
Cancellation service N°1 in United Kingdom

Contract number:
To the attention of:
Cancellation Department – Coverwise
90 Long Acre
WC2E 9TT London
Subject: Contract Cancellation – Certified Email Notification
Dear Sir or Madam,
I hereby notify you of my decision to terminate contract number relating to the Coverwise service. This notification constitutes a firm, clear and unequivocal intention to cancel the contract, effective at the earliest possible date or in accordance with the applicable contractual notice period.
I kindly request that you take all necessary measures to:
– cease all billing from the effective date of cancellation;
– confirm in writing the proper receipt of this request;
– and, where applicable, send me the final statement or balance confirmation.
This cancellation is sent to you by certified email. The sending, timestamping and integrity of the content are established, making it equivalent proof meeting the requirements of electronic evidence. You therefore have all the necessary elements to process this cancellation properly, in accordance with the applicable principles regarding written notification and contractual freedom.
In accordance with the Consumer Rights Act 2015 and data protection regulations, I also request that you:
– delete all my personal data not necessary for your legal or accounting obligations;
– close any associated personal account;
– and confirm to me the effective deletion of data in accordance with applicable rights regarding privacy protection.
I retain a complete copy of this notification as well as proof of sending.
Yours sincerely,
13/01/2026
So beenden Sie Ihre Coverwise-Reiseversicherung
Über Coverwise
Coverwise ist ein britischer Reiseversicherungsanbieter, der zur Holiday Extras Group gehört und seinen Sitz in London unterhält. Das Unternehmen bietet verschiedene Versicherungsprodukte für Reisende an, darunter Reiserücktrittsversicherungen, Reisekrankenversicherungen und umfassende Reisepakete. Obwohl Coverwise seinen Hauptsitz im Vereinigten Königreich hat, bedient das Unternehmen auch Kunden in Deutschland und anderen europäischen Ländern, wobei die Verträge nach britischem Recht abgeschlossen werden.
Die Geschäftsadresse von Coverwise befindet sich in zentraler Londoner Lage, was für deutsche Kunden bei der Kündigung eine besondere Herausforderung darstellt. Anders als bei deutschen Versicherungsanbietern müssen Kündigungsschreiben ins Ausland versandt werden, was zusätzliche Überlegungen hinsichtlich Versandzeiten und Zustellnachweisen erfordert. Die Kommunikation erfolgt primär auf Englisch, obwohl das Unternehmen auch deutschsprachige Kunden betreut.
Coverwise positioniert sich als flexibler Anbieter von Reiseversicherungen, der verschiedene Deckungsoptionen für unterschiedliche Reisebedürfnisse anbietet. Von Einzelreisen bis zu Jahrespolicen deckt das Produktportfolio ein breites Spektrum ab. Für deutsche Verbraucher ist es wichtig zu verstehen, dass trotz der Verfügbarkeit in Deutschland die rechtlichen Rahmenbedingungen und Kündigungsprozesse sich von denen deutscher Versicherer unterscheiden können.
Die Unternehmensstruktur als Teil der Holiday Extras Group bedeutet, dass Coverwise auf eine etablierte Infrastruktur im Reisesektor zurückgreifen kann. Dies bringt sowohl Vorteile in Bezug auf Erfahrung und Ressourcen als auch spezifische Herausforderungen bei der Vertragsauflösung mit sich, insbesondere wenn es um grenzüberschreitende Kommunikation geht.
Abonnementpläne und Preise
Einzelreiseversicherungen
Coverwise bietet primär Einzelreiseversicherungen an, die für spezifische Reisen abgeschlossen werden. Diese Policen sind zeitlich begrenzt und enden automatisch nach der Rückkehr von der versicherten Reise. Die Preisgestaltung richtet sich nach verschiedenen Faktoren wie Reiseziel, Reisedauer, Alter der versicherten Personen und gewünschtem Deckungsumfang. Einzelreiseversicherungen sind besonders für Gelegenheitsreisende geeignet, die nur sporadisch Urlaub machen.
Die Kosten für Einzelreiseversicherungen variieren erheblich je nach Destination. Reisen innerhalb Europas sind in der Regel günstiger zu versichern als weltweite Trips oder Reisen in Hochrisikogebiete. Auch die Dauer der Reise spielt eine entscheidende Rolle bei der Preisberechnung. Kurztrips von wenigen Tagen sind deutlich kostengünstiger als mehrwöchige Aufenthalte.
