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Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Deutsche Kautionskasse
Kurfürstendamm 71
10709 Berlin
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Deutsche Kautionskasse. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
26/02/2026
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Erfahren Sie, wie Sie Ihre Kautionsversicherung kündigen
Über Deutsche Kautionskasse
Die Deutsche Kautionskasse GmbH ist ein etablierter Anbieter von Kautionsversicherungen und Bürgschaftslösungen mit Sitz in Berlin. Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, Privatpersonen und Unternehmen alternative Sicherheitsleistungen anzubieten, die klassische Bareinlagen ersetzen können. Ob für Mietkautionen, gewerbliche Sicherheiten oder andere Bürgschaftsformen – die Deutsche Kautionskasse bietet verschiedene Produkte an, die finanzielle Flexibilität ermöglichen sollen.
Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich am Kurfürstendamm 71 in Berlin-Wilmersdorf, einer prominenten Geschäftsadresse in der deutschen Hauptstadt. Von hier aus koordiniert die Deutsche Kautionskasse ihre Dienstleistungen für Kunden in ganz Deutschland. Das Geschäftsmodell basiert darauf, dass Kunden statt einer Barkaution eine Versicherungsprämie zahlen und im Gegenzug eine Bürgschaftsurkunde erhalten, die sie ihrem Vermieter oder Geschäftspartner vorlegen können.
Die Produkte der Deutschen Kautionskasse richten sich an unterschiedliche Zielgruppen. Privatpersonen nutzen die Mietkautionsversicherung häufig beim Umzug in eine neue Wohnung, um liquide Mittel nicht langfristig binden zu müssen. Gewerbliche Kunden greifen auf Bürgschaftslösungen zurück, wenn sie Sicherheiten für Geschäftsbeziehungen, Verträge oder behördliche Auflagen benötigen. Diese Flexibilität macht das Angebot besonders für Menschen attraktiv, die ihr Kapital anderweitig investieren möchten.
Geschäftsmodell und Funktionsweise
Das Prinzip der Kautionsversicherung unterscheidet sich grundlegend von der klassischen Barkaution. Während bei einer traditionellen Mietkaution der Mieter einen Geldbetrag – meist drei Nettokaltmieten – auf ein Kautionskonto einzahlt, zahlt er bei der Kautionsversicherung eine jährliche Prämie. Die Deutsche Kautionskasse stellt dafür eine Bürgschaftsurkunde aus, die dem Vermieter als Sicherheit dient. Im Schadensfall würde die Versicherung zunächst für den Schaden aufkommen und das Geld später vom Versicherungsnehmer zurückfordern.
Dieser Ansatz bindet deutlich weniger Kapital, da nur die Versicherungsprämie gezahlt werden muss. Allerdings ist diese Prämie nicht rückzahlbar, während eine Barkaution nach Mietende zurückerstattet wird. Diese unterschiedlichen Kostenstrukturen führen dazu, dass Kunden ihre Entscheidung sorgfältig abwägen müssen. Bei längeren Mietzeiten kann die kumulative Prämienzahlung die ursprüngliche Kautionssumme übersteigen, was ein häufiger Grund für spätere Kündigungen ist.
Abonnementpläne und Preise
Die Preisgestaltung bei der Deutschen Kautionskasse orientiert sich primär an der Höhe der abzusichernden Kautionssumme. Im Gegensatz zu klassischen Versicherungen mit festen Tarifpaketen werden die Kosten individuell berechnet. Die jährliche Prämie liegt typischerweise zwischen vier und acht Prozent der Kautionssumme, wobei verschiedene Faktoren die genaue Höhe beeinflussen können.
| Kautionssumme | Jährliche Prämie (ca.) | Laufzeit |
|---|---|---|
| 1.500 Euro | 60-120 Euro | 12 Monate |
| 2.500 Euro | 100-200 Euro | 12 Monate |
| 5.000 Euro | 200-400 Euro | 12 Monate |
| 10.000 Euro | 400-800 Euro | 12 Monate |
Unterschiedliche Produktvarianten
Die Deutsche Kautionskasse bietet verschiedene Produktlinien an, die auf spezifische Bedürfnisse zugeschnitten sind. Die Mietkautionsversicherung für Privatpersonen ist das Kernprodukt und richtet sich an Wohnungsmieter. Daneben existieren gewerbliche Bürgschaftslösungen für Unternehmen, die höhere Summen absichern müssen. Auch für besondere Situationen wie Gewerbekautionen, Vertragserfüllungsbürgschaften oder behördliche Sicherheitsleistungen werden spezialisierte Produkte angeboten.
