Cancellation service N°1 in Germany
Erfahren Sie, wie Sie Ihre DEVK Versicherung kündigen können
Über DEVK
Die DEVK Versicherungen gehören zu den traditionsreichsten und größten Versicherungsgruppen Deutschlands. Gegründet im Jahr 1886 als Deutscher Eisenbahn- und Straßenbahn-Versicherungsverein, hat sich das Unternehmen von einer reinen Beamtenversicherung zu einem der bedeutendsten Versicherer für Privatkunden entwickelt. Mit über 4 Millionen Kunden und mehr als 7.000 Mitarbeitern zählt die DEVK zu den Top-Ten-Versicherern in Deutschland.
Der Hauptsitz des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit befindet sich in Köln, wo auch der zentrale Kundenservice angesiedelt ist. Als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit unterscheidet sich die DEVK strukturell von Aktiengesellschaften: Die Versicherungsnehmer sind gleichzeitig Mitglieder und damit Miteigentümer des Unternehmens. Dieses Geschäftsmodell verpflichtet die DEVK primär den Interessen ihrer Mitglieder und nicht externen Aktionären.
Das Produktportfolio der DEVK umfasst nahezu alle relevanten Versicherungssparten für Privatkunden. Dazu gehören Kfz-Versicherungen, Haftpflichtversicherungen, Hausratversicherungen, Wohngebäudeversicherungen, Rechtsschutzversicherungen sowie verschiedene Lebens- und Rentenversicherungen. Besonders im Bereich der Autoversicherungen genießt die DEVK einen ausgezeichneten Ruf und gehört zu den marktführenden Anbietern in Deutschland.
Die DEVK ist bundesweit durch ein dichtes Netz von Geschäftsstellen und Vertretungen präsent. Kunden können sowohl persönlich vor Ort als auch über digitale Kanäle mit dem Versicherer kommunizieren. Die langjährige Erfahrung und die solide finanzielle Basis machen die DEVK zu einem verlässlichen Partner in allen Versicherungsfragen.
Versicherungsprodukte und Beitragsstruktur
Kfz-Versicherungen bei der DEVK
Die Autoversicherung ist das Kerngeschäft der DEVK und wird in verschiedenen Varianten angeboten. Die Beiträge variieren erheblich je nach Fahrzeugtyp, Schadenfreiheitsklasse, Wohnort und gewähltem Leistungsumfang. Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben und deckt Schäden ab, die anderen Verkehrsteilnehmern zugefügt werden.
Die Teilkaskoversicherung erweitert den Schutz um Schäden am eigenen Fahrzeug durch Diebstahl, Brand, Sturm, Hagel, Wildunfälle und Glasbruch. Die Vollkaskoversicherung bietet den umfassendsten Schutz und deckt zusätzlich selbstverschuldete Unfallschäden sowie Vandalismus ab. Die jährlichen Beiträge können je nach Fahrzeugmodell und individuellen Faktoren zwischen einigen hundert bis zu mehreren tausend Euro liegen.
Privathaftpflicht- und Hausratversicherungen
Die Privathaftpflichtversicherung der DEVK schützt vor den finanziellen Folgen von Schäden, die man anderen Personen oder deren Eigentum zufügt. Die Deckungssummen liegen typischerweise bei mindestens 5 Millionen Euro für Personen- und Sachschäden. Die Jahresbeiträge bewegen sich üblicherweise zwischen 50 und 150 Euro, abhängig von der gewählten Deckungssumme und zusätzlichen Bausteinen.
Hausratversicherungen decken Schäden am beweglichen Eigentum in der Wohnung oder im Haus ab. Der Versicherungsschutz umfasst Risiken wie Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel, Einbruchdiebstahl und Vandalismus. Die Beitragshöhe richtet sich nach der Wohnfläche, dem Wohnort und der gewählten Versicherungssumme. Durchschnittlich liegen die Jahresbeiträge zwischen 100 und 300 Euro.
Rechtsschutz- und Gebäudeversicherungen
Die Rechtsschutzversicherung der DEVK bietet verschiedene Bausteine für unterschiedliche Lebensbereiche an. Dazu gehören Verkehrsrechtsschutz, Berufsrechtsschutz, Wohnungs- und Grundstücksrechtsschutz sowie Privatrechtsschutz. Je nach gewählter Kombination liegen die Jahresbeiträge zwischen 200 und 500 Euro. Die Versicherung übernimmt Anwalts-, Gerichts- und Sachverständigenkosten bis zur vereinbarten Deckungssumme.
