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Maxdome
Medienallee 1
85774 Unterföhring Germany






Vertragsnummer:

An:
Kündigungsabteilung – Maxdome
Medienallee 1
85774 Unterföhring

Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Maxdome. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.

Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:

– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.

Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.

Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:

– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.

Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.

Mit freundlichen Grüßen,


14/01/2026

zum Behalten966649193710
Empfänger
Maxdome
Medienallee 1
85774 Unterföhring , Germany
REF/2025GRHS4

Kündigen Sie Ihr Maxdome-Abonnement einfach und schnell

Über Maxdome

Maxdome war einer der ersten deutschen Video-on-Demand-Dienste und galt lange Zeit als wichtiger Akteur im deutschsprachigen Streaming-Markt. Der Service wurde 2006 von der ProSiebenSat.1 Media SE gegründet und bot seinen Nutzern Zugriff auf ein umfangreiches Angebot an Filmen, Serien und Dokumentationen. Mit einem Fokus auf deutsche und internationale Produktionen konnte Maxdome über Jahre hinweg eine treue Nutzerbasis aufbauen und etablierte sich als Alternative zu internationalen Streaming-Giganten wie Netflix oder Amazon Prime Video.

Die Plattform zeichnete sich besonders durch ihr breites Angebot an deutschsprachigen Inhalten aus, darunter aktuelle Serien der ProSiebenSat.1-Sender sowie exklusive Eigenproduktionen. Nutzer konnten zwischen verschiedenen Abonnementmodellen wählen oder einzelne Inhalte ausleihen beziehungsweise kaufen. Das Geschäftsmodell kombinierte somit Flatrate-Streaming mit einem klassischen Video-on-Demand-Ansatz, was Maxdome von vielen Konkurrenten unterschied.

Im Jahr 2020 vollzog die ProSiebenSat.1 Media SE jedoch einen strategischen Wandel und stellte den Betrieb von Maxdome ein. Die Inhalte und Nutzer wurden zur neuen Streaming-Plattform Joyn migriert, die als gemeinsames Projekt von ProSiebenSat.1 und Discovery entstanden war. Diese Konsolidierung sollte die Wettbewerbsfähigkeit im zunehmend umkämpften Streaming-Markt stärken. Für bestehende Maxdome-Kunden bedeutete dies eine automatische Überführung ihrer Accounts zu Joyn, sofern sie nicht aktiv widersprochen oder gekündigt haben.

Trotz der Einstellung des Dienstes gibt es nach wie vor Nutzer, die formell ihre Mitgliedschaft bei Maxdome kündigen möchten oder müssen. Dies kann verschiedene Gründe haben: Manche Kunden haben möglicherweise noch laufende Verträge oder Verpflichtungen, die nicht automatisch auf Joyn übertragen wurden. Andere möchten aus rechtlichen oder administrativen Gründen eine ordnungsgemäße Kündigung dokumentieren. In solchen Fällen ist es wichtig zu wissen, wie man den Kündigungsprozess korrekt durchführt und welche rechtlichen Rahmenbedingungen dabei zu beachten sind.

Abonnementpläne und Preise

Während seiner aktiven Betriebszeit bot Maxdome verschiedene Abonnementmodelle an, die auf unterschiedliche Nutzerbedürfnisse zugeschnitten waren. Die Preisgestaltung war transparent und konkurrenzfähig im Vergleich zu anderen Streaming-Diensten auf dem deutschen Markt. Obwohl der Service mittlerweile eingestellt wurde, ist es für ehemalige Kunden wichtig, die damaligen Vertragskonditionen zu verstehen, insbesondere wenn es um die Kündigung geht.