Die Vertragslaufzeit beträgt in der Regel zwölf Monate und verlängert sich automatisch, sofern keine Kündigung erfolgt. Diese automatische Verlängerung ist ein wichtiger Aspekt, den Kunden beachten müssen. Wer die Versicherung nicht mehr benötigt – etwa weil das Mietverhältnis endet oder eine alternative Sicherheit hinterlegt wird – muss aktiv kündigen, um weitere Prämienzahlungen zu vermeiden.
Zusätzliche Gebühren und Kosten
Neben der jährlichen Prämie können weitere Kosten anfallen. Bei der Erstausstellung der Bürgschaftsurkunde wird häufig eine einmalige Bearbeitungsgebühr erhoben. Auch bei Änderungen während der Laufzeit – beispielsweise bei Erhöhung der Kautionssumme oder Anpassung der Vertragsdetails – können zusätzliche Verwaltungsgebühren entstehen. Diese Kostenstruktur sollte vor Vertragsabschluss genau geprüft werden, um die Gesamtkosten realistisch einschätzen zu können.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigung einer Kautionsversicherung bei der Deutschen Kautionskasse unterliegt spezifischen Bedingungen, die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen festgelegt sind. Grundsätzlich gilt für Versicherungsverträge in Deutschland das Versicherungsvertragsgesetz (VVG), das sowohl die Rechte der Versicherer als auch der Versicherungsnehmer regelt. Diese gesetzlichen Rahmenbedingungen bieten Verbrauchern wichtige Schutzrechte.
Ordentliche Kündigung
Die ordentliche Kündigung erfolgt in der Regel zum Ende der Vertragslaufzeit. Bei der Deutschen Kautionskasse beträgt die Kündigungsfrist üblicherweise drei Monate zum Ablauf des Versicherungsjahres. Das bedeutet, dass Kunden spätestens drei Monate vor dem Jahrestag des Vertragsbeginns ihre Kündigung einreichen müssen, um eine automatische Verlängerung zu verhindern. Wird diese Frist versäumt, verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr.
| Kündigungsart | Kündigungsfrist | Voraussetzungen |
|---|---|---|
| Ordentliche Kündigung | 3 Monate zum Vertragsende | Einhaltung der Frist |
| Außerordentliche Kündigung | Sofort bei wichtigem Grund | Nachweisbarer Grund erforderlich |
| Kündigung nach Schadensfall | 1 Monat nach Regulierung | Innerhalb eines Monats |
Außerordentliche Kündigung
Eine außerordentliche Kündigung ist bei Vorliegen eines wichtigen Grundes möglich. Solche Gründe können beispielsweise eine Beitragserhöhung sein, die nicht durch veränderte Risiken gerechtfertigt ist, oder wesentliche Änderungen der Vertragsbedingungen. Auch nach einem Schadensfall haben beide Vertragsparteien ein Sonderkündigungsrecht. Der Versicherungsnehmer kann innerhalb eines Monats nach Abschluss der Schadensregulierung außerordentlich kündigen.
Besondere Kündigungssituationen
Wenn das Mietverhältnis endet, für das die Kautionsversicherung abgeschlossen wurde, besteht in der Regel ein Sonderkündigungsrecht. Allerdings muss der Versicherungsnehmer dies nachweisen können, beispielsweise durch Vorlage der Wohnungsübergabeprotokolle oder einer Bestätigung des Vermieters über die Rückgabe der Bürgschaftsurkunde. Ohne solche Nachweise bleibt die Versicherung bestehen, und die Prämienzahlungen laufen weiter.
