Cancellation service N°1 in Netherlands
Contract number:
To the attention of:
Cancellation Department – Surfshark
Barbara Strozzilaan 201
1083 HN Amsterdam
Subject: Contract Cancellation – Certified Email Notification
Dear Sir or Madam,
I hereby notify you of my decision to terminate contract number relating to the Surfshark service. This notification constitutes a firm, clear and unequivocal intention to cancel the contract, effective at the earliest possible date or in accordance with the applicable contractual notice period.
I kindly request that you take all necessary measures to:
– cease all billing from the effective date of cancellation;
– confirm in writing the proper receipt of this request;
– and, where applicable, send me the final statement or balance confirmation.
This cancellation is sent to you by certified email. The sending, timestamping and integrity of the content are established, making it equivalent proof meeting the requirements of electronic evidence. You therefore have all the necessary elements to process this cancellation properly, in accordance with the applicable principles regarding written notification and contractual freedom.
In accordance with the Consumer Rights Act 2015 and data protection regulations, I also request that you:
– delete all my personal data not necessary for your legal or accounting obligations;
– close any associated personal account;
– and confirm to me the effective deletion of data in accordance with applicable rights regarding privacy protection.
I retain a complete copy of this notification as well as proof of sending.
Yours sincerely,
14/01/2026
Einfache Anleitung zur Kündigung Ihres Surfshark-Abos
Über Surfshark
Surfshark ist ein niederländischer VPN-Anbieter, der seit 2018 auf dem Markt ist und sich schnell zu einem der beliebtesten Virtual Private Network-Dienste entwickelt hat. Das Unternehmen operiert unter Surfshark B.V. mit Sitz in Amsterdam und bietet seine Dienste weltweit an, einschließlich eines spezifischen deutschen Services über die Website surfshark.com/de. Mit über 3200 Servern in mehr als 100 Ländern ermöglicht Surfshark seinen Nutzern anonymes Surfen, den Zugriff auf geografisch eingeschränkte Inhalte und erhöhte Online-Sicherheit durch Verschlüsselung.
Der VPN-Dienst zeichnet sich durch unbegrenzte gleichzeitige Geräteverbindungen aus, was ihn von vielen Konkurrenten unterscheidet. Nutzer können den Service auf Smartphones, Tablets, Computern, Smart-TVs und Routern einsetzen. Surfshark bietet verschiedene Sicherheitsfunktionen wie CleanWeb zum Blockieren von Werbung und Malware, MultiHop für doppelte VPN-Verbindungen und einen Kill-Switch, der die Internetverbindung trennt, falls die VPN-Verbindung abbricht.
Als europäisches Unternehmen unterliegt Surfshark den EU-Datenschutzbestimmungen und der DSGVO, was für deutsche Kunden einen zusätzlichen rechtlichen Schutz bedeutet. Das Unternehmen wirbt mit einer strikten No-Logs-Politik, was bedeutet, dass keine Nutzerdaten gespeichert werden sollen. Trotz dieser Vorteile entscheiden sich viele Nutzer aus verschiedenen Gründen für eine Kündigung ihres Abonnements, sei es aufgrund von Unzufriedenheit mit der Geschwindigkeit, dem Kundenservice oder weil sie den Dienst schlichtweg nicht mehr benötigen.
Abonnementpläne und Preise
Surfshark bietet verschiedene Abonnementmodelle an, die sich hauptsächlich in der Vertragslaufzeit unterscheiden. Die Preisgestaltung folgt dem branchenüblichen Modell: Je länger die Bindung, desto günstiger der monatliche Preis. Alle Pläne beinhalten denselben Funktionsumfang, sodass auch Kurzzeitkunden Zugriff auf sämtliche Features haben.
| Abonnementplan | Laufzeit | Monatlicher Preis | Gesamtkosten |
|---|---|---|---|
| Monatsplan | 1 Monat | ca. 12,95 € | 12,95 € |
| Jahresplan | 12 Monate | ca. 3,99 € | ca. 47,88 € |
| 24-Monats-Plan | 24 Monate | ca. 2,49 € | ca. 59,76 € |
Die Preise können je nach aktuellen Werbeaktionen variieren. Surfshark bietet regelmäßig Rabatte an, besonders für längerfristige Abonnements. Zusätzlich zum Standard-VPN-Service gibt es auch Surfshark One, ein erweitertes Paket, das zusätzliche Sicherheitsfeatures wie Antivirus-Schutz, eine private Suchmaschine und Identitätsschutz-Tools beinhaltet. Diese Premium-Variante kostet entsprechend mehr.