Flatrate-Paket

Das Hauptangebot von Maxdome war das Flatrate-Paket, das Nutzern unbegrenzten Zugriff auf einen großen Teil der verfügbaren Inhalte ermöglichte. Dieses Abonnement kostete in der Regel zwischen 7,99 und 9,99 Euro pro Monat, abhängig von laufenden Aktionen und der gewählten Vertragslaufzeit. Mit diesem Paket konnten Abonnenten auf tausende Filme und Serien zugreifen, wobei das Angebot regelmäßig aktualisiert wurde. Die Flatrate war monatlich kündbar, was Nutzern eine hohe Flexibilität bot.

Store-Angebot

Parallel zur Flatrate betrieb Maxdome einen Store, in dem Nutzer einzelne Filme und Serien ausleihen oder kaufen konnten. Dieses Modell richtete sich an Kunden, die nicht an einem monatlichen Abonnement interessiert waren, sondern nur gelegentlich bestimmte Inhalte konsumieren wollten. Die Preise variierten je nach Aktualität und Beliebtheit des Contents, wobei Leihgebühren typischerweise zwischen 0,99 und 4,99 Euro lagen, während Kaufoptionen meist zwischen 7,99 und 14,99 Euro kosteten.

Kombinierte Pakete

Einige Nutzer hatten kombinierte Pakete, die sowohl Flatrate-Zugang als auch Store-Guthaben umfassten. Diese Angebote waren besonders bei Vielnutzern beliebt und wurden oft mit vergünstigten Konditionen beworben. Die genauen Preise und Bedingungen dieser Pakete variierten über die Jahre und hingen von verschiedenen Faktoren wie Vertragslaufzeit, Werbeaktionen und Partnerangeboten ab.

PakettypMonatlicher PreisKündigungsfristBesonderheiten
Flatrate Standard7,99 - 9,99 €Monatlich kündbarUnbegrenzter Zugriff auf Flatrate-Inhalte
Store-NutzungVariabelKeine VertragsbindungEinzelabruf von Inhalten
Kombi-Pakete9,99 - 14,99 €1-12 MonateFlatrate plus Store-Guthaben

Kündigungsbedingungen

Die Kündigung eines Maxdome-Abonnements unterliegt deutschen rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) sowie den spezifischen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Dienstes. Auch wenn Maxdome seinen Betrieb eingestellt hat, bleiben diese rechtlichen Grundlagen relevant für Nutzer, die noch offene Verträge oder administrative Angelegenheiten zu klären haben.

Rechtliche Grundlagen in Deutschland

Nach deutschem Recht haben Verbraucher bei Verträgen über digitale Dienstleistungen bestimmte Kündigungsrechte. Bei monatlich kündbaren Verträgen, wie sie Maxdome hauptsächlich anbot, gilt in der Regel eine Kündigungsfrist von einem Monat zum Monatsende, sofern in den AGB nichts anderes vereinbart wurde. Dies bedeutet, dass eine Kündigung spätestens bis zum letzten Tag des Vormonats eingehen muss, um zum Ende des laufenden Monats wirksam zu werden.

Darüber hinaus gewährt das deutsche Verbraucherrecht bei Verträgen, die online oder fernmündlich abgeschlossen wurden, ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Innerhalb dieser Frist können Verbraucher den Vertrag ohne Angabe von Gründen widerrufen. Bei Maxdome musste der Nutzer allerdings beachten, dass dieses Widerrufsrecht erlöschen konnte, wenn er den Service bereits aktiv genutzt und der vorzeitigen Vertragserfüllung zugestimmt hatte.

Kündigungsfristen bei Maxdome

Die Standard-Kündigungsfrist bei Maxdome-Flatrate-Abonnements betrug einen Monat zum Monatsende. Nutzer, die beispielsweise bis zum 31. Januar kündigten, beendeten ihr Abonnement zum 28. oder 29. Februar. Bei längerfristigen Verträgen mit Mindestlaufzeiten galten abweichende Fristen, die in den individuellen Vertragsunterlagen festgehalten waren. Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit verlängerten sich diese Verträge üblicherweise automatisch um jeweils einen weiteren Monat, sofern nicht rechtzeitig gekündigt wurde.