Rechtliche Grundlagen nach deutschem Recht
Das Versicherungsvertragsgesetz (VVG) schützt Verbraucher durch verschiedene Regelungen. Paragraph 11 VVG räumt ein Widerrufsrecht von 14 Tagen nach Vertragsabschluss ein. In dieser Zeit kann der Vertrag ohne Angabe von Gründen widerrufen werden. Zudem regelt Paragraph 19 VVG die ordentliche Kündigung von Versicherungsverträgen. Diese gesetzlichen Bestimmungen gelten unabhängig davon, was in den AGB des Versicherers steht, da sie zwingendes Verbraucherrecht darstellen.
Wie man Deutsche Kautionskasse per Post kündigt
Die postalische Kündigung per Einschreiben ist die zuverlässigste und rechtssicherste Methode, um einen Versicherungsvertrag bei der Deutschen Kautionskasse zu beenden. Trotz zunehmender Digitalisierung bietet der Postweg entscheidende Vorteile, die ihn zur bevorzugten Kündigungsmethode machen. Die Schriftform ist bei Versicherungsverträgen gesetzlich vorgeschrieben, und ein Einschreiben mit Rückschein liefert den notwendigen Zugangsnachweis.
Warum die postalische Kündigung am sichersten ist
Der wichtigste Vorteil der postalischen Kündigung liegt im rechtssicheren Nachweis. Bei einem Einschreiben mit Rückschein erhält der Absender eine Bestätigung, dass das Schreiben zugestellt wurde. Dieser Nachweis ist vor allem dann entscheidend, wenn es zu Streitigkeiten über den Kündigungszeitpunkt kommt. Versicherungsunternehmen können nicht behaupten, die Kündigung nie erhalten zu haben, wenn ein Zustellnachweis vorliegt.
Im Gegensatz zu E-Mails, die in Spam-Ordnern verschwinden oder als nicht zugegangen bestritten werden können, bietet der Postweg eine klare Beweiskette. Auch Online-Kündigungsformulare sind nicht immer verlässlich, da technische Probleme auftreten können oder die Bestätigungsmail verloren geht. Ein physisches Dokument mit Poststempel und Zustellbestätigung ist vor Gericht der stärkste Beweis für eine fristgerechte Kündigung.
Vorbereitung des Kündigungsschreibens
Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Pflichtangaben enthalten. Dazu gehören die vollständigen persönlichen Daten des Versicherungsnehmers, die Versicherungsnummer oder Vertragsnummer, die eindeutige Kündigungserklärung sowie der gewünschte Beendigungstermin. Das Schreiben sollte klar und unmissverständlich formuliert sein, um Interpretationsspielräume zu vermeiden.
Wichtig ist auch die eigenhändige Unterschrift auf dem Kündigungsschreiben. Ohne Unterschrift kann die Kündigung als unwirksam betrachtet werden. Bei gemeinsamen Verträgen müssen alle Vertragspartner unterschreiben. Es empfiehlt sich, relevante Dokumente wie die Versicherungspolice oder frühere Korrespondenz bereitzuhalten, um alle erforderlichen Informationen korrekt anzugeben.
Die korrekte Adresse für die Kündigung
Kündigungsschreiben müssen an die offizielle Geschäftsadresse der Deutschen Kautionskasse gesendet werden. Die korrekte Anschrift lautet:
- Deutsche Kautionskasse GmbH, Kurfürstendamm 71, 10709 Berlin
Es ist wichtig, diese Adresse exakt zu verwenden, um Zustellprobleme zu vermeiden. Fehlerhafte Adressen können dazu führen, dass die Kündigung nicht rechtzeitig ankommt und Fristen versäumt werden. Die Verwendung der im Impressum angegebenen Geschäftsadresse stellt sicher, dass das Schreiben die zuständige Stelle erreicht.