Zahlungsmethoden und automatische Verlängerung
Surfshark akzeptiert verschiedene Zahlungsmethoden, darunter Kreditkarten, PayPal, Google Pay, Amazon Pay und sogar Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum. Alle Abonnements verlängern sich automatisch zum Ende der Laufzeit, sofern sie nicht rechtzeitig gekündigt werden. Diese automatische Verlängerung erfolgt zum regulären Preis, auch wenn das ursprüngliche Abonnement mit einem Rabatt abgeschlossen wurde.
Die automatische Abbuchung ist ein wichtiger Punkt, den viele Nutzer übersehen. Wer beispielsweise einen 24-Monats-Plan mit einem erheblichen Rabatt abgeschlossen hat, wird bei der automatischen Verlängerung oft mit dem vollen Preis konfrontiert. Dies ist einer der Hauptgründe, warum Kunden rechtzeitig kündigen möchten, selbst wenn sie mit dem Service zufrieden sind – um von einem neuen Angebot zu profitieren oder die Kontrolle über ihre Ausgaben zu behalten.
Geld-zurück-Garantie
Surfshark bietet eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie für alle Abonnements an. Innerhalb dieser Frist können Kunden eine vollständige Rückerstattung beantragen, unabhängig vom Grund. Diese Garantie gilt für alle Zahlungsmethoden, wobei die Rückerstattung über denselben Weg erfolgt, über den die Zahlung eingegangen ist. Bei Kryptowährungszahlungen kann die Rückerstattung komplizierter sein, da diese in der Regel in Euro-Gegenwert ausgezahlt wird.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigung eines Surfshark-Abonnements unterliegt sowohl den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Unternehmens als auch den deutschen und europäischen Verbraucherschutzgesetzen. Als niederländisches Unternehmen, das Dienstleistungen in Deutschland anbietet, muss Surfshark die EU-Verbraucherrechte respektieren, was deutschen Kunden zusätzliche Rechte einräumt.
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Nach deutschem Recht haben Verbraucher bei Online-Verträgen ein 14-tägiges Widerrufsrecht gemäß § 312g BGB in Verbindung mit § 355 BGB. Dieses Recht gilt zusätzlich zur 30-tägigen Geld-zurück-Garantie von Surfshark. Wichtig ist, dass das gesetzliche Widerrufsrecht nur für den Vertragsabschluss gilt, während die Geld-zurück-Garantie eine freiwillige Leistung des Unternehmens darstellt.
Für die ordentliche Kündigung nach Ablauf der Widerrufsfrist gelten die vertraglichen Vereinbarungen. Bei Surfshark können Kunden ihr Abonnement jederzeit kündigen, allerdings endet die Nutzungsmöglichkeit erst mit Ablauf der bereits bezahlten Periode. Eine anteilige Rückerstattung für nicht genutzte Zeit außerhalb der 30-Tage-Garantie ist in der Regel nicht vorgesehen, es sei denn, es liegen besondere Umstände vor.
Kündigungsfristen und Zeitpunkte
Surfshark verlangt keine spezifische Kündigungsfrist für die Beendigung des Abonnements. Die Kündigung kann theoretisch jederzeit erfolgen. Entscheidend ist jedoch der Zeitpunkt in Bezug auf die automatische Verlängerung. Um eine automatische Verlängerung zu verhindern, sollte die Kündigung mindestens einige Tage vor dem Verlängerungsdatum eingehen.
