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Patreon kündigen leicht gemacht | Postclic
Patreon
600 Townsend Street
94103 San Francisco United States






Contract number:

To the attention of:
Cancellation Department – Patreon
600 Townsend Street
94103 San Francisco

Subject: Contract Cancellation – Certified Email Notification

Dear Sir or Madam,

I hereby notify you of my decision to terminate contract number relating to the Patreon service. This notification constitutes a firm, clear and unequivocal intention to cancel the contract, effective at the earliest possible date or in accordance with the applicable contractual notice period.

I kindly request that you take all necessary measures to:

– cease all billing from the effective date of cancellation;
– confirm in writing the proper receipt of this request;
– and, where applicable, send me the final statement or balance confirmation.

This cancellation is sent to you by certified email. The sending, timestamping and integrity of the content are established, making it equivalent proof meeting the requirements of electronic evidence. You therefore have all the necessary elements to process this cancellation properly, in accordance with the applicable principles regarding written notification and contractual freedom.

In accordance with the Consumer Rights Act 2015 and data protection regulations, I also request that you:

– delete all my personal data not necessary for your legal or accounting obligations;
– close any associated personal account;
– and confirm to me the effective deletion of data in accordance with applicable rights regarding privacy protection.

I retain a complete copy of this notification as well as proof of sending.

Yours sincerely,


14/01/2026

to keep966649193710
Recipient
Patreon
600 Townsend Street
94103 San Francisco , United States
REF/2025GRHS4

Erfahren Sie, wie Sie Ihr Patreon-Abonnement beenden

Über Patreon

Patreon ist eine amerikanische Mitgliedschaftsplattform, die 2013 gegründet wurde und Kreativen ermöglicht, regelmäßige Einnahmen durch Unterstützer zu generieren. Das Unternehmen mit Hauptsitz in San Francisco bietet Content-Erstellern aus den Bereichen Kunst, Musik, Podcasting, Video, Bildung und vielen weiteren Kategorien die Möglichkeit, eine direkte Beziehung zu ihrer Community aufzubauen. Fans können ihre Lieblingskünstler durch monatliche Abonnements oder pro erstelltem Werk unterstützen und erhalten dafür exklusive Inhalte, frühen Zugang zu neuen Projekten oder andere Vergünstigungen.

Die Plattform hat sich seit ihrer Gründung zu einem der wichtigsten Finanzierungsinstrumente für unabhängige Kreative entwickelt. Millionen von Unterstützern weltweit nutzen Patreon, um ihre bevorzugten Creator zu fördern. Für Nutzer in Deutschland ist wichtig zu verstehen, dass Patreon als US-amerikanisches Unternehmen operiert und keine eigenständige deutsche Niederlassung oder EU-spezifische Postadresse für Kündigungen unterhält. Dies hat Auswirkungen auf die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Art und Weise, wie Kündigungen formal abgewickelt werden sollten.

Geschäftsmodell und Funktionsweise

Das Geschäftsmodell von Patreon basiert auf wiederkehrenden Zahlungen. Unterstützer, auch Patrons genannt, wählen eine Mitgliedschaftsstufe bei einem Creator aus und zahlen dafür einen festgelegten monatlichen Betrag oder einen Betrag pro veröffentlichtem Werk. Patreon behält dabei eine Servicegebühr ein, während der Großteil der Einnahmen direkt an die Kreativen fließt. Diese Struktur unterscheidet sich von einmaligen Crowdfunding-Plattformen und schafft eine nachhaltige Einkommensquelle für Content-Ersteller.

Für Unterstützer bedeutet dies jedoch auch eine fortlaufende finanzielle Verpflichtung, die regelmäßig überprüft werden sollte. Verschiedene Lebensumstände, finanzielle Veränderungen oder geändertes Interesse an bestimmten Inhalten können dazu führen, dass Nutzer ihre Mitgliedschaften beenden möchten. Dabei ist die rechtssichere Kündigung besonders wichtig, um ungewollte weitere Abbuchungen zu vermeiden.