Besondere Kündigungssituationen

Mit der Migration zu Joyn entstanden besondere Situationen für Maxdome-Kunden. Viele Nutzer wurden automatisch zu Joyn übertragen, was rechtlich als Vertragsübergang behandelt wurde. In solchen Fällen hatten Kunden ein Sonderkündigungsrecht, da sich die Vertragsbedingungen wesentlich änderten. Dieses Sonderkündigungsrecht musste innerhalb einer bestimmten Frist nach Bekanntgabe der Änderungen ausgeübt werden, typischerweise innerhalb von vier Wochen.

VertragstypKündigungsfristVertragsendeHinweise
Monatliches Abo1 Monat zum MonatsendeLetzter Tag des FolgemonatsStandard-Kündigungsfrist
Jahresvertrag3 Monate vor AblaufNach MindestlaufzeitAutomatische Verlängerung um 12 Monate
SonderkündigungSofort oder fristgerechtNach AnkündigungBei wesentlichen Vertragsänderungen

Wie man Maxdome per Post kündigt

Die postalische Kündigung gilt als die rechtssicherste Methode zur Beendigung eines Vertragsverhältnisses mit Maxdome. Obwohl viele moderne Dienste Online-Kündigungen anbieten, bietet die Kündigung per Post den entscheidenden Vorteil eines nachweisbaren Zugangs beim Empfänger. Dies ist besonders wichtig, wenn es später zu Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt oder die Wirksamkeit der Kündigung kommen sollte.

Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist

Die Kündigung per Post, insbesondere per Einschreiben mit Rückschein, bietet mehrere entscheidende Vorteile gegenüber anderen Kündigungsmethoden. Erstens erhalten Sie einen rechtsgültigen Nachweis darüber, dass Ihre Kündigung beim Empfänger eingegangen ist. Der Rückschein dokumentiert das genaue Datum des Zugangs und die Unterschrift der empfangenden Person. Dies ist vor deutschen Gerichten als Beweis anerkannt und kann im Streitfall entscheidend sein.

Zweitens sind Sie bei der postalischen Kündigung nicht von der Funktionalität technischer Systeme abhängig. Online-Kündigungsportale können technische Probleme haben, E-Mails können im Spam-Ordner landen oder aufgrund von Serverausfällen nicht ankommen. Ein physischer Brief hingegen wird durch etablierte postalische Prozesse zugestellt, die seit Jahrzehnten zuverlässig funktionieren.

Drittens schafft die schriftliche Form Klarheit und Verbindlichkeit. In einem Kündigungsschreiben können Sie alle relevanten Informationen präzise festhalten: Ihre Kundennummer, Vertragsdaten, den gewünschten Kündigungstermin und eventuelle weitere Anliegen. Diese Dokumentation kann später nicht einfach gelöscht oder verändert werden, wie es bei digitalen Kommunikationsformen theoretisch möglich wäre.

Vorbereitung des Kündigungsschreibens

Bevor Sie Ihr Kündigungsschreiben verfassen, sollten Sie alle relevanten Unterlagen zusammenstellen. Dazu gehören Ihre Vertragsunterlagen, frühere Kommunikation mit Maxdome, Kontoauszüge, die die Abbuchungen belegen, sowie Ihre Kundennummer. Diese Informationen benötigen Sie, um Ihr Kündigungsschreiben vollständig und korrekt auszufüllen.

Ein rechtswirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Pflichtangaben enthalten. Dazu gehören Ihr vollständiger Name und Ihre Adresse, Ihre Kundennummer oder andere Vertragskennungen, eine eindeutige Kündigungserklärung sowie der gewünschte Beendigungstermin. Es empfiehlt sich, das Schreiben mit Datum zu versehen und handschriftlich zu unterschreiben. Die Unterschrift ist zwar bei Kündigungen von Dauerschuldverhältnissen nicht zwingend erforderlich, erhöht aber die Beweiskraft des Schreibens.

