viele Paten kombinieren ihre Patenschaft mit gelegentlichen Zusatzspenden für spezielle Anlässe oder Notfälle.
Kündigungsbedingungen und rechtliche Grundlagen
Die Kündigung einer Patenschaft bei Plan International unterliegt spezifischen Bedingungen, die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Organisation festgelegt sind. Da es sich bei Patenschaften um freiwillige Dauerspendenverhältnisse handelt, ist eine Kündigung grundsätzlich jederzeit möglich. Allerdings sollten Spender bestimmte Fristen und Formvorschriften beachten, um eine reibungslose Abwicklung zu gewährleisten.
Kündigungsfristen im Detail
Plan International sieht für Kinderpatenschaften eine Kündigungsfrist von sechs Wochen vor. Diese Frist dient der Organisation dazu, die Projektplanung anzupassen und gegebenenfalls einen neuen Paten für das Kind zu finden. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen und sollte die Patennummer sowie die persönlichen Daten des Paten enthalten. Eine Kündigung per E-Mail oder telefonisch wird von Plan International nicht akzeptiert, da die Schriftform aus rechtlichen Gründen zwingend erforderlich ist.
Bei Projektpatenschaften gelten oft kürzere Kündigungsfristen von etwa vier Wochen, da hier keine persönliche Bindung zu einem Kind besteht. Die genauen Fristen können je nach Art der Patenschaft variieren und sollten in den individuellen Vertragsunterlagen überprüft werden. Wichtig ist, dass die Kündigungsfrist ab dem Zugang der Kündigung bei Plan International zu laufen beginnt, nicht ab dem Versanddatum.
Rechtliche Rahmenbedingungen in Deutschland
Patenschaften bei Plan International sind rechtlich als Dauerschuldverhältnisse einzuordnen, die dem deutschen Vertragsrecht unterliegen. Nach § 314 BGB können Dauerschuldverhältnisse aus wichtigem Grund außerordentlich gekündigt werden. Als wichtige Gründe gelten beispielsweise erhebliche finanzielle Einbußen, schwere Erkrankung oder Arbeitslosigkeit. In solchen Fällen kann die Kündigung auch ohne Einhaltung der regulären Frist erfolgen.
Die Gemeinnützigkeit von Plan International hat zur Folge, dass Spender ihre Beiträge bis zum Ende des Kündigungszeitraums steuerlich geltend machen können. Eine rückwirkende Erstattung bereits geleisteter Spenden ist grundsätzlich nicht möglich, da es sich um freiwillige Zuwendungen handelt. Ausnahmen können nur in begründeten Einzelfällen nach Prüfung durch die Organisation erfolgen.
Gründe für eine Kündigung
Die Beweggründe für die Beendigung einer Patenschaft sind vielfältig und individuell. Häufig genannt werden finanzielle Veränderungen wie Arbeitslosigkeit, Renteneintritt oder unerwartete Ausgaben. Auch persönliche Lebensumstände wie Krankheit, Umzug oder familiäre Veränderungen können eine Rolle spielen. Manche Paten beenden ihre Patenschaft, weil das Patenkind das Programm verlässt oder volljährig wird, und möchten keine neue Patenschaft übernehmen.
In einigen Fällen führen auch Unzufriedenheit mit der Kommunikation, mangelnde Transparenz über die Mittelverwendung oder veränderte persönliche Prioritäten zur Kündigungsentscheidung. Plan International betont, dass eine Kündigung keine negativen Auswirkungen auf das Patenkind hat, da die Organisation stets bemüht ist, schnell einen Ersatzpaten zu finden. Die Projekte vor Ort werden kontinuierlich fortgeführt, unabhängig von einzelnen Patenwechseln.
Folgen der Kündigung
Nach Ablauf der Kündigungsfrist werden keine weiteren Beträge vom Konto des Paten abgebucht. Bestehende Lastschriftmandate werden automatisch beendet. Plan International versendet in der Regel eine schriftliche Kündigungsbestätigung, die als Nachweis für die erfolgreiche Beendigung der Patenschaft dient. Paten sollten diese Bestätigung aufbewahren, um bei eventuellen späteren Unklarheiten einen Beleg zu haben.