Rechtliche Einordnung in Deutschland

Aus deutscher rechtlicher Perspektive handelt es sich bei einer Patreon-Mitgliedschaft um einen Dauerschuldvertrag mit einem ausländischen Dienstleister. Deutsche Verbraucher genießen grundsätzlich den Schutz des deutschen Verbraucherrechts, auch wenn der Vertragspartner im Ausland sitzt. Dies umfasst unter anderem Regelungen zu Kündigungsfristen, Widerrufsrechten und der Form von Kündigungen. Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass bei Online-Verträgen mit internationalen Anbietern besondere Sorgfalt geboten ist.

Obwohl Patreon primär eine Online-Plattform ist und Kündigungen über das Benutzerkonto vorgesehen sind, kann aus rechtlichen Gründen eine postalische Kündigung sinnvoll oder sogar notwendig sein. Dies gilt besonders dann, wenn technische Probleme auftreten, Streitigkeiten über Abbuchungen bestehen oder ein rechtssicherer Nachweis der Kündigung erforderlich ist.

Abonnementpläne und Preise

Bei Patreon gibt es keine standardisierten Abonnementpläne im klassischen Sinne, da jeder Creator seine eigenen Mitgliedschaftsstufen und Preise festlegt. Die Plattform selbst bietet Creatorn jedoch verschiedene Servicemodelle an, die sich in den Gebührenstrukturen unterscheiden.

Mitgliedschaftsstufen für Unterstützer

Die Preise für Unterstützer variieren stark je nach Creator und können von wenigen Euro bis zu dreistelligen Beträgen pro Monat reichen. Typischerweise bieten Creators mehrere Stufen an, die unterschiedliche Vorteile beinhalten. Eine grundlegende Unterstützung beginnt oft bei 2-5 Euro monatlich, während Premium-Stufen mit exklusiven Inhalten, persönlichem Kontakt oder physischen Gütern deutlich teurer sein können.

Typische StufePreisspanneÜbliche Vorteile
Basis-Unterstützung2-5 Euro/MonatZugang zu exklusiven Posts, Community-Zugang
Mittlere Stufe5-15 Euro/MonatFrüher Zugang zu Inhalten, erweiterte Community-Features
Premium-Stufe15-50 Euro/MonatPersönliche Interaktion, exklusive Inhalte, Downloads
VIP-Stufe50+ Euro/MonatIndividuelle Leistungen, physische Produkte, Credits

Gebührenmodelle für Creators

Patreon selbst bietet Creatorn verschiedene Preismodelle an, die sich in den Servicegebühren unterscheiden. Das Lite-Modell nimmt 5% der Einnahmen, das Pro-Modell 8% und das Premium-Modell 12%. Diese Gebühren kommen zu den Zahlungsabwicklungsgebühren hinzu, die zusätzlich anfallen. Für Unterstützer sind diese internen Gebührenstrukturen meist nicht direkt sichtbar, beeinflussen aber indirekt die Preisgestaltung der Creators.

Zahlungsrhythmus und Abrechnungszyklen

Die meisten Patreon-Mitgliedschaften werden monatlich abgerechnet, entweder am ersten Tag des Monats oder am Jahrestag des Beitritts, abhängig von den Einstellungen des Creators. Einige Creators bieten auch eine Abrechnung pro erstelltem Werk an, was bedeutet, dass Unterstützer nur zahlen, wenn tatsächlich neuer Content veröffentlicht wird. Diese unterschiedlichen Abrechnungsmodelle sind bei einer Kündigung zu berücksichtigen, da sie die Frage beeinflussen, bis wann Zahlungen erfolgen.

Kündigungsbedingungen

Die Kündigungsbedingungen bei Patreon sind in den Nutzungsbedingungen der Plattform geregelt. Als US-amerikanisches Unternehmen orientiert sich Patreon primär an amerikanischem Recht, wobei für deutsche Verbraucher zusätzlich die Schutzvorschriften des deutschen und europäischen Rechts gelten.