Inhaltliche Gestaltung der Kündigung

Der Text Ihrer Kündigung sollte klar und unmissverständlich formuliert sein. Beginnen Sie mit einer eindeutigen Betreffzeile wie "Kündigung meines Maxdome-Abonnements". Im ersten Satz sollten Sie Ihre Kündigungsabsicht deutlich machen, zum Beispiel: "Hiermit kündige ich mein Maxdome-Abonnement fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt." Geben Sie dann Ihre Kundennummer und weitere identifizierende Merkmale an, damit Ihr Vertrag zweifelsfrei zugeordnet werden kann.

Es ist ratsam, um eine schriftliche Kündigungsbestätigung zu bitten. Formulieren Sie dazu einen Satz wie: "Bitte bestätigen Sie mir den Erhalt dieser Kündigung sowie das Vertragsende schriftlich." Dies gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit und hilft, Missverständnisse zu vermeiden. Falls Sie noch Guthaben auf Ihrem Konto haben oder andere offene Punkte klären möchten, können Sie diese ebenfalls im Kündigungsschreiben ansprechen.

Die richtige Adresse

Für die postalische Kündigung Ihres Maxdome-Abonnements verwenden Sie folgende Adresse:

  • maxdome GmbH, Kündigung, Medienallee 1, 85774 Unterföhring

Diese Adresse ist auch nach der Einstellung von Maxdome weiterhin gültig, da sie zur ProSiebenSat.1-Unternehmensgruppe gehört, die administrative Angelegenheiten weiterhin bearbeitet. Achten Sie darauf, die Adresse vollständig und korrekt zu übernehmen, um Verzögerungen bei der Zustellung zu vermeiden.

Versandoptionen und Nachweisführung

Für den Versand Ihrer Kündigung stehen Ihnen verschiedene Optionen zur Verfügung, die unterschiedliche Grade an Nachweissicherheit bieten. Die rechtssicherste Variante ist das Einschreiben mit Rückschein. Bei dieser Versandart erhalten Sie einen Beleg über die Aufgabe des Briefes sowie später den unterschriebenen Rückschein, der den Zugang beim Empfänger dokumentiert. Die Kosten hierfür liegen bei etwa 4,85 Euro zusätzlich zum normalen Porto.

Eine etwas günstigere Alternative ist das Einschreiben Einwurf. Dabei wird der Brief in den Briefkasten des Empfängers eingeworfen, und der Zusteller dokumentiert dies elektronisch. Sie erhalten eine Bestätigung über den Einwurf, allerdings keine Unterschrift des Empfängers. Diese Variante kostet etwa 2,50 Euro zusätzlich und bietet einen guten Kompromiss zwischen Kosten und Nachweissicherheit.

Bewahren Sie alle Versandbelege sorgfältig auf. Dazu gehören der Einlieferungsbeleg der Post, der Rückschein (falls vorhanden) und eine Kopie Ihres Kündigungsschreibens. Diese Unterlagen sind Ihre Beweismittel, falls es später zu Unstimmigkeiten kommt. Es empfiehlt sich, diese Dokumente mindestens drei Jahre aufzubewahren, da dies der allgemeinen Verjährungsfrist für vertragliche Ansprüche entspricht.

Digitale Unterstützung beim Versand

Für Nutzer, die den Aufwand des postalischen Versands scheuen, aber dennoch die Rechtssicherheit eines Briefes wünschen, gibt es moderne Lösungen. Dienste wie Postclic ermöglichen es, Kündigungsschreiben online zu erstellen und automatisch als Einschreiben versenden zu lassen. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und der professionellen Formatierung des Schreibens. Zudem erhalten Sie einen digitalen Nachweis über den Versand und können den Status Ihrer Kündigung online verfolgen.