Jahresversicherungen
Für Vielreisende bietet Coverwise Jahrespolicen an, die mehrere Reisen innerhalb eines Kalenderjahres abdecken. Diese Versicherungsform ist wirtschaftlich sinnvoll für Personen, die mehr als zwei bis drei Reisen pro Jahr unternehmen. Die Jahresversicherung erneuert sich typischerweise automatisch, sofern sie nicht rechtzeitig gekündigt wird, was eine besondere Aufmerksamkeit hinsichtlich der Kündigungsfristen erfordert.
Bei Jahresversicherungen ist die automatische Verlängerung ein wichtiger Aspekt, den Versicherungsnehmer im Auge behalten müssen. Diese Policen laufen üblicherweise über zwölf Monate und verlängern sich stillschweigend um ein weiteres Jahr, wenn keine Kündigung erfolgt. Dies macht die rechtzeitige Kündigung besonders wichtig, um ungewollte Kosten zu vermeiden.
Deckungsoptionen und Zusatzleistungen
Coverwise strukturiert seine Angebote in verschiedene Deckungsstufen, die von Basis- bis zu Premium-Optionen reichen. Die Basisversicherung deckt typischerweise medizinische Notfälle, Gepäckverlust und Reiserücktritt ab. Erweiterte Optionen können zusätzliche Leistungen wie erhöhte Deckungssummen, Abdeckung für Sportaktivitäten oder elektronische Geräte umfassen.
| Versicherungstyp | Typische Laufzeit | Verlängerung | Kündigungsrelevanz |
|---|---|---|---|
| Einzelreise | Reisedauer | Keine automatische Verlängerung | Kündigung meist nicht erforderlich |
| Jahrespolice | 12 Monate | Automatisch | Kündigung notwendig |
| Familienpolice | Variabel | Je nach Vertrag | Vertragsbedingungen prüfen |
Preisfaktoren und Kostenstruktur
Die Preisgestaltung bei Coverwise berücksichtigt zahlreiche individuelle Faktoren. Das Alter der versicherten Personen ist ein wesentlicher Preistreiber, da ältere Reisende statistisch ein höheres Risiko darstellen. Auch Vorerkrankungen können die Prämie erheblich beeinflussen oder zu Ausschlüssen führen. Die gewählte Selbstbeteiligung wirkt sich ebenfalls auf die Prämienhöhe aus – höhere Selbstbehalte führen zu niedrigeren monatlichen oder jährlichen Kosten.
Für deutsche Kunden ist zu beachten, dass die Preise in britischen Pfund ausgewiesen werden können, was Wechselkursschwankungen mit sich bringt. Bei automatischen Verlängerungen kann sich der tatsächlich abgebuchte Euro-Betrag daher von Jahr zu Jahr unterscheiden, selbst wenn die Prämie in Pfund konstant bleibt.
Kündigungsbedingungen
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Obwohl Coverwise ein britisches Unternehmen ist, gelten für deutsche Verbraucher bestimmte Schutzrechte nach deutschem und europäischem Recht. Das Versicherungsvertragsgesetz (VVG) bietet deutschen Kunden wichtige Rechte, auch wenn der Vertrag mit einem ausländischen Anbieter geschlossen wurde. Besonders relevant ist das Widerrufsrecht, das Verbrauchern ermöglicht, innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurückzutreten.
Nach Ablauf der Widerrufsfrist gelten die vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen und -bedingungen. Bei Jahresversicherungen ist typischerweise eine Kündigungsfrist von einem bis drei Monaten vor Ablauf der Versicherungsperiode einzuhalten. Diese Frist muss unbedingt beachtet werden, da sonst eine automatische Verlängerung um ein weiteres Jahr erfolgt. Deutsche Verbraucher sollten sich bewusst sein, dass die Kündigungsmodalitäten in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von Coverwise festgelegt sind, die bei Vertragsabschluss akzeptiert wurden.
Ordentliche Kündigung
Die ordentliche Kündigung erfolgt zum Ende der Vertragslaufzeit unter Einhaltung der vereinbarten Kündigungsfrist. Bei Jahrespolicen bedeutet dies, dass die Kündigung rechtzeitig vor dem Ablaufdatum beim Versicherer eingehen muss. Es ist entscheidend, nicht nur das Absendedatum zu berücksichtigen, sondern sicherzustellen, dass das Kündigungsschreiben tatsächlich vor Fristablauf bei Coverwise in London eingeht.