Kündigungsfristen und Laufzeiten

Patreon-Mitgliedschaften haben grundsätzlich keine Mindestlaufzeit. Unterstützer können ihre Mitgliedschaft jederzeit kündigen. Die Kündigung wird jedoch erst zum Ende des aktuellen Abrechnungszeitraums wirksam. Das bedeutet: Wer am 15. eines Monats kündigt und dessen Abrechnung am 1. des Monats erfolgt, hat bereits für den gesamten Monat bezahlt und behält den Zugang bis zum Monatsende. Eine anteilige Rückerstattung für bereits bezahlte Zeiträume ist in der Regel nicht vorgesehen.

KündigungszeitpunktNächste AbbuchungZugriffsende
Vor dem AbrechnungsdatumEntfälltAm Abrechnungsdatum
Nach dem AbrechnungsdatumBereits erfolgtNächstes Abrechnungsdatum

Rechtliche Grundlagen in Deutschland

Nach deutschem Recht sind Kündigungen von Dauerschuldverhältnissen grundsätzlich formfrei möglich, sofern der Vertrag keine strengeren Anforderungen vorsieht. Allerdings empfiehlt sich aus Beweisgründen immer die Schriftform. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) sieht in § 309 Nr. 9 vor, dass bei Verträgen mit Verbrauchern die Kündigungsmöglichkeit nicht unangemessen erschwert werden darf. Eine reine Online-Kündigungsmöglichkeit ist zwar grundsätzlich zulässig, jedoch sollte bei technischen Problemen oder Streitigkeiten die Möglichkeit einer postalischen Kündigung bestehen.

Besondere Kündigungsrechte

Deutsche Verbraucher haben bei Online-Verträgen grundsätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht nach § 312g BGB in Verbindung mit § 355 BGB. Dieses gilt auch für Patreon-Mitgliedschaften, sofern der Vertrag im Fernabsatz geschlossen wurde. Innerhalb dieser Frist kann die Mitgliedschaft ohne Angabe von Gründen widerrufen werden. Bei bereits erbrachten Leistungen kann jedoch eine anteilige Zahlung fällig werden.

Darüber hinaus besteht ein außerordentliches Kündigungsrecht aus wichtigem Grund. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn der Creator die versprochenen Leistungen nicht erbringt, gegen die Nutzungsbedingungen verstößt oder die Plattform grundlegende Funktionen nicht mehr bereitstellt. In solchen Fällen kann auch eine fristlose Kündigung mit sofortiger Wirkung gerechtfertigt sein.

Warum eine postalische Kündigung sinnvoll ist

Obwohl Patreon eine Online-Kündigungsfunktion in den Kontoeinstellungen bereitstellt, gibt es mehrere Gründe, warum eine postalische Kündigung per Einschreiben mit Rückschein die sicherere Variante darstellt. Erstens bietet sie einen rechtssicheren Nachweis über den Zugang der Kündigungserklärung beim Empfänger. Dies ist besonders wichtig, wenn später Streitigkeiten über den Kündigungszeitpunkt oder die Wirksamkeit der Kündigung entstehen.

Zweitens können technische Probleme die Online-Kündigung erschweren oder verhindern. Serverausfälle, Fehler in der Benutzeroberfläche oder Probleme beim Login können dazu führen, dass die Kündigung nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden kann. Eine postalische Kündigung ist von solchen technischen Hindernissen unabhängig und gewährleistet, dass die Kündigungserklärung den Empfänger erreicht.

Drittens schafft die postalische Form Klarheit in komplexen Situationen. Bei Streitigkeiten über Abbuchungen, Rückforderungen oder Vertragsauslegungen ist ein dokumentierter Schriftverkehr hilfreich. Die postalische Kündigung per Einschreiben dokumentiert unmissverständlich den Willen zur Beendigung des Vertragsverhältnisses und den Zeitpunkt dieser Erklärung.