| Zeitpunkt der Kündigung | Auswirkung | Rückerstattung |
|---|---|---|
| Innerhalb 14 Tage (Widerrufsrecht) | Sofortige Beendigung möglich | Vollständige Rückerstattung |
| Innerhalb 30 Tage (Geld-zurück-Garantie) | Zugang endet nach Bearbeitung | Vollständige Rückerstattung |
| Nach 30 Tagen, vor Verlängerung | Zugang bis Laufzeitende | Keine Rückerstattung |
| Nach automatischer Verlängerung | Neue Periode bereits bezahlt | Nur in Ausnahmefällen |
Wichtige Aspekte bei der Kündigung
Bei der Kündigung sollten Kunden ihre Kundennummer, die bei der Registrierung verwendete E-Mail-Adresse und idealerweise die Bestellnummer angeben. Diese Informationen helfen dem Unternehmen, das Konto eindeutig zu identifizieren und die Kündigung korrekt zu bearbeiten. Es empfiehlt sich außerdem, den Kündigungswunsch klar und unmissverständlich zu formulieren.
Ein häufiges Problem ist, dass Kunden ihre Zahlungsmethode stornieren, ohne das Abonnement offiziell zu kündigen. Dies führt nicht zu einer rechtsgültigen Kündigung und kann zu Mahnungen oder anderen Komplikationen führen. Die ordnungsgemäße Kündigung muss immer gegenüber dem Unternehmen selbst erklärt werden, nicht gegenüber dem Zahlungsdienstleister.
Wie man Surfshark per Post kündigt
Die postalische Kündigung ist die rechtssicherste Methode, um ein Surfshark-Abonnement zu beenden. Obwohl das Unternehmen primär Online-Kündigungen über sein Support-System anbietet, hat die Kündigung per Einschreiben mit Rückschein den entscheidenden Vorteil eines rechtlich belastbaren Nachweises. In Deutschland ist die Schriftform bei Kündigungen besonders geschätzt, da sie im Streitfall vor Gericht als eindeutiger Beweis dient.
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Online-Kündigungssysteme können technische Probleme aufweisen, E-Mails können im Spam-Ordner landen oder als nicht zugestellt markiert werden, und Chat-Protokolle sind nicht immer eindeutig dokumentiert. Ein per Einschreiben mit Rückschein versandter Brief bietet hingegen einen postalischen Nachweis über Versand und Zustellung. Dies ist besonders wichtig, wenn es um die Verhinderung automatischer Verlängerungen und damit verbundener Zahlungen geht.
Nach deutschem Recht ist eine Kündigung grundsätzlich formfrei möglich, solange nichts anderes vereinbart wurde. Die Schriftform bietet jedoch Rechtssicherheit. Bei einem Einschreiben mit Rückschein erhält der Absender einen Beleg über den Versandzeitpunkt und eine Bestätigung über die Zustellung. Diese Dokumente sind im Zweifelsfall vor Gericht verwertbar und schützen den Verbraucher vor ungerechtfertigten Forderungen.
Ein weiterer Vorteil der postalischen Kündigung ist die psychologische Wirkung. Unternehmen nehmen schriftliche Kündigungen oft ernster, da sie einen höheren administrativen Aufwand bedeuten und rechtlich verbindlicher sind. Zudem vermeidet man mögliche Überredungsversuche durch Kundenservice-Mitarbeiter, die bei telefonischen oder Chat-Kündigungen häufig vorkommen.
Die korrekte Adresse für die Kündigung
Für die postalische Kündigung muss das Schreiben an die offizielle Geschäftsadresse von Surfshark gesendet werden:
- Surfshark B.V., Barbara Strozzilaan 201, 1083 HN Amsterdam, Netherlands
Diese Adresse ist die registrierte Geschäftsadresse des Unternehmens in den Niederlanden. Da Surfshark keine separate deutsche Niederlassung mit eigener Postadresse unterhält, ist dies die korrekte und rechtlich verbindliche Anschrift für alle formellen Schreiben, einschließlich Kündigungen. Die Zustellung nach Amsterdam aus Deutschland dauert in der Regel 3-5 Werktage.
Vorbereitung des Kündigungsschreibens
Ein rechtssicheres Kündigungsschreiben sollte mehrere wesentliche Elemente enthalten. Zunächst müssen die persönlichen Daten vollständig angegeben werden: vollständiger Name, aktuelle Anschrift und die bei Surfshark registrierte E-Mail-Adresse. Diese Informationen ermöglichen eine eindeutige Zuordnung zum Kundenkonto.