Für die Berechnung der Fristen ist zu beachten, dass internationale Postsendungen mehrere Tage bis zu zwei Wochen benötigen können. Deutsche Verbraucher sollten daher einen großzügigen Zeitpuffer einplanen und die Kündigung mindestens zwei bis drei Wochen vor Ablauf der Kündigungsfrist absenden. Dies gilt insbesondere für Sendungen ins Vereinigte Königreich, wo nach dem Brexit zusätzliche Zollkontrollen die Zustellung verzögern können.
Außerordentliche Kündigung
Eine außerordentliche Kündigung ist in bestimmten Situationen möglich, etwa bei Beitragserhöhungen oder nach einem Versicherungsfall. Das deutsche Versicherungsvertragsgesetz räumt Versicherungsnehmern das Recht ein, nach einer Prämienerhöhung innerhalb eines Monats nach Zugang der Erhöhungsmitteilung zu kündigen. Auch nach Regulierung eines Schadensfalls haben beide Vertragsparteien ein Sonderkündigungsrecht.
Bei außerordentlichen Kündigungen ist es besonders wichtig, den Kündigungsgrund klar und nachvollziehbar im Kündigungsschreiben darzulegen. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen und sollte die entsprechenden Nachweise enthalten, etwa die Mitteilung über die Beitragserhöhung oder Dokumente zum Versicherungsfall. Auch hier gilt, dass die Kündigung innerhalb der gesetzlichen oder vertraglichen Frist beim Versicherer eingehen muss.
Widerrufsrecht
Das gesetzliche Widerrufsrecht von 14 Tagen gilt auch für Versicherungsverträge mit ausländischen Anbietern, sofern diese deutsche Verbraucher bedienen. Der Widerruf muss in Textform erfolgen, wobei ein einfaches Schreiben ausreicht. Es müssen keine Gründe für den Widerruf angegeben werden. Die Frist beginnt mit Vertragsabschluss und Erhalt der Vertragsunterlagen.
Beim Widerruf ist zu beachten, dass bereits in Anspruch genommene Versicherungsleistungen anteilig zu bezahlen sein können. Wenn die Reise bereits angetreten wurde und die Versicherung damit in Kraft getreten ist, kann der Versicherer einen entsprechenden Anteil der Prämie einbehalten. Dies sollte bei der Entscheidung für oder gegen einen Widerruf berücksichtigt werden.
Kündigungsfristen im Detail
| Kündigungsart | Frist | Voraussetzungen | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Widerruf | 14 Tage | Nach Vertragsabschluss | Keine Begründung nötig |
| Ordentliche Kündigung | 1-3 Monate | Vor Vertragsende | Laut AGB |
| Nach Beitragserhöhung | 1 Monat | Ab Erhöhungsmitteilung | Sonderkündigungsrecht |
| Nach Versicherungsfall | 1 Monat | Nach Schadensregulierung | Für beide Seiten |
Wie man Coverwise per Post kündigt
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Die Kündigung per Post, insbesondere per Einschreiben, gilt als die rechtssicherste Methode zur Vertragsbeendigung. Im Gegensatz zu E-Mails oder Online-Formularen bietet ein postalisches Einschreiben einen rechtlich anerkannten Nachweis über den Zugang der Kündigung beim Empfänger. Dies ist besonders wichtig, wenn Fristen eingehalten werden müssen und im Streitfall nachgewiesen werden muss, dass die Kündigung rechtzeitig erfolgt ist.
Bei internationalen Kündigungen, wie im Fall von Coverwise mit Sitz in London, ist die Dokumentation des Versands noch wichtiger. Während E-Mails im Spam-Ordner landen oder technische Probleme auftreten können, bietet ein Einschreiben mit Rückschein einen physischen Beweis für die Zustellung. Dies schützt Verbraucher vor Behauptungen, die Kündigung sei nie eingegangen oder verspätet erfolgt.
Die postalische Kündigung zwingt zudem zu einer bewussten und überlegten Vorgehensweise. Das Verfassen eines formellen Kündigungsschreibens, das Zusammenstellen aller notwendigen Informationen und der Gang zur Post stellen sicher, dass alle wichtigen Aspekte bedacht werden. Dies reduziert das Risiko von Fehlern oder vergessenen Angaben, die eine Kündigung unwirksam machen könnten.