Wie man Patreon per Post kündigt

Die postalische Kündigung einer Patreon-Mitgliedschaft erfordert einige Schritte und die Beachtung bestimmter Formalien, um rechtssicher zu sein. Da Patreon keine deutsche oder europäische Postadresse für Kündigungen unterhält, muss die Kündigung an die Unternehmenszentrale in den USA gesendet werden.

Die richtige Kündigungsadresse

Für postalische Kündigungen und rechtliche Mitteilungen ist folgende Adresse zu verwenden:

  • 600 Townsend Street, Suite 500, San Francisco, CA 94103, United States

Dies ist die offizielle Geschäftsadresse von Patreon Inc. in San Francisco. Auch wenn das Unternehmen keine dedizierte deutsche Kündigungsadresse bereitstellt, ist diese Anschrift für rechtliche Zwecke und formelle Kündigungen nach deutschem Recht verwendbar. Bei internationalen Sendungen sollte darauf geachtet werden, dass die Adresse vollständig und korrekt angegeben wird, um Zustellprobleme zu vermeiden.

Inhalt des Kündigungsschreibens

Ein rechtswirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Mindestangaben enthalten, um eindeutig und nachvollziehbar zu sein. Dazu gehören die vollständigen persönlichen Daten des Kündigenden, einschließlich Name und Anschrift. Wichtig ist auch die eindeutige Identifikation des zu kündigenden Vertrags, beispielsweise durch Angabe der E-Mail-Adresse oder Benutzername des Patreon-Kontos sowie gegebenenfalls der Name des Creators, dessen Mitgliedschaft gekündigt werden soll.

Die Kündigungserklärung selbst sollte unmissverständlich formuliert sein. Formulierungen wie "Hiermit kündige ich meine Mitgliedschaft" oder "Ich erkläre die Kündigung meines Patreon-Abonnements" sind eindeutig. Der gewünschte Kündigungszeitpunkt sollte genannt werden, idealerweise "zum nächstmöglichen Zeitpunkt" oder "zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode". Das Datum und die eigenhändige Unterschrift dürfen nicht fehlen, da diese die Ernsthaftigkeit der Erklärung unterstreichen und bei Streitigkeiten als Beweis dienen.

Versandart und Nachweisführung

Für eine rechtssichere Kündigung ist der Versand per Einschreiben mit Rückschein die empfohlene Methode. Diese Versandart bietet den höchsten Grad an Nachweissicherheit, da sowohl der Versand als auch der Zugang beim Empfänger dokumentiert werden. Bei internationalen Sendungen in die USA ist "Einschreiben International" mit Rückschein zu wählen. Die Kosten liegen dabei deutlich höher als bei normalen Briefen, bieten aber die notwendige Rechtssicherheit.

Alternativ kann auch ein internationaler Kurierdienst mit Sendungsverfolgung genutzt werden. Services wie DHL Express, UPS oder FedEx bieten tracking-fähige Sendungen in die USA an und dokumentieren die Zustellung. Die Sendungsnummer sollte aufbewahrt werden, um den Zustellstatus online verfolgen zu können.

Digitale Unterstützung durch Postclic

Die Erstellung und der Versand eines rechtssicheren Kündigungsschreibens ins Ausland können zeitaufwendig und kompliziert sein. Postclic bietet hier eine praktische Lösung, indem der Service das Erstellen, Drucken und Versenden von nachverfolgbaren Kündigungsbriefen übernimmt. Nutzer müssen lediglich ihre Daten eingeben, während Postclic sich um die korrekte Formatierung, den professionellen Druck und den Versand per Einschreiben kümmert.

Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und der Sicherheit, dass alle formalen Anforderungen erfüllt sind. Zudem bietet Postclic einen digitalen Nachweis über den Versand, der bei späteren Nachfragen oder Streitigkeiten hilfreich sein kann. Besonders bei internationalen Sendungen, die komplexere Adressformate und höhere Portokosten erfordern, kann ein solcher Service die Abwicklung erheblich vereinfachen.

