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Über OnOffice
OnOffice ist eine führende Softwarelösung für die Immobilienbranche in Deutschland, die speziell für Immobilienmakler, Hausverwaltungen und Projektentwickler entwickelt wurde. Das Unternehmen mit Sitz in Hannover bietet eine cloudbasierte Plattform, die sämtliche Geschäftsprozesse in der Immobilienwirtschaft digitalisiert und optimiert. Von der Objektverwaltung über Kundenkontakte bis hin zur Erstellung von Exposés – OnOffice vereint zahlreiche Funktionen in einem System.
Die Software wurde entwickelt, um den Arbeitsalltag von Immobilienprofis zu erleichtern und Prozesse effizienter zu gestalten. Mit Funktionen wie CRM-Management, Objektverwaltung, Dokumentenerstellung und Schnittstellen zu Immobilienportalen positioniert sich OnOffice als umfassende Branchenlösung. Das Unternehmen betreut nach eigenen Angaben mehrere tausend Kunden im deutschsprachigen Raum und hat sich als etablierter Anbieter im Markt für Immobiliensoftware etabliert.
Der Hauptsitz von OnOffice befindet sich in der Vahrenwalder Straße 9 in Hannover. Diese Adresse ist besonders wichtig für alle rechtlichen Angelegenheiten, einschließlich der Kündigung des Dienstes. Als Software-as-a-Service-Anbieter (SaaS) arbeitet OnOffice nach einem Abonnementmodell, bei dem Kunden monatlich oder jährlich für die Nutzung der Plattform zahlen.
Funktionsumfang der Software
Die OnOffice-Plattform bietet ein breites Spektrum an Funktionen, die speziell auf die Bedürfnisse der Immobilienbranche zugeschnitten sind. Dazu gehören eine zentrale Objektdatenbank, in der alle Immobilien mit sämtlichen Details verwaltet werden können, sowie ein integriertes Customer-Relationship-Management-System zur Verwaltung von Kontakten, Interessenten und Kunden. Die Software ermöglicht außerdem die automatisierte Erstellung von professionellen Exposés und Dokumenten.
Besonders hervorzuheben sind die zahlreichen Schnittstellen zu Immobilienportalen wie ImmobilienScout24, Immowelt und anderen Plattformen, die eine automatische Veröffentlichung von Angeboten ermöglichen. Zusätzlich bietet OnOffice Funktionen für das E-Mail-Marketing, die Terminverwaltung, die Dokumentenarchivierung sowie umfangreiche Reporting- und Analysemöglichkeiten. Die cloudbasierte Architektur ermöglicht den Zugriff von überall und von verschiedenen Geräten aus.
Zielgruppe und Marktposition
OnOffice richtet sich primär an professionelle Akteure der Immobilienwirtschaft. Die Hauptzielgruppen sind Immobilienmakler unterschiedlicher Größenordnungen – von Einzelmaklern bis zu großen Maklerbüros mit mehreren Standorten. Auch Hausverwaltungen nutzen die Software zur Verwaltung ihrer Objekte und Eigentümergemeinschaften. Projektentwickler schätzen insbesondere die Funktionen zur Verwaltung von Neubauprojekten und zur Vermarktung von Bauvorhaben.
Im deutschen Markt für Immobiliensoftware gehört OnOffice zu den etablierten Anbietern und konkurriert mit anderen Lösungen wie flowfact, immomio oder PriceHubble. Die Positionierung als All-in-One-Lösung unterscheidet OnOffice von spezialisierten Nischenanbietern. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung und Anpassung an Marktbedürfnisse hat sich das Unternehmen eine solide Position im Markt erarbeitet.
Abonnementpläne und Preise
OnOffice bietet verschiedene Preismodelle an, die sich nach der Unternehmensgröße, dem Funktionsumfang und der Anzahl der Nutzer richten. Die genaue Preisgestaltung ist nicht öffentlich einsehbar, da OnOffice individuelle Angebote erstellt, die auf die spezifischen Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens zugeschnitten sind. Diese Preisstrategie ist im B2B-SaaS-Bereich durchaus üblich, erschwert jedoch die Vergleichbarkeit für potenzielle Kunden.