Die Spendenbescheinigung für das laufende Jahr wird anteilig bis zum Kündigungsdatum ausgestellt und dem Paten zugesandt. Diese kann für die Steuererklärung verwendet werden. Der Briefkontakt zum Patenkind endet mit der Kündigung, wobei Plan International empfiehlt, dem Kind einen Abschiedsbrief zu schreiben, um die Beziehung würdevoll zu beenden. Alle persönlichen Daten werden gemäß den Datenschutzbestimmungen behandelt und nach den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen gelöscht.
Wie man Plan International per Post kündigt
Die postalische Kündigung ist die zuverlässigste und rechtlich sicherste Methode, um eine Patenschaft bei Plan International zu beenden. Im Gegensatz zu E-Mails oder telefonischen Kündigungen bietet der Postweg einen nachweisbaren Zustellungsnachweis, der im Streitfall als Beweis dient. Besonders wichtig ist dies bei der Einhaltung von Kündigungsfristen, da der Zeitpunkt des Zugangs der Kündigung entscheidend ist.
Warum die postalische Kündigung am sichersten ist
Die Schriftform per Post bietet mehrere Vorteile gegenüber anderen Kommunikationswegen. Erstens entspricht sie den Anforderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Plan International, die eine schriftliche Kündigung vorschreiben. Zweitens ermöglicht der Versand als Einschreiben mit Rückschein einen lückenlosen Nachweis über Absendung und Zustellung. Dies ist besonders wichtig, wenn Unklarheiten über den Zeitpunkt der Kündigung entstehen oder wenn nachgewiesen werden muss, dass die Kündigungsfrist eingehalten wurde.
E-Mail-Kündigungen werden von Plan International nicht akzeptiert, da sie nicht der erforderlichen Schriftform entsprechen. Auch wenn eine E-Mail schneller ist, bietet sie keine rechtssichere Dokumentation. Telefonische Kündigungen sind ebenfalls unzulässig, da sie keine schriftliche Bestätigung liefern und zu Missverständnissen führen können. Die postalische Kündigung mag zwar etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen, gewährleistet aber die rechtliche Verbindlichkeit und Nachweisbarkeit.
Notwendige Angaben im Kündigungsschreiben
Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Pflichtangaben enthalten, um eine eindeutige Zuordnung und Bearbeitung zu ermöglichen. Folgende Informationen sind erforderlich:
- Vollständiger Name und Anschrift des Paten
- Patennummer oder Kundennummer
- Name des Patenkindes (bei Kinderpatenschaft)
- Eindeutige Kündigungserklärung
- Gewünschtes Kündigungsdatum oder Hinweis auf nächstmöglichen Termin
- Datum und eigenhändige Unterschrift
Die Patennummer findet sich auf allen Schreiben von Plan International sowie auf der Spendenbescheinigung. Sie ermöglicht eine schnelle und fehlerfreie Zuordnung der Kündigung zum richtigen Patenschaftsverhältnis. Ohne diese Nummer kann sich die Bearbeitung verzögern, weshalb sie unbedingt angegeben werden sollte. Die eigenhändige Unterschrift ist rechtlich erforderlich und kann nicht durch eine digitale Signatur ersetzt werden.
Die korrekte Versandadresse
Das Kündigungsschreiben muss an die offizielle Geschäftsadresse von Plan International Deutschland gesendet werden:
- Plan International Deutschland e.V., Liebigstraße 14-20, 20537 Hamburg
Diese Adresse ist die einzige rechtlich verbindliche Anschrift für Kündigungen und andere formelle Korrespondenz. Sendungen an andere Adressen oder Außenstellen können zu Verzögerungen führen oder im schlimmsten Fall nicht bearbeitet werden. Es ist wichtig, die Adresse korrekt und vollständig anzugeben, um eine sichere Zustellung zu gewährleisten.
Versand als Einschreiben mit Rückschein
Der Versand des Kündigungsschreibens sollte unbedingt als Einschreiben mit Rückschein erfolgen. Diese Versandart kostet bei der Deutschen Post zusätzliche Gebühren, bietet aber entscheidende Vorteile. Der Absender erhält einen Einlieferungsbeleg als Nachweis für die Aufgabe des Briefes. Nach der Zustellung wird der Rückschein mit der Unterschrift des Empfängers an den Absender zurückgesandt. Dieser Rückschein dokumentiert eindeutig, dass und wann das Schreiben bei Plan International eingegangen ist.