Zeitlicher Ablauf und Fristen

Bei der Planung einer postalischen Kündigung sollten die Laufzeiten internationaler Post berücksichtigt werden. Ein Brief von Deutschland in die USA benötigt in der Regel 5 bis 10 Werktage, kann aber auch länger unterwegs sein. Um sicherzustellen, dass die Kündigung rechtzeitig vor dem nächsten Abrechnungsdatum beim Empfänger eingeht, sollte der Versand mindestens zwei Wochen im Voraus erfolgen.

Der Zugang der Kündigungserklärung beim Empfänger ist entscheidend für den Beginn der Kündigungsfrist. Nach deutschem Recht gilt eine Willenserklärung als zugegangen, wenn sie so in den Machtbereich des Empfängers gelangt ist, dass dieser unter normalen Umständen davon Kenntnis nehmen kann. Bei postalischen Sendungen ist dies der Zeitpunkt der Zustellung, der durch den Rückschein dokumentiert wird.

Parallele Online-Kündigung als Ergänzung

Auch wenn die postalische Kündigung aus rechtlichen Gründen erfolgt, kann es sinnvoll sein, zusätzlich die Online-Kündigungsfunktion zu nutzen. Dies stellt sicher, dass keine weiteren Abbuchungen erfolgen, während das Kündigungsschreiben unterwegs ist. In diesem Fall sollte die postalische Kündigung als rechtliche Absicherung verstanden werden, während die Online-Kündigung die praktische Beendigung der Mitgliedschaft bewirkt.

Wichtig ist dabei, Screenshots oder andere Nachweise der Online-Kündigung zu erstellen und aufzubewahren. Diese können im Streitfall belegen, dass auf mehreren Wegen die Beendigung des Vertragsverhältnisses erklärt wurde.

Kundenbewertungen und Tipps

Die Erfahrungen von Nutzern mit Patreon-Kündigungen fallen unterschiedlich aus. Während viele Unterstützer die Online-Kündigungsfunktion als unkompliziert und schnell empfinden, berichten andere von Schwierigkeiten und unerwarteten Abbuchungen.

Häufige Kündigungsgründe

Nutzer kündigen ihre Patreon-Mitgliedschaften aus verschiedenen Gründen. Ein häufiger Grund sind veränderte finanzielle Verhältnisse. Da Patreon-Mitgliedschaften eine wiederkehrende Ausgabe darstellen, überprüfen viele Nutzer regelmäßig ihre Abonnements und kündigen solche, die sie sich nicht mehr leisten können oder wollen. Die Summe mehrerer Mitgliedschaften kann sich im Lauf der Zeit zu einem beträchtlichen monatlichen Betrag addieren.

Ein weiterer häufiger Grund ist nachlassendes Interesse am Content eines Creators. Wenn ein Unterstützer feststellt, dass die Inhalte nicht mehr seinen Erwartungen entsprechen, der Creator unregelmäßig postet oder die Qualität nachlässt, ist eine Kündigung naheliegend. Auch Änderungen in den Mitgliedschaftsvorteilen oder Preiserhöhungen führen oft zu Kündigungen.

Technische Probleme mit der Plattform oder dem Zugang zu versprochenen Inhalten sind ebenfalls ein Kündigungsgrund. Wenn Nutzer trotz Zahlung keinen Zugriff auf exklusive Inhalte erhalten oder die Plattform nicht ordnungsgemäß funktioniert, entscheiden sie sich häufig für eine Beendigung der Mitgliedschaft.

Erfahrungen mit der Online-Kündigung

Die meisten Nutzer berichten, dass die Online-Kündigung über die Kontoeinstellungen grundsätzlich funktioniert. Die Funktion ist in der Regel unter den Mitgliedschaftseinstellungen zu finden, wo für jede aktive Mitgliedschaft eine Option zur Bearbeitung oder Kündigung besteht. Viele schätzen die Unmittelbarkeit dieser Methode und die sofortige Bestätigung.