Grundsätzlich basiert das Preismodell auf monatlichen oder jährlichen Abonnements. Bei jährlicher Zahlweise gewährt OnOffice in der Regel einen Rabatt gegenüber der monatlichen Abrechnung. Die Kosten setzen sich typischerweise aus einer Grundgebühr für das System sowie zusätzlichen Gebühren für weitere Nutzerlizenzen, Premium-Funktionen oder erweiterte Schnittstellen zusammen.
Preisstruktur nach Unternehmenstyp
| Unternehmenstyp | Typische Nutzeranzahl | Geschätzte Preisspanne |
|---|---|---|
| Einzelmakler | 1-2 Nutzer | Ab 100-150 € monatlich |
| Kleine Maklerbüros | 3-5 Nutzer | 200-400 € monatlich |
| Mittlere Unternehmen | 6-15 Nutzer | 400-800 € monatlich |
| Große Unternehmen | 15+ Nutzer | Individuelle Vereinbarung |
Zusätzliche Kosten und Gebühren
Neben den Grundgebühren können weitere Kosten anfallen, die bei der Budgetplanung berücksichtigt werden sollten. Dazu gehören Einrichtungsgebühren für die initiale Implementierung und Konfiguration des Systems, die je nach Komplexität variieren können. Schulungen für Mitarbeiter werden häufig separat berechnet, ebenso wie individuelle Anpassungen oder Programmierungen, die über den Standardfunktionsumfang hinausgehen.
Auch Premium-Schnittstellen zu bestimmten Immobilienportalen oder Drittanbietersystemen können zusätzliche monatliche Gebühren verursachen. Support-Pakete mit erweiterten Service-Level-Agreements sind ebenfalls oft kostenpflichtig. Diese zusätzlichen Kosten können die Gesamtausgaben erheblich erhöhen, weshalb eine genaue Prüfung des Vertrags vor Abschluss wichtig ist.
Vertragslaufzeiten und Bindung
OnOffice arbeitet typischerweise mit Mindestvertragslaufzeiten, die in der Regel zwischen 12 und 24 Monaten liegen. Diese Mindestlaufzeit ist bei SaaS-Produkten im B2B-Bereich üblich und dient der Planungssicherheit für beide Seiten. Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit verlängert sich der Vertrag meist automatisch um weitere 12 Monate, sofern nicht rechtzeitig gekündigt wird.
Die Bindung an längere Vertragslaufzeiten kann für Unternehmen problematisch werden, wenn sich die Geschäftsanforderungen ändern oder die Software nicht den Erwartungen entspricht. Daher ist es wichtig, die Kündigungsfristen genau zu kennen und einzuhalten, um ungewollte Vertragsverlängerungen zu vermeiden.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigung eines OnOffice-Abonnements unterliegt bestimmten rechtlichen Rahmenbedingungen und vertraglichen Vereinbarungen. In Deutschland gelten für Softwareverträge im B2B-Bereich grundsätzlich die allgemeinen Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB), wobei die spezifischen Kündigungsbedingungen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von OnOffice festgelegt sind.
Kündigungsfristen und Termine
Die Kündigungsfrist bei OnOffice beträgt in der Regel drei Monate zum Ende der Vertragslaufzeit. Das bedeutet, dass die Kündigung spätestens drei Monate vor Ablauf des Vertrags beim Unternehmen eingegangen sein muss, um eine automatische Verlängerung zu verhindern. Bei einem Vertrag, der beispielsweise am 31. Dezember endet, müsste die Kündigung bis spätestens 30. September beim Unternehmen vorliegen.
Es ist wichtig zu beachten, dass für die Fristwahrung nicht das Absendedatum, sondern das Eingangsdatum beim Empfänger maßgeblich ist. Dies unterstreicht die Bedeutung einer rechtzeitigen und nachweisbaren Zustellung der Kündigung. Verspätete Kündigungen führen automatisch zu einer Vertragsverlängerung um weitere 12 Monate, was erhebliche finanzielle Konsequenzen haben kann.
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Nach deutschem Recht haben Unternehmen bei B2B-Verträgen grundsätzlich weniger Schutzrechte als Verbraucher. Ein Widerrufsrecht, wie es bei Verbraucherverträgen existiert, besteht bei Geschäftskundenverträgen in der Regel nicht. Die Kündigungsbedingungen werden primär durch die vertraglichen Vereinbarungen und die AGB des Anbieters bestimmt, sofern diese nicht gegen zwingendes Recht verstoßen.