Vorbereitung des Kündigungsschreibens
Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Pflichtangaben enthalten, um rechtlich bindend zu sein. Dazu gehören die vollständigen persönlichen Daten des Versicherungsnehmers, einschließlich Name, Adresse und Geburtsdatum. Die Versicherungsnummer oder Policennummer ist unverzichtbar, um eine eindeutige Zuordnung zu ermöglichen. Ohne diese Angabe kann Coverwise die Kündigung möglicherweise nicht korrekt bearbeiten.
Das Kündigungsschreiben sollte eine klare und unmissverständliche Kündigungserklärung enthalten. Formulierungen wie "Hiermit kündige ich meinen Versicherungsvertrag fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt" sind eindeutig und lassen keinen Interpretationsspielraum. Es empfiehlt sich, das gewünschte Kündigungsdatum explizit zu nennen, auch wenn gleichzeitig die Kündigung zum nächstmöglichen Zeitpunkt erklärt wird.
Bei außerordentlichen Kündigungen muss der Kündigungsgrund im Schreiben dargelegt werden. Dies kann eine Beitragserhöhung, ein Versicherungsfall oder ein anderer relevanter Umstand sein. Entsprechende Nachweise sollten in Kopie beigefügt werden. Auch bei ordentlichen Kündigungen kann es sinnvoll sein, den Grund zu nennen, rechtlich erforderlich ist dies jedoch nicht.
Notwendige Angaben im Kündigungsschreiben
Neben den bereits genannten Pflichtangaben sollte das Kündigungsschreiben weitere wichtige Informationen enthalten. Dazu gehört die Bitte um eine schriftliche Kündigungsbestätigung, idealerweise mit Angabe des Beendigungsdatums. Dies schafft Klarheit und ermöglicht es, eventuelle Missverständnisse frühzeitig zu erkennen und zu klären.
Die Bankverbindung sollte angegeben werden, falls eine Rückerstattung von Beiträgen erfolgen soll. Dies ist relevant, wenn die Versicherung vor Ablauf der Vertragslaufzeit gekündigt wird oder ein Guthaben besteht. Auch Informationen zu eventuell erteilten Lastschriftmandaten sollten enthalten sein, mit der Bitte um Löschung nach Vertragsende.
Das Schreiben muss eigenhändig unterschrieben sein, um rechtswirksam zu sein. Eine digitale Unterschrift oder eine Kopie der Unterschrift reichen nicht aus. Das Datum der Unterschrift sollte dem Versanddatum entsprechen oder kurz davor liegen. Ein deutlich zurückliegendes Datum könnte Fragen zur Rechtzeitigkeit der Kündigung aufwerfen.
Die korrekte Adressierung
Die Kündigungsadresse von Coverwise lautet:
- Coverwise, 3rd Floor, 90 Long Acre, London WC2E 9TT, United Kingdom
Diese Adresse muss vollständig und korrekt auf dem Briefumschlag angegeben werden. Fehler in der Adressierung können zu Verzögerungen oder Nichtbeförderung führen, was bei zeitkritischen Kündigungen problematisch sein kann. Es empfiehlt sich, die Adresse in Druckbuchstaben zu schreiben, um Lesefehler zu vermeiden.
Bei internationalen Sendungen ist es wichtig, das Zielland deutlich und in der vom Weltpostverein empfohlenen Form anzugeben. "United Kingdom" sollte in der letzten Zeile stehen und kann zusätzlich in der Landessprache des Absenders (hier "Vereinigtes Königreich") ergänzt werden. Die Postleitzahl "WC2E 9TT" ist ein wichtiger Bestandteil der britischen Adressierung und darf nicht fehlen.
Versandoptionen und Nachweisführung
Für die Kündigung einer Versicherung ist der Versand per Einschreiben mit Rückschein die empfohlene Methode. Dies bietet den höchsten Grad an Rechtssicherheit, da sowohl der Versand als auch der Zugang beim Empfänger dokumentiert werden. Der Rückschein wird vom Empfänger unterschrieben und an den Absender zurückgesandt, was einen unwiderlegbaren Beweis für die Zustellung darstellt.
Bei internationalen Sendungen ins Vereinigte Königreich bietet die Deutsche Post verschiedene Optionen an. Das "Einschreiben International" ermöglicht die Sendungsverfolgung und dokumentiert die Zustellung. Die Kosten für ein Einschreiben ins Ausland sind höher als für nationale Sendungen, aber angesichts der Bedeutung einer wirksamen Kündigung ist diese Investition gerechtfertigt.