Allerdings gibt es auch kritische Stimmen. Einige Nutzer berichten von Fällen, in denen trotz Online-Kündigung weitere Abbuchungen erfolgten. Dies kann verschiedene Ursachen haben, etwa technische Fehler, Zeitverschiebungen zwischen Kündigung und Abrechnungszyklus oder Missverständnisse bezüglich des Kündigungszeitpunkts. In solchen Fällen ist ein dokumentierter Nachweis der Kündigung besonders wertvoll.

Wichtige Tipps für eine erfolgreiche Kündigung

Aus den Erfahrungen anderer Nutzer lassen sich mehrere praktische Tipps ableiten. Erstens sollte die Kündigung rechtzeitig vor dem nächsten Abrechnungsdatum erfolgen. Wer am Abrechnungstag oder kurz davor kündigt, riskiert, dass die Kündigung erst für den Folgemonat wirksam wird und noch eine weitere Zahlung fällig ist.

Zweitens ist es ratsam, alle Kündigungsbestätigungen und Nachweise sorgfältig aufzubewahren. Bei Online-Kündigungen sollten Screenshots der Bestätigungsseite erstellt werden, bei postalischen Kündigungen der Rückschein und eine Kopie des Kündigungsschreibens aufbewahrt werden. Diese Dokumente sind bei späteren Streitigkeiten über Abbuchungen oder Kündigungszeitpunkte unverzichtbar.

Drittens empfiehlt es sich, nach der Kündigung die Kontoauszüge zu überprüfen. So lässt sich sicherstellen, dass tatsächlich keine weiteren Abbuchungen erfolgen. Sollten dennoch Zahlungen eingezogen werden, sollte umgehend Kontakt mit Patreon aufgenommen und gegebenenfalls eine Rückbuchung über die Bank veranlasst werden.

Umgang mit Problemen nach der Kündigung

Wenn trotz Kündigung weiterhin Abbuchungen erfolgen oder andere Probleme auftreten, gibt es mehrere Handlungsmöglichkeiten. Zunächst sollte der Patreon-Support kontaktiert werden, idealerweise schriftlich per E-Mail, um eine Dokumentation des Vorgangs zu haben. Dabei sollten alle relevanten Informationen wie Kündigungsdatum, Bestätigungen und Transaktionsnummern angegeben werden.

Falls der Support nicht reagiert oder das Problem nicht löst, können deutsche Verbraucher sich an die Verbraucherzentrale wenden. Diese bietet Beratung zu Problemen mit ausländischen Online-Dienstleistern und kann bei der Durchsetzung von Verbraucherrechten unterstützen. In schwerwiegenden Fällen ist auch die Einschaltung einer Schlichtungsstelle oder rechtliche Schritte möglich.

Bei unberechtigten Abbuchungen kann auch eine Rückbuchung über die Bank oder den Kreditkartenanbieter in Betracht gezogen werden. Viele Zahlungsdienstleister bieten Verbraucherschutzprogramme an, die bei Streitigkeiten mit Händlern helfen. Allerdings sollte dies nur als letztes Mittel eingesetzt werden, da es zur Sperrung des Patreon-Kontos führen kann.

Präventive Maßnahmen

Um Probleme bei der Kündigung von vornherein zu vermeiden, können Nutzer einige präventive Maßnahmen ergreifen. Eine Möglichkeit ist die Verwendung virtueller Kreditkarten oder Zahlungsdienstleister wie PayPal, die eine einfachere Kontrolle über wiederkehrende Zahlungen ermöglichen. Über diese Dienste können Zahlungsvereinbarungen unabhängig von der Plattform beendet werden.