Wohngebäudeversicherungen richten sich an Hauseigentümer und schützen vor Schäden am Gebäude selbst. Der Versicherungsschutz umfasst typischerweise Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel. Optional können weitere Risiken wie Elementarschäden durch Überschwemmung oder Erdbeben eingeschlossen werden. Die Beitragshöhe hängt von zahlreichen Faktoren wie Gebäudewert, Bauart, Alter und Standort ab.
| Versicherungsart | Typischer Jahresbeitrag | Hauptleistungen |
|---|---|---|
| Kfz-Haftpflicht | 300-800 Euro | Schäden an Dritten |
| Vollkasko | 600-2000 Euro | Umfassender Fahrzeugschutz |
| Privathaftpflicht | 50-150 Euro | Persönliche Haftungsrisiken |
| Hausrat | 100-300 Euro | Schutz des Wohnungsinhalts |
| Rechtsschutz | 200-500 Euro | Juristische Auseinandersetzungen |
Kündigungsbedingungen bei der DEVK
Rechtliche Grundlagen für Versicherungskündigungen
Die Kündigung von Versicherungsverträgen in Deutschland unterliegt klaren gesetzlichen Regelungen, die im Versicherungsvertragsgesetz (VVG) festgeschrieben sind. Diese Vorschriften schützen sowohl Versicherer als auch Versicherungsnehmer und sorgen für Rechtssicherheit. Bei der DEVK gelten die allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen sowie die spezifischen Regelungen, die in den jeweiligen Versicherungsbedingungen festgelegt sind.
Grundsätzlich können Versicherungsverträge ordentlich zum Ende der Vertragslaufzeit gekündigt werden. Die meisten Versicherungsverträge haben eine Mindestlaufzeit von einem Jahr und verlängern sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird. Die Kündigungsfrist beträgt in der Regel drei Monate zum Ende des Versicherungsjahres. Dies bedeutet, dass die Kündigung spätestens drei Monate vor Ablauf des Versicherungsjahres beim Versicherer eingehen muss.
Ordentliche Kündigung zum Vertragsende
Für eine ordentliche Kündigung zum regulären Vertragsende muss der Versicherungsnehmer die vereinbarte Kündigungsfrist einhalten. Bei der DEVK beträgt diese Frist standardmäßig drei Monate vor Ablauf des Versicherungsjahres. Das Versicherungsjahr entspricht nicht zwingend dem Kalenderjahr, sondern beginnt mit dem Datum des Vertragsabschlusses. Wer beispielsweise am 1. April eine Versicherung abgeschlossen hat, muss bis spätestens 31. Dezember kündigen, wenn der Vertrag zum 31. März des Folgejahres enden soll.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Kündigung rechtzeitig beim Versicherer eingehen muss. Das Absendedatum allein ist nicht ausschlaggebend. Daher empfiehlt es sich, die Kündigung mit ausreichendem zeitlichem Vorlauf zu versenden, um sicherzustellen, dass sie fristgerecht beim Kundenservice der DEVK in Köln ankommt.
Außerordentliche Kündigungsmöglichkeiten
Neben der ordentlichen Kündigung gibt es verschiedene Situationen, in denen ein Sonderkündigungsrecht besteht. Nach einem Versicherungsfall haben sowohl der Versicherer als auch der Versicherungsnehmer das Recht, den Vertrag innerhalb eines Monats nach Abschluss der Schadensregulierung zu kündigen. Diese Regelung gilt unabhängig von der regulären Kündigungsfrist.
Bei einer Beitragserhöhung steht dem Versicherungsnehmer ebenfalls ein Sonderkündigungsrecht zu. Wenn die DEVK die Beiträge erhöht, ohne dass sich der Leistungsumfang entsprechend verbessert, kann der Kunde innerhalb eines Monats nach Zugang der Mitteilung über die Beitragsanpassung kündigen. Die Kündigung wird dann zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Beitragserhöhung wirksam.
Ein weiteres Sonderkündigungsrecht besteht bei Änderungen der Versicherungsbedingungen zum Nachteil des Versicherungsnehmers. Auch hier gilt eine einmonatige Kündigungsfrist ab Zugang der Änderungsmitteilung. Bei Kfz-Versicherungen gibt es zusätzlich die Möglichkeit, bei einem Fahrzeugwechsel die bisherige Versicherung zu kündigen, wenn die neue Versicherung bei einem anderen Anbieter abgeschlossen werden soll.
| Kündigungsart | Kündigungsfrist | Kündigungszeitpunkt |
|---|---|---|
| Ordentliche Kündigung | 3 Monate | Zum Vertragsende |
| Nach Schadensfall | 1 Monat | Nach Schadensregulierung |
| Bei Beitragserhöhung | 1 Monat | Zum Zeitpunkt der Erhöhung |
| Bei Bedingungsänderung | 1 Monat | Zum Zeitpunkt der Änderung |
| Kfz bei Fahrzeugwechsel | 1 Monat | Nach Fahrzeugwechsel |
Besonderheiten bei verschiedenen Versicherungsarten
Bei Lebensversicherungen und Rentenversicherungen gelten teilweise abweichende Regelungen. Diese Verträge haben oft längere Laufzeiten und können nicht jederzeit gekündigt werden. Stattdessen besteht die Möglichkeit, den Vertrag beitragsfrei zu stellen oder den Rückkaufswert auszahlen zu lassen. Eine Kündigung von Lebensversicherungen ist häufig mit finanziellen Nachteilen verbunden, da in den ersten Jahren hohe Abschlusskosten vom eingezahlten Kapital abgezogen werden.
Sachversicherungen wie Hausrat-, Haftpflicht- oder Gebäudeversicherungen können in der Regel problemlos zum Ende der Vertragslaufzeit gekündigt werden. Bei der Kfz-Versicherung gibt es die Besonderheit, dass zum Jahresende besonders viele Kündigungen erfolgen, da die meisten Verträge zum 31. Dezember enden. Hier ist es wichtig, die Kündigungsfrist von drei Monaten einzuhalten, also bis spätestens 30. November zu kündigen.
Wie man DEVK per Post kündigt
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Die Kündigung per Post gilt als die rechtssicherste Methode, um einen Versicherungsvertrag zu beenden. Im Gegensatz zu telefonischen Kündigungen oder E-Mails bietet die schriftliche Kündigung per Brief einen eindeutigen Nachweis über den Kündigungswunsch und das Versanddatum. Dies ist besonders wichtig, wenn es später zu Unstimmigkeiten über die Einhaltung von Fristen kommt.
Obwohl viele Versicherer mittlerweile auch Online-Kündigungen akzeptieren, empfehlen Verbraucherschützer weiterhin die postalische Kündigung per Einschreiben mit Rückschein. Diese Versandart dokumentiert nicht nur den Versand, sondern auch den Zugang beim Empfänger. Im Streitfall kann der Versicherungsnehmer damit zweifelsfrei nachweisen, dass die Kündigung fristgerecht beim Versicherer eingegangen ist.
Ein weiterer Vorteil der postalischen Kündigung ist die formale Korrektheit. Ein schriftliches Kündigungsschreiben erfüllt alle rechtlichen Anforderungen und lässt keine Zweifel an der Ernsthaftigkeit des Kündigungswunsches aufkommen. Telefonische Kündigungen können zu Missverständnissen führen, und bei E-Mails besteht immer das Risiko, dass sie im Spam-Ordner landen oder aus technischen Gründen nicht zugestellt werden.
Vorbereitung der Kündigung
Bevor Sie Ihre Kündigung verfassen, sollten Sie alle relevanten Vertragsdaten zusammenstellen. Dazu gehören Ihre Versicherungsnummer, die genaue Bezeichnung des zu kündigenden Vertrags und Ihre Kundennummer bei der DEVK. Diese Informationen finden Sie auf Ihren Versicherungsdokumenten, Beitragsmitteilungen oder im jährlichen Versicherungsschein.
Prüfen Sie genau, wann Ihr Versicherungsjahr endet und berechnen Sie die Kündigungsfrist. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wann Ihr Vertrag begonnen hat, können Sie dies in Ihren Unterlagen nachsehen oder beim Kundenservice der DEVK erfragen. Beachten Sie, dass die Kündigungsfrist von drei Monaten vor Ablauf des Versicherungsjahres strikt einzuhalten ist.
Überlegen Sie sich auch, ob Sie ein Sonderkündigungsrecht haben, beispielsweise nach einem Schadensfall oder einer Beitragserhöhung. In diesen Fällen gelten kürzere Kündigungsfristen, und Sie müssen die entsprechenden Nachweise Ihrer Kündigung beifügen. Bei einer Kündigung nach Schadensfall sollten Sie die Schadennummer angeben, bei einer Beitragserhöhung das Datum der Mitteilung über die Erhöhung.
Inhalt des Kündigungsschreibens
Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Mindestangaben enthalten. Zunächst sollten Sie Ihre vollständigen persönlichen Daten angeben: Name, Adresse und Geburtsdatum. Anschließend nennen Sie die Versicherungsnummer und die genaue Bezeichnung des zu kündigenden Vertrags. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie mehrere Versicherungen bei der DEVK haben, damit keine Verwechslungen auftreten.
Formulieren Sie Ihre Kündigungsabsicht klar und unmissverständlich. Verwenden Sie Formulierungen wie "Hiermit kündige ich meinen Versicherungsvertrag fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt" oder "Hiermit kündige ich meinen Versicherungsvertrag zum [konkretes Datum]". Wenn Sie ein Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen, sollten Sie dies ausdrücklich erwähnen und begründen.
Bitten Sie um eine schriftliche Bestätigung der Kündigung mit Angabe des Beendigungsdatums. Dies gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit und ermöglicht es Ihnen, eventuelle Fehler rechtzeitig zu erkennen. Fügen Sie Ihre Bankverbindung hinzu, falls noch Beiträge zurückerstattet werden müssen oder eine Lastschrift widerrufen werden soll. Unterschreiben Sie das Schreiben handschriftlich, da dies die Authentizität unterstreicht.
Versand als Einschreiben mit Rückschein
Für den Versand Ihrer Kündigung sollten Sie unbedingt ein Einschreiben mit Rückschein wählen. Diese Versandart kostet zwar einige Euro mehr als ein normaler Brief, bietet aber maximale Rechtssicherheit. Das Einschreiben dokumentiert den Versand, und der Rückschein bestätigt, dass das Schreiben tatsächlich bei der DEVK angekommen ist und von einem Mitarbeiter entgegengenommen wurde.
Gehen Sie mit Ihrem unterschriebenen Kündigungsschreiben zur nächsten Postfiliale und geben Sie es als Einschreiben mit Rückschein auf. Die korrekte Empfängeradresse für Kündigungen bei der DEVK lautet:
- DEVK Versicherungsverein a.G., Kunden-Service, Aachener Straße 223, 50931 Köln
Achten Sie darauf, dass die Adresse vollständig und korrekt auf dem Umschlag vermerkt ist. Bewahren Sie den Einlieferungsbeleg der Post sorgfältig auf. Dieser dient als Nachweis, dass Sie die Kündigung rechtzeitig abgeschickt haben. Nach einigen Tagen erhalten Sie den Rückschein zurück, auf dem das Datum der Zustellung und die Unterschrift des Empfängers vermerkt sind. Auch dieses Dokument sollten Sie zu Ihren Unterlagen nehmen.
Digitale Unterstützung durch Postclic
Wer sich den Gang zur Post sparen möchte, kann auf moderne Dienste wie Postclic zurückgreifen. Postclic ist ein digitaler Service, der das Versenden von wichtigen Dokumenten per Einschreiben erheblich vereinfacht. Sie erstellen Ihr Kündigungsschreiben einfach online, und Postclic übernimmt den professionellen Druck, das Kuvertieren und den Versand als Einschreiben mit Rückschein.
Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und dem Komfort. Sie müssen nicht zur Postfiliale gehen und können die Kündigung bequem von zu Hause aus in Auftrag geben. Postclic stellt Ihnen einen digitalen Nachweis über den Versand zur Verfügung, und Sie erhalten eine Benachrichtigung, sobald das Schreiben zugestellt wurde. Die professionelle Formatierung sorgt dafür, dass Ihr Kündigungsschreiben alle formalen Anforderungen erfüllt.
Besonders praktisch ist dieser Service für Menschen, die beruflich stark eingespannt sind oder keine Postfiliale in der Nähe haben. Die Kosten für solche Dienste sind überschaubar und beinhalten bereits das Porto für das Einschreiben. Zudem haben Sie alle Versanddokumente digital verfügbar und können sie jederzeit abrufen, ohne physische Belege aufbewahren zu müssen.
Nach dem Versand der Kündigung
Nachdem Sie Ihre Kündigung abgeschickt haben, sollten Sie auf die Kündigungsbestätigung der DEVK warten. Diese sollte innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung Ihres Kündigungsschreibens eintreffen. In der Bestätigung wird das Datum genannt, zu dem Ihr Versicherungsvertrag endet. Prüfen Sie diese Angaben sorgfältig und vergleichen Sie sie mit Ihrer eigenen Berechnung.
Falls Sie innerhalb von drei Wochen keine Bestätigung erhalten, sollten Sie beim Kundenservice der DEVK nachfragen. Möglicherweise ist Ihr Schreiben nicht angekommen oder wurde falsch zugeordnet. In diesem Fall können Sie mit Ihrem Rückschein oder dem Einlieferungsbeleg nachweisen, dass Sie die Kündigung fristgerecht versendet haben.
Beachten Sie, dass Sie bis zum tatsächlichen Ende des Versicherungsvertrags weiterhin beitragspflichtig sind. Stellen Sie sicher, dass Sie für diesen Zeitraum ausreichend Deckung haben und gegebenenfalls rechtzeitig eine neue Versicherung bei einem anderen Anbieter abschließen. Bei Kfz-Versicherungen ist dies besonders wichtig, da Sie ohne gültigen Versicherungsschutz nicht am Straßenverkehr teilnehmen dürfen.
Sollten nach dem Vertragsende noch Beiträge von Ihrem Konto abgebucht werden, widersprechen Sie der Lastschrift umgehend bei Ihrer Bank. Die DEVK ist verpflichtet, zu viel gezahlte Beiträge zurückzuerstatten. Bewahren Sie alle Unterlagen zur Kündigung mindestens drei Jahre lang auf, um bei eventuellen Unstimmigkeiten Ihre Ansprüche belegen zu können.
Kundenerfahrungen und praktische Tipps
Häufige Kündigungsgründe bei der DEVK
Kunden kündigen ihre Versicherungen bei der DEVK aus verschiedenen Gründen. Ein häufiger Anlass ist der Wunsch nach einem günstigeren Tarif. Viele Versicherungsnehmer vergleichen regelmäßig die Beiträge verschiedener Anbieter und wechseln zu einem Konkurrenten, wenn sie dort deutlich bessere Konditionen finden. Besonders bei Kfz-Versicherungen lassen sich durch einen Anbieterwechsel oft mehrere hundert Euro pro Jahr einsparen.
Ein weiterer Grund für Kündigungen sind unzureichende Leistungen oder schlechte Erfahrungen im Schadensfall. Wenn Kunden das Gefühl haben, dass ihre Ansprüche nicht angemessen reguliert wurden oder die Kommunikation mit dem Versicherer problematisch war, suchen sie sich häufig einen anderen Anbieter. Auch Veränderungen in der Lebenssituation führen zu Kündigungen, etwa wenn bestimmte Versicherungen nicht mehr benötigt werden oder durch andere Policen abgedeckt sind.
Bewertungen zum Kündigungsprozess
Die Erfahrungen von Kunden mit dem Kündigungsprozess bei der DEVK sind überwiegend positiv. Viele Versicherungsnehmer berichten, dass ihre Kündigungen problemlos akzeptiert wurden und sie zeitnah eine Bestätigung erhielten. Die DEVK gilt als seriöser Versicherer, der Kündigungen nicht unnötig erschwert oder verzögert.
Einige Kunden empfehlen jedoch, die Kündigungsfristen genau zu beachten und die Kündigung rechtzeitig zu versenden. Es gibt vereinzelte Berichte von Versicherungsnehmern, die ihre Fristen knapp verpasst haben und deshalb ein weiteres Jahr an den Vertrag gebunden waren. Um solche Situationen zu vermeiden, sollte die Kündigung mindestens vier Monate vor Ablauf des Versicherungsjahres abgeschickt werden, um einen zeitlichen Puffer zu haben.
Praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Dokumentieren Sie alle Schritte Ihrer Kündigung sorgfältig. Fertigen Sie eine Kopie Ihres Kündigungsschreibens an, bevor Sie es versenden, und bewahren Sie diese zusammen mit dem Einlieferungsbeleg und dem Rückschein auf. Diese Unterlagen sind Ihr Nachweis, falls es später zu Unstimmigkeiten kommt.
Informieren Sie sich vor der Kündigung über alternative Versicherungsangebote. Es ist ratsam, bereits einen neuen Versicherer gefunden zu haben, bevor Sie die alte Versicherung kündigen, um keine Versorgungslücke entstehen zu lassen. Bei Kfz-Versicherungen ist eine lückenlose Versicherungshistorie zudem wichtig für die Einstufung in günstige Schadenfreiheitsklassen.
Nutzen Sie die Möglichkeit, bei der DEVK nach einem besseren Angebot zu fragen, bevor Sie kündigen. Manchmal sind Versicherer bereit, bestehenden Kunden günstigere Konditionen anzubieten, wenn diese mit einer Kündigung drohen. Ein klärendes Gespräch kann sich lohnen und Ihnen den Aufwand eines Versicherungswechsels ersparen.
Vermeidung typischer Fehler
Ein häufiger Fehler ist die Verwechslung von Versicherungsjahr und Kalenderjahr. Viele Versicherungsnehmer gehen davon aus, dass ihr Vertrag zum 31. Dezember endet, obwohl das Versicherungsjahr zu einem anderen Datum beginnt. Prüfen Sie Ihre Vertragsunterlagen genau, um das korrekte Datum zu ermitteln.
Vermeiden Sie vage Formulierungen in Ihrem Kündigungsschreiben. Aussagen wie "Ich möchte eventuell kündigen" oder "Ich überlege, den Vertrag zu beenden" sind rechtlich nicht wirksam. Formulieren Sie Ihre Kündigung klar und eindeutig, damit keine Zweifel an Ihrer Absicht bestehen.
Versenden Sie Ihre Kündigung niemals als einfachen Brief ohne Sendungsverfolgung. Im Streitfall können Sie nicht nachweisen, dass das Schreiben tatsächlich bei der DEVK angekommen ist. Das Einschreiben mit Rückschein mag etwas teurer sein, bietet aber die notwendige Rechtssicherheit.
Was nach der Kündigung zu beachten ist
Nach erfolgreicher Kündigung sollten Sie überprüfen, ob alle Lastschriftmandate bei Ihrer Bank widerrufen wurden. Manchmal werden trotz Kündigung weiterhin Beiträge eingezogen, weil die Information nicht rechtzeitig an die Buchhaltung weitergeleitet wurde. Kontrollieren Sie Ihre Kontoauszüge in den Monaten nach dem Vertragsende.
Bewahren Sie die Kündigungsbestätigung der DEVK dauerhaft auf. Dieses Dokument kann auch Jahre später noch wichtig sein, etwa wenn Fragen zur Versicherungshistorie aufkommen oder wenn Sie nachweisen müssen, dass Sie zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr versichert waren.
Wenn Sie eine neue Versicherung abschließen, informieren Sie den neuen Versicherer über Ihre bisherige Schadenfreiheitsklasse oder andere relevante Daten. Bei Kfz-Versicherungen können Sie sich von der DEVK eine Schadenfreiheitsbestätigung ausstellen lassen, die Sie beim neuen Versicherer einreichen. Dies sichert Ihnen günstigere Beiträge aufgrund Ihrer unfallfreien Jahre.
Prüfen Sie abschließend, ob alle offenen Fragen mit der DEVK geklärt sind. Gibt es noch laufende Schadenfälle, die reguliert werden müssen? Haben Sie Anspruch auf Beitragsrückerstattungen? Klären Sie diese Punkte vor dem endgültigen Vertragsende, um spätere Komplikationen zu vermeiden. Eine saubere Vertragsbeendigung erspart Ihnen zukünftigen Ärger und ermöglicht einen reibungslosen