Alternativ kann der Versand per "Einschreiben Einwurf" erfolgen, bei dem die Zustellung dokumentiert wird, ohne dass eine Unterschrift des Empfängers erforderlich ist. Diese Option ist günstiger als das klassische Einschreiben mit Rückschein, bietet aber einen geringeren Grad an Nachweissicherheit. Für rechtlich bedeutsame Kündigungen ist daher das Einschreiben mit Rückschein vorzuziehen.
Digitale Unterstützung beim Versand
Moderne Dienstleister wie Postclic haben den Kündigungsprozess vereinfacht und digitalisiert. Solche Services ermöglichen es, Kündigungsschreiben online zu erstellen und direkt als Einschreiben versenden zu lassen, ohne selbst zur Post gehen zu müssen. Dies spart Zeit und stellt sicher, dass alle formalen Anforderungen erfüllt sind.
Der Vorteil solcher Dienste liegt in der professionellen Formatierung der Kündigungsschreiben und der automatischen Einhaltung aller rechtlichen Vorgaben. Nutzer müssen lediglich ihre Daten und Vertragsinformationen eingeben, und das System generiert ein rechtssicheres Kündigungsschreiben. Der Versand erfolgt als nachverfolgbares Einschreiben, und der digitale Nachweis steht sofort zur Verfügung.
Postclic und ähnliche Anbieter bieten zudem eine digitale Archivierung aller Dokumente und Nachweise. Dies ist besonders praktisch, wenn Jahre später Fragen zur Kündigung auftreten oder Nachweise für andere Zwecke benötigt werden. Die Kosten für solche Dienste sind moderat und oft vergleichbar mit den Kosten eines selbst versandten Einschreibens, wenn man Papier, Druck, Umschlag und Porto zusammenrechnet.
Zeitplanung und Fristenberechnung
Die Berechnung der Kündigungsfrist beginnt mit dem Zeitpunkt, zu dem die Kündigung bei Coverwise eingeht, nicht mit dem Absendedatum. Dies ist ein häufiger Irrtum, der zu unwirksamen Kündigungen führen kann. Bei internationalen Sendungen muss daher großzügig kalkuliert werden, da die Laufzeit deutlich länger sein kann als bei nationalen Briefen.
Eine Standardsendung von Deutschland nach Großbritannien benötigt in der Regel drei bis sieben Werktage. Bei Einschreiben kann die Zustellung aufgrund zusätzlicher Bearbeitungsschritte und Dokumentation noch länger dauern. Seit dem Brexit können zudem Zollkontrollen die Beförderung verzögern, auch wenn Dokumente grundsätzlich zollfrei sind.
Es empfiehlt sich daher, die Kündigung mindestens drei Wochen vor Ablauf der Kündigungsfrist abzusenden. Bei wichtigen Fristen, etwa zum Jahresende, sollte sogar ein noch größerer Zeitpuffer eingeplant werden, da Postsendungen während der Feiertage generell länger unterwegs sind. Die Sendungsverfolgung sollte regelmäßig kontrolliert werden, um sicherzustellen, dass die Kündigung tatsächlich zugestellt wurde.
Umgang mit der Kündigungsbestätigung
Nach erfolgter Kündigung sollte innerhalb von zwei bis drei Wochen eine Kündigungsbestätigung von Coverwise eingehen. Diese Bestätigung ist ein wichtiges Dokument, das sorgfältig aufbewahrt werden sollte. Sie dient als Nachweis für die wirksame Beendigung des Vertragsverhältnisses und kann bei späteren Unstimmigkeiten oder Rückfragen vorgelegt werden.
Falls keine Kündigungsbestätigung eingeht, sollte proaktiv nachgehakt werden. Dies kann per E-Mail an customerservices@coverwise.co.uk erfolgen, wobei auf das versandte Kündigungsschreiben und das Einschreiben mit Sendungsnummer verwiesen werden sollte. Der Rückschein des Einschreibens dient dabei als Beweis, dass die Kündigung Coverwise erreicht hat.
In der Kündigungsbestätigung sollte das Datum der Vertragsbeendigung klar genannt sein. Es ist wichtig, dieses Datum mit den eigenen Berechnungen abzugleichen. Falls Coverwise ein späteres Beendigungsdatum nennt als erwartet, sollte umgehend Widerspruch eingelegt werden, unter Verweis auf die rechtzeitige Kündigung und die entsprechenden Nachweise.