Solche Services übernehmen die korrekte Adressierung, den Druck und den Versand des Schreibens. Sie stellen sicher, dass alle formalen Anforderungen erfüllt sind und die Kündigung rechtswirksam formuliert ist. Besonders für Menschen, die wenig Zeit haben oder unsicher bei der Formulierung von Kündigungsschreiben sind, kann dies eine hilfreiche Unterstützung sein. Die Kosten für solche Dienste sind in der Regel moderat und beinhalten oft bereits das Porto für das Einschreiben.

Nach dem Versand

Nachdem Sie Ihre Kündigung versandt haben, sollten Sie den Eingang überwachen. Bei einem Einschreiben mit Rückschein erhalten Sie den Rückschein innerhalb von etwa einer Woche zurück. Sollte dieser nicht eintreffen, können Sie bei der Post nachfragen, wo Ihre Sendung verblieben ist. Die Sendungsnummer auf Ihrem Einlieferungsbeleg ermöglicht eine Sendungsverfolgung.

Fordern Sie in jedem Fall eine schriftliche Kündigungsbestätigung an. Viele Unternehmen versenden solche Bestätigungen automatisch, aber nicht alle. Falls Sie nach zwei Wochen keine Bestätigung erhalten haben, sollten Sie telefonisch oder schriftlich nachfragen. Notieren Sie sich dabei das Datum, die Uhrzeit und den Namen Ihres Gesprächspartners, falls Sie telefonisch Kontakt aufnehmen.

Häufige Fehler vermeiden

Bei der postalischen Kündigung können verschiedene Fehler auftreten, die Sie vermeiden sollten. Ein häufiger Fehler ist die Verwendung einer falschen oder veralteten Adresse. Prüfen Sie daher immer die aktuelle Kündigungsadresse, bevor Sie Ihr Schreiben versenden. Ein weiterer Fehler ist eine zu späte Kündigung. Berechnen Sie die Kündigungsfrist genau und berücksichtigen Sie, dass nicht das Absendedatum, sondern das Zugangsdatum beim Empfänger zählt. Planen Sie daher einige Tage Puffer für die Postlaufzeit ein.

Manche Nutzer vergessen, ihre Kundennummer oder andere identifizierende Merkmale anzugeben. Dies kann dazu führen, dass die Kündigung nicht korrekt zugeordnet werden kann und verzögert bearbeitet wird. Stellen Sie daher sicher, dass Ihr Schreiben alle notwendigen Informationen enthält. Auch eine fehlende oder unleserliche Unterschrift kann problematisch sein, auch wenn sie rechtlich nicht immer zwingend erforderlich ist. Im Zweifelsfall erhöht eine klare Unterschrift die Beweiskraft Ihres Schreibens.

Kundenbewertungen und Tipps

Die Erfahrungen ehemaliger Maxdome-Kunden mit dem Kündigungsprozess sind vielfältig und bieten wertvolle Einblicke für alle, die noch eine Kündigung durchführen müssen. Viele Nutzer berichten von unterschiedlichen Erlebnissen, die von problemlosen Kündigungen bis hin zu komplizierten administrativen Hürden reichen. Diese Erfahrungsberichte können helfen, potenzielle Probleme zu antizipieren und den Kündigungsprozess so reibungslos wie möglich zu gestalten.

Gründe für die Kündigung

Die Gründe, warum Kunden ihr Maxdome-Abonnement kündigten, waren vielfältig. Ein häufiger Grund war die Einstellung des Dienstes selbst und die Migration zu Joyn. Viele Nutzer waren mit diesem Wechsel nicht einverstanden, da sich das Angebot und die Benutzeroberfläche deutlich unterschieden. Einige Kunden fühlten sich nicht ausreichend über die Änderungen informiert oder wollten grundsätzlich nicht zu einem neuen Dienst wechseln, selbst wenn dieser von derselben Unternehmensgruppe betrieben wurde.