Der Kündigungswunsch sollte klar und unmissverständlich formuliert werden. Formulierungen wie "Hiermit kündige ich mein Surfshark-Abonnement fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt" sind eindeutig und lassen keinen Interpretationsspielraum. Es ist ratsam, die Kundennummer oder Vertragsnummer anzugeben, falls diese bekannt ist. Auch das Datum des Vertragsabschlusses kann hilfreich sein.
Eine Bitte um schriftliche Kündigungsbestätigung sollte ebenfalls im Schreiben enthalten sein. Dies stellt sicher, dass das Unternehmen die Kündigung nicht nur erhalten, sondern auch bearbeitet hat. Die Bestätigung sollte das Datum enthalten, zu dem das Abonnement endet, sowie die Bestätigung, dass keine weiteren Zahlungen erfolgen werden.
Der Versand per Einschreiben
Das Kündigungsschreiben sollte unbedingt als Einschreiben mit Rückschein versendet werden. Bei der Deutschen Post kostet dieser Service zusätzlich zum normalen Porto etwa 4,85 Euro für internationale Sendungen. Der Rückschein wird vom Empfänger unterschrieben und an den Absender zurückgeschickt, was als Zustellnachweis dient.
Alternativ gibt es das Einschreiben International, das für Sendungen ins EU-Ausland geeignet ist. Wichtig ist, dass man eine Sendungsverfolgungsnummer erhält, mit der der Versandstatus online nachverfolgt werden kann. Diese Nummer sollte unbedingt aufbewahrt werden, ebenso wie der Einlieferungsbeleg der Post.
Vor dem Versand empfiehlt es sich, eine Kopie des Kündigungsschreibens für die eigenen Unterlagen anzufertigen. Diese Kopie sollte zusammen mit dem Einlieferungsbeleg und später dem Rückschein aufbewahrt werden. Diese Dokumentation bildet im Streitfall die vollständige Beweiskette.
Digitale Unterstützung durch Postclic
Für Personen, die den Aufwand des postalischen Versands scheuen oder sichergehen möchten, dass alle rechtlichen Anforderungen erfüllt sind, bietet sich die Nutzung eines Services wie Postclic an. Postclic ermöglicht es, Kündigungsschreiben digital zu erstellen und als echten, nachverfolgbaren Brief versenden zu lassen. Der Service übernimmt dabei die professionelle Formatierung, den Druck und den Versand per Einschreiben.
Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und der Sicherheit, dass das Schreiben formal korrekt ist und tatsächlich versendet wird. Nutzer erhalten einen digitalen Nachweis über den Versand sowie Informationen zur Sendungsverfolgung. Dies ist besonders praktisch für Menschen, die beruflich stark eingespannt sind oder keinen einfachen Zugang zu einer Postfiliale haben. Die Kosten sind dabei oft vergleichbar mit dem selbstständigen Versand per Einschreiben, wenn man die eingesparte Zeit berücksichtigt.
Nach dem Versand: Dokumentation und Nachverfolgung
Nach dem Versand des Kündigungsschreibens sollte die Sendungsverfolgung regelmäßig überprüft werden. Sobald die Zustellung bestätigt wurde, beginnt die Bearbeitungszeit des Unternehmens. Surfshark sollte innerhalb von 7-10 Werktagen eine Kündigungsbestätigung senden. Falls diese ausbleibt, ist eine Nachfrage angebracht.
Es empfiehlt sich, auch nach Erhalt der Kündigungsbestätigung die Kontoauszüge im Auge zu behalten, um sicherzustellen, dass keine weiteren Abbuchungen erfolgen. Falls trotz ordnungsgemäßer Kündigung eine Abbuchung stattfindet, sollte diese umgehend reklamiert werden. Mit den aufbewahrten Nachweisen (Kündigungsschreiben, Einlieferungsbeleg, Rückschein, Kündigungsbestätigung) lässt sich eine unrechtmäßige Abbuchung problemlos zurückfordern.