Kundenbewertungen und Tipps
Häufige Kündigungsgründe
Kunden kündigen ihre Coverwise-Versicherung aus verschiedenen Gründen. Ein häufiger Anlass ist der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter, insbesondere zu deutschen Versicherern, die oft bessere Konditionen für in Deutschland lebende Personen bieten. Die Sprachbarriere spielt ebenfalls eine Rolle, da die Kommunikation mit einem britischen Anbieter für manche Kunden umständlich ist.
Veränderungen im Reiseverhalten führen ebenfalls zu Kündigungen. Wer weniger reist als ursprünglich geplant, benötigt möglicherweise keine Jahresversicherung mehr. Auch der Abschluss einer umfassenderen Versicherung, die Reiseschutz einschließt, etwa über eine Kreditkarte oder einen Automobilclub, macht eine separate Reiseversicherung überflüssig.
Unzufriedenheit mit dem Service oder der Schadensregulierung ist ein weiterer Kündigungsgrund. Einige Kunden berichten von Schwierigkeiten bei der Geltendmachung von Ansprüchen oder von als unzureichend empfundenen Leistungen. Auch Beitragserhöhungen bei der automatischen Verlängerung können der Auslöser für eine Kündigung sein, besonders wenn diese nicht transparent kommuniziert wurden.
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Die Erfahrungen von Kunden mit dem Kündigungsprozess bei Coverwise sind gemischt. Positiv wird hervorgehoben, dass Kündigungen grundsätzlich akzeptiert werden, wenn sie formal korrekt sind und die Fristen eingehalten wurden. Die schriftliche Bestätigung erfolgt in der Regel zuverlässig, was Rechtssicherheit schafft.
Herausfordernd empfinden viele Kunden die Notwendigkeit, ins Ausland zu schreiben. Die Unsicherheit über Laufzeiten und die Sorge, ob die Kündigung rechtzeitig ankommt, werden häufig genannt. Auch die Kosten für internationale Einschreiben werden als nachteilig wahrgenommen, obwohl sie im Verhältnis zur Versicherungsprämie meist gering sind.
Einige Kunden berichten von Versuchen seitens Coverwise, sie zum Verbleib zu bewegen, etwa durch Angebote für reduzierte Prämien oder verbesserte Leistungen. Dies ist im Versicherungsgeschäft üblich und sollte nicht als Hindernis missverstanden werden. Die Kündigung bleibt rechtswirksam, unabhängig von solchen Angeboten, sofern sie formal korrekt erfolgt ist.
Praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Um eine reibungslose Kündigung zu gewährleisten, sollten einige praktische Tipps beachtet werden. Zunächst ist es ratsam, alle Vertragsunterlagen griffbereit zu haben, insbesondere die Police mit der Versicherungsnummer und den Vertragsbedingungen. Diese Dokumente enthalten wichtige Informationen zu Kündigungsfristen und -modalitäten.
Die Kündigung sollte niemals auf den letzten Drücker erfolgen. Ein Zeitpuffer von mindestens einem Monat vor Ablauf der Kündigungsfrist gibt Sicherheit und ermöglicht es, auf eventuelle Probleme zu reagieren. Falls die erste Kündigung aus irgendeinem Grund nicht ankommen sollte, bleibt noch Zeit für einen erneuten Versand.
Es empfiehlt sich, Kopien aller Dokumente anzufertigen und diese zusammen mit dem Einschreiben-Beleg aufzubewahren. Eine digitale Kopie, etwa als Foto oder Scan, bietet zusätzliche Sicherheit. Diese Dokumentation kann bei späteren Unstimmigkeiten oder für steuerliche Zwecke nützlich sein.
Kommunikation mit Coverwise
Die Kommunikation mit Coverwise erfolgt primär auf Englisch, was für manche deutsche Kunden eine Hürde darstellt. Für das Kündigungsschreiben ist es jedoch nicht zwingend erforderlich, perfektes Englisch zu verwenden. Ein einfaches, klares Schreiben auf Deutsch ist rechtlich ebenso wirksam, auch wenn eine englische Version die Bearbeitung möglicherweise beschleunigt.
Bei Rückfragen oder Problemen kann der Kundenservice per E-Mail kontaktiert werden. Die E-Mail-Adresse customerservices@coverwise.co.uk ist für allgemeine Anfragen zuständig. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass die E-Mail-Kommunikation die formelle schriftliche Kündigung nicht ersetzen kann, sondern nur ergänzend genutzt werden sollte.