Weitere häufige Kündigungsgründe waren die Verfügbarkeit günstigerer oder umfangreicherer Alternativen. Mit dem Markteintritt internationaler Streaming-Giganten wie Netflix, Amazon Prime Video und Disney+ wurde der Wettbewerb im deutschen Streaming-Markt intensiver. Viele dieser Dienste boten mehr Inhalte zu vergleichbaren oder sogar niedrigeren Preisen. Zudem spielten technische Aspekte eine Rolle: Manche Nutzer beklagten Streaming-Probleme, eine unübersichtliche Benutzeroberfläche oder mangelnde Kompatibilität mit bestimmten Geräten.

Auch finanzielle Überlegungen führten zu Kündigungen. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder persönlicher finanzieller Engpässe priorisieren Verbraucher ihre Ausgaben neu. Streaming-Dienste gehören zu den ersten Posten, die gestrichen werden, wenn das Budget knapp wird. Manche Kunden kündigten auch, weil sie feststellten, dass sie den Service seltener nutzten als ursprünglich angenommen und die monatlichen Kosten daher nicht mehr gerechtfertigt waren.

Positive Erfahrungen mit der Kündigung

Viele Kunden berichteten von positiven Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess bei Maxdome. Der Dienst galt als kundenfreundlich, und Kündigungen wurden in der Regel zügig und unkompliziert bearbeitet. Nutzer, die per Post kündigten und ein Einschreiben verwendeten, erhielten meist innerhalb von ein bis zwei Wochen eine schriftliche Bestätigung. Die Abbuchungen wurden pünktlich zum vereinbarten Vertragsende eingestellt, und es gab selten Probleme mit nachträglichen Forderungen.

Besonders gelobt wurde die Transparenz der Kündigungsbedingungen. Die AGB von Maxdome waren verständlich formuliert, und die Kündigungsfristen waren klar kommuniziert. Dies erleichterte es den Kunden, den richtigen Zeitpunkt für ihre Kündigung zu berechnen und alle notwendigen Schritte rechtzeitig einzuleiten. Auch der Kundenservice wurde von vielen Nutzern positiv bewertet, da Mitarbeiter bei Fragen zur Kündigung hilfsbereit und kompetent waren.

Herausforderungen und Problemfälle

Trotz der überwiegend positiven Erfahrungen gab es auch Berichte über Schwierigkeiten beim Kündigungsprozess. Einige Kunden beklagten, dass ihre Kündigung nicht rechtzeitig bearbeitet wurde und sie daher einen weiteren Monat zahlen mussten. In solchen Fällen war es entscheidend, einen Nachweis über den rechtzeitigen Versand der Kündigung zu haben. Nutzer, die per Einschreiben kündigten, konnten ihre Ansprüche meist erfolgreich durchsetzen, während diejenigen ohne Nachweis Schwierigkeiten hatten.

Ein weiteres Problem trat bei der Migration zu Joyn auf. Manche Kunden berichteten, dass sie trotz Kündigung ihres Maxdome-Abonnements automatisch zu Joyn übertragen wurden und dort weiterhin Gebühren abgebucht wurden. In solchen Fällen war es notwendig, auch bei Joyn eine separate Kündigung einzureichen. Dies führte zu Frustration, da viele Nutzer davon ausgingen, dass mit der Kündigung bei Maxdome alle Verpflichtungen enden würden.

Vereinzelt gab es auch Berichte über nicht erstattete Guthaben oder Vorauszahlungen. Kunden, die Jahresabonnements im Voraus bezahlt hatten und vorzeitig kündigten, erwarteten eine anteilige Rückerstattung. Nicht immer wurden solche Forderungen problemlos akzeptiert, und es bedurfte teilweise mehrerer Nachfragen oder sogar rechtlicher Schritte, um zu seinem Recht zu kommen. In solchen Fällen war eine gute Dokumentation aller Zahlungen und Kommunikation mit dem Anbieter unerlässlich.