Kundenbewertungen und Tipps
Die Erfahrungen von Kunden mit der Kündigung ihres Surfshark-Abonnements sind gemischt. Während einige Nutzer von einem reibungslosen Prozess berichten, haben andere mit Verzögerungen, fehlenden Bestätigungen oder Schwierigkeiten bei der Rückerstattung zu kämpfen. Diese unterschiedlichen Erfahrungen unterstreichen die Bedeutung einer sorgfältigen Vorgehensweise bei der Kündigung.
Häufige Gründe für die Kündigung
Viele Kunden kündigen ihr Surfshark-Abonnement aus praktischen Gründen. Ein häufiger Grund ist die mangelnde Nutzung des Services. Wer den VPN-Dienst anfangs regelmäßig verwendet hat, stellt nach einigen Monaten oft fest, dass die Notwendigkeit nicht mehr besteht. Andere Nutzer sind mit der Verbindungsgeschwindigkeit unzufrieden, die je nach Serverstandort und Tageszeit variieren kann.
Preisliche Überlegungen spielen ebenfalls eine Rolle. Besonders nach Ablauf eines rabattierten Einführungsangebots erscheint vielen Kunden der reguläre Preis als zu hoch. Einige wechseln zu günstigeren Alternativen oder entscheiden sich für kostenlose VPN-Dienste, obwohl diese in der Regel weniger Features und geringere Sicherheit bieten.
Technische Probleme werden ebenfalls häufig genannt. Dazu gehören Verbindungsabbrüche, Inkompatibilität mit bestimmten Geräten oder Betriebssystemen sowie Schwierigkeiten beim Zugriff auf bestimmte Streaming-Dienste. Obwohl Surfshark grundsätzlich mit den meisten Streaming-Plattformen funktioniert, gibt es immer wieder Phasen, in denen bestimmte Server blockiert werden.
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Kunden, die online über das Support-System kündigen, berichten von unterschiedlichen Erfahrungen. Einige erhalten innerhalb weniger Stunden eine Bestätigung und gegebenenfalls ihre Rückerstattung innerhalb der 30-Tage-Garantie. Andere warten mehrere Tage auf eine Antwort oder werden aufgefordert, zusätzliche Informationen bereitzustellen.
Ein wiederkehrendes Thema in Kundenbewertungen ist der Versuch des Unternehmens, Kündigungen zu verhindern. Manche Nutzer berichten, dass ihnen Rabatte oder kostenlose Verlängerungen angeboten wurden, um sie zum Bleiben zu bewegen. Während dies für einige Kunden attraktiv sein mag, empfinden andere es als aufdringlich, besonders wenn die Entscheidung zur Kündigung bereits feststeht.
Die postalische Kündigung wird in Erfahrungsberichten seltener erwähnt, was darauf hindeutet, dass die meisten Kunden den Online-Weg bevorzugen. Diejenigen, die sich für den postalischen Weg entschieden haben, berichten jedoch von einer höheren Verbindlichkeit und weniger Rückfragen seitens des Unternehmens.
Praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Basierend auf Kundenerfahrungen und rechtlichen Überlegungen lassen sich mehrere Empfehlungen für eine erfolgreiche Kündigung ableiten. Erstens sollte die Kündigung rechtzeitig erfolgen. Auch wenn keine formelle Kündigungsfrist besteht, empfiehlt es sich, mindestens zwei Wochen vor dem gewünschten Beendigungsdatum zu kündigen, um Bearbeitungszeiten und mögliche Verzögerungen einzukalkulieren.
Zweitens ist eine klare Dokumentation essentiell. Alle relevanten Informationen sollten griffbereit sein: Kundennummer, Registrierungs-E-Mail, Datum des Vertragsabschlusses und Zahlungsinformationen. Eine übersichtliche Ablage aller Unterlagen – vom ursprünglichen Vertrag über das Kündigungsschreiben bis zur Bestätigung – erleichtert eventuelle spätere Nachweise erheblich.
Drittens sollte man sich nicht auf mündliche Zusagen verlassen. Selbst wenn ein Kundenservice-Mitarbeiter im Chat oder am Telefon versichert, dass die Kündigung bearbeitet wird, sollte eine schriftliche Bestätigung eingefordert werden. Nur diese hat rechtliche Beweiskraft.