Alternativ kann auch ein Einschreiben Einwurf gewählt werden, das etwas günstiger ist. Hierbei dokumentiert der Zusteller den Einwurf in den Briefkasten, ohne eine Unterschrift einzuholen. Diese Variante ist ausreichend, um den Zugang nachzuweisen, bietet aber etwas weniger Sicherheit als das Einschreiben mit Rückschein. Für wichtige Kündigungen mit Fristwahrung empfiehlt sich dennoch die sicherere Variante mit Rückschein.
Digitale Lösungen für den Briefversand
Für Menschen, die den Gang zur Post scheuen oder keine Zeit haben, bieten moderne Dienste wie Postclic eine praktische Alternative. Postclic ermöglicht es, Briefe digital zu erstellen und diese dann professionell drucken, kuvertieren und als Einschreiben versenden zu lassen. Der Service übernimmt den gesamten physischen Versandprozess, während der Absender alles bequem online erledigen kann.
Die Vorteile solcher Dienste liegen in der Zeitersparnis, der professionellen Formatierung und dem digitalen Nachweis über den Versand. Nutzer müssen nicht zur Post gehen, keine Briefmarken kaufen und keine Umschläge adressieren. Der gesamte Prozess läuft digital ab, wobei am Ende ein echter, physischer Brief mit allen rechtlichen Nachweisen bei Plan International ankommt. Dies verbindet die Sicherheit des postalischen Weges mit der Bequemlichkeit digitaler Kommunikation.
Aufbewahrung der Nachweise
Alle Dokumente im Zusammenhang mit der Kündigung sollten sorgfältig aufbewahrt werden. Dazu gehören eine Kopie des Kündigungsschreibens, der Einlieferungsbeleg der Post und der Rückschein. Diese Unterlagen dienen als Beweis dafür, dass die Kündigung fristgerecht erfolgt ist. Im Falle von Unstimmigkeiten, etwa wenn nach der Kündigungsfrist weiterhin Beträge abgebucht werden, können diese Nachweise vorgelegt werden.
Die Aufbewahrungsfrist sollte mindestens drei Jahre betragen, um auf der sicheren Seite zu sein. In dieser Zeit können noch Rückfragen oder Unstimmigkeiten auftreten, die durch die Vorlage der Dokumente schnell geklärt werden können. Auch für die Steuererklärung können die Nachweise relevant sein, wenn es um die Dokumentation der geleisteten Spenden geht.
Kundenbewertungen und praktische Tipps
Die Erfahrungen von Paten mit dem Kündigungsprozess bei Plan International fallen unterschiedlich aus. Während viele die Abwicklung als unkompliziert und professionell beschreiben, berichten andere von Verzögerungen oder Nachfragen seitens der Organisation. Eine Analyse von Bewertungen und Erfahrungsberichten zeigt, welche Aspekte bei der Kündigung besonders beachtet werden sollten.
Positive Erfahrungen
Viele ehemalige Paten berichten von einer zügigen und respektvollen Bearbeitung ihrer Kündigung. Die Kündigungsbestätigung erfolgt in der Regel innerhalb von zwei bis drei Wochen nach Eingang des Schreibens. Plan International wird von vielen für die transparente Kommunikation und die Würdigung der geleisteten Unterstützung gelobt. Einige Paten erhalten einen persönlichen Abschiedsbrief, in dem sich die Organisation für die jahrelange Treue bedankt.
Besonders positiv wird hervorgehoben, dass nach der Kündigung keine weiteren Werbemaßnahmen oder Rückwerbungsversuche erfolgen. Plan International respektiert die Entscheidung der Paten und belästigt sie nicht mit wiederholten Anrufen oder Briefen. Die Spendenbescheinigung wird korrekt und zeitnah ausgestellt, sodass die steuerliche Geltendmachung problemlos möglich ist.
Herausforderungen und Kritikpunkte
Einige Paten berichten von Verzögerungen bei der Bearbeitung ihrer Kündigung, insbesondere in den Monaten mit hohem Aufkommen an Kündigungen. In Einzelfällen wurden auch nach Ablauf der Kündigungsfrist noch Beträge abgebucht, die dann jedoch nach Reklamation erstattet wurden. Solche Probleme unterstreichen die Wichtigkeit eines nachweisbaren Versands per Einschreiben.