Freundlichkeit und Sachlichkeit in der Kommunikation erleichtern den Prozess. Auch wenn Frustration über bestimmte Aspekte des Vertrags oder des Kündigungsprozesses besteht, sollte das Kündigungsschreiben professionell und emotionslos formuliert sein. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit einer zügigen und problemlosen Bearbeitung.
Nach der Kündigung
Nach erfolgreicher Kündigung und Erhalt der Bestätigung sollten einige Nacharbeiten erledigt werden. Zunächst ist zu prüfen, ob tatsächlich keine weiteren Abbuchungen von Coverwise erfolgen. Die Kontoauszüge sollten in den Monaten nach der Kündigung kontrolliert werden, um sicherzustellen, dass das Lastschriftmandat tatsächlich gelöscht wurde.
Falls eine Rückerstattung von Beiträgen erfolgen soll, etwa bei vorzeitiger Kündigung oder Überzahlung, sollte diese innerhalb von vier bis sechs Wochen auf dem Konto eingehen. Bei Ausbleiben der Rückerstattung ist eine Nachfrage bei Coverwise angebracht, unter Verweis auf die Kündigungsbestätigung und die Vertragsbedingungen.
Es ist ratsam, alle Unterlagen zur Kündigung mindestens drei Jahre aufzubewahren. Dies entspricht den allgemeinen Aufbewahrungsfristen für Vertragsunterlagen und schützt vor späteren Forderungen oder Unstimmigkeiten. Eine digitale Archivierung erleichtert die langfristige Aufbewahrung und den schnellen Zugriff bei Bedarf.
Alternative Versicherungsoptionen
Nach der Kündigung von Coverwise stellt sich die Frage nach alternativen Versicherungsoptionen. Deutsche Versicherer bieten oft vergleichbare oder bessere Leistungen zu wettbewerbsfähigen Preisen. Der Vorteil liegt in der Kommunikation auf Deutsch, der Anwendung deutschen Rechts und der einfacheren Erreichbarkeit bei Fragen oder Schadensfällen.
Beim Vergleich von Reiseversicherungen sollten nicht nur die Prämien, sondern auch die Leistungen genau betrachtet werden. Deckungssummen, Selbstbehalte, Ausschlüsse und besondere Bedingungen variieren erheblich zwischen Anbietern. Ein umfassender Vergleich hilft, die für die individuellen Bedürfnisse beste Option zu finden.
Für Vielreisende kann sich auch eine Jahresversicherung bei einem deutschen Anbieter lohnen, während Gelegenheitsreisende möglicherweise mit Einzelversicherungen besser fahren. Manche Kreditkarten oder Mitgliedschaften in Automobilclubs beinhalten bereits einen gewissen Reiseversicherungsschutz, der für viele Zwecke ausreichend sein kann. Eine Prüfung bestehender Versicherungen und Mitgliedschaften kann zeigen, dass eine separate Reiseversicherung gar nicht notwendig ist.
Rechtliche Unterstützung bei Problemen
Falls es zu Problemen bei der Kündigung kommt, etwa weil Coverwise die Wirksamkeit bestreitet oder weiterhin Beiträge abbucht, sollte rechtliche Unterstützung in Betracht gezogen werden. Verbraucherzentralen bieten Beratung zu Versicherungsfragen und können bei der Durchsetzung von Verbraucherrechten helfen. Oft reicht bereits ein Schreiben der Verbraucherzentrale, um Unstimmigkeiten zu klären.
Bei größeren Streitigkeiten kann die Einschaltung eines Rechtsanwalts notwendig werden. Viele Rechtsschutzversicherungen decken Streitigkeiten im Versicherungsvertragsrecht ab. Auch ohne Rechtsschutzversicherung kann sich die Konsultation eines Anwalts lohnen, insbesondere wenn es um höhere Beträge oder grundsätzliche Rechtsfragen geht.
Die Ombudsstelle für Versicherungen ist eine weitere Anlaufstelle bei Konflikten mit Versicherern. Sie bietet eine kostenlose außergerichtliche Streitbeilegung und kann verbindliche Empfehlungen aussprechen. Auch bei grenzüberschreitenden Streitigkeiten innerhalb der EU gibt es Mechanismen zur Streitbeilegung, die genutzt werden können.