Zudem empfiehlt es sich, regelmäßig einen Überblick über alle aktiven Abonnements zu behalten. Viele Nutzer verlieren den Überblick über ihre verschiedenen Mitgliedschaften und zahlen für Services, die sie nicht mehr nutzen. Eine monatliche Überprüfung der Kontoauszüge hilft, unnötige Ausgaben zu identifizieren und rechtzeitig zu kündigen.

Schließlich sollten Nutzer sich vor dem Abschluss einer Mitgliedschaft über die Kündigungsbedingungen informieren. Die Nutzungsbedingungen von Patreon und die spezifischen Regelungen des jeweiligen Creators sollten gelesen werden, um später keine Überraschungen zu erleben. Besonders wichtig sind Informationen zu Kündigungsfristen, Rückerstattungsregelungen und den Konsequenzen einer Kündigung für bereits bezahlte Zeiträume.

Alternativen zu Patreon

Wer mit Patreon unzufrieden ist oder nach einer Kündigung eine Alternative sucht, findet verschiedene andere Plattformen für Creator-Unterstützung. Ko-fi bietet eine ähnliche Funktionalität mit niedrigeren Gebühren und optionalen Mitgliedschaften. Buy Me a Coffee ermöglicht einmalige Unterstützungen ohne Abo-Verpflichtung. Steady ist eine deutsche Alternative, die besonderen Wert auf Datenschutz und DSGVO-Konformität legt.

Jede dieser Plattformen hat ihre eigenen Vor- und Nachteile bezüglich Gebühren, Funktionsumfang und Nutzerfreundlichkeit. Für deutsche Nutzer kann eine europäische Plattform Vorteile in Bezug auf Verbraucherschutz, Datenschutz und einfachere rechtliche Handhabung bieten. Letztendlich hängt die Wahl von den individuellen Präferenzen und den unterstützten Creatorn ab, da nicht alle auf allen Plattformen vertreten sind.

FAQ

Das Preismodell von Patreon basiert auf monatlichen Abonnements oder Zahlungen pro veröffentlichtem Werk. Unterstützer, auch Patrons genannt, wählen eine Mitgliedschaftsstufe bei ihrem Lieblingskünstler aus und zahlen einen festgelegten Betrag. Patreon behält eine Servicegebühr ein, während der Großteil der Einnahmen direkt an die Kreativen fließt. Dies ermöglicht es den Creatorn, eine nachhaltige Einkommensquelle zu schaffen.

Als Unterstützer auf Patreon erhältst du Zugang zu exklusiven Inhalten, frühem Zugang zu neuen Projekten und anderen Vergünstigungen, die von den Creatorn angeboten werden. Diese Vorteile variieren je nach Mitgliedschaftsstufe und können von speziellen Inhalten, persönlichen Nachrichten bis hin zu Merchandise reichen.

Um dein Patreon-Abonnement zu kündigen, musst du dies schriftlich per Post tun. Du solltest ein Kündigungsschreiben aufsetzen und es an die Adresse von Patreon in den USA senden. Beachte, dass es keine spezifische deutsche Niederlassung gibt, daher ist die postalische Kündigung der einzige Weg, um dein Abonnement zu beenden.

Als deutscher Nutzer von Patreon ist es wichtig zu wissen, dass Patreon als US-amerikanisches Unternehmen operiert und keine eigenständige deutsche Niederlassung hat. Dies kann Auswirkungen auf die rechtlichen Rahmenbedingungen haben, insbesondere in Bezug auf Datenschutz und Verbraucherschutz. Es ist ratsam, sich über die geltenden Gesetze und Regelungen zu informieren, bevor man ein Abonnement abschließt.

Patreon unterscheidet sich von traditionellen Crowdfunding-Plattformen, da es auf wiederkehrenden Zahlungen basiert. Während Crowdfunding-Plattformen oft einmalige Beiträge für spezifische Projekte erfordern, ermöglicht Patreon Kreativen, regelmäßige Einnahmen durch monatliche Unterstützung zu generieren. Dies schafft eine langfristige Beziehung zwischen Creatorn und ihren Unterstützern.