Kritik gibt es gelegentlich auch an der Dauer der Kündigungsfrist von sechs Wochen, die einigen Paten zu lang erscheint. Plan International begründet diese Frist mit der Notwendigkeit, die Projektplanung anzupassen und neue Paten zu finden. Rechtlich ist die Frist jedoch zulässig und in den AGB klar geregelt. Paten sollten dies bei ihrer Planung berücksichtigen und die Kündigung rechtzeitig einreichen.
Praktische Tipps für eine reibungslose Kündigung
Um den Kündigungsprozess so reibungslos wie möglich zu gestalten, sollten folgende Empfehlungen beachtet werden. Erstens ist es ratsam, die Kündigung frühzeitig zu versenden, um genügend Puffer für mögliche Verzögerungen zu haben. Zweitens sollte das Kündigungsschreiben klar und unmissverständlich formuliert sein, ohne lange Erklärungen oder Rechtfertigungen. Eine sachliche, höfliche Formulierung ist ausreichend und professionell.
Drittens ist die Vollständigkeit der Angaben entscheidend. Fehlende Informationen wie die Patennummer können zu Rückfragen und Verzögerungen führen. Viertens sollte der Versand als Einschreiben erfolgen und alle Nachweise aufbewahrt werden. Fünftens empfiehlt es sich, nach etwa drei Wochen nachzufragen, falls keine Kündigungsbestätigung eingegangen ist. Dies kann telefonisch oder schriftlich erfolgen.
Umgang mit Lastschriften nach der Kündigung
Sollte nach Ablauf der Kündigungsfrist dennoch ein Betrag abgebucht werden, haben Paten das Recht, die Lastschrift zurückzugeben. Dies ist bei der eigenen Bank innerhalb von acht Wochen nach der Abbuchung möglich. Gleichzeitig sollte Plan International kontaktiert und auf die erfolgte Kündigung hingewiesen werden. In der Regel werden solche Fehler schnell korrigiert und der Betrag erstattet.
Um solche Situationen zu vermeiden, können Paten auch das Lastschriftmandat bei ihrer Bank widerrufen. Dies sollte jedoch erst nach Ablauf der regulären Kündigungsfrist erfolgen, um keine vertraglichen Verpflichtungen zu verletzen. Die Kombination aus ordnungsgemäßer Kündigung und Widerruf des Lastschriftmandats bietet maximale Sicherheit gegen unberechtigte Abbuchungen.
Alternative Unterstützungsmöglichkeiten
Paten, die ihre regelmäßige Patenschaft beenden möchten, aber Plan International weiterhin unterstützen wollen, haben verschiedene Alternativen. Einzelspenden sind jederzeit möglich und verpflichten zu keinen weiteren Zahlungen. Auch eine Reduzierung des monatlichen Beitrags oder ein Wechsel zu einer Projektpatenschaft kann in Betracht gezogen werden. Plan International berät interessierte Spender gerne über die verschiedenen Möglichkeiten.
Manche ehemalige Paten entscheiden sich nach einer Pause dafür, erneut eine Patenschaft zu übernehmen. Die Organisation heißt solche Rückkehrer willkommen und erleichtert den Wiedereinstieg. Die Erfahrungen aus der ersten Patenschaft können dabei helfen, die neue Unterstützung noch bewusster und passender zu gestalten. Plan International legt Wert darauf, dass jede Form der Unterstützung wertvoll ist, unabhängig von Dauer und Umfang.
Kommunikation mit dem Patenkind
Ein sensibler Aspekt der Kündigung ist die Kommunikation mit dem Patenkind. Plan International empfiehlt, dem Kind einen Abschiedsbrief zu schreiben, in dem die Beendigung der Patenschaft kindgerecht erklärt wird. Dies hilft dem Kind zu verstehen, dass die Unterstützung nicht aufgrund seines Verhaltens endet, sondern aus persönlichen Gründen des Paten. Ein würdevoller Abschied ist wichtig für das emotionale Wohlbefinden des Kindes.
Der Abschiedsbrief sollte positive Erinnerungen an die gemeinsame Zeit enthalten und dem Kind für die Zukunft alles Gute wünschen. Plan International leitet solche Briefe an die Kinder weiter und unterstützt sie beim Verständnis der Situation. Die Organisation übernimmt auch die Aufgabe, dem Kind zu erklären, dass ein neuer Pate gefunden wird und die Unterstützung der Gemeinde weitergeht. Diese professionelle Begleitung minimiert negative Auswirkungen auf das Kind.