Versand per Einschreiben mit Rückschein
Der Versand sollte als Einschreiben mit Rückschein erfolgen. Diese Versandart kostet bei der Deutschen Post derzeit etwa 4,85 Euro zusätzlich zum normalen Porto. Der Rückschein dokumentiert nicht nur die Zustellung, sondern auch das Datum und die Unterschrift des Empfängers. Dieser Beleg sollte mindestens drei Jahre aufbewahrt werden, um bei eventuellen Streitigkeiten einen Nachweis zu haben.
Alternativ kann ein Einschreiben Einwurf gewählt werden, das etwas günstiger ist. Hierbei bestätigt der Zusteller die Einlieferung in den Briefkasten, aber es wird keine Empfängerunterschrift eingeholt. Diese Variante ist ebenfalls rechtssicher, bietet aber etwas weniger Dokumentation als das Einschreiben mit Rückschein.
Moderne Alternativen: Digitale Versanddienstleister
Für Menschen, die den Gang zur Post scheuen oder keine Zeit für den traditionellen Versandweg haben, bieten digitale Dienstleister wie Postclic eine praktische Alternative. Diese Plattformen ermöglichen es, Kündigungsschreiben online zu erstellen und als echten Brief mit Sendungsverfolgung versenden zu lassen. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und dem digitalen Nachweis, der automatisch erstellt wird.
Postclic kümmert sich um die professionelle Formatierung des Schreibens, den Ausdruck, die Kuvertierung und den Versand als Einschreiben. Nutzer erhalten eine digitale Sendungsverfolgung und können den Status ihrer Kündigung jederzeit online einsehen. Dies verbindet die Rechtssicherheit des Postwegs mit der Bequemlichkeit digitaler Prozesse. Besonders bei zeitkritischen Kündigungen kurz vor Fristablauf kann dies entscheidend sein, da der Brief noch am selben Tag versandt wird.
Fristen im Blick behalten
Bei der Berechnung der Kündigungsfrist ist zu beachten, dass nicht das Absendedatum, sondern das Zugangsdatum entscheidend ist. Die Kündigung muss spätestens am letzten Tag der Kündigungsfrist beim Empfänger eingehen. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte das Kündigungsschreiben mindestens eine Woche vor Fristablauf abgeschickt werden. Bei knappen Fristen empfiehlt sich sogar ein noch größerer zeitlicher Puffer.
Kundenbewertungen und Tipps
Die Erfahrungen von Kunden mit der Deutschen Kautionskasse fallen gemischt aus. Während einige die Flexibilität und Kapitalschonung schätzen, kritisieren andere die langfristigen Kosten und Schwierigkeiten bei der Vertragsbeendigung. Ein Blick auf typische Kundenerfahrungen hilft, häufige Probleme zu verstehen und zu vermeiden.
Häufige Kündigungsgründe
Viele Kunden kündigen ihre Kautionsversicherung, weil das zugrunde liegende Mietverhältnis endet. In diesem Fall wird die Versicherung nicht mehr benötigt, und weitere Prämienzahlungen wären Geldverschwendung. Ein weiterer häufiger Grund ist die Erkenntnis, dass die kumulierten Prämien über mehrere Jahre die ursprüngliche Kautionssumme übersteigen. Wer beispielsweise fünf Jahre lang jährlich 150 Euro für eine 2.500-Euro-Kaution zahlt, hat insgesamt 750 Euro ausgegeben – deutlich mehr als die Zinsverluste bei einer Barkaution.
Auch unzureichender Kundenservice wird als Kündigungsgrund genannt. Kunden berichten von schwer erreichbaren Hotlines, langsamen Bearbeitungszeiten bei Anfragen oder Problemen bei der Rückgabe von Bürgschaftsurkunden. Wenn der Vermieter die Bürgschaftsurkunde nicht rechtzeitig zurückgibt, kann dies zu Schwierigkeiten bei der Vertragsbeendigung führen.
Praktische Tipps für die Kündigung
Vor der Kündigung sollten alle Vertragsunterlagen zusammengestellt werden. Dazu gehören die Versicherungspolice, Prämienbescheide und die Korrespondenz mit der Deutschen Kautionskasse. Diese Dokumente helfen, die Vertragsnummer korrekt anzugeben und eventuelle Rückfragen schnell zu klären. Auch die Bürgschaftsurkunde sollte griffbereit sein, da diese möglicherweise zurückgegeben werden muss.