Umgang mit Problemen nach der Kündigung
Falls trotz ordnungsgemäßer Kündigung Probleme auftreten, gibt es mehrere Eskalationsstufen. Zunächst sollte eine freundliche, aber bestimmte Nachfrage beim Kundenservice erfolgen, idealerweise unter Beifügung aller Nachweise. Wenn dies nicht zum Erfolg führt, kann eine formelle Beschwerde an die Geschäftsführung gerichtet werden.
Bei unrechtmäßigen Abbuchungen nach erfolgter Kündigung sollte umgehend die Bank informiert werden. Lastschriften können innerhalb von acht Wochen ohne Angabe von Gründen zurückgebucht werden. Bei Kreditkartenzahlungen gelten ähnliche Regelungen, die jedoch von der jeweiligen Bank abhängen.
Als letztes Mittel steht deutschen Verbrauchern der Weg zur Verbraucherzentrale oder zu Schlichtungsstellen offen. Die Europäische Online-Streitbeilegungsplattform (OS-Plattform) bietet eine Möglichkeit, Streitigkeiten mit Online-Händlern außergerichtlich beizulegen. Für die meisten Fälle ist dies jedoch nicht notwendig, wenn die Kündigung ordnungsgemäß dokumentiert wurde.
Alternativen zur vollständigen Kündigung
Bevor man sich für eine Kündigung entscheidet, sollte man mögliche Alternativen in Betracht ziehen. Surfshark bietet gelegentlich die Möglichkeit, das Abonnement zu pausieren, anstatt es vollständig zu beenden. Dies kann sinnvoll sein, wenn man den Service vorübergehend nicht benötigt, aber in Zukunft wieder nutzen möchte.
Ein Downgrade auf einen günstigeren Plan ist bei Surfshark nicht direkt möglich, da alle Pläne denselben Funktionsumfang haben. Man könnte jedoch nach Ablauf des aktuellen Abonnements einen kürzeren Plan wählen, der mehr Flexibilität bietet. Der Monatsplan ist zwar teurer, erlaubt aber eine monatliche Kündigungsmöglichkeit ohne langfristige Bindung.
Manche Kunden nutzen auch die Strategie, kurz vor Ablauf zu kündigen und dann von Neukundenangeboten zu profitieren. Dies funktioniert jedoch nicht immer, da Unternehmen zunehmend erkennen, wenn dieselbe Person oder Zahlungsmethode bereits früher genutzt wurde. Zudem ist diese Vorgehensweise zeitaufwendig und birgt das Risiko, dass man den optimalen Zeitpunkt verpasst.
Langfristige Überlegungen
Die Kündigung eines VPN-Dienstes sollte wohlüberlegt sein, besonders in Zeiten zunehmender Online-Überwachung und Datenschutzbedenken. Wer Surfshark aus Kostengründen kündigt, sollte prüfen, ob günstigere Alternativen dieselbe Sicherheit und Zuverlässigkeit bieten. Kostenlose VPN-Dienste finanzieren sich oft durch Werbung oder den Verkauf von Nutzerdaten, was dem ursprünglichen Zweck eines VPNs widerspricht.
Für Nutzer, die primär aus Unzufriedenheit mit der Leistung kündigen, kann es sich lohnen, vor der endgültigen Entscheidung den Kundenservice zu kontaktieren. Oft lassen sich technische Probleme durch Serveranpassungen oder Konfigurationsänderungen beheben. Surfshark bietet auch verschiedene Protokolle (OpenVPN, IKEv2, WireGuard), die unterschiedliche Geschwindigkeiten und Stabilitätsniveaus bieten.
Letztendlich ist die Entscheidung zur Kündigung eine persönliche Abwägung zwischen Kosten, Nutzen und individuellen Bedürfnissen. Die postalische Kündigung per Einschreiben bietet dabei die rechtssicherste Methode, um das Abonnement zu beenden und gleichzeitig die eigenen Verbraucherrechte zu wahren. Mit der richtigen Vorbereitung, klarer Dokumentation und Kenntnis der rechtlichen Rahmenbedingungen lässt sich der Kündigungsprozess reibungslos und ohne unangenehme Überraschungen gestalten.