Praktische Tipps von erfahrenen Nutzern

Basierend auf den Erfahrungen zahlreicher Kunden lassen sich einige praktische Tipps ableiten, die den Kündigungsprozess erleichtern. Erstens: Kündigen Sie immer schriftlich und per Einschreiben. Auch wenn Online-Kündigungen bequemer erscheinen, bietet nur die postalische Kündigung mit Nachweis absolute Rechtssicherheit. Die zusätzlichen Kosten von wenigen Euro für ein Einschreiben sind gut investiert, wenn sie später Ärger und möglicherweise höhere Kosten vermeiden.

Zweitens: Kündigen Sie rechtzeitig und mit ausreichend Puffer. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Ihre Kündigung am letzten möglichen Tag noch rechtzeitig ankommt. Versenden Sie Ihr Kündigungsschreiben mindestens eine Woche vor Ablauf der Kündigungsfrist, um Verzögerungen bei der Postzustellung zu berücksichtigen. Dies ist besonders wichtig während Ferienzeiten oder Feiertagen, wenn die Postlaufzeiten länger sein können.

Drittens: Dokumentieren Sie alles. Machen Sie Kopien Ihres Kündigungsschreibens, bewahren Sie alle Versandbelege auf und notieren Sie sich wichtige Daten und Gespräche. Falls Sie telefonischen Kontakt mit dem Kundenservice hatten, notieren Sie Datum, Uhrzeit, Namen des Mitarbeiters und die besprochenen Inhalte. Diese Dokumentation kann bei späteren Unstimmigkeiten von unschätzbarem Wert sein.

Viertens: Fordern Sie eine Kündigungsbestätigung an und warten Sie diese ab. Gehen Sie nicht davon aus, dass Ihre Kündigung automatisch bearbeitet wurde, nur weil Sie sie versandt haben. Warten Sie auf die schriftliche Bestätigung und prüfen Sie diese sorgfältig. Stimmt das angegebene Vertragsende mit Ihren Erwartungen überein? Sind alle Ihre Daten korrekt erfasst? Falls Sie Unstimmigkeiten feststellen, reagieren Sie sofort.

Umgang mit offenen Forderungen

Ein wichtiger Aspekt, den viele Kunden übersehen, ist der Umgang mit offenen Forderungen nach der Kündigung. Auch nach Vertragsende können noch Abbuchungen erfolgen, wenn beispielsweise die Kündigung nicht rechtzeitig bearbeitet wurde oder wenn noch Restzahlungen ausstehen. Prüfen Sie Ihre Kontoauszüge in den Monaten nach der Kündigung sorgfältig und reagieren Sie umgehend auf unberechtigte Abbuchungen.

Falls Sie feststellen, dass nach dem vereinbarten Vertragsende noch Beträge abgebucht wurden, haben Sie das Recht, diese zurückzufordern. Bei Lastschriftverfahren können Sie innerhalb von acht Wochen nach der Abbuchung der Lastschrift widersprechen und erhalten Ihr Geld von Ihrer Bank zurück. Informieren Sie gleichzeitig den ehemaligen Anbieter schriftlich über die unberechtigte Abbuchung und fordern Sie eine Korrektur.

Umgekehrt sollten Sie auch offene Forderungen des Anbieters ernst nehmen. Falls Maxdome oder die nachfolgende ProSiebenSat.1-Gruppe berechtigte Ansprüche geltend macht, ignorieren Sie diese nicht. Prüfen Sie die Forderung anhand Ihrer Unterlagen und klären Sie eventuelle Missverständnisse zeitnah. Unberechtigte Forderungen sollten Sie schriftlich zurückweisen und Ihre Ablehnung begründen, idealerweise unter Beifügung relevanter Nachweise wie Ihrer Kündigungsbestätigung.