Es empfiehlt sich, vor der Kündigung mit dem Vermieter zu klären, ob die Bürgschaftsurkunde bereits zurückgegeben werden kann. Manche Vermieter bestehen darauf, die Bürgschaft bis zur vollständigen Wohnungsübergabe zu behalten. In diesem Fall sollte die Kündigung der Versicherung erst nach Rückgabe der Urkunde erfolgen, um Komplikationen zu vermeiden. Eine schriftliche Bestätigung des Vermieters über die Rückgabe kann hilfreich sein.
Umgang mit Problemen nach der Kündigung
Sollte die Deutsche Kautionskasse die Kündigung nicht anerkennen oder weiterhin Prämien einfordern, ist schnelles Handeln erforderlich. Zunächst sollte erneut schriftlich auf die bereits erfolgte Kündigung hingewiesen werden, wobei der Zustellnachweis als Beweis beigefügt wird. Wenn das Unternehmen weiterhin Zahlungen verlangt, kann ein Widerspruch bei der Lastschrift eingelegt werden.
Bei hartnäckigen Streitigkeiten kann die Verbraucherzentrale oder ein Versicherungsombudsmann eingeschaltet werden. Diese Schlichtungsstellen helfen kostenlos bei Konflikten zwischen Versicherungsnehmern und Versicherungsunternehmen. In den meisten Fällen lassen sich Probleme auf diesem Weg außergerichtlich klären, ohne dass ein teures Gerichtsverfahren notwendig wird.
Alternativen zur Kautionsversicherung
Wer mit der Kautionsversicherung unzufrieden ist, sollte Alternativen in Betracht ziehen. Die klassische Barkaution auf einem Mietkautionskonto bleibt die kostengünstigste Lösung auf lange Sicht. Zwar ist das Geld während der Mietzeit gebunden, aber es wird am Ende vollständig zurückerstattet. Moderne Mietkautionskonten bieten zudem eine gewisse Verzinsung, auch wenn diese in Zeiten niedriger Zinsen bescheiden ausfällt.
Eine weitere Option ist die Verpfändung eines Sparkontos oder Wertpapierdepots. Dabei bleibt das Kapital im Besitz des Mieters und kann weiterhin Erträge erwirtschaften, steht aber dem Vermieter als Sicherheit zur Verfügung. Diese Lösung kombiniert Flexibilität mit Kosteneffizienz und ist besonders für Menschen mit vorhandenem Kapital interessant.
Langfristige Kostenplanung
Vor Abschluss einer Kautionsversicherung sollte eine langfristige Kostenrechnung durchgeführt werden. Wer plant, nur ein oder zwei Jahre in einer Wohnung zu bleiben, kann mit einer Kautionsversicherung Geld sparen. Bei längeren Mietzeiten kehrt sich dieses Verhältnis jedoch um. Eine ehrliche Einschätzung der voraussichtlichen Mietdauer hilft, die wirtschaftlich sinnvollste Entscheidung zu treffen.
Wichtig ist auch, die Gesamtkosten zu betrachten. Neben der jährlichen Prämie fallen möglicherweise Bearbeitungsgebühren, Änderungsgebühren oder Kosten für Ersatzurkunden an. Diese Nebenkosten können die Gesamtbelastung erheblich erhöhen und sollten in die Kalkulation einbezogen werden. Ein transparenter Vergleich verschiedener Anbieter lohnt sich, da die Konditionen teilweise deutlich variieren.
Die Entscheidung für oder gegen eine Kautionsversicherung sollte gut überlegt sein. Wer sich für eine Kündigung entscheidet, sollte den Postweg nutzen und alle Fristen genau beachten. Mit sorgfältiger Vorbereitung und der richtigen Vorgehensweise lässt sich der Vertrag reibungslos beenden und unnötige Kosten vermeiden.