Eine außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund bleibt jedoch auch bei B2B-Verträgen möglich. Ein wichtiger Grund könnte beispielsweise vorliegen, wenn die Software gravierende Mängel aufweist, die trotz Mängelanzeige nicht behoben werden, oder wenn der Anbieter seine vertraglichen Hauptpflichten erheblich verletzt. In solchen Fällen sollte jedoch rechtlicher Rat eingeholt werden, da die Beweislast beim kündigenden Unternehmen liegt.
Formvorschriften für die Kündigung
Für die Wirksamkeit einer Kündigung schreiben die meisten Softwareanbieter, einschließlich OnOffice, die Schriftform vor. Das bedeutet, dass die Kündigung in Papierform mit eigenhändiger Unterschrift erfolgen muss. E-Mails, Faxe oder telefonische Kündigungen genügen dieser Formvorschrift nicht und sind daher unwirksam.
Die Schriftformerfordernis dient der Rechtssicherheit für beide Vertragsparteien. Sie stellt sicher, dass Kündigungen nicht leichtfertig ausgesprochen werden und im Streitfall nachweisbar sind. Für den kündigenden Kunden bedeutet dies, dass er besondere Sorgfalt auf die korrekte Form und den Nachweis der Zustellung legen muss.
Übersicht der Kündigungsfristen
| Vertragsart | Kündigungsfrist | Verlängerung bei Nichtkündigung |
|---|---|---|
| Standardvertrag (12 Monate) | 3 Monate zum Vertragsende | Automatisch um 12 Monate |
| Standardvertrag (24 Monate) | 3 Monate zum Vertragsende | Automatisch um 12 Monate |
| Außerordentliche Kündigung | Unverzüglich nach Bekanntwerden | Entfällt |
Wie man OnOffice per Post kündigt
Die postalische Kündigung per Einschreiben ist die zuverlässigste und rechtssicherste Methode, um einen OnOffice-Vertrag zu beenden. Im Gegensatz zu E-Mails oder Online-Formularen bietet der Postweg mit Einschreiben einen rechtlich anerkannten Zustellnachweis, der im Streitfall vor Gericht Bestand hat. Diese Methode gewährleistet, dass die Kündigung nicht nur abgesendet, sondern auch tatsächlich beim Empfänger angekommen ist.
Warum die postalische Kündigung am sichersten ist
Die Kündigung per Einschreiben mit Rückschein ist aus mehreren Gründen die empfehlenswerteste Methode. Erstens erfüllt sie zweifelsfrei die Schriftformerfordernis, die in den meisten Geschäftsbedingungen vorgeschrieben ist. Zweitens erhalten Sie einen rechtlich belastbaren Nachweis über den Zugang der Kündigung beim Empfänger, was bei Streitigkeiten über die Rechtzeitigkeit der Kündigung entscheidend sein kann.
E-Mail-Kündigungen sind bei den meisten Anbietern nicht wirksam, da sie nicht die erforderliche Schriftform erfüllen. Selbst wenn ein Anbieter E-Mail-Kündigungen akzeptiert, fehlt oft ein zuverlässiger Nachweis, dass die E-Mail tatsächlich gelesen wurde. Online-Kündigungsformulare sind nur dann sicher, wenn sie vom Anbieter ausdrücklich als Kündigungsweg vorgesehen sind – was bei OnOffice nicht standardmäßig der Fall ist.
Telefonische Kündigungen sind grundsätzlich unwirksam, da sie die Schriftform nicht wahren. Selbst wenn ein Mitarbeiter am Telefon die Kündigung entgegennimmt, hat dies keine rechtliche Bindungswirkung. Im schlimmsten Fall kann es später zu Missverständnissen kommen, wenn keine schriftliche Dokumentation vorliegt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur postalischen Kündigung
Der erste Schritt zur erfolgreichen Kündigung besteht darin, die eigenen Vertragsdaten zusammenzustellen. Notieren Sie Ihre Kundennummer, die Vertragsnummer (falls vorhanden) und das Datum des Vertragsbeginns. Prüfen Sie außerdem das genaue Ende Ihrer aktuellen Vertragslaufzeit und berechnen Sie unter Berücksichtigung der dreimonatigen Kündigungsfrist den spätesten Kündigungstermin.
Verfassen Sie anschließend ein formelles Kündigungsschreiben. Dieses sollte folgende Elemente enthalten: Ihre vollständigen Kontaktdaten (Firmenname, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse), die Kundennummer und Vertragsnummer, eine eindeutige Kündigungserklärung mit dem gewünschten Beendigungstermin, sowie die Bitte um schriftliche Bestätigung der Kündigung. Das Schreiben muss von einer vertretungsberechtigten Person eigenhändig unterschrieben werden.
Senden Sie das Kündigungsschreiben als Einschreiben mit Rückschein an die offizielle Geschäftsadresse von OnOffice. Die korrekte Adresse lautet:
- Vahrenwalder Straße 9, 30165 Hannover
Bewahren Sie den Einlieferungsbeleg der Post sorgfältig auf. Dieser dient als Nachweis, dass Sie die Kündigung rechtzeitig abgesendet haben. Nach einigen Tagen erhalten Sie den Rückschein zurück, der bestätigt, dass das Schreiben bei OnOffice eingegangen ist. Auch diesen Rückschein sollten Sie mindestens bis zum Ende der Kündigungsfrist aufbewahren.
Wichtige Bestandteile des Kündigungsschreibens
Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Mindestinformationen enthalten, um rechtlich wirksam zu sein und Missverständnisse zu vermeiden. Der Briefkopf sollte Ihre vollständigen Firmendaten enthalten, einschließlich der Rechtsform und gegebenenfalls der Handelsregisternummer. Adressieren Sie das Schreiben an OnOffice an die oben genannte Anschrift.
Im Betreff sollte eindeutig das Wort „Kündigung" erscheinen, gefolgt von Ihrer Kundennummer. Der Haupttext beginnt mit einer klaren Kündigungserklärung: „Hiermit kündige ich den bestehenden Vertrag über die Nutzung der OnOffice-Software ordentlich zum nächstmöglichen Zeitpunkt" oder mit Angabe eines konkreten Datums. Geben Sie unbedingt Ihre Kundennummer und Vertragsnummer an, damit die Kündigung eindeutig zugeordnet werden kann.
Fordern Sie eine schriftliche Kündigungsbestätigung an und geben Sie an, an welche Adresse oder E-Mail-Adresse diese gesendet werden soll. Schließen Sie mit Datum, Ort und Ihrer eigenhändigen Unterschrift. Bei Gesellschaften muss die Unterschrift von einer vertretungsberechtigten Person stammen – bei einer GmbH beispielsweise von einem Geschäftsführer.
Nachverfolgung und Bestätigung
Nach dem Versand der Kündigung sollten Sie aktiv die Zustellung nachverfolgen. Der Rückschein des Einschreibens gibt Ihnen Gewissheit, dass das Schreiben angekommen ist. Falls Sie innerhalb von zwei Wochen keine Kündigungsbestätigung von OnOffice erhalten, sollten Sie proaktiv nachfragen. Kontaktieren Sie den Kundenservice telefonisch oder per E-Mail und erkundigen Sie sich nach dem Stand Ihrer Kündigung.
Die Kündigungsbestätigung sollte das Datum des Vertragsendes sowie Informationen zur Rückgabe von Hardware (falls zutreffend) oder zur Datensicherung enthalten. Prüfen Sie die Bestätigung sorgfältig darauf, ob das angegebene Kündigungsdatum mit Ihrer Kündigungserklärung übereinstimmt. Falls Unstimmigkeiten bestehen, widersprechen Sie umgehend schriftlich.
Moderne Alternativen für den Postversand
Der traditionelle Gang zur Post kann zeitaufwändig sein, insbesondere wenn Sie während der Öffnungszeiten arbeiten müssen. Moderne Dienste wie Postclic bieten eine praktische Alternative, indem sie den gesamten Prozess digitalisieren. Sie können Ihr Kündigungsschreiben online erstellen, und der Dienst übernimmt das professionelle Ausdrucken, Kuvertieren und Versenden als Einschreiben.
Der Vorteil solcher Dienste liegt in der Zeitersparnis und der digitalen Nachverfolgbarkeit. Sie erhalten einen digitalen Nachweis über den Versand und können den Status der Zustellung online verfolgen. Zudem wird das Schreiben professionell formatiert, was einen seriösen Eindruck vermittelt. Die Kosten für solche Dienste sind moderat und liegen oft nur geringfügig über den reinen Portokosten, bieten aber deutlich mehr Komfort und Sicherheit.
Postclic und ähnliche Dienste eignen sich besonders dann, wenn Sie mehrere Kündigungen gleichzeitig versenden müssen oder wenn Sie sicherstellen möchten, dass alle formalen Anforderungen erfüllt sind. Die digitale Dokumentation kann auch bei der internen Buchführung und Dokumentation hilfreich sein.
Kundenbewertungen und Tipps
Die Erfahrungen von Nutzern mit OnOffice fallen gemischt aus, wie Bewertungen auf verschiedenen Plattformen zeigen. Während viele Kunden den umfangreichen Funktionsumfang und die Spezialisierung auf die Immobilienbranche schätzen, gibt es auch kritische Stimmen bezüglich bestimmter Aspekte der Software und des Services.
Häufige Gründe für eine Kündigung
Ein häufig genannter Kündigungsgrund ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Einige Nutzer empfinden die Kosten als zu hoch, insbesondere wenn zusätzliche Gebühren für Schnittstellen, Support oder Schulungen anfallen. Gerade kleinere Maklerbüros oder Einzelmakler berichten, dass die Gesamtkosten ihr Budget übersteigen, zumal günstigere Alternativen am Markt verfügbar sind.
Die Komplexität der Software wird ebenfalls als Kündigungsgrund angeführt. Während der große Funktionsumfang für große Unternehmen ein Vorteil ist, kann er für kleinere Betriebe überwältigend sein. Die Einarbeitungszeit ist beträchtlich, und nicht alle Funktionen werden von jedem Nutzer benötigt. Einige Kunden wünschen sich eine schlankere, intuitivere Lösung, die schneller zu bedienen ist.
Technische Probleme und Bugs werden in einigen Bewertungen erwähnt. Obwohl OnOffice regelmäßig Updates veröffentlicht, berichten manche Nutzer von Systemausfällen, langsamen Ladezeiten oder Fehlern bei der Datenübertragung zu Immobilienportalen. Solche technischen Schwierigkeiten können den Arbeitsalltag erheblich beeinträchtigen und sind für zeitkritische Immobiliengeschäfte besonders problematisch.
Der Kundenservice wird unterschiedlich bewertet. Während einige Nutzer von hilfsbereiten und kompetenten Support-Mitarbeitern berichten, kritisieren andere lange Wartezeiten und unzureichende Lösungen für ihre Probleme. Besonders bei technischen Schwierigkeiten wünschen sich Kunden schnellere Reaktionszeiten und effektivere Hilfestellungen.
Positive Aspekte aus Nutzersicht
Trotz der Kritikpunkte gibt es auch viele positive Rückmeldungen. Nutzer loben insbesondere die umfassende Integration verschiedener Arbeitsprozesse in einer Plattform. Die Möglichkeit, Objekte, Kontakte, Dokumente und Marketing in einem System zu verwalten, wird als großer Vorteil gesehen. Die Schnittstellen zu wichtigen Immobilienportalen funktionieren in den meisten Fällen zuverlässig und sparen Zeit bei der Vermarktung.
Die Cloudlösung ermöglicht flexibles Arbeiten von verschiedenen Standorten aus, was in der modernen Arbeitswelt zunehmend wichtig ist. Makler können auch unterwegs oder bei Besichtigungen auf alle relevanten Informationen zugreifen. Die regelmäßigen Updates und Weiterentwicklungen zeigen, dass OnOffice aktiv an der Verbesserung der Software arbeitet.
Tipps für die Zeit vor und nach der Kündigung
Bevor Sie Ihren OnOffice-Vertrag kündigen, sollten Sie eine umfassende Datensicherung durchführen. Exportieren Sie alle wichtigen Informationen wie Objektdaten, Kontakte, Dokumente und Korrespondenz. OnOffice bietet Exportfunktionen, die Sie nutzen sollten, um Ihre Daten in einem verwendbaren Format zu sichern. Beachten Sie, dass nach Vertragsende möglicherweise kein Zugriff mehr auf die Plattform besteht.
Planen Sie den Übergang zu einer alternativen Lösung sorgfältig. Identifizieren Sie frühzeitig einen Nachfolger für OnOffice und beginnen Sie mit der Implementierung, bevor der alte Vertrag endet. Ein paralleler Betrieb beider Systeme für einen Übergangszeitraum kann sinnvoll sein, um einen reibungslosen Wechsel zu gewährleisten. Schulen Sie Ihre Mitarbeiter rechtzeitig im neuen System.
Informieren Sie Ihre Geschäftspartner über den Systemwechsel, insbesondere wenn sich dadurch Prozesse oder Kommunikationswege ändern. Kunden und Kooperationspartner sollten wissen, wenn sich beispielsweise E-Mail-Adressen oder Portale für die Immobiliensuche ändern. Eine rechtzeitige Kommunikation vermeidet Missverständnisse und Geschäftsunterbrechungen.
Rechtliche Aspekte nach der Kündigung
Nach der Kündigung haben Sie Anspruch auf Löschung Ihrer personenbezogenen Daten gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Fordern Sie OnOffice schriftlich auf, alle Ihre Daten zu löschen, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen. Das Unternehmen muss dieser Aufforderung nachkommen und Ihnen die Löschung bestätigen.
Prüfen Sie Ihre Kreditkarten- oder Kontoauszüge nach dem Kündigungsdatum, um sicherzustellen, dass keine weiteren Abbuchungen erfolgen. Falls doch Beträge abgebucht werden, widersprechen Sie der Lastschrift umgehend bei Ihrer Bank und kontaktieren Sie OnOffice schriftlich. Bewahren Sie alle Unterlagen zur Kündigung mindestens drei Jahre auf, um im Streitfall nachweisen zu können, dass Sie ordnungsgemäß gekündigt haben.
Alternativen zu OnOffice
Am Markt existieren zahlreiche Alternativen zu OnOffice, die je nach Unternehmensgröße und Anforderungen in Betracht kommen. Flowfact ist ein direkter Konkurrent mit ähnlichem Funktionsumfang und ebenfalls starker Marktpräsenz in Deutschland. Die Software bietet vergleichbare Features für Immobilienmakler und Verwalter, mit teilweise unterschiedlicher Benutzeroberfläche und Preisgestaltung.
Für kleinere Unternehmen oder Einzelmakler können schlankere Lösungen wie immowelt Business, Propstack oder Immoware24 interessant sein. Diese Systeme bieten oft einen reduzierten, aber für kleinere Betriebe ausreichenden Funktionsumfang zu günstigeren Preisen. Die Einarbeitung ist meist schneller möglich, und die Systeme sind weniger komplex.
Internationale Lösungen wie Salesforce mit Immobilien-spezifischen Erweiterungen oder HubSpot CRM mit entsprechenden Anpassungen können ebenfalls Alternativen darstellen, erfordern aber oft mehr Konfigurationsaufwand. Für Hausverwaltungen gibt es spezialisierte Software wie Haufe Axera oder aareon, die stärker auf Verwaltungsprozesse ausgerichtet sind.
Verhandlungen vor der Kündigung
Bevor Sie endgültig kündigen, kann es sich lohnen, mit OnOffice über Ihre Unzufriedenheit zu sprechen. Viele SaaS-Anbieter sind bereit, Konditionen anzupassen, um Kunden zu halten. Möglicherweise können Sie einen günstigeren Tarif aushandeln, bestimmte Funktionen abwählen oder bessere Support-Konditionen erhalten. Schildern Sie konkret, was Sie zur Kündigung bewegt, und geben Sie OnOffice die Chance, ein verbessertes Angebot zu unterbreiten.
Dokumentieren Sie alle Gespräche und Vereinbarungen schriftlich. Falls OnOffice Zugeständnisse macht, sollten diese in einem schriftlichen Nachtrag zum Vertrag festgehalten werden. Mündliche Zusagen haben im Streitfall wenig Beweiskraft. Setzen Sie klare Fristen für die Umsetzung zugesagter Verbesserungen und behalten Sie sich vor, bei Nichteinhaltung doch zu kündigen.
Die Entscheidung für oder gegen OnOffice sollte auf einer gründlichen Analyse Ihrer geschäftlichen Anforderungen basieren. Berücksichtigen Sie nicht nur die Kosten, sondern auch die Effizienzgewinne, die Integration in Ihre Arbeitsabläufe und die langfristige Entwicklungsperspektive. Eine gut geplante Kündigung mit ausreichendem Vorlauf ermöglicht einen reibungslosen Übergang zu einer alternativen Lösung und minimiert Störungen im Tagesgeschäft. Die postalische Kündigung per Einschreiben bleibt dabei der sicherste Weg, um rechtliche Klarheit zu schaffen und Ihre Interessen zu wahren.