Langfristige Überlegungen

Die Kündigung eines Streaming-Dienstes wie Maxdome bietet auch Gelegenheit, das eigene Mediennutzungsverhalten zu überdenken. Viele Verbraucher haben im Laufe der Zeit mehrere Streaming-Abonnements angesammelt, die zusammen erhebliche monatliche Kosten verursachen. Eine bewusste Entscheidung, welche Dienste wirklich genutzt werden und welchen Mehrwert sie bieten, kann zu erheblichen Einsparungen führen.

Erwägen Sie, zwischen verschiedenen Diensten zu rotieren, anstatt mehrere gleichzeitig zu abonnieren. Viele Streaming-Plattformen bieten monatlich kündbare Verträge, sodass Sie flexibel zwischen Anbietern wechseln können. Nutzen Sie einen Dienst für ein oder zwei Monate intensiv, kündigen Sie dann und wechseln Sie zum nächsten. So haben Sie Zugang zu einer großen Vielfalt an Inhalten, ohne dauerhaft für mehrere Abonnements zahlen zu müssen.

Achten Sie auch auf Ihre Datensicherheit. Nach der Kündigung sollten Sie prüfen, ob Ihre persönlichen Daten beim Anbieter gelöscht wurden. Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) haben Sie das Recht auf Löschung Ihrer Daten, sobald diese für den ursprünglichen Zweck nicht mehr benötigt werden. Fordern Sie gegebenenfalls explizit die Löschung Ihrer Daten an und lassen Sie sich diese bestätigen.

Die Erfahrungen mit der Kündigung von Maxdome zeigen, dass eine sorgfältige Vorbereitung und Dokumentation der Schlüssel zu einem reibungslosen Prozess sind. Nutzen Sie die rechtssichere postalische Kündigungsmethode, behalten Sie alle Fristen im Blick und scheuen Sie sich nicht, bei Problemen beharrlich Ihre Rechte einzufordern. Mit diesen Grundsätzen steht einer erfolgreichen Vertragsbeendigung nichts im Wege, und Sie können sich neuen Streaming-Optionen zuwenden oder einfach Ihre monatlichen Fixkosten reduzieren.

FAQ

Maxdome war einer der ersten deutschen Video-on-Demand-Dienste, der 2006 von ProSiebenSat.1 Media SE gegründet wurde. Die Plattform bot eine umfangreiche Auswahl an Filmen, Serien und Dokumentationen, mit einem besonderen Fokus auf deutschsprachige Inhalte. Nutzer konnten sowohl aktuelle Serien der ProSiebenSat.1-Sender als auch exklusive Eigenproduktionen genießen.

Um Ihr Abonnement bei Maxdome zu kündigen, müssen Sie ein Kündigungsschreiben per Post (Einschreiben) an die Maxdome-Kundenserviceadresse senden. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Kundendaten und den Wunsch zur Kündigung klar angeben, um Missverständnisse zu vermeiden.

Maxdome bot eine Kombination aus Flatrate-Streaming und klassischem Video-on-Demand an, während Joyn als neue Plattform die Inhalte von Maxdome integriert hat und zusätzlich Live-TV-Optionen bietet. Joyn ist ein gemeinsames Projekt von ProSiebenSat.1 und Discovery, das die Wettbewerbsfähigkeit im Streaming-Markt stärken soll.

Maxdome bot verschiedene Abonnementmodelle an, die es den Nutzern ermöglichten, zwischen einer Flatrate für unbegrenztes Streaming und der Möglichkeit, einzelne Inhalte auszuleihen oder zu kaufen, zu wählen. Dies gab den Nutzern Flexibilität, je nach ihren individuellen Bedürfnissen und Vorlieben.

Nach der Schließung von Maxdome wurden die Inhalte und Nutzerkonten automatisch zu Joyn migriert, sofern keine aktive Kündigung oder Widerspruch erfolgte. Ihre Daten und Abonnements wurden somit in die neue Plattform integriert, um einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten.